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Politischer Bezirk Hermagor

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31 travelers at this place:

  • Day19

    7 Jahre Silber, 18 Jahre Gold

    August 27 in Austria ⋅ ⛅ 22 °C

    (Bert) Donnerstag ist Grillabend, alle sind per Du und erzählen sich ihre Motorradgeschichten. Denn der Gailtaler Hof ist ein reines Bikerhotel. Es steht ein Dekomoped im Eingang, ein Motorrad-Waschplatz sorgt für saubere Fahrzeuge, der Wirt unterstützt bei der Tourenplanung und wenn man mindestens 7 Jahre hier Gast ist, bekommt man ein Foto im Silberrahmen an der Wall of Fame in der Garage, direkt über den geparkten Zweirädern. Nach 18 Jahren gibt es sogar einen goldenen Rahmen. Warum 7? Warum 18? Egal!

    Das Ganze spielt in Kötschach-Mauthen. Ein Örtchen, das wir eigentlich nur wegen seiner guten Startpunktlage für unsere morgige Großglockner-Tour ausgewählt haben, das aber einige hübsche Möglichkeiten bietet. Zum Beispiel ein "Käsefestival" im September mit eigener Website unter dem sinnigen Namen "www.alles-kaese.at". Aber auch ein Naturschwimmbad. Zwar sind Männer nicht für kaltes Wasser gemacht, aber irgendwie schaffen wir es hinein und Norbert vergleicht mit Kennermine die Anlage, schließlich ist er selbst auch stolzer Schöpfer eines Naturteichs.

    Zum Auftakt des heutigen Tages geht es nach Kranjska Gora. Man kennt den Ort vom Skiweltcup, meistens siegen Marcel Hirscher und Mikaela Shiffrin. Von dort klettern wir den Vrsic-Pass in 25 Kopfsteinpflaster-Kehren und mit 14%-Steigung hoch, der - wie wir einer Infotafel entnehmen - 1917 von über 10.000 russischen Kriegsgefangenen gebaut und fertiggestellt wurde, weshalb er auch "The Russian Road" genannt wird. Höchste Erhebung hier ist der Triglav mit knapp 2.900 m. Imposant sieht er aus, zumal Kranjska Gora nur auf 800 m liegt und sich somit alles um uns herum steil und gewaltig in den Himmel reckt. Ganz generell beeindrucken die Julischen Alpen mit einer wilden Schönheit.

    Wir überqueren die Grenze nach Italien und machen einen kurzen Panini-Stopp. Der Bar gegenüber liegt ein Souvenirladen mit bedenklicher Präsentation und ebensolchem Sortiment (Mussolini!). Zurück auf dem Weg nach Österreich finden wir mit Navihilfe den engen Passo Pramollo, der auf österreichischer Seite zum gut ausgebauten Nassfeld-Pass wird und das gleichnamige Skigebiet mit Touristen versorgt.

    "Das Leben kann verdammt viel Spaß machen", so steht es auf den Prospekten der Motorradhotels. Dem ist nach dem heutigen Tag nichts hinzuzufügen.
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  • Day46

    Ruhetag

    July 26 in Austria ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute gibt's nicht viel zu sagen. Hatte noch kurz überlegt, die fehlenden Kilometer von gestern nachzuholen, aber es ist noch immer so heiß, dass ich mich nicht aufraffen konnte.
    Also habe ich im Luxus geschwelgt: Morgens nach Hermagor gelaufen und beim DM (! Zivilisation!) Proviant und sonstigen Nachschub gekauft. Und meiner Wäsche zum ersten Mal seit vier Wochen eine Waschmaschine gegönnt. Die kleinen Freuden des Lebens. ;-P
    Dann habe ich einige Zeit damit verbracht, die nächste Woche zu planen. Ab Montag geht es für 6 Tage in die Julischen Alpen, die größte Herausforderung der Tour. Schwierigste Routen, längste Zeit am Stück in den Bergen. Leider habe ich für eine Etappe keine Hütte mehr reservieren können. Also werde ich wohl zum ersten und einzigen Mal einen Tag mit ungewissem Ende angehen. Gehört wahrscheinlich irgendwie dazu, aber mich macht sowas immer nervös. Und das Wetter wird auch instabiler. Meine Hoffnung, dass ich irgendwann den Punkt erreiche, an dem ich morgens total gelassen und souverän starte, erfüllt sich somit nicht. ;)
    Aber bisher lief auch alles wie am Schnürchen. Mehr als die Hälfte der Wanderung und etwa 2/3 der Alpenetappen liegen hinter mir. Seit Etappe 10 habe ich auch endlich ein rotes Bändchen am Rucksack (das Erkennungszeichen der Salzburg-Triest-Wanderer), da ein lieber Mitwanderer mir die Hälfte von seinem abgegeben hat. Ungefähr ab demselben Zeitpunkt habe ich auch angefangen zu sagen 'Ich laufe nach Triest' statt 'Ich versuche, nach Triest zu laufen, mal gucken, wie weit ich komme'. ;)
    Die Bergetappen wurden, wie auch das Wetter, immer schöner. Ich bin also sehr gespannt, was die nächste Woche bringt. Der Rest wird dann vergleichsweise ein Spaziergang.
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  • Day45

    Dellach - Hermagor (...oder so...)

    July 25 in Austria ⋅ ⛅ 29 °C

    Tja, ich muss beichten - mein erster Cheat.
    Da ich die letzte Etappe schon in Dellach statt in Greifenburg beendet habe, musste ich die 10 km heute nachholen. Hatte morgens schon damit geliebäugelt, in Weißbriach in den Bus nach Hermagor zu steigen. Als ich dann gegen Mittag dort war, sah es arg nach Gewitter aus. Und ich hatte bei 35° schon gefühlte 2 Liter Schweiß verloren. Und ich traf während der Mittagspause zufällig ein Wandertrio, von dem einer tatsächlich aus Alstätte kam (allerdings seit 12 Jahren nicht mehr dort wohnt und auch null Verständnis dafür hatte, wie ich immer noch in der Gegend leben kann). Wir haben uns ein bisschen verquatscht, und damit ging mein Rest an Motivation auch noch flöten (im Übrigen ohnehin die langweiligste Etappe bisher).
    Lange Rede, kurzer Sinn - ich habe den Bus genommen. Zur meiner Verteidigung nach 22 km (+660, -490, ca. 5 Stunden). Um dann in Hermagor festzustellen, dass meine Airbnb-Unterkunft gar nicht in Zentrum liegt, sondern 3 km in die Richtung, aus der ich kam. Uff! Zum Glück war meine Gastgeberin mit Mann und Verwandschaft in der Stadt und konnte mich mit zurücknehmen. Der Abend war dann noch ganz nett, da sich alle 4 (Belgier) bemüht haben, die Unterhaltung auf Deutsch zu führen und mich mit einzubeziehen. Und nach 4 üblen Nächten habe ich endlich wieder gut geschlafen. ;)
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  • Day47

    Hermagor - Dolinza Alm

    July 27 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    25 km, +1530, -670, 7 1/2 Stunden - das war wirklich anstrengend heute. Bin schon um kurz nach 7 los, da mir die Wetterlage zu unsicher war. Zunächst ging es eben knapp 10 km am Ufer von Gössering und Gail entlang. Dann 850 Meter hoch auf Forstweg bis zur Dellacher Alm. Dort habe ich Mittagspause gemacht und blöderweise einen Kaiserschmarrn gegessen (dachte, bevor ich Österreich verlasse...). Der war nicht besonders gut und lag arg schwer im Magen in den nun folgenden 3 1/2 Stunden. Auf und ab ging es, und wieder überwiegend auf Forstwegen, was auf die Dauer doch etwas monoton ist. Und die Passagen im Wald wurden mal wieder durch umgefallene Bäume erschwert, weswegen ich auch ab und zu den Weg verloren habe. Gelobt sei GPS!
    Auf dem Starhandsattel war mit 1885 m der höchste Punkt für heute erreicht. Die Julischen Alpen waren nur als Gesteinsmassen in der Ferne erkennbar, vielleicht auch ganz gut so. Man muss ja nicht immer genau wissen, was auf einen zukommt. ;) Nach einer Dreiviertelstunde Abstieg dann endlich (!) das Tagesziel erreicht, Gasthaus Starhand auf der Dolinza Alm. Und noch im Trockenen! Allerdings war es wie in den letzten Tagen - Gewitter quasi in Sichtweite, aber nichts passiert.
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