Bolivia
Cerro Puscallani

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27 travelers at this place:

  • Day8

    Wir schipperen über den tiefblauen See zur „Isla del Luna“ (Mondinsel) wo wir die Ruinen des Tempel der Sonnenjungfrauen besuchen. Auf der benachbarten „Isla del Sol" (Sonneninsel), die in der Mythologie als Geburtsort der Inka gilt - hätten wir den Fels des Puma“ der Namensgeber des Sees (Titi= Puma, Caca=Fels) ist sowie den Sonnentempel „Pilcocaina" sehen sollen. Aber die Südamerikaner sind berühmt für Streiks/Streits und so kann beides seit einem Jahr nicht angesehen werden. Wir sind stattdessen die „Escalera del Inka“, die Treppe der Inka, bis zu einer Quelle hinaufgestiegen. Das Wasser aus diesem Inka-Brunnen ist heilig und verleiht angeblich ewige Jugend.
    Anschließend eine kurze Wanderung über die Insel bis zu einem Mittagsplatz mit Aussicht. Es gab leckeres traditionelles Essen wie Mais, dicke Bohnen, Forelle, Käse, verschiedene Kartoffeln und Kochbananen.
    Am Abend versinkt die Sonne glutrot im dunkelblauen Wasser des Titicaca Sees und nur ein „Chuflay“ (traditionelles bolivianisches Mixgetränk) hilft ein wenig gegen die unerbittliche Kälte.
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  • Day66

    3/5 - Titicacasee

    November 6, 2016 in Bolivia

    Huhu,

    Ich melde mich aus unserem derzeitigen Standort, was zumindest das Land angeht!
    Die Grenze nach Bolivien habe ich nicht wie gewohnt mit Lina überquert, sondern mit Alina. Linas Zerrung war durch unseren Trek zum Colca Cañon wieder provoziert worden und deshalb haben wir dann entschieden, weil Alina aus Zeitmangel schon früher nach Bolivien wollte, Andy, mit dem sie fortan reisen wird, aber noch seinen großen Trip auf einen 6000m hohen Vulkan antreten sollte, Lina noch 2 Tage länger in Arequipa bleiben und auf Andy warten wird. Wir wollten uns dann alle in La Paz wiedertreffen.

    Wir legten vor Bolivien noch einen kleinen Zwischenstopp ein & sahen uns von der peruanischen Seite, genauer gesagt von Puno aus, den berühmten Titicacasee an. Dabei fuhren wir in einer Gruppe mit dem Boot zu den Schilfdörfern, wo die Einheimischen ihr Unwesen treiben. Es war wirklich interessant zu sehen, wie die ihr Leben führen und Alina, ein anderer der Gruppe aus England und ich durften sogar die originale Kleidung dieser Leute anprobieren! Allerdings endete es damit, dass wir uns ziemlich genötigt fühlten, ein Souvenir bei der jeweiligen Familie zu kaufen. Aber das tut man dann ja auch gerne!

    Von Puno ging es nach Copacabana, Bolivien, auf die andere Seite des Titicacasees, um dort am darauffolgenden Tag auf die schöne Isla del Sol zu fahren. Wir fuhren auf die Nordseite, um von da aus gemütlich auf die Südseite zu laufen. Die Aussicht ist einfach def Wahnsinn! Das Meer ist dunkelblau und überall siehst du Berge oder kleine Inselartige Gebilde. Wirklich beeindruckend!
    Wir hatten zudem glücklicherweise super gutes Wetter und ließen den Abend mit einer Gruppe, die wir dort kennenlernten, mit Wein und Kartenspielen ausklingen.
    Am nächsten Morgen ging es endlich mal zu einer humanen Uhrzeit wieder zurück aufs Boot, um von dort aus wieder zurück nach Copacabana zu fahren.
    Dort angekommen blieb uns nicht viel Zeit, bis der Bus nach La Paz gehen sollte, sodass wir nur schnell unsere Backpacks aus diesem schrecklichen Hostel holen und etwas essen mussten, bis es wieder hieß - auf ins nächste Abenteuer!

    Ihr seht also vielleicht ein bisschen, dass unsere ganzen Aktivitäten wirklich sehr eng getaktet waren in der letzten Zeit. Zusätzlich ist das Internet so wahnsinnig schlecht in Bolivien und ich lebe nur von WLAN hier, dass ich nicht so viele Möglichkeiten hatte, mich bei euch zu melden. Aber hier bei der Salar de Uyuni-Tour fährt man wirklich viel Auto, da war ich mal fleißig!

    XX Jojo
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  • Day62

    Isla del Sol

    June 3, 2017 in Bolivia

    In the middle of Lake Titicaca you can find Isla del Sol (Island of the Sun) so we got up early to catch the boat across to the island to explore. Unfortunately you can only visit the South of the island at the moment as there is a big dispute between the North and the South and the North have but up a big barricade to stop anyone from visiting - rude!

    The boat took around 1 and a half hours to get to the island, of which Simon slept the majority of the way. When we arrived we ventured up the Inca steps and headed to the highest point in the South Island to take in the views. This took rather a long time as it was really steep and we are still at high altitude which makes it even harder. Simon however has turned into a little bit of a hiker and is now loving the walks - who'd have thought it?! The view at the top was amazing so we stopped for a picnic lunch of very dry cheese with sour cream Pringles rolls.

    We had been told that there were some Incan ruins at the most southerly tip of the island so we made that our second stop. The walk there was much easier as it was all downhill however because of this we did keep stopping to ask ourselves whether they would be worth it in anticipation of the walk back up. We persevered though and reached the the Incan hut. You could walk inside through the different rooms which was pretty cool.

    We then headed back to the port to catch the boat back to the mainland. We decided to sit on top of the boat on the way back to take in some of the views. It was quite crowed however a cholita still managed to find room to lay down and take a nap whilst a little boy which I assume was her grandson spent the next hour licking the railings.

    We didn't think much of the food in our hostel the previous evening so we had a look on trip advisor and headed to Restaurant Gourmet ALI for some dinner. I opted for a trout lasagne which came with garlic bread and Simon had Llama fillet with potatoes and veg. Both dishes were delicious! It was some of the tastiest food we have eaten in Bolivia! I may have to try and recreate trout lasagne when I get home. It sounds strange but it was incredible.
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  • Day93

    Copacabana & Isla del Sol

    May 6, 2017 in Bolivia

    Our last stop in Bolivia brings us to the shores of Lake Titicaca, before we cross over into Peru.

    After arriving in Copacabana, we found our hostel, Piedra Andina, which was so nice - like a little home away from home. The weather was glorious and we had a great view of the lake from our balcony. We then went out to explore the town. It's fairly small, you don't need that long to explore there.

    We walked up to El Calvario which is 4,100m above sea level. It was a bit of a walk due to the altitude but the views from the top made it worth it. We also visited the Catderal which is a beautiful white building amidst the typical Bolivian half-built houses. We got our bus tickets for Cusco and then had some food and played draughts.

    The next day, Dad and I got up early to go to Isla del Sol. We didn't realise that the boat takes one and a half hours to go a fairly short distance - the boat was painfully slow and we made the mistake of staying on the boat even longer to go to Isla de la Luna which there is virtually nothing there. We finally arrived at Isla Del Sol around 1pm (we had left at 8.30am) and had some lunch. After we explored a bit. Once you're away from people trying to sell you stuff the island is really idyllic and peaceful. On great form, the sun came out and we enjoyed a good view from the top of the island.

    We left the island at 3pm and got back at 5. I had forgotten that the entries for the London Marathon closed the next day and we were getting a night bus to Cusco. In a frantic rush before our bus, I went to an Internet cafe to apply for the ballot. We then got our bus and crossed the border into Peru.

    This marks the end of another country on my travels. I have really enjoyed Bolivia - it's a world away from Chile and Argentina. It's a lot rougher around the edges but there is so much beauty in the country and the people I found to be friendly.
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  • Day60

    Isla del Sol

    March 10, 2017 in Bolivia

    War das ein stressiger Morgen. Wir hatten doch glatt vergessen die Uhr umzustellen. Da fährt man gerade mal 150 km weiter und denkt zwei Tage vorher noch daran, dass Bolivien eine andere Zeitzone hat, mussten wir heute morgen doch etwas hetzen. Zum Glück hatte David am Abend vorher ein Bier getrunken, was ihn um 7:44 zum Toilettengang zwang. Darüberhinaus stellt sich Davids IPhone von selber um. Also Lisa wecken, anziehen, packen, Zähne putzen und noch das vorbestellte Lunch Paket vom Hostel abholen. So hatten wir noch genug Puffer um um 8:30 das Boot im Hafen zu erreichen und in den Nordteil der Insel zu gurken. Es fuhr nämlich kaum schneller als 8 km/h sodass wir erst nach 2,5 h ankamen. Von dort hieß es zunächst: Toilette, und dann Eintrittskarte für das unspektakuläre und in die Jahre gekommene Museum zu kaufen. Ziel war es die Insel (8 km) zu durchqueren. Da wir aus Machu Picchu kamen, waren die Ruinen recht unbeeindruckend. So ging es weiter über mehr Stein denn Stock. Insgesamt mussten wir 3 mal Wegezoll zahlen, dessen Grund uns bis auf die Ruinen und das Museum weitestgehend unbekannt war. Zum Glück waren es nur gut 5€ pro Nase.
    Wir hatten ziemlich Glück mit dem Wetter, daher auch die schönen Fotos. Gegen 14:45 erreichten wir den Südhafen der Insel, den wir auch bereits auf dem Hinweg angesteuert haben. Dort tranken wir noch jeder einen sauren, frischgepressten Jugo de Naranja (Osaft) und bestiegen um 15:30 wieder das Boot welches während der Wanderzeit wieder zurückfuhr. Ursprünglich wollten wir auf dem Dach sitzen und die Landschaft beobachten, eine russische Reisegruppe die in einem ohrenbetäubenden Lärm oben kommunizierte machte diese Idee leider unattraktiv, sodass wir es uns wieder unten auf den Polstermöbeln bequem machten. Jetzt sitzen wir im Boot und werden Copacabana nach 1,5 h Fahrt erreichen. Da wir auf Grund der Höhe auch wieder einige Male aus der Puste waren, sind wir wieder ganz schön im Eimer. Wenn alles klappt, wartet heute Abend eine heiße Wanne im Hostel auf uns - hat geklappt!
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  • Day27

    24.02.2018: Titicacasee

    February 24 in Bolivia

    Heute sind wir mit dem Bus in Richtung Titicacasee und La Paz um 07:00 Uhr gestartet. Der erste Stop erfolgte dann an der Grenze zu Bolivien. Wir mussten aussteigen, bei einem Polizeiposten einen „Abmeldezettel“ mit Stempel holen und dann in einem anderen Büro die Ausreise vollziehen. Reichlich kompliziert für uns Europäer! Da lernt man doch die Vorteile der EU schätzen.

    Nach dem Grenzübertritt hatten wir dann neue Busse mit einer Bolivianischen Reiseleitung. Der nächste Halt war dann Copacabana, der bedeutendste Wallfahrtsort von Bolivien. Nach kurzer Besichtigung konnten wir vor der Kirche ein ganz besonderes Schauspiel beobachten. Draußen wurden von einem Priester Autos und ihre Besitzer gesegnet. Zuvor wurden die Karossen mit Blumen geschmückt und mit Sekt und Weihwasser besprengt. Sehenswert!

    Weiter ging es dann mit einem Tragflügelboot über den Titicacasee. Nach einem Mittagessen auf der Sonneninsel besuchten wir auch die Mondinsel mit der Kulturstätte Huatajata aus der Inkazeit. Anläßlich der Überquerung des Titicacasee wurden wir von unserem Reiseleiter und dem Kapitän noch nach einem Inka-Ritus „gesegnet“ und mit einer entsprechenden Urkunde ausgezeichnet. Ein netter Spaß!

    Wieder auf dem Festland ging es weiter mit dem Bus nach La Paz, wo uns noch ein besonderes Highlight erwartete. Unser Reiseführer hatte eine Fahrt mit der neuen Seilbahn durch den „Stadt-Dschungel“ eingeplant. Die Stadt La Paz will mit den Seilbahnen dem Verkehrschaos entgegenwirken. Auch für Touristen ist diese Einrichtung interessant, da man einen ganz besonderen Überblick über die Stadt gewinnt. Gegen 19:30 Uhr erreichten wir dann unser Hotel in La Paz. Von hier aus geht es dann am morgigen Sonntag auf eine Stadtrundfahrt und in der Nacht zum Montag nach Lima zurück.
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  • Day39

    Isla del Sol

    December 10, 2016 in Bolivia

    Von Copacabana aus machten wir einen Ausflug zur Isla del Sol. Sie trägt ihren Namen aufgrund ihrer hervorstechenden Bedeutung in der Inca-Mythologie. Auf sie soll nämlich der Sonnengott Inti seine beiden Kinder, den ersten Inca und seine Frau, zur Erde hinabsteigen haben lasen.

    Von Copacabana aus fahren täglich mehrere Boote ab, die die nahegelegene Insel in etwas mehr als einer Stunde erreichen. Sie ist sehr langgestreckt und beherbergt 3 Gemeinden der indigenen Bevölkerung. Wir haben uns entschieden uns auf der Nordseite der Insel absetzen zu lassen, dort zu übernachten und am nächsten Morgen zur Südseite zu wandern.

    Als wir auf der Insel ankamen, brachte man uns keinerlei Aufmerksamkeit entgegen. Grade so, als habe man beschlossen, die ankommenden Touristen stillschweigend zu akzeptieren, ihnen aber nicht auf besondere Weise entgegen zu kommen. Ganz im Gegensatz zu Peru, wo man an jeder Ecke angesprochen wurde, war es hier so. als wäre man gar nicht da. Das wirkte auf uns keineswegs unhöflich, nur reserviert und zurückhaltend. Sprach man die Menschen nämlich an, etwa um nach dem Weg zu fragen, etwa einzukaufen oder einen Kaffee zu bestellen waren sie ungemein freundlich und zugewand. Die ganze Insel war voller Tiere. Bis zu dieser Stelle hatten wir es hauptsächlich mit Lamas, Alpacas und Hunden zu tun gehabt. Auf der Insel trafen wir aber auch eine Vielzahl an Schweinen, Eseln und Schafen an, die teilweise angebunden waren, teilweise aber auch frei über die Insel liefen. Insbesondere die Schweine mochten es gestreichelt zu werden und warfen sich dabei teilweise in Schaaren vor einen, sobald sie sahen, dass man sich mit einem von ihnen beschäftigte. Ein ungemein cleveres Verhalten für eine Gruppe von Tieren, die gemeinhin als wenig einfallsreich angesehen wird. Tatsächlich aber besitzen ausgewachsene Schweine eine mit Primaten vergleichbare Intelligenz. Untrsuchungen der Universität Leipzig zeigen, dass sie in der Lage sind, einen ihnen gegebenen Namen zu verstehen und ihn sich einzuprägen. Zudem erkennen sie sich selbst in einem Spiegel, was sie auf die selbe Ebene, wie Delphine stellt. Vermutlich, aber das ist nur meine Vermutung, haftet ihnen ihr etwas elendiges Image an, weil sie nicht der menschlichen Vorstellung von Zivilisiertheit entsprechen. Sie fressen sprichwörtlich, „wie die Schweine“, suhlen sich im Dreck und gelten in mindestens 2 großen Religionen als „unrein“.

    Nachdem wir, kurz nach unserer Ankunft, etwas in der Nähe des Anlegers herumgelaufen waren und eine Karte gekauft hatten, wurde uns von einer Frau mittleren Alters ein Hostelzimmer angeboten, das wir gerne annahmen. Die Familie hatte für das Hostel einfach ein zusätzliches Gebäude auf ihrem Bauernhof errichtet, der ganz dicht an der Inselspitze lag und somit einen wunderbaren Blick auf die beiden nahegelegenen Buchten bot. Das Zimmer war einfach, verfügte aber über eine Toilette und Elektrizität. Wir luden unser Gepäck ab und machten uns zunächst auf den Weg unsere Inselhälfte zu erkunden. Ein langer Pfad führte zu einigen Incastätten. Eine bestand lediglich aus zwei ovalen Auslassungen im Boden, die mit etwas Phantasie wie die Fußabdrücke des auf die Erde hinabgestiegenen ersten Inca aussahen. Zudem war ein Opferschrein auf einer der Landzungen aufgebaut. Ganz Lateinamerika hat eine lange Opfertradition. Zwar waren Menschenopfer bei den Inca im Vergleich zu den Azteken seltener, kamen aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit vor. Allerdings wurden Menschen zumeist nicht, wie in Mittelamerika üblich, ausgeblutet, sondern in der Kälte, manchmal unter Drogeneinfluss, ausgesetzt. Der Opfertisch wird also vornehmlich Tieropfern gedient haben. In den sehr traditionellen Bergregionen Boliviens werden beim Bau von Häusern noch häufig getrocknete Lamaembryonen mit verbaut, um es zu segnen.

    Um auf der Isla del Sol herumlaufen zu können, mussten wir im Verlauf der nächsten beiden Tagen insgesamt 3 Passierscheine kaufen. Hierzu standen gefühlt an jeder Ecke einheimische Männer herum und kontrollierten, ob alles seine Richtigkeit habe. Von einem Australier, mit dem wir bereits einen Tag vorher etwas gesprochen hatten meinte, dass ein Freund von ihm ihn davor gewarnt habe. Wir allerdings hatten keine wirklichen Probleme mit den Verkäufern. Wir bezahlten, wie angekündigt, drei Mal für die Passierscheine und konnten dadurch überall hin. Nur an einer Stelle schienen wir bei einem „nicht-offiziellen“ Verkäufer gekauft zu haben. Ein späterer Kontrolleur wirkte nämlich etwas verdutzt über unsere Aussage, wir hätten die Karten von einem Mann auf einem Bergpass erhalten. Er winkte uns dann aber trotzdem durch.

    Am Abend des ersten Tages aßen wir mit einem französischen Pärchen, das wir im Hostel kennengelernt hatten zu Abend. Sie wollten am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang aufstehen und dann einmal die Insel umrunden. Als wir aufstanden waren sie schon weg. Die Nacht tobte aber ein so ungeheures Unwetter, dass ich mir nicht sicher bin, ob sie bei ihren Plänen geblieben waren. Unser Hostel hatte ein Blechdach unter das Nachts der Wind polterte und dem Unwetter Nachdruck verleite. Offenbar sind solche Unwetter auf der Isla del Sol, zumindest in der Regenzeit, aber keine Seltenheit. Ein paar Tage später lernten wir einen Kanadier kennen, der, als ein Gewitter hereinbrach, direkt auf einer Bergspitze stand. Er war somit der höchste Punkt der Insel, an dem bekanntlich gerne der Blitz einschlägt und dementsprechend nachhaltig hat ihn diese Erfahrung beeindruckt.

    Wir brachen am Vormittag auf, um die Insel zu überqueren und zum Nachmittag am Hafen der Südseite sein zu können. Auf dem Weg wurden wir von einem netten Hund begleitet, den wir Django tauften. In den einzelnen Gemeinden sieht man kaum Hunde und jedesmal, wenn wir an Menschen vorbeikamen zog unser Begleiter die Ohren an und klemmte seinen Schwanz an. In einem Dorf sahen wir ein kleines Kind von etwa 3 Jahren einen Stein aufheben als es Django sah. Zeitweise begleitete unser sogar noch ein weiterer Hund, den wir allerdings ungetauft ließen, da er uns nicht lange die Treue hielt. Django hingegen ging fast die gesamten 10 Kilometer des Küstenverlaufs mit uns. Immer wenn wir anhalten mussten, um unsere Passierscheine vorzuzeigen, legte er sich ins Gras und döste vor sich hin. Kurz vor dem Ziel aber kamen uns zwei andere Reisende entgegen denen sich unser bis dahin so treuer Weggefährte plötzlich anschloss, ohne sich auch nur einmal nach uns umzudrehen.

    Am Anleger stellten wir dann fest, dass wir nicht genügend Bolivianos für die Rückfahrt bei uns hatten und waren froh zu hören, dass man auch unsere Dollars akzeptieren würde. Der Wechselkurz war natürlich dementsprechend schlecht. Die Perspektive ohne Geld auf der Insel bleiben zu müssen war aber denkbar schlechter und für genau solche Fälle tragen wir immer etwa 100 Dollar in Bar mit uns rum. Wir haben auch gehört, dass man in Bolivien auf diese Weise Probleme mit der Polizei „lösen“ kann. Insbesondere in La Paz, unserem nächsten Ziel, soll es ab und zu vorkommen, dass man in problembehaftete Situationen kommt.
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  • Day40

    Isla Del Sol

    August 6, 2016 in Bolivia

    Arrivée samedi à copacabana, bien loin sans même l'avoir jamais vu, de la plage Brésilienne qui fait rêver. Ici se sont surtout les détritus qui dominent surtout que c'est la semaine de la vierge de copacabana où tout le monde vient baptiser sa voiture et tout ce qui est possible d'alcool et de confettis. Les pétards eclatent toutes les 10 minutes,bref on a rêvé mieux. Nous montons quand même la petite montagne de copacabana pour assister au superbe couché de soleil...
    Le lendemain nous partons pour l'isla del sol, un petit paradis nous attend, un décors méditerranéen en plein milieu d'un lac immense en Amérique du Sud !
    Une petite rando de 6h tout de même pour faire le tour de l'ile, un peu fatiguant mais ça en valait la peine !
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  • Day37

    Nachdem mir unser Busfahrer voller Stolz den neu installierten Rammbock (ein kleiner Anbau an der Stoßstange) seines Busses gezeigt hatte, ging es auch schon gleich los. Die 3-4-stündige Fahrt von La Paz nach Copacabana wird von einigen Anbietern größerer Busse sowie den klassischen Minibussen bedient. Bei den großen, die nach festem Zeitplan etwa zweimal am Tag fahren, gibt es für einen kleinen Aufpreis auch einige bessere Busse. Da wir allerdings nicht noch mehr Zeit in La Paz verbringen wollten, entschieden wir uns für eine der lokalen Gesellschaften. In unserem Bus fuhren zum Start lediglich 12 Passagiere mit, darunter eine Frau, die einen riesigen Sack Gemüse transportierte sowie ein älterer Herr, der wohl einen Teil seines Möbiliars nach Copacabana zu bringen vermochte. Schon bald stieg die Passagierzahl an, da der Fahrer und sein Kollege, der nach dem ersten Stop in El Alto vor dem Bus herlief, keine Gelegenheit ausließen, durch andauernde „Copacabana“-Rufe mehr Passagiere in den Bus zu bekommen… Mal wieder waren dies Verhältnisse, die uns sehr stark an Afrika erinnerten! Von Copacabana machten wir einen Ausflug auf die Isla del Sol. Leider gab es einige Wochen vor unserer Ankunft politische Unruhen zwischen dem Nord- und dem Südteil der Insel, sodass der Nordteil der Insel abgeriegelt und nicht für Besucher zugänglich war. Wir kombinierten von daher einen Besuch des Südteils der Isla del Sol mit der nahegelegenen kleineren Insel „Isla de la Luna“, die vor den Unruhen lediglich privaten Booten vorbehalten war. Auf der Isla de la Luna findet man eine relativ unspektakuläre Inka-Stätte, ein paar Schafe, die fest gekettet einen Kreis mit einem Radius von ca. 1,5 m abgrasen und ein Toilettenhäuschen. Naja, was soll ich sagen, wir waren weniger begeistert. Nach etwa einer Stunde ging es weiter. Nachdem der Bootsführer kurz nach Start nochmals an Deck kam, um uns „neu zu verteilen“, damit der Motor des Bootes die Überfahrt schaffen würde, bewegten wir uns mit gefühlter Schrittgeschwindigkeit in Richtung Isla del Sol. Die Insel verdankt ihren Namen „Sonneninsel“ der Tatsache, dass die Inkas annahmen, dass der Sonnengott Inti hier seine Kinder auf die Erde herabließ. Die Isla del Sol gilt somit weithin als Geburtsort des Inkareichs. Auch an unserem Ausflugstag kam mit Besuch der Insel die Sonne aus dem zuvor doch etwas bedeckten Himmel hervor. Der Aufstieg bis zum Gipfel der Insel lohnt allemal, da sich von dort aus ein deutlich schöneres Panorama im Hinblick auf Insel und Titicacasee bietet, als man dies nach Besuch der kleinen Nachbarinsel vielleicht vermuten konnte. Spätestens beim Abstieg in die kleine Stadt Yumani trifft man immer wieder auf Esel, die das auf der Insel präferierte Transportmittel darstellen. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die größte Insel im Titicacasee allemal einen Besuch wert ist, es aber dennoch nicht in unsere bisherigen Highlights schafft.Read more

  • Day14

    Isla del Sol

    February 14, 2016 in Bolivia

    Wunderschöne Insel - zwar nur ein kurzer Aufenthalt, aber den genießen wir sehr!!

You might also know this place by the following names:

Cerro Puscallani

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