Australia
Tasman Peninsula

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100 travelers at this place:

  • Day58

    Port Arthur - Strafkolonie

    October 27, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 14 °C

    Der Wetterfrosch prophezeite uns Temperaturen in der Nacht von nur 1 Grad, so beschlossen wir, zwei Nächte in Hobart,
    der Hauptstadt Tasmaniens in einen Motel zu bleiben.
    Es wird ziemlich kalt im Van und da Walter ja gerade erst seine "Männergrippe" überstanden hatte... bloß kein Risiko eingehen :)

    Hobart selbst hat einen schönen Hafen und auch ein paar nette Pubs, die wir abends besuchten.
    Die Stadt selbst haben wir nicht so sehr in Augenschein genommen, sie war eher Ausgangspunkt für die nächsten Ausflüge.

    Heute ging es nach Port Archer zur ehemaligen Strafkolonie aus dem 18. und 19 Jahrhundert.
    Diese zum UNESCO Welterbe gehörende historische Stätte befindet sich ca 90 Autominuten von Hobart entfernt.

    Es ist ein riesiges Gelände und beinhaltet mehr als 30 historische Gebäude und Ruinen.
    Dieser Ort ist ein ehemaliges Gefängniss der Sträflingskolonie Australiens. Hierher schickte Großbritanien diejenigen Sträflinge mit den höchsten Strafen.
    Auch wurden neue Modelle der Bestrafung eingesetzt, wie das System der stillen Strafe.
    Es musste absolute Stille herrschen und die Häftlinge trugen teilweise Kapuzen, damit sie nicht nur Namen-sondern auch Gesichtslos waren.
    Das war nur ein Beispiel dieses Modells für die Reform des britischen Strafsystems.
    Die Lage des Gefängnisses war so gut, dass eine Flucht unmöglich schien.
    Dennoch versuchten es einige Insassen.
    Am berüchtigsten ist wohl der Fluchtversuch von Billy Hunt, der sich selbst als Käguru verkleidete und so versuchte zu entkommen.
    Seine Verkleidung war so gut, dass die hungrigen Wachen versuchten das vermeindliche Känguru zu schießen, woraufhin sich Billy ergab.
    Auch wurden Kinder ab einem Alter von 9 Jahren inhaftiert für zB. das stehlen von Spielzeug !

    Allein die Fahrt nach Port Archer war ein Erlebniss, denn die Natur ist unglaublich abwechslungsreich und schön.
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  • Day39

    St. Helens - Freycinet NP - Tasman NP

    March 11, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Tag 37

    Der Tag beginnt mit einzelnen Sonnenstrahlen und so entschliessen wir uns die Bay of Fire ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir laufen den Strand rauf und runter, besteigen die grossen, runden, herumliegenden Granitfelsen und knipsen unsere Fotos. Ein paar tolle Aufnahmen gelingen tatsächlich, so fahren wir gegen Mittag weiter Richtung Freycinet NP. Wir finden noch knapp einen Platz zum nächtigen, kochen uns mal wieder ein einfaches Abendmahl und verkriechen uns in der weissen Blechkiste.

    Tag 38

    Das Highlight des Freycinetparks ist die Wineglassbay und die schwierige Wanderung auf zum Mt Amos. 250m darunter liegt der Aussichtspunkt für jedermann. Natürlich wollen wir den Amos besteigen! Leider spuckt uns Petrus mal wieder in die Suppe und lässt es den ganzen Morgen mehr oder weniger regnen, was einen Aufstieg nicht durchführbar macht. Wir begnügen uns mit dem Standart Ausblick und geniessen die im trübmilchigen Morgennebel liegende Wineglassbay mit Zig anderen Wandervögeln. Da heute auch noch Sonntag und am Montag Feiertag ist, scheint ganz Tasmanien die kleine Wineglassbay heute sehen zu wollen. Irgendwann laufen wir zurück zum Auto und verlassen die Touristenhochburg.

    Tag 39

    Heute scheint die Sonne und zwar den ganzen Tag! Wir begeben uns auf eine Perle von einer Wanderung, 4h hin und zurück ans Kap Hauy. Der mit vielen Stufen, aber sehr anwenderfreundliche Wanderweg führt der Küste entlang durch dichte Wälder, wobei es stetig aufwärts geht. Vom höchsten Punkt können wir das Kap und das Ziel bereits erkennen, dafür geht es nochmals zweimal tief runter und wieder hoch. Die Oberschenkel lassen Grüssen. Der weite Ausblick auf die felsige Küste sieht fantastisch aus und wir geniessen unser Snack. Nach einem Drohnenshot mit zwei Deutschen geht es den selben Weg zurück. Die angegebene 4h Laufzeit wird mit 2h 35min unterboten. Wir sind glücklich hat das Wetter mal wieder mitgespielt und fahren müde zum Campground und geniessen unsere verdiente warme Dusche.
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  • Day18

    Eaglehawk Bay's surroundings

    May 13, 2019 in Australia ⋅ 🌬 18 °C

    We woke up to the sound of heavy waves hitting the beach, and, agan, with a beautiful sunrise we did the brekkie and started driving early.
    Stopping for a bit of work in a bakery and a spot for a cold and windy shower using all our drinking water made it a long drive to the next tourist destination, but the breaks were needed!
    In the peninsula south of Eaglehawk Bay there is quite a few interesting rock formations formed by water and sand and collapsing cliffs making this a highlight for the tours around here, but we're off season, so only a few others were around.
    Again we managed to stopped for the night while still in daylight, enjoying camping life.
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  • Day20

    Going slow

    May 15, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 14 °C

    Today I was driving! For close to two weeks my left shoulder has made my arm useless but that's slowly passing now.
    We had breakfast in the cold sand on the beach just next to the car, and then we saw the remaining tourist spots on the peninsula before heading to Mt. Wellington, making a couple of stops on the way.Read more

  • Day19

    Port Arthur's convicts

    May 14, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 14 °C

    Acting all touristy we walked around an old, well-preserved convict site with an expensive ticket in an orange string around our neck and the camera over the shoulder all day. Convicts were send here when no where else was suitable, and escape was impossible. Some were helped back into accepted society, some were a lost cause and kept isolated for years after multiple attempts to escape or stealing the wrong persons shoes. Quite a few people have lived and developed a large town there, but at some point the balance tipped, and more old and crippled than working convicts remained, hence the city shot down, turned into a tourist attraction.Read more

  • Day44

    Erste Schritte auf Tasmanien

    January 10 in Australia ⋅ 🌧 16 °C

    Ein kleiner roter Suzuki apv soll ins die nächsten 2 Wochen begleiten. Vermieter ist "Wicked Camper", der meist durch Autos mit Graffiti und recht alten Autos auffällt. Der Ruf ist durchwachsen, dennoch entscheiden wir uns für einen unbesprühten Bus. Wir sind soweit zufrieden, auch wenn  man spürt, dass der Bus nicht gerade der Jüngste ist...

    Wir starten Richtung Tasman Halbinsel (Süd-Osten) und kommen ersteinmal in einen Regenschauer... Hmm... Werden die nächsten 16 Tage nun regnerisch und kalt?

    Der Regen macht eine Pause und wir probierens ebenfalls mit einer: Frühstück am Strand! Doch wir bekommen gleich  eine Ladung Sand bei einer starken Böe auf unsere frisch belegten Brote... Regnerisch? Kalt? Stürmisch? Schlechter Start, doch Tasmanien wird uns noch viele unvergesslich schöne Momente geben, soviel ist sicher!

    Wir schauen uns trotz des Regens verschiedene Sehenswürdigkeiten an und machen kleine Wanderungen. So waren wir z.B. beim Tessellated Pavement (gespaltene Steinplatten am Meer),
    dem Eaglehawk Neck (Verbindungsstelle/Engstelle zur Tasman Halbinsel), der Pirates Bay (frühere Piratenbucht), dem Blowhole (bei hohem Wellengang Wasserfontäne), Tasman Arch (Loch/Höhle mit Verbindung zum Devils Kitchen) und Devils Kitchen (Steilklippe). Am Strand vom Eaglehawk Neck haben wir eine  ausgiebigen Spaziergang gemacht und den Surfern bei den Surfversuchen zugeschaut... Brrr kalt
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  • Day45

    Tasman-Peninsula : Track zum Cape Raoul

    January 11 in Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute gibt es endlich Porrige zum Frühstück! Nachdem mein Lieblings Café in Germering Porridge von der Speisekarte genommen hat - was ich bis heute nicht verstehe - habe ich eine große Packung im Supermarkt gekauft und koche mir eben selber eine Portion. Yummi!😊
    Gestärkt treten wir eine Wanderung im Tasman Nationalpark an. Ziel ist das Cape Raoul hinter dem gleichnamigen Berg. 14km sollen es heute sein. Wir haben Glück, als wir am kleinen Parkplatz ankommen, stehen nur 3 andere Autos auf dem Parkplatz. Ich freue mich besonders in der Hoffnung, dass die 3 anderen Wandergruppen bereits alle wilden Tiere, d.h. vor allem Schlangen, verscheucht haben könnten. Die anderen Tiere sind mir eigentlich egal 😉. Christian hat sich am Morgen noch zu den genauen Erstehilfe-Maßnahmen im Fall von Schlangenbissen informieren dürfen.

    Es gibt nicht viele Schlangenarten in Tasmanien. Das fand ich schonmal gut. In diesem Zusammenhang gibt es nun eine gute und eine schlechte Nachricht. Ich würde eher sagen eine schlechte und eine andere... gut wäre ein bischen zu optimistisch in dem Zusammenhang. Die schlechte Nachricht: alle Schlangen sind extrem giftig. Die andere Nachricht: Man muss sich nicht merken, von welcher Schlange man gebissen wurde, weil für alle das selbe Gegengift eingesetzt wird. Somit steigen die Überlebenschancen bei einem Biss wieder 😅
    Schlangengift verteilt sich über das Lymphsystem und nicht über das Blut, weshalb der Gebissen sich nicht mehr bewegen und Ruhe bewahren sollte. Stress und Bewegung begünstigen die Verbreitung des Gifts. Ruhe muss der Gebissene selber irgendwie erlangen, während ihm der Ersthelfer bewegliche Gliedmaßen schient, um die Beweglichkeit einzuschränken. Die Fläche um den Biss wird dann noch großflächig bandagiert... Dann hat man eine vorbildliche Erste Hilfe geleistet 😉

    In Gedanken gehe ich die Erstehilfemaßnahmen immer wieder durch, in der Hoffnung, dass Christian im Fall der Fälle auch noch weiß was zu tun ist - Sonst tue ich mir sicher schwer Ruhe zu bewahren. Wie ich das Prozedere immer wieder rekapituliere und mich tatsächlich beruhige, weil ja klar ist was zu tun wäre, steigt mein Puls, als ich nach einer halben Std. merke, dass wir die Bandagen im Auto liegen gelassen haben... Aufmunternd weißt mich Christian darauf hin, dass es jetzt auch zu spät sei zum Umdrehen. Toll.. jetzt weiß ich theoretisch was zu tun ist und wir müssen trotzdem sterben!!!

    Wir haben tatsächlich eine Schlange gesehen. Eine sehr kleine (die sind allerdings genauso giftig wie die Großen) ist vor Christian über den Weg gehuscht (Zum Glück nicht mir 😅). Aber ihr hättet den Satz sehen müssen, den Christian nach hinten gemacht hat 😜 (Christian: War natürlich, um mich vor Anni zu werfen und sie zu schützen😁).

    Insgesamt war es in jedem Fall, wie wir beide finden, landschaftlich die schönste (abschnittsweise windigste! ) und abwechlungsreichste Wanderung, die wir bislang gemacht haben.

    Am späten Nachmittag wechselt das Wetter. Es ist windig und kalt als wir Port Arthur erreichen. Ein Sträflingslager, in das Sträflinge aus Großbritannien und deren Kolonien gebracht wurden.

    Wir nehmen an einer Führung teil, in der es um die Fluchtversuche und Möglichkeiten aus dem Gefängnis zu entkommen geht. Nach der anschließenden Rundfahrt um die Insel der Toten (Friedhof) und einer Insel auf der inhaftierte Kinder getrennt von den Erwachsenen lebten, sind wir so durchgefroren, dass wir entscheiden zur nahegelegenen Lavender Farm zu fahren. In dem Café werden verschiedenste Produkte aus/mit Lavendel hergestellt. Der Chocolate mud cake ist sehr zu empfehlen, die heiße Schokolade mit Lavendel schmeckt gut, aber doch ungewohnt lavendelig. Nicht ganz so unser Ding...
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  • Day99

    Richmond & Port Arthur

    January 6, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich weiß jetzt, warum ich immer nur in Mehrbettzimmern für Frauen übernachte. Ok, vorletzte Nacht haben 3 von 6 jungen Damen ein gutes Business in Form eines Sägewerkes betrieben, aber gestern wurde ich in ein 10er Mixzimmer für 2 Nächte gesteckt. Da sägten die Männer munter vor sich hin und das eine weitere Mädel folgte brav dem Trend. Mein “Magical Tool”, das in diesen beiden Nächten zum Einsatz kam und das ich dieses Mal tatsächlich bei Abreise aus 🇩🇪 nicht vergessen hatte einzupacken: Ohropax 💃🏻🤩🙏
    Die können einem schon die Nacht retten!

    Jedenfalls, ist ja heute Tag 2 meiner Tasmanien Tour. Es stehen u.a. Richmond, Port Arthur und ein Chocolate Tasting auf dem Programm. Wir starten in Richmond. Es ist gutgehend frisch heute früh. Nachdem wir also die alte Brücke und zwei weitere historische Gebäude angesehen hatten, die uns Europäern in Anbetracht der Tatsache, dass sie gerade einmal 200 Jahre alt sind nur ein Lächeln auf die Lippen zauberten, wurde im angrenzenden Bäcker ein Kaffee to go geordert. Wir fuhren weiter auf die Tasman Peninsula, dt. Tasman Halbinsel, bzw hatten wir das vor, denn uns wurde aufgrund eines Brückendefektes der zu passierenden Drehbrücke eine kleine Zwangspause von 30min auferlegt. Als der Fehler behoben war stand der Fahrt nach Port Arthur nichts mehr entgegen.

    Port Arthur ist ein kleiner Ort auf der erwähnten Tasman Halbinsel und zugleich seit 2010 als ehemalige Sträflingskolonie Weltkulturerbe. Sie wurde 1833 in einer kleinen Bucht für Wiederholungstäter errichtet. Nach britischem Gesetz galten Kinder im Alter von 5 Jahren als arbeitsfähig, im Alter von 7 Jahren als strafmündig und durften ab dem Alter von 9 Jahren deportiert werden. Da die Gefängnisse zur damaligen Zeit überfüllt waren hieß das Ziel nach Verurteilung dann Port Arthur, wobei die Kinder bis zum Alter von ca. 16 Jahren von Erwachsenen getrennt auf der vorgelagerten Insel Point Puer untergebracht wurden. Hier bekamen sie Schulbildung und mussten ein Handwerk erlernen.

    Port Arthur galt zudem wegen der besonders schweren Haftbedingungen als Hölle auf Erden. Die Strafkolonie wurde weder von Zäunen noch Mauern umgeben, denn die Flucht von dort galt als aussichtslos und unmöglich. Die Halbinsel hatte keine Verbindung an die Wege und Straßen Tasmaniens und die nur 19 m breite Landverbindung zur Halbinsel war gut von Wächtern und ausgehungerten Hunden gesichert. Dennoch sollen einige positive und negative "Errungenschaften" des modernen Strafvollzugs dort ihren Ursprung haben. Dazu gehören Bildung und Ausbildung von Strafgefangenen, medizinische Versorgung, aber auch Einzelhaft und Isolationshaft. 1877 wurde die Einrichtung geschlossen, da kaum noch Sträflinge aus Großbritannien deportiert wurden, so unter Wikivoyage nachzulesen.

    Auf unserem Rückweg nach Hobart hielten wir dann noch an Aussichtspunkten zur Bay of Pirates, dem Tasman Arch und der Devils Kitchen.
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  • Day16

    Fortescue Bay / Wanderung zum Cape Hauy

    November 25, 2016 in Australia ⋅ 🌬 12 °C

    Den Campingplatz haben wir uns gespart und deshalb ganz ordentlich vor dem Nationalpark übernachtet.
    Der Weg zum Cape Hauy ist super angelegt, lediglich das Wetter war an diesem Tag ziemlich " abwechslungsreich": Sonne Sturm Regen Hagel, Sonne Sturm Regen Hagel, Sonne Sturm Regen Hagel, Sonne Sturm Regen Hagel, Sonne Sturm Regen Hagel, Sonne Sturm Regen Hagel und das alles im 10 Minuten-Takt! Der Aussichtspunkt am Cape Hauy ist direkt am Totem Pole und Candle Stick und wirklich sehr beeindruckend. Die Abseilstelle ist auch direkt an der Plattform und unten muss man dann noch durchs Meer bevor es ans Klettern geht. Also nix fürs kaputte Knie und einer "ängstlichen" Tina 😕Read more

  • Day14

    Eaglehawk Neck Lookout

    November 23, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 10 °C

    Die Anfahrt zum Eaglehawk Neck Lookout war recht lang und spannend denn es ging 8 km über Stock und Stein. Unser Magna musste hier all seine Offroad-Tauglichkeit zeigen. Aber kurz vor dem Ziel war dann Schluss da hätte selbst ein Allrad ohne Differentialsperren keine Chance. Also erst mal mitten im Niemandsland schlafen und morgens die letzten Meter dann zu Fuß zum Aussichtspunkt.Read more

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Tasman Peninsula

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