Argentina
Tucuman

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19 travelers at this place:

  • Day45

    28 h in Tucuman...

    December 15, 2018 in Argentina ⋅ 🌧 19 °C

    16 h im Bus von Cafayate nach Córdoba war mir zu viel. Also mache ich einen Zwischenstop in Tucumán: Ort der Unabhängigkeitserklärung Argentinien‘s und später Zentrum der Zuckerindustrie (nach der letzten Zuckerkrise haben sie auf Zitronen 🍋 umgestellt). Ich war sicher der einzige Tourist in Tucumán. Im Unabhängigkeitsmuseum bekam ich eine Privatführung und nach 2 weiteren einsamen Museumsbesuchen und zahllosen Stunden wurde ich vom Gouverneur zum Blues & Gospel Konzert eingeladen...Read more

  • Day56

    47° - im Schatten

    January 24 in Argentina ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Agua Negra hat Spuren hinterlassen. Eine unvergessliche Fahrt. Wenn auch nicht ganz folgenlos. Die nicht endenden Schläge und Sätze meines Hinterrades haben mein Federbein gekillt. Seit 2 Tagen läuft das Öl über die Schwinge und das ganze Hinterrad. Gedämpft wird nicht mehr und ständig geht die GS auf Block.
    Wir fahren jetzt östlich der Anden durch argentisches Tiefland. Die Straße führt durch wilde Schluchten in engen Kurven am Abgrund entlang, durch weite abwechslungsreiche Landschaften, an Flussläufen entlang, dann wieder 80 km gerade aus. Aber die Landschaft ist nicht mehr kahl, sondern grün. Dann wird's heiss, nichts kühlt mehr. Die letzten 80 km scheint uns ein großer Föhn ins Gesicht zu blasen. 47 Grad warm ist der. In Rioja haben wir eine Klimaanlage, endlich kühlen wir ab. Nach einem Gewitter hat es um Mitternacht noch 35 Grad.
    Morgens um 7 Uhr fahren wir bei 27 Grad und gefühlt 100% Luftfeuchtigkeit los. Sattgrüne Wälder, Sträucher und tropische Pflanzen um uns. Wir fühlen uns wie im Treibhaus. Aus dem Tiefland zieht sich eine Passtrasse in engen Windungen unter wucherndem Grün hinauf auf knapp 2000 m. Vor mir scheint plötzlich das Allgäu zu liegen. Ein blauer See neben grünen Wiesen, umrahmt von sanften Hügeln. Die Schwüle und Hitze der letzten Stunden ist einer Sommerfrische gewichen.
    Wir übernachten in einem Cabana. Der Besitzer, selbst Motorradfahrer telefoniert mit zig Werkstätten in Argentinien. Ein Federbein für meine 28 Jahre alte GS ist in Argentinien nicht aufzutreiben. Gebraucht findet er für 800 € eine in Buenos Aires. Etwa 500 € kostet sie in Deutschland neu.
    Ich versuche es mit einer Reparatur. Ich bau sie aus und gebe sie einem jungen Mechaniker mit, der sie bis morgen früh repariert haben will.
    Wir werden sehen.
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  • Day46

    Hinunter nach San Miguel de Tucuman

    February 15, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 25 °C

    Die versprochene Beurteilung des Weins aus Cafayate fällt eindeutig aus: an der Nahe wird besserer Wein gemacht. Vielleicht sind die fortwährende Trockenheit und die sandigen Böden doch nicht ideal. Argentinischer Wein kann jedenfalls nicht als Geheimtipp gelten.

    Auf dem Weg hinunter (nur 300 Höhenmeter!) nach San Miguel de Tucuman, das uns später mit 33 Grad freundlich-warm willkommen heißt, beeindrucken uns Riesenkakteen, die zugleich die Ruinen de los Quilmes bewachsen. Unnötig zu sagen, dass die indigenen Bewohner der Ruinen von den Spaniern umgebracht und verschleppt wurden.

    Danach wird es fast alpenländisch, wenn man einmal davon absieht, dass die Kuhhirten hier Gauchos heißen und - wie eh und je - auf Pferden sitzen, die sich wiederum mit eigentümlichen Trippelschritten (Tölt?) fortbewegen. Und da die Etappe kurz ist, bleibt Zeit, die Mopeds gründlich zu reinigen und insbesondere vom Salz der letzten Tage zu befreien.

    Das letzte Bild ist als Dank für Eure freundliche Blogbegleitung und freundschaftlicher Gruß an Euch gemeint, liebe Gabi und lieber Norbert. Soll ich mich hier für Euch um eine gebrauchte Zugmaschine bemühen? Ich denke, ich könnte sie preisgünstig erwerben ...
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  • Day7

    Amaicha del Valle, Argentine

    April 14, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 25 °C

    Avant hier nous avons pris un bus de nuit jusqu'à Tucaman dans la Cordilière des Andes. Nous avons traversé l'Argentine d'Est en Ouest. Nous avons loué une voiture. Papa nous a conduits dans un coin paumé où il fait chaud le jour et froid la nuit. C'est normal puisqu'on est à 2000 mètres d'altitude.

    Il y a plein de cactus. Les cactus sont pour la plupart centenaires, voire pluricentenaires. Leur bois était beaucoup utilisé par les natifs. Leurs​ fruits sont comestibles.

    Olivier

    PS) Nous avons visité le musée de la Pachamama. Il contient de nombreuses oeuvres d'art inspirées par les croyances locales.
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  • Day105

    Cafayate - El Cadillal, Argentina

    September 13, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 16 °C

    9. - 13. September 2017

    Von Cafayate fahren wir weiter südwärts nach Tafí del Valle. Ziel bzw. Soll: Wandern! Ist: Eiskalt, windig, die versprochenen Wanderrouten im Lonely Planet existieren nicht so recht und wandern á la Argentiños heisst, eine Stunde aufs "Stadthügeli" zu laufen. Von alledem lassen wir uns natürlich nicht entmutigen und ziehen wieder mal das allwissende Internet bzw. Wikiloc zu Rate. Tatsächlich finden wir von anderen mutigen Wanderern GPS-Daten, die zu einem Wasserfall führen. Kann man sich darauf verlassen? Egal, was besseres haben wir nicht. Los gehts über Stock, Stein und Sumpf (Wanderwege wie in der Schweiz gibts selbstverständlich nicht). In einem Dörfchen zu Beginn haben wir einen Hund "aufgelesen", der uns zur Freude von Suti die ganze Wanderung über begleitete und dafür mit etwas Fleisch belohnt wird. Tatsächlich gelangen wir zum schönen Wasserfall und picknicken bei Sonnenschein. Das Wasser ist allerdings eiskalt, es hat sogar Reste von Schnee und Eis. Der Rückweg ist dann weniger angenehm; mutig weichen wir von der GPS-Route ab und bezahlen dafür mit einem mühsamen und ermüdenden Abstieg durch riesige Gras- und Schilfbüschel. Zu guter Letzt muss Suti noch vor einer Kuh flüchten und sich hinter einem Baum verstecken. Hihi...

    Nun aber weg von dieser Kälte und wieder nordwärts nach El Cadillal. Wieder mal merken wir, dass wir in der Nebensaison unterwegs sind. Im kleinen Ort haben 90% der Lokale geschlossen, bzw. nur ein Restaurant hat offen:). In unserem Hostel sind wir die einzigen Gäste (wieder Mal). Die Cabañas sind herzig und der Garten schön hergerichtet mit Blumen, blühenden Bäumen und Kolibris. Sogar einen Swimmingpool hatte es, einfach ohne Wasser. Der Service war stark verbesserungswürdig, aber das läuft unter der Kategorie typisch südamerikanisch. Vielleicht muss ich noch erwähnen, dass es nur unwesentlich wärmer war als in Tafí. Wir wandern durch einen schönen Regenwald zu einem Wasserfall (déjà-vu?;)).

    Memories: superfeines flaches Brot (Tortillas) bei Strassenstand in Tafí entdeckt; tollwütiger Hund in Regenwald.
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  • Day274

    On the road again

    October 28, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 26 °C

    Seit Aufruch aus dem Urwald reise ich mehr oder weniger Impuls-gesteuert, deshalb war der Oktober voller spontaner Entscheidungen, ungeplanter Aufenthaltsverlängerung und plötzlicher Aufbrüche. 😅 Das hat mich zuletzt nach Tucuman gebracht, wo ich nun wirklich nie einen Stopp einlegen wollte...

    Ein vorteilhafter Ausgangspunkt um positiv überrascht zu werden. Ich dachte ja die salteños wären herzlich, dabei habe ich die tucumanos noch nicht kennen gelernt. 😯 Kaum aus dem Bus gestiegen, wurde ich von einem Touri-Info-Menschen mit dem Bus bis hin zu meiner Unterkunft für die 1. Nacht begleitet. Dies war ein Nobel-Appartement mitten im Zentrum, wo ich mit höchstem Service in Empfang genommen wurde. 😊 Ein Couchsurfer-Paradies!
    Je nach Region schreibe ich so etwa 5-20 Gastgeber an und mir antwortet ein/e oder zwei Gastgeber/innen. In Tucuman antworten alle, inkl. Entschuldigungen fürs "spät" antworten, Einladungen zu Events, Infos und Empfehlungen bzgl. Tucuman etc. auch wenn sie mich gar nicht beherbergen können bzw. ich schon wo anders untergekommen bin. 🙈 So war ich in 3 Tagen mit 6 verschiedene Hosts in näherem Kontakt und konnte meine Unterkunft aus 5 Zusagen auswählen. 😉
    Wohl da weniger touristisch, sind die Leute hier super aktiv und einige haben eine WhatsApp-Gruppe zur Unterstützung von Reisenden gegründet. 😊

    Mein Wochenende war somit voller interessanter Menschen mit ausergewöhnlichen Geschichten, dem Gefühl von Gleichgesinntheit und Hoffnung auf Weltverbesserung. 😊

    Eine Russin aus Novosibirsk, die in ihrer 5. Reise nach Indien einen Argentinier kennengelernt hat, mit ihm nach Buenos Aires gegangen ist, nachdem das in die Brüche ging mit einer Belgierin das Land bereist hat und letztendlich auf einer brasilianischen Insel mit einem Brasilianer zusammengekommen ist. Das Paar erobert nun mit Gitarre, unglaublicher Stimmgewalt und Kochkünsten ganz Südamerika. 😍

    Ein argentinischer Sprachenkünstler, der noch mit 27 nur Spanisch konnte, ist seiner damaligen Freundin vor 10 Jahren nach Deutschland gefolgt, die ihn - überrascht dass ein Latino sein Wort hält - nie dort in Empfang genommen hat, so dass er zunächst illegal auf der Straße lebend bis hin zu einem gut bezahlten Hotel-Job auf Fermentera, im Endeffekt 7 Jahre in Europa gelebt hat. Ursprünglich stuiderter Jurist hat er seine Liebe für Sprachen und Unterrichten entdeckt, ist nun Portugiesisch- und Feldenkreis-Lehrer und wartet auf Ausbildungsabschluss um in seine Heimat Patagonien zurückzukehren und ein nachhaltiges Haus zu bauen. Endlich ein männlicher Feminist, der dies auch in der Praxis bis ins kleinste Detail lebt und sich für seine Schüler gegen sexistische Traditionen (und somit alle seine Kollegen) einsetzt. 💪
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  • Day21

    San Miguel de Tucuman

    June 11 in Argentina ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach 14 h Busfahrt von Mendoza nach Tucuman, sind wir im Ort der Unabhängigkeitserklärung Argentiniens angekommen. Wir besuchen die Museen und historischen Gebäude, was sehr spannend ist. Die Stadt ansich hat aber nicht besonders viel Charm, nur der nahe Hauptplatz ist sehr schön und lädt zum Verweilen ein.Read more

  • Day85

    Tafí del Valle

    March 27, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 2 °C

    Wir sind in einen Ort gereist der in seinem Namen das Wort "Tal" trägt und waren dann doch mittelmäßig überrascht, dass Tafí del Valle auf über 2000m liegt...
    Tafí ist klein und als Städtchen auch nicht besonders hübsch. Aber die grünen Berge rund herum sind der Wahnsinn!
    Wir haben eine Wanderung auf einen Berg gemacht und eine alte Estancia (Bauernhof) besucht. Da wir richtig Glück mit dem Wetter hatten, war es sehr angenehm!Read more

  • Day12

    Burgerpause und kleine Frechdachse

    November 22, 2017 in Argentina ⋅ 🌬 33 °C

    Es wird heute früh heiß. In La Madrid gibt es gegen Mittag eine gute Möglichkeit einzukaufen, dummerweise ignoriere ich diese, weil ich unbedingt noch 15 Kilometer weiter nach Monteagudo kommen will. Blöder Fehler, auf dem Weg merke ich, wie mir die Hitze zusetzt. Als ich hungrig und mit rotem Kopf endlich Monteagudo erreiche, muss ich feststellen, dass hier kein Supermarkt auf hat. Mist. Mit ein bisschen Glück und der Hilfe der wenigen Menschen, die sich gerade draußen aufhalten finde ich einen Kiosco. Dort kaufe ich mir Burger-Zutaten und bereite diese in dem Park um die Ecke zu.

    Nach dem Essen gesellen sich drei Jungs im Alter von 12-13 zu mir und stellen mir alle möglichen Fragen über mein Rad und was ich hier überhaupt mache. Als ich mich auf den Weg mache, schwingen sich zwei von ihnen auf die Räder und fahren ein Stück mit.

    Als ich mich nur noch wenige Kilometer vor meinem heutigen Ziel (Simoca) befinde, treffe ich einen Mann mit seinem Rad an der Straße, der ein Schild hochhält. Erst denke ich, dass er eine Panne hat und jetzt per Anhalter weiterfahren will. Ich frage ob alles in Ordnung ist, und er hält mir einen riesigen Laib Brot entgegen. Es stellt sich heraus, dass er sein selbstgebackenes Brot hier an der Straße verkauft. Als er erfährt, dass ich sein Land mit dem Rad bereise, lässt er sich nicht mehr davon abbringen, mir eins seiner riesigen Brote zu schenken. Das gute Stück wiegt bestimmt zwei bis drei Kilo - und ist das mit Abstand beste Brot, das ich auf meiner gesamten Reise essen werde. Da Mathias überzeugt ist, dass ich eigentlich viel lieber mit dem LKW fahre, fragt er den nächsten LKW-Fahrer, ob er mich nach Tucumán mitnehmen kann. Nur schwer kann ich ihn davon überzeugen, dass ich wirklich gern fahrradfahre. Zum Abschied gibt er mir noch eine ernste Warnung vor Tucumán mit auf den Weg und verunsichert mich damit dann doch ein wenig.
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  • Day13

    Lost in Tucumán

    November 23, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 36 °C

    Hier in Tucumán schnaufe ich erst einmal einen Tag durch - wobei ich hier auch durch die schier endlose Suche nach einem Ersatzschlauch nicht viel Erholung finde. Ist auch schwierig, wenn mir jeder Zweite sagt, dass ich hier und dort zu der und der Uhrzeit besser nicht alleine rumlaufen sollte. Am Ende habe ich dann trotzdem Glück mit dem Schlauch und werde obendrein nicht einmal überfallen. Grenzt schon an Hysterie hier, habe ich manchmal das Gefühl.

    Eigentlich will ich weiter nach Norden ziehen, auf meine Frage hin gibt ein Typ an der Hostel-Rezeption mir den Tip, über Tafí del Valle in die Anden reinzufahren. Geile Idee, setze ich direkt um.
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You might also know this place by the following names:

Tucumán Province, Tucuman Province, Tucuman, TM, Tucumán

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