Azerbaijan
Karvansaray Adası

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23 travelers at this place
  • Day138

    Kaspisches Meer,Baku

    February 7, 2020 in Azerbaijan ⋅ 🌬 15 °C

    Das Kaspische Meer ist ein Salzwasser See,der größte See der Welt und zumindest südlich Bakuvoll mit Bohrinseln und selbst in der Stadt nicken noch die Ölpumpen und irre viele so abgasfackeln.
    Aserbaidschan har sich auf der ganzen Fahrt hierher als Landschaftlich so wunderschön presentiert immer so 650 bis 1000 Meter,verzauberte Wälder,riesige Tiefe Täler,schöne alte Bergdörfchen,die letzten 50 km waren dann noch Hochsteppe? Habe in der Nähe von Ismailli übernachtet und es war nochmals richtig kalt. die letzten 20 km vor Baku wurde es hässlich,Öl und Gas.Baku steht auf einem riesigen Erdöl und Gasfeld,und so sieht es auch aus,bin erst gar nicht rein nach Baku sondern erst mal zum Fährhafen und wegen Fähren gefragt ,es gibt mehr oder weniger eine regelmäßige jedoch nicht nach Fahrplan fahrende Fähren,man fährt in den Hafen kann auch nur da Tickets kaufen und wartet dann da im Hafen( ich bin nur in den Hafen gefahren um zu fragen und es war ein richtiger Akt da wieder raus zu kommen) bis Fähre kommt und einen mitnimmt,Diese ganzen 70 km südlich am See lang und keine Chance ans Wasser zu kommen ,und eine Bohrinsel neben der anderen ,unglaublich.
    Direkt neben dem Hafen ,man hätte hinspucken könen,war einer der unzähligen Schlammvulkane,,Navi sagt 13 km um den Berg rumfahren und für 13km 1stunde und 9 Minuten....der ganze Weg Bestand aus getrocknetem Schlamm,1 km vor dem Ziel wurde durch so ne Schlamm Schlacht der Weg auch noch weggespült,ist wohl keine Seltenheit dass diese Dinger manchmal überkochen.Bin dann am nächsten morgen zu Fuß hin ,außer dass es blubbert im Schlammsee sieht man nichts. Glaube vor 1000 Jahren gab es hier mal ein super Erdbeben,da hat es hier so richtig die Berge gesprengt,ist total irre.war dann noch im Qobustan—Nationalpark und hab da die Steinzeit Maler bewundert und eben genau da kann man ganz gut sein was für eine Wucht das Erdbeben mal hatte.
    Wollte dann noch südlicher jedoch wurde es Landschaftlich immer trostloser und keine Chance ans Wasser zu kommen,hab’s dann aufgegeben und bin dann nach Baku (150 km) und stehe da sehr zentral direkt am See neben dem wohl größten Kinderspiel „Tulpenhaus“.Die Stadt ist auffallend sauber ,es laufen hunderte müllsammler den ganzen Tag durch die Stadt,was es noch viel viel mehr hat sind jegliche Art von Polizei,unglaublich,Eine sehr sehr schöne Altstadt ,unheimlich viel Pomp und Luxus in jeglicher Form in der ganzen Stadt,schon Toll.Werde morgen noch hier bleiben mir ist es einfach zu viel und dann an die andere Seite der Halbinsel fahren und noch ein paar Dinge anschauen,Brauch jetzt nur noch ein Visa in den anderen Länder soll es bis ich hinkomme abgeschafft sein und Tajikistan werde ich morgen E Visa probieren und hier der Botschafter sagte mir zu den GBAO Stempel hier zu bekommen,so entspannt sich doch alles.
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    Manfred Kramer, Wieder eine tolle Beschreibung deiner Erlebnisse und beeindruckende Fotos. Ich drücke dir die Daumen, damit es mit der Fähre klappt. Aus Groß Vohlberg gibt es nicht viel zu berichten. Unser 12 m A steht nach dem Sturm "Sabine" wie eine eins. Unser Info - Bauwagen steht zur Zeit in Wendessen und wird wohl bald den Standort wechseln. Am Samstag brannte die Feuerschale beim Udo. Alles Gute mein Freund und lass es dir gutgehen. Freundschaft

    2/10/20Reply
     
  • Day220

    Baku H3 Trail #1098

    August 8 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 35 °C

    Wow, what an adventure. It was 106F (42c) degrees at the start (reportedly, the hottest day of the year so far), and did not cool down much by the end. In a hilarious twist, the hares planned to start from one park, but posted the location of another park. So, that added about 1 Km to the trail.

    Once all were assembled in the posted park, the hares led us back to the park they set trial from, don't forget, its 106 degrees out. We get off on trail, and manage to zig and zag our way along, until about the 7 Km point, where we had an impromptu water stop. Then the planned drink stop at 9 Kms, before dragging our way into the finish at 11 Kms . . . remember, its still well over 100 degrees out. Beers were quickly consumed, circle commenced, and fun was had by all.

    A few songs, a few laughs, the hares were punished, and all was right in the world. We then proceeded back to the hash pub, and crushed a few more adult beverages. In the end, it was a grand day of exploration on the hash. Many thanks to the Baku H3 for taking me along. On On.

    Fly the trail along with us here . . . https://www.relive.cc/view/vmqXX2pGJoq
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  • Day143

    Baku,und die halb Insel.

    February 12, 2020 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 7 °C

    Bin inzwischen ein kleines Stück weg von Baku,war quasi am Nordteil da bis unten auf der Insel Pirallahi,es sind an der Küste ganze schöne Strände und auch das Meer,war ja Sturm,sah wie Meer aus,viele nette kleine strandkneipen und alles was zum Strandleben gehört und hier gehören auch die überall rumstehenden Öl und Gasbohrer,ist bestimmt nicht einladend da zu Baden!!Bin auf Pirallahi ausversehn in ein Gasfeld gefahren,angeblich noch durch 2 Schranken,war keine gute Idee,wurde gleich mal eingefangen,verbrachte dann 2Stunden in einem warmen Büro,im Fernsehen lief ein russischer 2Weltkriegsfilm.eigentlich eine skurrile Situation und ständig kam wieder ein wichtiger dazu,es gab Tee und Bonbons meine ganzen Papiere wurden gescannt und nach über zwei 2Stunden wurde ich aus dem Gebiet eskortiert.Ansonsten ist hier gerade völliges scheiss Wetter,hat auch soviel Wind dass das Meer so weit rauskam,dass ich am nächsten morgen zur Hälfte im Wasser stand und es ist kalt 1 bis —4 und Regen Schnee und Wind,es war soviel Wind wir schafften fast 50 km mit viel müh.
    Bin ja inzwischen um Baku rum gefahren,ich finde Baku ist in vielerlei Hinsicht wie eine Insel,alles super toll und Baku ist eine wirklich tolle Stadt vieles sehr schön.und auch wenig kitschiges.Hier sieht man diese vielen vielen Petro $.Dieser $Gürtel ist nicht groß,aber sehenswertBaku hat 2;7 Millionen Einwohner ,liegt 27Meter unter Null und ist umgeben von gefühlten 2 Millionen Bohrlöchern vielen kleinen Vulkanen und kaum dass man aus dem Centrum rauskommt stehen überall selbst in Gärten Bohrtürme und Pumpen und immer wieder dieser Schwefel/Gas Geruch.Auch ändert sich dramatisch rapide das gerade so oder halt auch richtige Armut,Habe mir den brennenden Berg,soll angeblich schon über 1000 Jahre brennen,angeschaut und auch den Tempel der Zoroaster
    (Zarathustra) die das Feuerelement in Baku so lange ehrten,der Tempel stand direkt auf Gas und es wurden Gasleitungen in jede Zelle gelegt ,bis im Nachbargrundstück ein Bohrturm stand.Der Tempel war wohl völlig fertig weil auch Sowjets jegliche Sekte verboten,wurde jedoch wieder fast vollständig aufgebaut was sich gelohnt hat.Hier hat man aber auch irgendwie das Gefühl,dass jeder zweite irgendwie Polizist,Soldat oder sonstiger Security Typ ist,die sind überall.Geld will geschützt sein...Morgen will ich nach ganz unten in den Absheron Nationalpark,hoffe sehr dass es Wetter technisch besser wird,ewig alles feucht und kalt und möchte ja doch auch noch gerne ein gutes Stück Richtung Norden bis kurz vor die russischen Grenze.
    Nach dem aufstehen erst mal großer Schock,die Hanni tropft und verliert Kühlwasser,war dann aber erstmal doch nicht schlimm irgendwie nur die Schelle,naja,bin dann hier her in diesen Nationalpark,man wird am Eingang richtig registriert mit Pass,erst danach öffnet sich das Riesen Tor,hab mir dann wo anders die Erlaubnis zum im Park schlafen geholt und stehe nun am östlichsten Punkt von Aserbaidschan,links und rechts Meerder Park ist ca 10 km lang und vielleicht 30 Meter breit,mir der Tierwelt ist es ja momentan auch noch nicht sehr spannend,aber immerhin ein paar Flamingos und so sind schon zu sehn aber kein Seelöwe und auch keine Schildkröten und auch weit und breit kein Mensch.halb Steppe ,keine Bäume.hat so ein ganz klein wenig Wattund es gibt Gezeiten.Heute ist es zwar noch kalt,1* aber kein Wind das macht dann gefühlt gleich 5*mehr.....
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  • Day82

    Diverse Baku

    November 19, 2017 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 13 °C

    Baku is historical, Baku is fascinating, Baku is chaotic, Baku is delicious, Baku is developing fast, Baku is full of interesting people, Baku is vivid, Baku never sleeps, Baku is hilly, Baku is the "City of Winds", Baku is full of palaces (key word oil boom) - in short, Baku is an impressive metropolis.
    We stayed four nights at Nariman's place who is living with his cousin Nabi. From the balconies of his flat in the 19th floor we had great views over the city. During our stay we got to know more family members including four nephews and were kidding around with them while Nariman's mum and aunt prepared traditional food like Dolma, Kutab and Plow.
    One day, of course, we met our friend Tural again who is currently jumping from one radio or TV interview to another after more than 2 years on the road. Our day was really amazing, thanks again for everything Tural! Even for him strolling around the old town and the city center was quite interesting as some places had changed. We climbed the Maiden Tower, which had actually been the city's main landmark before the famous flame towers were built.
    As you can't pass a town in Azerbaijan without a park or monument which is dedicated to Heydar Aliev, you can not only find parks in Baku, but also the Heydar Aliev Center with its remarkable architecture. We saw different exhibitions varying from Azerbaijan history and culture over puppets to Chinese contemporary art - and a lot about "him" (which you can easily skip without remors if you don't want to spend a whole day). We also met some of Tural's friends, had a tea with Dimar and his son Murat and a great feast with former colleagues. This evening we should also learn that an Azerbaijani never drinks alcohol without a toast on something so that everybody took time to propose a toast. And never forget that the last toast of a night is always dedicated to the parents!
    To get rid of the hangover, the men joined early next morning to have some Khash: Heavy soup with cow feet, along with cow tongue and stomach as sides. Sounds disgusting, but helped.
    Entering the metro which is built so deep that it also serves as a bunker (and photographs are forbidden), reminded us of video scenes from the metro in Tokyo, solely there are no "pushers" (yet). There was no chance to enter, so we went up again, but going down there had been absolutely worth it just because of the beautiful mosaics in compliment to the famous poet Nisami. People in this region love poetry!
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    Wolfgang und Heidi

    What is chaotic about Baku? We are now on day 130 of our great journey „Transib and Silk Road“. We have seen much worse. Have a nice Trip. Cheers Wolfgang and Heidi

    9/20/18Reply
    Silke und Hauke

    At that time it was for us, especially cycling into the city on the 8 lane motorway. But after having been to Teheran,Nepal,India and so on, we would describe it as well-organized,calm and peaceful now :) Enjoy your trip, too!

    9/20/18Reply
    Wolfgang und Heidi

    Very well 😎

    9/20/18Reply
     
  • Day46

    Baku at Night

    September 10, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 24 °C

    190 Kilometer, 8 Stunden unterwegs

    In Baku angekommen schlenderten wir an der Strandpromenade entlang und durch die schöne Altstadt inmitten von Stadtmauern. Hier ist es sehr schön, aber für uns extrem teuer. Nach all den günstigen Ländern ist es hier das erste Mal preislich etwa so wie zuhause. Ein günstiger Donut-Stand hat dann aber doch noch unseren Abend versüßt.

    Obwohl wir keine Lust haben in der Stadt zu schlafen, ist es jetzt doch schon wieder zu spät und wir schlafen auf einem Parkplatz zwischen Stadtzentrum und Meer.
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  • Day18

    Baku

    October 29, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 21 °C

    Baku - eine wahnwitzige Mischung aus Paris, New York und Dubai. Die Architektur der Gebäude in den Wohn- und Hotelgebieten lässt einen richtiggehend auf der Champs-Elysee wandern, die Geschäfts-Gebäude erinnern an Downtown Manhattan und die Bay sieht wirklich zum Verwechseln wie Dubai aus... aber, irgendwie passt es nicht. Eine Stadt, die hier im konservativsten Dreieck sitzt, dass ich je besucht habe. Rund herum wird orthodoxes Christentum praktiziert in Armenien, verschleierte Frauen im Iran und überall werden Tradition und Religion hochgelebt. Nur Baku ist eine eigenwillige Hochburg des feudalen Lebesstils. Ich geniesse das aufregende Stadtleben, daran gewöhnen kann ich mich aber nicht.Read more

  • Day20

    Baku

    May 22, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 24 °C

    Land des Feuers, so heißt Aserbaidschan auf persisch, das ist nur eine der Versionen der Namensherkunft. Aserbaidschan scheint immer irgendwie mit Feuer in Verbindung zu stehen. Ein paar Kilometer nördlich von Baku gibt es den Feuerberg, an dem schon seit dem Altertum durchgehend ein Feuer brennt, das durch austretendes Erdgas gespeist wird. Im Feuertempel Ateshghar fanden früher hinduistische Rituale statt. Der Tempel ist heute ein Museum und das Feuer hier brennt ebenfalls durch natürlich austretendes Erdgas. Das Wahrzeichen Bakus sind die Flam Towers, drei weithin sichtbare Wolkenkratzer in Form von Flammen, die bei Nacht durch ihre Beleuchtung wie lebendiges Feuer aussehen.
    Seit den Sowjetzeiten hat sich die Stadt stark verändert. Es wurde viel gebaut und ziemlich surrealistisch. Bei uns bekannt ist das Konzerthaus, das extra für den Eurovsions Songcontest 2012 während eines Jahres gebaut wurde. Vom Boulevard entlang des Kaspischen Meeres ist es gut zu sehen. Das Teppichmuseum sieht aus wie ein riesiger zusammengerollter Teppich, ein Einkaufszentrum wie eine Blüte und ein weiteres Konzerthaus wie ein Schlapphut. Dann gibt es noch ein Hochhaus, das dem berühmten 7 Stern Hotel in Dubai nachempfunden ist und einen drehbaren Wolkenkratzer.
    Der Boulevard ist enorm breit. Zwischen Stadtgebiet und Boulevard befinden sich gepflegte Grünanlagen, Cafés, Spielplätze und Restaurants, und wie auch in Georgien und Armenien ist speziell vom Abend bis spätnachts alles auf den Beinen.
    Diesmal buchen wir eine Sightseeing-Tour. Wir wollen nicht bei 30 Grad mit Motorrad, Helm und Jacken von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit tingeln. Der Bus fährt mit uns ca. 60 km südwärts zum Nationalpark Qobustan zu den bis zu 40000 Jahre alten Felszeichnungen und zu den Schlammvulkanen, die dort gemächlich vor sich hinblubbern. Das sind kalte Vulkane, die ganz einfach gesagt, durch Tonsedimemente, unterirdischen Wasserdruck und Methangas entstehen. Die Hälfte aller weltbekannten Schlammvulkane befinden sich in Aserbaidschan.
    Richtige Strände sehen wir hier nicht. Die vielen Ölplattformen draußen auf dem Kaspischen Meer, die Ölfelder und Erdölförderanlagen entlang der Küste motivieren auch nicht wirklich zum Baden.
    Das Kaspische Meer ist kein Meer, sondern ein Salzwassersee, der in Urzeiten durch Gesteinsverschiebungen vom Schwarzen Meer getrennt wurde. Es gibt keinen Zugang zu einem Ozean, es liegt 28 m unter dem Meeresspiegel und ist bis zu 995 m tief und es ist mit seinen 1200 km Länge und 435 km der größte See der Erde.
    Die Landschaft ist nicht besonders ansprechend. Unsere Tour zieht sich über 300 km und 7 Stunden, dann haben wir auf kompakte und bequeme Art alles gesehen, was uns interessiert hat. Unser Tour Guide erzählt uns allerhand vom Leben der Azeris. Zum Beispiel auch, dass die Polizei ziemlich rigoros vorgeht und dass es für den Abschuß eines Wolfes zwei Jahre, und für das Umschneiden eines Olivenbaumes ein Jahr Gefängnis setzt. Möglicherweise wurde auch ein Putzgesetz erlassen. In Baku ist es nämlich rein und aufgeräumt wie selten wo. Die Parkanlagen sind topgepflegt, nirgends ist da Müll zu finden und die Lokale sind blitzsauber. In Seki sah ich sogar Einen, der seine Hauswand abwusch, bevor er sein Geschäft aufsperrte.
    Abends spazieren wir nochmals zum Boulevard, trinken gemütlich Kaffee, beobachten das Treiben auf dem Boulevard und verabschieden uns mit einem letzten Blick auf die Feuertürme von Baku.
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    Jo Supa. Maschine hobts ned extra fü Woschn brauch, göts?👺

    5/25/19Reply
    Karl und Erika

    Maschin woschn rentiert si do eh ned, außerdem vaschwindt a dreckigs Motorradl vielleicht ned so schnö! Gwoschn wirds daham, do zoit si si daun aus!

    5/25/19Reply
     
  • Day19

    Auf der Seidenstraße nach Baku

    May 21, 2019 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 22 °C

    Um Mitternacht herum sehen wir plötzlich Blitze zucken. Innerhalb kürzester Zeit wird es immer ärger. Die Blitze kommen pausenlos, dann gesellt sich endloser Donner und Platzregen dazu. Das geht durchgehend so eine dreiviertel Stunde lang und zwar so heftig, wie wir beide es in unserem ganzen Leben noch niemals erlebt haben. Vom Fenster aus schauen wir auf unsere Blue, die da draußen im Garten im Unwetter steht und sind uns nicht sicher, ob die aufgeweichte Wiese dem Druck ihres Seitenständers standhalten wird. Endlich ist alles vorbei und die Maschine steht noch, erst dann können wir endlich beruhigt schlafen. Am Morgen sehen wir dann erst welche Schäden das Wetter in der Ortschaft hinterlassen hat. Die Leute sind schon alle auf den Beinen, um mit Schaufeln und Besen den Schotter, den Morast und die Steine von der Straße zu räumen und Kehrwagen und Bagger sind auf der Hauptverkehrsstraße unterwegs. Es ist kühl, die Wolken hängen über die Berge bis ins Tal und die Seidenstraße ist naß. Wir machen noch schnell einen erfolglosen Abstecher zu der berühmten Karawanserei und fahren dann nach Baku weiter. Die Seidenstraße wird zwischendurch holprig. In einem Dorf machen wir Halt für einen Tee. Es dürfte Markttag sein. Allerlei Stände sind da aufgebaut und da stehen hunderte Männer herum, aber fast keine Frauen. Bei unserer Ankunft scharen sie sich gleich neugierig fragend um unser Motorrad. Einheimische Motorräder sieht man hier nämlich so gut wie nie. Wir kaufen uns eine Kanne Tee. Vor und in der Wirtschaft wird gegessen, geraucht, gespielt, getratscht und Tee und anderes getrunken und wir sehen ein paar Männer herumtaumeln. Was uns eigentlich wundert, denn Aserbaidschan ist mehrheitlich ein muslimisches Land und es ist gerade Ramadan! Die Leute dürften das doch nicht überall gleich ernst nehmen.
    Danach geht's kilometerweit durch schöne Wälder, in denen ein netter Picknickplatz dem anderen folgt. Am Straßenrand stehen kleine Buden, in denen Brotfladen gebacken, gegrillt und Tee gekocht wird. Überall wo Rauch aufsteigt gibt's was zu trinken und zu essen. Das müssen wir uns ansehen. Wir stoppen erneut für eine Kanne Tee. Die zwei Männer in der Bude sind freundlich, aufmerksam und dauernd am Putzen. Unglaublich ist das. Die Kanne Tee kostet einen Manat, das sind 52 Eurocent. Bald danach ändert sich die Gegend, der Wald verschwindet , die Landschaft wird zu einer kargen Steppe und die Seidenstraße zur breiten Autobahn. Damit ist Baku erreicht. Unser Hotel befindet sich so ziemlich im Zentrum und nicht weit vom Meer. Wir dürften mit unserer Quartierwahl die "Kärntner Straße" Baku's erwischt haben. In dieser Straße stehen nur extrem teure Autos und die Geschäfte führen Designermode. Sogar ein Rolls Royce Geschäft befindet sich schräg gegenüber des Hotels.
    Später spazieren wir noch zum Boulevard am Kaspischen Meer, das sich heute nicht von seiner besten Seite zeigt. Es ist windig und kühl.
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    Do miasma in Trauföna schiga🤔

    5/25/19Reply
     
  • Day13

    Das Ende ist nah...

    July 17, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 30 °C

    Am letzten Tag stehen Felsenzeichnungen, eine Moschee und ein Feuertempel auf dem Programm. Letzter war mir zu sehr nachgebaut daher gibt es davon kein Foto. Dafür eines von einer Dipvisite am Kaspischen Meer.
    Am Nachmittag dann Ausruhen vor der nächtlichen Rückfahrt und dann am Abend das obligatorische Abendessen mit dem ebenso obligatorischen Dank an den Reiseleiter.

    Dies ist der letzte Eintrag dieser Reise, er entsteht auf dem Flughafen von Baku. Über Feedback freue ich mich. Die nächste Reise kommt bestimmt... 😉
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Karvansaray Adası, Karvansaray Adasi