Bolivia
Santa Cruz

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46 travelers at this place:

  • Day556

    Santa Cruz

    July 2 in Bolivia ⋅ ⛅ 21 °C

    Der kleine wird hier ganz offiziell für umgerechnet 30€ verscherbelt. Kleine Hunde teilweise für 2,50€. Das ist wahrscheinlich auch der Grund für die vielen Straßenhunde. 😔
    Aber sonst eine ganz nette Stadt. Das Flugzeug sei anscheinend ein berühmtes Drogenschmuggel Flugzeug gewesen. Kein Plan. 🤔

  • Day3

    Santa Cruz - Sightseeing

    July 11 in Bolivia ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute habe ich mir die App "GPSmyCity" heruntergeladen und so auf eigene Faust eine Sightseeing Tour durch Santa Cruz gemacht. Die App lotst einen zu den wichtigsten Punkten und hat auch noch eine Beschreibung zu den verschiedenen Orten. Echt genial!
    Eigentlich wollte ich ja über ein Reisebüro eine geführte Tour buchen, aber ich konnte kein passendes finden, so hab ich das heute halt selbst in die Hand genommen 😃.

    Besonders viel gibt Santa Cruz für Touristen eigentlich nicht her, aber die Stadt hat definitiv auch ihre schönen Seiten und für 1-2 Tage kann ich sie sogar empfehlen. Meine Tour verlief heute vom Hauptplatz weg, wo ich der Kathedrale und dem Aussichtsturm, sowie dem kleinen Museum noch einen Besuch abgestattet habe, zum Museum of Modern Art. Leider bin ich zu einem ungünstigen Zeitpunkt hingekommen, denn ich hatte nur noch 5 Minuten Zeit, bevor es zur Mittagspause schloss. Aber es hat genügt um einen kurzen Überblick über das nicht sehr große Museum zu bekommen. Anschließend gings weiter zum Zentealfriedhof. Leider stand ich hier bereits vor verschlossenen Türen, so konnte ich nur einen kurzen Blick auf die Anlage erhaschen. Da werde ich dann nochmal vorbeischauen, wenn ich am Dienstag von Samaipata wieder zurück bin.

    Weiter gings zum Park El Arenal. Hier tummelten sich viele Leute, ich blieb aber nur kurz, da ich schon ziemlich Hunger hatte und das Lokal, welches ich mir extra rausgesucht hatte, erst am Abend aufsperrt und ich daher weitersuchen musste.

    Nach dem Mittagessen gings erstmal zurück ins Hotel um ein kurzes Nickerchen zu machen. Dann zog es mich nochmal auf den Hauptplatz, wo ich fast 3 Stunden verweilte. Ich habe die Bolivianer bei ihrem täglichen Leben beobachtet, mit verschiedensten Personen in meinem spärlichen Spanisch gequatscht, darunter auch mit einem der vielen Schuhputzer am Platz. Deren Leben ist ganz schön beschwerlich und für ihre Arbeit verdienen sie so gut wie nichts. Gerade mal 5 BOB (knapp 70 Cent) kostet einmal ausgiebiges Schuheputzen (ich hab das beobachtet, das dauert mindestens 10 Minuten und wird sehr penibel praktiziert). Davon wird man bestimmt nicht reich! Aber es ist wirklich interessant, ein wenig über das Leben verschiedenster Leute zu erfahen!

    Jetzt, zum Abschluss des Tages gönne ich mir noch einen frischgepressten Orangensaft auf der Dachterasse meines Hotels mit herrlichem Ausblick auf die beleuchtete Kathedrale.
    Morgen verlasse ich Santa Cruz für ein paar Tage um ins etwa 3 Stunden entfernte Samaipata zu fahren.
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  • Day8

    Santa Cruz - Markttag und Sightseeing

    July 16 in Bolivia ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute hat der Tag wieder gemütlich begonnen, denn ich dachte, all zu viel gibt es in Santa Cruz eh nicht mehr zu tun. Aber da habe ich mich, wie ich jetzt am Abend weiß, getäuscht 😊. Die Stadt gibt doch mehr her als gedacht. Aber mal von Anfang. Gegen halb 9 stehe ich auf und nutze erstmal die tolle Dusche um Haare zu waschen. Nach dem föhnen, gehts zum Frühstück. Die Auswahl ist toll, es gibt viele frische Früchte, Müsli, leckere Brötchen, Käse und Ei nach Belieben. Während des Frühstücks quatsche ich mit dem Rezeptionisten, der mir noch Tipps gibt, was es in Santa Cruz noch zu erleben gibt.

    Gestärkt mache ich mich gegen 10.00 auf um zuerst zur Plazuela Callejas zu schlendern. Hier befindet sich angeblich der Mittelpunkt Südamerikas, der durch ein Kreuz und Wegweiser in verschiedenste Großstädte dieser Erde gekennzeichnet ist. Viel Aufsehen machen die Cruceños darum nicht, die meisten wissen nicht mal über dessen Existenz Bescheid.

    Nichtsdestotrotz interessiert mich dieser Ort. Dort angekommen, werde ich leider enttäuscht, denn eine Plane umgibt den gesamten Platz (es werden gerade Bauarbeiten durchgeführt) und so kann ich das Kreuz, den Mittelpunkt Südamerikas nur erahnen. Einen Teil der Wegweiser kann ich sehen, denn die ragen über die schwarze Plane hinaus. Wenigstens etwas 😊. Dafür entdecke ich an diesem Platz einen Escaperoom Anbieter, der aber leider noch geschlossen hat. Sind wirklich mittlerweile weltweit populär.

    Von der Plazuela Callejas gehe ich weiter zum Zentralfriedhof, der diesmal noch geöffnet ist. Ein Ort der Ruhe mitten in der hektischen Großstadt, eine schön angelgte, parkähnliche Anlage, in der auch das eine oder andere Prunkgrab zu finden ist.
    Ich verweile etwa eind halbe Stunde dort und mache mich anschließend auf zum völligen Kontrastprogramm - zum größten inner- städtischen Markt Los Pozos.

    In den Straßen rund um den Mercado Los Pozos herrscht täglich reges Treiben. Hier bekommt man von frischen Lebensmitteln über Haushaltswaren alles, was man braucht. Denn Supermärkte sind rar in Bolivien. Man lebt, kauft und handelt auf der Straße. Ich gehe entlang der Markstände auf der Straße und wage mich auch hinein in die große Markthalle, die nichts für schwache Mägen ist. Ich brauche 2 Anläufe um all die Gerüche von rohem, ungekühlten Fleisch, gekochtem Essen, Kräutern, Obst und Gemüse zu verdauen.

    Aber nicht nur der Markt selbst begeistert mich, was hier am Mercado Los Pozos besonders auffällt sind sonderbare Gestalten in altmodischer Kleidung: Männer und Jungen tragen blaue Latzhosen und Hemden, auf dem Kopf meistens einen Hut oder eine Kappe. Die Frauen sieht man in langen, gemusterten Kleider, mit einem Kopftuch und oft auch einem Hut.

    Offenbar gibt es im Umkreis von Santa Cruz einige Mennoniten-Kolonien. Mennoniten sind strenggläubige Anhänger der evangelischen Freikirche, die alles Moderne ablehnen und wie vor 200 Jahren leben (ähnlich den Amish).
    Über 70.000 leben in Bolivien. Denn hier erlaubt ihnen die Regierung, (fast) uneingeschränkt die eigene Lebensweise und Sprache zu erhalten. Sie kauften große Landpartien, die sie bewirtschaften. Mittlerweile zählen die Kolonien u.a. zu den wichtigsten Sojaproduzenten des Landes. Doch nicht nur in Bolivien, sondern in ganz Südamerika gibt es zahlreiche Kolonien.  

    Zum Einkaufen kommen die Mennoniten in die Stadt Santa Cruz bzw. in das Viertel rund um die Calle 6 de Agosto, wo sich eben der Markt Los Pozos befindet. Die Geschäfte und Arztpraxen hier haben sich angepasst an den Bedarf dieser besonderen Kunden, viele Schilder sind sogar auf „Deutsch“. Das von den Mennoniten gesprochene Plautdietsch ähnelt jedoch nur noch sehr entfernt der deutschen Sprache.

    Nur wenige der Mennoniten können übrigens Spanisch, oft sind es nur einige Brocken. Man bleibt unter sich, kommt nur in die Stadt, wenn Einkäufe oder Arztbesuche es notwendig machen. Schon seltsam, dass so eine parallele Gesellschaft unmittelbar vor den Toren der Stadt existiert, die nach ihren eigenen Regeln lebt, sogar ihre eigene Sprache hat, und nur ganz selten mit dem Leben der Bolivianer in Berührung kommt.

    An die mich fazinierenden Mennoniten scheinen sich die vielen Marktbesucher bereits gewohnt zu haben, Touristen kommen hier scheinbar selten vorbei, denn ich falle auf wie ein bunter Hund 😊. Ich bleibe fast 2 Stunden in den Straßen in denen der Markt stattfindet, denn ich kann nicht genug kriegen, das geschäftige Treiben auf diesem Markt, der mit keinem anderen, den ich bisher besucht habe (und das waren bereits viele), vergleichbar ist, zu beobachten.

    Irgendwann kann ich mich dann doch losreißen und marschiere weiter zum nahegelegenen Parque El Arenal. Hierher kommen die Cruceños vorallem am Wochenende, um Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen.
    Über zwei Brücken erreicht man die auf einer kleinen Insel liegende Touristeninformation, die an einer Seite von einem riesigen Wandgemälde gesäumt wird, das von Lorgio Vaca, einem der bekanntesten Künstler Santa Cruz‘, stammt. In der Umgebung des Parks befinden sich zahlreiche Kinos, Restaurants, Kneipen und Diskotheken. Auch hier bleibe ich ein wenig um die Menschen zu beobachten und mich ein wenig auszurasten, immerhin habe ich schon einige Kilometer zurückgelegt.

    Nach dem Parkbesuch mache ich mich quer durch den inneren ersten Ring (die Stadt ist gegliedert in mehrere Anillos (Ringe) mit großen Ausfahrtstraßen, die alle ins Zentrum führen  ­– wie ein großes Spinnennetz) auf zum nächsten Markt, dem sogenannten Mercado 7 Calles. Ein riesiger, über mehrere Straßenblocks verlaufender Markt, auf dem man von Hygieneartikel über Schuhe, Kleidung und Lebensmittel so ziemlich alles erstehen kann, was man für das tägliche Leben so braucht. Hier halte ich mich nicht mehr so lange auf, denn im Gegensatz zum Mercado Los Pozos fasziniert mich dieser Markt weniger. Viel zu geordnet und sauber geht es hier zu, mir fehlt so ein bisschen die Authentizität. Aber da es eh schon 15.00 ist, gehe ich zurück Richtung Hauptplatz, wo ich mir im Be Cafe erstmal eine heiße Schoki und einen Karottenkuchen gönne. Anschließend setze ich mich ein letztes Mal auf den Hauptplatz, wo ich bereits bekannte Gesichter treffe und mal wieder einfach beobachte.

    Ein wirklich spannender letzter Tag in Santa Cruz geht zu Ende. Morgen geht meine Reise weiter in die Hauptstadt Boliviens, nach Sucre.
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  • Day2

    Ankunft in Santa Cruz de la Sierra

    July 10 in Bolivia ⋅ ⛅ 24 °C

    Um kurz nach Mittag landet die Gol Maschine von São Paulo kommend in Santa Cruz de la Sierra. Dank halbwegs starkem Wind war das Runtergehen der Maschine teilweise etwas unsanft, aber der Pilot hat das Flugzeug sicher, ohne Verspätung, landen können.
    Beim Einreiseschalter geht es zügig voran, ich bekomme schnell meinen Stempel in den Pass gedrückt, allerdings ist meine Dauer in Bolivien vorerst auf 30 Tage begrenzt. Blöd, denn ich bleibe 32 Tage! So erklärt mir die nette Dame von der Migration, dass ich das Migrationsbüro aufsuchen muss, wo mein Aufenthaltsstatus nochmals um 30 Tage verlängert werden kann. Sie krizelt mir noch schnell die ungefähre Adresse auf einen Zettel und schon bin ich offiziell in Bolivien eingereist.
    Mein Gepäck dreht schon seine Runden und so bin ich schneller aus dem Flughafen draußen als erwartet. Ich nehme mir an offizieller Stelle ein Taxi und knapp 20 Minuten später bin ich bei meinem Hotel, dem "Senses Boutique" angekommen. Ich habe dieses Hotel vorrangig wegen seiner tollen Lage gewählt, denn es liegt direkt am Hauptplatz mit Ausblick auf die Kathedrale. Die Rezeptionistin ist sehr freundlich, auch wenn sie kaum Englisch spricht. Für ein angebliches 5-Sterne Haus eher nicht zulässig. Generell ist das Hotel ok, aber in die Jahre gekommen und teilweise etwas abgenutzt. Aber es ist sauber und liegt zentral, also alles paletti 😊.

    Nach dem Einchecken ziehe ich mich erstmal um, denn es hat 29° in der größten Stadt Boliviens (und einer der am schnellsten wachsenden weltweit). Danach mache ich mich auf die Suche nach dem Migrationsbüro, das ich nach einigem Fragen der Leute auf der Strasse auch recht rasch finde. Zum Glück ist es nicht allzu weit vom Hotel entfernt. Dort herrscht geschäftige Triebsamkeit und auf die Frage, was ich hier brauchen würde, wurde mir erklärt, dass mein Anliegen nur von 7.30 - 12.30 behandelt wird. Da es aber schon 15.00 ist, muss ich unverrichteter Dinge wieder abziehen und morgen nochmals vorbeischauen.

    Obwohl ich schon sehr müde bin, schlendere ich noch ein wenig durch die Gegend um das Hotel, beobachte das rege Treiben am Hauptplatz, wo Alt und Jung zusammenkommen und gönne mir noch ein erfrischendes Getränk in einem der Cafes rund um den Plaza 24 de Septiembre. Auch wollte ich einen Touranbieter aufsuchen um eine Tour in Santa Cruz zu buchen, aber es gibt kaum welche (oder war ich zu blind?) und die, die ich fand, hatten geschlossen. So muss ich auch hier mein Glück morgen nochmal versuchen. Aber nach so einer langen Anreise (27 Stunden) fehlt mir heute auch die Ausdauer dazu.

    Obwohl es erst kurz vor 19.00 ist, bin ich bereits geduscht im Bett. Nichtmal mehr zum Abendessen gehen kann ich mich noch motivieren. Aber nach einer ordentlichen Runde Schlaf bin ich morgen wieder bereit, die Welt zu entdecken!
    In diesem Sinne: Gute Nacht!😊
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  • Day3

    Heute bin ich schon sehr bald wach, der Jetlag meint es mal wieder nicht gut mit mir. Um 3.15 bin ich putzwach, aber vielleicht auch kein Wunder, weil ich gestern ja bereits um 20.00 geschlafen habe. Also gut, google ich halt noch ein wenig, was ich heute in Santa Cruz alles machen kann und dann möchte ich eh um 7.30 beim Migrationsbüro sein, um meinen Verlängerungsstempel hoffentlich zu erhalten.

    Um 7.00 stehe ich dann endlich auf, nachdem ich es nach mehreren Versuchen aufgegeben habe, nochmals einzuschlafen. Nach der morgendlichen Routine mache ich mich dann auch gleich auf den Weg zum Oficina de Migracion, wo ich nach 5 Minuten Fußweg eintreffe. Dort ist schon eine riesige Schlange vor dem Office, in der ich mich erstmal brav anstelle. Dann sagt mir ein Beamter aber, dass ich rechts vorbeigehen kann, zum extranjero Schalter, denn diese Schlange ist nur für bolivianische Staatsbürger. Puh, Glück gehabt, so bin ich nach nur 10 Minuten am Informationsschalter, wo ich eine Nummer in die Hand gedrückt bekomme und in den 4.Stock geschickt werde. Nun warte ich schon seit knapp einer halben Stunde darauf, dass meine Nummer endlich aufgerufen wird. Ich bin gespannt, wieviel Zeit ich hier noch verbringen werde!

    So,ich habs nun geschafft und den ersehnten Stempel in meinem Reisepass. Der ganze Spass hat jetzt insgesamt 3 Stunden gedauert,weil der zuständige Beamte, der eigentlich ab 7.30 anwesend sein sollte, erst um 9.00 gekommen ist und alle, die zu Schalter 11 mussten, erstmal auf sein Eintreffen warten mussten. Ich hatte Nummer 7 SN, heißt ich musste noch 6 Personen vor mir abwarten. Das eigentliche Geschehen, das Stempel in den Pass drücken, ging dann aber sehr zügig von statten. Mit einer Kopie meines Reisepasses, dem Einreisestempel und meinem Flugticket mit der Ausreisebestätigung hatte ich alle meine Dokumente schnell zusammen und so dauerte der eigentliche Akt, weswegen ich kam, nur knapp 2 Minuten.

    Die Wartezeit hab ich mir mit netten Gesprächen mit einer Venezuelanerin und einem Mexikaner, die beide nun in Bolivien leben, vertrieben und so war es eigentlich gar nicht so schlimm, so viel Zeit wegen der bolivianischen Bürokratie zu verlieren! Und jetzt ist ein Thema abgehakt, das mich schon ein wenig gestresst hat!

    Jetzt gönne ich mir im Hotel noch ein gutes Frühstück, mit frisch gepressten Säften, frischen Früchten und Eierspeise um anschließend die Stadt auf eigene Faust zu erkunden!!
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  • Day7

    Samaipata - Santa Cruz

    July 15 in Bolivia ⋅ ⛅ 19 °C

    Das gestrige Mittagessen hat mir weder geschmeckt, noch ist es mir wohl bekommen, ich musste mich gestern Abend mehrfach übergeben (aus heutiger Sicht zum Glück) und habe daher den heutigen Vormittag nicht viel weitergebracht. Gottseidank ist es mir aber, nachdem ich dieses grauenvolle Quinoarisotto aus meinem Magen hatte, in der Nacht wieder gut gegangen und auch heute bin ich fit. Nichtsdestotrotz habe ich es mir bis Mittag nur im Hotelgarten gemütlich gemacht.

    Um halb 12 hat mich dann das Trufi nach Santa Cruz direkt beim Hotel Posada del Sol eingesammelt (ich hatte die Nummer des Fahrers bei der Hinfahrt bekommen und konnte mir so managen, dass ich direkt vor der Tür abgeholt werde - Glück für mich, so musste ich nicht mein ganzes Gepäck runter in den Ort schleppen).
    Die 3-stündige Fahrt war diesmal wesentlich unbequemer als die Hinfahrt, denn ich hatte den Mittelsitz und der ist besonders hart, was bei teilweise unasphaltierten Straßen besonders schmerzhaft spürbar ist!

    Gegen 15.00 hab ich in mein Hotel, das Cosmopolitano Boutique, eingecheckt. Ich habe ein sehr stilvoll eingerichtetes Zimmer bekommen und der Rezeptionist spricht zum ersten Mal seit ich in Bolivien bin, auch Englisch!

    Da der Nachmittag schon fortgeschritten ist, schlendere ich nur noch zum Hauptplatz um wiedermal das Leben dort zu beobachten. Hier wird es wirklich nie langweilig!

    Am Abend such ich noch einen Italiener auf. Da ich seit gestern Mittag nichts mehr gegessen habe (und selbst das ist nicht all zu lange im Magen geblieben), habe ich schon einen Bärenhunger!!😊 Ich wähle das Michaelangelo, angeblich der beste Italiener der Stadt. Nach dem gestrigen Essensdebakel, hoffe ich heute auf richtig gutes italienisches Essen 😊

    Ok, die Nudeln waren auch eher eine Enttäuschung als eine Gaumenfreude. Essbar, aber das wars dann auch schon. Leider!! Ich hatte mich echt auf gute Spaghetti gefreut!

    Jetzt kann es essenstechnisch ja eigentlich nur noch bergauf gehen 🤣
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  • Day181

    Santa Cruz

    March 21, 2017 in Bolivia ⋅ ☁️ 23 °C

    Via onze medereizigers hadden we al vernomen dat Santa Cruz hoofdzakelijk een nuttige plek is om een reis te beginnen of starten, en dat klopt. De stad heeft geen enorme highlights of een mooi koloniaal centrum. Wij hebben onze tijd in Santa Cruz voornamelijk gebruikt om te wachten op een reactie van een touragency, om ons visum te verlengen, te wassen, sporten én om gebruik te maken van snel internet. De eerste dag hebben we nog met Sandra en Jens gegeten en hebben we een lokaal festival gezien. Het hoogtepunt van dit festival waren voornamelijk de 'professionele' dansers die heel keurig elkaars danspasjes afkeken. We zullen niets zeggen over het te kleine heren outfit..
    De tour die we eventueel zouden willen doen (om jaguars te gaan spotten) met onze buren uit Samaipata redden we niet, omdat zij helaas op te kort dag een vlucht hebben staan. We vertrekken dan ook morgen richting Cochabamba wat bekend staat om het lekkere eten én de mooie natuur. We nemen de nachtbus dus hebben overdag nog genoeg tijd om de Botanische Tuin van Santa Cruz te gaan bekijken.

    Deze tuin ligt buiten de stad waardoor je gelijk het idee hebt dat je in de jungle bent beland. Na drie minuten lopen zien we gelijk ons eerste hoogtepunt van dit bezoek: twee schildpadden die de liefde aan het bedrijven zijn.. Dat verwacht je niet. Al snel worden we wakker geprikt, omdat familie mug ons gevonden heeft. Ellen haar vraag of we ons in moeten smeren met DEET is snel beantwoord. We lopen nog een stukje verder en kunnen in een uitkijktoren klimmen. Hier zitten we veilig van de muggen en kunnen we rustig lunchen. Nu komt ook ons tweede hoogtepunt (letterlijk op dezelfde hoogte), want we horen wat takken kraken en zien een aapje in de boom voor ons klimmen. Super leuk om ze op gelijke hoogte te zien, want vanaf de grond zouden we deze vriend nooit gezien hebben.

    Nadat we even iets verder de jungle in lopen (want tuin is het niet meer te noemen) horen we weer wat beweging in de bomen: nog meer aapjes!! Het heeft de afgelopen nacht en ochtend enorm hard geregend en dat merk je ook op het pad wat we lopen. Hoe verder we gaan, hoe moeilijker het wordt en het aantal muggen vermenigvuldigd. We doen nog een kleine poging om spoorzoeker te spelen, want we zien 'katachtige' sporen in de modder. Robert hoopt nog steeds op zijn Jaguar maar helaas, het zijn gewoon de sporen van een hond. Aangezien de muggen dwars door onze T-shirts heen prikken laten we ons avontuur voor wat het is en via de lagune met enorme vissen, schildpadden én alligators lopen we terug naar de bewoonde wereld. Nog even uitpuffen in het hostel en met de taxi (met een hilarische chauffeur - hij vertaalt nu 'geit' in het Engels naar 'gay') naar het busstation.
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  • Day63

    Santa Cruz

    November 2, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 30 °C

    Santa Cruz ist die wohl westlich orientierteste Stadt, in der wir bisher in Südamerika waren. Von Sucre aus in nur 40 Minuten mit dem Flugzeug zu erreichen, ist die Stadt doch völlig anders. Da Santa Cruz auf nur knapp 500 Meter liegt, hat sich das Klima nun schlagartig geändert. 33 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Auch am Abend wartet man vergebens auf eine Abkühlung. Traditionel gekleidete Leute sucht man hier vergebens und das Schönheitsideal scheint auch nicht mehr "fettleibig" zu sein. Zwei Blocks neben unserem Hotel, dem 360 Degrados, welches eine schöne Dachterasse hat, beginnt der tägliche Markt. Man bekommt hier alles und das riecht man auch dementsprechend; Sauberkeit sieht definitiv anders aus. Das komplette Gegenteil findet man in der Ventura Mall, einem riesigen Einkaufscenter wo z.B auch ein Burger King oder KFC vertreten ist. Ansonsten gibts aus unserer Sicht nicht wirklich viel zu sehen in der Stadt, eine typische Südamerikanische Stadt halt.Read more

  • Day16

    Santa Cruz de la Sierra

    May 19 in Bolivia ⋅ ⛅ 20 °C

    Endlich in Bolivien. Die Verbindung von den Iguazu nach Santa Cruz hätte umständlicher nicht sein können. Aber endlich bin ich hier, in einer der aufstrebenden Metropolen Boliviens. Was bleibt zu sagen? Nicht viel über die Stadt selbst leider.

    Rein touristisch hat Santa Cruz nicht viel zu bieten. Der Platz der Unabhängigkeit mit seiner wunderschönen Kathedrale (übrigens von Franzosen entworfen und fast 100 Jahre im Bau) ist leider auch schon das beeindruckenste.

    Sehenswert ist vielleicht sonst noch der illegale, riesige Markt der sich über das gesamte nord-östliche Viertel des Zentrums erstreckt. Hier (und eigentlich auch in der restlichen Stadt) gibt es an jeder Ecke kleine Grillstände und Torten zu kaufen. Von den Acai-Bars bis zu den Ständen auf den Strassen - Santa Cruz ist ein Ort zum Essen.

    Besonders witzig fand ich auch das Bussystem. Die Strassen sind überladen von kleinen Minibussen die ohne erkennbares System Leute von einem Ort zum anderen befördern. Es ist wie bei Harty Potter und dem fahrenden Ritter. Man streckt einfach seine Hand aus und der nächste Bus hält an, wo man gerade steht. Man zahlt seine 3 Bolivianos und wenn man aussteigen will ruft man zum Beispiel "detener, por favour" und man wird raus gelassen. Leider verpesten diese Busse und der übrige Verkehr die Stadt auch sehr weshalb besonders um die Mittagszeit ein Spaziergang durch die sehr karge Stadt alles andere als angenehm werden kann.

    Für mich war es dennoch das Sprungbrett zu den unglaublich schönen Naturschutzparks die es in der Umgebung gibt. Ich hatte auch Glück und konnte heute auch noch zur Nacht der öffentlichen Museen ein wenig Bolivianische Kunst und Kultur genießen. Morgen geht es dann in den Amboro-Nationalpark. Wer etwas mehr Zeit und Geld hat, dem sei der Noel-Kempff Park ans Herz gelegt. Wer sich nicht dafür interessiert, der kann Santa Ceuz von seiner To-Do-Liste auchvdirekt streichen.
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  • Day5

    The reunion in Bolivia

    October 4, 2017 in Bolivia ⋅ 🌙 27 °C

    I spent the morning after checking in to do all the pictures backup and some washing. The missed sleep from the previous night finally caught up at around 2pm, so I decided to have an hours snooze. The plan being to wake up by 3:30 and then have some lunch and be back by 4:30 when Hristo was expected to arrive.
    He landed early and passed through the security quite quickly as well so he was waiting when I arrived back. It was awesome to catch up with each other after a long time. Lots of stories from his African adventure. Time just flew by while we sat and chatted about the experiences from Africa and the plan for the Bolivia trip. Around 6:30 we finally left to find food and also find out about the different ways to reach Sucre.
    Met the manager of the hostel and he recommended taking the flight instead of the bus since the roads were in pretty bad condition and the journey was of 14 hrs. The flight turned out to be just 100 b$ more and would take 45 min, so we changed the plan and decided to fly early at 9:20 next morning.
    Having done that we went out to look for food and try and find a cheaper way to get to the airport. The hostel was charging 80 b$, we asked a taxi guy and he quoted 70 b$. The guy was honest enough to tell that we could just walk 500 mts to the place from where we could get the regular bus to the airport and it would be 3b$. We managed to find it and it turned out to be 6 b$ but still, way cheaper than all the other options and it was starting at 5 am and every 20 min.
    So having checked that part, we decided to eat.
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You might also know this place by the following names:

Santa Cruz de la Sierra, Santa Cruz, سانتا کروز دلاسیه‌را, SRZ, サンタクルス, Санта-Крус-де-ла-Сиерра

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