Australia
Yamba Country Club

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5 travelers at this place:

  • Day90

    Zurück auf Anfang

    April 7, 2017 in Australia

    Alles auf Anfang. Deswegen, weil die morgige Surfeinheit so angefangen hatte, wie sie aufgehört hatte und ich kein Spaß mehr an der Sache hatte. Die Surfschule vom Hostel kam später an den selben Strand und Shane meinte, gehe zurück ins Weißwasser und bekomme wieder ein gutes Gefühl und mach dein Kopf ein wenig frei. Den Rat befolgte ich gerne und siehe da, die Wellen bekam ich zwar schon eher aber das Aufstehen bedurfte ein wenig mehr Übung. Immerhin fühlte ich mich wieder sicherer. Auch wenn es nur ein kleiner Erfolg war aber immerhin ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Hoffnung lag wieder auf dem Nachmittag.

    Am Hostel machte ich das Board und meinen Neopren sauber und aß nach einer warmen Dusche eine Kleinigkeit. Über Ebay habe ich heute die Versandinformation bekommen, also das Handy ist auf den Weg, endlich. Am Nachmittag schaute ich einen Film und entspannte ein wenig. Gegen zwei schaute ich, wie es mit Surfen bei den anderen aussah. Oli schlief noch aber von Martin bekam ich die Information, dass es um drei zum Strand gehen sollte.

    Die Zeit war schnell überbrückt und diesmal ging es ohne Neopren in die Wellen. Wir waren zu viert und der Strand war schon so gut wie leer. Also mehr Platz für uns. Die Wellen am Main Beach schauten um einiges besser aus und ich war guter Dinge. Ich paddelte mit den anderen heraus, machte mich später etwas näher zum Strand und nahm die kleineren Wellen. Damit war ich auf jeden Fall besser beraten und konnte auch wieder eine Welle stehen. Heute habe ich wirklich wieder Spaß am Surfen gefunden und war froh das ich dran geblieben bin. Zwischendurch kamen uns wieder Delphine besuchen. Bei Oli und den andern lief es ebenfalls nicht schlecht, welche bereits die größeren Wellen bekamen. Die Sonne versteckte sich langsam hinter den Wolken und damit viel die Temperatur und mit wurde langsam kalt. Ich ging aus den Wasser und schaute den anderen kurz zu. Ich sah, dass sich Martin ebenfalls aus den Wasser kam und wartete auf ihn. Sein Bauch war komplett rot. Er hatte sein Surfboard frisch gewachst und ist ohne Oberteil gesurft, dadurch hatte es sehr stark am Bauch gerieben.

    Üblicher Ablauf, Surfbrett sauber machen, Duschen und eine Kleinigkeit Essen. Zuerst quatschte ich draußen mit ein paar anderen auf der Dachterrasse, wurde jedoch sehr müde, weswegen ich mich hinlegte und für eine halbe Stunden die Augen schloss. Danach musste ich meine Wäsche aus der Waschmaschine holen und bestückte damit mein Bett, da es hier nicht wirklich einen Trockenraum gab. Später setzte ich mich nochmal zu der Gruppe, wo ich nach dem Surfen gesessen hatte. Ich bekam jedoch erneut Hunger und machte mir ein paar Toast mit Thunfisch und Frischkäse und setzte mich zu ein paar anderen Leuten, welche im Gemeinschaftsraum saßen. Dort traf ich eine aus Cairns wieder, die ich bei der Uncle Brians Tour kennengelernt hatte, was ziemlich witzig war. Wir mussten beide zweimal überlegen, ob es derjenige oder diejenige war. Da mir es bei beiden Gruppen etwas träge und ich auch ein wenig fertig vom Surfen war entschied ich mich meine Berichte zu schreiben und nebenbei ein wenig Musik zu hören. Später kamen die zwei Mädels in mein Zimmer, welche gestern ihre Betten bei mit im Zimmer bezogen hatten. Wir werteten unseren Tag gegenseitig aus und quatschten ein wenig. Nachdem ich fertig war, schaute ich mich im Hostel um, vielleicht konnte man sich ja irgendwo dazu gesellen. Ich traf drei Leute die gerade einen suchten, der einen gekifft hatte und wahrscheinlich ein wenig in Sorge waren. Wiedergefunden haben sie ihn unter der Dusche. Ein anderer hat sich seine Gitarre geschnappt und hat dann für den unter der Dusche das Pokemon Lied gespielt und gesungen :D Ein paar Leute saßen noch in der Garage aber das sah alles nicht so toll aus und ich machte mir einen Film an den ich nicht mehr bis zum Ende erlebte, Halt, doch zum Abspann bin ich wieder aufgewacht :)
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  • Day86

    Shane's Tour

    April 3, 2017 in Australia

    Wieder ein Tag zum Surfen? Kommt mein Handy heute endlich? Zwei Fragen, die leider nicht positiv beantwortet werden sollten. Ich machte mein Frühstück und setzte mich zu zwei anderen an den Tisch. Wir quatschten ein wenig und eine davon wollte mit auf die Shane`s Tour, für die ich mich eingetragen hatte und von vielen positiv bewertet wurde.

    Als erstes erkundigte ich mich nach dem Frühstück nach den Wellen. Der Surfkurs fand auf jeden Fall statt aber die Wellen waren heute bloß für die Beginner im Weißwasser geeignet. Sprich in dem Bereich wo die Wellen bereits gebrochen sind. Ich muss allerdings jetzt in den grünen Wellen üben, die noch ungebrochen sind. Dafür waren die Wellen heute aber absolut nicht gut und wahrscheinlich soll es erst am Mittwoch besser werden. So hatte ich am Vormittag ein wenig Zeit ein wenig was in die Reihe zu bekommen, wie den Film von gestern zu Ende zu schauen :D Allerdings ging ich auch in die Bibliothek, um endlich ein überfälliges Dokument einscannen zu lassen und wegzuschicken.

    Die Zeit bis 13Uhr verstrich schnell, kurz davor machte ich mir etwas zum Mittag und trank mit den zwei Mädels einen Kaffee. Die Tour war vollkommen ausgebucht und der Bus somit sehr voll. Shane fuhr uns zu erst von Strand zu Strand und erzählte die Besonderheiten. Zum Beispiel das über die Weihnachtszeit tausende Menschen nach Yamba reisen, denn Yamba gilt auch als das wirkliche Surfers Paradise. Er zeigte uns zudem ein Ferienhaus, wo Orlando Bloom schon zwei Wochen gewohnt haben soll. Weiter gibt es einen Campingplatz der über die Weihnachtszeit horrende Preise hat. Normal kostet ein Zelt ein zwölfer aber zu der besagten Zeit zwischen 100$ und 120$ und dieser ist bereits jetzt ausgebucht. Also Yamba scheint wohl das Feriendomizil zu sein, was ich ehrlich gesagt verstehen kann. Später machten wir uns ein wenig Stadtauswärts zu den Green und Blue Pools. Auf dem Weg hielten wir am Green Point, von wo aus man entlang des Pippi Beach auf der linken und zur rechten entlang des Spooky Beach schauen konnte. Am letzteren zeigte er uns aus der Ferne ein Haus von einem mehrfachen Surfweltmeister. Später fuhren wir bei Mister Billabong vorbei, der seine Villa hier gebaut hatte.

    Der Tag war heute schon sehr durchwachsen und einmal wurden wir bereits am Aussichtspunkt nass, was mit dem Wind ziemlich kalt war und nun brauten sich die nächsten dunklen Wolken zusammen aber es blieb vorerst trocken.

    Wir stiegen an unserem nächsten Haltepunkt aus und liefen einen Weg entlang, bis wir an einem kleinen Felsvorsprung stehen blieben und Shane meinte, dass er eine Schlange gesehen hatte. Naja, das war schon ein wenig merkwürdig, denn jeder der die Verantwortung für eine Gruppe hat, sollte froh sein wenn diese verschwindet. Shane jedoch versuchte kurze Zeit später die Schlange aus dem Versteck zu bekommen. Ich hatte bereits ein Gespräch im Hostel mitbekommen, wo der eine zu dem Anderen gemeint hatte „Hat er das mit der Schlange auch bei euch gemacht?“. So war mir klar, was er meinte, das ganze war einfach eine Show, um welche zu erschrecken und da ist bestimmt eine Attrappe versteckt. Er trieb das Spiel eine ganze Weile und zeigte später die vermeidliche Schlange. Zum Finale zog er die Gummischlange mit einen Stock heraus und warf diese mitten in die Menge. Also die Mädels haben ordentlich geschrien :D Er erzählte später noch von anderen Geschichten. Da war wohl ein Kanadier, 2 Meter groß, bullig und der hätte wohl geschrien wie ein Baby bei der selben Aktion. Oder eine andere soll wohl mit ihrem IPhone dagestanden haben und wollte die ganze Aktion filmen. Beim Finale hat sie sich derart erschrocken, dass sie dieses im weiten Bogen weg warf und als sie merkte dass das ganze ein Fake war, soll sie Shane eine geklatscht haben.

    Wir gingen weiter zum Green Pool, wobei dieser durch das schlechte Wetter in der letzten Zeit echt verschmutzt war. Hier konnte man von einem kleinen Vorsprung ins Süßwasser springen. Im Hintergrund war bereits das Meer zu sehen. Unsere nächste Station waren ein paar Felsen, über diese manche Wellen brachen und auf der gegenüberliegenden Seite, wie ein kleiner Wasserfall abflossen. Also stellte wir uns alle auf diese Seite und warteten und warteten. Es kam eine kleine Welle aber nicht das was wir uns eigentlich versprochen hatten. Ich ging dann irgendwann raus, denn ich fing an zu frieren und deswegen wollte ich die nächsten Tage nicht flach liegen. Dann ging es zu den Blue Pools aber hier war das selbe braune Bild als wie bei den Green Pools. Zudem hing hier ein Warnschild, dass sich im Wasser giftige Algen befinden könnten. Schade, denn hier hätte man von einer Klippe ins kühle Nass springen können und somit konnte Shane nur ein paar Geschichten erzählen. Er hatte bereits ein paar Bilder von verletzten Backpackern gezeigt, welche die Klippen herunter gesprungen waren und sich dabei verletzt hatten, was teilweise echt übel aussah. Jedoch waren das nicht Unfälle von dem Ort sondern, der eine war Snowboarder, der andere Mountainbiker. Naja, da wollte er uns nur ein wenig Angst einjagen und uns in die Irre führen. Zum Ende fuhren wir zum Fluss, der nebenbei bemerkt auch braun war und sonst Kristall blau ist. Hier gibt es sehr viele Fische. Shane hatte extra zwei Stangen Toastbrot geholt, um diese zu verfüttern. Durch das trübe Wasser kamen jedoch nur wenige Fische, sodass diese Aktion auch nicht ganz klappte. Alles im Ganzen ist die Tour wahrscheinlich sehr unterhaltsam aber da so viele Punkte nicht durchführbar waren, kann ich den Hype um diese nicht ganz nachvollziehen. Im Hostel freute ich mich auf die warme Dusche, machte mir was zu Essen und schrieb meinen Bericht.

    Später den Abend bekamen wir eine neue Mitbewohnerin, die jedoch eher draußen rumsprang. Eigentlich hatte ich Lust auf eine Runde Tischtennis bevor ich mit Lili und Charly Karten spielen wollte aber ich konnte Oli nicht finden, so ging es gleich zum Karten spielen. Ich brachte den beiden das Spiel von Sam bei, später wechselten wir zu ein paar anderen Kartenspielen und verbrachten einen gemütlichen Abend.
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  • Day88

    Doch keine Wellen für mich

    April 5, 2017 in Australia

    Endlich wieder surfen oder doch nicht? Erstmal frühstücken und dann sehe ich weiter. Nach dem Frühstück wollte ich nur kurz den Computer anschalten und dann los gehen. Allerdings sah ich, dass einen neue Folge The Walking Dead hochgeladen war und ich passte meinen Zeitplan dementsprechend an. Ich hatte eh schon gehört, dass die Wellen wieder ziemlich groß sein sollen, deswegen war es nicht weiter schlimm. Oli fragte zwischendurch wann ich heute surfen will, schlieslich einigten wir uns auf 11:30Uhr. Ich hatte bereits für das Board bezahlt und soweit fertig gemacht, da kamen die ersten vom Surfen zurück und berichteten von hohen Wellen, die eine Nummer zu groß für mich waren. Das Wetter wechselte zudem kontinuierlich, so blieb mal wieder Zeit sich im Hostel zu vergnügen. Zu erst stand wie jeden Tag eine Runde Tischtennis mit Oli auf dem Plan. Wir spielten bestimmt anderthalb Stunden, später spielte ich noch kurz gegen andere. Ich machte mir Mittag und setzte mich vor dem Fernseher, wo gerade ein Film lief. Dieser war jedoch eher schlecht. Es war zufälliger Weise ein Film über eine Surferin, die vom Hai attackiert wurde. Statt den Film zu Ende zu schauen ging es wieder an die Tischtennisplatte und später ins Zimmer. Zum Nachmittag wollten wir die Wellen checken, Oli brauchte noch 40 Minuten für seinen Film. In dieser Zeit schaute ich ein wenig bei Youtube herum und schlief für kurze Zeit ein, als Oli halb fertig in der Tür stand. Bis es dunkel werden sollte, waren es nur noch drei Stunden und für diesen Zeitraum brauch ich das Board nicht mehr ausleihen. Ich war bereits an der Rezeption gewesen und hatte mein Geld zurück bekommen. Ich nutzte aber die Gelegenheit mit den anderen mitzugehen, welche aber ihr Surfbrett auf jeden Fall mitnehmen wollten. Ich holte mir einen Kaffee und lief den anderen hinterher und traf sie am Main Beach. Die Wellen sahen erst nicht so schlimm aus aber beim näherer Betrachtung hatten die drei etwas Probleme heraus zu paddeln und die Wellen waren nicht besonders gut für das Surfen geeignet. So war ich froh ohne Board die anderen Beobachten zu können und trank mein Kaffee. Nach nicht mal einer Stunde kamen die drei wieder aus dem Wasser, beratschlagten sich und wollten zu einem benachbarten Strand gehen. Ich machte mich jedoch wieder auf den Rückweg, denn ich wollte die Zeit im Hostel sinnvoll nutzen.

    Ich legte mein Zeug ab, schnappte mein Laptop und fing im Gemeinschaftsraum an ein paar Videos zu schneiden. Das Video zu Airlie Beach ist jetzt fertig aber ist vielleicht auch ein wenig markaber jetzt ein Video zu posten nachdem der Sturm über diesen Ort gezogen ist. Jedenfalls ist es fertg und lade es bereits hoch. Agnes Water ist übrigens schon oben. Oli und die andern zwei kamen wenig später ebenfalls ins Hostel zurück, da war der zweite Strand wohl nicht viel besser. Im Fernseher lief wieder nebenbei ein Film aber ich war eher in meiner Videobearbeitung vertieft als das ich diesen folgte. Die Pause um den Film zu Exportieren nutzte ich für eine warme Dusche, danach ging es mit einem Zeitraffer weiter und aktualisierte meine Seite. Danach folgte mal wieder ein Film, zwischendurch gab es ein kleines Abendessen. So habe ich heute wieder ein wenig was geschafft und schaute am Ende des Tages einen weiteren Film.

    Mein Handy hat es wieder nicht zu mir geschafft :( Achso Morgen geh ich auf jeden Fall ins Wasser , denn ich habe ja nr noch 3 Tage hier.
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  • Day54

    Yamba

    November 24, 2016 in Australia

    Inzwischen sind wir so weit im Süden, dass uns weder Croc noch Jelliefish die Lust am baden vermiesen können.
    Aber dafür gibt es immer noch Kängurus.
    Und die hüpfen hier lustig durch die Stadt.

  • Day82

    Surfen im Regen

    March 30, 2017 in Australia

    Die Ausläufer von Debbie erreichten nun auch uns, was für uns viel Regen bedeutete und mich den ganzen Tag begleiten sollte. Weil Morgen das Wetter noch schlechter werden sollte, wurden die Aktionen vom Hostel auf heute verlegt. Ich hatte mich für beide eingeschrieben, zum einen wieder zur Surfstunde und zum anderen eine Tour durch Yamba und Umgebung. Wie gesagt regnete es ziemlich stark und wir machten uns auf, wie die letzten Tage zum Pippi Beach. Auf dem Weg meinte Shane nur wie viel Spaß es macht im Regen zu surfen und das wir Morgen die Wellen sehen müssten, da diese um einiges höher sein werden als die heutigen.

    Am Strand sah man heute keine Leute im Wasser und auch Surfer suchte man vergebens, so hatten wir genug Platz für uns :) Ich ging gleich mit dem Hardboard ins Wasser, jedoch merkte ich schon als die ersten Wellen auf mich zu kamen, dass es schwieriger sein wird heute hinaus zu paddeln. Überhaupt ist das Hardboard wackliger und verlangt mehr Kraft beim paddeln. Ich versuchte die ersten Wellen und irgendwie kam ih nicht richtig in die Gänge und fühlte mich auch so nicht fit. Ich versuchte noch ein paar mal mein Glück aber jedes mal wenn ich hart paddelte, um die Welle zu bekommen hatte ich das Gefühl, als würde ich mein Frühstück gleich wieder sehen. Also entschied ich mich für eine Pause, denn auf Krampf musste ich es nicht versuchen. Ich setzte mich an den Strand, beobachtete die anderen bei ihren Vorhaben und wurde durch die Dusche von oben vom Salz befreit. Das Meerwasser war heute kälter als die letzten Tage, was mit der veränderten Strömung vom Sturm zusammenhängt, am Strand fing ich durch den Wind jedoch nach einer Weile an zu frieren. Nach einen kurzen Gespräch mit einer anderen Surfschülerin machte ih mich wieder in die Wellen, in der Hoffnung wieder voll angreifen zu können. Der erste Sprung ins Wasser war ziemlich kalt aber um so mehr ich mich wieder bewegte, kam die Lust aufs Surfen und die wärme wieder zurück. Ich probierte ein paar Wellen und sah nur, dass die anderen langsam das Wasser verliesen. Der Wind und der Regen wurde stärker und ich wollte noch eine Welle bekommen und stehen, was zum Abschluss mir auch gelang und die Freude groß war. Da wir zeitiger mit der Sufstunde aufhörten, sollte nach einer warmen Dusche im Hostel eine kurze Präsentation folgen, in welcher wir die Regeln beim Surfen, die verschiedenen Arten von Wellen, sowie was es zu Beachten gib näher erläutert bekommen sollten. Wieder im warmen und ohne Salz warteten wir im Cafe auf Shane der noch die Präsentation zusammenstellte und uns danach alles anschaulich erklärte. Grob zusammengefasst, wenn es ums Thema Surfetikette geht, Frauen dürfen sich alles erlauben und brauchen nur schöne Augen machen, die Männer hingegen sollten Fehler nur einmal machen. Danach machte ich mir etwas zu Essen und ruhte mich danach in meinem Bett aus.

    Später versuchte ich mal wieder Moto Gp zu schauen, was teilweise wirklich gut klappte, aber nicht ruckfrei blieb. Sam merkte, das ich Moto Gp schaute und war dann gleich mit von der Partie, denn er verfolgt den Motorsport selber und hat auch ein Motorrad für die Rennstrecke. Also kurzer Hand neues Gesprächsthema gefunden aber zuerst galt es die Moto Gp bis zum Schluss zu schauen. Das erste Rennen hatte es wirklich in sich und es war schon faszinierend wie sich manche Rockies so schlugen und die alten Hasen, doch in manchen Sitationen alt aussehen liesen.

    Nach dem Essen zeigte ich Sam noch meine Videos vom Motorradfahren und da er selber schon auf dem Spreewaldring war, werden wir uns bestimmt dort zu einer Trainingseinheit treffen. Später versammelten wir uns zu dritt im Zimmer und spielten noch eine Runde Karten und Snackten ein wenig.
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  • Day85

    Film schauen und Abschalten

    April 2, 2017 in Australia

    Und wieder wird mein Zimmer leerer, denn Sam packt heute ebenfalls seine Sachen und macht sich nach Brisbane und fliegt nach Nepal und verbringt ein paar Wochen in Asien, ehe es vielleicht für ihn wieder nach Deutschland geht. Wir frühstückten zusammen als Sam kurzzeitig etwas erschrocken war. Die Uhrzeit in der Küche war noch nicht umgestellt, sodass sein Bus vermeidlich in 15 Minuten fahren würde aber in Wirklichkeit hatten wir noch eine Stunde mehr. Das nächste Mal wollen wir uns auf dem Spreewaldring oder auf den Sachsenring treffen und ein paar Runden gemeinsam drehen. Wir wünschten uns alles Gute und verabschiedeten uns voneinander. Ich nutzte die Zeit danach und schaute eine Folge von The Walking Dead und später den Film Arrival. Ich muss dazu sagen, dass die Wellen heute echt nicht gut waren und ich mich entschlossen hatte, mal einen faulen zu machen. Zu den Film holte ich mir noch Chips und war so bestens versorgt. Ich vertrieb mir den Vormittag aber sollte nicht lange allein bleiben. Gegen 14 Uhr kamen dann Lili und Charly ins Zimmer gestolpert. Die ersten paar Sätze waren in Englisch aber der Rest ging dann in Deutsch weiter.

    Gegen 15 Uhr wollte ich doch ein Schritt vor das Hostel wagen und nahm mein Handtuch und mein Buch mit, sowie mein Mp3 Player. Im Schlepptau waren die Beiden, so zeigte ich ihnen gleich mal die Umgebung und ich wollte mich dann nach dem Pippi Beach irgendwo hinlegen. Wir gingen also zu den besagten Strand, wobei er nicht mehr so schön war, wie ich den kennengelernt hatte, denn durch den Sturm wurde sehr viel Holz am Strand angespült. Der Wind wehte zudem sehr stark, was das ganze ein wenig ungemütlich werden lies. Trotzdem fand sich eine Familie am Strand ein und die Kinder spielten im Wasser. Wir machten uns auf die Landzunge, auf der ich schon mit Sam und Mariane gewesen bin. Die Wellen waren heute wieder groß und brandeten in hohen Bögen an den Felsen. Ich legte dann mein Handtuch hinter einen entwurzelten Baum, dieser muss wohl durch den Sturm umgeweht wurden sein. Die Mädels leisteten mir noch ein wenig Gesellschaft ehe sie weiter gingen und ich mit Musik in den Ohren ein wenig abschaltete. Die Aussicht aufs Meer war sehr schön, dabei viel mir auf, dass das Wasser ziemlich dreckig war und sich wie ein Teppich ausgebreitet hatte. Der Wind war so frisch, dass ich es nicht besonders lange aushielt. Es kamen immer wieder dunkle Wolken vorbei, deswegen entschied ich mich für den Heimweg. Ich ging an der Küste entlang und schlieslich den Hügel hinauf. Ich machte noch einen kleinen Schlenker und sah ein paar Delphine am Convent Beach, die mal wieder mit den Wellen spielten. Ich kam mit einem aus Yamba ins Gespräch, welcher glaube ich einen zum Reden suchte aber es war ok für mich und hörte ihn zu. Die Menschen sind hier eh besonders nett. Gestern ging ich im Neopren und meinem Surfboard die Straße entlang und da grüßte mich einer, der an seinem Haus gerade den Garten pflegte. Jeder andere in Deutschland würde nie einen fremden aus seinen Grundstück heraus begrüßen. Ein weiteres Beispiel, wo ich gestern am Main Beach war, um nach Sam und Oli Ausschau zu halten, fuhr eine Frau mit ihren Fahrrad an mir vorbei und fragte mich wie die Wellen waren. Ich sagte das ich gerade erst zum Strand unterwegs bin. Darauf gab sie mir ein paar Tipps, dass zum Beispiel der Turners Beach heute gut ist aber sehr anspruchsvoll und das man dort schon wissen sollte was man macht. Also nahm ich mir ein paar Minuten für Richard, der mit von seinen unzähligen Reisen berichtete und eigentlich nicht zur Ruhe kommt, da er immer die Veränderung und das Abenteuer braucht. Es fing später an leicht zu regnen und nutzte dies um meinen Weg zum Hostel fortzusetzen.

    Ich war ein wenig nass geworden, was nicht weiter schlimm war. Ich machte mir zeitig etwas zum Abendbrot und vertrieb mir ein wenig die Zeit. Die beiden Mädels gingen noch ins Kino zu die Schöne und das Biest. Ich schlug den Film aus und schaute lieber War Dogs. Ein interessanter Film der auf einer waren Begebenheit beruht. Später versuchte ich noch The Infiltrator zu schauen, welchen ich aber abbrechen musste, da der Tag echt zu stressig war :P
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  • Day87

    Relaxen

    April 4, 2017 in Australia

    Heute wird wieder ein Tag zum rumgammeln, das war mir vorher schon klar, da die Wellen erst Morgen wieder besser werden sollten. Also schlief ich entsprechend lang und machte mich dann zum Frühstückstisch, wo ich Oli traf. Er kommt aus der Schweiz, ist demzufolge schon viel mit dem Snowboard unterwegs gewesen, übers Paragleiten haben wir auch ein wenig gesprochen. Sein Vater macht die Sicherheitstest für die Gleitschirme und hat demzufolge viel Material zu Hause. Nach dem Frühstück ging es gleich an die Tischtennisplatte, wo wir uns eine Weile die Bälle um die Ohren schlugen. Eigentlich war es mehr relaxt aber ein paar schnellere Ballwechsel waren auch dabei. Draußen wechselte das Wetter zwischen Regen, Wolken und Sonne, was Aktivitäten außerhalb des Hostels etwas erschwerte. Zum Schluss spielten wir noch ein Match, ich ging jedoch vorher meinen Pullover ausziehen, da mir doch ein wenig warm geworden war. Dieses gewann ich diesmal ziemlich hoch, die anderen hat sich es immer die Waage gehalten. Vielleicht war ja einfach noch verpeilt vom Aufstehen :P

    Danach ging es zurück in mein Zimmer, wo Lili und Charly bereits ihre Betten abgezogen und ausgecheckt hatten. Ich wollte die beiden fragen, ob sie mir nicht einen Lift zu Coles geben können. Ich meine ich wäre auch gelaufen aber bei den Wetter vier Kilometer und dann vielleicht nass im klimatisierten Einkaufszentrum einkaufen wäre eine nicht so gute Idee. Die beiden hatten ihre Sachen noch im Zimmer, so wusste ich, dass sie wieder kommen würden. Schlieslich aßen sie etwas und danach ging es los. Die beiden mussten heute nach Queensland zur Inspektion, deswegen rechnete ich nicht damit, dass sie mich wieder zurück bringen würden aber falsch gedacht :) Bei Coles machte ich einen Großeinkauf für die Woche, damit ich nicht gleich wieder dahin müsste. Als Dankeschön holte ich den beiden jeweils einen Schokoladenriegel, worüber sie sich sehr gefreut hatten. Im Hostel zurück verabschiedeten wir uns und wünschten uns gegenseitig eine tolle Zeit.

    Den Nachmittag verbrachte ich mit ein paar Filmen und einem kleinen Schläfchen, zwischendurch gab es auch mal etwas zu Essen. Gegen Abend suchte ich Oli und fand ihn in seinem Zimmer und spielten eine Runde Tischtennis ehe er zum Essen runter gehen musste. Er hatte sich heute für das Hostelessen eingeschrieben. Später war dann noch Bierpong. Das Training hatte sich nur mittelmäßig ausgezahlt, es ging immerhin schon mal eine Runde weiter als letzte Woche aber nach der zweiten Runde war schluss. Ich unterhielt mich mit verschiedenen Leuten und es war ganz witzig. Leider wurde das Lagerfeuer am Strand, welches danach geplant war wegen des Wetters abgesagt. Stattdessen gingen wir zum Hinterausgang, wo die Autos standen und machten dort weiter. Wir feierten noch in den Geburtstag von Chris hinein und tranken ein paar Bier. Kurz nach eins entschied ich mich dann fürs Bett, ich klappte den Laptop kurz auf, was aber nichts mehr brachte und schlief wenig später ein.

    Mein Handy ist übrigens immer noch nicht da. Ich hoffe mal, es kommt die Woche, sodass ich am Sonntag wir geplant weiter reisen kann.
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  • Day89

    Surfen ohne Erfolg schlaucht

    April 6, 2017 in Australia

    Heute wieder surfen? Auf jeden Fall! Aber eins nach dem anderen. Ich wachte auf und es schien die Sonne und aus dem Fenster konnte man den blauen Himmel sehen. Also guter Dinge und auf in den schönen Tag. Ich machte mir Frühstück und ging auf die Dachterrasse, wo Kory aus Kanada saß. Er würde auch gern surfen, allerdings hatte er sich bereits zu Hause an seinen Rippen verletzt, sodass er bei sportlichen Aktionen immer Schmerzen hat. Übrigens war der blaue Himmel nur auf meiner Fensterseite, die Andere war wolkenverhangen, welche uns auch den ersten Schauer besorgte. Nach dem Frühstück sprach ich mich mit Oli ab und gingen wenig später zu viert Richtung Turnus Beach. Die Wellen waren wieder groß und ich hatte bereits Probleme beim heraus paddeln. Einmal hat mich eine große Welle geschluckt und mich wie in der Waschmaschine durch gewirbelt, ich war froh wieder an der Oberfläche zu sein. So hatte ich gleich am Anfang eine negative Erfahrung und bekam die ganze Zeit kaum eine Welle. Bei den andern lief es jedoch nicht besser. Demotiviert ging es zum Mittag zurück zum Hostel, vielleicht wird ja der Nachmittag besser.

    Im Hostel machte ich mir etwas zu Essen und schaute mal nach meinem Handy. Dieses war immer noch nicht im Hostel eingetroffen und ich checkte mal wo sich es befindet. Also rief ich bei der Firma von Oli seinem Handy an und musste leider erfahren, dass sie meine Kreditkarte nicht akzeptiert hatten. Ok, auf meinem australischen Konto ist nix drauf. Ich fragte danach Nick, ein Deutscher, den ich bereits aus Mooloolaba kannte, ob wir seine Kreditkarte probieren könnten. Gesagt, getan und es schien funktioniert zu haben. Er bekam gleich eine Nachricht mit der Abbuchung. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass überhaupt mir einer seine Kreditkarte zur Verfügung gestellt hätte. Am Nachmittag ging es dann zur zweiten Runde surfen, diesmal ging es zum Main Beach. Ich wunderte mich über die vielen Leute, bis ich erfuhr, dass die Ferien begonnen haben. Die Surfbedingungen hatten sich nicht viel verbessert und ich war mehr mit paddeln beschäftigt als dass ich mal das Aufstehen üben konnte. So zog sich der Nachmittag aber wenigstens konnte ich ein wenig üben. Im Hinterkopf hoffte das sich das Problem mit meinem Handy mit Nick seiner Kreditkarte gelöst hatte. Ein wenig könnte ich mein Aufenthalt auch in Yamba ausbauen, bis Jackys Ankunft sind es ein paar Wochen.

    Wie immer war die warme Dusche nach dem Surfen eine Wohltat. Danach gab es was zu Essen und ich bekam leider die Nachricht, dass es mit dem Handy wieder nicht funktioniert hatte. Also gut was bleibt da jetzt als Lösung übrig. Per Transferwise überwies ich mir erst mal Geld auf mein australisches Konto, sodass ich für zukünftige Geschichten besser vorbereitet bin. Das Geld wird aber bestimmt erst in einer Woche auf meiner Karte sein. Also suchte ich bei ebay nach dem Handy und fand es für nur sechs Dollar teurer. Der Witz, das war der selbe Shop, bei den ich es direkt über deren Seite kaufen wollte. Diesmal funktionierte paypal und ich konnte den Kauf endlich abschliesen. Da die Lieferzeit bis zu drei Werktage dauern könnte und ich bereits Sonntag weiter nach Coffs Harbour gehe nutzte ich die Möglichkeit das Handy zu Big W zu schicken (ein Laden in Coffs). Damit schien das Kapitel erledigt und meine Bettchenzeit war bereits gekommen.
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