Australia
Nannup

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4 travelers at this place:

  • Day7

    Bunbury, Margaret River, Nanuup...

    January 4, 2018 in Australia ⋅ 🌙 20 °C

    und die Gesundheit.

    Nun sind wir seit 3 Tagen mit dem Auto Richtung Süden unterwegs. Das Auto ja... keine nette Frau bei Hertz... aber schwamm drüber. Wir fahren jetzt Corolla statt Yaris, trotz dessen ich eine zahlungspflichtiges Upgrade abgelehnt habe. Geht doch!
    Bunbury ist schön, klein, und wir hatten ein so schönes AirBnB bei Gavin. Am nächsten Tag waren wir Delfine gucken, die wild leben, aber immer wieder direkt an den Strand kommen, wo sie aufgezogen wurden. Bild anbei.
    Wir haben 2 Leuchtürme besucht, Cape Naturaliste und Cape Leuuwen und ich habe mich an einem coastal walk versucht. der war aber echt anstrengend und im Sand bei 30 Grad. ich habe es immerhin über 3 buchten geschafft.
    Reisetechnisch haben wir folgendes festgestellt: Wir brauchen 2 Betten, ich schnarche bei Erkältung, und Yassi hat ne Bindehautentzündung o.ä.
    Reisen mit Mitte 30 ist schon etwas anders als mit 25 :) in dem Sinne: Gute N8
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  • Day355

    Hippies, Caves and Wine

    March 3, 2018 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Da unser Campingplatz echt nicht der geilste war, haben wir das Frühstück verschoben auf später und uns auf den Weg nach Munjimup gemacht. Dafür, dass es sich anhört wie ne aboriginal Stadt, wars echt ganz schön da. Auf ner kleinen Wiese in der Stadtmitte haben wir dann unser Frühstück in der Sonne gegessen. Viel wärmer als nach dem aufstehen war uns allerdings noch nicht und auch der Wind war noch richtig kalt. Also schnell wieder zurück ins warme Auto und die Fahrt nach Nannup genießen. Noch so ein aboriginal Name. Wir hatten vorher schon gehört, dass zur Zeit das Nannup Music Festival stattfand. Erwarten wollten wir aber nicht zu viel, wer weiß, wie viele Einwohner das Dörfchen hat und wie groß das Festival ist. Waren dann tatsächlich ein bisschen überrascht darüber, wie viel da los war. Mussten sogar erstmal ein bisschen rumfahren, bis wir einen Parkplatz gefunden haben. Das Festival selber war dann eigentlich echt cool, das war so über die ganze Stadt verteilt. Es gab Flohmarktstände überall, bei denen von Lebensmitteln wie Obst und Honig über Klamotten bis hin zu Hundekörbchen alles verkauft wurde. Und die Leute sahen alle entweder aus wie Hippies oder Surfer. Wobei die Hippies eindeutig überwogen haben. Und bei denen wurden ungefähr alle Klischees erfüllt. Batic Shirts, Weed, Dreadlocks, VW-Busse, barfuß. Dann gab es sogar echt eine richtige Bühne, zu der man nur Zugang bekommen hat, wenn man ein Bändchen hatte. Und all das gute Streetfood! Und zum ersten Mal seit Tagen wurde uns richtig heiß. Nachdem wir die Sonne ein bisschen auf der Wiese genossen haben, gings zurück zum Auto. Aber nicht ohne noch einen Pott Honig und ein paar frische Früchte zu kaufen.
    Unser nächstes Ziel war dann schon Margaret River, von dem auch immer alle in höchsten Tönen sprechen. Und die Fahrt war richtig schön, die Landschaft hat sich ein bisschen von diesem ganzen Buschland abgehoben. Und so viele Berge! Richtig witzig, wie wir mit Ullis Auto immer richtig schnell wurden wenn es runter ging und dann Probleme hatten, den Berg hoch zu kommen. 😂 Ulli ist sowieso sone geile Fahrerin, die sich über alles und jeden aufregt. Ach, wie haben wir dich vermisst Ulli!!

    Margaret River hab ich mir echt kleiner vorgestellt, als es ist, aber es ist echt ne ziemliche coole, moderne Stadt. In der Bücherei haben wir dann erstmal ein bisschen Strom geklaut und nach dem Einkaufen gings für uns direkt zum Strand. Der war noch ein bisschen außerhalb, aber der Ausblick war einfach unglaublich!! Da diese ganze Region ja eh ziemlich bergig ist, war es wieder so ein Flash, als man das Meer gesehen hat. Wir standen nämlich oben auf dem Hügel und könnten die Sonne auf dem Meer glitzern sehen. Unglaublich! Am Strand selber wars sogar ziemlich voll für Strände in Western Australia. Und der Strand selber war auch echt cool, links das Meer, rechts ist der Fluss in einen kleinen See gemündet. Und eigentlich war schwimmen nicht erlaubt im Meer, was man bei den Wellen echt verstehen konnte und trotzdem wollten wir es uns nicht nehmen lassen. Aber mir war schon vorher sooo kalt vom Wind, sodass ich es nur halb ins Meer geschafft habe und mich dann lieber in die Sonne gelegt habe. Und selbst da war mir noch eiskalt. Also entschieden wir uns dazu, einen Schlafplatz für die Nacht zu suchen. Aber nicht ohne noch kurz zum Bottle Shop zu fahren und uns mit Wein für den Abend einzudecken. Ja Wein. Tatsächlich mag ich jetzt auch Wein, aber nur den süßesten Weißwein, den es gibt. Auf dem Weg hatte Ulli dann auch noch eine kleine Höhle entdeckt in ihrer App. Da wir eigentlich in eine Tropfsteinhöhle gehen wollten in Margaret River, die aber alle super viel Eintritt verlangt haben, dachten wir uns, wir schauen uns die kleine Höhle mal an. Nachdem wir erst 3x dran vorbei gefahren sind, haben wir das Auto abgestellt und sind über die Hauptstraße gestiefelt. Ich hab ja echt nicht gedacht, dass wir die finden werden, da der Weg einen Berg hoch durch den tiefsten Busch geführt hat. Wir sind die ganze Zeit nur gebückt gelaufen, und das den Berg hoch, das ging wohl echt in den Rücken. Umso cooler wars dann aber, als wir wirklich ne kleine Höhle gefunden haben! Das war wie so ein Geheimort, und wie gern wir da übernachtet hätten! Auch wenns bisschen gruselig gewesen wäre mit einer Million Bienen und wahrscheinlich drei Milliarden Fledermäusen nachts. Nachdem wir uns noch ein bisschen gefeiert haben gings dann wieder runter und zu unserem eigentlichen 'Campingplatz'. Das war nur sone Gravel Seitenstraße auf dem Weg zum Strand, aber wir haben gehofft, dass uns niemand entdeckt. Kostenlose Campingplätze gibt es hier nämlich nicht, also haben wir uns für Wildcampen entschieden. Laura und ich haben uns übrigens so Luftmatratzen-Schiffe gekauft, die eigentlich für den Strand sind. Mit denen im Zelt platzt es fast.😂 Nachdem wir unser Lager aufgebaut haben für die Nacht, war es dann endlich mal Zeit, Ullis Auto zu taufen. Wir hatten ja Wein gekauft und nach ner kleinen, emotionalen Ansprache haben wir es auf den Namen "Chook" getauft. Danach gings für uns auf einen kleinen Spaziergang zu ner Parkbank mit Meerblick. Da haben wir uns dann den Wein gegönnt und einfach nur unser Zusammensein genossen. Es ist echt unglaublich, wie glücklich man sein kann, wenn man sich mit richtigen Leuten umgibt. Es braucht nicht viel mehr, nichtmal ein richtiges Zuhause oder all das ganze Zeug, von dem man glaubt es zu brauchen. Wir haben auch vielleicht 5 Shirts in unserem Backpack, die wir mittlerweile seit 11 Monaten mit uns rumschleppen, und trotzdem genießen wir das Leben so sehr gerade. 😍
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  • Day83

    Kanu fahren im Blackwood River

    October 28, 2018 in Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Autofahrt vom Nationalpark zurück nach Nannup war sehr anstrengend gewesen. Unterwegs trafen wir ein Wildschwein! (Ja, die gibt es hier wirklich. Wussten wir auch nicht), zwei Kängurus und Hasen.
    Am Abend aßen wir eine schreckliche Kürbissuppe mit Reis und viele Süßigkeiten. Ebenso bereiteten wir unseren Lunch für Sonntag vor. Eigentlich sollte es Reis mit Tomaten, Tunfisch, Bohnen und Mais werden. Jedoch kauften wir unwissentlich Cremigen Mais (sooo eklig aber egal, wusste halt auch nicht, dass es sowas überhaupt gibt! 😅😂) und Bohnen in Tomatensoße. 🤦‍♀️

    Am Sonntag standen wir etwas früher auf und fuhren nach Nannup. Wir schauten uns das Dörfchen an und fragten in der Touristenzentrale nach, was wir denn so unternehmen können. Wir entschieden uns, einige Kilometer entfernt, irgendwo im Nirgendwo, Kanu zu fahren. Der Blackwood River ist umgeben von Wald und ist, wenn ich mich recht erinnere, der größte Fluss von West Australien.
    Die Strecke sah zuerst sehr langweilig, aber trotzdem wunderschön aus. Um uns herum waren Bäume und teilweise flaches klares Wasser. Wir hielten Ausschau nach Schlangen, Spinnen und schwimmenden Kängurus. Sahen aber leider nichts von alledem.
    Stattdessen waren da auf einmal Bäume im Wasser, sehr flache Stellen, Stromschnellen und kleine Wasserfälle. Somit wurde es zu einer Wildwasserfahrt und wir hatten Action pur. So was habe ich in Deutschland auch noch nicht erlebt.
    Leider konnte ich ja nicht ins Wasser, somit musste Nina uns aus den misslichen Lagen befreien. Wir schafften es nämlich nicht, gegen die größte Strömung anzukommen (eigentlich gegen keine von allen haha). Sie stieg also aus und hiefte das Kanu hoch. Dabei ging ich seitwärts und blieb vor den Steinen und dem Wasserfall stecken. Nina verlor dabei ihr Paddel und musste es wiederholen. Es war alles sehr abenteuerlich. Leider verlor sie dabei ihre gute Sonnenbrille, was sehr schade war.

    Wir meisterten den Weg mehr oder weniger gut und kamen nach mehr als 3 Stunden erschöpft wieder am Auto an.

    PS.: Wir aßen den Reis trotzdem haha 😂
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  • Day81

    Nannup

    October 26, 2018 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Yippie, wir hatten unser Ziel erreicht. Die nächsten Tage schliefen wir in Nannup, einem kleinen Ort in West Australien in der Nähe vom Margaret River.

    Das Haus meiner Gastgroßeltern befindet sich etwas außerhalb des Ortes zwischen Wäldern und Feldern. Es war einfach wunderschön. Das Gelände des Hauses ist riesig. Hinter dem Haus ist ein Wald, in dem viele Kängurus leben.
    Im Haus ist es auch wunderschön. Es ist alles sehr warm und herzlich eingerichtet und die Räume sind sehr offen gehalten. Von der Terasse aus hatten wir einen tollen Blick auf die Berge. Einfach herrlich.

    Als wir ankamen, packten wir unsere Sachen aus und die Einkäufe in den Kühlschrank. Anschließend schauten wir uns das Gelände an und gingen in den Wald. Die Kängurus dort waren so groß, dass das Springen der Tiere sich wie ein lauter Knall anhörte. Sehr faszinierend!

    Am Abend machten wir uns eine Pizza und schauten Harry Potter. TAG 1 verlief sehr gut. 😊
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You might also know this place by the following names:

Nannup

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