Argentina
Buenos Aires

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Top 10 Travel Destinations Buenos Aires

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147 travelers at this place

  • Day73

    Pedro Luro

    October 30, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 19 °C

    Wildcampspot an einem Salzsee:

    - auf einer Wiese, über gute Schotterpiste zu erreichen
    - nichts los in der Nebensaison
    - absolut ruhig in der Nacht (bis auf die Pferde mit Kuhglocke)
    - zum Baden/Kiten geeignetRead more

  • Day29

    Wir brücken.

    February 6, 2019 in Argentina ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser Tag ist nachts. Früh morgens gehts ins Bett. Und morgens ist unser Pischi immer ein bisschen blauer. Aber das ist eine andere Geschichte.
    Wir lernen jeden Tag so viel Neues. Zum Beispiel dass von oben nicht nur Kondenswasser, Blumengiesse oder Regen fällt, sondern als Überraschung für Zwischendurch auch Taubenscheisse. Bei meinem Pech gleich 3 mal. Aber auch das ist eine andere Geschichte.
    Da intensive Körperarbeit bekannterweise auch immer mit irgendwelchen Beschwerden einhergeht, habe ich mir eine Osteopathin gesucht, die Wunder bewirkt. Auf einmal ist alles nur noch halb so schwierig. Eine schön gerade Körperachse ist im Tango die halbe Miete.
    Ich hatte unterdessen eine britische und eine französische Privatlehrerin für Tangotechnik und zwei argentinische Privatlehrer die mit mir jeweils eine Stunde geübt haben. Kaum zu glauben, wieviel Unsichtbares in diesem Tanz steckt. Was mir im Unterricht besonders gefällt, ist, dass viel mit Visualisierung gearbeitet wird. Schon bei mir im Salsaunterricht habe ich gemerkt, wie viel innere Bilder bewirken können, um eine bestimmte Bewegung auszuführen. Im Tango ist die Fähigkeit die innere Vorstellungskraft zu benutzen fast eine Voraussetzung. Man kann von aussen kaum wahrnehmen, was zwischen einem tanzenden Tangopaar alles geschieht. Ich weiss jetzt wie es ist, in einer überdimensionalen imaginären Weinflasche zu tanzen, die zweite Hälfte einer stabilen imaginären Brücke zu sein und die Energie als flexibles Dreieck zu sehen.
    So langsam haben wir herausgefunden, welche Milongas uns entsprechen. Es sind die ganz kleinen, intimen Plätzchen. Zwar ist der Platz jeweils sehr limitiert, da auch anderen diese Orte besonders gut gefallen, doch je enger die Grenzen, desto wichtiger ist die eigene Kreativität, damit der Tanz doch zu etwas Unvergesslichem, oder zumindest zu etwas Geniessbarem wird. So bekommt Musikalität und Feingefühl des Partners eine neue Dimension. Und das Schönste? Mitten drin zwei leidenschaftliche Musiker, die mit Gitarre, Bandoneon und Gesang Tango vom feinsten spielen. Angesichts des herrschenden Wetters, wortwörtlich die Verschmelzung der Tanzenden mit den Musikern. In einem engen vollgestopften Raum zu tanzen bedeutet für die Followers, „Augen zu und durch“, mit vollstem Vertrauen in den Partner, doch dank der Musik in der Mitte trotzdem mit wunderbarer auditiver Orientierungsmöglichkeit.
    Schön ist auch, dass wir mittlerweile einige Leute kennen und unser argentinisches Leben viel sozialer geworden ist. So passiert immer öfter, dass wir von einer Milonga noch zur nächsten und nächsten überredet werden und so erst früh morgens schlafen gehen und am Mittag oder Nachmittag im blauen Pischi verwachen. Und so schliesst sich der Kreis von heute.
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  • Day18

    Unser Schlüsselerlebnis

    January 26, 2019 in Argentina ⋅ ☁️ 22 °C

    Ein Raum voller Menschen. 30 Grad. Hohe Luftfeuchtigkeit. Ohne Licht. Ohne Ventilator. Ohne Klimaanlage. Ohne Verstärker für Musik: Stromausfall. (Wahnsinnig üblich hier im Buenos Aires.) Was machen die Porteño/as an einer Milonga bei Stromausfall? Einfach selber singen und weitertanzen. Und ein bisschen mehr schwitzen. Und jemand hat immer eine Gitarre dabei. Und alle bleiben bis zum Schluss. Fröhlich. Schön oder?

    Dümmer und selbstverschuldet ist, aus der Wohnung zu treten, die Türe zu schliessen und den Schlüssel in der Wohnung zu lassen.

    Kennt ihr die Geschichte von den zwei Fröschen die ins Rahmfass gefallen sind? Sie strampeln und strampeln und kommen nicht vorwärts. Die Masse ist dichter als Wasser und anstrengender zum schwimmen und nachdem sie nach einer Weile strampeln nicht weiterkommekommen, gibt der eine Frosch erschöpft auf und ertrinkt. Der andere, persistenter im Charakter, strampelt weiter solange er noch kann. Auf einmal wird die Masse vom vielen Strampeln harte Butter und der Frosch kann gemütlich aus dem Fass hüpfen.

    Unsere Wohnungstüre verschliesst sich von selber. Ohne entsprechende Schlüssel kommt man weder in die Wohnung rein, noch aus dem Gebäude raus. Das heisst man steckt fest in einem hässlichen, stickigen und ungemütlichen Treppenhaus. So geschehen bei uns. Unsere Vermieterin mit dem Zweitschlüssel, sowie die Hauswartin waren zu dem Zeitpunkt ausser Reichweite. Ich versuche mit einer Mitgliederkarte aus dem Portemonnaie die Türe zu öffnen, wie schon beobachtet in Filmen. Nach zwei Versuchen sehe ich keine weitere Möglichkeit mehr und gehe wieder runter zu Alain, der in der Zwischenzeit die Haustüre bewacht (welche wir offenhalten für den Fall, dass niemand mehr durch die Türe kommt mit dem Schlüssel). Siegessicher und bewaffnet mit der Karte geht nun Alain die sieben Stockwerke hoch und ich bewache die untere Haustüre. Nachdem ich eine halbe Stunde lang im Kopf Worst Case Scenarios durchgespielt habe, kommt Alain, wie der zweite Frosch hüpfend, mit frischem Hemd und gut gelaunt zurück. Ein sehr netter Nachbar, die richtigen Werkzeuge und paar hilfreiche Youtube Videos konnten die Türe öffnen ohne etwas zu zerstören. Und was will der Nachbar im Gegenzug? Nur dass wir allen erzählen, dass die Argentinier nett sind. Also: Die Argentinier sind wirklich sehr hilfsbereite und freundliche Menschen. Voila. (Und was habe ich daraus gelernt? Ich will ja nicht ertrinken wie der erste Frosch. Schnell aufgeben ist keine Lösung. Weder beim eingesperrt sein, noch im Tango ;-))

    Nicht so nett wie die Argentinier ist das Gericht „Papas Fritas Porteñas“ das wir zu unserem Bier bestellt haben. Erwartet haben wir Pommes mit einer Knoblauchsosse. Pommes kamen auch. Sowie der Knoblauch. Aber Knoblauch pur (wahrscheinlich ein ganzer Koblauchfuss), gepresst und schön auf allen Pommes verteilt. Es hat eigentlich sehr gut geschmeckt. Aber geschmeckt hats auch noch zwei Tage danach. Aus allen Löchern. Und das war weniger lustig.
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  • Day164

    Recoleta Bezirk in Buenos Aires

    November 6, 2019 in Argentina ⋅ 🌙 18 °C

    Spaziergang nach Recoleta, vorbei beim 200 jährigen Ficus Baum zur Basilika de Nuestra Senora del Pilar. Daneben ein Besuch auf dem Friedhof Recoleta wo auch das Grab con Maria Eva Duarte de Peron ist.
    Mittagessen, ein feines kaltes Buffet im sehr noblen Hotel Alvera Palace.
    Auf dem Rückweg besuchen wir noch das El Ateneo, ein wunderschönes, altes Theater. Dieses wurde umgebaut zu einer Buchhandlung, in den Loungen kann man Bücher lesen und auf der Bühne ist ein schönes Cafe.
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  • Day15

    1000 Kilometer südlicher

    November 24, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 14 °C

    Nachdem wir nun aufgebrochen sind haben wir festgestellt das die Reisegeschwindigkeit dann doch nicht zu schnell sein wird, wobei es auf Uruguays Autobahnen noch Teils mit 80 km/h vorwärts ging kamen Strecken die nur mit 40 km/h befahrbar waren, diese wechselten sich mit gleichbleibender Landschaft und kleinen Dörfern die die Schnellstraßen immer wieder unterbrachen und mit ihren speedramps (op de trempels) zu einer zähen Angelegenheit machten.
    Nächste Herausforderung der Grenzübertritt zu Argentinien. Bei Fray Bentos haben wir die Landesgrenzen überschritten nein erst überfahren um dann fest zu stellen das wir doch unser Auto im Zollgebäude hätten “Überführen“ müssen. Also nach der Einreise nach Argentinien erstmal ohne Kontrolle geparkt und zu Fuß nach Uruguay zurück um die einfuhr Bescheinigung abzugeben zum Argentinischen Zoll um eine neue Bescheinigung zu erhalten. Das alles hat so reibungslos funktioniert das es fast beängstigend war.
    Unser weg führte uns weiter in Richtung Buenos Aires auf guten Schnellstraßen ohne viel Wind kamen wir zügig voran, immer getrieben von der Frage wo schlafen wir heute Nacht?
    Dies Frage zu klären folgten wir kurz vor Zarate einer vor Stadt von Buenos Aires einem Wegweiser unter einer Brücke hindurch ins Off Feldwege ins nichts zu geschlossenen Campingplätzen.
    Also weiter suchen. Kurz darauf wurden wir fündig an einer Tankstelle mit LKW Parkplatz dort verbrachten wir die Nacht um dan gegen 7.30 Uhr nach einem Kaffee aufzubrechen. Wohin na in den Berufsverkehr von Buenos Aires natürlich. Die nächsten 95 Kilometer absolvierten wir in 4 Stunden durch die City von Buenos Aires mit dem Gedanken einen Parkplatz zu finden und vom Hunger getrieben entschlossen wir uns weiter nach Mar del Plata zu fahren, gute 400 Kilometer Südlich der Hauptstadt. Bei heißen Temperaturen ging es weiter Richtung Meer die Sonne immer im Gesicht freuten wir uns auf eine schöne Nacht am Strand, ha denkst de 20 Kilometer vor der Bade Metropole dicke Wolken viel wirklich viel Windows und etwas regen. Garstiger kleiner Elb , grimmig und grau empfing uns Mar del Plata, nichts desto trotz kurz in den Supermarkt und auf die Küstenstraße 11. Entlang der Promenaden und Hotels dem Hafen und der Heimat des verschollenen U-Bootes der Argentinischen Marine zeigte sich die Atlantikküste von ihrer stürmischen Seite. Schlafen am Meer war verschoben ( wild campen will gelernt sein und wir müssen definitiv noch Üben) fanden wir einen offenen Campingplatz auf dem wir die einzigen Gäste sind. El Rancho kleiner Platz nicht der neuste aber warme duschen.
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  • Day51

    Arbeit!

    March 21 in Argentina ⋅ ⛅ 19 °C

    Oscar fand irgendwo heraus, dass die Rücktransporte für Argentinien frühestens am 31. März anlaufen werden. Zwar konnten wir diese Information danach nicht mehr erneut auffinden, aber darauf stellen wir uns jetzt mal ein.
    Deswegen begann ich heute mit einem neuen Klavierstück, putzte unser Zimmer sehr gründlich. Das war auch dringend nötig, denn hier leben wahnsinnig viele Insekten, die nichts besseres zu tun haben, als unser Zimmer zu bevölkern, sobald wir das Badfenster öffnen. Und es war gut so, weil Suky uns nach dem Mittagessen bestürzt mitteilte, unser Zimmer völlig verdreckt und unordentlich aufgefunden zu haben... Außerdem sollen wir unsere Fenster und Vorhänge schließen. Zunächst hieß es, wegen der Mücken. Als Oscar weg war, klärte Suky uns auf, es gehe nicht um die Mücken, sondern um Oscars Blicke :D. Er könne uns ja immer beobachten, wenn er im Park sei... Und das ist nun mal nicht zu dulden - auch wenn wir eine zum Hof blickende Dusche mit geriffeltem Fensterglas haben...
    Am Nachmittag, der hier frühestens um 15h beginnt, lernte ich etwas Spanisch und ging dann mit Oscars fast bis zur Tranquera vor. Deniger als fünf Minuten davor stellten wir fest, dass es schon 16.43h war - um 17h mussten wir noch hinter dem Campanario sein... Also eilten wir zurück und zu spät, aber gleichzeitig mit Anna Maria, Caro und Suky an. Wir sollten endlich arbeiten und einer Reihe Pflanzen Platz zum Wachsen schaffen. Nach knapp zwei Stunden waren wir verdreckt und fertig. Jetzt stand aber noch Trio proben an - schließlich müssen wir bald mal vorspielen.
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  • Day48

    Entscheidungstag

    March 18 in Argentina ⋅ 🌧 16 °C

    Zumindest insofern, wie wir es beeinflussen können.
    Morgens telefonierte ich gleich mit Ulrike, der Koordinatorin des Projekts in Deutschland, um etwas Ordnung in die Situation zu bekommen. Sie wägte Pro und Kontra für die Frage, hier zu bleiben oder heimzufliegen, ab. Letztendlich viel zweimal der Satz: "Es ist besser, wenn ihr nach Deutschland kommt." In so einer Krisensituation ist es einfach nicht sinnvoll, sich gegen Politilmaßnahmen zu stellen - und zu denen gehört meiner Meinung nach auch die Rückholaktion. Das Hauptproblem, das wir hier haben würden, wäre das Visum. Die Grenzen nach Uruguay sind zu, die anderen Länder werden voraussichtlich alle nachziehen. Die deutsche Botschaft hat im Moment anderes zu tun, als neue Visen auszustellen - zudem bleibt das Konsulat erst einmal für einen Monat geschlossen, das ist zu spät. Ohne Visum muss man nur mit dem Auto angehalten werden oder sich den Fuß verstauchen, um ein Problem zu bekommen. Und das zu lösen ist ungewiss - in Argentinien läuft einiges korrupt ab.
    Also warten wir - voraussichtlich Oscar auch - auf eine Rückholaktion Deutschlands. Wann die kommt, weiß keiner. Ich hoffe aber, dass es noch ein bisschen dauert, denn ich bin sehr traurig, hier weg zu müssen. In den letzten Tagen hatten wir richtig Spaß mit den Nonnen. Heute lernten Oscar und ich sogar die herzliche Seite von Christina, der sonst eher unfreundlichen Chefin der Servidoras kennen. Als wir gemeinsam mit ihr und Suky über die Situation sprachen, machte sie sich große Sorgen, wir könnten uns hier langweilen. So schlug sie uns vor, doch mal Tennis zu spielen und erklärte uns alles haargenau
    Und dann auch noch Kricket :D. Naja, mal schauen, ob wir das umsetzen werden ;).
    Heute war auf jeden Fall wieder ähnlich wie sonst. Räumen in der Cochera - die Instrumente sind inzwischen alle geputzt, hergerichtet, sortiert und aufgeräumt -, üben, Spanisch lernen. Nachmittags buken wir den Apfelkuchen, den eigentlich Clara zum Abschied machen wollte. Der taugte den alten, hohen Servidoratieren ganz besonders ;). Und natürlich auch noch Proben zu dritt: Entweder sind unsere Aufnahmegeräte einfach schlecht oder wir spielen tatsächlich schief.
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  • Day44

    Woche eins

    March 14 in Argentina ⋅ ⛅ 15 °C

    Um 8h klingelte der Wecker und ich sprang sofort aus dem Bett, um eine Besucherin der Armonía von der Tranquera abzuholen. Dabei liefen die drei Hunde, die mich sowieso immer überall hin verfolgen, beinahe unter das Auto... Vorne an der Tranquera stand schon ein Auto in dem Suky saß. Sie hatte einen Zettel vor Oscars Türe gelegt, sie übernehme den Fahrdienst. Aber an Oscars Tür komme ich so früh nun mal nicht vorbei...
    Da es für argentinische Verhältnisse noch früh und einsam war, ging ich in die Chochera, um das erste Mal hier Klavier zu spielen. Als ich gerade wieder abhauen wollte, kam Oscar mit einer Menge Arbeit: Die Geigen und Celli kontrollieren, putzen und die Bögen inspizieren. Für so viel freie Zeit eine ganz gute Beschäftigung! Und die reichte locker noch für den Nachmittag. Jede Bogenschraube aufdrehen, mit Öl säubern und mit dem Cutter ganz viel schwarze Kruste wegkratzen. Danach lernte ich etwas Spanisch und ging dann mit Caro zum Slacklinen bis es dunkel wurde. Vor dem Abendessen schauten wir nur noch Geigenbauvideos und jetzt gehe ich auch gleich ins Bett.
    In der letzten Woche bin ich gut hier angekommen, manches darf ich inzwischen auch schon sagen ;). Ich hoffe sehr, dass die Projektpause bald ein Ende hat. Langweilig wird uns zwar nicht, aber es sollte ja doch einen Sinn haben, hier wohnen zu dürfen. Ansonsten könnte es natürlich auch passieren, dass wir irgendwann aus der Armonía rausmüssen...
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  • Day52

    Knoten im Kopf

    March 22 in Argentina ⋅ 🌙 18 °C

    Jeder empfiehlt uns: "Kommt möglichst schnell heim, die Situation verschlimmert sich massiv." Aber bis jetzt erhielten wir eben noch keine Informationen von den drei Rückholaktionen, bei denen wir uns registrierten. Und ein Heimflug, den man mit viel Glück vielleicht noch bekommt, der aber 4000€ kostet? Darauf verzichte ich gerne. Da bleibt nur, abzuwarten. Ich meine, uns geht es hier ja wirklich nicht schlecht... Bueno.
    Heute wollten wir endlich die Cochera fertig machen. Um alles gut zu hinterlassen, falls wir plötzlich nach Hause mitgenommen werden sollten. Also war das die heutige Hauptbeschäftigung. Erst fanden wir noch ein paar Instrumente, die geputzt werden mussten. Darunter einige seltsame Flöten sowie Mischungen aus Flöte und Klarinette (Chalmei) - die mussten natürlich alle ausprobiert werden. Nachmittags widmete ich mich - nach fünf Tassen Mate als Doping - ein paar Noten, die noch so herumlagen, während Caro und Oscar die anderen Räume aufräumten. Dabei musste ich feststellen, dass sie alle zu den Orchesterwerken gehören. Und diese hatte ich noch nicht sortiert, weil ich nicht wusste, wo anfangen. Erst die herumfliegenden Noten sortieren (gut die Hälfte sind zu keinem Stück oder Komponisten zuordbar), dann die 19 Ordner, die es für die Avancados gibt, ordnen und schließlich die Noten einsortieren. Das war eine ganz schön hartnäckige Arbeit, die bisher wahrscheinlich noch nie gemacht worden war! Nach dreieinhalb Stunden konnte ich nicht mehr klar denken und zum Glück gab es sowieso Abendessen. Aber die nächsten Tage wird mich da noch so einiges erwarten!
    Nach dem Abspülen (in ganz Argentinien konnte ich keine einzige Spülmaschine entdecken) zogen wir zum eingezäunten Tennisplatz (da ist man die Hunde los), um uns gegenseitig zu massieren, während wir den Sternenhimmel beobachteten. Da hier fast immer gutes Wetter ist, bleibt der Himmel meist wolkenlos!
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  • Day54

    ¡Feliz Cumpleaños!

    March 24 in Argentina ⋅ 🌙 19 °C

    Heute ist der sechste Geburtstag von Thiago, der zur Zeit das einzige Kind in der Armonía ist. Und das war eine riesige Aufregung! Alles ging drunter und drüber, gleichzeitig waren alle super glücklich! Morgens konnte ich aber noch ein bisschen Ruhe genießen, intensiv Spanisch lernen und alleine in der Cochera Klavier spielen. Am frühen Nachmittag probten wir noch ein Geburtstagsständchen: Happy Birthday mit Variationen. Ich freute mich, weil ich teilweise auch was zu spielen hatte, aber die letzte Variation, die Swing imitieren sollte, war wirklich ulkig ;). Um 17.30h kamen wir dann wieder in der Casa Grande an, nachdem ich mit dem Cello durch den Park spaziert war. Dort war de facto noch niemand außer drei Servidoras, die einen argentinischen Marsch für General San Martín umgeschrieben hatten und nun probten. Als dann alle eintrafen, durften wir unser Ständchen vortragen. Danach gab es ordentlich Geschenke - Geburtstag haben ist hier also auch nicht viel anders als Deutschland. Und es gab Kuchen, der wirklich fast nur aus Zucker bestand. Sogar die Smarties sind hier noch süßer als in Deutschland. Bueno, gegen 18h brachen wir wieder auf, Caro ging noch slacklinen, Oscar und ich wollten aber doch mal unser Glück versuchen, eine Abkürzung für den Feldweg zur Tranquera zu finden. Und es war wirklich viel schneller! Nach ein paar Zäunen sah man schon den Wasserturm, auf den wir dann wieder kletterten. Das ist der beste Ort, um hier den Sonnenuntergang über Feld und Wald zu beobachten. Abendessen gab es dann mit zwei Servidoras, wobei ich einfach zu müde war und mich deswegen ziemlich blamierte, indem ich irgendwie alles durch die Gegend schmiss...Read more

You might also know this place by the following names:

Provincia de Buenos Aires, Buenos Aires, BA

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