Argentina
Recoleta

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72 travelers at this place:

  • Day26

    Jazzhands

    November 13 in Argentina

    Am Freitag habe ich erfahren, warum meine Mutter mir immer vor der Reise sagte, dass ich auch schlechte Tage haben werde. Ich hatte das Gefühl, dass sich mein ganzes Spanisch sich verflüchtigt hatte, ich weder reden noch schreiben konnte, nichts von dem verstand, was Ezequiel mir per Skype zu verstehen geben wollte und ich zwar acht Stunden mehr oder weniger durchgearbeitet habe, aber nichts wirklich geschafft habe. Dazu kam, dass ich am Tag vorher nicht gut schlafen konnte und dass es eine anstrengende Woche war. Als ich endlich fertig war, ging ich ermattet nach Hause, freute mich aber darauf, abends auszugehen. Nach einem überraschend langem Gespräch mit Piet, dem alten Blütenschnibbler, war ich dann auch wieder in Palermo und unterhielt mich mit Harald, dem netten Schweden, der nächstes Jahr für fünf Monate im Pazifik (unter anderem auch auf den Galapagos-Inseln) tauchen geht. Auch nicht schlecht.
    Nach einem langen Streifzug durch die Straßen von Buenos Aires bin ich dann nach Hause gefahren.
    Am Samstag bin ich nach einem Telefonat mit Hanna im tropischen Regen, der den ganzen Tag anhielt, zum Centro Cultural Kirchner gefahren, wo es eine Ausstellung über alte Bücher gab. Das hört sich spannender an als es eigentlich ist, es lief nämlich auf ein paar Stände mit alten Büchern hinaus, zu denen es aber keine Informationen gab. Es waren einfach nur alte Bücher ohne diese Texte daneben, die ja sonst immer in Ausstellungen danebenhängen, weswegen das nicht wirklich sehr spannend war. Also erkundete ich ein wenig das Gebäude:
    Es ist ein altes Postamt, in dem innen die große Halle topmodern ist, aber ein Teil des Gebäudes noch erhalten ist. Man geht also von der Halle einen Schritt weiter und steht plötzlich in einer anderen Halle, die noch vom Originalbau stammt und in der auch auf einer Etage die alten Schalter stehen. In dem alten Teil des Gebäudes ist außerdem ein riesiger neuer Kronleuchter mit einem wunderschönen Blau (ich habe Fotos gemacht, aber die können dieses Blau nicht wirklich einfangen). Ich finde das war tatsächlich das Highlight in diesem Gebäude, dieser wunderschöne Kronleuchter in dem schönen Altbau, das hat schon was.
    Nach einem ausführlichen Frühstück bzw. Mittagessen bzw. Abendessen fuhr ich erst nach Hause und mehr oder weniger direkt danach dahin, worauf ich mich die ganze Woche lang gefreut hatte: zum Palacio Noel, dem spanisch-lateinamerikanischem Kunst- und Geschichtsmuseum (es war Museumsnacht), wo ich auf einem Konzert der Gruppe Sociedad Blusera war, die ich auf dem Día de los muertos bereits kennengelernt hatte. Sie spielten Jazz, jazzige Countrymusik und Blues, genau mein Geschmack. Sie fragten mich danach, ob ich mit ihnen was essen wolle, und genau darauf hatte ich gehofft. Also aß ich mit ihnen ein paar Empanadas. Als wir alle fertiggegessen hatten, meinten sie, dass sie zu alt seien, um noch etwas zu machen, also verabschiedeten wir uns. Ich fühlte mich gar nicht alt, also traf ich mich nach einer abenteuerlichen Uber- und Taxi-Fahrt (weil es scheinbar nicht nur einen Ort mit dem Namen der Bar gab) mit den anderen von der Schule an einer Bar. Der Abend war sehr nett und anschließend gingen wir in ein Boliche, wo ich aber nach kurzer Zeit keine Lust mehr hatte und nach Hause fuhr. Am nächsten Tag telefonierte ich und das war's auch schon.
    Gestern war alles in der Arbeit wieder in Butter. Zwar war anfangs wieder Posts vorbereiten angesagt, was extrem langweilig und vor allem schwierig ist, aber irgendwann gab mir Ezequiel die Aufgabe, ein Interview von ihm zurechtzuschneiden und das machte trotz technischer Schwierigkeiten wegen Windows Movie Maker so viel Spaß, dass ich sogar länger als meine vorgeschriebene Arbeitszeit im Büro blieb. Heute war die Arbeit auch ganz cool, erst sollte ich Texte für eine Internetseite und dann einen Brief an die Journalisten schreiben, der mit ins Geschenk kommt. Am späten Nachmittag ging es dann zum Tag des Unternehmers und der Unternehmerin, eine coole Messe Start-Ups und deren Investitionsmöglichkeiten usw.. Dort habe ich mich mit ein paar Leuten unterhalten, was auch ganz schön war.
    Achso, und gerade habe ich einen lustigen Film auf Netflix geguckt: Toc Toc. Spanische Komödie, nur zu empfehlen.
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  • Day29

    Alltag

    November 16 in Argentina

    Meine Güte, es ist schon Montag. Ich kann es nicht fassen. Diese Woche ist so verdammt schnell förmlich vorbeigeflogen... Es ist eigentlich gar nicht wirklich viel passiert, aber scheinbar doch so viel, dass alles ganz schnell war.
    Also, am Mittwoch war ich im Büro, hab mir zwischendurch die Deutsche Botschaft (die direkt um die Ecke vom Büro und in derselben Straße von den Botschaften von Azerbaijan und Malaysia ist) von außen angeguckt und musste zwei Mal zur Bank laufen, um was für Ezequiel wegen meines Praktikums unterschreiben zu lassen. Hier scheinen Banken eine Art offizielle Institution für so etwas zu sein, was eigentlich auch ganz praktisch, weil nicht mit ewigen Wartezeiten verbunden, ist.
    Abends war dann diese Weinprobe. 15 Weine à offiziell 300-700 Pesos, inoffiziell wahrscheinlich zwischen 150 und 800 Pesos ;)
    Es waren, abgesehen von meinem Sauvignon Blanc und einem Prosecco, den ein Italiener (Überraschung!) mitgebracht hat, nur Rotweine. Die Gastgeber haben sogar, um uns alle hereinzulegen, tatsächlich eine Flasche Rotwein für 90 Pesos dazwischengestellt. Da er aber in der Mitte war und nach sechs oder sieben Weinen keiner mehr wirklich den Unterschied geschmeckt hat, ist das nicht wirklich aufgefallen und die Gastgeber sind davongekommen...
    Während der Weinprobe habe ich mich mit Harald und Daniel, den beiden Schweden, über die Zukunft der Menschheit unterhalten. Was man nicht alles nach ein paar Gläsern Wein so tut.
    Donnerstag war im Büro ein normaler Tag und abends Danielas Geburtstag, wo wir mit der Familie bei Klaus Sushi gegessen haben. Sehr lecker.
    Freitag war ich wieder allein im Büro, aber ich konnte sehr gut mit Ezequiel über Hangouts telefonieren und hatte das Gefühl, mehr oder weniger alles zu verstehen, was sehr erfrischend war. Nichtsdestotrotz gab es ein paar Krisen zu klären, die an dieser Stelle nicht wirklich erklärt werden sollten, weswegen aber der Tag im Großen und Ganzen nicht wirklich produktiv war. Tja.
    Abends war dann der letzte Abend Nicolas' und wir aßen zu zweit eine Pizza und wollten uns danach mit Fred, Tamir dem Israeli, Ludo dem Holländer und noch jemandem treffen, den ich nicht kannte, in einer Bar treffen, allerdings, wie sich später herausstellte, hatte der Kellner im Restaurant, in dem die anderen waren, vergessen, dass Ludo eine Erdnussallergie hat, also erbrach er alles auf dem Weg zur Bar und die anderen bugsierten ihn nach Hause. Glücklicherweise hat Ludo keine Allergie der Sorte, bei der sich der Hals zusammenschnürt und man nicht mehr atmen kann, ihm geht es also wieder gut.
    Tamir ist ein sehr einschüchternder Typ (immerhin war er Offizier in der israelischen Armee...) und hat sich deswegen im Restaurant beschwert.
    Also aßen Nicolas und ich alleine in der Bar mit einem Bier und unterhielten uns weiter über die Dezentralisation Deutschlands im Vergleich zu Frankreich, wo ja mehr oder weniger alle in Paris wohnen.
    Wie auch immer, am nächsten Tag war ich mit Nicolas essen, bevor er zum Flughafen gefahren ist. Danach war ich auf einer großen LGBTQ+-Verantstaltung, die auch eine Erfahrung für sich war. Lauter halbnackte bis nackte Körper, Massen an Bier, viele avantgardistische Kostüme und laute Live-Musik. Es war schon cool und witzig. Ich als Kind einer mittelgroßen deutschen Stadt habe mich zwar zwischendurch etwas zu prüde gefühlt, aber ich würde allen definitiv empfehlen mal zu ein paar solcher Veranstaltungen zu gehen :)
    Abends war ich dann auf einem Jazzkonzert und mit ein paar Leuten was essen. Alle wollten aber danach nach Hause, weil sie total müde waren, aber ich wollte noch etwas machen, also bin ich alleine zu einem Jazzclub gegangen, in dem eine Liveband gespielt hat und zu dem ich auf jeden Fall noch ein paar Mal gehen werde. Irgendwann war aber dann auch ich zu müde noch etwas zu machen, also war Uber-Time angesagt.
    Sonntag aß ich zusammen mit Harald etwas (endlich mal in Boedo und nicht in Palermo!). Mit einem Kaffee in der einen und Alfajores in der anderen (beides von Havanna, wo angeblich die offiziell besten Alfajores herkommen) gingen wir zu einem Park in der Nähe, wo wir uns über Südamerika, einem bolivianischen Gefängnis und die Zukunft von uns beiden unterhielten. Er möchte vielleicht sogar später mal hier wohnen und arbeiten, ihm gefällt Schweden nicht wirklich.
    Neben uns fing dann irgendwann eine Gruppe Trommler und Tänzer mit einer sehr skurrilen Aufführung an, was sehr interessant war. Wir waren uns einig, dass es sowas definitiv nicht in Europa geben würde und deswegen Südamerika irgendwie cooler ist.
    Tja, abends war ich dann wieder auf einem Jazzkonzert, was eindeutig besser war als das erste am Abend zuvor, dieses Mal aber mit Clara und Sebastian. Sehr schön.
    Heute geht's zum Jardín Japonés, dem japanischen Garten, und danach nach Recoleta zusammen mit Stef, dem Holländer. Heute ist nämlich Feiertag...
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  • Day2

    La Recoleta

    March 11, 2017 in Argentina

    Ab ins Getümmel. An einem Samstag morgen hält sich dieses allerdings noch begrenzt. Der erste Abstecher zum Friedhof ist nur ein paar Blocks entfernt und dort angekommen besticht Dieser von seiner reinen Vielzahl an Mausoleen. Hier reiht sich eine Gruft an die andere, meist geht es noch eine Treppe hinab ins Familiengrab. Das macht Hunger und so sitzen wir nur ein paar Minuten später mit ein paar Empanadas und 2 Bier in der Sonne. Die brennt. Yeah.Read more

  • Day15

    Für eine Handvoll Dollar

    November 2 in Argentina

    Tja, ich will ja nicht angeben, aber ich habe in den letzten Tagen so viel gemacht, dass ich keine Zeit hatte, noch was zu schreiben. Es ist seit meinem letzten Eintrag eine halb Woche vergangen, was ich mir wahrscheinlich eher nicht angewöhnen sollte... Also, am Dienstag hatte ich ja frei, weil Ezequiel keine Zeit für mich hatte, also habe ich die Recherchearbeit, die er mir am Montag gegeben hatte, zu Ende geführt, und zwar in der Sprachenschule, weil es da eine sehr schöne Atmosphäre zum Arbeiten gibt. Mittlerweile hat Peter mir aber auch die Adresse seines Büros gegeben, wo ich wahrscheinlich an meinem nächsten freien Tag hingehen werde. Wie auch immer, in der Sprachenschule habe ich ein paar überraschte Gesichter gesehen, weil sie wussten, dass ich mein Praktikum angefangen hatte. Ich habe die Arbeit aber sehr zeitig fertiggestellt, weswegen ich schon um ca. drei Uhr zu Hause war, nachdem ich noch mit ein paar anderen, unter anderem Leo, dem Schweizer, und Stef, dem Niederländer, zu Mittag gegessen hatte. Als ich zu Hause war, konnte ich noch ein wenig mit Sarah telefonieren, die da ihren Geburtstag hatte. Abends gab es dann den Plan, dass ich mit einigen aus der Schule Billard oder Bier Pong spiele. Auf Bier Pong hatte ich keine wirkliche Lust, aber letzten Endes war beides nicht möglich, weil die eine Bar ihre Billardtische nur zur Deko nutzt (was ich für eine vollkommen bescheuerte Idee halte) und die andere Bar nicht offen war (was ich ebenfalls für eine vollkommen bescheuerte Idee halte).
    Also sind wir letzten Endes zu einer deutsch eingerichteten Kneipe gegangen, in der 66 verschiedene internationale Biersorten gibt. 66. Das wäre mal der perfekte Ort für einen Junggesellenabschied...
    Am Mittwoch war morgens eine Art Informationsveranstaltung für die Schüler einer Garten- und Landschaftsbauschule angesagt, auf der Ezequiel und ein paar andere Start-Upper ihre Vorschläge und Ideen zur Digitalisierung der Landwirtschaft vorstellten. Ich würde insgesamt sagen, dass ich nicht sehr viel mehr als Bahnhof verstanden habe, aber für die Schüler war es bestimmt sehr interessant. Einer der Start-Upper hat allerdings etwas zu lange geredet, was zu allgemeiner Unruhe im Saal geführt hat.
    Nach der Veranstaltung hatte ich dann wieder frei, aber er gab mir wieder was zu tun, was ich dann auch tat. Nachmittags hatte ich dann die Möglichkeit, nochmal mit meinem Kurs aus der letzten Woche in den Nachmittagskurs zu gehen, was ich sehr schön fand.
    Am Donnerstag war ich dann wieder im Büro. Ich hatte was zu tun und konnte mich auch besser verständigen, insofern ging es mir da auch sehr viel besser. Ich bin auch mit Ezequiel und zwei anderen Leuten essen gegangen und wir haben uns ganz nett unterhalten. Ich weiß nicht mehr, ob ich das schon erzählt habe oder nicht, im Esszimmer des Büros gibt es aber neben einem Wasserspender und einer Kaffeemaschine auch einen Bierspender :) Den muss ich irgendwann mal auspropieren...
    Abends war dann eine Weinprobe, die zwar laut TripAdvisor als eine der besten Südamerikas gilt, aber keiner dieser Weine hat mir wirklich geschmeckt...
    Danach haben wir, also die Leute von der Weinprobe, das waren Daniel, Fred, Tamir und ein Schweizer sowie eine französische Kanadierin, die wir da kennengelernt haben, Choripan gegessen, das sind Chorizos mit Sauce und Salat usw. in einem Brot. Danach sind wir zu einem Pub namens Ragnar gegangen, ich bin aber nach kurzer Zeit gegangen, weil ich total müde war.
    Am Freitag ist Ezequiel gar nicht gekommen, weil er weitere Treffen hatte, ich hatte aber noch etwas zu tun. Um drei bin ich dann auch gegangen, weil ich um sechs etwas vorhatte, worauf ich mich schon die ganze Woche lang gefreut hatte: Ein Día de los Muertos Fest, das von der mexikanischen Botschaft organisiert wurde. Ich habe mich da gefühlt als sei ich im Film Coco... Es war echt wunderschön! Es gab Live-Musik, bunte Bilder und Kunstwerke und Massen an Menschen. Nicolas und ich waren da ein paar Stunden und haben uns danach mit den Musikern unterhalten, deren Nummer wir bekommen haben und die nächste Woche wieder ein Konzert geben, wo ich dabei sein werde...
    Danach sind wir mit den anderen zu einem armenischen Restaurant gegangen, wovor wir aber eine Stunde hätten warten müssen, worauf keiner Lust hatte, also sind Leo der Schweizer und ich allein zu demselben Choripan-Laden wie am Tag zuvor gegangen, wo wir uns über Fußball und Musik unterhalten haben. Ein netter und guter Kerl. Leo hat einen Freund in Buenos Aires, den er durch einen Austausch kennengelernt hat und bei dem er zur Zeit wohnt. Er ist später dazugekommen und kann sehr gut Deutsch sprechen.
    Nach dem Choripans ging es wieder zu Ragnar und danach zu einer weiteren Bar, wo wir uns wieder mit dem Rest der Truppe trafen, mit denen wir auch zusammen in die Boliche gingen. Dieses Mal gab es dort keine Zwischenfälle mit betrunkenen 16-jährigen ;)
    Der Abend war schön und lang und irgendwann war ich dann auch wieder zu Hause.
    Morgens war dann der Plan, mit Franziskus, einem aus der Schule, nach Tigre zu fahren. Dieser Plan scheiterte jedoch, weil ich auf halber Strecke bemerkte, dass ich meinen Schlüssel verloren hatte... Während ich nun nach ihm suchte, fragte ein Verkäufer mich, ob ich was kaufen wolle. Ich dankte und sagte nein, und das auch auf weitere Nachfragen hin, in denen er mich immer als ,,amigo" bezeichnete. Irgendwann wurde es ihm scheinbar zu bunt und bespuckte mich gleich zwei Mal, woraufhin ich mit aus Unverständnis etwas überhastet versuchte, ihm zu erklären, dass er nicht mein Amigo sei, wenn er mich bespuckt, dabei kam aber nur ein ,,¡Tú no eres mi amigo!" heraus. Ich denke da ist noch Luft nach oben.
    Anschließend begab ich mich auf eine lange und leider auch erfolglose Suche, die mir ein wenig den Tag versaute. Nach einem kurzen Gespräch mit meinen sehr freundlichen Gastgebern stellte sich heraus, dass es für sie kein Problem sei, dass es aber Hochsicherheitsschlüssel sind, die man nur in einem bestimmten Laden neu herstellen kann - für 1400 Pesos (knapp 35 USD) pro Schlüssel. Klingt alles also nicht sooo schlimm.
    Am Samstag machte ich danach nichts mehr außer mit Hanna, Kim und Janna zu telefonieren und mit Peter und Cristina (seiner Freundin) eine Pizza zu essen. Auf dem Weg zum Restaurant habe ich aber auch eine Bombilla (ein Trinklöffel für Mate) erstanden, die ein Handwerker sehr schön verziert hatte.
    Am Sonntag schlief ich sehr lange aus und ging mit Klaus ins Teatro Colón, wo er mir einiges über die Geschichte dieses beeindruckenden und weltberühmten Gebäudes erzählte und wir gemeinsam die Jahreszeiten von Joseph Haydn sahen/hörten. Sehr meditativ und hypnothisch. Danke nochmal, Klaus!
    Heute ging es dann mit dem Praktikum weiter und ich habe sehr viele Aufgaben zu tun bekommen, während Ezequiel zwei Tage lang unterwegs ist. Mal sehen, ob ich alles richtig verstanden habe ;)
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  • Day15

    El Cementerio de la Recoleta

    October 17 in Argentina

    Heute sind wir nach dem Sprachkurs zu einem sehr bekannten Friedhof in Buenos Aires gegangen. Dort sind riesige Gräber - einige schon vergleichbar mit Kapellen - von berühmten Politikern, Wissenschaftlern und weiteren in Argentinien sehr bekannten Persönlichkeiten und ihren Familien.

    Einige der Geschichten dieser Personen sind teilweise recht grotesk. Auch die Tatsache, dass unfassbare Summen für ein solches Grab in diesem „Dorf“ bezahlt wurden, macht das ganze tatsächlich zu einer Sehenswürdigkeit der Stadt.Read more

  • Day11

    Hola Buenos Aires

    October 13 in Argentina

    Ganze 11 Stunden schlaflosen Flug habe ich endlich das erste Mal den Fuß auf argentischen Boden gesetzt. Trotz Erschöpfung, die mich am ersten Tag verhindert hat, es wirklich zu genießen, hat Südamerika durch das sonnige, warme Klima schonmal ein paar Pluspunkte bei mir sammeln können.

  • Day24

    ¡Chao Buenos Aires!

    October 26 in Argentina

    Jetzt ist auch schon die zweite Woche in Buenos Aires und in der Sprachschule vorbei.
    Diese Woche haben wir nach dem Unterricht einmal einen kulinarischen Ausflug gemacht und eine bekannte argentinische Nascherei gemacht - viel süßer geht es kaum. 😂

    Außerdem waren wir in einem sehr bekannten und alten Café, um uns auch geschichtlich interessiert zu zeigen.

    Schließlich habe ich dann noch meine Urkunde für den Sprachkurs bekommen, weil es ja vorerst meine letzte Woche in der Sprachschule war und ich meine Spanischkenntnisse nun in der „wahren Welt“ anwenden muss. 😉Read more

  • Day20

    Buenos Aires - 4 - Recoleta

    November 5 in Argentina

    Recoleta est le quartier le plus riche de Buenos Aires. C’est ici qu’ont été construites les plus grandes et splendides demeures de la ville. Elles ont quasiment toutes été reconverties en Ministères, ambassades ou hôtels.
    C’est aussi dans ce quartier qu’on trouve le cimetière de Recoleta où sont enterrés les personnalités les plus connues, influentes ou riches d’Argentine. Certains mausolées sont vraiment gigantesques et impressionnants!
    Petite photos d’un ancien théâtre transformé en librairie.
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  • Day17

    Art???

    March 4 in Argentina

    We had a lazy day, as we were tired and were changing apartments —moving from Palermo to Recoleta, so that we could have an experience in another part of BA. Given that our apartments in Palermo was spacious and clean, I think that we were all having some misgivings about our earlier decision to pack up and move. But, the rental period was up and off we went.

    Our new digs are located in a building that was probably constructed in the 1930s. The lobby is pretty unassuming, and the elevator is tiny — more like a small closet (so small that the three of us and our luggage could not fit in one trip). We went upstairs and found a charming 2 bedroom, two bathroom apartment. At the time that the apartment was built, this must have been considered a very luxurious apartment. Why? First, when you get off the elevator on your floor, there is a small entry and only one door, for one apartment. Second, there are two entrances to the apartment — a front one for residents and guests, and a back one, which must have been for the maid. This is pretty funny, given that the entire apartment is probably no more than 400 square feet! Third, there are two sinks in the kitchen — one for dishes and the other for laundry, etc. We settled in and set out to have a bite to eat and to explore San Telmo Market.

    We had a lovely lunch, with some tasty empanadas near San Telmo. Every guidebook that we read made it clear that going to San Telmo for the Sunday market/street fair was required. We read that it was filled with antique vendors, and craftsmen. Well, you can’t always believe what you read. The market was filled with lots of old junk, and the handcrafts were tourist novelties. But, committed to making the best of the situation, we found ourselves some fun.

    Kelly spied some tango dancers in a square. While they weren’t fantastic, it was fun to see some regular folks — including a man of about 70 — dancing in the square.

    Then, we walked down a side street, and Kelly saw a shop that had Fileteado art. It took us some sleuthing to find the entrance, but when we did we were delighted to meet a young artist who was working in the studio. He told us that this style of art developed in the 1920s and 1930s, and began as decorations for carriages. Over time, the art was used to create signs that advertised bars, cafes, and tango dances. The art fell out of favor, and has been revived by some young artists. Some of the pieces that were on display were not for sale, as they are part of an upcoming exhibition (sadly, as Kelly had her eye on a piece), others were for sale. I snagged two small signs to hang at the River.

    Our next stop was the Museum of Modern Art. When we walked in, we were surprised to learn that admission was free. We soon found out why; the building is being remodeled and there was only one exhibit. But, what an interesting exhibit. The artist is Tomas Saraceno, who is an Argentinian. For a reason that was lost in translation, he is fascinated with the art created by spiders (aka, spiderwebs). Apparently, he has spent more than a decade studying spiders and working with scientists who study arachnids. He and a team spent months gathering 17 colonies of spiders to create a large installation. These are all “social” spiders, who work collaboratively and creating spider webs. (Fortunately, after we say the exhibit, we also got to see a film demonstrating the process and while it was in Spanish, we could get the general idea.). The installation is in a very large room — 190 sq meters. The walls, floor and ceiling are painted black. In the center are wire/metal frames. The artist and his team gathered 7000 spiders, and introduced them into the exhibition space. Over a period of 6 weeks, the spiders spun a series of webs that stretch and hang over the frames. Spot lights highlight the webs. You walk around the edge, so that you don’t disturb the webs. (The spiders were removed, but no one at the museum could explain how that occurred and I couldn’t find any explanation on the internet.). Pictures really don’t do the exhibit justice. Honestly, it was just wild.

    From now on, when I run into yet another spiderweb at the River, I’ll simply call it art and walk around the side.
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  • Day18

    Recoleta

    March 5 in Argentina

    Today we tackled the most upscale neighborhood in BA — Recoleta. This neighborhood is also home to the most famous cemetery in all of South America — the Recoleta Cemetery.

    We joined another walking tour led by Buenos Aires walks — a group that I highly recommend. Our guide was Mariano, who grew up here in BA. With 70 of our closest friends, we spent 3 hours engrossed in stories of the aristocracy in BA.

    Recoleta was settled in the late 1860s, following two cholera and one yellow fever outbreak in San Telmo (the part of the city that was closest to the river, and which had stagnant water that bred mosquitos). To escape illness, the wealthy residents of San Telmo fled to their “estaciones” (landed estates), and established new homes. Since this period of movement coincided with a tremendous growth in affluence in Argentina, these wealthy landowners built mansions, typically in the French style. It was due to this period of building that Buenos Aires was given the nickname of the “Paris of South America.” (Apparently, Portenos — as residents of BA are called —hate this nickname.). As you walk through Recoleta, you see one huge mansion after another. Although a few of the mansions are still privately owned, most have been converted into hotels (the Four Seasons), and embassies (the French embassy is in a particularly beautiful mansion, which the French saved from destruction when the Argentine government planned to demolish it to install a new freeway.). One of the main streets — Alvear — is like the Rodeo Drive of BA, filled with fancy boutiques, perfumeries and gorgeous hotels. Many of the buildings have gorgeous ironwork on the doors and balconies. The streets are lined with beautiful old trees and there are lots of parks with monuments. The area is just stunning. Honestly, I could have walked for hours in the neighborhood.

    We ended the tour at the Recoleta Cemetery, where the aristocracy of BA rests for an eternity. Since we were famished, we decided to save the cemetery for another day, and headed to a lovely French cafe named Roux, where the service was lousy but the food was yummy.

    After lunch, Arie and Kelly headed back to the apartment for a nap, while I wandered aimlessly around the neighborhood. Just walking around gave me the sense of the vibrant life of BA. I also enjoyed watching people pick up their kids from school. Here, the children are in school from around 9am, to at least 4 pm, and sometimes as late as 6pm. A fair number of the children go to private, parochial schools, and wear uniforms. The children who go to public schools also wear a type of uniform — a white coat (like a small version of what a doctor wears) or a pinafore (for the youngest children). We were told that the wearing of these coats/jumpers were meant to level class distinctions. It doesn’t appear to have worked, as you can still see the children’s clothing, but the tradition has lingered. I laughed as I watched the kids peel out of their “coats” as soon as they left school, stuffing the discarded items into backpacks or thrusting them into the hands of their parents.

    For dinner, we went to an old school parilla — Pena Parilla — which has been open for decades. We ate delicious steaks, and French fries. I swear that I’ve eaten more red meat since arriving in this country than I have in the past 12 months.

    We had arranged to have a very late dinner (10 pm), so that we could go to a Milonga afterwards. A Milonga is essentially a dancehall for tango. This is NOT a show with professional dancers. Instead, it is a hall in which regular people go to dance. Some people arrive with partners, or with groups of friends, but many people (women and men) go alone, just for the joy of dancing. There are over 300 Milongas in BA, and they are open every night of the week. We went to Milonga Parakultural, which is open on Monday, Tuesday and Friday. Classes for novices are held from 9-11pm. Afterwards, the dance floor is open to anyone.

    We arrived at the Milonga around 11:15. We paid 150 pesos per person to get in (which is $7.50) and we were seated at a table one row back from the dance floor. We ordered a drink, and started watching the dancers. The dancers were all ages, shapes and sizes. The women were more dressed up then the men, but some of the men sported jackets or vests. Some of the couples only danced with each other, but most people seemed to change partners every few dances. Some of the dancers were great, and some were so-so, but they all seemed to be having great fun. The thing that was surprising was that the number of dancers grew and grew, as the evening wore on. (We had read this in articles about the milongas, but it is hard to believe that this actually would happen on a Monday evening.). So, when we arrived at 11:15, there were people on the floor, but plenty of room to dance. By the time that we left at 1am, the dance floor was packed, and people were still arriving. Apparently, the best dancers don’t show up until 2 am or 3 am at some of the more popular Milongas. Watching the people dance was delightful. While I can’t imagine mastering the tango, perhaps Arie and I try out some swing dancing when we get home.
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You might also know this place by the following names:

Recoleta, Barri de la Recoleta, 레콜레타 동, Rekoleta, Реколета, 雷科莱塔

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