Argentina
Plaza 9 de Julio

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57 travelers at this place

  • Day417

    I DO IT MY WAY

    January 8 in Argentina ⋅ ⛅ 28 °C

    Mir kam die Idee zu diesem Tattoo schon in Brasilien und ich dachte es wäre eine tolle Sache wenn Gonza mir es sticht. Das war der eigentliche Hauptgrund warum ich Salta wieder besucht habe.
    Er hat es ein bisschen seinem Style angepasst, was mir sehr gut gefällt. Leider hatte er keine Zeit mehr das Rot so zu schattieren damit es aussieht, als ob das Messer rein schneidet.
    Das wird aber im lauf der Zeit nachgeholt.

    Es repräsentiert meine Berufung die ich liebe, wie auch die Schattenseiten die damit hergingen. Das Koch sein, passt zu mir wie die Faust aufs Auge, ist wohl mehr als offensichtlich.
    Ich habe die letzten 15 Jahre diesen Beruf nicht nur ausgeübt, ich habe ihn gelebt, vielleicht hat er sogar mich gelebt.
    Ich habe einige der schönsten Zeiten in meinem Leben durch das alles bekommen und ebenso einige meiner tiefsten Täler durchschritten.
    Dieses Tattoo bedeutet mehr als ich sagen kann.
    Es hat nicht umsonst einen Platz so nah an diesem Tattoo bekommen das so viel über mich erzählt. Dieses Tattoo erzählt mein Leben und wer ich bin oder war, nun kam dieses Messer als ein neuer Lebensabschnitt hinzu.
    Wer weiß wie viele noch Folgen werden. 😂😂😂

    Die ersten 2 Bilder wo Gonza tattooviert, habe ich gemacht als er jemand anderes tattoviert hat. Dann ist da noch sein Laden und die restlichen bin ich. 😆

    Ich hoffe es gefällt euch. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm. 😁😁 ich darf ja damit herum Laufen..
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  • Day36

    Eine Woche fast wie zuhause

    February 6 in Argentina ⋅ ☁️ 12 °C

    Salta. Endlich ankommen und verweilen. Wir sind etwas erschöpft vom ersten Monat Reisen und vor allem von den Fahrten der letzten Tage. Daher sind wir froh, dass wir eine ganze Woche in Salta bleiben können. Wir haben ein Appartement etwas ausserhalb der schönen Stadt mit den vielen Kolonialbauten gemietet. Wie gemütlich es nach einer Weile ist, wieder selbst zu kochen. Zum Znacht gibt’s Älplermagronen, am Sonntag machen wir einen Brunch mit Rösti und Spiegelei und Simon holt beim Quartierbeck frisches Brot – und natürlich etwas Süsses. Wir fühlen uns in der Einzimmerwohnung mit Balkon schon bald wie Zuhause. Toll ist es auch, den Rucksack mal komplett auszupacken und alle Sachen im Schrank zu verstauen.

    Einkaufen ist im Ausland immer ein besonderes Erlebnis. Gleich gegenüber der Wohnung befindet sich ein grosser Supermarkt. Beim ersten Einkauf machen wir Bekanntschaft mit einem sehr netten, älteren Kassierer. Simon will eine Flasche Bier kaufen. Das gehe nicht, erklärt uns Lucas. Weshalb, finden wir nicht heraus. Vielleicht muss man mehr als ein Bier aufs mal kaufen, aber die Flaschen stehen einzeln im Regal. Lucas bittet dann eine andere Verkäuferin, Dosen für uns zu holen. Sie bringt zwei. Er bemerkt, dass es eine drei für zwei-Aktion gibt und schickt sie nochmals los für eine zusätzliche Hülse. Das ist Service. Die andere Kundin wartet seelenruhig hinter uns. Man braucht im Allgemeinen viel Geduld, bis man an der Kasse an die Reihe kommt. Vortritt geniessen ältere Menschen, Schwangere und Eltern mit Kindern. Für sie gibt es eine Extrakasse. Die längeren Wartezeiten an den anderen Kassen scheinen aber niemanden zu stressen. Uns fällt auch auf, dass fast alle bar bezahlen. Dem Kassierer wird jeweils ein dickes Bündel Noten übergeben, dass dieser gemächlich abzählt.

    In Salta wollen wir unser Spanisch auffrischen, respektive verbessern. In der kleinen Schule von Graciela, in der Nähe des Hauptplatzes, werden wir fündig. Wir statten spontan einen Besuch ab und sie unterzieht uns ad hoc einer Prüfung, um unsere Kenntnisse zu ermitteln. Wir sind uns so gar nicht mehr gewohnt, in einer Prüfungssituation zu sein. Dennoch ist sie uns auf Anhieb sympathisch und erscheint uns kompetent. Gar einen Master in Deutsch besitzt sie, weshalb sie für Erklärungen Parallelen zur Deutschen Sprache ziehen kann. Wir vereinbaren, während einer Woche fünf Gruppen- und zehn Einzellektionen zu nehmen. Toll ist, dass wir sehr spontan sagen können, wann wir die Stunden abhalten wollen. Locker ist der Unterricht dann jedoch nicht: Graciela und ihre Kollegin Carmen schlauchen uns ganz schön in dieser Woche. Drei Stunden pro Tag, vor allem die Einzelstunden, sind schon sehr intensiv, wenn man sich nicht mehr gewohnt ist, die Schulbank zu drücken. Wir lernen aber sehr viel von den beiden Frauen, welche schon lange in Salta leben. Nicht fehlen darf da Carmens Einführung ins Mate-Zubereiten. Das ist wirklich eine Wissenschaft für sich. So müssen die Kräuter beispielsweise schräg in den Mate-Behälter gefüllt werden und zunächst braucht es einen kalten Gutsch Wasser, bevor das gekochte Wasser sorgfältig eingegossen werden darf.

    Am Wochenende mieten wir uns in der Stadt ein Mountainbike und fahren damit nach San Lorenzo, einem Vorort, der am Fusse eines Hügels erbaut wurde. Bis wir allerdings losfahren können, werden wir in der halben Stadt herumgeschickt, von einem Anbieter zum anderen. Kaum losgefahren, wollen wir noch den Sattel und Lenker verstellen und schaffen es nicht mehr, das Ganze richtig zu fixieren. So heisst es halt: Nochmals zurück. Roseline erhält ein neues, viel besseres Velo. So kann es nun endlich losgehen. Das erste Wegstück führt leider an der Strasse entlang, aber bald geht es auf einen Veloweg etwas abseits der Strasse. Es ist sehr grün, sobald man aus der Stadt fährt. Am Weg entlang gibt es immer wieder Outdoor-Fitnessgeräte, welche wir natürlich auch ausprobieren müssen. In San Lorenzo strampeln wir hügelaufwärts, bis wir an einen Bach kommen, wo an diesem Samstagnachmittag zahlreiche Familien und Freunde picknicken, grillieren und entspannen. Uns gefällt die gemütliche Atmosphäre. So erholen wir uns zügig von den Strapazen der Velotour, haben aber kein grosses Picknick dabei, weshalb wir auf dem Weg zurück in einem schönen, gepflegten Gartenrestaurant einkehren. Es gibt leckeres, grilliertes Gemüse und ein kleiner Hund blickt uns sehnsüchtig an. Wir bezweifeln aber, dass ihm das Gemüse schmecken würde und lassen ihn darben.

    Im ländlichen Argentinien unterwegs zu sein, ohne einen Ausritt zu machen – das geht doch nicht, sagen wir uns. An einem Vormittag fahren wir nach Chicoana auf die Finca von Enrique, die von Bäumen umgeben ist. Auf der Finca arbeiten Amélie und Norwen, zwei Französinnen, für Kost und Logie. Ebenfalls mit auf den Ausritt kommen die Pariser Nicolas und Elodie. Auf unserer ganzen Reise begegnen wir überhaupt sehr vielen Franzosen. Das ergibt immer wieder sprachliche Verwirrungen zwischen Französisch, Englisch und Spanisch. Nach dem Frühstück auf der Finca werden uns die gesattelten Pferde zugeteilt. Simon erhält das Grösste und ist stolz wie Oskar. Zunächst geht es über eine breite Holperstrasse, danach auf schmaleren Pfaden an Tabakplantagen vorbei. Besonders schön ist auch die Strecke, welche durch einen Bach führt. Teils muss man sich auf den Pferden bücken, um den Kopf nicht an den Ästen der Bäume anzustossen, welche neben dem Bachbett wachsen. Die geübten Pferde sind sich ungeübte Touristen gewohnt. Ein Highlight ist dann auch ein kurzer Galopp, den wir alle, begleitet von Pferedeführer David, machen dürfen. Das sorgt für gebührenden Muskelkater. Nach dem Ausritt gibt es ein reichhaltiges Zmittag und guten Rotwein, von dem Enrique äusserst freizügig einschenkt. Nebst dem Grillfleisch überzeugt das vegetarische Essen ebenfalls, auch wenn Enrique Roseline neckt und fragt, ob das «Krankenhaus-Essen» gut sei. Enrique ist ein Original und klopft einen Spruch nach dem anderen. Doch es ist nicht nur heisse Luft: Erstaunlicherweise weiss er sehr viel über die Schweiz und kann uns beispielsweise genau sagen, wie viele Leute rätoromanisch sprechen.

    Wir sind schon etwas traurig, dass wir Argentinien nun definitiv hinter uns lassen. Nun warten erneut Chile und bald schon Bolivien auf uns. Last Minute besuchen wir in Salta noch einen Tango-Kurs. Die ältere Dame, welche uns anleitet, ist nicht gerade die geborene Pädagogin. Nebst uns zwei Touris sind noch drei junge Männer und ein älteres Paar anwesend. Mehr schlecht als recht üben wir uns in der herausfordernden Tanzart und sind dann froh, dass wir gegen Schluss immerhin eine einfache Schrittabfolge können.

    Nach einem letzten tollen Stück Fleisch für Simon und hausgemachten Ravioli für Roseline besteigen wir morgens um 1 Uhr den Nachtbus nach San Pedro de Atacama. Rund 14 Stunden Fahrt liegen vor uns.
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  • Day123

    Argentinien-Abschluss in Salta

    March 7 in Argentina ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem Abstecher zu den Iguazu-Fällen stand zum Abschluss eine Reise quer durch das Land an, denn unser nächstes grosses Ziel wird die Atacama-Wüste im Norden Chiles sein.
    Um die lange Busreise etwas aufzulockern (und Übernachtungskosten zu sparen🧐😉) teilten wir die Reise auf.
    Der erste Nachtbus brachte uns nach Corrientes, wo wir um 6 Uhr früh ankamen. Nach etwas Wartezeit bis die Sonne aufging und es langsam hell wurde begaben wir uns an die Küstenstrasse und an den wunderbaren, tropischen Sandstrand von Corrientes. Zwischendurch vergassen wir doch glatt, dass wir nicht am Meer, sondern tief im Landesinnern an einem Fluss in unseren Liegestühlen lagen...😉
    Am späten Abend ging es dann weiter nach Salta, der Hauptstadt des nördlichen Argentiniens. Trotz eineinhalb Tagen Zeit konnten wir die Stadt nur begrenzt erkunden... Einerseits gab es noch einiges zu planen und zu organisieren für die Weiterreise. Andererseits kostete ein kleines Malheur eines anonymen Teils unseres Reiseteams (Hinweis:♂️😉) über einen halben Tag: Der Herr hatte sein Natel verloren, das nach endloser Suche (unter tausenden Taxifahrer fanden wir sogar unseren Taxifahrer vom Morgen wieder, nur um festzustellen, dass das Ding auch dort nicht verloren ging...😅) und zahlreichen Ortungsversuchen am späten Nachmittag von Frau mit einem einzigen Griff in einer unserer Reisetaschen gefunden wurde - die der Herr etliche Stunden vorher schonmal erfolglos durchsucht hatte...😂
    Nichtsdestotrotz konnten wir noch durch die schöne Altstadt mit den eindrücklichen Kirchen spazieren, besuchten das Museo de Arqueologia de Alta Montaña (mit dem südamerikanischen Ötzi - 3 gefrorenen und geborgenen Kinderleichen eines Inka-Opferrituals😱) und genossen eine wunderbares, lokales Nachtessen. Nach der heutigen Aufregung ein toller Abschluss vor unserer Weiterreise zurück nach Chile!🤩
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  • Day47

    Salta wie Olten, 1 Tag reicht ...

    March 4, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 25 °C

    Kurzer kaum erwähnenswerter 1-Tages-Stop in Salta, bevor um 01:00 unser Nachtbus in Richtung Atacama-Wüste fährt. Aber wir brauchen natürlich den Footprint, um unsere komplette Reiseroute zu dokumentieren und den Müttern dieser Welt zu signalisieren, dass auch beim letzten Flug völlig unerwartet alle überlebt haben. Wir nutzen die zum schlecht werden langsame Sauna-Gondelbahn aus Olten, um auf den saltainischen (oder saltanischen? oder satanischen!?) Hausberg San Bernardo zu gelangen, immerhin 1‘400m ... Die Wasserfälle sind nicht ganz so imposant wie die in Iguazu, ist aber trotzdem ziemlich schön hier. Die restlichen Stunden verbringen wir in der Stadt, wo ich wie vor jedem Nachtbus versuche, mich mit reichlich lokalem Bier und Rotwein der Reserva und Grand Reserva Klasse abzuschiessen, ohne dabei negativ aufzufallen. Hat mehrheitlich funktioniert und ein Mal mehr kam niemand ernsthaft zu Schaden. Ausser meine Leber. Ein bisschen.Read more

  • Day30

    Viel passiert

    February 29 in Argentina ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Idee war, den Sonnenaufgang von dem kleinen Aussichtspunkt über dem Dorf anzuschauen. Also klingelte der Wecker um 6.30h - für Argentinien wirklich früh - und ich verließ das Hostel, wobei ich direkt einem neugierigen Hund begegnete. Erstaunlicherweise war der Ort schon relativ belebt - ein paar Autos -, was ich nie gedacht hätte. Aber leider regnete es auch etwas, also war vom Sonnenaufgang nichts zu sehen... Der Rückweg zum Hostel war spannend , denn der Hund von vorher verfolgte mich auf Schritt und Tritt... Anschließend nutzte ich die Zeit bis zum Checkout, um nochmal eineinhalb Stunden zu schlafen. Um 10h ging ich die Straße runter ins Zentrum, um ein paar Souvenirs auf dem Markt zu kaufen. Die Hose, die ich mir aussuchte, hatte leider nur noch ein Band, aber der Verkäufer versicherte mir, ich würde das zweite ohne Probleme mit einer Pinzette rausbekommen.
    Um 11.45h machte ich mich auf den Weg zum Busbahnhof. Obwohl ich keine Zeit mehr hatte, überredete mich ein Einheimischer, den ich auf der Straße traf, noch mit auf den Friedhof zu schauen und dort Fotos zu machen. Am Busbahnhof gab es mal wieder Chaos: viel zu viele wartende Menschen und viel zu viele Busse mit Verspätung. Bis nach Salta hatte ich ganz vorne einen Fensterplatz. Um 16h in Salta angekommen, versuchte ich erst, die Hose zu reparieren. Nach einer erfolglosen Weile entschied ich mich dazu, einfach ein zweites Loch reinzuschneiden. Da es regnete, musste ich noch ein bisschen warten, um ins Zentrum zu gehen. Als ich dann dort gegen 18h war, setzte ich mich einfach an den Rand des Hauptplatzes, wo mich ziemlich bald ein argentinisches Mädchen ansprach. Und so kam es, dass wir die nächsten zwei Stunden auf der Straße hockten und uns unterhielten. Sie erzählte mir, dass sie bis 21 nicht aus Argentinien ausreisen dürften, dass sie nachts alleine angegriffen worden sei und sich zwischen ihrem Handy und ihrem Leben habe entscheiden müssen (was nicht schwerfiel), dass die Hasenscharte ihrer zweijährigen Nichte daher komme, dass ihre Schwester während der Schwangerschaft Marihuana konsumiert habe, dass sie es gut finde, dass Abtreibung hier illegal ist und vieles mehr. Irgendwann fragte sie auch, ob ich Mate möge, und da ich das Nationalgetränk hier in Argentinien noch nie probiert hatte, saßen wir die nächste Stunde da und tranken abwechselnd Mate. Um 20.15h musste ich aber verabschieden, um noch frische Empanadas kaufen zu können. Irgendwann wurde es neben dem Zeitdruck ungemütlich, mit Rucksack hinten, Rucksack vorne, Empanadas in der einen und einer Wasserflasche in der anderen Hand durch den Park zu laufen und dabei Blicke von überall zu ernten. Um 21.20h - zehn Minuten vor Abfahrt - kam ich am Busbahnhof an. Als ich mein Gepäck abgegeben hatte, fiel mir ein, dass ich ja noch etwas warmes brauche. Also Gepäckfach wieder auf und noch Pulli und Jacke aus dem Rucksack holen. Ach ja, ich besitze ein T-Shirt und einen Rock weniger, die hingen nämlich nicht mehr an der Wäscheleine im Hostel in Tilcara... :(. Schließlich war ich die Letzte, die in den Bus stieg. Und ich stellte fest, dass in den Cama-Bussen eine andere Gesellschaftsschicht fährt, als in den normalen... Jeder hat eineinhalb mal zwei Meter Platz, Kissen und Decke, einen Fernseher und einen superbequemen Sitz, den man fast waagrecht nach hinten klappen kann. So schlief ich also schon um 23h ein...
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  • Day3

    Salta City

    March 26, 2016 in Argentina ⋅ ☁️ 16 °C

    When we arrived on Friday night it was a bit of shock. From our grand designs in the desert with its own owls and a few thousand acres of cacti we arrived in the the middle of a city in the chilly rain. We are staying on the sixth floor of a 1970s tower block built to withstand earthquakes. We are certainly mixing things up. This is another AirBnB which has two lovely hosts and a washing machine!

    We are in Salta, a busy city in the northwest of Argentina. Spent a little time visiting the splendid colonial architecture. The churches look especially spiffy as it is Easter. We went out to eat last night at about 10.30 and people were queueing for our table when we left at 11.30. It was amazing food from just a local restaurant. I don't think we are ever going to be able to eat steak in Europe without a crushing sense of disappointment.
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  • Day198

    Buenos días Buenos Aires!

    December 10, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 38 °C

    Von der bolivianischen Grenze aus nehmen wir den Bus nach Salta. Dort bleiben wir zwei Tage um dan den Flieger nach Buenos Aires zu nehmen. Spart 21 Stunden Busfahrt. Bei der Ankunft erschlagen uns 39°C. Pfffff, viel zu heiß! Ich hab für jeden der 7 Tage hier in Buenos Aires schon tolle Touren für uns geplant, wovon wir, wenn das Wetter so bleibt, ungefähr keine einzige wahrnehmen werden. 🥵 Bei 39°C. Ist ja grauenhaft! Zum Glück hat unser Airbnb ein Gym und oben aufm Dach nen großen Pool, das werden wir die nächsten Tage ordentlich nutzen! 😍
    Und was steht noch so an? Ne Lederjacke schneidern lassen, Tango dancen, Gauchos sehen, Steak essen und dazu leckeren Rotwein trinken. So einmal voll authentisches Argentinien halt 😂
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  • Day99

    Salta - Cafayate, Argentina

    September 7, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 21 °C

    2. - 9. September 2017

    Juhee, in Salta treffen wir Nicole! Alles hat geklappt und die Wiedersehensfreude ist gross. Zur Begrüssung gibts feines Gebäck:).

    Bis wir allerdings in Salta angekommen sind, hat es gedauert: von Potosí nehmen wir den Nachtbus und kommen frühmorgens in der Grenzstadt Villazón an. Mit dem Taxi gehts an die Grenze. Der bolivianische Schalter verweist uns weiter an den Schalter für "Austritt Bolivien; Eintritt Argentinien". Nach 200 Meter laufen finden wir diesen; auch hier ist zwar nichts angeschrieben, aber wir sind richtig. Aber oweh, statt der erlaubten 30 Tage Bolivienaufenthalt waren wir 32 Tage im Land (eigentlich mit Absicht). Eine Grenzangestellte holt uns ab und führt uns zurück zur Kasse (wo wir zu Beginn schon mal waren). Die Schalterangestellte hat keine Ahnung, was sie machen muss, aber nach einer halben Stunden haben wir bezahlt (CHF 8 pP), den nötigen Kleber im Pass erhalten und sind wieder auf dem Weg zum Immigrationsschalter. Diesmal klappt alles und schwupps sind wir in Argentinien. Die Uhr eine Stunde vorstellen nicht vergessen. Im kleinen Dörfchen La Quiaca entscheiden wir uns, in einem Kaffee einzukehren. Die Busse nach Salta sollen schliesslich regelmässig fahren. Als wir dann bei der Busstation ankommen stellt sich heraus, dass ein Bus soeben abgefahren ist und der nächste erst in zwei Stunden fährt. Oh neiiiin! Schliesslich fahren wir nochmals sieben Stunden nach Salta! Dumm gelaufen. Finally sind wir auf dem Bus und mit einer Stunde Verspätung um acht Uhr abends in Salta angekommen.

    Wir mieten uns ein Auto und los gehts in Richtung des verschlafenen Örtchens Molinos. Dafür durchqueren wir den wunderschönen Nationalpark "Los Cardones" mit grossen Kakteen, farbiger Erde und Hochebenen wie im Bilderbuch. Und man merkt, dass der Frühling langsam kommt, die Bäume spriessen. Der Frühling ist gleichbedeutend mit Zwischensaison hier, somit haben lange nicht mehr alle Hostels offen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Argentinier wie die Spanier Siesta machen. So war es doch ziemlich schwierig, mitten am Nachmittag spontan eine Unterkunft zu finden. Zumal wir nicht 175 USD pro Nacht bezahlen wollten. Hallo?! Wir fanden dann nach kräftigem Klopfen trotz "Geschlossen"-Schild Unterschlupf in einem Hostel, das sogar Abendessen und Frühstück anbot.

    Und weiter gehts Richtung Süden den vielen Bodegas (Weingütern) entgegen. Ein Zwischenhalt bei der Bodega Colomé muss sein. Dieses Weingut ist das Höchstgelegene weltweit (3111 m.ü.M) und wird seit Generationen von einem Schweizer geführt. Die Bodega ist wunderschön gelegen, umringt von Rebstöcken, die langsam zu spriessen beginnen. Hier entsteht unser Hochzeitsvideo für Meli&Heer:).

    In Cafayate bleiben wir schlussendlich vier Nächte. Da wir immer wieder für eine Nacht verlängerten, mussten wir mehrmals das Zimmer wechseln. In Cafayate lassen wir es uns gut gehen, schlendern durch die Strassen, besuchen Bodegas und degustieren Wein, kaufen Souvenirs auf den Artesanías, geniessen die Landschaften und die feinen Glaces. Einen Tag fahren wir die "Quebrada de las Conchas" nach speziellen Felsformationen ab, wunderschön. Der Teufelsschlund, das Anfitheater, drei Kreuze, die Burgen, die Häuser der Papageie oder der Frosch sind einige davon. Die Landschaft ist einmalig mit ihren Farben und Felsformen. Wunderschön.

    Memories: Bodegas Cafayate: Las Nubes (5km zu Fuss, schöne Sicht auf die Stadt), Nanni (mitten im Zentrum, schöner Innenhof), Domingo (gratis Mini-Degustation, da fast Siesta), El Porvenir (super Degu, mal mit anderen Weinen -> zwei Flaschen gekauft); Typische Weinsorten dieser Region sind Torrontes (mehr als trocken oder zuckersüss) und Malbec; das Geld von Argentinien ist nichts wert; Sabina ist schon wieder halb krank; wann kommt endlich der Sommer?; muss Roger Federer unbedingt gegen del Potro verlieren, während wir in Argentinien sind? Ächt etz.
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  • Day115

    Gastbeitrag Nicole

    September 23, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 25 °C

    Mir sind stolz uf üsen erste Gastbitrag:). D Nicole isch so lieb gsi und het es paar Ziele für üs gschriebe. Danke vielmal!

    Heute habe ich Tschüss gesagt...
    nach drei Wochen mit den beiden Reisevögeln. Wir haben den Norden von Argentinien erkundet und viele schöne Landschaften bewundern dürfen. Die Welt ist schon einmalig und es ist ein Privileg, dass wir so viel davon sehen und bewundern dürfen. Ich fühle mich wieder um einen Reiseschatz in meinem Herzen reicher.
    Sabina und Suti sind schon richtig im Reisen angekommen. Zuerst wurde ich mit Kaffee und Dessert empfangen. Einfach mal ankommen und runterfahren. Von zehn Tagen stressigen und interessanten Projektbesuchen in Bolivien konnte ich das wirklich brauchen. Ja nicht stressen und schon gar nicht zu viel vornehmen. Wir haben ja Zeit. ;o)
    Ich habe die Zeit mit den beiden genossen, auch wenn es für mich ganz anders war. Sabina kenne ich schon von vielen gemeinsamen Ausflügen und Reisen. Wir sind erprobte Reisegefährten. Suti war für mich ein neuer Reisepartner. Ihn habe ich als offen und hilfsbereit kennengelernt. Er ist flexibel und für alles zu haben.
    Auf unserer Reise gab es Tage voller Sightseeing und Sport, oder wir konnten auch einfach mal die Seele baumeln lassen und nichts tun ausser Kaffee trinken und über Gott und die Welt reden. Ich habe glaub noch nie so viel Wein in drei Wochen getrunken, wie mit ihnen ;o)
    Ich freue mich, dass ich ein Teil ihrer Reise sein durfte. Es fällt mir nicht leicht, meine gute Freundin und Suti zurück zu lassen. Doch sie haben noch so viele Abenteuer vor sich, die sie zu zweit zu machen haben.
    Sabina und Suti, ich wünsche euch weiterhin eine so spannende und abwechslungsreiche Reise. In Zukunft einfach mit wärmeren Temperaturen. ;o) Bleibt weiterhin ein so gutes Team, das sich schätzt und respektiert.
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Plaza 9 de Julio

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