Bolivia
Colchani

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11 travelers at this place:

  • Day41

    Salzige Perspektive

    February 10 in Bolivia

    Der Salar de Uyuni ist mit über 10.000 qkm der größte Salzsee der Welt. Vielleicht ist er aber im Rahmen einer konzertierten Aktion der gesamten Fotoindustrie erdacht und - verborgen vor der Weltöffentlichkeit - heimlich umgesetzt worden. Denn was würde die Menschheit - vor allem die japanische, aber auch die lieben Motorradkollegen - eigentlich perspektivisch knipsen, wenn es dieses Naturschauspiel nicht gäbe?

    Natürlich muss man das gesehen haben, es ist grandios, im Grunde sehr ruhig und vor allem skurril. Da wir in der Regenzeit unterwegs sind, steht auf der festen Salzkruste das Wasser. An ein Befahren mit den Bikes ist nicht zu denken, aber den Fahrkünsten von Miguel mit seinem Landcruiser kann man sich anvertrauen. Er beschallt uns auf dem Weg zum früheren Salzhotel, etwa 6 km vom Ufer entfernt, mitten auf dem See, mit Ramstein (Mutter! Bück dich!). Bizarrer könnte die Situation kaum sein.

    Leider fehlt die deutsche Flagge auf der Fahneninsel (wer immer das liest und demnächst dort hinfährt: bitte mitnehmen, soviel Patriotismus muss sein). Aber das Klingenstadt-Entchen darf auf dem Salzsee schwimmen gehen.
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  • Day11

    Salar de Uyuni

    March 20, 2017 in Bolivia

    Vamos! - hieß es heute morgen um 5. Besonders begeistert waren wir nicht von der Zeit, aber das Aufstehen hat sich mehr als gelohnt! Los ging es in kompletter Dunkelheit. Nachdem wir ein paar Schlaglöcher und Hugelstraßen durchquert haben, fanden wir uns auf einmal mit dem Jeep mitten auf einer mit Wasser bedeckten Salzfläche wieder. So fuhren wir dann weiter bis der Horizont langsam heller wurde. Nachdem wir angehalten hatten, konnten wir mit Wasser unter den Füßen und einer frischen Brise den Sonnenaufgang über der Salar de Uyuni beobachten. Was für ein atemberaubender und wunderschöner Anblick. Die Wolken und die Sonne spiegelten sich in der flachen Wasserschicht über dem Salz. Danach ging es zu einem Salzhotel in der Wüste, in der es das langersehnte Frühstück gab, was aus einer Art Kuchen mit Dulce de Leche und Fruitloops bestand. 😁 Danach haben wir dann die obligatorischen Fotos auf der endlos erscheinenden Salzfläche gemacht und sind noch weiter gefahren - immer mit einer weißen endlosen Wüste um uns herum.
    In 2 Stunden geht es dann weiter mit dem Nachtbus nach La Paz...Bis dahin - buenos noches!
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  • Day40

    Höher, weiter, blauer

    February 9 in Bolivia

    Das erste Bild zeigt den Blick auf den Salar de Uyuni, den wir nach erneut langer Fahrt am Abend erreichen. Er liegt auf 3.650 m Höhe und ist mit über 10.000 qkm der größte Salzsee der Welt. Wäre es trocken, wir könnten morgen mit den Motorrädern darauf herumfahren, doch durch den vielen Regen der letzten Tage wird das nicht möglich sein: wir organisieren einen Jeepausflug. Nachtrag: Es regnet die ganze Nacht durch ...

    Der Fahrtag selbst ist weitgehend trocken, kurvenreich und traumschön. Unterschiedlichste Landschaften wechseln sich ab. Alles ist höher und weiter, als wir das gewohnt sind. Alpakas und Guanakos weiden in riesigen Hochtälern. Pampasgras, Kakteen und Lupinen (?) wechseln sich ab. Gelegentlich zeigen sich verschneite Gipfel. Und immer wieder reißt der Himmel sehr blau auf - obwohl zugleich Regenschauer, Wolkenberge und Windhosen zu beobachten sind. Zweimal kommen wir in kurze Hagelschauer.

    Nur ein Zwischenstopp ist ernüchternd, nämlich unser "Fuel-Up-Break" in Potosi. Im 17. Jahrhundert machte der Silberreichtum die Stadt zu einer der größten der Welt, und noch heute leben dort 175 Tsd. Menschen. Schon die Einfahrt ist häßlich, eine riesige Müllkippe inklusive streunender Hunde und im Müll wühlender Menschen springt als erstes ins Auge. Alles ist grau in grau. An der Tankstelle müssen wir uns in eine lange Schlange einreihen, mit der Folge, dass uns der LKW vor uns mindestens eine Jahresdosis Feinstaub verabreicht. Potosi kommt ganz oben auf meine Liste mit Orten, wo ich nie wieder hinmöchte.

    In Uyuni noch eine kurze Begegnung mit einem Chinesen aus Dalian. Er freut sich, dass ich seine Heimatstadt aus meiner textilen Einkaufszeit kenne. By the way: Einer der Betriebe, die für uns v.a. Jacken fertigten, trug den herrlichen Namen "Dalian Glory".
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  • Day41

    Motorcycle Diaries

    February 10 in Bolivia

    Es kommt mir vor, als wäre das vor einer sehr langen Zeit passiert, aber es war erst vor 4 Monaten, als ich morgens auf dem Weg in die Firma auf WDR 5 ein Feature zum 50. Todestag von Che Guevara hörte. Wie Ihr vermutlich wisst, wurde der kultige Revolutionär in Argentinien geboren, auch wenn man ihn meistens - aufgrund seines dortigen Wirkens - mit Kuba verbindet. Doch am Ende seines nicht sehr langen Lebens, er wurde nicht einmal 40, versuchte er die Revolution noch nach Bolivien zu tragen, was aber nicht gelang. Er starb im Grunde jämmerlich am 9. Oktober 67 in La Higuera. Ich selbst konnte bislang hier in Bolivien kaum Spuren von ihm entdecken. Immerhin habe ich gestern einen Aufkleber mit seinem berühmten Konterfei gefunden, etwas stolz, etwas trotzig, etwas nachdenklich und irgendwie das Schlüsselbild der 70er. Es wird demnächst meinen rechten Motorradkoffer bereichern.

    Dennoch ist Che eine interessante Figur. Vor allem sein Werdegang - vom Medizinstudenten aus gutbürgerlichem Haus zum Revolutionär - ist bemerkenswert und in einem großartigen Film nachgezeichnet: The Motorcycle Diaries. Darin reist er mit einem Freund am Ende seines Studiums auf einer alten, immer mehr auseinanderfallenden Norton durch Südamerika und lernt das Leid der ausgebeuteten Bauern und Minenarbeiter kennen. Anschauen lohnt sich!
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  • Day243

    Salar de Uyuni, Bolivia

    June 17, 2017 in Bolivia

    The world's largest salt flat.

    The spanish word 'salar' literally translates to salt flat. I'm sure you're all acquainted with the Bonneville salt flats in the US, where Bert Munroe's Indian motorcycle became the fastest on earth. Well Bonneville ain't got nothing on Uyuni - at least in terms of size. It's over 100 times bigger by area and up to 120m deep (of salt!) At an elevation of around 3600m, this time of year the Salar de Uyuni is freezing. Literally. And at six o'clock in the morning on this given Saturday it was minus six degrees. Who said salt flats were always hot?

    Salt flats are also not always dry. In fact, they rely on frequent wetting and drying to become salt flats in the first place. To become a salt flat, an area of land needs a mineral-rich water inlet with no outlet, or an outlet which expels water at a slower rate than evaporation. This means that the primary way out for the water is evaporation, which leaves behind the minerals which said water had been carrying in suspension. The drying process also forms impressive salt crystals which become even more spectacular under pressure from the layers on top. Our unfortunate seasonal timing meant that the flats were bone dry on our visit - which was extremely disappointing as the salt flats become the world's biggest mirror in flood. A magical experience, I'm told. Nonetheless, witnessing the sun rise over this glistening white desert was definitely one we'll remember, if not for the beauty then the numbing pain I was feeling in my ears, fingers and toes.

    Our tour continued once the sun had broken day. At 120km/h travel felt incredibly slow given the vast distances to any distinguishable landmark. Our driver (Ever) was periodically falling asleep at the wheel which was cause for great panic until we realised that there were literally no obstacles to hit if he tried. Even still, our persistent poking kept him conscious enough to get us to our breakfast destination - a small 'island' in the middle of the flat. Bolivian drivers working this tour are notorious for driving drunk and/or tired. Despite our best efforts to get a good driver (we paid extra and were assured 'our drivers don't drive drunk'), ultimately the onus was on us to read the situation. I would hate to have seen the state of the 'bad drivers' - a short read of tour reviews is enough to put you off. Poor form from Bolivia but what can you expect?

    Aside from that, Even was indeed a very good driver and tour guide. He gave us all a stint at the wheel through the salt flats (which was actually the most boring driving I have ever done) and did a fine job of treating us like real humans despite the number of times he forced us to listen to his favourite song: 'Despacito' (hourly).

    We climbed the island and admired a fantastic view of the eternal white from between giant cactii. The rising sun provided pockets of warmth which we were sure to linger in as an attempt to thaw our digits. Breakfast on the flats and a drawn out photo shoot was a great way to take it all in before piling back into the car.

    We only spent a few hours driving across the salt flats (thankfully) and barely chopped a wee corner off it. We passed through Dakar before arriving in a very ugly Uyuni. Dusty, rubbish-strewn streets with piles of rubble and unfinished buildings triggered much disgust in all of us who clearly had higher expectations. Unfinished houses are exempt from taxes in this country which obviously creates little incentive to finish them. Hence, perhaps why we felt Uyuni was such an eye sore. We had a quick visit to a fairly underwhelming train graveyard before our last supper: quinoa fritters. The 'superfood' (which is actually a staple here) had a lot of potential but a lack of flavour really let them down in a meal which I'm sure has set the mood for Bolivian dining. The red meat diets of Argentina and Chile, I doubt, will be seen for a long time.

    Even dropped us at the 'bus terminal' (just a regular street) where we said our farewells and searched desperately for the next bus out of town. Next stop Postosi.
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  • Day40

    Bolivian Faces

    February 9 in Bolivia

    Die Gesichter der älteren Bolivianer erzählen Geschichten. Bitte lest selbst. Many thanks to Phil, he took most of these amazing pics.

  • Day11

    Hotel palacio de sal

    September 17 in Bolivia

    🇫🇷 Nous arrivons tout poussiéreux dans ce très bel hôtel fait de sel. Je ne lèche pas les murs mais je vérifie tout de même qu’ils sont bien faits de sel!

    🇬🇧 We arrive all dusty in this nice hotel made of salt. I do NOT lick the walls but I still check that they are really made of salt!

  • Day21

    Train Cemetery and Colchani

    October 6, 2016 in Bolivia

    First stop on our tour was only a host drive from Uyuni in the desert. Here we came across a Cemetery of old coal powered trains that had been abandoned here when more modern trains took over in the mid 1900's. The railway is still use about once a day, however in its day this was a busy line used to carry mining products to the coast for shipping. This was back when Bolivia owned the coastline and the trains. It was built in the late 1800's and the trains brought from England and the US which is a pretty awesome feat. Now they serve as a reminder if the once busy line and act as a giant playground for adults.
    The rusting colours of the old skeletal trains contrasted so well with the yellow desert sand and the marks of graffiti that adorned them. It was a great photo opportunity with so many different shapes and patterns to be found amongst the wreckages. It was also a great playground and we had a lot of fun clambouring over the trains and leaping between the carriage roofs like we were in a bond movie. Turns out tetanus shots do come in handy ey! It was really good fun and I reckon we could definitely have stayed there longer had we had the time.
    Even the railway looked awesome, stretching away in a straight line into the distance as far as the eye could see...not seen anything like it before now and you really got the sense of just how vast this desert is!

    After this we headed to a town called Colchani which is where all the mined salt is dried and packaged. We went and saw one small workshop but there are many of them in the town, each run by a family. They each have a right to mine a section of the the salt flat and they bring it to their workshops made of salt blocks to be driee in the sun, then a long open oven heated from below before being crushed and then sealed by hand into packets ready to sell. It is not a complicated process and we felt a little ripped off to have a tip a guy for literally melting a bit of plastic to seal a packet (our guide did all the explaining) but I suppose at the same time they do not make a lot of money selling salt and this will go a long way for them.

    We wandered around the market stalls here for around 10 mins. We have already bought souvenirs so just enjoyed taking in the colour of the markets again... I absolutely love all the colourful fabrics they make here 😄 such a contrast to the UK!

    After this we headed to the salt flats where there was some water and a chance to hopefully get some reflection pictures!
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You might also know this place by the following names:

Colchani

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