Australia
Kew

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14 travelers at this place
  • Day100

    Nambucca Heads > Kendall

    October 22, 2019 in Australia ⋅ 🌙 16 °C

    Seit dem Beginn unserer Reise am 15. Juli sind jetzt schon 100 Tage vergangen, die Zeit verfliegt hier so wahnsinnig schnell. Wir haben nur noch 4 Tage mit unserem Campervan und 4 weitere Tage in Sydney und dann sind wir am 01.11. schon wieder daheim.

    Langsam fängt bei uns, vor allem aber bei mir, der Stress an rauszusuchen, was wir UNBEDINGT noch sehen müssen. Jeder neue Tag hier ist ein neues Abendteuer. Auch der heutige Tag war wieder unglaublich und gefüllt mit so vielen Tiersichtungen.

    Heute morgen sind wir nochmal an den Aussichtspunkt gelaufen und zum dritten Mal den steilen kleinen Pfad auf eine Anhöhe hochgekrakselt, da Sebastian unbedingt nochmal versuchen wollte einen Wal mit der Drohne zu filmen. Wir hatten auch diesmal wieder eine sehr nette Begegnung mit einem Mann, der gerade seine Mutter hier besucht und eigentlich in Sydney, beim Manly Beach wohnt. Er leiht uns auch sein Fernglas für eine kurze Zeit aus und erzählt uns einiges über die Gegend. Auch er hat beim Surfen hier schon ein paar Haie gesehen, wir hatten ja gestern kurz überlegt, ob uns der Mann einfach ein paar Horrorstorys erzählen wollte, aber die Berichte findet man auch im Internet.

    Diesmal sind 2 Wale sehr nahe an der Küste geschwommen und Sebastian hat es geschafft sie mit der Drohne zu finden und unglaubliche Bilder und Videos aufzunehmen. Ich bin von diesen majestätischen Tieren wirklich überwältigt.

    Schweren Herzens trennen wir uns von Nambucca Heads und fahren weiter nach South West Rocks. Dort gibt es einen Leuchtturm und schöne Picknickplätze. Die tollen Strände reihen sich hier geradezu nebeneinander. An dem Picknickplatz sehen wir auch unsere erste Gruppe wilder Kängurus von näherem und wir gehen ganz vorsichtig in ihre Nähe.

    Danach ist unser nächster Halt das Koala Krankenhaus in Port Macquarie, wo alle Koalas aus der unmittelbaren Umgebung zur Pflege und erneuten Auswilderung hingebracht werden. Hier haben wir auch erfahren, dass 1917 knapp 1 Million Tiere wegen ihres Pelzes getötet wurden und im Jahr 1927 nochmal knapp 800.000 Tiere bis sie 3 Jahre darauf als gefährdete Tierart eingestuft wurden. Heute leben noch knapp 80.000 Tiere in der Wildnis und die Population stinkt beständig. Die Küste entlang geht’s zum Leuchtturm von Port Macquarie, wo wir auch nochmal Wale und diesmal auch eine große Gruppe Delfine ganz nah sehen können.

    Auf dem Weg zu unserem Campingplatz sind wir auch nochmal an einer großen Gruppe Kängurus vorbeigefahren und haben auch endlich mal Fotos von den rosa-grauen Papageien gemacht.

    Heute war ein sehr tierreicher Tag mit Walen, Delfinen, Koalas, Kängurus und Papageien.
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    Sabine Paul

    Das war ja ein superTag

    10/22/19Reply
    Lisa Schulz

    Ja, Wahnsinn. Schon 2 richtig tolle Tage hintereinander 😍

    10/22/19Reply
    Scarlett Sapountsis

    Ich werde die tollen Beiträge sehr vermissen. Man hat sich hautnah dabei gefühlt 💓 Danke für das „mitnehmen“ 😘

    10/22/19Reply
    3 more comments
     
  • Day43

    Waterfall, North Brother and Camden Head

    July 17, 2017 in Australia ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute morgen recht früh in unsrer leichten creppy Unterkunft erwacht und uns schnell aus dem Staub gemacht. So creppy es auch war, wenn man morgens auf dem Feld von sieben wallabies begrüßt wird ist es trotzdem was cooles. Dazu war eines davon eine Mutti mit kleinem Knirps im Beutel richtig süß 😍
    Unser erster Weg führte zum Ellenbourough waterfall. Dem zweit höchsten single drop waterfall see southern hemisphere! Ganze 200 Meter tief geht es bei ihm hinunter.
    Da es gerade Mal 8:30am war und wir in den Bergen war, zeigte das Thermometer noch nicht all zu viel an. Ganze 3 Grad 😋👌 also packten wir uns dementsprechend ein bisschen ein und machten uns auf den Weg. Zu erst ging es zum Knoll Outlook, von wo man ihn super aus sehen konnte, denn man stand im genau gegenüber. Dann ging es zum Füße des wasserfalls. 641 Stufen nach unten. Aber es hat sich gelohnt 👍 richtig genial war es und wir waren alleine.
    Um kurz nach 10am waren wir dann wieder am auto oben angekommen. Dann machten wir uns auf den Weg nach Laurieton und Camden head. Ich wählte diesmal einen andern weg als gestern, da ich dort laut information Center map eine wesentlich kurzere Strecke an gravel road vor mir hatte. Der restliche weg war aber auch gut 30 km länger. Viel kürzer kam sie mir nachdem wir sie gefahren waren aber nicht vor. Gegen kurz nach 12pm waren wir dann aber an unserem zweiten Tages Ziel angekommen. North brother lookout!
    Richtig tolle Aussicht auf Camden Head 😍
    Dort eine Weile verbracht und ein paar schöne Bilder geschossen ehe wir nach Camden rein gefahren sind.
    An einem Stück Bucht machten wir Pause und ich zauberte uns Schinken, Käse und Ei Sandwiches 😉
    Zum Abschluss liefen wir noch zu einem knapp 3 km entfernten Lookout. Er war ganz cool, weit draußen im Meer da es eine Landzunge war, aber nicht so besonders cool wie der North brother.
    Dann hieß es noch kurz einkaufen und ab zur Rest Area.
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    Petra Kellner

    Gigantisch das Meer 🌊🌊🌊

    7/18/17Reply
     
  • Day103

    Dooragan National Park

    April 20, 2017 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Da es gestern spät ins Bett ging, hatte ich mich mit Torben und Joshua darauf geeinigt, dass wir erst 10:34Uhr mit dem Bus fahren wollten. Leider musste einer bereits gegen sieben Uhr lautstark vor unseren Fenster telefonieren und ich war bereits nach sechs Stunden schlaf wach. Ich nutzte die Zeit und schnappte mir mein Duschzeug, danach ging es an den Computer und ich pflegte ein wenig meine Seite, die ich die letzten Tage ein wenig vernachlässigt hatte. Währenddessen packte Babara ihre Sachen, denn sie fährt heute um Mitternacht und muss auschecken. Nachdem ich die geschriebenen Tage hochgeladenen hatte, ging ich in die Küche und machte mir eine Schüssel Müsli. Währenddessen machte ich mir die Moto 2 an. Ich musste wieder ein paar mal warten, bis das Video geladen wurde und nutzte solche Pausen, um ein wenig über das heutige Ziel zu recherchieren. Ich überprüfte ebenfalls den Hinweg und bekam einen kleinen Schock, denn der Bus fuhr durch irgendeinen Grund eher. Also meine beiden Mitfahrer informiert, dass es in fünf Minuten los geht, welche natürlich nicht damit gerechnet haben. Ich schaute, nachdem ich alle in Eile versetzt hatte nochmal und siehe da, die beiden Orte waren vertauscht, statt von Port Macquarie zu fahren, war es der Zielort. Also schnell Start. Und Zielort wieder vertauscht und wir hatten wieder Zeit. Den beiden sagte ich natürlich zeitnah bescheid.

    Wir trafen uns zur verabredeten Zeit, konnten aber nicht gleich los, da beide noch etwas an der Rezeption zu klären hatten. Das Problem, wenn wir den Bus verpassen, dürfen wir wieder zwei Stunden warten. Schellen Schrittes erreichten wir die Haltestelle und waren pünktlich da. Der Bus lies auf sich warten und nach zehn Minuten dachte ich, den Bus verpasst zu haben und schaute nach einer Autovermietung. Ich sprach mich mit den Beiden ab und als wir schon losgehen wollten, kam er wirklich um die Ecke. Wir stiegen ein und kauften uns ein Ticket, welches teurer als gedacht war. Für die Hin- und Rückfahrt bezahlten wir 25$. Da hätten wir uns zu dritt ein Auto mieten können und wären wesentlich flexibler gewesen, zumal andere Orte kein Problem mehr dargestellt hätten. Gut aber den Ticketpreis konnte ich im Vorfeld nicht recherchieren. So ging es eine dreiviertel Stunde mit dem Bus nach Süden an der Küste entlang. Manchmal bekamen wir schon ein paar schöne Aussichten geliefert.

    Da im Bus die Haltestellen weder angezeigt, noch angesagt werden schaute ich über Googlemaps, wo ich bin und drückten für die nächste Haltestelle den Knopf. Nach kurzer Orientierung ging es durch ein nobles Wohngebiet, ehe wir den Wanderweg zum Aussichtspunkt des Dooragan National Park erreichten. Bereits vom Bus aus, sahen wir einen großen Berg, den wir nun herauf klettern mussten. Anfangs starteten wir zu dritt aber ich unterhielt mich weitestgehend mit Torben, da Joshua nicht so fit war und immer hinter uns zurück viel. So machten wir immer mal eine Pause und warteten, bis wir wieder komplett waren. Im National Park gibt es nicht viele Wanderwegen, gerade mal den, den wir gerade laufen, welcher drei Kilometer lang ist und eine kleiner Rundweg am Gipfel von 500 Meter. Also wirklich ziemlich klein, die drei Kilometer führten jedoch zum größten Teil bergauf. Der Weg war wenig spektakulär, zudem musste man ziemlich darauf achten wo man hintrat. Erst am Aussichtspunkt bekamen wir einen schönen Ausblick und eine Belohnung für die Wanderung. Wir machten unsere Bilder und eine kleine Pause. Die Aussicht auf die Flussmündung, sowie die langen Strände war echt schön und das Wetter war echt perfekt, nur die Moskitos störten ein wenig. Diese hatten heute irgendwie Freude an mir, sonst war ich ja derjenige gewesen welcher immer verschont blieb. Wir gingen zur andern Seite des Berges, wo ebenfalls ein Aussichtspunkt war und hatten eine tolle Aussicht auf den Crowdy National Park, was erst mein Ziel gewesen war. Danach war der Rainforesttrack an der Reihe, welcher gerade mal 500 Meter lang war. Auf diesen entdeckten wir einen Baum, welcher auf der einen Seite freischwebend und nur noch auf einer Seite mit dem Boden verwachsen war. Das schrieb förmlich nach ein paar guten Aufnahmen.

    Nach einer kurzen Pause mussten wir den Berg wieder herunter, leider gab es keine Abkürzung zu unseren nächsten ziel. Wir wollten zur Spitze Diamond Head vom Crowdy National Park. Leider bemerkte ich, dass der letzte Bus bereits um fünf Uhr fahren würde und unsere restliche Zeit ziemlich eingeschränkt war. Das bedeutete den Plan zu ändern und zur Flussmündung zu gehen. Selbst für dieses Ziel mussten wir schnell sein und konnten uns keine größeren Pausen erlauben. Wiedermal ärgerte ich mich über die vertane Chance, das Auto nicht gemietet zu haben. Wir wechselten die Flussseite und gingen die Straße entlang. Wir waren wohl die einzigen, welche den Weg liefen, denn es gab keinen Fussweg. Fast am ziel merkten wir, dass wir zu langsam waren und gingen einfach rechts weg zum Strand, um überhaupt noch etwas zu sehen. Der Weg führte eine Düne nach oben und wir kamen an einem echt luxuriösen Haus vorbei mit Pool und blick aufs Meer. Danach schloss sich ein unbefestigtes und zugewachsenes Gelände an, welches den Weg zwischen uns und dem Strand versperrte. Wir machten kurzen Prozess und gingen durch das Hüfthohe Dickgicht und kamen an einen herrlich einsamen Strand, welcher sich sehr lang zog. Ich kühlt meine Füsse im Meer, was wirklich eine Wohltat war. Wir verweilten kurz und genossen den Ausblick. Von hier aus konnte ich mein eigentliches Ziel Diamond Head sehen, was bestimmt auch ganz gut gewesen wäre. Wir machten uns auf den Rückweg und lagen zum Glück gut in der Zeit, ich hatte noch ein Puffer gelassen, so war es ein wenig entspannter. Wir sahen eine Horde Kängurus. Diese hielten sich in einem Grundstück auf und ergriffen teilweise die Flucht, welche über die Straße führte. Die Autos fuhren vorsichtig und es kam zu keinem Unfall. Wir erreichten die Bushaltestelle und hatte Zeit uns was im Coles zu holen. Danach war ich froh im Bus zu sitzen und nach Port Macquarie gefahren zu werden.

    Im Hostel schaltete ich nach einer Dusche mein Laptop an und schaute den Rest von der Moto 2, welche ich heute früh nicht mehr geschafft hatte. Dann versuchte ich wiedermal mit Jacky zu telefonieren aber mit Whatsapp gibt’s seit zwei Wochen Probleme, irgendwie bricht die Verbindung immer zusammen :( Mal sehen ob ich dem Problem auf die Spur komme. Da ich ein paar Tage mit meinen Beiträgen im Rückstrand bin, schrieb ich ein wenig. Später tauschte ich mit Torben und Joshua die Bilder von heute aus und aß etwas mit ihnen. Ich setzte mich noch zu Barbara, welche bei zwei anderen Deutschen saßen aber es war auch ein Australier dabei. Dieser sprach jedoch auch deutsch. Der Grund, er ging nach Österreich, um dort professionell Ski zu fahren. Wir unterhielten uns ein wenig und spielten nebenbei Fifa. Torben und Barbara mussten dann zur späteren Stunde los, denn sie nehmen den Nachtbus nach Coffs beziehungsweise nach Byron Bay.

    Mit meiner Gopro Ausrüstung geht es weiter den Bach herunter :( Heute hat es ausgerechnet mein Goprogehäuse erwischt. Dieses ist am Verschluss gebrochen, sodass ab sofort keine Unterwasseraufnahmen mehr drin sind.
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Kew