Bolivia
Plaza España

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9 travelers at this place:

  • Day125

    La Paz

    October 2, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

    Es ist ziemlich schwierig die Tage und Eindrücke in La Paz in weniger als 3 Din A4 Seiten zusammenzufassen. Deshalb versuche ich es nachfolgend mit Stichpunkten.
    Insgesamt habe ich knapp 2 Wochen in oder um La Paz verbracht. Leider die meiste Zeit davon krank (nach Magen-Darm in Sucre, kam hier eine fette Erkältung dazu).
    Grundsätzlich fühlte ich mich aber sehr wohl in der Stadt. Sie war irgendwie anders als die bisherigen Großstädte in Südamerika. Weiß nicht, ob das an dem Mix aus Tradition und (für bolivianische Verhältnisse) Moderne lag oder einfach nur an der tollen Umgebung. So oder so, La Paz war super.

    Anreise
    - Mit Bus von Cochabamba, ca. 8 Stunden, erste längere Busfahrt tagsüber. Finde die Nachtfahrten besser, da effizienter
    - Lauten Prediger im Bus gehabt, der ständig irgendwas aus der Bibel zitiert hat. War nicht das erste Mal. Warum ihn keiner zu Ruhe gebracht hat, hab ich nicht verstanden. Die Bolivianer sind wirklich sehr geduldige Menschen.
    - Im Bus neben einer erkälteten Frau gesessen. Vermute stark, dass sie mich angesteckt hat.
    - Bus fuhr über El Alto, der Nachbarstadt von La Paz.
    El Alto liegt liegt höher als La Paz (4.100m vs. 3.600m), entsprechend beeindruckend war der erste Anblick „von oben“.

    Stadt
    - La Paz ist umgeben von Bergen. Unter anderem von einem der höchsten Berge Boliviens, dem Illimani (6.400m), dessen schneebedeckten Gipfel man bei klarer Sicht auch sehr gut sehen kann. Immer wieder imposant.
    - Ich war überrascht wie modern die Stadt war. Irgendwie habe ich mit was Anderem gerechnet (ärmer).
    Viele Hochhäuser, viele nette Cafés und Restaurants und in dem Viertel, in dem ich untergekommen bin (Sopocachi) auch noch richtig schicke Häuschen.
    - Sehr hügelig war es da aber. Um zum Supermarkt zu kommen musste ich gefühlt mehrere Höhenmeter überwinden.
    - Viele nette Parks in denen man entweder gut Leute beobachten konnte oder einen tollen Blick über die Stadt hatte

    Leute
    - Das Stadtbild ist geprägt von Cholitas. Das sind die Damen in traditioneller Kleidung, die aus mehreren Röcken (bis zu 10), einem Tuch über der Schulter und einem Melonen-Hut besteht.
    - Cholitas verkauften meist irgendwas auf der Straße. Essen, Gemüse, Eis, Brot oder “alles” in ihren kleinen Kiosken.
    Die Ware tragen sie dann immer in den bunten Tüchern auf dem Rücken. Und wenn keine Waren drin war, dann waren es Kinder, die auf dem Rücken getragen wurden, überwiegend von sehr jungen Cholitas.
    - Im Gegensatz dazu gab es viele moderne, westlich gekleidete (und denkende) Leute. Auch konnte man sich viel besser auf Englisch verständigen als in anderen Städten.
    - Sehr auffällig waren hier auch die Bettler, leider. In der Regel waren es alte Leute
    - Ebenso wie Schuhputzer. Meist mit einer Maske im Gesicht, um nicht erkannt zu werden. Schuhputzer ist der niedrigste Beruf, den man ausüben kann in Bolivien. Machen wohl auch viele Studenten, um ihr Studium zu finanzieren. Und um nicht erkannt zu werden tragen sie die Masken. Das wirkt sehr befremdlich.

    Verkehr
    - In La Paz fährt man Teleferico (Seilbahn). Damit ist man insbesondere in der Rush-hour schneller und entspannter unterwegs und bekommt dabei auch noch einen tollen Blick über die Stadt.
    Aktuell sind 8 Seilbahnen über die Stadt verteilt, die miteinander verbunden sind. Gutes System, wie ich finde.
    Am Anfang fühlte ich mich aber wie im Skigebiet, nur ohne Schnee und Skier.
    - Sonst herrscht Chaos auf der Straße. Ich weiß nicht wie oft ich gedacht habe, gleich kracht es - auch als ich im Taxi oder Bus saß -, scheinbar haben die La Pazer das Chaos unter Kontrolle.
    Als Fußgänger ist man das letzte Glied in der Verkehrskette. Da sucht man sich die Lücken und geht einfach über die Straße (wie eigentlich überall in Südamerika).
    - Busse gibt es viele, in verschiedenen Farben, Formen und Zuständen. Das System verstehen aber nur die La Pazer.
    - Taxen gibt es noch mehr. Und sie sind billig. In der Rush-hour ist man zu Fuß aber oft schneller. Wenn man ein Taxi nutzt bekommt man gleich eine Stadtrundfahrt dazu, da die Fahrer jede noch so kleine Straße nutzen, um den nächsten Stau zu umfahren. Meist erfolglos.
    - Auch in La Paz gab es diese lustigen lebenden Zebrastreifen, deren Sinn sich mich nach wie vor nicht erschließt.

    Essen
    - Durch die Krankheit habe ich mich wenig an lokales Essen heran getraut. Aber ein Choripan musste ich probieren, was nichts anderes als eine Bratwurst war und an meinem letzten Tag gab es noch eine Saltena. Die war richtig lecker. Es ist eine Art Empanada (gefüllte Teigtasche) nur mit mehr und besserer Füllung. Davon hätte ich gerne mehr gehabt.
    - Es gab aber eine riesige Auswahl an richtig guten Restaurants – teuer, günstiger, schicker, ausgefallener... Ich habe ein paar fancy Restaurants ausprobiert, da ich dachte, dass diese sicherer für meinen Magen sind. Waren sie auch. Und das Essen war nach wie vor sehr günstig. Mehr als 6€ hat man nie für ein Gericht inkl. Getränk zahlen müssen.

    Wie ich die Tage in La Paz verbracht habe.
    - An Tag 1-4 wurde die Stadt richtig erkundet, zu Fuß und via Teleferico. La Paz hat jetzt nicht „die“ Sehenswürdigkeit, trotzdem gab es einiges zu sehen. Die Aussichtspunkte über der Stadt, die Altstadt, die Fahrten mit den Seilbahnen, den größten Markt Boliviens in El Alto u.a.
    - El Alto übrigens nur ein paar Meter höher als La Paz, aber schon deutlich kälter.
    Und der Markt, der ist einfach nur riesig. Er erstreckt sich über mehrerer Straßen und ist fast schon ein eigenes Stadtviertel (sonntags und donnerstags zumindest) und es gibt nichts, aber auch wirklich gar nichts was man da nicht kaufen könnte. Von der Unterbuxe, über Bohrmaschinen, Kloschüssel, Türen und Autoteilen bis hin zu Kühlschränken und lebenden Tieren. Interessant dabei, die Verkäufer sind meist Frauen/Cholitas. Auch bei der vermeintlichen Männer-Ware.
    - An einem Tag habe ich einen Ausflug in das benachbarte Valle de las animas gemacht an einen anderen bin ich die Death Road runter und als ich mich etwas besser gefühlt habe, bin ich raus nach Sorata (jeweils separater Bericht).
    - Innerhalb der 2 Wochen habe ich in 3 Hostels gewohnt.
    - Ein Ausflug blieb mir allerdings durch die Krankheit verwehrt, nämlich die Besteigung des Huayna Potosi. Der 6000er Berg stand ganz oben auf meiner Liste und ich hatte mich auch schon für eine Tour angemeldet, diese musste ich jedoch leider wieder absagen. Losgelassen hat mich der Berg aber nicht ;-)
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  • Day22

    La Paz

    January 16, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

    La Paz gilt als inoffizielle Hauptstadt Boliviens und hat uns in Ihren Bann gezogen: eingekesselt von atemberaubenden Bergen, vernetzt mit „telefricos“ (Seilbahnen) und ein toller Ausgangspunkt für zig Aktivitäten, wie die besteigung eines 6000ers, Trekking entlang von Inka-Pfaden oder einen Abstecher in den Dschungel..Read more

You might also know this place by the following names:

Plaza España, Plaza Espana

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