Australia
Fraser Island

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41 travelers at this place:

  • Day35

    Fraser Island, 15.-17.06.2019

    June 16 in Australia ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach drei Tagen ab von der Zivilisation, ohne Handyempfang und einer unglaublich tollen Zeit, sind Linda und ich zurück von Fraser Island - dem Paradies auf Erden!
    Nur eine zehnminütige Fährenfahrt entfernt vom Festland vor Rainbow Beach befindet sich die größte Sandinsel der Welt, die Linda und ich die letzten Tage erkunden durften. Es gibt hier kaum Straßen oder Häuser, darum lebt es sich hier ein bisschen anders. Gefahren wird ausschließlich mit 4WDs, mit denen sich über den Strand und über die sandigen Waldwege gekämpft wird. Teilweise ist hier sogar recht viel los, sodass auch hier der Linksverkehr zur Geltung kommt. Zwischendurch müssen auch immer mal wieder kleine Flüsse und kleine Steinbrocken überwunden werden, zudem sind wir an einem alten Schiffswrack vorbeigefahren - schon die Fahrt an sich war definitiv ein Erlebnis wert. Fraser Island hat aber noch viel mehr zu bieten!
    Am allermeisten gibt es hier natürlich Sand, Samd und noch mehr Sand. Den hatten wir schon nach wenigen Minuten überall: Im Auto, an den Klamotten, in den Haaren, selbst in unserem eingezäunten Camp, konnten wir dem Sand nicht entkommen. Im Anbetracht der Landschaften, die dadurch entstanden sind, wurde das allerdings schnell zur Nebensache.
    Auf der Insel gibt es nicht nur endlose, weiße, leere Sandstrände, sondern auch zahlreiche Seen. Schließlich gibt es hier anscheinend auch den größten Süßwasservorrat der Erde. Verteilt in zwei große 4WDs sind wir in unserer siebzehn-köpfigen Backpackergruppe plus unserem Guide, der uns die letzten drei Tage über die Insel geführt hat, zu drei dieser Seen gefahren, jeder hatte etwas anderes zu bieten.
    Der recht große Lake McKenzie überraschte uns mit kristallklarem, extrem türkisblauem Wasser; beim Lake Allon hat uns eine ganze Schildkröten-Armee empfangen, die neugierig ihre kleinen Köpfchen aus dem Wasser gestreckt haben und obwohl der letzte See mit ganz viel Schilf auch toll ausgesehen hat, wäre er sicher nicht so spektakulär gewesen, wenn wir am Seeufer nicht fast über eine schlafende Python gestolpert wären.
    Neben tollen Seen gibt es hier auch viele Flüsse, die teilweise so klar sind, dass man meinen könnte, es sei gar kein Wasser vorhanden. Eli Creek war nicht ganz so klar, hatte dafür allerdings die perfekte Strömungsgeschwindigkeit, um sich in einem großen Reifen den Fluss entlangtreiben zu lassen. Linda und ich konnten kaum genug davon bekommen, schließlich mussten wir uns zur Abwechslung mal kaum bewegen und haben trotzdem einen tollen Einblick von der Flusslandschaft und in die umliegenden Wäldern bekommen.
    Die Wälder haben wir später sogar noch ein bisschen mehr erkundet. Auf den holprigen Sandwegen unterwegs in unseren 4WDs und umgeben von den ganzen Eukalyptusbäumen hat man sich hier wie auf einer Dschungelsafari gefühlt. Einmal hat unser Guide uns sogar gebeten, die Augen für einen Moment zu schließen. Nur wenige Minuten später durften wir die Augen wieder öffenen - und waren mitten im Regenwald. Der Wald war hier noch viel dichter als zuvor, überall gab es hölzerne Lianen, riesige Farne und teilweise Bäume mit den bizarrsten Formen, die mit komplett hohlen Stämmen noch grüne Blätter getragen haben.
    Nicht zu vergessen sind auch die Champagne Pools, zwei türkisblaue Felsbecken, die sich ihren Namen verdient haben, weil hier immer wieder riesige Wellen gegen die Felswände klatschen und kleinste Blubberbläschen im Wasser hinterlassen. In den Felspools konnte man auch gefahrlos im Wasser schwimmen, was eine tolle Erfrischung bei dem warmen Sonnenschein hier war.
    Sehr gut gefallen hat mir auch ein sogenanntes 'Sandblow', das nicht weit weg von unserem Camp war und das wie eine hügelige Sandwüste mit gestreiftem Sand ausgesehen hat. Wir haben hier die neue Sportart 'Sanddünenweithüpfen' erfunden, in dem wir schon nach wenigen Versuchen immer besser wurden. Anstrengend war es nur, die Sanddünen immer wieder hochzuklettern!
    Auch unser Camp selbst und unsere Gruppe waren super. Das Camp bestand zwar nur aus schlichten Zwei-Mann-Zelten und einer überdachten Küche, in der wir Backpacker abends zusammen gekocht haben, hat aber zu dem Inselleben bestens gepasst. Unsere Schuhe haben wir übrigens auch am ersten Tag im Zelt abgestellt und haben von da an barfuß gelebt.
    Das absolute Highlight der Tour waren für mich allerdings Wale, die hier in Massen an den Küsten vor Fraser Island vorbeigezogen sind. Mit bloßem Auge konnte man immer wieder riesige Wasserfontänen entdecken, die die Wale in die Luft gespritzt haben, sowie das spritzendes Wasser, wenn die Wale mit ihren riesigen Flossen auf die Wasseroberfläche geschlagen haben oder sogar aus dem Wasser gesprungen sind. Das waren definitiv Gänsehautmomente für mich!
    Das Einzige was wir nicht entdeckt haben, waren Dingos, die auf Fraser Island eigentlich berühmt sind. Die hundeähnlichen Tiere haben sich aber dieses Mal wohl gut versteckt. Letztendlich ist das aber nur ein guter Grund für uns, in das Fraser Island-Paradies zurückzukehren und die Insel noch mehr zu erkunden!
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  • Day93

    Fraser Island

    May 12 in Australia ⋅ 🌬 23 °C

    Um 7:00 in der Früh wurden wir von einem Car beim Campingplatz abgeholt und zum Hafen an der Hervey Bay gebracht. Von dort aus hatte die Fähre 55 Minuten bis zur Kingfisher Bay auf Fraser Island. Wir mussten die Kindersitze mitnehmen und hatten deshalb ziemlich viel zu schleppen. Das nervte, machte aber durchaus Sinn wie wir später merkten 😊 Auf der Insel angekommen stiegen wir in einen 4x4-Bus ein - die Jungs nannten das Fahrzeug "Lastwagencar", weil es unten wie ein Lastwagen, oben wie ein Car aussah.

    Der Chauffeur ging durch den Bus und kontrollierte, ob alle Kinder in einem Kindersitz sitzen und alle anderen angeschnallt sind. Er meinte dazu nur "trust me" und setzte ein breites Grinsen auf. Ready, steady... then let's go to the rollercoaster... Es ging ein Stück weit bergauf und dann Vollgas runter! Uns hob es vom Sitz... Für alle, die noch nie auf Fraser waren: Das ist die größte Sandinsel der Welt. Also wo man auch hinblickt ist Sand und natürlich sind auch die Strassen reine Sandpisten. Spätestens da war allen klar, warum die Kindersitze mitgenommen werden mussten und die Gurtpflicht so streng war! 🙃😂

    Nach einem kurzen 🚽-Stop beim Eurong Resort auf der anderen Inselseite, wo wir später Mittagessen bekamen, ging's zur 75-Mile-Beach. Das ist ein so langer Strand, wie der Name sagt, wird aber nicht als Strand, sondern vielmehr als Highway benutzt. Baden sollte man an dieser Küste wegen den gefährlichen Unterströmungen sowieso nicht. Und Haie soll es da auch sehr viele geben... 🦈

    Der 75-Mile-Beach entlang fuhren wir zum Maheno Schiffswrack. Dieses Schiff gehörte Neuseeländern und wurde 1935 zur Verschrottung nach Japan geschleppt. Währenddessen kam ein Zyklon auf, riss die SS Maheno vom Schleppboot los und spülte sie bei Fraser Island an Land. Dort liegt sie noch heute, mittlerweile stark verrostet und zu einem Grossteil von Sand bedeckt. Aber immer noch ein tolles Fotomotiv 😍

    The Pinnacles Coloured Sands noch ein paar Kilometer weiter nördlich an der Ostküste waren das nächste Ziel. Die unterschiedlich farbigen aus gepresstem Sand entstandenen Skulpturen sind ein Wunderwerk der Natur!

    Am Rückweg zum Eurong Resort lag der Eli Creek, ein Bach, der im Innern der Insel entspringt und ins Meer mündet. Der Bach führt sehr klares Trinkwasser. Zum Baden war uns das Wasser (und der Wind) zu frisch. Wir zogen es vor auf dem Bretterweg dem Bach entlang zu spazieren.

    Beim Mittagsbuffet im Eurong Resort durften wir uns nach Herzenslust bedienen. Leider entsprach nicht alles unserem Geschmack, aber wir wurden satt ☺️ Ein allzu voller Magen war für die holprige Weiterfahrt auf der Sandpiste sowieso nicht dienig 😂

    Bei der Central Station war früher einmal die Forstverwaltung der Insel, heute führt ein Boardwalk dem Wanggoolba Creek entlang durch den üppigen Regenwald. Schon erstaunlich was hier alles so wächst, wenn man bedenkt, dass der Boden nur aus Sand besteht!

    Der berühmte Lake Mckenzie war für uns die letzte Attraktion auf Fraser Island. Trotz frischem Wind, bewölktem Himmel und doch recht kühlem Wasser, wollten unsere Kids unbedingt ins Wasser. Gesagt, getan...wir halfen ihnen danach beim Aufwärmen 😉 Das glasklare Wasser und der schneeweisse Quarzsand des Sees sind aber auch verlockend! Leider warteten wir vergeblich auf ein paar Sonnenstrahlen, die unsere Fotos mit Sicherheit noch hätten topen können 😎🌞

    Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Kingfisher Bay. Ein Traum! 😍 Mit der Fähre wieder zurück in Hervey Bay, ging's zum Campingplatz von letzter Nacht in Point Vernon retour. Wir hatten wegen unserem morgigen Frühprogramm ausgecheckt und das Wohnmobil auf die Strasse gestellt. Unsere Reise ging weiter... 🚙💨
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  • Day10

    Fraser Island

    October 7 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachtrag zu Byron Bay (weil ich beim Schreiben nicht daran gedacht habe): In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in New South Wales die Uhren eine Stunde vorgestellt. Zum Glück verloren wir diese Stunde nur für kurze Zeit. Queensland macht da nicht mit und nach gut 100km Fahrt bekamen wir diese Stunde wieder zurück und konnten die Uhr zurückstellen. In Cape Byron haben wir noch einen Seeadler gesehen!

    Am Montagmorgen wurden wir um halb Acht abgeholt und zur Fährstation gebracht. Von dort aus erreichten wir nach 50min Fahrt Fraser Island, die weltweit grösste Sandinsel. Dort stiegen wir auf einen grossen Bus um und los ging die holprige Fahrt in den Regenwald. Die Strassen bestanden alle komplett aus Sand und waren sehr schmal. Unser erster Halt war Wanggoolba Creek, ein kleiner Süsswasserfluss, der durch den Regenwald fliesst. Danach ging es bereits zum Mittagessen (man kam hier nur sehr langsam auf den Strassen vorwärts...). Am Nachmittag fuhren wir an den Strand. Normale Höchstgeschwindigkeit ist hier 80km/h! Das sah sehr eindrücklich aus, wie die Geländewagen ganz nahe an den Wellen entlangrasten. Ins Wasser selber durfte man nicht, da es viele Felsen und gefährliche Strömungen hat. Von der Mündung eines kleinen Bachs (Eli Creek) und gefärbtem, aufgetürmtem Sand (Pinnacle Coloured Sands ging es zum Maheno Shipwreck, dem Wrack eines Schiffs, das hier 1935 gestrandet ist. Auf dem Weg zurück kam uns noch ein Dingo entgegen, der etwas Eingepacktes im Maul hatte. Dingos sind sehr geschickte Diebe, wie wir den Beweis dafür sehen konnten. Als nächstes fuhren wir zu unserem letzten Halt, dem Lake McKenzie. Das Wasser dort ist so klar, dass man es sogar trinken könnte. Danach ging es zurück zur Fährstation. Der Wind hatte richtig aufgefrischt und es wurde schnell kalt.
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  • Day354

    Die größte Sandinsel der Welt

    October 16, 2018 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Zur Einweisung für das Fahren auf Fraser Island, der größten Sandinsel 🏝der Welt🌐, mit ca. 124 km Länge und 15 km Breite, sahen wir am frühen Morgen einen Film.🎬
    Auf dieser Insel, welche auch zum Unesco Weltkulturerbe gehört, gibt es keine Straßen und man kann die Sandwege quer über die Insel und am Strand entlang nur mit einem 4 WD befahren, wobei hier noch die Gezeiten zu beachten sind.
    https://visitfraserisland.com.au/about-fraser-island/4wd-on-fraser-island
    Gut gerüstet und voller Spannung auf unser Inselabenteuer ging es zur Fähre🛳....und wen trafen wir dort😲....Hans-Peter und Andrea, unser Schweizer Pärchen vom Catamaran Segler von den Whitesunday Islands,...was für ein Zufall,...auch sie wollten für drei Tage auf die Insel und hatten sich ebenfalls im Eurong Hotel ein Zimmer gebucht.....und so beschlossen wir gemeinsam zu fahren.
    https://www.eurong.com.au/
    Angekommen auf Fraser Island bekamen wir auf unserer Fahrt zur Central Station einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es ist über hucklige Sandwege durch den Regenwald zu fahren,😲😎😊.....übrigens der einzige Regenwald, der auf Sandboden wächst.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fraser_Island
    Unsere Hoffnung auf einen Kaffee☕ an der Central Station erfüllte sich nicht und da gerade Flut war, begannen wir unsere Tour durch das Innere der Insel.
    Unser erster Stopp war am glasklaren Mc Kenzie See mit einem schneeweißen Strand und tiefblauen Wasser So wunderschön. 😍🏞🏝
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lake_McKenzie
    Weiter ging unsere schauklige Fahrt durch den dichten Regenwald über unebene, zum Teil ausgefahrene Sandböden und dicke Wurzeln, vorbei an riesigen Kauri- , Eukalyptus-, Pinien-und Feigenbäumen zum Wabby See. Dieser See in grün liegt eingebettet in einer riesigen beeindruckenden Sanddüne.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lake_Wabby
    Als ich die Sanddüne nach oben gelaufen bin, konnte ich auf der einen Seite den See und auf der anderen das Meer sehen... von dort sah ich Marc nur noch im Millimeterformat.
    ....so beeindruckend diese Düne.😲😲😲
    ....und dann ging die Fahrt am Strand weiter. Es war knapp zwei Stunden nach dem höchsten Stand der Flut, das Meer war ordentlich am Toben und das Wasser war am Ablaufen. Hier habe ich das erste Mal in meinem Leben die so schmerzhaften portugiesischen Galeeren gesehen, die überall am Strand angeschwemmt waren.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Portugiesische_Galeere
    Eine neue Erfahrung dieses Fahren am Strand, dieses Schlingern durch weichen Sand und das Durchqueren von mehr oder weniger tiefen Bächen von ablaufenden Wasser.
    80 km/h sind am Strand und 30km/h sind im Inselinneren erlaubt. Doch diese Höchstgeschwindigkeiten haben wir heute nicht erreicht und sind somit auch in keine Radarkontrolle gekommen.😉
    https://www.in-australien.com/fraser-island_1039409
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  • Day114

    Fraser ll

    January 15, 2017 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute morgen wurden wir erst mal davon geweckt, dass eine Maus an unserer Zeltwand entlangging🐭 Nachdem wir dann gefrühstückt haben, fuhren wir zu Eli Creek, ein kleiner Fluss, dessen Wasser von tief unter der Erde kommt💧 Dort verbrachten wir unseren Vormittag☀️ Schusti und ich entdeckten auf der Toilette dann auch noch eine faustgroße Spinne!!🕷 Den Nachmittag verbrachten wir dann bei den Champagner Pools, 3 Pools direkt am Meer! Hier wurden die Schwedin Emma und ich von einem kleinen schwarzen Fisch gebissen, der sein Revier verteidigen wollte🐠 Abends gabs Spaghetti Bolognese und wir saßen noch länger zusammen🍷Read more

  • Day30

    Fraser Island 1

    October 25, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Von Hervey Bay aus startete am Freitag unsere erste große Tour nach Fraser Island. Am Abend vorher fand ein Briefing statt, bei dem wir die restlichen Teilnehmer kennenlernten und uns Proviant für die drei Tage einkaufen.  Dann ging es für uns früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen um 6 Uhr auschecken mussten. Vor der Abfahrt schauten wir uns noch ein Video zum Verhalten auf der Insel an und dann ging es auch schon los. Wir fuhren in 3 Jeeps, unserer wurde von unserem Tourguide  Tom gefahren, die anderen von Teilnehmern, die über 21 waren. Das hieß  für uns leider, dass wir nicht fahren durften. Zunächst ging es auf die Fähre, mit der wir in gut 40 Minuten zur Insel übersetzen. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Regenwald(auf Sand, ziemlich seltsam) fuhren wir zu unserem Camp und bezogen die Zelte. Dort angekommen verspeisten wir unsere zuvor zubereiteten Sandwiches. Am Nachmittag fuhren wir zum Lake Wabby. Der See lag am Fuß  einer riesigen Sanddüne und war nur durch einen 40 minütigen Fußmarsch zu erreichen. Dort angekommen war der See eine willkommene Abkühlung. Nach einer Stunde machten wir uns auf den Rückweg, um noch vor Sonnenuntergang essen zu können. Da der Sonnenuntergang allerdings schon um halb Sechs war hieß das für uns, dass wir dementsprechend früh mit dem essen fertig waren und auch früh anfingen zu trinken.. Nach vielen Runden Beerpong mit unseren neuen kanadischen Freunden Edward und Jason sowie mit einer Schwedin dachten wir bereits es wäre Zeit fürs Bett, es war allerdings erst 19:40..
    So spielten wir noch etwas weiter und gingen dann gegen halb elf ins Bett.
    Der nächste Tag begann für uns wieder um 6:30. Wir wurden liebevoll von Toms  Geschrei und Pfannengetrommel geweckt und nach dem Frühstück setzen wir uns wieder in die Autos. Der erste Stopp war Indian Head, ein Riesiger Steinfels, von dem aus man Wale Haie und Schildkröten sehen soll. Wir sahen jedoch leider keine Haie. Der Ausblick war dennoch sehr schön.

    Fortsetzung folgt...
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  • Day339

    De wereld aan onze voeten

    July 21, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Ter hoogte van Rockhampton ontwaren we voor het eerst in tijden weer eens een blauwe hemel.. En zon! Met ons raampje open en een dikke grijns op ons gezicht cruisen we richting Hervey Bay, waar het zonnetje nog harder schijnt. We kijken elkaar aan.. Dat verandert de zaak! Zullen we dan toch nog ons gedroomde hikeavontuur op Fraser Island doorzetten? Een paar telefoontjes later hebben we 2 tickets voor de ferry, plus een kampeerplekje op de hikers only campsite bij Lake McKenzie weten te regelen. Te gek!

    Het is een prachtige dag als we met onze giga backpacks aan land komen van het grootste zand-eiland ter wereld. De meeste mensen boeken een 4wd tour om dagenlang over de stranden te crossen en alle zoetwatermeren te ontdekken op het eiland. Lijkt ons ook te gek, echt, maar het is een beetje te duur voor ons. Niet getreurd, want wij gaan deze fantastische plek gewoon te voet ontdekken! Het blijkt het beste idee ooit. We zijn de enige wandelaars (gekken) die het erop wagen, en we worden beloond met waanzinnig mooie uitzichten op de stranden aan de westkust van het eiland die verboden zijn voor verkeer. Lekker rustig dus. Na een kilometer of veertien bereiken we eindelijk ons kamp. Het lopen was behoorlijk zwaar met onze niet-bepaald-lichtgewicht tent, slaapzakken en kookstel, maar het is leuk om onze camping gear uit Mongolië nog een laatste keer te kunnen gebruiken. Dan de beloning.. Lake McKenzie is schitterend! Een waanzinnig helder lichtblauw meer en een prachtig wit zandstrand, omgeven door dichte groene bossen. Enorm indrukwekkend!

    Als de avond valt verdwijnen langzaam alle dagjesmensen, en ineens zijn we helemaal alleen. Magisch. Ook een beetje spannend want Fraser Island is het territorium van de dingo, een soort wilde hond die nog wel eens gevaarlijk uit de hoek wil komen. Als de zon onder is koelt het zo snel af dat we ons maar snel in ons tentje op de omheinde camping terugtrekken (gelukkig dingo-proof). We zijn verrast als we ontdekken dat we helemaal alleen zijn op de camping, en dus de enige living souls in de wijde omgeving. Bizar! We koken snel een maaltje van instant pasta met gevriesdroogde erwtjes (alles om maar zo weinig mogelijk kilo's mee te hoeven zeulen) en kruipen in onze slaapzakken. Omdat we geen slaapmatjes hebben meegenomen en de grond toch iets harder blijkt te zijn dan gedacht maken we ons op voor een lange, slapeloze nacht..

    De volgende ochtend staan we vroeg op. Veel geslapen hebben we niet, maar dat zijn we snel vergeten als we de zon langzaam zien rijzen boven het meer. Dachten we gisteren al een magisch moment te hebben meegemaakt: dit is pas echt een 'knijp in je arm/vergeet je nooit meer' moment! Een vol uur zijn we er alleen. Het water een perfecte weerspiegeling, geen enkele rimpeling die het oppervlak verstoort. In de mist die het het meer zo vroeg in de ochtend nog aan het oog onttrekt zien we regenbogen, en we nemen zo veel foto's dat we er op een gegeven moment genoeg van hebben en alleen maar willen zíen, aanschouwen, zonder cameralens voor onze neus. Dan komt Thomas met het idee om een aanloop te nemen en het ijs- en ijskoude water in te rennen. Het is zo'n belachelijk idee dat we het gewoon maar doen.. Yihaaaaa! En koud dat het was? Haha!

    Als de eerste buslading mensen de stilte verbreekt is het bijzondere moment voorbij. Lake McKenzie is niet langer van ons tweetjes. Nu is het gewoon de grootste toeristenattractie van het eiland. Ook mooi, maar voor ons is het tijd om te gaan. We breken ons tentje af en beginnen met een veel lichtere backpack aan onze weg terug. De weg terug blijkt gek genoeg een stuk korter dan de heenweg. Kennelijk hebben we op de heenweg -mét onze zware backpacks- een omweg genomen en 3 kilometer meer gelopen dan nodig was.

    Even later zitten we weer op de ferry terug naar het vasteland, nog helemaal 'glowy' van de fantastische 24 uur die we beleefd hebben. Fraser Island was absoluut het hoogtepunt van ons verblijf in Australië!
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  • Day230

    Fraser Island, größte Sandinsel der Welt

    August 20 in Australia ⋅ ⛅ 19 °C

    Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und bekannt für seine endlosen Strände und wilden Dingos.

    Da wir kein Allradfahrzeug hatten und auch keine Erfahrung damit, buchten wir einen Tagesausflug.
    Uns begrüßte auf der Insel ein super gelaunter, echt lustiger Fahrer mit seinem riesigen Allradbus. John war echt super drauf und erzählte mit Witzchen und Spaß interessante Infos über die Insel.

    Die Wege sind echt krass... Wir waren froh nicht fahren zu müssen 😁. Tiefe Sandfurchen und Löcher schüttelten den ganzen Bus heftig durch und John musste echt aufpassen im weichen, losen Sand nicht stecken zu bleiben. Ein bißchen wie Achterbahn fahren 😂😂.

    Erster Halt: Regenwald.
    Ja genau... Wie soll das gehen auf einer Sandinsel?! Über Tausenden von Jahren hat sich aus Muscheln, Algen, etc. eine Humusschicht im Boden gebildet, welche das Wachstum erster Pflanzen ermöglichte. Hieraus ist ein geniales Ökosystem entstanden. Die Blätter fallen zu Boden und werden zu Humus, aus welchem sich die kleineren Pflanzen und die Bäume wieder ernähren...
    Nur hier wächst eine bestimmte Eukalyptusart, welche besonders robustes Holz hat. Zum Beispiel für den Hafen in Sydney oder London wurde dieses Holz verwendet.

    Das Wasser in dem kleinen Fluss ist so klar, dass ich es am Anfang gar nicht gesehen hatte. Überall auf der Insel gibt es Süßwasserseen und Flüsse mit dem reinsten Wasser überhaupt. Kristallklar und selbstverständlich trinkbar.

    Nach dem Mittagessen fuhren wir an einem nicht enden wollenden Strand entlang und sahen tatsächlich wilde Dingos an der Seite. Das Paar war wohl auf der Suche nach Futter im Meer Fischen gewesen und flüchtete recht schnell als wir ankamen.

    An den "Pinnacles" konnten wir uns Sandformationen in allen möglichen Weiß bis Rot-Tönen ansehen. Durch Rost verfärben sich einzelne Sandkörner und bilden tausende Farben.

    Weiter geht es an einen Bachlauf, in welchem man sich bei höherem Wasserstand im Reifen an den Strand treiben lassen kann. Da es super windig und dadurch recht kühl war, verzichteten wir darauf und liefen den Bach nur ein Stück entlang. Auch hier wieder super klares Wasser.

    Die letzte Strandstation war das Wrack der SS Maheno. Das 1905 gebaute Luxus-Passagierschiff wurde 1935 durch einen Zyklon an die Küste gespült. Da sie keinen eigenen Abtrieb mehr hatte ist sie gestrandet und liegt seitdem an der Küste von Fraser Island. Mit den Jahren ist die Maheno immer weiter vom Sand verschluckt worden. Dieser wandert jährlich um 1 bis 2 Meter und verdeckt mittlerweile einen großen Teil des einst so hohen Schiffs. Natürlich setzt dem Wrack auch der Rost zu... 😯.

    Letzte Station: Lake McKenzie. Ein Süßwassersee mit unglaublich klarem Wasser und weißem Strand. Der See geht nach wenigen Metern steil auf 9 m Tiefe hinab. Von oben sieht man dies durch die dunkelblaue Abgrenzung im Wasser. Ein wunderschöner Anblick. Christian war natürlich schwimmen... Mir war es dann doch etwas zu kalt.
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  • Day120

    Fraser Day 2

    March 6 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach dem Frühstück sind wir direkt zu den Champagne Pools gefahren und als wir dann rausgefunden haben wir man sich nicht komplett Hände und Füße an den Muscheln zerschneidet, hatten wir auch eine gute Zeit. Die Wellen brechen so über den Steinen,dass man quasi nur den Schaum abbekommt und dann ein natürlichen Whirlpool hat.
    Dort haben wir dann unsere Zeit bis zum Mittag verbracht und dann haben wir uns in Richtung Indian Head gemacht. Das ist ein Fels, der ein wenig ins Wasser ragt und man hat eine wundervolle Aussicht von oben. Fotos gibt's leider nicht, weil es anfing zu schütten also wir hoch gelaufen sind. Wir also alle halb angezogen (Bikini teilweise mit Regenjacke) triefend nass aber fröhlich oben angekommen und schmutzig wieder unten angekommen. Danach ging es in Richung Schiffswrack und ich muss sagen das Wetter hat die Atmosphäre echt viel besser gemacht. Dort kurz angehalten und ein paar Fotos gemacht. Komischerweise hat Nate es immer geschafft uns allein, also ohne andere Menschen an Orte zu bringen.
    Weiter ging's in Richtung.. Ja so ein Fluss.. mit Trinkwasser... da könnte man sich einfach so reinlegen und nach einem gemütlichen Trip durch den Fluss ist man dann am Strand wieder rausgekommen.. ziemlich cool! Danach ein wenig Volleyball und dann Richtung Camp fürs Abendessen (Knoblauchbaguette!!!!!).. same procedure again: Karten und ziemlich müde ins Bett!
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You might also know this place by the following names:

Fraser Island, جزيرة فريرز, Freyzer, Востраў Фрэйзер, Фрейзър, Fraserovo ostrvo, Illa de Fraser, Fraser, Fraser-øen, Fraser-insulo, Isla Fraser, Fraseri saar, جزیره فریزر, Île Fraser, Illa Fraser, Fraserov otok, האי פרייזר, Fraser-sziget, Pulau Fraser, Isola di Fraser, フレーザー島, ფრეიზერი, 프레이저 섬, Freizerio sala, Freizera sala, 芬瑟島, ഫ്രെയ്സർ ദ്വീപ്, Фрэйзер арал, फ्रेजर टापू, Frasereiland, Wielka Wyspa Piaszczysta, Ilha Fraser, Insula Fraser, Фрейзер, Veľký piesočný ostrov, Фрејзерово острво, Fraserön, เกาะเฟรเซอร์, Đảo Fraser, 費沙島, 弗雷澤島

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