Argentina
Bariloche

Here you’ll find travel reports about Bariloche. Discover travel destinations in Argentina of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

53 travelers at this place:

  • Day261

    Bariloche

    January 22 in Argentina

    After debating whether to visit the Chilean or Argentinean side of the Lakes District, an area known for lots of lakes set in the mountains, we chose Argentina after reading about some of the scenic drives, chocolate shops and famous trout.
    A short (somewhat bumpy) flight took us to this biggish town of ~100k people often compared to a “little Switzerland” because of the scenery and focus on chocolate making. The town is set on a lake and is very pretty, but we found it extremely touristy (imagine several streets full of souvenir and chocolate shops).
    We had rented a car for two days so spent one day driving most of the famous “7 Lakes Route” which wound around 7 lakes and some small villages and through a stunning desert landscape very much like the US Southwest. Our other day we drove around the Llao Llao Peninsula (another drive highlighting more lakes) and hiked up a mountain to enjoy a nice view of the entire area. The highlight of our time here was finding a small town down a dirt road that was serving up some excellent choripan (grilled chorizo on grilled bread). Delicious!

    After a few days walking through the touristy town, we opted to mostly cook for ourselves and did some trip planning with our remaining time. We ended up not trying the trout after learning that all of it is farmed since regulations prohibit restaurants and supermarkets from selling the fresh, natural lake trout – a treat reserved for fisher(wo)men.
    Read more

  • Day22

    Fit durch die Bündner Berge

    February 7 in Argentina

    Unsere nächste Destination heisst Bariloche, was wie eine Kombination aus Davos und St. Moritz daherkommt. Ziemlich viel Schweiz hier am nördlichen Ende Patagoniens. im Winter ist Bariloche das grösste Skigebiet Argentiniens mit 43 Skiliften und über 130km Pisten. Aber es ist ja Hochsommer hier, also nix mit Après-Ski. Leider. Die Fahrt mit dem Bus kann ohne nennenswerte Vorkommnisse rapportiert werden. Langweilig? Absolut. Nach der zwölften Herde Lamas und der siebten Straussenfamilie hat man die Fauna auf diesem letzten Abschnitt Patagoniens irgendwann gesehen. Von daher werden wir wenn möglich bevorzugt den Nachtbus buchen, trotz der omnipräsenten Gefahr von Ramon oder Ramona als Sitznachbar.

    Natürlich achten wir auch im Argentinischen St. Moritz auf unser Budget und entschliessen uns für einen weiteren Hike, also zu Fuss die Schönheit der Region erkunden. Wie es sich für Flachländer gehört, entscheiden wir uns erneut für die gröbste Route. Andere nehmen sich dafür einen Guide, aber wir haben ja die schöne Sue an der Karte und mich der optimistisch drauf los trampelt ... Hoch zum Refugio Frey auf 1700m. Der Aufstieg ist richtig schön, durch Bambus-Wälder (hier, im grössten Skigebiet? Ja, und er scheint den garstigen Wintern besser zu trotzen als die zarten Pflänzchen die uns Pavel damals auf die Terrasse gestellt hat. Wobei vielleicht hätte man sie auch im Winter einfach mal giessen müssen, aber Immi steht ja eh mehr auf heimisches Nadelgewächszeugs) und zum Schluss eben doch auch wieder elend steil den Berg hinauf. Doch wir werden auch hier mit einem malerischen Bergsee und grandioser Aussicht für die Strapazen belohnt.

    An der Stelle würden wir uns auch gerne nochmals für die vielen nützlichen Geschenke bedanken! Der Traubenzucker machte die steilen Aufstiege erst möglich, die Sackmesser sind immer auf Mann und haben schon viele Flaschen geöffnet und Gemüse geschnitten, und ja, die "Weltenbummler"-T-Shirts im Partnerlook wurden auch schon getragen. Aus offensichtlichen Gründen bisher noch nicht zur selben Zeit. Aber das kann ja noch kommen.

    Während ich mir beim steilen Aufstieg die Musik von Rocky vorstelle und mich schon auf dem Gipfel tänzeln sehe, klingt das Schnauben von Sue (formerly known as Jacqueline) eher nach dem Italian Stallion (auch ein Film von Sylvester Stallone, allerdings weniger bekannt. Aber ja, der Mann hat auch schon Pornos gemacht, https://youtu.be/uv8oJ2LeSso). Beim wiederholten Umwandern beweglicher Hindernisse auf unserer Route (also andere, lächerlich langsame Wanderer), bemerke ich, dass meine Liebste etwas hinterher hinkt und ein anderes Wander-Pärchen zwischen uns lässt. Nachdem sie mir einen charmant vorwurfsvollen Blick zuwirft, erstarre ich für einen Moment selber zu einem dieser nervigen Hindernisse.

    Als mir Sue gesteht, dass sie „am Limit“ läuft, bin ich nur mässig beeindruckt und lasse ihr den Vortritt. Just in dem Moment beobachten wir eine ähnliche Szene ein paar Meter weiter oben, allerdings reagiert der rassige Spanier mit weniger Zurückhaltung sondern mit einem lauten Lachen und einem heftigen Klaps auf den Arsch der Leidenden. Davon bin ich schon eher beeindruckt und tue dies mit einem halblauten „giberes!“ kund. Sue’s Stimmung scheint dies nicht zu erhellen. Und so versuche ich denn erst gar nicht, es dem Spanier nachzumachen. Trotzdem, geile Siech.

    Ich weiss gar nicht genau woher meine aktuell ganz akzeptable Fitness kommt. Von den sporadischen Besuchen in meinem ehemaligen Sarmi-Gym (welches in der Zwischenzeit von Kevin und Reni übernommen und in „Die Gute Stube“ transformiert wurde) wohl eher nicht. Sue mutmasst weil wir die letzten Tage bzw schon Wochen Patagonien mehrheitlich zu Fuss entdecken und uns gut ernähren. Glaube ich auch nicht. Dann muss es ganz offensichtlich an den vielen Stunden auf und neben dem Platz mit meinen ATP Heroes liegen. Die hoch professionellen Trainings mit Head Coach Jarda und die hart umkämpften Duelle mit den restlichen Tennislegenden, allen voran Kurt die Pfeife, zahlt sich also aus. Das klingt jetzt ein wenig prahlerisch. Und das ist es auch. Und zwar völlig zurecht. Oder wer hätte vor 25 Jahren gedacht, dass der pummelige Junge mal alle abhängt am Berg? In Bariloche? Genau, ich auch nicht. Vielmehr hatte ich bei der damaligen Fahrradprüfung Angst, den leichten Anstieg zwischen Meisterschwanden und Fahrwangen nicht ohne absteigen zu schaffen und somit als UT (= untauglich) durchzufallen. Zum Glück konnte ich mir mit 14 dann sofort ein Töffli leisten.

    Ich bin zur Zeit also recht fit und das lässt der 12-jährige Junge in mir die schöne und offensichtlich weniger fite Sue auch mehrmals wissen. Sie dankt es mir einige Minuten später, nach einer Bemerkung meinerseits, wonach meine Haut wegen dem ganzen Staub und der Sonnencreme extrem hell erscheint, mit einem nonchalanten und leicht schnoddrigen „nid wiisser als suscht“. Touchéé. Ich gebe ihr einen Kuss und wir lächeln uns an. Dann setzen wir unseren Marsch gen Gipfel in vielerlei Hinsicht geteilter Meinung fort, wobei ich ihr auf den ersten drei Schritten bereits wieder 4m abnehme und davon ziehe. Und tschüss.

    Entgegen einiger Voraussagen geniessen wir die Zeit zusammen und das Reisen auf einfachen Pfaden sehr. Klar, ich freu mich auch wie Wolle auf das Penthouse und jede Menge Champagner (denn unsere Ankunft in Santiago markiert schliesslich den Abschluss von Monat 1 unserer Reise und dem aktuellen Bitcoin-Kurs nach zu urteilen, wird die Reise wohl doch nicht ewig dauern. Aber das kann sich in den nächsten Monaten ja wieder ändern, drum let's pop some bottles!). Wir haben die tote Hose bei Crazy Cat Lady ja noch für die Planung und Organisation der nächsten Wochen genutzt. Und die sehen wie folgt aus:

    ⁃ Am 9.2. mit dem Schiff von Bariloche nach Puerto Varas in Chile (man gönnt sich ja auch sonst alles)
    ⁃ Vom 10.2. bis 17.2. mit einem Mietwagen von der Insel Chiloé über die Sieben-Seen-Route bis nach Santiago
    ⁃ Vom 17.2. bis 23.2. in Lisa's Penthouse in Santiago (party hard!)
    ⁃ Am 23.2. mit dem Bus durch die Anden nach Mendoza
    ⁃ Vom 23.2. bis 1.3. mit dem Mietwagen den Weinbauern und Steaks nach
    ⁃ Am 1.3. Flug nach Iguazu zu den berühmten Iguazu Falls, welche die Niagara Falls bei Weitem in den Schatten stellen
    ⁃ Am 4.3. Flug nach Salta, von wo aus wir die furchtbar trockenen Wüsten Atakama und/oder Uyuni erreichen wollen

    Ja und dann schauen wir wieder. Wer also für die bevorstehenden Locations noch gute Tipps hat, immer her damit!
    Read more

  • Day21

    Bariloche Tag 1 und 2

    March 24 in Argentina

    unterscheiden sich gar nicht sooo grossartig voneinander, ausser dass ich an tag 2 vieeeel besseres Wetter hatte und nicht alleine rum gewandert bin.

    Gestern bin ich mit meinem Monster Nessi (mein Auto) den Circuito Chico abgefahren. ein Rundkurs um eine Halbinsel mit kleinen Wanderwegen und Aussichten auf die Seenlandschaften.
    Gewandert bin ich, Aussicht hatte ich. Aber es war sehr windig und kalt.
    Heute war die Vorhersage super und so bin ich nochmal zur Halbinsel und mit dem Sessellift auf den Cerro Campanario hoch gefahren...
    Sehr geile Aussicht!.
    Dort habe ich dann ein Mädel angesprochen, die ASP OOMPH und diverse andere Anstecker an ihrer Tasche hatte. Katherina aus Berlin/Düsseldorf besucht Papa Oscar, der Argentinier ist. da die beiden kein Auto haben und ewig auf den Bus warten mussten, hab ich sie mitgenommen. Wir wollten im llao llao Hotel nen Kaffee trinken, leider kostete das Buffet mit Aussicht 40 EUR. Naja.
    stattdessen sind wir in die Stadt zum Eis essen gefahren und gleich wollen wir zusammen essen gehen.
    An den Verkehr habe ich mich mittlerweile gewöhnt. nicht aber an das Anfahren am Berg bei Schotterstrasse, wenn jmd hinter mir steht. 😂

    Seht euch selbts die Schönheit Bariloche an:
    Read more

  • Day24

    Driving Ruta 40

    March 27 in Argentina

    Jetzt ist es alles schon vorbei. Ich habe ausgecheckt und warte mal wieder auf den flug am Nachmittag zurück nach Buenos Aires.

    Ich habe die letzten 2 Tage Roadtrips auf der Ruta 40 unternommen. Googelt bei Gelegenheit mal ihren Verlauf. Sie ist das Pendant zur Carretera Austral (Ruta 7) in Chile. Beide führen durch Patagonien.

    Ich bin am Sonntag ein stück der Ruta40 nach Süden gefahren. Nach El Bolson, ein kleines Bergsteigerdorf. Da Sonntag war, war auch mal wieder Markt 😂 ich habe mal wieder etwas Geld da gelassen. Alle hatten den Schmuck selbst gemacht, da weiss man, dass das Geld dort richtig ist.

    Gestern ging es ein stück Richtung Norden auf den Circuito Grande. er führt zum Teil an dem Camino de 7 Lagos vorbei und man sieht nur Seen und Berge.
    Der weg nach Villa Traful war 20 km Schotterpiste rauf und runter. Man denkt, die Strasse MUSS ins Nichts führen, dann kommt man aber in einem kleinen Skiort raus. Im sommer kann man hier wandern und im See baden. Zurück den gleichen weg (leider) da ich noch nach Villa de los Angusturra wollte. Ebenfalls ein skiort, nur etwas grösser.
    Ich bin noch schnell auf den 700m hohen Berg gestiegebän um die Aussicht zu geniessen.
    Mittlerweile habe ich keine angst mehr von Anstiegen :)
    Die Aussicht war grandios.
    Es neigte sich dem Sonnenuntergang zu, ich hatte noch 70 km nach Hause zu absolvieren und wollte eigentlich im Hellen nach Hause.
    EIGENTLICH.
    ein paar Fotos am Bootssteeg später war ich noch in der Stadt und habe noch was gegessen. 22:00 war ich zurück in Bariloche.
    und die Fahrt im Dunkeln war alles andere als angenehm. Schleicher...Raser...leute mit nur 1 Rücklicht. Fahren hier war in Ordnung, aber auch eine Herausforderung.
    Gleich gebe ich das Auto ab und fliege zurück in die Wärme.
    Auch zurück in der Zeit. Hier werden die Uhren nicht umgestellt. in Quito sind es sogar nochmal 2 Std früher.
    Adios Argentina. I love you!!!!! ❤❤❤
    Read more

  • Day19

    Heute ging es per Flieger Richtung Norden, nach San Carlos de Bariloche.

    Die letzten 2 Tage waren eher ruhig. Wieder eine spektakuläre Busfahrt von El Chaltén nach El Calafate. ich bin mit dem 8 Uhr Bus am Morgen gefahren und kurz vor Sonnenaufgang bin ich aus dem Hostal.
    Die Berge sagen spektakulär hell aus vor dem dunkelblauen Himmel. als dann die Sonne aufging, färbten sie sich alle blutrot. Ich war froh, dass ich das nochmal sehen durfte.
    Cooler wäre es eigentlich nur von dem viewpoint ausserhalb der Stadt gewesen, aber ich hatte ja kein Auto 😓😓😓 egal....

    In Calafate bin ich wieder in mein heimeliges Avurtadas Hosteria eingecheckt. Der typ, der dort immer Frühstück macht, hat sich richtig gefreut, dass ich wieder da bin. Ich mich auch! Denn er ist sehr süss und er hat mir immer extra Käse gegeben. Ausserdem ist das Bett dort im Vergleich zu dem in El Chaltén ein Himmelbett.
    Ich hab also erstmal geschlafen und Wäsche waschen lassen. Dann bin ich noch in die deutsche Bäckerei gegangen, die Franzbrötchen machen. Ich hatte gerade bei Facebook über sie auf der Hamburger Abendblatt Seite gelesen. Sehr netter typ. Er wollte mir nen Franzbrötchen schenken. Leider mag ich die nicht.

    Am nächstwn Tag bin ich ins Glaciarium, ein Gletschermuseum und ich habe endlich mehr über die Entdecker des Patagonischen Eisfeldes, sowie die Geografie erfahren. Filmchen gabs auch einige. Ein toller Nachmittag.
    Die Tour zum Upsala und Viedma (der grösste hier) Gletscher per Boot und nochmal Perito Moreno hätte 140 EUR gekostet. Auch das Eis Trekking auf dem Gletscher hätte mich zwar gereizt, aber irgendwie gucke ich lieber aus der Ferne, ohne einzugreifen.
    Daher nur das Museum.

    Heute am Flughafen habe ich dann meinen Mietwagen für 5 tage bariloche abgeholt.
    Kleinwagen war aus, jetzt fahre ich ein graues Monstrum. 🙈 Und Bariloche liegt am Berg!!!! ich habe schon 2x abgewürgt, 1x drehten die Reifen durch beim rückwärts ausfahren auf der steilen Auffahrt zur Wohnung. oh gott oh gott.
    dann bin ich ein paar mal auf der linken seite gefahren und hab mit rechts den Scheibenwischer statt den Blinker betätigt. 2 Monate links fahren prägt...

    Ich versorge euch wieder mit updates zu meinem Trip auf patagonischen Schotterstrassen.
    Read more

  • Day107

    Bariloche

    February 6 in Argentina

    Unser erster Abstecher nach Argentinien brachte uns nach Bariloche. Eine Stadt mitten im Gebirge an einem tollen See und man kommt sich wirklich so vor, als wäre man in Süddeutschland oder in der Schweiz.
    Viele Deutsche sind hierher ausgewandert, aber nicht nur Nationalsozialisten nach dem 2. Weltkrieg. Die deutschen Fußspuren sind überall erkennbar - in der Architektur, in der Präsenz von Schokalade und Bier und allgemein im Essen... So hatten wir immerhin die Möglichkeit Gulasch mit Spätzle zu essen! :-)Read more

  • Day26

    Bariloche - El Justina Hostel

    January 26, 2017 in Argentina

    Wir sind gut am Fuße der Berge und der Seen angekommen. Busfahrt mal wieder 14 Stunden.

    Bariloche ist sehr schön inmitten der Natur gelegen. Heute haben wir erstmal den Hafen und das Angebot im Supermarkt um die Ecke abgecheckt. Haben uns einige Angebote für Ausflüge angehört, hier kann man viel machen. Mal schauen wo es uns morgen hin verschlägt. Nun erstmal den Abend in Ruhe ausklingen lassen mit lecker Selbstgekochtem und Sonnenuntergang am See angucken.

    27.01.2017
    Wir waren mit dem Österreicher Matthias abends in verschiedenen Kneipen und haben ein, zwei lecker Bier getrunken. Und haben herausgefunden, dass ein Wodka Cocktail einfach eine Mischung aus 4 Wodka Sorten ist. Na dann mal Prost.
    Read more

  • Day29

    Bariloche - No Name Guesthouse

    January 29, 2017 in Argentina

    Für die letzten zwei Nächte in Bariloche wohnen wir in einem Gästehaus auf einem Hinterhof zusammen mit Matthias aus Österreich. Ist ziemlich günstig für uns 3 und hat aber alles was man braucht.

    Eigentlich wollten heute Israelis 2 Autos mieten und dann mit uns die Landschaft erkunden, aber die sind nicht wieder aufgetaucht. Also sind wir zu einem schönen See zum Kajak fahren. Wetter war herrlich und Wasser super klar. 1,5 Stunden rumpaddeln war eher entspannend anstelle von schweißtreibend. Danach lecker argentinische Steaks gegessen. Dann wollten die Jungs nochmal ihre Sportlichkeit zum Besten geben und haben an den Geräten am Strand die Muckis spielen lassen. Julia hats gut... ;)Read more

  • Day127

    Weihnachtszeit in Bariloche

    January 6, 2017 in Argentina

    Moin!

    Inzwischen bin ich ja wieder auf deutschem Boden und darf dieses Wort wieder freudig benutzen!

    Trotzdem möchte ich dem Blog noch einmal zu Ende führen und über meine zwei letzten Stopps berichten.

    Zuerst hieß es für uns, Weihnachten in Bariloche zu verbringen. Wir kamen schon am 17.12. dort an & übernachteten die ersten beiden Nächte in einem Hostel. Bariloche ist wirklich eine süße Stadt, die einzelnen Läden mit Vordächern aus Holz erinnern ein wenig an Hütten in Skigebieten und überall gibt es nette Cafés und vor allem Chocolaterías. Dort haben wir so einige Male etwas probiert!
    Am dritten Tag sind wir in ein kleines Nachbar-Hippie-Dorf gefahren, namens El Bolsón. Wir kamen dort an und man wurde direkt von Musik und einem kleinen Markt mit handgefertigten Produkten begrüßt. Natürlich konnten wir nicht widerstehen!
    Anschließend fanden wir unsere Unterkunft - das Hostel, welches am Ende auf Platz 1 unserer Liste landete! Es nennt sich Earthship, ist in vielen anderen Ländern verbreitet und ein totales Ökohostel - im positiven Sinne!
    Überall sprießen Pflanzen, Gemüse- und Kräutersorten, mit denen sie ihr Abendessen jeden Tag größtenteils zubereiten. Es gibt nicht mal einen Kühlschrank und am ersten Abend haben wir uns daher der Pizza-Party angeschlossen & es war grandios!
    Es gab verschiedene Variationen mit Vollkorn-Pizzateig aus einem richtigen Steinofen und sogar selbstgemachten veganen Käse! Man muss zugeben, dass dieser teilweise leckerer war als normaler Käse..
    Es hat uns dort so gut gefallen, dass wir gleich noch eine Nacht länger blieben trotz nur einer Portion mit frischen Klamotten - aber das gehört ja auch mal dazu.
    Verrückterweise befindet sich Manu, ein Freund aus der Schule, auch momentan in Argentinien und eben jenem Dorf, sodass er uns in unserer Unterkunft besucht hat & wir mit ihm eine Fahrradtour zu einem See gemacht haben. An diesem Tag war wunderschönes Wetter und wir wollten nach langer Zeit mal wieder schwimmen gehen. Allerdings hat der Wind uns einen Strich durch die Rechnung gezogen..
    Am Abend sind wir auf einen Hügel gelaufen und haben dort mit Blick auf das gesamte Dorf ein bisschen Sport gemacht - nur für das gute Gewissen natürlich!
    Wieder zurück in Bariloche angekommen, waren wir weitere zwei Tage in einem Hostel, bevor es in die Hütte ging. Wir haben ein paar Leute kennengelernt & mit denen noch einen Roadtrip an den sieben Seen vorbei gemacht. Es war um ehrlich zu sein ein ziemlicher Reinfall, weil es den gesamten Tag geschüttet hat & man durch den Nebel leider nicht gerade die schönen Seiten der Seen bewundern konnte.

    So, Weihnachten rückte immer näher und am 23. sollte es soweit sein. Der Tag begann mit unserem lange geplanten und mit Vorfreude erwarteten Weihnachtseinkauf!
    Wir hatten uns ein wahres Festmahl für alle drei Tage überlegt, um uns die Zeit so schön wie möglich zu machen!
    Zum Glück holte uns Fernando (der "Vermieter") mit einem Truck ab, sodass gerade so alle Kisten, Rucksäcke & Backpacks hineingepasst haben.
    Wir haben uns in der kleinen selbstgebauten Hütte breit gemacht & die nächsten Tage original geschlafen, geskypt, gekocht & gegessen. - War nicht schlecht, und vor allem lecker!
    Trotzdem würde ich mich immer für ein Weihnachten bei meiner Familie entscheiden.
    Es ist einfach nicht zu vergleichen, ob man sich leckeres Essen macht, mit Wein bei Sonnenschein anstößt & seiner Familie ein bisschen über das Handy bei der Bescherung begleitet oder selber dabei ist, einen geschmückten Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stehen hat & es mit der Familie feiert.
    Eine kleine Überraschung gab es für uns aber doch! Meine Mama, wirklich unglaublich, hat mir ein Paket nach Bariloche zu der Hütte geschickt für Weihnachten. Leider musste ich dieses bei der Post abholen & das war erst am 26. möglich, trotzdem habe ich mich wahnsinnig gefreut!
    Es gab einen kleinen Weihnachtsbaum & für jeden von uns eine Kugel mit unserem Namen, Schokolade, eine Kleinigkeit von meiner Oma, mein Lieblingskinderbuch & mein geliebtes Schafskäsegewürz. Das war für uns alle ein Stück Heimat.
    Am 27. wurden wir dann ganz früh von Fernando zum Busterminal gefahren & um 14 Uhr ging unsere letzte Langstreckenfahrt nach Santiago de Chile los. Das war eine Fahrt!
    Aber dazu beim nächsten Eintrag!

    XX, Jojo
    Read more

  • Day37

    Bariloche

    March 27, 2017 in Argentina

    As we pulled up to the centre square of Bariloche it seemed the bus had travelled to Europe. With quaint lodges surrounding the square it looked like an Austrian village. The square itself was covered in the white hankerchiefs of the missing mothers. A reminder that the terror of the dictatorship ran throughout Argentina, not just its capitol. To the right of the square is a tall building and at the very top was our hostel- the penthouse! The views are amazing, all for under £15, with a good kitchen and breakfast included. A bargain for expensive Argentina.

    We explored the main streets that were full of ice cream and chocolate shops, listening to buskers as we went. Stopped for lunch in a cafe popular with the locals. On hearing that we were Welsh the waiter would name a different Welsh rugby ledgend as he passed our table "JP Williams! Gareth Jenkins!". Back at the hostel sitting in the balcony, the plan for the next few days were hatched, though hiking is good here, we'd mix it up for some kayaking and cycling.
    Read more

You might also know this place by the following names:

San Carlos de Bariloche, Bariloche, باريلوتشي, Сан Карлос де Барилоче, باریلۆچی, Bariloĉe, باریلوچه, בארילוצה, Սան Կառլոս դե Բարիլոչե, BRC, サン・カルロス・デ・バリローチェ, სან-კარლოს-დე-ბარილოჩე, 산카를로스데바릴로체, San Karlos de Bariločė, Сан-Карлос-де-Барілоче, 圣卡洛斯-德巴里洛切

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now