Armenia
Hovajur

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4 travelers at this place:

  • Day8

    Wunderbare Herbsttage

    October 4 in Armenia ⋅ 🌙 15 °C

    Nach einer ruhigen Nacht im edlen Hotel wollten wir mittels Sessellift noch hoch hinaus. Für etwa 3.- pro Person wurde extra für uns die Bahn gestartet. Oben liefen wir zu einem nahen Hügel und genossen die Rundumsicht. Danach ging es auf die längste Fahretappe über einen schönen Pass nordwärts sowie entlang dem riesigen Sewansee (doppelt so groß wie der Bodensee) zum Kloster Sewanank. Etwas geschafft von der Fahrt erkundeten wir die Halbinsel, schauten einer weiteren Hochzeit zu und probierten Backwaren. Das Tagesziel erreichten wir dann nach einem Tunnel und einer Passabfahrt in ein bewaldetes Tal - die armenische Schweiz. Der Ort heißt Dilidschan und hier verbringen wir 2 Nächte. Nach gestrigem Gaumenschmaus wachten 3 von 4 mit Bauchschmerzen auf. Erklären können wir es uns nicht, aber irgendwas scheint uns nicht zu bekommen... Trotzdem fuhren wir in den Debed Canyon, ca. 1 Autostunde entfernt. Dort wanderten wir hoch über dem Tal auf schönem Bergwanderweg 10km in ein Dorf mit schöner Kirche. Zurück besorgten wir uns dank den netten Einheimischen eine Mitfahrgelegenheit. Auch ohne einander zu verstehen kann man sich irgendwie verständigen. :-)
    Eine Anmerkung haben wir noch, leider sind die freundlichen Armenier nicht besonders umweltbewusst. Überall wird die Natur zugemüllt. Hoffentlich wird das nicht noch schlimmer...
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  • Day11

    Die Dilidschan Runde

    October 8 in Armenia ⋅ 🌙 17 °C

    Aus unserem Waldhotel geht es nach Süden. Die Hauptstrecke M3 hat man inzwischen mit einem Tunnel durch den Berg geführt, aber wir ziehen die alte Passstraße vor. Sie wird allerdings nicht mehr gepflegt, dafür ist die Aussicht grandios. Ab Wanadsor, der Hauptstadt der Provinz Lori, ist die Strecke nach Dilidschan eine staubige Baustelle. Unterhalb der Straße liegt die Dörfer Lermontovo und Fioletovo, die Mitte des 19. Jahrhunderts von spirituellen Christen aus Russland besiedelt wurden. Sie werden Molokanen genannt, „Milchtrinker“, weil sie an den Fastentagen nur Milch zu sich nehmen. Sie lassen nur die Bibel für ihre Lebensführung gelten. In Dilidschan trennen wir uns für kurze Zeit. Drei fahren mit Vahe auf der ursprünglich geplanten Route und besuchen die Klöster Goshavank und Haghartsin sowie den Parz- See, während Jens, Arsen und ich noch eine ganz besondere „off-Road“-Runde über Berge und durch Schluchten rund um den Mount Miapor drehen. Ohne uns dazu verabredet zu haben, treffen wir zur selben Zeit am Hotel ein. Es besteht aus einem Gebäudeensemble an einer der alten Straßen Dilidschan. Etwas später fahren wir dann zu einem Restaurant, dessen Spezialität Schweinefleisch ist.Read more

  • Day14

    Yeyervan-Sevan-Dilijan

    July 23, 2018 in Armenia ⋅ 🌧 19 °C

    Früh am Morgen laufe ich durch das leere schöne Yerevan zur Bushaltestelle. Leider verpasse ich den richtigen, da ich zu sehr gezögert habe, ob die Wegbescheibung der Haltestelle passt. Aber passt, und ne halbe Stunde später kommt der Bus wieder. Für den Weg aus der Stadt zum Nordbahnhof brauchen wir 40min. Die Strassen haben doch einige Löcher, auch wenn es die Hauptroute ist. Dafür habe ich Glück am Nordbahnhof und die Mashrutka nach Sevan fährt direkt los. Neben mir ein Türke, der eine interessante Lesebrille hat, und ein alter Armenier, der die ganze Zeit lächelt oder schläft, und sich mit Zeichensprache mit mir verständigt. Sehr nett. Die Landschaft ist schön. Vulkane im Hintergrund zu beiden Seiten, im Tal Dürre, vereinzelt Büsche am Hang. Viel zu trocken, aber die Farben sind schön. Nach etwa einer Stunde sind wir in Sevan, hier sind die Hügel leicht grüner. Ich finde eine Pizzeria, wo sich die Bedienung via Google Translator mit mir unterhält und ich ihm erklären kann, dass ich gerne meinen Rucksack für ein paar Stunden bei ihnen parken würde, um zum See zu gehen. Das klappt:) bloß der Plan, von hier nach Dilijan weiterzukommen scheint schwierig. Naja. Erstmal laufe ich die 2km zum See. Ich glaube das macht hier sonst niemand. Auf der Seitenstraße geht es durch verlassene oder auch noch bewohnte Baracken Richtung Wasser. WELLCOME to Armenia! Ok, so sieht es also in diesem Land aus. Fühlt sich ein bisschen komisch an auf dem Hinweg. Aber eine Oma lacht mich an. Und irgendwann sehe ich die Autobahn wieder. Und dahinter den See mit Hotels. Schon irgendwie beruhigend.Read more

  • Day14

    Yerevan-Sevan-Dilijan

    July 23, 2018 in Armenia ⋅ 🌧 19 °C

    An der Hauptstraße frage ich nochmal nach einem Bus nach Dilijan. Ein Mann bringt mich zu einer Dame in der Bank, die englisch spricht und mir erklärt, dass ich mit dem Taxi zum Medical Center fahren soll und von da den Bus nehmen soll. Der Mann will das Taxi organisieren. Nach einer Weile hält ein junger Typ, an dessen Karre vorne und hinten die Verkleidung fehlt. Aber er kann gebrochen Englisch. Ich steige ein. Er hält noch irgendwo, kauft sich ne Cola. Fährt dann auf die Autobahn. Hmmm. Er lässt mich an der Kirche raus. Hmmmm. Da wollte ich nicht hin, aber gut. Er wollte kein Geld und hat mich abgesetzt. Und das Auto ist nicht auseinandergebrochen. All good. Dann muss ich wohl zur Kirche gehen. Ein anderer will mich weiterfahren, ist ziemlich nervig, den wieder loszuwerden... Naja. Vielleicht nimmt mich ja jemand auf dem Parkplatz mit. Also erstmal Kirche angucken. Super touristisch hier. Ein Taxifahrer sagt, er würde noch auf zwei Russen warten, dann könnten wir für 5000Dram nach Dilijan fahren. Ok, sind 1000 zu viel, aber es dauert ja alles schon ganz schön lange... Die zwei kommen nicht. Also fahr ich alleine mit. Der Typ scheint nett. Macht gleich mal nach dem Losfahren das Taxilicht vom Autodach ab. Die sind hier eh alle nur zur Zierde beim Parken. Die Fahrt ist ok, die Berge schön. Wir tanken noch zwischendrin. Hier muss man aus Sicherheitsgründen immer aussteigen beim Tanken...ob 2m im Zweifelsfall ausreichen? In Dilijan angekommen sucht er die Hausnummer 102 des Guesthouses, das ich reserviert habe... hatte schon gestern ein blödes Gefühl, da das so weit ausserhalb ist. Die Hausnummer gibt es nicht. Ein anderer Taxifahrer steigt ein und beide wollen helfen. Aber die Nummern hören bei 70 auf. Vielleicht besser so. Er bietet an, mich bei einem Freund mit Guest House unterzubringen. Ich lehne ab und gebe ihm die nächste Hausnummer 10 auf der gleichen Strasse, ebenfalls ein günstiges Hostel, das ich gestern entdeckt hatte. Er setzt mich ab. Vor der Haustür im Hinterhof von Nummer 10 sitzt ein recht zahnloser Mann, der ein paar Worte deutsch kann, da seine Frau deutsch unterrichtet. Nein, das ist sein Haus, aber kein Eco Hostel. Aber ich bin eingeladen, einen Kaffee zu trinken, da es gerade regnet. Ich lehne ab, obwohl er einfach nur nett ist. Er bietet an, dass ich wiederkommen kann, wenn ich sonst keine Übernachtung finde. Wirklich nett. Ich laufe die Strasse lang und ein Ehepaar kommt gerade vom Einkaufen. Sie fragen, ob ich ein Guest House suche, und da sie auch ein Schild vor der Tür haben, schau ich es mir an. Hätte weiterschauen sollen, jetzt penn ich zwar für günstig, aber es müffelt und ist voller Stechmücken. Oh man. Zu viel Abenteuer heute! Morgen zieh ich um. Oder fahr einfach gleich wieder nach Tbilisi? Zum Glück finde ich ein super tolles Cafe, wahrscheinlich das einzige hier. Alle Touris kommen hier her. Genau das richtige, um wieder in der Comfortzone anzukommen und den Regen, der hier jetzt wohl eine Weile hängt, zu überstehen.Read more

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Hovajur

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