Australia
Brinsmead

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7 travelers at this place:

  • Day135

    Mein erstes Mal...

    June 15 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    ...Couchsurfing
    ...Koalas streicheln
    ...Krokodile erleben
    ...allein mit einem Campervan herum reisen.

    Reisen erweitert nicht nur den Horizont, sondern auch die eigene Komfortzone. Die habe ich nämlich hier in Cairns an der Ostküste mal wieder verlassen und mich auf das Abenteuer Couchsurfing eingelassen. Couchsurfing wurde mit dem Gedanken gegründet, dass Einheimische Reisenden einen kostenlosen Schlafplatz in ihrem Zuhause anbieten. Das kann eine Couch, eine Luftmatratze oder auch ein eigenes Zimmer sein. Ich stand dem mit einer gewissen Skepsis entgegen. Bei fremden Leuten übernachten? Nicht zu wissen, auf wen man da so trifft und was einen erwartet? Unvorstellbar. Aber wo ich grad so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass workaway ja eigentlich genauso funktioniert.

    Naja, jedenfalls war ich nun doch gewillt, das einmal auszuprobieren. Ich würde eben nur nach Frauen suchen und auch nur mit eigenem Zimmer. Insgesamt gibt es 3.175 Gastgeber in Cairns. Mit meinen beiden Filterkriterien blieben ganze 13 übrig. Davon waren zwei aktive Nutzerinnen und alle anderen seit mehr als einem Jahr nicht mehr online. Und von diesen beiden sah eine aus wie eine Hardcore Lesbe mit Bartflaum und hatte dazu noch nen Osteuropäischen Namen. Meine Vorurteile lege ich dann wohl doch nicht so schnell ab, sorry. Und die letzte war in dem Zeitraum nicht verfügbar. Na toll. Also machte ich noch einen weiteren Schritt aus meiner Komfortzone heraus und schaute mir auch die männlichen Gastgeber an. So bin ich bei David, seinem Mitbewohner James, und den beiden alten und nach nassem Hund riechenden Collies gelandet.

    David (45) ist ein erfahrerner Host, in den letzten sieben Jahran hat er knapp 200 Couchsurfer bei sich aufgenommen aus 32 Ländern. Sein 25-jähriger Mitbewohner James backt überaus gern Cupcakes, weshalb er eben diesen Spitznamen verpasst bekommen hat. Wir genießen hier den Luxus eines komplett ausgestatteten Fitnessraums und so habe ich wenigstens in der letzten Woche wieder viel Sport gemacht. Mit mir sind zeitgleich noch zwei andere Mädels hier, Charlène aus Frankreich und Stine aus Deutschland. Mit ihr bin ich viel unterwegs. Charlène bricht morgen auf und fährt mit dem Rad (!) bis nach Brisbane runter. Insgesamt ist es eine gute erste Couchsurfingerfahrung. Ich glaube, dass unser Host sich auf diesem Weg seine Bestätigung abholt. Gern weist er wiederholt auf seine 224 positiven Bewertungen von ehem. Couchsurfern hin. Gern weist er darauf hin, dass andere Hosts nicht so wären wie er und dies oder jenes nicht gestatten würden etc. Er nimmt auch fast immer nur Frauen auf, mit denen käme er besser zurecht. Klar, wir sind wahrscheinlich eher bereit Dankbarkeit und Bewunderung für seine großzügige Aufopferung auszudrücken. Tja, es wollen ja beide Seiten etwas davon haben, nicht wahr?

    Ich bleibe noch eine weitere Woche hier und dann habe ich einen Camper, mit dem ich ein paar Tage herum reisen werde. Darauf freue ich mich. Es wird ein weiteres erstes Mal für mich sein, allein einen Roadtrip zu machen, allein mit so einem Fahrzeug unterwegs zu sein. Hab mir schon hilfreiche Apps für Campingplätze und Tankstellen installiert. Meine Mitbewohner wollen mich dazu überreden wolf creek, einen Horrorfilm anzuschauen, in dem ein deutsches Backpackerpaar ermordet wird - nach einer wahren Geschichte!! DerTäter sitzt hinter Gittern und hat Krebs. Aber trotzdem, ich bin ja nicht bescheuert und mach mir selber noch Angst, bevor ich aufbreche! Lieber schau ich mir die Bilder von dem süßen Koalababy an.
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  • Day138

    Unter mir der Hai

    June 18 in Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Angespannt und hoch konzentriert starre ich auf die Berge, die fern am Horizont noch erkennbar sind. Bloß nicht ablenken lassen, fokussiert bleiben! Bloß nicht die Augen auf irgendwas anderes richten, das sich bewegt! Ich befürchte das Schlimmste.

    Das Schlimmste - in diesem Fall wäre es, dass ich vor versammelter Mannschaft über die Reling kotzen müsste. Ich sitze auf den Stufen eines Katamarans, der mit hoher Geschwindigkeit übers Wasser prescht, leider aber gleichzeitig keine Welle auszulassen scheint und auf und ab, nach links und rechts schwankt. Mir wird ja schon auf ner Kinderschaukel übel. Den Platz habe ich gewählt, weil man mir sagte, hier sei das Boot am stabilsten. Unser Ziel: das Great Barrier Reef, eines der sieben Weltwunder.

    Vorsorglich habe ich bereits zwei Reisetabletten intus und ich schaffe es, lediglich mit einem mulmigen Gefühl und zittrigen Beinen am ersten Ankerplatz des Tages anzukommen. Auch vor Anker ist das Meer noch unruhig. Aber es hilft ja nix. Rein in die Flossen, Taucherbrille aufgesetzt und ab ins Wasser. Ich nehm mir zur Sicherheit mal eine Poolnudel mit, falls ich doch noch brechen muss, kann ich mich wenigstens irgendwo festhalten. Mein erster Schnorchelausflug ist dementsprechend auch noch etwas angespannt. Ständig verrutscht mir die Brille, Wasser schwappt in meinen Schnorchel und ich fühl mich einfach nur unwohl. Ich verlasse das Wasser und nehme sicherheitshalber eine weitere Tablette.

    Glücklicherweise ändert sich das am Nachmittag. Auf den zweiten Wassergang bin ich besser vorbereitet. Wir sind an einem anderen Riff, wo das Meer deutlich ruhiger ist. Ich hab jetzt den Trick raus, um die Brille bombenfest am Kopf zu tragen und den Schnorchel besser über Wasser zu halten. Entspannt und fasziniert paddel ich drauf los und plötzlich schwimmt er einige Meter unter mir vorbei - ein Hai!!
    Ein kleiner zwar und wie man uns vorher sagte ungefährlich. Trotzdem ist es aufregend und ich schlucke doch nochmal eine Ladung Salzwassr, weil ich „Hai!“ rufen will und irgendwelche wilden Gesten mache. Er zieht unbeeindruckt seine Runden und ich folge ihm einige Meter durch das Wasser, bis er verschwindet.
    Aber damit war mein Tag schonmal gemacht.

    Eine weitere Stunde schnorchel ich durch die Korallenriffe. Dabei sehe ich riesige Fische, bunt schillernde Fische, einen knallblauen Seestern und ich kann sogar hören, wie die Fische an den Korallen nagen. Ein Schwarm großer Fische zieht umher und jedes Mal, wenn sie mit dem Maul die Koralle anknabbern, macht es ein knirschendes Geräusch. Wahnsinn. Ich fühl mich fast wie in einer anderen Welt. Metertief kann man bis auf den Meeresgrund schauen. Und kurz bevor ich das Wasser verlassen will, taucht er ein zweites Mal auf, der Hai. Ich bin ganz selig.

    Nach einer weiteren präventiven Pilleneinnahme kann ich die Rückfahrt sogar genießen. Die Sonne scheint, die See scheint mir ruhiger geworden zu sein. Trotzdem nehme ich wieder meinen Platz auf den Stufen zum Deck ein - es geht doch nichts über Prävention! Ein Crewmitglied reicht mir eine der frei verfügbaren Kotztüten an Board und sagt, ich solle da mal hinein gucken. „Noch eine Stunde durchhalten“ hat er in die Tüte notiert. Ich muss lächeln. Sehr aufmerksam.
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  • Day326

    Hanging With The Girls By The Pool

    April 25 in Australia ⋅ ⛅ 88 °F

    I arrived in Cairns and went straight to the Cairns Hash House Harriettes trail (women only) where I met up with several hashers who had been at New Zealand Nash Hash. After that, the men collected us and we we went back to the campground where we hung out until finally calling it a night.

    We were up this morning at 04:30 and drove into Cairns For the ANZAC Day dawn service at the Cenotaph on the Cairns Esplanade. It was a beautiful sunrise on a somber remembrance of Australian and New Zealand servicemembers' sacrifices. You can view the video here: https://www.cairnspost.com.au/news/cairns/anzac-day-dawn-service/video/c93fbfa2a3ff9bde1fed342038facc46?nk=f05fc5ddf4438637bbaf6f05aeddfa2f-1556164282

    After the service we had a nice fryup brekky at the campground, then I went for a nap. When I woke up, I found Helen and Sally at the pool, so I joined them. It's 30°C/85°F with about 75% humidity. Wonderfully balmy!

    So long [for now] and thanks for all the fish. ✌️
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  • Day17

    Horseshoe bend

    October 21, 2017 in Australia ⋅ ⛅ 81 °F

    This was pretty early on in the train ride, it's a really tight 180 degree turn that enables the train to build up some momentum as it heads up the mountains. The train cars are pretty vintage as well, some reaching 100 years in age.

You might also know this place by the following names:

Brinsmead

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