Armenia
Gosh

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6 travelers at this place

  • Day5

    noch ein Kloster, eine Grenze und Tiflis

    July 9, 2019 in Armenia ⋅ ⛅ 22 °C

    Der schönste Kreuzstein im Kaukasus (echt!?) war den kleinen Umweg wert. Bei einem Mittagsstop in einem Supermarkt mit Backshop gab es kleine kulinarische Überraschungen. Die Grenzer machten den Eindruck als wäre die Sowjetzeit noch nicht so lange vorbei und ein überraschend langer Fußweg tat sein Übriges...
    Der Tag in Tiflis war ebenso interessant wie anstrengend, nicht zuletzt wegen der ungewöhnlichen Verwendung der deutschen Sprache durch den Reiseleiter...
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  • Day12

    Kloster Goschawank

    October 15, 2019 in Armenia ⋅ ☀️ 21 °C

    Goschawank (armenisch Գոշավանք) ist ein ehemaliges Kloster der Armenisch-Apostolischen Kirche aus dem 12. bis 13. Jahrhundert und liegt im Dorf Gosch in der nordostarmenischen Provinz Tawusch. 

    Bekannt ist Goschawank für die besonders fein gearbeiteten Chatschkare (Bild 6). Goschawank wurde an Stelle des Klosters Nor Ghetik errichtet, das 1188 bei einem Erdbeben zerstört worden war. Am Wiederaufbau beteiligt war der bekannte Gelehrte und Geistliche Mkhitar Gosh. Alle Gebäude des Komplexes sind aneinander gebaut, bis auf die Hripsime-Kapelle, die in Sichtweite auf dem gegenüberliegenden Hügelhang liegt.
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  • Day95

    Bergkloster und Riesen-See

    December 29, 2019 in Armenia ⋅ ☀️ 4 °C

    Wir erwachen frühs am Kloster, wo mittlerweile ein Parkwächter aufgetaucht ist. Natürlich will er Geld haben, da er ja die ganze Nacht so gut auf uns aufgepasst hat^^. Ist natürlich kein Ding, da es wirklich wenig Geld Ist, aber manchmal nervt Touristenabzockerei schon. Er probiert es auch bei Einheimischen, doch die bleiben hart und fahren einfach davon. Maurice schaut sich das Kloster auch noch richtig an (zu erwähnen seien hier die besonders fein gearbeiteten Chatschkaren, die kunstvoll behauenen Gedächtnisstein der armenischen Kirche mit einem Reliefkreuz in der Mitte) doch Kathi zieht es vor, gemütlich im Inneren zu bleiben. Ist auf jedenfall wirklich schön und wie wir noch merken werden, gibt es viele schöne Klöster in Armenien.

    Wir fahren weiter zum Sewan-See. Dieser See fällt einem schon beim Betrachten Armeniens auf der Landkarte auf, da er so viel Fläche vom Land einnimmt. Das Ostufer ist wohl Grenz- und Kriegsgebiet, aber wir fahren eh mehr durch Zufall als geplant am Westufer hinunter. Und was für ein schöner Anblick! Am Ostufer können wir schneebedeckte Berge sehen und am Anfang ist auch noch um uns rum alles verschneit. Im Sommer muss das hier erst Recht ein Paradies sein. Im Winter sind das Ufer und die vielen Restaurants eher verlassen. So oder so fahren wir weiter in den Süden, um in eher einsame Stellen an den See zu kommen, welche durch einen Nationalpark geschützt werden sollen. Der ersten Platz, den wir versuchen zu erreichen, wird leider von einem grossen Schutthaufen versperrt, so dass wir weiter fahren müssen. Beim zweiten Versuch klappt es allerdings und wir erreichen über holprige, erdige Wege einen Grünstreifen/Sandstreifen am See. Ein verbogener Sonnenschirm zeugt noch von sommerlichen Aktivitäten, sonst weisen die ganzen Kuhfladen nur auf Weidebetrieb hin. Uns stört das herzlich wenig und nimmt der Schönheit des Ortes nicht viel. Da ist der ganze Müll, der herum liegt, viel schlimmer.

    Wir chillen so schön mit Tee und Büchern vorne in der Fahrerkabine. So haben wir einen tollen Ausblick auf den See und sind im warmen (hier ist es ganz schön windig und kalt). Freundschaft mit einer jungen Hündin haben wir auch schon geschlossen. Mila verschmäht unser Hundefutter interessanterweise. Gegen Sonnenuntergang ziehen dann auch gleich mehrere Herden an uns vorbei. Zunächst kommen die erwachsenen Kühe und Pferde, angetrieben von einem jungen Hirten zu Pferde. Wenig später folgen die Schafe und Kälber. Kathi versucht mit den Kälbern zu kuscheln, diese sind nur leider sehr scheu und nehmen lieber reiss aus. Mila lässt sich dafür umso lieber kuscheln und mit ihr spielen kann man auch klasse.

    Irgendwann wird es auch hier dunkel und wir beschliessen mal wieder Haare zu waschen (wir benutzen auf der Reise nur Natron und Essig zum waschen und versuchen unsere Haare an lange Abstände des Waschens zu gewöhnen, sind jetzt bei 5 Tagen). Wenn man schon Haare wäscht, wieso dann nicht auch gleich Haare schneiden? Mit Hilfe eines Videotutorials darf Maurice, Kathi nun die Haare schneiden. Er ist zwar sehr genervt von den vielen und langen Haaren, aber Kathi findet, er hat das super hinbekommen. Nun kommt auch Maurice zum Zug und Kathi kürzt ihm die Haare. In Skandinavien haben wir das ja schon einmal mit einer Verbandsschere erprobt, mit der jetzt vorhandenen Haarschneideschere geht es wirklich 10 mal besser. Beide sind am Ende zufrieden und der Bus muss dringend enthaart werden.
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You might also know this place by the following names:

Gosh, Գոշ, Гош