Armenia
Syunik

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20 travelers at this place:

  • Day14

    Armenien von oben

    October 11 in Armenia ⋅ 🌙 17 °C

    Nur gute 20 Kilometer sind es von Goris zur Wings of Tatev Seilbahn Station. Wir hatten uns vorgenommen, die Fahrt zum Kloster Tatew zweimal zu machen, einmal durch die Luft und einmal über die Straße. Die Anreise ist schon eindrucksvoll. Glücklicherweise ist es nicht sehr voll. Seit dem 16. Oktober 2010 ist das Kloster durch die Seilbahn Tatew über die Worotan-Schlucht mit dem Ort Halidsor verbunden. In elf Minuten können Besucher nun das ganze Jahr über das Kloster erreichen. Die Seilbahn ist mit 5.750 Metern die längste, in einer Sektion mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt. Also - hin und zurück. Anschließend gibt es das zweite eindrucksvolle Erlebnis über die Straße. Inzwischen ist bis auf wenige hundert Meter auch die letzte Strecke zum Kloster geteert. Mit Stopp im Tal an der Schlucht des Bazarcay sind es weitere eindrucksvolle 15 Kilometer. Wir lassen die Motorräder am Tatew Restaurant und sehen uns das Kloster auf der Felsnase an.
    Tatew ist ein im Jahr 895 gegründetes armenisch-apostolisches Kloster, das im 9. Jahrhundert am Ort eines alten Heiligtums erbaut worden ist. In vielerlei Hinsicht eindrucksvoll.
    Nach einem wunderbaren Mittagessen fahren wir auf einer wenig befahrenen Erdstraße um das Kloster herum und erreichen durch verschiedene Bergdörfer die Bergbaustadt Kapan.
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  • Day13

    Aktuell und prähistorisch, Armenien live

    October 10 in Armenia ⋅ ⛅ 11 °C

    In unmittelbarer Nähe des Kurortes Dschermuk / Jermuk befindet sich der Berg Amulsar, an dem das Konsortium Lydian International Gold, Uran und verschiedene andere Metalle gefunden hat. Es erwirkte von der letzten Regierung Armeniens eine Genehmigung für für eine Goldmine. Gegen den Abbau hat sich vor Ort und im ganzen Land eine große Bürgerbewegung von Einheimischen und Umweltaktivisten gebildet, die seit Mitte letzten Jahres die Zufahrt zur Mine blockiert, um ihren Auf- und Abbau zu verhindern. Das Minengebiet befindet sich über einem Tunnel, der sowohl den Sevan-See als auch Jerewan mit Wasser versorgt. Wissenschaftler haben gewarnt, dass Abwässer aus der Mine in den See eindringen und das armenische Wassersystem gefährden würden. Gegner der Mine behaupten zudem, der Staub vom Bau würde Besucher davon abhalten, nach Dschermuk zur Kur zu fahren. Außerdem hätte er schon Ernten und Weiden beeinflusst. Seit Baubeginn würden Rinder sich weigern, Trinkwasser aus den Bächen des Berges zu trinken, was sich auf die Lebensgrundlage der Bevölkerung auswirkt.
    Bei den Protesten gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei, die angeblich Lydian die freie Durchfahrt zum Minengelände sichern sollte. Daran waren mein Freund Artur und sein Bruder beteiligt und hatten deswegen heute eine gerichtliche Anhörung. Mal sehen, wie das ausgeht.
    In Dschermuk spazieren wir zu den Kuranlagen und sehen uns den größten Wasserfall Armeniens an. Dann fahren wir mit interessanten Begegnungen weiter nach „Karahunj“, dem „armenischen Stonehenge“. Karahunj, die Steine mit Stimmen, ist ein Höhepunkt unserer Reise durch Armenien. Es gibt einen Kreis aus mächtigen Steinen, die Landschaft ist atemberaubend, nichts behindert den Ausblick.
    Der Name Karahunj weist zumindest sprachlich auf Zusammenhänge mit Stonehenge hin. Kar bedeutet Stein auf Armenisch und Hunj ist vom Klang her dem henge sehr ähnlich und hat im Englischen keine Bedeutung. Auf dem Gebiet von sieben Hektar stehen 223 große vertikale Steine, einige mit Löchern im oberen Bereich. Es wird angenommen, die Anlage datiere auf das 1. bzw. 2. Jahrtausend vor Christus, vielleicht sogar auf das 6. Jahrtausend v. Chr. Damit wäre es 3.500 Jahre vor Stonehenge entstanden. Hier konnten Beobachtungen der Sonne, des Mondes und der Sterne ausgeführt werden.
    Östlich von Goris gibt es beim Dorf Khndzoresk bizarre Felsformationen und zahlreichen Höhlen. Die letzten Höhlenbewohner verließen ihre Behausungen in den 1980-er Jahren. Während des Konflikts um Bergkarabach Anfang der 1990-er Jahre flüchteten die Bewohner des neuen Dorfes in die Höhlen, um sich vor Artilleriebeschuss zu schützen. Heute ist die Anlage eine Besucherattraktion, die meisten stehen aber leer. Zur Übernachtung fahren wir nach Goris.
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  • Day15

    1000 Kurven und mehr

    October 12 in Armenia ⋅ 🌧 12 °C

    Gleich bei der Ortsausfahrt von Kapan aus geht es los. Die Straße ist in nahezu hervorragendem Zustand und überhaupt nicht befahren. Bis wir an die Grenze zum Iran erreichen, kommen uns auf 80 Kilometer nur drei Autos entgegen. Das macht Spaß,mehr als in den überfüllten Alpen. Wir schwingen uns durch das Shikahogh-Reservat, es ist schon fast meditativ.
    Wir sind immer in Höhenlagen zwischen 700 und 2.400 m unterwegs. Laubwälder herrschen als Lebensraum vor. Wir machen einen Abstecher in den Platanen-/Ahorn Park bei Hand und passieren eine Brücke, über die die Seidenstraße führte. Im Grenzbereich zu Aserbeidschan stoßen wir auf Überbleibsel der Auseinandersetzungen zwischen beiden Ländern, bis hin zu Tafeln, die vor noch vorhandenen Landminen warnen.
    Durch das „goldene Tal“ erreichen wir den Aras, den Grenzfluss zum Iran. Eine merkwürdige Grenze. Vieles erinnert an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Vor allem der letze Streckenabschnitt ist vom Straßenbelag eine kleine Herausforderung, da sich hier alle Lastwagen durchquälen, die vom Iran nach Jerewan fahren. Neben einigen schönen Ausblicken sind aber besonders stark die menschlichen Eingriffe in die Natur zu sehen. Dann geht es über Kapan zurück nach Goris.
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  • Day17

    Chndsoresk

    October 20 in Armenia ⋅ ⛅ 13 °C

    Ein malerisches Tal unterhalb des Dorfes ist wegen seiner bizarren Felsformationen und zahlreichen Höhlen bekannt. Neben Gebäuderuinen aus dem 19. Jahrhundert blieben im Tal die Hripsime-Kirche, eine dreischiffige Basilika aus dem 17. Jahrhundert, sowie eine einschiffige Kirche und die Ruinen einer Einsiedelei erhalten.
    Das Tal war Ausgrabungen zufolge in der Bronzezeit und Eisenzeit besiedelt. Ab dem 5. Jahrhundert begannen die frühen Christen in verstärktem Maß, Höhlen als Wohnstätten anzulegen. Viele der rund 1800 Höhlen und einige freistehende Gebäude waren bis ins 20. Jahrhundert bewohnt. 
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  • Day18

    Flügel von Tatev

    October 21 in Armenia ⋅ ☁️ 9 °C

    Die Seilbahn Tatev ist mit ihrer schrägen Länge von 5750 m deutlich länger als die 1999 eröffnete Sandia Peak Tramway in Albuquerque, New Mexico, USA, die bisher mit 4467 m die längste, in einer Sektion mit durchgehendem Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt war. Die längste Personenseilbahn ist unverändert die 13 km lange Luftseilbahn Norsjö in Schweden, eine Gondelbahn, die 1989 aus der Sektion IV einer ehemaligen 96 km langen Materialseilbahn hervorgegangen ist.Read more

  • Day18

    Tatev

    October 21 in Armenia ⋅ ☁️ 10 °C

    Das Kloster wurde im 9. Jahrhundert am Ort eines alten Heiligtums erbaut. Es war ein sehr großes intellektuelles Zentrum von Armenien und zwischen 1390 und 1453 eine anerkannte Universität, wie diejenigen von Sanahin und Haghpat. Viele wichtige Theologen der Epoche haben an dieser Universität gelehrt oder gelernt. Tatew war das politische Zentrum des Fürstentums Sjunik und der Sitz des Erzbischofs von Sjunik, dessen Sommerresidenz sich wenige Kilometer östlich im Kloster Bgheno-Noravank befand. Im 10. Jahrhundert hatte Tatew eine Bevölkerung von 1000 Menschen und kontrollierte zahlreiche Dörfer. Im 13. Jahrhundert besaß es 680 Dörfer; einige der Dörfer kämpften jedoch hart, um sich vom Einfluss Tatews zu befreien.
    Als 1338 die Gladzor-Universität, die vermutlich im Kloster Tanahat beheimatet war, schließen musste, unterrichtete der Philosoph Hovhannes Vorotnetsi (1315–1388/98) zunächst im Kloster Vorotnavank, bevor er um 1340 in Tatew eine bedeutende Bildungseinrichtung gründete, die bis 1434 bestand. Sie war das spirituelle und kulturelle Zentrum Armeniens; teilweise lebten und arbeiteten dort 500 Mönche.
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  • Day166

    Kloster Tatev

    October 19, 2018 in Armenia ⋅ ☀️ 17 °C

    Tatev ist ein im Jahr 895 gegründetes armenisch-apostolisches Kloster in der Provinz Sjunik im Süden Armeniens. Es ist eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler des Landes.

    Nach der Besichtigung fahren wir mit der Seilbahn zurück und essen noch etwas auf der Terrasse des Restaurant.

    Bei traumhaften Wetter geht ein traumhafter Tag zuende.
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  • Day166

    Wings of Tatev

    October 19, 2018 in Armenia ⋅ ☀️ 19 °C

    Am Stellplatz angekommen wechseln wir zuerst die Reifen. Wir stehen auf einem Parkplatz direkt an der Seilbahn.

    Nicht irgendeine Seilbahn, sonder die längste, in einer Sektion mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt. Das Seil ist insgesamt 5752 m lang.

    In elf Minuten fährt die Seilbahn über die Worotan- Schlucht zum Kloster.Read more

  • Day167

    Zorakarer, Gräber

    October 20, 2018 in Armenia ⋅ ☀️ 13 °C

    Armenien gefällt uns schon sehr gut.

    Auf dem Weg nach Noraward sehen wir auf der linken Seite ein paar Womos von uns stehen. Also links abgebogen und geschaut was es da so gibt.

    Zorakarer ist ein bronzezeitliches Gräberfeld mit antiker Siedlung in Armenien:
    sagt Wikipedia

    Manche Steine haben ein Loch und die Gelehrten wissen nicht warum. Eine Theorie besagt das Löcher würden zu transportieren benutzt. Eine andere sagt, es handelt sich hier um ein frühzeitliches Sternenobservatorium.Read more

You might also know this place by the following names:

Syunik’i Marz, Syunik'i Marz, Syunik, Սյունիքի մարզ, Сюникская область

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