Bolivia
Nevado Huayna Potosí

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12 travelers at this place:

  • Day66

    Bereits vor Antritt meiner Reise war für mich klar: Ich möchte einmal die 6.000m Höhe überschreiten!

    Und so ging es nun endlich auf eine geführte 3-Tagestour die mich zu meinem Ziel führen sollte, dem Gipfel des bekannten Huayna Potosi auf 6.088m Höhe.

    Was soll ich sagen, ich kann es selbst noch kaum glauben aber um 6.40 Uhr morgens stand ich mit der aufgehenden Sonne oben am Gipfel auf 6.088m und war den Tränen nahe weil ich kaum glauben konnte, diesen Aufstieg tatsächlich gemeistert zu haben.

    TAG 1:
    Mit dem Kleinbus ging es von der bolivianischen Hauptstadt La Paz ins Basecamp auf 4.700m. Um uns an die Höhe zu akklimatisieren nutzten wir den Tag als Trainingstag und übten mit unserem Equipment für die kommenden zwei Tage richtig umzugehen. Insgesamt 8 Teilnehmer und 5 Guides machten sich also auf den Weg zum nahegelegenen Gletscher um den richtigen Umgang mit Steigeisen und Eispickel im Schnee und Eis zu üben. Außerdem nutzen wir den Gletscher zum Eisklettern was einen riesen Spaß gemacht hat.

    TAG 2:
    Am zweiten Tag ging es rauf zum Highcamp auf 5.250m von wo aus der Aufstieg zum Gipfel stattfindet. Gleich nach dem Frühstück ging es mit vollem Gepäck, was für uns einen ca. 15kg Rucksack bedeutete, los auf die erste Etappe. Leider hat mich (erneut) über Nacht die Höhenkrankheit erwischt was für mich den Aufstieg zum Alptraum hat werden lassen. Nach ca. 4 Stunden den Berg hinauf quälen konnte ich mich am Nachmittag am Highcamp ausruhen. Bis zum Abend wollte es leider nicht besser werden und ich hatte mich schon mit dem Gedanken abgefunden, den Aufstieg zum Gipfel nicht antreten zu können. Mit diesem Gedanken und einer Pille gegen die Höhenkrankheit ging ich recht früh zu Bett.

    TAG 3:
    Um 1.00 Uhr Nachts ging der Wecker da um 2.00 Uhr Morgens der Aufstieg beginnen sollte. Ich nahm erneut eine Pille gegen die Höhenkrankheit und mir ging es tatsächlich um Welten besser, ich konnte sogar wieder was essen. Mein Guide Alex meinte ich soll den Aufstieg einfach probieren und wenn ich mich unwohl fühle gehen wir einfach wieder zurück da eh genug Guides für alle da sind (1 Guide = max. 2 Teilnehmer). Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen und so stand ich um 2.10 Uhr mit meinem ganzen Equipment ausgestattet unterm klaren Sternenhimmel und wartete auf das Go von Alex, dass es endlich los geht.
    Ganz langsam machte sich die gesamte Gruppe gemeinsam, jeder mit einer Headlamp ausgestattet, auf den Weg nach oben. Es war stockdunkel, lediglich der Mond und die Sterne hellten die klare Nacht etwas auf. Unseren Weg durch den Schnee leuchteten wir uns mit unserer Stirnlampe. Schritt für Schritt, ganz langsam und mit kurzen Pausen ging es die 838m nach oben. Mir ging es wieder richtig gut, natürlich war der Aufstieg super anstrengend und die Luft sehr dünn aber die Guides haben einen guten Job gemacht und ALLE von uns in 4h 30min zum Gipfel geführt. Von Höhenkrankheit keine Spur mehr.
    Als wir erschöpft oben ankamen ging gerade erst die Sonne auf und belohnte uns mit einem atemberaubenden Ausblick über die Cordillera Real und sogar bis zum Titicacasee.
    Keiner von uns war zuvor auf eine solchen Höhe gewandert, wir waren daher alle besonders stolz auf uns es geschafft zu haben.
    Ein paar Erinnerungsfotos an den einzigartigen Moment und schon ging es wieder nach unten. 2h bis zum Highcamp und ca 1h wieder mit vollem Gepäck bis zum Basecamp.

    GESCHAFFT...6000er Gipfel erklommen. Es war der Wahnsinn 😁
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  • Day138

    Huayna Potosi Base/High Camp

    September 3 in Bolivia

    Hüt Morge het eus sDream Team Macario und Ruben zur Huayna Potosi Tour abgholt - dismal isch au dSonia, am Macario sini Frau, als Trägerin mitcho. DSonia isch en fröhlichi Cholita mit silbrig umrahmte Zähn wo eus für knapp 20 CHF pro Weg euses ganze Material füre Berg zum High Camp ufegschleppt het... mer hend scho chli en schlechts Gwüsse gha as sie mit ihrne Schüeli (nid emal Wanderschueh!) so vil Zügs für eus schleppt!
    Aber etz zerscht mal vu vorne: vu La Paz simmer zrugg richtig Cordillera Real gfahre, dismal aber in es anders Tal als bi dr letschte Tour. Ufem Weg zum Base Camp bim Zongo Pass chunnt mer an mehrere farbige Seeä verbi und in diverse Mine werded Bodeschätz abbaut. Offebar hets vor es paar Jahr en bluetigi Usenandersetzig zwüschet Polizei/Militär und de Minearbeiter gä - vorem Zongo Pass gseht mer darum nu en relativ grosse Friedhof mit Mini-Kapelle-Gräber.
    Nacheme gschnelle Zmittag im Base Camp uf 4'700m simmer ca. zwei Stund ins High Camp uf 5'130m gwanderet (wie vorher erwähnt vu de Trägerin Sonia begleitet). Det hemmer eus nu chli vertwiilet, de Sämy het sensationell 5x nachenand im Yatzy verlore und nu vor de 8i simmer im Refugio Rojo in euse Schlafsäck glege und hend probiert, eus uf die bevorstehende Strapaze vorzbereite.
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  • Day139

    On top of Huayna Potosi Pt.1

    September 4 in Bolivia

    Nachere nid ganz so erholsame und churze Nacht simmer hüt Morge am 3 zum Huayna Potosi ufbroche. Scho de Start isch nid ohni gsi: mit de Stiigise simmer es schmals und wackligs Gröll-Wegli deruf. Chum simmer ufe Glegschter gstosse, isches grad deruf gange und derzue het en iisige Wind pfiffe. Trotz de Bewegig und vilne dicke Thermo-Schichte isch dMartina nach zwei Stunde tiefgfrore gsi... trotz 4 (!) Paar Händsche und mehrerne Jagge (inkl. zuesätzlicher Daune-Jagge vum Macario) isches ihre eifach nid wärmer worde... doch dMartina het sich nid welle vu dr Chälti gschlage gä - nur nu es paar Stund durehebe, denn wärmt dSunne eim scho. So simmer immer wiiter ufe, teilwis durch zimli schmali, steili Passage, immer mit de Gletscherspalte under eus im Blick.
    Nach zwei Drittel hemmer so richtig messe bisse, im Zick-Zack het sich de Weg steil de Gletscherwand deruf gschlänglet, teilwis het mer instabil ussehendi Felsblöck messe überquere... oft het dEnergie nur für 20 Schritt glanget, de het wieder gheisse "una pequena pausita por favor!" Doch de Gipfel isch eifach nid nöcher cho!
    Nach 6.5 Stund, unzählige Mini-Pausene, vil Bieste und Zwinge isch de Gipfel endlich in Riichwiiti cho: und eus isch nüm nur weg de dünne Luft de Schnuf wegblibe: plötzlich staht mer uf dem einsame Gipfel, alles lit under eim, en herrliche Blick uf die verschneit Cordillera Real und de Titicacasee... mer hends tatsächlich gschafft und stehnd ufem 6'088m höche Huayna Potosi!
    Im Abstieg simmer denn wieder "campeones" gsi, knapp zwei Stund hemmer zrugg is High Camp gha - so hemmer overall 8.5 Stund gha, was wohl zimli en normali Zit isch... dMartina isch uf jede Fall heilfroh gsi, as sie vor 1.5 Mönet sRauche ufgä het :)
    De Rest vum Tag isch unspektakulär gsi: de Macario, Ruben und Sonia hend eus zrugg uf La Paz bracht (nachdem mer de zweit Pneu vu euser Reis hend messe wechsle - wieso lernt mer das i dr Schwiz nid?) und mier hend de Abig mit Bier, Burger & Bett la usklinge :)
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  • Day253

    Huayna Potosi Summit, Bolivia

    June 27, 2017 in Bolivia

    The hardest night of my life.

    I got three hours sleep, which was good going given the altitude and the cold and the blustery wind which threatened to rip the lid right off the hut. I also needed to pee from all the tea and there was no way in hell I was getting out of my sleeping bag and going outside to do so.

    Eventually the light came on and we crawled out of bed and began the gear up process. We again struggled to get much fuel on board; two pieces of cake and a tea were all I could stomach at this hour and I think I was leading the charge. Not a good start.

    It felt like forever to gear up at this time in the morning and we didn't end up leaving until after 1am for the summit attempt. (The early start of course, to beat the heat of the sun to the precarious snow on the summit.) We left the hut in the snow and frosty temperatures, lashed together, two people per guide.

    The stars were incredible! As were the distant city lights of El Alto. The cold was kept at bay with three layers on the legs, four on top and two pairs of gloves and the pace was slow enough for me to actually enjoy the start. Cat however, was battling. She was already into a really heavy pant and struggling to keep her feet going.

    About two hours in, the altitude was beginning to take it's toll. I lost my enjoyment and began to feel the work. Cat was periodically stumbling out of line and the Frenchman Guilleme collapsed on the snow beside us unable to continue. He descended with the guide and we adopted Ana, who appeared to be in a similar state to Cat. Shortly after I left the girls team and lashed myself to the other two boys and Mario, our guide. Lennart was in good shape but Luiz was on struggle street, big time. The whole affair had begun to look like a disaster.

    The boys set a slightly faster pace than the girls and began to develop a small lead. 'Faster' is a misleading description in this case. A toddler could have crawled faster. Our feet weren't breaking overlap and at one point I estimated my step length to be about two inches. We had nine hundred metres to ascend before light and I physically couldn't see how this would be achieved at a pace so slow it would have made a three legged turtle walking backwards look like a blur.

    About four hours in I started feeling really bad. I had barely eaten or drank and the night had got so cold it was difficult to rest even for a moment without being uncomfortably cold. I felt like vomiting and my legs and back felt weak so I asked Mario for a stop. Then my nose started gushing blood. It was horrible. Luiz too was in a bad place, barely able to take his backpack off for water and panting so hard I was beginning to think he might blow a lung. The fufu valve was well and truely blown. It would only take one of us to quit and we would all have to follow.

    With still about two hours of the steepest climbing left, we needed to switch on. I donned my last layer (puffer jacket - thanks mum), forced down water, chocolate and nuts and as if by magic, some hot coca tea from Mario's backback. It changed all of our moods. I'm not sure if it was the magic trick, the tea or just the warmth but we were new men. My energy returned and although I still felt sick and my nose was still bleeding, we were back.

    At least temporarily. Luiz was pushing himself way beyond what he should have. We were breaking every 15 or 20 minutes for him to catch his breath which was beneficial for all of us to keep the symptoms at bay.

    The top would never come. Walking in the circle of a spotlight for six hours was beginning to drive us crazy, but then, finally, there was light. Daylight. A glorious flaming orange sky preluded the sun and gave us a glimpse of the top. It was close.

    We regrouped at the base of the summit. It was steep (read: ice climbing) and looked like a knife edge in cross section. Mario, clearly worried about our abilities in technical terrain given our physical status, busted out the coca tea one last time.

    It worked. Or it was adrenaline. But we hauled ourselves and Luiz (who looked like he was about to die - "estoy muriendo" he kept saying) up the ice face and onto the knife edge. All that remained was a hundred or so metres along a precarious ice edge. But Luiz was spent. We needed 15 minutes to reach to summit and we had 15 minutes before the sun. Mario fixed us to the ice and we broke. We watched the sun rise from the ridge just metres from the summit. It didn't matter. It was glorious. So good that Luiz got back up and proceeded to stagger along the ridge at everybody's concern. It was barely a foot wide with a sheer drop each side.

    Finally we cleared the danger, staggered up the last slope to the summit and all collapsed. Mario fixed us to the snow and we celebrated with a half arsed high five and lie down. At that time, it was undoubtedly the hardest six hours of my life. I still felt sick, my energy was drained, I couldn't stop puffing and my digits were well and truely numb but my blood nose had finally stopped so I focused on that. We'd done it.

    Meanwhile, Cat and Ana were still some 200-300m in altitude behind. Their pace had slowed to the point their guide had said he couldn't physically go any slower and they were similarly absolutely spent. Both girls taking turns to collapse in a puffing fit, to give the other a break. The 200m was about two hours climbing which would have put them in danger of unstable snow, even if they could summon the energy to ascend it. Their sunrise was equally as brilliant from the less precarious slopes just below the summit. Both of them were equally as gutted and relieved to be heading down as each other - at long last. Given the state I left Cat in, I was amazed at the effort she put in and especially that she never gave up. Well done!

    Our stop at the top was brief. The view was spectacular and the sun was warm so spirits were lifted. Our photos are an absolute hash because we were tied to the snow, had frozen fingers and had the mental awareness of a rag. Plus Mario was keen to get us down quick smart to avoid any unnecessary risk. We axed our way back to the base of the summit with some pretty awful coordination. Luiz collapsed, he'd been running on empty for a while and the thought of the descent (which we could now see disappearing into the gullies) was too much. We got about as close as you get to dragging him down, breaking all the time despite the apparent infinite ease of descending. There was one reverse climb remaining and I honestly thought he would give up when he got into a tricky situation on that section. Lennart (who never really showed any sign of struggle) and I were doing our best to help him but as you can imagine by now it was all too much.

    We finally made high camp some three hours later (I think) and collapsed on the rocks at the front door. We'd been the worst off of the five or so groups who made the summit and it showed. A smidge more experience, fitness and acclimatisation might have made that an enjoyable experience but we were just satisfied with the result. Glad too, to see the rest of the group and hear their stories. All that remained now was the hour and a half descent to base camp. We had soup, packed our backs and quietly descended - all under pack except Luiz who paid the guide to carry his bag. Lennart and I are both indebted to him for unselfishly continuing way beyond his ability to avoid letting us down. Thanks mate.

    A large quantity of Coke (cola) at base camp was enough sustenance to fuel the pack up and see a weary group leave the mountain in the same van in which we ascended. Our levels of satisfaction and fatigue varied but that was one hell of a challenge we won't be forgetting anytime soon. Upon returning to La Paz we were practically all asleep before the door to our room closed. I did however take a shower because the stench from my three day old clothes was borderline toxic and that would be a sad end to this story. We woke only for beer and an excessive quantity of pizza before returning straight back to bed. Job done.
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  • Day71

    Huayna Potosi

    April 20 in Bolivia

    Junge junge. Was sind Grenzen? Als Mensch der daran glaubt das Grenzen nur im Kopf bestehen musst mal wieder getestet werden wie weit man gehen kann. 6088 Meter im Umland von La Paz besteigen. Gar kein Problem, man muss nur an sich glauben. Fix Ausrüstung geliehen und ein Guide angeheuert und los geht es für drei Tage ins Hochgebirge.

    Der erste Tag war super entspannt. Es wurde auf einem Gletscher mit Steigeisen trainiert und zum Abschluss Eisklettern probiert. Ansich geht es vor allem um die Aklimatisation an die Höhe.

    Zweiter Tag: Entspannt mit der Ausrüstung in gemütlichen 2 1/2 Stunden Richtung Basecamp laufen. Hierbei wird zum ersten mal Schwindelfreiheit erforderlich. Was manche Kletterpassagen mit 20 kg Gepäck gar nicht so einfach machen. Es gibt früh Abendessen um am nächsten Morgen den Sonnenaufgang erleben zu können. Problem ist nur an Schlaf ist nicht zu denken auf über 5000 Meter. Das Herz pumpt auf einem ungesund hohem Ruhepuls und die Lunge beginnt sich bemerkbar zu machen.

    Dritter Tag: Es geht los um 1 Uhr in der Nacht. Es ist überraschend Warm wenn auch die Ausrüstung die Körpertemperatur hochtreibt. In Seilschaften zu drei Leuten, immer 2 Touris mit einem Guide geht es langsam den Berg hoch. Das Gredo lautet langsam langsam. Einfach irgend wie den Berg hoch. Es ist für jeden Anstrengend. Probleme kommen erstmals bei 5600 Meter auf als eine Lawine neben uns den Berg abgeht. Unglaubliche Kulisse mit den Sternenhimmel über uns. In der Ferne sind die Lichter von El Alto zu sehen. ( Oberstadt von La Paz) Nach einem doch recht anstrengenden Kletterpart kommt auch noch Wind auf und es wird schnell sehr kalt. Pausen bringen praktisch keinerlei Regeneration mehr mit sich aber was will man machen. Gedanken ans Aufgeben werden verdrängt. Die ersten Umkehrer kommen uns entgegen. Nach 5800 Metern brennt die Lunge nur noch. Muskeln werden kaum beansprucht man kriecht förmlich den Berg hoch. Das Herz schlägt bis zum Hals und die Füße spürt man kaum noch. Aufgeben heißt die ganze Truppe muss wieder runter. Es wird nur noch von Schritt zu Schritt gedacht. Der Gipfel immernoch in weiter ferne. Für die letzten 100 Höhenmeter vor der eigentlichen Kletterei sind gefühlt Tage nötig. Die Zeit dehnt sich ins Unendliche. Die letzten Meter gehen direkt auf dem Kamm des Berges lang. Mal wieder super Training gegen Höhenangst doch dann ist es geschaft. Pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir auf dem Gipfel und genießen den Ausblick vom kleinen Dach der Welt. Für die Einheimischen sind die Berge Götter! Für uns ist es wohl einer der schönsten Ausblicke aller Zeiten.
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  • Day63

    Ça y est, c'est le grand jour ! Réveil à minuit, petit déjeuner rapide, et nous voilà prêt à commencer à 1 heure. 950m de dénivelé et 5-6 heures de marche nous attendent.
    Après 100m de dénivelé, nous n'avons plus d'autre choix que de passer par la neige. On s'équipe de crampons, du piolet, et on s'encorde par trois : un guide pour deux fous ! Dans la nuit, nous avançons lentement. On peut distinguer, devant et dernière nous, les frontales des autres encordés. L'inclinaison change constamment mais notre guide connait bien son métier. Jamais je ne sens mon coeur battre trop vite ou ma respiration s'emballer. À un moment, nous apercevons les lumières de La Paz au loin. Un lac orange au milieu de la nuit noire.
    Après deux heures et demi de marche, nous ne sommes même pas encore à la moitié du parcours, mais je n'ai déjà plus d'énergie. Chaque pas est forcé, au mental !
    Arrivé à 1h30 du sommet, je n'en peux plus. J'ai beau manger du chocolat et des bonbons, les forces me manquent. C'est la que le guide sort sa potion miracle : une infusion de coca bien sucrée. La feuille de coca n'a rien à voir avec la cocaïne hein ! Allez pas croire que je me suis fait un rail. En revanche elle a de nombreuse vertus dont celles d'être un coup faim, un énergisant et une aide contre le mal d'altitude. Avec ça, je suis prêt à repartir. On continu dons l'ascension, toujours dans la souffrance.
    Dernière pause à quelques mètres de ce que je pense être le sommet. Nouvelle tournée d'infusion de coca. Il faut faire vite, le soleil va bientôt se lever.
    Une fois reparti, je me rends compte que le sommet est plus loin que ce que je pensais. Après 10 mètres de dénivelé supplémentaires, j'aperçois enfin la fin du parcours : 150-200 mètres sur la crête. Un passage de 20 à 30 centimètres avec la falaise à gauche et un petit muret de 60 centimètres qui nous sépare de la falaise de droite. Pas le temps de réfléchir au danger, on s'engage sur ce chemin étroit. Je suis pas monté jusqu'à là pour m'arrêter à cause du danger.
    Enfin, nous atteignons le sommet en même temps que les premiers rayons du soleil. À bout, j'ai du mal à apprécier le décor durant les premières minutes. Mais rapidement, je prends conscience de ce qui m'entoure. D'un côté le levé de soleil au dessus des nuages, d'un autres, les montagne de la cordillère royale, au loin le lac Titicaca, et l'ombre du Huayna Potosi qui s'étant sur des kilomètres... Je réalise, après quelques minutes, que j'y suis, au sommet, à plus de 6000m !
    Le temps d'immortaliser l'instant, en photos et en mémoire, puis nous entamons la descente. Il faut faire vite avec que la neige ne se réchauffe et que le risque d'avalanche soit trop grand. Le passage de la crête paraît beaucoup plus dangereux au retour. En descente, le risque de faux pas est plus grand et il ne pardonnerait pas. Avec la plus grande précaution, nous passons cette difficulté.
    La montée s'est faite au mental, avec pour seul objectif d'arriver en haut. J'aurai du penser au retour ! L'énergie me manque mais le guide continu à accélérer pour notre propre sécurité. Comme je ne peux me laisser trainer, je mets tant bien que mal un pied devant l'autre. J'arrive quand même à admirer les paysages que la nuit nous cachait pendant l'ascension. Grandiose ! Heureusement aussi que je ne voyait pas ce qu'y m'attendais, ça aurait été encore plus dur mentalement.
    Quand nous quittons enfin la neige, la pression redescend. Le danger diminue, la difficulté s'intensifie. Nous devons maintenant descendre sur roches instables, en chaussures de neige. Le peu d'énergie qu'il me reste doit être dirigé vers mon cerveau pour choisir sur quelle pierre marché, ou sur mes jambes pour pouvoir me déplacer. Je manque de chuter à plusieurs reprises.
    Enfin arrivé au camp d'altitude, j'ai l'impression de rentrer d'une journée de ski : épuisé, humide, j'enlève péniblement les couches de vêtements.
    Après une soupe, on repart avec le sac à dos rempli et débordant jusqu'au camp de base. Cette dernière portion a plus une allure de balade durant laquelle je profite un dernière fois du paysage.
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  • Day38

    Wir erwarten einen aufregenden Tag. Das war ironisch gemeint. Für uns ganz ungewohnt, und besonders ungewöhnlich, wenn man in den Bergen ist, gibt es erst um acht Uhr Frühstück. So kann kein aufregender Tag beginnen. Wir sind verwundert, vertrauen aber voll auf die Planung vom Hugo, denn er hat uns ja gestern schon so gut zum Low Camp gebracht. Das war auch ironisch gemeint.

    Um halb elf soll ein Fotoshooting sein. Also Zeit, um Fotos zu machen. Wir sind pünktlich dort, aber irgendwie war das von den Guides so gemeint, dass alle Teilnehmer der Bergtour draußen rumeiern dürfen und halt Fotos machen. Macht aber keiner. Ich erkenne mit meinem Verstand, der trotz der Höhe wie gewohnt messerscharf ist und einwandfrei funktioniert (auch das war ironisch gemeint): Ein Fotoshooting ohne Leute mit Kameras ist gar kein Fotoshooting. Es ist eher wie folgende Situation: Treffen sich zwei und einer kommt nicht.

    Ein Höhepunkt jagt den nächsten: Um halb zwölf gibt es Mittagessen. Wir haben an diesem Tag noch absolut nichts getan. Mein Vater würde fragen: "Bub, hast du dir heute schon etwas verdient?" Und ich müsste mit traurigen Augen antworten: "Nein, Vater." Wir wissen aber, dass es nach dem Essen endlich zum High Camp, unserem einzigen Halt auf dem Weg zum Gipfel des Huayna Potosí, geht. Deswegen stärken wir uns indem wir so viel essen wie halt reingeht. Ich kann an dieser Stelle nicht sagen, dass es angenehm ist. Ich fühle mich am Ende des Essens wie eine Mastgans. In Zukunft höre ich auf meinen Vater, und werde mir noch essen, wenn ich es mir verdient habe. Außer, wenn meine Mutter gekocht hat. Denn das schmeckt immer so gut! Dennoch werde ich in Zukunft wohl etwas abnehmen.

    Dann, um halb eins, geht es endlich los zum High Camp. Wir lassen noch etwas Gepäck im Low Camp und beginnen den Aufstieg von 550 Höhenmetern. Was sich jetzt nicht nach viel anhört, sollte uns dennoch zweieinhalb Stunden kosten. Ausgestattet mit Eispickeln, die auch als Gehhilfen benutzt werden können, Skateboardhelmen, Skihosen, Steigeisen die was taugen, und unseren eigenen guten Klamotten machen wir uns auf den Weg. Endlich verdienen wir uns etwas zu essen. Vater, kann man sich Essen auch im Nachhinein verdienen?

    Der Weg schlängelt sich zunächst recht gemütlich den Berg hinauf, wird jedoch bald deutlich steiler. Auf etwa der Hälfte kommt sogar eine seilversicherte Stelle. Ist für uns aber voll der Kindergarten, da wir alle mehr oder weniger klettersteigerfahren sind. Ich würde schätzen, dass es Schwierigkeitsgrad A ist. Also für alle Menschen, die des aufrechten Ganges mächtig sind, durchaus machbar. Aber wir spüren die Höhe. Es hat zwar keiner Symptome der Höhenkrankheit, aber selbst die Nichtraucher Schnauben wie Walrösser. Sie sehen aber besser aus als letztere Tiere. Die Raucher auch. Wir bleiben des aufrechten Ganges mächtig.

    Ohne Gletscherberührung kommen wir am High Camp auf 5300 Metern an. Das High Camp sind drei Hütten aus Blech, die innen mit Styropor isoliert sind. Es gibt auch Toiletten. Diese sind aber Gestelle, die dazu dienen, sein Geschäft in einen Müllsack zu verrichten. Um die Gestelle ist auch jeweils ein metallener Sichtschutz, der wohl dazu dient, dass die Bergführer nicht erkennen, wer da in die Müllsäcke macht, und den jeweiligen Klienten zum Abtransport der eigenen Hinterlassenschaften nötigen. Wir wollen keinen Bergführer dazu nötigen, unsere Hinterlassenschaften ins Tal zu tragen. Selbst wollen wir das aber auch nicht tun. Deswegen, und wegen der besseren Aussicht, wählen wir die umliegende Natur.

    Das High Camp liegt direkt am Gletscher und uns bieten sich grandiose Aussichten. Ein paar Wolken unter uns machen das ganze perfekt. Mysteriös kleiden sich die umliegenden Berge in ein samtenes Gewand aus Wolken.

    Wir sind doch ein bisschen geschafft. Deswegen breiten wir schnell unsere Schlafsäcke im Matratzenlager aus und bereiten unsere Rucksäcke für den morgigen Gipfelsturm. Das ist recht einfach. In unseren Rucksäcken befinden sich lediglich Sonnenbrillen und Sonnencreme, sowie Cola und Wasser. Alle Kleidung planen wir zu anzuziehen, und alle Ausrüstungsgegenstände auch.

    Endlich haben wir uns Essen verdient. Wir bekommen ein fürstliches Mahl von unseren Bergführern. Sie zaubern ein Menü in zwei Gängen und kredenzen leckere Suppe, die uns echt gut tut, und Nudeln mit Würstchen. Wir hauen rein, schon wieder so viel wir können, um gut auf den morgigen Tag vorbereiten zu sein. Ob wir uns das mag der Völlerei am Mittag verdient haben, ist unklar. Aber bekanntlich, das sagt auch mein wissenschaftlicher Verstand, macht Aufessen gutes Wetter. Und das können wir morgen gut gebrauchen.

    Nach dem Essen ein weiteres Highlight: Schlafen! Pünktlich um sechs Uhr abends schicken uns die Bergführer ins Bett. Allerdings haben irgendwie alle Teilnehmer ganz kleine Blasen oder vergessen, vorm Bettchen noch aufs Töpfchen zu gehen. So steht etwa alle halben Stunden irgendwer auf und macht neben das Camp. Ich selbst darf das in Unterhosen und T-Shirt erleben. Es ist wärmer, als ich dachte. Das ständige Aufgestehe und die frühe Uhrzeit wirken sich negativ auf unser Schlafpensum aus. Diejenigen, die mehr als zwei Stunden Schlaf bekommen, können sich zu den Ausgeschlafenen zählen. Denn pünktlich zur Geisterstunde heißt es wieder aufstehen, um sich mehr Essen zu verdienen. Vielleicht springt morgen ja sogar eine Leberkässemmel raus? Davon träume ich süß, aber mit scharfem Senf.
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  • Day39

    Huayna Potosi Tag 3: Gipfelglück

    May 9, 2016 in Bolivia

    Um 12 Uhr hieß es aufstehen...Nachts! Zu einer Zeit da normale Leute sich Richtung Bett begeben, ziehen wir uns eilig unsere Kleidung für den Gipfeltag an. Dies ist grundsätzlich jegliches warmes Kleidungsstück übereinander bis wir alle wie Michelin-Männchen aussehen. Nach 30 Minuten gibt es ein schnelles Frühstück bestehend aus einer trockenen Semmel und Punacap, unserem liebgewonnenen Medikament gegen Höhenkrankheit. So haben wir auch noch Zeit 5l Cola durch mehrfaches umschütten gleich zu verteilen und zudem die Kohlensäure daraus zu entfernen. Toll. Mit Steigeisen in der linken Hand, Pickel in der rechten Hand, Stirnlampe auf dem Kopf und einem Rucksack mit ca. 2 Liter Flüssigkeit auf dem Rücken ging es dann pünktlich um 1 Uhr in völliger Dunkelheit aber nicht zu eisigen Temperaturen los...10 Schritte weit, denn dann war der Gletscher schon erreicht und es wurden die Steigeisen angezogen. Zudem bauten unsere Guides, Patricio und Mario, unsere 3er Seilschaften Team Marlboro (Patricio, Jule, Basti) und Team Vamos-a-la-playa (Mario, Annabelle, Chris).

    Mit langsamen und kleinen Schritten und einer Pause alle 20 Minuten, in der getrunken und/oder Schokolade verschlungen wurde, lief es am Anfang recht geschmeidig. Die ersten Hindernisse, 2 Gletscherspalten, wurden je nach Körpergröße mit einem großen Schritt übergangen oder übersprungen. Nach ca. 1 Stunde kam dann die technische Schlüsselstelle: eine fast senkrechte Eisflanke. Durch geübten Einsatz der Eispickel (siehe Tag 1) sowie Trittstufen der vorherigen Bergsteiger gelang die Überwindung aber fast mühelos. Diese ersten 2 Stunden Aufstieg waren noch recht gut zu bewältigen. So können wir auch den Ausblick auf das beleuchtete El Alto genießen und einem donnerndern Lawinenabgang in einiger Entfernung lauschen.

    Aber mit zunehmender Höhe wurde jeder Schritt anstrengender und jeder Anstieg zu einer größeren Herausforderung. Dadurch nahm auch die Häufigkeit der Pausen stark zu. Dies war vor allem bedingt durch unsere Ladies, deren konstantes Husten die sonst ruhige Bergnacht durchdrang. Durch die zunehmende Kälte war auch unser gesamtes Wasser gefroren. Glücklicherweise motivierten die tollen Guides uns immer wieder durch Höhen- und Restlaufzeitangaben unsere Grenzen (der Ladies) noch etwas weiter zu überschreiten. Und wenn das nicht half, appellierten Basti und Chris an den starken Ehrgeiz von Jule und Annabelle. Der letzte steile und lange Anstieg war dann nach Annabelle: "Pickel ins Eis hauen, zweimal sehr schnell atmen, ein Fuß hoch, zweimal sehr schnell atmen, zweiten Fuß hoch, zweimal atmen. Nach 10 Schritten Pause von 30 Sekunden." ein Schritt-zweimal atmen-Schritt mit einer kurzen Pause alle 10 Schritte. Aber auch dieses finale Hindernis zum Gipfel wurde überwunden...von uns allen. Wir kamen, kämpften und sahen gegen 7 Uhr einen tollen Sonnenaufgang über den Wolken. Wir beglückwünschten uns und unsere Guides mit einem glückseligen "Berg heil", Basti schloss Jule in die Arme und auch Annabelle und Chris gaben sich eine "geschafft"-Faust. Toll!

    Nach den obligatorischen Fotos ging es dann nach ca. 45 Minuten zügig bergab, da es doch recht kalt am Gipfel wurde. Der Weg nach unten war nicht zu vergleichen mit den Strapazen in der Nacht. Durch die geringere Anstrengung und den zunehmenden Luftdruck wurden vorher unüberwindbar scheinende Flanken zu einem entspannten Spaziergang. Dies war auch dem präzisen und sicheren Gehen mit den Steigeisen zu verdanken. So erreichen wir gegen 9 Uhr das Hochcamp von den wir 8 Stunden vorher gestartet waren. Leider gab es hier kein 2. Frühstück und so schauten wir, das wir fix unsere Sachen, die nicht mit am Gipfel waren, z. B. die Schlafsäcke, zusammen packten, damit wir zügig zum Base Camp absteigen konnten. Dieser 2 Stunden dauernde Haatsch strapazierte nochmals arg unsere Nerven, da wir nun schon über 10 Stunden unterwegs waren. Und als ob das nicht genug ist, brach Annabelle kurz vor dem Base Camp (tatsächlich 10 Meter und 5 Stufen) zusammen, da ihr schwarz vor Augen wegen Unterzuckerung wurde: Sie hatte beim Aufstieg nur wenig essen können, da ihr vor Anstrengung immer schlecht war und auch danach war ihr mehr nach etwas salzigen, was aber nicht aufzutreiben war. Glücklicherweise war es aber nicht so ernst und ein Dextro richtete sie schnell wieder auf. Das Mittagessen im Base Camp füllte die leeren Reserven dann wieder auf, so dass wir alle wieder halbwegs fit waren.

    Nach dem Mittag verabschiedeten wir uns von unseren Guides und fuhren zurück nach La Paz. Glücklicherweise war Hugo mit seinem Jeep nicht angereist, sondern ein Minibus stand bereit. Trotz der vergleichsweise geringen Beinfreiheit war die Fahrt eine Entspannungskur im Gegensatz zu Hugos Kamikaze-Hinfahrt (siehe Tag 1). Nachdem wir gegen 3 Uhr La Paz erreichten und schnell in unser bekanntes Hostel einzogen, gingen wir erstmal zu Bett. Die Strapazen des Tages forderten ihren Tribut und jeder musste erstmal etwas Schlaf nachholen. Beschränkt erfrischt ließen wir dann den Abend bei etwas Bier ausklingen und die unvergessliche Tour Revue passieren.
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  • Day70

    Huayna Potosi

    November 15, 2016 in Bolivia

    Start um 00:30. Ich hatte gerade erst meine Mondmission des Anziehens beendet, da hieß es noch fünf Minuten und los geht's. Also Bundeswehrfrühstück. Rein, rein, rein, trinken und hau weg die Scheiße.
    Und so fing es an, einfach Plastikstiefel an und vorbei an der Toilette und los. Is nich cool in denen Dingern zu laufen, aber schon nach 20 Minuten zogen wir die Steigeisen an und dann gings weiter auf dem Gletscher. War viel besser.
    Aber eines war komisch. Es war richtig hell, ich hab die Stirnlampe kaum gebraucht. Achso, is ja Vollmond. Und keine Wolken! Also schonmal eine Stunde keinen Schnee und Regen!
    Und mit meinen Seilparntern hatte ich auch eine gute Wahl getroffen. Ismail war als Guide rücksichtsvoll bei der Geschwindigkeit und Maike ging in ihrem langsamen Tempo, so konnte ich nicht Rennen, ungeduldig wie ich sonst bin. Und sie hatten gewarnt, es sind sechs Stunden bis zum Gipfel, also einfach 1,2 und Eisaxt ins Eis. Und nochmal.

    So gingen wir ziemlich zügig hoch, wir konnten sogar mit Jef und dem Iren mithalten. Aber bei etwa 5500 m musste ich stoppen. Ich war weder außer Atem oder Kopfweh, noch hatte ich Schmerzen. Ich konnte in meinem Rücken einfach ganz El Alto sehen. Diese riesige Stadt, ganz klein und so weit unten.
    Nach drei Stunden des Atmens, "1 und 2 und Eisaxt" und ein paar Späßen meinerseits, erreichten wir fast den Gipfel. Da war nur noch ein kleines Hindernis, die letzten 80 m muss man Klettern. Durch ein Gebiet, das nur zum Teil mit Eis bedeckt war, also können Steine und Zeug jederzeit runter kommen. Das bedeutet dann keine Pause, kein Stehen bleiben, einfach gehen...oder halt Klettern. Es war...einfach geil, ich bin durchgedreht und eonfach geklettert, geklettert und hoch. Maikes Muskeln waren schon fast am Ende und Ismail dachte jetzt is er komplett verrückt. Aber das wars Wert, fünf Stunden. Eine weniger als geplant und nach Jef und dem Iren Dritter und Vierter. Und dann kam auch schon der Sonnenaufgang um die Ecke.

    Runter kommen war dann ein bisschen schwierig, wie immer, wer klettert schon gerne mit dem Arsch zuerst. Und dann fingen auch die Knie an weh zu tun, Maikes Muskeln waren so gut wie tot, aber wir mussten uns sputen. Nach dem Sonnenaufgang is so ein Gletscher kein cooler Ort. Also war das weniger cool, aber was solls. Auch dann wiederum mit allem Gepäck runter zum ersten Camp, egal. Einzig interessant war das viele beim Weg runter Kopfschmerzen bekamen. Aber sowas geht nach einem guten Schlaf Weg...also gute Nacht.

    Start at 00:30. I just was finishing my moon mission to get into all that clothing when they said five minutes and then we start. Ok, so military breakfast. Eat, drink, eat, drink, drink, eat...
    And so it started, just get outside walk along the toilet and go for it, in your plastic boots. Not really appreciating to walk in them, but after 20 minutes we got the crampons on and started to walk on the glacier's tongue. That was much better.
    But one thing was strange, it was so bright I nearly didn't need my headlight. Full moon! And no cloud, so no rain for the next one hour!
    And I did a good choice with my waking partners, Ismail the guide was at first really considerate and Maike was going in her slow step so I couldn't rush up as I'm always to inpatient at first. And they said it will be six hours to get up. So just 1,2 and pick the axe in the ground. Repeat.

    With this we made our way pretty fast up, so fast that we could cope with Jef and the Irish guy. At 5500 or something I had to stop. Neither because of breathing or headache, nor of pain. I just realized that I could see the whole of El Alto in the night. It's a huge city but on this mountain it looked so little, all the way down on the earth.
    After another two or three hours of walking and some Jokes from my side we nearly reached the summit, bit there was one stumbling block in our way, the last 80 m you had to climb, really climb, with rock and ice. This site was not really covered with ice, so everything can come down. That means no pause, no stop. Just go...it was so fun! I was going complete mental just climbing and climbing, Maike was nearly at the end of her muscle power and Ismail thought I was crazy. But it was worth it, made it in 5 hours. Jef and the Irish were just ahead of us and so we made it, so third and fourth, watching the sunrise.

    Down the way was, as always a bit difficult, the knees were hurting and Maikes muscles were doing nothing more. But we had to hurry up, ice is not good when it's warm. So this part was less fun. But fuck it. Also afterwards walking with all the stuff down to the first camp. An interesting thing was that with the way down, the people got a bit of altitude sickness. It was just getting better with sleep...so good night.
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You might also know this place by the following names:

Nevado Huayna Potosí, Nevado Huayna Potosi

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