Australia
Renmark Paringa

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28 travelers at this place

  • Day104

    Seltsame Zeiten

    April 11, 2020 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach nunmehr 2 Wochen in Renmark, kann ich sagen, nicht viel los hier. Gut, das mag sicherlich auch an den Maßnahmen gegen Corona liegen, allerdings kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, das hier sonst der Bär steppt. Selbst in der Hauptsaison nicht. Dieser Ort, und auch Berri, was 20 Minuten entfernt liegt. machen für mich eher so den Eindruck eines Wegpunktes auf Reisen, den man braucht um die Vorräte mal wieder aufzufüllen. Das es hier allerdings auch alles gibt was man braucht, liegt wiederum daran das im Umkreis von 150km nichts anderes ist.

    Ganz unschön ist es hier allerdings auch nicht. Die Orte sind an einem relativ großen Fluss gelegen, es gibt jeweils eine schöne Riverfront und es gibt einen kleinen Nationalpark in der Nähe. Der ist allerdings momentan geschlossen, wegen Baumaßnahmen.

    Am morgigen Sonntag geht es nun auch endlich mit der Arbeit weiter. Wobei endlich triffts eigentlich nicht so ganz. Ursprünglich hätten wir mindestens 3 Wochen warten müssen bis es mit der Arbeit weitergeht. Dann allerdings kam ein neuer Vertragspartner hinzu, mit dem wir am Dienstag hätten anfangen können, was dann allerdings verschoben wurde, und nun ist es morgen soweit. Von daher, 1 Woche zu warten ist ja gar nicht so schlecht, wenn es ursprünglich auch mindestens 3 hätten werden können.

    Mein Auto, ich mag es eigentlich wirklich, wird wohl in naher Zukunft den Weg alles irdischen gehen. Leider tauchten gravierende Mängel auf, die Reparaturen erforderlich machen, die in die tausende gehen. Ein bisschen ärgerlich ist es schon, da ich der Meinung bin, wenn man schon ein Wrack zum Verkauf anbietet, dann sollte man wenigstens so ehrlich sein und es auch genau so anbieten. Andererseits hätte ich auch einfach nicht so vertrauensselig sein sollen. Nun gut, ist passiert und lässt sich nicht ändern. Man kann nur lernen aus seinen Fehlern.

    Generell beschäftigt mich dieser Tage aber auch ganz viel das wohl momentan "liebste" Thema der Welt. Ich weiß nicht wie sich hier alles entwickelt, wie lange dieser Job nun hält. Bis Juni sollte es zumindest mal klappen. Darüber hinaus ist momentan die aktuelle Lage so dass es einfach nur sehr wenig Farmen gibt die überhaupt einstellen. Verstehen tu ich es nicht so ganz, da Tiere ja dennoch gefüttert und Früchte etc. dennoch geerntet werden müssen.

    Hinzu kommt die Tatsache das sämtliche Grenzen innerhalb Australiens geschlossen sind, und nur mit strengen Auflagen, wenn überhaupt, überquert werden dürfen. Was es wirklich schwer macht überhaupt noch in einen anderen Staat zu kommen, da South Australia auch nicht wirklich der beste Staat ist, in dem man in so einer Situation feststecken will. Die rosarote Brille hab ich nun auch nicht auf und sollte sich die Lage in Deutschland in absehbarer Zeit bessern, es hier aber keinen nennenswerten Fortschritt nach vorne geben, dann steht für mich definitiv die Frage im Raum ob es sich lohnt mit völliger Ungewissheit weiterzumachen oder zumindest im eigenen Land zu sein.

    Für den Moment habe ich einen Job und eine Unterkunft, worüber ich sehr froh bin, ich kann das wenige was ich brauche mir leisten, es sind nette Leute hier und mit dem Job habe ich auch jetzt endlich wieder in einer geregelten Art und Weise was zu tun.

    Dennoch, je länger die Situation bleibt so wie sie jetzt ist, desto schneller komme ich an einen möglichen Wendepunkt meines Abenteuers.
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    Jan Hinkelbein

    Endlich wieder Bilder :) Ach und hier ist es bei Leibe nicht besser. Die Zeiten werden sich ändern 👍🏼

    4/11/20Reply
    Patrick Meusel

    Deswegen, mal schauen wie es sich ändert. 2 Monate sollte der Job hier laufen, was danach kommt hängt davon ab wie die Situation dann aussieht.

    4/11/20Reply
    Petra Bätz

    Das sieht schön aus, ist das Wasser so sauber wie es scheint?

    4/11/20Reply
    Patrick Meusel

    Das täuscht tatsächlich etwas, wobei es aber jetzt auch nicht sonderlich dreckig ist

    4/11/20Reply
    Petra Bätz

    Ja, hier ist es im Moment auch nicht anders wegen Corona, ich denke auch das die Wirtschaft vor Herbst nicht wirklich anläuft.

    4/11/20Reply
     
  • Day122

    Der auf der Leiter tanzt

    April 29, 2020 in Australia ⋅ 🌧 14 °C

    Nach nunmehr 2,5 Wochen beim Mandarinen pflücken kann ich ein kleines Resume ziehen.

    Ganz schön anstrengend.

    Das Geld ist bislang auch nicht das beste, was aber daran liegt, dass es relativ viele freie Tage immer wieder gibt (jedenfalls im Moment), an denen wegen Wetter oder warum auch immer nicht gearbeitet werden kann.

    Ein paar mal hätte es mich auch schon fast von der Leiter gefeuert und (große) Spinnen waren auch schon dabei.

    Mal schauen wie lange ich hier überlebe😁

    Mittlerweile gefällt es mir hier auch im Haus gut. Die Leute sind alle nett, wir unterhalten uns oder machen Spaß zusammen.

    An Jobchancen in dieser Gegend sollte es grundsätzlich für die nächsten Monate auf keinen Fall mangeln. Mal schauen wie es weitergeht.

    Mein Auto hab ich aktuell noch und auch wenn ich es nur in ultimativen Notfällen einsetze hab ich das Gefühl es hats bald hinter sich.

    Und, ach ja. Meine Haare hab ich mir auch geschnitten. Schön auf 20 mm die Maschine eingestellt und drüber gemäht😃
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    Steffi T

    Und was ist mit dem Bart?

    4/29/20Reply
    Patrick Meusel

    Der ist noch dran😁

    4/29/20Reply
    Steffi T

    Ja ich sehe es. 🙈

    4/29/20Reply
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  • Day131

    Umzug

    May 8, 2020 in Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute bin ich mit Lorena, sie hatte ich in der Unterkunft kennen gelernt, in eine neue Bleibe gezogen. Da wir uns entschieden bei unserem aktuellen Arbeitgeber zu bleiben mussten wir das Haus unseres Vermieters verlassen da er Platz brauchte um für sich eigene Arbeitskräfte unterzubringen.

    Die neue Unterkunft ist schöner, günstiger, allerdings auch lebhafter. Hier werden wir jetzt wahrscheinlich erst mal die nächsten 2 Monate verbringen.

    Am gleichen Abend gab es noch eine kleine Abschiedsfeier, da viele den gleichen Schritt gegangen sind wie wir. War ein schöner und lustiger Abend.

    Übrigens, recht krass was sich bei zwei Backpackern so alles ansammelt.
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    Jan Hinkelbein

    Links dein neues Auto im Aufbau? 😉

    5/31/20Reply
    Jan Hinkelbein

    Sieht mehr nach China als Australien aus 😁

    5/31/20Reply
    Patrick Meusel

    🙈😅

    5/31/20Reply
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  • Day124

    Weinparty

    May 1, 2020 in Australia ⋅ ☁️ 13 °C

    Für den heutigen Freitag hatten wir uns eine Weinparty vorgenommen.

    War nur halb so versoffen wie es klingt.

    Richard, ein gelernter Koch, hatte das Essen zubereitet, ich ein Dessert beigesteuert und geteilt haben wir uns ein paar Flaschen Wein.

    Da wir spontan frei hatten legten wir bereits mittags los.

    Das Foto, eines der seltenen Selfies die ich selbst mache, spricht wohl für sich, und auch dafür das ich Selfies nicht kann.

    Am Ende war es herrlicher Nachmittag mit sehr viel Gelächter und Spaß.
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    Jan Hinkelbein

    Mehr üben 😉. Oder Kamera mit Selbstauslöser aufstellen😁

    5/14/20Reply
     
  • Day88

    Ein Commodore auf Reisen

    March 26, 2020 in Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Nun hab ich mir doch ein Auto gekauft.

    Charles hat es mir verkauft für $500. Hat ihn sehr geärgert als er rausfand das er bereits $800 für die Zulassung bezahlt hat. Ist im Prinzip das Gleiche wie unsere KFZ-Steuer.

    4 neue Reifen drauf und los gehts. Mein nächstes Ziel ist Renmark an der Grenze zu Victoria. Hier habe ich einen neuen Job.

    Auf der Farm war zwar alles in Ordnung aber, trotz Corona, ich wollte nicht nur passiv rumsitzen sondern aktiv werden.

    Da ich bereits eine Nacht hier bin und einen ersten Eindruck gewinnen konnte, wäre Passivität vielleicht erstmal besser gewesen... wir werden sehen wie es weitergeht.
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  • Day6

    Melbourne to Renmark

    June 27 in Australia ⋅ ⛅ 12 °C

    TOP END TRIP - MELBOURNE TO RENMARK

    The journey begins…..
    We finally made our escape from Melbourne on 22/6/21. Our first stop was Campbells Creek where we spent an enjoyable night with the Gissings, camping in their driveway. The next day we headed off to St. Arnaud, driving in the rain most of the way and set up camp there for the night. From St. Arnaud we headed off next morning to hit the silo art trail around the Wimmera/Mallee area. Our first stop was Rupanyup where the silos were painted in black and white portraits of two local youngsters in their sporting gear, then off we drove to Murtoa to have a look at the heritage listed Stick Shed which is a really impressive structure. The huge corrugated iron shed was built during WWII to store grain and is as big as 5 Olympic sized swimming pools and has 560 tall poles, some almost 20 metres high holding up its enormous roof. It’s a bit like an enormous cathedral inside and to think it only took four months to build back in 1941 proves how hard they must have worked. It was used to store grain until 1989. Next we headed north to Sheep Hills where the silos were painted very colourfully with portraits of four indigenous locals. Off we travelled past the Brim silos with their sepia portraits of four local farmers and on to Roseberry which also had sepia artworks of two locals.
    After spending a night in Hopetoun we travelled on to see the Lascelles silos which were again painted in sepia style of local identities. The next town we headed to was Nullawil where the beautiful artwork depicted a black and tan working Kelpie dog and his master. This was my favourite as not only was it really detailed but the dog looked just like our old Kelpie, Dexter. Our next stop was Sea Lake where the immense artwork reflects the pink and orange colours of the nearby Lake Tyrrell sunsets. This one showed a young indigenous girl on a swing. Our final stop was at Patchewollock to see the local farmer nicknamed “Noodle” painted on the silos. Each of the sites was unique and well worth going out of our way to see. We spent the night at Ouyen caravan park.
    On the morning of 26th June we set off towards the South Australia border and after stopping to dispose of (and eat) any fruit we were carrying we entered the fruit fly exclusion zone and the S.A. border. We had applied for and been granted our Covid border passes so when we stopped at the border checkpoint it was a relatively easy process and we didn’t even have to show proof of our access pass and found that there isn’t even a requirement to be Covid tested when entering now. We drove on to Renmark and checked in to the caravan park next to the Murray River.
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  • Day3

    Crossing the Border

    June 29 in Australia ⋅ ☀️ 12 °C

    After another night in Maryborough with the family we managed a quick final visit to the playground and flying fox which was very chilly but good exercise for us considering we were about to travel well over 500km. After our goodbyes we headed north-west towards Mildura. This area called "The Mallee" is basically a massive flat plain of crops. Along the drive there are really large grain silos and a railway line. The road was sealed but quite bumpy. Not much speed for the whole trip.

    After a couple of stops on the way to stretch legs we hit the South Australia border. Normally the officials there are just inspecting all vehicles for fruit and vegetables which are not allowed to enter. We are used to this and make sure we are clear of anything that could cop a fine. The guys are good and search the rig. Julie's slices of frozen lemon for the gins were passed as ok to keep. But this time there were police as well checking all travellers for the covid rules. Luckily we are from Victoria so this week we are allowed to enter. Only Tasmanians and Victorians are permitted to enter. We had to complete a declaration and tomorrow we have to return to the border and undergo a covid test before we drive to our next destination. The new world of travelling!

    As it was dark when we arrived in Renmark we tried to find a freedom camp but didn't have much luck so stayed at Paringa camp. Maybe tomorrow night we will test the solar power set up and go off-grid.
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    Ngaire Jury

    Love Mildura,have spent time there. The desert worth seeing. Extreme weather between night and day. Lovely to be living your trip through here♥️♥️

    Michele storey

    Gorgeous 😍

     
  • Day16

    Murray River

    January 11, 2018 in Australia ⋅ ⛅ 37 °C

    Der Murray River ist 2.375 Kilometer lang und fließt durch 3 Bundesstaaten. Er ist der wasserreichste und zweitlängste Fluss des Landes. Und den wollten wir unbedingt ein Stückchen abfahren und erleben.
    Von Burra bis Renmark, wo wir einen netten Campingplatz gefunden haben, hat sich die Landschaft ziemlich verändert: Weinplantagen, riesige Weizenfelder und Orangenhaine soweit das Auge reicht!
    Das Wetter hat sich auch verändert, es wurde bedeckt und unheimlich schwül. Nachdem wir ein riesiges Steak verdrückt hatten 😋, haben wir einen Spaziergang entlang des Flusses in die kleine Stadt Renmark gemacht und so den Tag ausklingen lassen. 🍹
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You might also know this place by the following names:

Renmark Paringa