Bolivia
Tunel

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28 travelers at this place:

  • Day143

    La Paz

    August 11 in Bolivia ⋅ ⛅ 16 °C

    Um von Copacabana nach La Paz zu kommen, mussten wir eine Fähre nehmen um einen Arm des Titicacasees zu überqueren. Ansonsten war die Fahrt unkompliziert, wir konnten sogar sehr günstig tanken. Keiner hier kann uns so richtig erklären wieso, aber in Bolivien wollen Tankstellen oft kein Benzin an Ausländer verkaufen. Benzin ist hier staatlich subventioniert und kostet fix 3,75 Bolivianos pro Liter, das sind knappe 50 Cent. Von Ausländern verlangen die Tankstellen eher 8 Bolivianos, was ja für uns auch noch günstig ist, aber wenn man Pech hat bekommt man gar nichts. Mit 5 Bolivianos pro Liter waren wir mehr als zufrieden.

    Die Fahrt in die Stadt La Paz war noch chaotischer als in peruanischen Städten, aber das Chaos war weniger aggressiv. Allerdings scheint sich hier niemand für rote Ampeln zu interessieren 😀 Leider waren auch noch einige Straßen durch Märkte oder Baustellen blockiert sodass wir immer wieder neue Wege suchen mussten. Nachdem wir haarsträubend steile Gassen hinuntergefahren waren, kamen wir bei dem Schweizer Mechaniker an, der uns empfohlen wurde. Julio brauchte mal seinen Rundum-Check. Da Freitag Nachmittag war würde hier vor Montag nichts passieren, also fuhren wir mit dem Taxi ins Hotel.

    Hier erwartete uns eine wunderbare Überraschung: wir hatten eine Heizung im Bad!!! Die erste Heizung die wir auf unserer Reise in Südamerika gesehen haben, egal wie kalt es war, bisher gab es die nirgends. Dann relaxten wir noch im Dampfbad und im warmen Pool. Abends gingen wir in ein Schweizer Restaurant das ganz in der Nähe war um mal wieder sowas ähnliches wie deutsche Küche zu genießen.

    Am nächsten Tag schauten wir uns die Stadt an. Zuerst gingen wir zum sogenannten Hexenmarkt, der eigentlich kein Markt war, sondern einige Esoterik-Läden nebeneinander. Dort gibt es verschiedene Wundermittelchen für alles mögliche, aber grotesk sahen die toten Lamas aus die von der Decke baumelten. Die kleinen Gassen hatten richtig Charme. Dann gingen wir weiter zum Plaza San Francisco, wo wir die Kirche von außen ansahen. Hier gab es seit langem mal wieder Kokosnüsse zum trinken, da schlugen wir gleich zu. Besonders schön war auch die Calle Jaen, eine kleine, bunte Gasse. Durch Zufall stießen wir auf einen kleinen Laden, wo man sich für kleines Geld traditionell verkleiden lassen konnte. Hier lernten wir endlich, dass die traditionell gekleideten Frauen einen bestimmten Namen haben: Cholita. Diese Frauen haben oft sehr lange Zöpfe, und die Besitzerin des Ladens, selbst eine Cholita, erklärte uns, dass sie sich nie die Haare schneiden lassen, höchstens mal die Spitzen. Auch sonst erklärte sie uns einiges. Ich bekam vier Unterröcke und einen Überrock angezogen, ganz schön schwer. Michael kam leichter davon. Dann sollten wir auf der Straße tanzen, ohje 😂 Die Frau hatte ihren Spaß mit uns und wollte gar nicht mehr aufhören Fotos von uns zu knipsen. Danach gingen wir weiter zum Hauptplatz mit der Kathedrale, wo es von Tauben nur so wimmelte. Die scheinen hier allerdings sehr beliebt zu sein und werden ständig gefüttert. Um zu einem Aussichtspunkt zu kommen nahmen wir eine der vielen Seilbahnlinien, die in den letzten Jahren in La Paz gebaut wurden. Leider fanden wir den Zugang zum Aussichtspunkt nicht, und nach mehreren gescheiterten Versuchen aus verschiedenen Richtungen gaben wir auf und nahmen ein Taxi zurück ins Hotel.

    Am zweiten Tag in La Paz fuhren wir ins Valle de la Luna (Mondtal). Den Namen hat dieser Ort aufgrund seiner skurrilen Steinformationen, die über Millionen Jahre durch Erosion und Klimaschwankungen entstanden sind. Hier wurde auch eine (oder mehrere?) Szene aus Star Wars gedreht. Wir machten den Rundweg und liefen durch Zufall den Youtubern Daniel und Jessi von “Life to go“ über den Weg, mit denen wir uns in Copacabana getroffen hatten. Die Landschaft ist beeindruckend aber nicht allzu weitläufig, nach einer Stunde waren wir durch.

    In der Innenstadt gingen wir etwas essen, und danach waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort: eine Art Umzug mit fröhlicher Blasmusik und aufwendig verkleideten Leuten bahnte sich laut seinen Weg durch die Gassen. Die Leute tanzten, tranken Bier und Frauen trugen kleine Heiligenfiguren voraus. Auch geböllert wurde mal wieder kräftig! Wir beobachteten das Ganze und waren völlig begeistert. Im Nachhinein haben wir einige Leute nach dem Grund des Umzugs gefragt, es war wohl eine Feier zur Ehre einer Heiligen. Scheinbar findet sowas jede Woche statt.

    Dann warteten wir auf den Bus zu einer Veranstaltung der besonderen Art: Cholita-Wrestling! Traditionell gekleidete Frauen, die gegeneinander kämpfen. Wir waren uns vorher nicht sicher ob das so eine Touri-Sache ist oder ob es wirklich Teil der bolivianischen Kultur ist, aber sicher war, dass es ziemlich lustig aussehen muss. Der Hintergrund ist wohl, dass die Frauen den Männern zeigen wollten, dass auch sie stark sind. Wrestling war für sie hier lange verboten. Als wir in der Turnhalle ankamen stellten wir fest, dass mindestens die Hälfte des Publikums Einheimische waren. Auch Daniel und Jessi trafen wir hier wieder. Die Kämpfe wirkten nicht spontan sondern eher wie eine eingeübte Choreografie, aber akrobatisch war es auf jeden Fall eine ordentliche Leistung, und lustig war es sowieso.

    Am Montag statteten wir der Werkstatt einen Besuch ab und beobachteten die Mechaniker, um etwas zu lernen. Es waren doch einige Kleinigkeiten zu machen.

    La Paz ist eine Stadt, die zwar an sich nicht ganz so schön ist wie andere hier in Südamerika, die aber viele unterschiedliche Sachen zu bieten hat. Besonders die freundlichen Menschen sorgen für gute Stimmung. 😊
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  • Day559

    Valle de la Luna

    July 5 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

    Beeindruckende Formationen aus Gestein, Sand und Geröll. Es versetzt einen fast in eine andere Welt. Eine Szenne aus Star Wars würde auch hier gedreht. 🤩🤩🤩
    Angeblich war Neil Armstrong einmal hier und meinte es würde wie auf dem Mond aussehen. 🚀 🌚

  • Day59

    La Paz - Moon Valley

    October 24, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 20 °C

    It is very easy to get to the Moon Valley from La Paz. We catched a taxi for 40 Bolivians (~5.50 $) and after a 30min drive through the city we were already there. It looked like a small Bryce Canion from the States and was definitly worth to visit! 🌛

  • Day88

    Valle de la Luna

    January 6 in Bolivia ⋅ ⛅ 17 °C

    Das Valle de la Luna vor den Toren von La Paz wird seinem Namen voll und ganz gerecht. Wir fühlen uns hier auf einen anderen Planeten versetzt.

  • Day20

    Bolivia, La Paz

    August 17, 2018 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    La Paz apanhou-me desprevenida com os sintomas de altitude. Apesar de saber que era possível, nunca tinha sentido assim. A sensação de necessitar de mais tempo para caminhar para o coração não acelerar, já me era familiar, mas as dores de cabeça, as náuseas, a rejeição à comida e os vómitos foram todos novidade para mim. Isso significou que no primeiro dia praticamente só dormi, para ver se o corpo se adaptava.
    E adaptou! No segundo dia já foi possível fazer um passeio num autocarro turístico para ver a cidade. O Vale de la Luna e o Miradouro Kili Kili são sítios fantásticos. No vale é possível ver as formações feitas pela água na argila. Talvez lhe chamem assim por se parecer com a superfície da lua. Do miradouro tem-se uma panorâmica de toda a cidade até El Alto, onde fica o aeroporto localizado em maior altitude. É uma visão assombrosa. A maior parte das casas não têm reboco ou pintura e, por isso, é quase como se estivéssemos de frente para um bairro de lata monumental com todo a beleza e assombro que isso pode trazer. É de El Alto que chegam à cidade as cholitas. São as tradicionais mulheres bolivianas que aparecem sempre nos documentários, com as saias rodadas muito armadas à moda do século XVII. Cópias mais curtas dos vestidos da alta sociedade da altura. Sim, porque as cholitas trabalham arduamente e correm desenfreadamente pela cidade com as suas cargas às costas em busca de não sei o quê. Mesmo nestas correrias conseguem equilibrar o chapéu, também ele da mesma época, sem nunca o deixar cair. Os chapéus foram um negócio da China feito por um vendedor de chapéus britânico que recebeu um carregamento de chapéus demasiadamente pequenos. Grande charlatão, convenceu as damas da sociedade que esta era a última moda na Europa e o que é facto é que até hoje as cholitas, que tentaram copiar as damas da sociedade, usam estes chapéus encarrapitados na cabeça. Se os usam na vertical é porque são casadas. Se os usam inclinados para um dos lados da cabeça é porque são solteiras. São normalmente tímidas e não gostam de fotografias, mas lá conseguimos roubar uma ou outra. Ainda conseguimos dar uma escapadela de teleférico ao Cementerio General. É um cemitério com gavetões que se acumulam uns por cima dos outros numa altura de talvez três metros. Para chegar às campas superiores é preciso usar uma das inúmeras escadas coloridas que se encontram disponíveis. Só a fachada do gavetão tem um quinze centímetros de profundidade onde se podem colocar flores, brinquedos, comida, garrafas das mais variadas bebidas, enfim, o que estiver ao alcance da imaginação de qualquer um. No caminho de volta ainda passámos pelo Mercado de las Brujas, com os seus fetos de Lamas pendurados, ervas medicinais de toda a espécie e altares pré preparados para fazer as mezinhas de boa sorte, proteção dos carros ou do casamento ou do que mais preocupar os clientes, que se sentam à espera como se fossem ao médico. Enfim, genial!
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  • Day265

    Moon Valley - Tagesausflug

    May 18 in Bolivia ⋅ ⛅ 17 °C

    Im Moon Valley sind komisch geformte Stein bzw. Dreck- oder Lehm-Säulen.
    Vom Regen auf natürliche Weise geformt und cool anzugucken.
    Sonst kann man wenig dazu sagen.

    Man kommt entspannt und günstig mit der Seilbahn hin. Für uns also ein gutes Ziel für den ersten Tag in La Paz.

  • Day26

    La Paz, Valle de la Luna

    October 21, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 17 °C

    2. Tag (1/2)
    Mit dem Minibus sind wir in den Süden der Stadt gefahren zum Valle de la Luna. Der Fahrer hat sich zu letzt in den Bus gequetscht ;-)
    Während der Fahrt hat sich das Stadtbild stark verändert. Der Süden zählt zu den besseren Wohngegenden. Das war deutlich zu erkennen, neben Obst und Gemüse wurden hier auch europäische Automarken angeboten. Zu unserer großen Freude konnten wir hier auch annähernd sowas wie Vollkornbrot kaufen. Mittags gab's auf dem Markt eine vegetarische Suppe (das mit dem vegetarischen sehen die hier nicht so eng) ...Read more

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Tunel

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