Belize

San Ignacio

Here you’ll find travel reports about San Ignacio. Discover travel destinations in Belize of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

16 travelers at this place:

Get the app!

Post offline and never miss updates of friends with our free app.

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

New to FindPenguins?

Sign up free

  • Day110

    Iguana sind Leguane die hier in der Natur leben. Grüne Leguane sind hier in Belize auch bekannt als "grüne Hühnchen" da ihr Fleisch ähnlich wie Hühnerfleisch schmeckt. Die weiblichen grünen Iguanas werden wegen ihrer Eier und ihres Fleisches deshalb oft gejagt, was eigentlich verboten ist. Wir haben ein Iguana Conservation Center in San Ignacio besucht. Sie kümmern sich um die Aufzucht und lassen die Tiere dann wieder frei. War interessant sie anzusehen und lustig und komisch die Tiere auf sich zu haben!Read more

  • Day73

    Man merkt es natürlich direkt am Titel, dass meine Umplanung genau der richtige Schritt war. Morgens sitze ich noch bei der verkaufstüchtigen Rezeptionistin im Aufenthaltsraum. Das Thema Frühstück habe ich hier bereits vorgestern aufgegeben. Mein Taxi kommt dann schließlich mit zwanzig Minuten Verspätung, der Taxifahrer bequemt sich nicht mal aus dem Wagen, um meinen Rucksack einzuladen. Ich nehme den Bus nach Dandriga und habe beim Umsteigen Glück, der Bus nach Belmopan wartet schon auf mich. Nette Mitreisende hieven mein Rucksackmonster tatsächlich auf die Ablage und außerdem erstehe ich noch schnell eine Tüte Popcorn zum Frühstück. Dann geht es auch schon los. Beim Zwischenstopp in Belmopan ist auch hier der Bus Richtung Westen bereits abfahrbereit. Bereits nach drei Stunden Gesamtreisedauer bin ich in San Ignacio, wo es mir auf Anhieb gefällt. Mein Hotel ist nur wenige Meter entfernt und zur Begrüßung gibt es einen leckeren Cocktail! Außerdem könnte ich hier sowohl eine Verkostung der Saucenpalette von „Marie Sharp“ haben, die DIE Ikone für scharfe Saucen in Belize ist, als auch im eigenen klimatisierten (!) Rumverkostungsraum eine Probe buchen. Beides stelle ich zunächst zurück und kümmere mich um mein Ausflugsprogramm der nächsten Tage.

    Dass dieser Mittwoch einer der Highlights meiner gesamten Reise werden wird, weiß ich morgens, als mich ein Kleinbus 🚐 abholt natürlich noch nicht. Ziel ist die Höhle Actun Tunichil Muknal, überall hier nur unter der Abkürzung ATM caves gehandelt. National Geographic hat die Höhle aufgrund der rituellen Bedeutung für die Maya in die top ten aufgenommen https://www.nationalgeographic.com/travel/top-10/sacred-caves/ . Nach einer halbstündigen Autofahrt sind wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir, das sind eine amerikanische Großfamilie, unser Guide Emile und ich. Karen und Bill verbringen mit ihren 4 erwachsenen Söhnen und der angehenden Schwiegertochter Jenny das verlängerte Thanks Giving Wochenende in Belize. Grundsätzlich ist Belize für US Amerikaner ein ähnliches Ziel wie für uns die Kanaren; eine Flucht vor dem Winter, das in 4 bis 5 Stunden zu erreichen ist. Schnell hat Emile Karen und mich als schwache Glieder ausgemacht und sofort haben wir unsere Spitznamen weg: Mom und Germany. Damit einher geht, dass wir uns in schwierigen Wegabschnitten in seiner Nähe aufhalten. Auf den Weg zur Höhle nehmen wir außer Wasser nichts mit. Es herrscht ohnehin Kameraverbot seit einige Touristen durch Unachtsamkeit einiges kaputt gemacht haben. Ausgerüstet mit Helm und Stirnlampe geht es los. Ich habe mich als einzige für die angebotene Schwimmweste entschieden da wir nicht nur mehrere Flüsse durchqueren sondern auch in die Höhle schwimmen werden. Bereits kurz nach dem Parkplatz wartet die erste Flussquerung auf uns. Eigentlich nur knietief ist der Fluss nun am Ende der Regenzeit bei über 3m Tiefe, so dass wir ihn mit Hilfe eines Seils durchschwimmen. Eine halbe Stunde und zweimal Fluss durchwaten später sind wir am Höhleneingang. Stirnlampen an und dann heißt es wieder schwimmen. Der Weg in der Höhle schlängelt sich dann weiter durch teils mehr als brusthohes Wasser und durch enge Spalten. Immer wieder gibt es größere Kammern, in denen Tropfsteine in allen Größen und Formen im Licht unserer Lampen durch die Mineralien aus dem Wasser funkeln. Je weiter wir in die Höhle vordringen, umso mehr sieht man die Spuren der Maya. Der Ort war den Priestern vorbehalten, die ihn für zeremonielle Riten inkl. Opfergaben genutzt haben. Nach etwa einer Stunde immer stromaufwärts stehen wir vor einem drei Meter hohen Felsen, der auf ein darüber liegendes Plateau führt. Ich habe keine Ahnung wie ich da hoch geschweige denn wieder runterkommen soll und bin kurz davor zu kneifen. Aber einerseits wird Karen von ihren Söhnen angefeuert und erklimmt den Felsen. Phhhh, mir doch egal! Aber wie soll dann mein heutiger Tagebucheintrag enden ohne über eines der besterhaltenen Skelette der damaligen Zeit berichtet zu haben? Also dann los. Der Weg nach oben klappt ganz gut mit einer helfenden Hand am Plateau oben. Dann geht es au Socken weiter, um den Untergrund nicht mehr als nötig zu belasten. Ab hier ist der Weg trocken und fast eben. Emile hat extrem viel Hintergrundwissen und wir lernen viel über die Denkweise der Maya. Neben Gefäßen und Knochen fallen immer wieder Tropfsteine auf, die von den Maya in Form Ihrer Götter, z.B. des Jaguars behauen sind. Dann stehen wir vor einer Aluleiter, die weitere 5m nach oben zum heiligsten Ort führt. Hier sind sowohl die am besten erhaltenen Keramiken als auch Knochen zu finden. Die Forscher haben sich bei der Entdeckung entschieden, die Gegenstände an Ort und Stelle zu lassen. Viele Knochen insb. Schädel sind hier, das Highlight ist ein vollständiges Skelett. Allerdings scheint das kein friedlicher Tod gewesen zu sein. Einige Knochen sind gebrochen und auch die Hände fehlen... Danach geht es den selben Weg zurück. Mein Angstfelsen ist schnell bezwungen, mal wieder umsonst Sorgen gemacht. Den Rest des Weges durch Wasser und Fels legen wir vielfach auf dem Hosenboden zurück und ich bin mehr als froh über meine Weichei-Schwimmweste mit der ich mich im tiefen Wasser treiben lassen kann statt mich auf Felsvorsprüngen entlang hangeln zu müssen. Irgendwann ist dann Licht am Ende des Tunnels und nach einer letzten Schwimmeinlage sind wir zurück an der Sonne und dann auch bald wieder am Parkplatz. Nachdem wir alle wieder in trockenen Klamotten stecken gibt es noch ein spätes Mittagessen vor der Rückfahrt. Da ich leider gar keine Bilder habe hier ein youtube Video, dass alles ganz gut zeigt, bis auf die Tatsache, dass bei uns das Wasser sehr sehr viel höher Stand https://youtu.be/3n1ojB6FEFo. Alles in allem ein absolutes Muss für jeden Belize-Urlaub!

    Erwartungsgemäß habe ich am nächsten Morgen etwas schwere Beine, was mich jedoch nicht von meinem heutigen Ziel der Maya-Ruine Xunantunich abhält. Mit dem Bus kommt man bis zu einer Fährverbindung über den Fluss, die zum Eingang führt. Womit ich leider nicht gerechnet habe ist, dass das Hochwasser dazu führen kann, dass die Fähre nicht verkehrt, wie exakt jetzt der Fall. Eine Brücke gibt es nicht, auch schwimmen ist heute auch keine Alternative☹️. Daher zieht Plan B und die ich fahre weiter zu den Ausgrabungen von Cahal Pech, einer etwas kleineren Maya-Stätte, die bis 850 bewohnt wurde. Am Abend schaue ich noch im San Ignacio Hotel, dem besten Haus am Platz, das aus den Siebzigern stammt und auch die Queen schon beherbergt hat. Im herrlich grünen Garten kann man Leguane in den Bäumen sehen. Leider habe ich die letzte Tour verpasst, so muss ich mich mit dem Blick von der Terrasse begnügen. Der erste knallorange Leguan sitzt mitten im Baum, der zweite hat sich für mich extra auf einem Ast in Pose gesetzt. Aber genau in dem Moment als ich die Kamera zücke ist für ihn Schlafenszeit und er rollt sich um den Ast herum zusammen.
    Read more

  • Day119

    Nachdem wir in Belize City gelandet waren, sind wir gleich nach San Ignacio gefahren.
    Wir haben10 Tage in einer Gemeinschaft als Freiwillige gearbeitet die sich "Carmelita Gardens" nennt. Sie haben ein großes Grundstück und wollen eine Selbstversoger Gemeinschaft werden. Es ist noch alles sehr in den Anfängen, im Moment suchen sie Menschen die dort leben möchten, bzw. sich dort ein Grundstück kaufen wollen mit einem Haus oder kleinen Häuschen. Das besondere an den Häusern ist, dass der Strom durch Solaranlagen erzeugt wird und das Wasser vom Regen über Dachrinnen in Zisternen gesammelt und dann gefiltert wird. Es gibt schon 11 Häuser und das Ziel ist es auch Gärten und Obstplantagen zu haben. Für uns gab es nicht wirklich viel zu tun. Wir haben kleine Arbeiten gemacht, wie Wände abgewaschen, Bäume beschnitten, ein Boot gesäubert und Grundstücks Markierungen eingesetzt. Alle Menschen die dort leben und arbeiten waren sehr nett und freundlich und wir wurden gut aufgenommen.
    Nach San Ignacio sind wir nach Placencia gereist (in den Süden) und haben dort zum ersten Mal couchsurfing gemacht! Bei einer super netten Frau die uns viele Orte gezeigt hat und überall mit uns hingefahren ist!
    Read more

  • Day13

    Early departure from Caye Caulker and a boat, taxi and public bus later we arrive at San Ignacio.

    Not much to the town but it is a base to explore nearby ruins, caves, waterfalls and reserves.

    We have lunch at the town's market - $2 for a quasadia and 10 cents for 2 bananas.

    Then we catch a bus to the Xunantunjch ruins. And I am pretty sure the bus driver had his foot flat to the ground - at one stage I thought we were going to take off! After crossing the river on a barge its a 15 minute walk we are told. A 15 minute walk uphill in the sun! You can see the photo of my view at the back of the pack!

    The ruins are in a lovely quiet setting with few tourists.

    You can see the pyramid I didn't climb!! You can also see my red face! I lay under a tree in the shade minding the bags! But as there was no one around it was lovely and peaceful.

    Bus back to town early dinner and bed! The hotel doesn't have air conditioning included in the price and its $20US extra a night. There are two fans though so they should blow any mosquitos away!

    Usually I crank the air conditioning up to artic temperatures and sleep in long soaks, long pants and a long sleeved top. Pretty sure no mosquito is going to get through that!

    In the evening we strolled around the very busy town centre. We ended up sitting on the stage in the park in the centre of town eating our yummy street food. My tacos were $1.75 and my friends has a chicken and rice dish for $4.00. Then we found an ice cream place and had 2 scoops for $4.00.

    A very nice day.
    Read more

  • Day24

    From the stormy coast of Mexico we decided to 'flee' into the rainforest and jungles of Belize with Alica and Matt.

    After reading about the Mexican exit fee scam when crossing land border into Belize we've spent the morning reseaching various travel forums to find out if we have to pay or not. Reading about the most recent but very contradictory experiences of other travellers we decided to try and argue not to pay. Unfortunately the lady in the booth at immigration was absolutely not impressed and called her supervisor who sent us to Belize saying if we wouldn't pay he wouldn't give us an exit stamp into our passport. But we could try to get into Belize without....another10 minutes later at the belizean border we were sent back to Mexico... Our mood worsened immediately when the c*** (and I don't like using that word) at the border then tried to play up, saying she now wouldn't let us cross the border at all, even if we paid!!! 😈😵 well, she quickly took that back again tough after I asked to speak to her supervisor again....😂😂😂

    Anyway, we made it in the end, we're in Belize now, staying over in the small fishing village of Corozal then onto the western jungle towards Guatemala, hoping to escape the rainy, stormy coastline and hopefully find some adventures in the rainforest...
    Read more

  • Day11

    I had decided to make only 2 stops in Belize on my way to Guatemala. San Ignacio should be a good contrast to the Beach & Party Island Caye Caulker.
    I took the boat to get to Belize City which I had decided to skip as a full day stop. Just the 15 minutes walking from the boat to the bus station proofed me right. Belize City is just another City and even during the day it felt pretty sketchy.
    After the fancy ADO Busses in Mexico i actually enjoyed getting on the local bus to San Ignacio. For shorter trips they are really ok and you get to learn more about the country and the people on a local bus.

    The first surprise in San Ignacio was to meet Dinesha again. A girl I had met in Caye Caulker under some weird circumstances. Let's say... even though we are complete opposites - we seem to attract the same type of guy ;)
    Anyway it was nice to meet her again to actually get to know her and laugh a lot about this strange night in Caye Caulker.

    San Ignacio is the starting point to some tours you can take to the caves in the area. Even though I'm not a big fan of guided tours I should take the chance to see Actun Tunichil Muknal - an ancient Maya Site in an three-mile-long cave.

    You are not allowed to bring a camera (we got some pictures from the agency afterwards) and as you have to swim to get into the cave you actually just go in your swimsuit and watershoes. You have to swim and climb trough an amazing landscape of stalactites and stalagmites inside the cave in complete darkness with the only light coming from your groups headlamps till you reach the main chamber where you find tons on relicts like old pots and the skeletons of the sacrificed mayan people! It's incredible they are not taking away that stuff to put it in some museum.

    On the way out of the cave we were by ourselves with just our group of 7 people. Our guide made us turn of our lights and let us walk through the waistdeep water in complete darkness (you really couldn't see anything).

    This tour was so worth its money. Definitely recommended!
    Read more

  • Day2

    I left the beautiful island of Caye Caulker in the morning and started heading to San Ignacio after taking the ferry to Belize City, capital of the former British Honduras.
    The chicken bus (public bus) to San Ignacio took about two hours, and it was a unique experience in itself. Locals will get off the bus at random stops and we'd shuffle around to find a seat before others jump in.

    I only spent two days in San Ignacio, which is located closer to the Guatemalan border. The town has no shortage of tour operators, selling activities in the area. However I decided to get the local bus in the morning of the second day and head to the mayan ruins of Xunantunich. A much less touristy place and a beautiful view over the ruins and the Macal river.Read more

  • Day95

    The ferry docks at Belize City and during the 15 min walk to the bus station we think we've seen enough. Not sure if this is the shady part of town or if its all like this but it looks dodge and the taxi drivers are pushy and rude! Fortunately the bus arrives immediately and we are off to San Ignacio.

    On the bus and once we arrive its nice people galore! So refreshing. We find a nice cheap hotel (Abraham is awesome!) and head to the local, "Bamboo Bar" for some much needed drinks.. its a tiny little place and there we meet and chat to more friendly locals and Conrad, our awesome bartender.

    Chinese takeaway for dinner and we are crossing our fingers we'll get to go to the famous ATM cave tomorrow!
    Read more

  • Day16

    Von Caye Caulker nach Belize-City (mit nur ca. 15'000 Einwohner die grösste und Hauptstadt Belizes!) fahren Wassertaxis. Unseres war nicht besonders gross, aber besonders voll! Nach anfänglichen Problemen durchs Wasser zu kommen, schafften wir es dank Gewichtsverlagerung aller Passagiere doch noch.
    Auch der Bus war vollgestopft, und wir mit unserem Gepäck, dass wir im Zwischengang hinstellen mussten und jedes Mal hochheben, wenn jemand durch wollte... Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen gewöhnlichen öffentlichen Bus - also nicht um eine Nonstop-Fahrt. Trotz anfänglichem Unwohlsein, weil wir unverkennbar keine Einheimischen waren und vorallem weil überall vor Diebstahl gewarnt wurde, war das eine spezielle und im Nachhinein lustige Erfahrung. Geschlagene vier Stunden später (zwei Stunden länger, als angenommen) und zugedröhnt mit karibischen Rhytmen, trafen wir in San Ignacio ein - um dann zu erfahren, dass sich unser Hostel in der Nachbarsstadt gleich nebenan befindet.

    Das Städtchen San Ignacio fanden wir nicht sehr sehenswert. Ein kurzer Bummel genügte.

    In der Nähe befinden sich die ATM Caves - Actun Tunichil Muknal. Dabei handelt es sich um ein Höhlensystem, in welchem früher schon Mayas (sie nannten es "Xibalbá" = Eingang zur Unterwelt) gelebt haben. Die ausschliesslich geführte Tour startete mit einem rund 45 minütigen Marsch, bei welchem dreimal ein der Emme (fliesst durchs Emmental) gleichenden Fluss durchquert werden musste. Danach sprangen wir ins kühle Nass und schwammen durch den Eingang der Höhle ins Innere. Mit nassen Kleidern und Schuhen, bewaffnet mit Helm und Stirnlampe, wagten wir uns ins dunkle Innere. Wir kletterten über Steine, zwängten uns durch schmale Durchgänge und wateten durchs hüfthohe Wasser. Zu sehen gab es vieles: Gesteinsformationen in allen Varianten und Farben; glitzernde Mineralien; Wasserzeichnungen, die über Jahrhunderte entstanden sind; Überreste von Tongefässen und andere Spuren der Mayas; sowie konservierte Überreste menschlicher Opfer für die Götter - ja gar ein nahezu vollständig vorhandenes menschliches Skelett! Besonders die riesige 'Kathetrale' war unglaublich eindrücklich.
    Leider ist es nicht mehr erlaubt, die Fotokamera mit zu bringen. Ein ungeschickter Besucher zerstörte mit dem Fallenlassen der Kamera einst einen menschlichen Schädel...

    Ah ja und übrigens genossen wir in einem kleinen Beizchen gleich neben unserem Hostel Cocopele die wohl besten Chicken Wings ever! Inklusive super leckerem Kartoffelstock!
    Read more

  • Day146

    Frühzeitig und mit meiner mießen Laune bepackt fuhr uns Flo ohne Probleme über die Grenze nach Belize.
    Zielstrebig gings dann auch gleich weiter nach Burrel Boom.
    Noch immer etwas verwirrt, dass da alles englisch redet und man zwar mit US Dollar aber nicht mit Pesos bezahlen kann speißten wir dort am Straßenrand in einem kleinen Supermarkt/Restaurant.
    Ich denke es war ein Stammkunde der uns ausgiebig über unsere weitere Reise beriet. Nach langem hin und her sollte es schlussendlich nach San Ignacio gehen.

    Wir fuhren also weiter und passierten bald darauf die Hauptstadt Belmopan.
    Dort tankten wir mal das Mäuschen mit dem Regular Stoff von Belize voll, erleichterten unsere Blasen und düsten weiter.
    Es waren vielleicht noch 2km die wir zurück legten bervor es tschepperte.
    Plötzlich gabs nen Knall und meine Mühle brüllte nur noch so dahin. Von der Einen auf die Andere Sekunde war sie doppelt so laut.
    Also bog ich an den Straßenrand um eine erste Diagnose zu erstellen. Da uns nichts auffälliges wie Flammen, Öl oder ein böse grinsender Kobold aus dem Motorraum entgegensprang fuhren wir mal weiter...
    Gleich bemerkten wir aber zu dem ohrenbetäubenden Lärm, die fehlende Leistung. Wir schafften grad noch so irgendwie 50km/h.
    Es war also noch ein Blick in den Motorraum notwendig.

    Fachmännisch beäugten Flo und ich ein weiteres Mal am Straßenrand das Heck, als eine draußen essende Familie uns darauf hinwieß, dass ein Mechaniker die gegenüberliegende Einfahrt hinauf seine Werkstatt hat.
    Der Mechaniker hat uns gleich mal auf die Zündkerze hingewiesen, die traurig am Zündkabel baumelte anstatt bei ihren Kollegen im Motorblock zu stecken.
    Kurz darauf fuhr er auch schon los um irgendwas zu holen. Die Zeit wollten Diana und ich nutzen um mit den letzten 4BZE zum nächsten Bankomaten in die Stadt zu fahren und Geld zu holen.

    Wir kamen gerade an als Flo die Rucksäcke wieder in den Kofferraum packte weil er uns schon gesucht hat. Der Mechaniker war nach zwei Minuten fertig und Flo wollte uns Entgegenfahren oder Abholen, fand uns aber nicht.
    Wir bezahlten also die 20BZE mit nem fetten Trinkgeld und fuhren weiter.
    Trotz des spürbaren Kraftunterschieds zu früher und dem erbärmlichen Gehuste meines Wagens setzten wir mit meiner in keinster Weise besseren Laune fort.

    San Ignacio erreichten wir am frühen Abend und checkten nach dem Abendessen in einem Hotel ein bevor wir das Nightlife des Städchens etwas auscheckten. Den Hostelbesitzer bat ich zuvor um einen Ratschensatz um die Zündkerze mal anzuschauen, den ich am nächsten Morgen bekommen sollte. Ich glaube zu diesem Zeitpunkt war meine Laune wieder besser.

    Ich konnte die Stadt nicht leiden.
    Nicht wegen dem wenig/nicht vorhandenen Nightlife. Es waren mehrere Faktoren. Schwer zu beschreiben und ich bin mit den Footprints generell hinterher.
    Es war eine unangenehme Athmosphäre. Alles auf Geld ausgerichtet. Die Typen ließen auf offener Straße die Eier raushängen und sahen in ihren Bemühungen eine Frau in die Kiste zu bekommen auch kein Hindernis im danebensitzenden Partner. Bis die Situation eskaliert...

    Am nächsten Morgen fuhr Flo früh morgens los nach Tikal und ich wollte das Zündkerzending durchziehen.
    Also mal die Wäschedame nach dem Hostelbesitzer gefragt. Zwecks Ratschensatz usw..
    Der sollte am frühen Abend wieder kommen. So ein scheiss...

    Die Wäsche sollte eh noch gemacht werden also nahmen Diana und ich halt dieses Vorhaben in Angriff.

    Am Nachmittag als Flo wieder aus Tikal zurückkam, bekam ich auch bald meinen Ratschensatz und ratschte mit Hilfe von Flo und einigen Belikin (belizianisches Bier) bis nach Sonnenuntergang am Hintern meiner Kleinen herum.
    Gebracht hats nichts. Eine Premiere gab uns dennoch einen Grund zu feiern.
    Ich hatte zum ersten Mal meine Schlüssel eingesperrt.
    Kurz nach unserem Gastgeber bekam auch ein Mitarbeiter des benachbarten Chinarestaurants Wind davon, fummelte gescheit mit und gab seinem Kollegen bescheid.
    Ein vorbeifahrender, mit seiner Familie im Auto sitzender und offensichtlich leicht angesoffener Familienvater meinte er hole schnell das richtige Werkzeug, wollte anfahren und würgte seine Kiste ab.
    Drei Getthokids kamen um die Ecke und wollten wissen, was wir ihnen geben wenn ihr Kumpel das Auto aufbekomme.
    Flo und ich durften von da an nicht mehr probieren..
    Länger als ich dachte dauerte es das Schloss zu knacken.
    Irgendwann kam dann der Angesoffene mit einer Aluschiene wieder und markierte gleich mal den Dicken, musste sich aber nach den Anweisungen der drei Kids hinten Anstellen um sein Glück versuchen zu können.
    Alles zog sich und keiner hatte Glück...
    Der Chinese wars schlussendlich der, der den Knopf nach oben schob und wollte 3,5BZE als Ersatz für seinen im Kampf geopferten Karbiener.
    Der Angesoffene gab sich mit nem Bier zufrieden und die Kleinen durchstöberten gleich das Auto.

    Die Wäsche war am nächsten morgen immer noch nicht trocken als wir wieder Richtung Chetumal fuhren. Über Nacht gebar ich die Hoffnung, dass es vielleicht am anderen Sprit lag und wir mit der nächsten Supertankung wieder mit gewohnter Kraft die Straße bestreiten.
    Keine 20m nach der Tankstelle ging mein Scheibenwischer auf der Fahrerseite in Urlaub. Nicht, dass ich ihn die letzte Zeit wahnsinnig strapaziert hätte, er legte sich einfach in die Sonne auf dem Kofferraumdeckel und stellte sich tot.
    Repariert und weiter in eine Polizeikontrolle die sich mal wieder voll ausgezahlt hat.
    Der Typ am langen Arm des Gesetzes gab sich mit der abgelaufenen mexikanischen Versicherung nicht zufrieden.
    Er wollte eine Belizianische...
    Hin und her und herumgedrückt hat er anstatt einfach zuzugeben, dass er Schmiere will. Depp.

    In Chetumal angekommen sanken meine Hoffnungen, es läge vielleicht am Sprit...
    Read more

You might also know this place by the following names:

San Ignacio, סן איגנסיו, SQS, San Ignasijus, Сан-Игнасио, Сан-Ігнасіо-Кайо, سان اگناسیو، بیلیز, 聖伊格納西奧

Sign up now