Brazil
Foz do Iguaçu

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29 travelers at this place:

  • Day273

    Foz do Iguaçu

    April 30 in Brazil ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einer Nacht in Cuiabá und einem ausgiebigen Frühstück im Hotel starteten wir unsere Reise nach Foz do Iguaçu. Wir machten einen Zwischenstopp in São Paulo und landeten am frühen Nachmittag. Am Flughafen wartete schon unser Guide Rodrigo mit seinem Fahrer auf uns und brachte uns zur Unterkunft. Hier mussten wir feststellen, dass die Unterkunft anscheinend mittlerweile geschlossen wurde. Die Klinke war von außen abgebaut und weder auf klingeln noch auf Anrufe und Nachrichten bekamen wir eine Antwort. Unser Guide versuchte uns aus der patsche zu helfen indem er uns eine Unterkunft von einem Freund besorgte. Jedoch haben wir es in dem Chaos nicht geschafft die Vermittler von Booking.com zu erreichen und somit haben wir die Sache für den Moment etwas verkompliziert. Wir konnten auf jeden Fall in de anderen Hotel bleiben, mussten dafür dann aber etwas mehr bezahlen und uns um die Stornierung des anderen kümmern. Das erste mal, dass wir wirklich vor einer verschlossenen Tür standen. Naja wir versuchten die Sache so schnell wie möglich abzuhaken und gingen abends in einem Grillhaus essen. Hier ist es wie bei einem Buffet, mit dem Unterschied, dass einem die verschiedensten Fleischspeisen an den Tisch gebracht und frisch auf den Teller serviert werden. Hier trafen wir auch Katrin und ihre Mutter aus dem Pantanal wieder. Sie hatten die restlichen Tage in Rio de Janeiro verbracht und wir waren uns alle einig, dass 2-3 Tage definitiv nicht genug Zeit für diese tolle Stadt sind.
    Tags darauf starteten wir mit der Hauptattraktion der Umgebung, den Iguaçu-Wasserfällen. Argentinien und Brasilien teilen sich die Wasserfälle, wobei behauptet wird, dass man sie von der Brasilianischen Seite aus besser sieht und von der argentinischen Seite aus näher herankommt. Bei Sonnenschein und tollem Wetter besichtigten wir dieses Spektakel von der brasilianischen Seite und da es uns für heute noch nicht nah genug war, buchten wir kurzerhand noch eine Bootstour, die uns bis direkt unter einen Teil des Wasserfalls führte. Die 3 Stränge werden liebevoll die „3 Musketiere” genannt und als man mit dem Boot darunter fuhr könnte man sich nur die Hand vors Gesicht halten und sich durch gleichmäßiges atmen dem Gefühl erwehren dass man Ersticken könnte.
    Nachdem wir zweimal untergetaucht waren und die Fahrt durch die Stromschnellen unterhalb der Wasserfälle hinter uns gebracht hatten schlüpften wir wieder in unsere trockenen Sachen und fuhren weiter zum Vogelpark "Parque das Aves" in der Nähe. Über einen Rundweg durchläuft man mehrere große Volieren mit den verschiedensten Vögeln, Reptilien und Schmetterlingen. Hier konnte ich auch nochmal einen schönen großen Tukan in freier Wildbahn (er befand sich nämlich außerhalb der Volieren) fotografieren. Richtig interessant war auch das Schmetterlingshaus mit vielen riesigen Schmetterlingen und Kolibris. Nebenbei gesagt macht sich ja alle Welt über die deutsche Bezeichnung Schmetterling lustig, wie wir nur darauf kommen konnten, einem so zarten Insekt einen recht brachial klingenden Namen zu geben. Insgesamt hatten wir jedoch einen tollen Ausklang für den ersten Tag an den Wasserfällen bevor wir wieder in die Stadt fuhren. In der Unterkunft angekommen zogen wir uns kurz um und machten uns auf die Suche nach einer Bar um einen Caipirinha zu trinken und später etwas essen zu gehen. Nachdem die ersten zwei Adressen geschlossen waren, half uns ein Einheimischer weiter eine Bar zu finden. Am nächsten Tag starteten wir sehr zeitig um vor dem großen Touristenansturm auf der argentinischen Seite der Wasserfälle zu sein und die tolle Sicht zu genießen. Wir passierten die Grenze, kauften ein Ticket für den Nationalpark und ein weiteres Ticket für die kleine Bahn, die uns durch den Park bis in die Nähe des "Garganta do Diabo" (Teufelsschlund) fuhr. Mit schnellen Schritten näherten wir uns der Besucherplattform ganz vorn an der Kante und hatten so noch vor allen anderen eine gute Sicht und wenig Gedränge auf der Plattform. Nachdem dieses Etappenziel erreicht war, ließen wir es ruhiger angehen und streiften noch ein bisschen an den Wasserfällen entlang. Diese haben eine Gesamtlänge von 2.830m und man kann wohl jedes Mal ein neues Detail erkennen. Es bewahrheitete sich, was uns schon viele vorher sagten. Von der brasilianischen Seite hat man einen besseren Überblick aber von der argentinischen Seite ist man einfach näher dran am Geschehen und das Gefühl ist einfach überwältigender. Für diesen Tag stand jedoch noch etwas mehr auf unserer Liste und so fuhren wir zurück Richtung Grenze. Vorher besichtigten wir aber noch einen Stamm der Guarani, der Ureinwohner, die vor über 10.000 Jahren vom Amazonas hierher kamen. Da es am Abend zuvor geregnet hatte, hatte sich der Weg zum Dorf in eine weiche Lehmpiste verwandelt. Einer der Dorfbrwohner führte uns herum und zeigte uns die Felder auf denen alles angebaut wird, was benötigt wird. Jede Familie hat ihr eigenes Feld, aber in Notfällen wird in der Gemeinschaft geteilt. Die Häuser stehen lose beeinander und sind teilweise aus Holz oder solide aus Beton. Wie fast überall gibt es einen großen Fußballplatz, welcher aktuell wie ein frisch gepflügter Acker aussieht und auf dem gerade zwei Teams bis zu den Knöcheln im Schlamm versinken. Das tut der Stimmung der Spieler und der einigen Besucher am Rand aber keinen Abbruch. Direkt daneben befindet sich eine Schule in der die Kinder bis zur 7. Klasse unterrichtet werden. Danach besitzen sie eine Art Hauptschulabschluss. Wer mehr lernen will muss danach in die nächste größere Stadt fahren. Vor einem Haus haben einige Frauen einen kleinen Stand mit Souvenirs aufgebaut, nachdem wir gekommen waren und an dem wir uns später wieder einfanden um noch eine Spende abzugeben. Mit uns traf eine Gruppe Franzosen mit zwei Autos an den Ständen ein, von denen sich einer direkt auf den Weg machte und sich an einem nahegelegenem Feldrand erleichterte. Wir machten uns auf den Weg zurück zum Auto, und um unseren Fahrer nicht allzusehr zu verärgern verbrachten wir noch 5 Minuten damit, notdürftig die jeweils 2 Kg Lehm von unseren Schuhsohlen zu entfernen. Weiter ging es zum 3-Ländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay. Wir standen unterhalb des Zusammenflusses von Iguazu und Parana - von hier aus haben sich die Iguazu-Wasserfälle im laufe der Jahrtausende rund 25km den Canyon hinauf zu ihrer heutigen Stelle vorgearbeitet. Auf der Paraguayischen Seite liegt direkt am Flussufer die Schmugglerstadt "Ciudad del Este". Von hier aus gelangen nach Angaben unseres Guides jede Menge Drogen, Hehlerware und Fälschungen von Markenprodukten wie Smartphones nach Brasilien. Dafür fahren viele Brasilianer nach Paraguay zum tanken. Was uns schon aufgefallen war, war dass es an den Tankstellen neben Benzin auch Ethanol zum tanken gab. Bei der Recherche zum Text fand ich heraus, dass in Südamerika sog. Flex Fuel Motoren sehr häufig vorkommen. Diese können mit einem nahezu beliebigen Kraftstoffgemisch aus Benzin und Ethanol betrieben werden, wobei beide Kraftstoffe in einem Tank gelagert werden. Neuere Modelle benötige noch nicht einmal reines Benzin für einen Kaltstart unterhalb von 15°C.
    Von Argentinien ging es zurück nach Brasilien und von dort weiter nach Paraguay. Hier wollten wir uns den Itaipu-Staudamm anschauen. Leider wurden unsere Pläne vom internationalen Tag der Arbeit durchkreuzt und wir fuhren unverrichteter Dinge aber immerhin mit vollem Tank zurück auf die brasilianische Seite um von hier eine Rundfahrt auf dem Staudammgelände zu machen. Der angestaute Fluss ist der Parana der hier auch als Landesgrenze zwischen Paraguay und Brasilien dient. Der Staudamm wurde vollständig von Brasilien finanziert und Paraguay tilgt seinen Kredit indem es seinen Strom an Brasilien verkauft. Insgesamt besitzt der Staudamm 20 Turbinen wovon die letzten beiden 2007 in Betrieb genommen wurden. Durch zwei Turbinen fließt die selbe Menge wie an den Iguaçu-Wasserfällen. Diese Menge reicht im übrigen auch aus um 75% des Energiebedarfs von Paraguay zu decken. Insgesamt werden hier im Jahr 95 TWh (95.000.000.000.000 Wh) Strom erzeugt und damit im Durchschnitt mehr als am Drei-Schluchten-Staudamm in China. Die Rundfahrt im Doppeldeckerbus war interessant und wir haben viel gesehen. Am Ende des Tages können wir sagen, dass wir an einem Tag eines der 7 Weltwunder der Architektur und eines der Natur besucht haben (beide Wertungen sind mit etwas Kritik zu betrachten).
    Konrad
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  • Day18

    33 Stunden Busfahren

    March 7 in Brazil ⋅ 🌧 27 °C

    ist genau so aufregend wie es klingt.

    Landschaft, Dorf, Netflix, essen, Landschaft, Musik, schlafen, Netflix, Stadt, FREIHEITSSTATUE?🤔? falsch abgebogen?? Naja wird schon stimmen😏... schlafen, essen, Stadt, Netflix, Dorf, Dorf, Dorf, Musik, essen, schlafen, auf die Uhr schauen und merken das wir gerade mal 5 Stunden unterwegs sind🙈🙉... Also schlafen, Landschaft, Netflix....usw.... fehlt nur noch ein Radwechsel und wir hätten Truckerlieder gesungen... nach gefühlten 4 Tagen unterwegs sind wir endlich in Foz De Iguazu angekommen.Read more

  • Day73

    Reisen, Samba und Poolparty

    December 11, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 19 °C

    Im Prinzip stand heute ein sehr langer Reisetag an und wir mussten uns bereits von Paraty verabschieden. Da wir aber ehrlich gesagt auch genug von Strandurlaub hatten, wollten wir auch gerne weiter, denn es warten noch mindestens zwei Naturweltwunder auf uns. Um 7:30 Uhr holte uns dann auch der Kleinbus ab und fuhr uns mit nur einem kleinen Zwischenstopp, an den Stränden und Regenwald vorbei, nach São Paulo. Zwar platzte noch zwischendurch einer der Reifen, aber die Fahrt konnte fortgesetzt werden. In São Paulo checkten wir ein, gaben unser Gepäck ab und Steffi hatte noch die Chance ihre Flipflops zu kaufen. Der Flug nach Iguazú-City war kurz und schmerzlos. Dort angekommen, ging es auch nur ins Hotel und kurz in den Supermarkt bis wir dann zu einem brasilianischen Grillfest bei einem der Guides eingeladen wurden. Und dort gab es Bier und Caipirinha genauso wie Essen im Überfluss. Zudem gab es auch einen Pool, der dann mit steigenden Caipirinha Input und nachdem das opulente Mahl verspeist war, auch genutzt wurde. Beim Grillen gab es verschiedene Salate (auch ein überaus gelungener Kartoffelsalat). In Prinzip ähnelte das Essen auch den typischen Grillfesten bei uns, nur dass es ein paar andere Gemüsesorten gab (selbstverständlich Bohnen und Maniok) und das Fleisch (in Südamerika wird sehr viel Fleisch gegessen, was uns manchmal ein wenig zu viel wird; es gibt quasi nichts ohne Fleisch) im Ganzen gegrillt wird (ähnlich wie bei einem Asado) und dann aufgeschnitten wird. Es gab auch hier wieder Essen im Überfluss und ein gelungenes Dessert, wie wir es bislang aus Brasilien auch nicht anders kannten. Eine kleine Überraschung waren jedoch die beiden Samba-Tänzerinnen und der Samba-Tänzer, die spontan eine Performance aufführten und wie wir es hier auch schon kennengelernt haben, wird man überall sehr schnell involviert. Besonders an Chris haben die Tänzerinnen einen Narren gefressen und er musste seine Samba-Künste mit den knapp bekleideten Tänzerinnen zum Besten geben. Nach der Show und einer kleinen Party ging es dann in den Pool. Hier planschten wir noch etwas mit Getränken in der Hand bis es dann auch wieder zurück zum Hotel ging. Morgen stand ein großer Tag an, da wir uns die Iguazú-Wasserfälle anschauen sollten. Hierfür müssen wir früh aufstehen, da wir auf die Argentinische Seite müssen.Read more

  • Day36

    Foz do Iguaçu

    October 27, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 19 °C

    Op de grens van Brazilië en Argentinië loopt de rivier Iguaçu. Je raadt dus al wel hoe de prachtige Iguaçu watervallen aan hun naam komen. De naam Iguaçu betekent in de originele betekenis 'veel water'. De watervallen zelf zijn echt enorm indrukwekkend. De hoeveelheid water dat naar beneden valt en met welk geweld dat gaat is echt heel tof om te zien! Vandaar dat we ook 1,5 dag hebben uitgetrokken op dit alles eens goed te bekijken. Op dag 1 hadden we nog een middag om vanaf de Braziliaanse kant het National park in te gaan (we moesten toch wachten tot we de kamer van het hostel in mochten). Vanaf deze kant zie je de watervallen goed van een breder perspectief.

    Dag 2 zijn we naar de Argentijnse kant gegaan. Hier zie je de watervallen van veel dichterbij en is het park ook groter. Nadat we de grens over hebben gestoken (en drie bussen verder), stapten we samen met een ander stel de bus uit. Een Nederlander met zijn Braziliaanse vriendin. Top! Ze vroegen om voor het laatste stuk een taxi te delen om kosten te besparen. Tuurlijk willen we dat! Daarna hebben de hele dag samen opgetrokken en de dag afgesloten bij een all you can eat grill restaurant. In Nederland zouden we niet heel snel naar een all you can eat gaan, maar in Brazilië denken ze daar heel anders over. Men komt bij je aan tafel met een spies vol vlees en je mag dan ja of nee zeggen als je een stukje wilt. Er ligt een kaartje van de koe ernaast zodat je kan zien wat je eet.
    Heerlijk, een Braziliaanse gids die ons mee op stap neemt!
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  • Day98

    Ilha Grande and Foz do Iguazu

    December 10, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Although we could have stayed even longer in Rio, we went a day out of the city to cruise around the many beautiful islands and beaches of Ilha Grande. The water there is so clear that no snorkel gear is needed to see all the fishes swimming with you as you jump in from the boat. One day was definitely not enough, but it is a good reason to come back :)
    Our last stop in Brazil was Foz do Iguazu, from where we crossed the border to Argentina to see these pretty falls that spit massive amounts of water. After we waved goodbye to the country we spent the last couple of weeks in, we are now on a 18 hour bus ride southbound.
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  • Day5

    Unglaubich schöni Natur!

    August 5, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 24 °C

    Dasmal hei mer aus Öbernachtigsort de Langstrecke-Bus gwählt. So si mr ca. 10 Stund öber Nacht uf Foz do Iguaçu gfahre u am Morge bi üsen B'n'B acho. Nach em Zmorge poste im SuperMercado hei mr de Bus gnah u zum zwöit gröste Staudamm vor Wält "Itaipu" gfahre. Am Abe si mr de inere Churrarceria gah ässe. Wär das na nie gmacht het muess das unbedingt im Läbe mal mache. Fleisch ässe bis eim dOhre gwagglet;)
    Am zwöite Tag da in Foz si mer zu de unglaublich schöne Wasserfäll gfahre "Cataratas Iguaçu". Unglaublich, was Gott da wunderschön gschaffe het! Vor de Nasebääre muess me sech in Acht näh. So bald me öbis a Bode stellt oder es chräschlends Säckli förenimmt stöi si da u beschnuppere aues;)
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  • Day277

    Massenhaft dreckiges Wasser

    October 31, 2017 in Brazil ⋅ ⛅ 25 °C

    ...und richtig schlechte Fotos. 😂

    Im März, in Torres del Paine meinte ein Wanderkollege zu mir: "Wenn du Wasserfälle magst, solltest du nach Iguazú im 3-Länder-Eck Argentinien-Paraguay-Brasilien!" "Das liegt nicht auf meinem Reiseplan", hab ich damals geantwortet. 😂 Je mehr mir davon erzählt haben, desto größer wurde aber der Wunsch einen Besuch in Iguazú irgendwie einzurichten - und hier bin ich. 😊

    Die Farbe des Wassers kam für mich unerwartet, ist aber wohl saisonal bedingt plus es gab die Tage zuvor super viel Regen (und ich hab so einen Wolkenbruch selbst miterlebt 😯) und verschlechtert sich in den letzten Jahren zunehmend. Das trübt den Anblick und das audiovisuelle Erlebnis der Kraft des Wassers für die Touris zwar nicht, die Folgen für die Flussbewohner, die sich nicht paaren können weil sie sich nicht finden, sind jedoch imens...

    Obwohl ich die ersten zwei Nächte in Puerto Iguazu, Argentinien und zwei weitere Nächte in Foz do Iguacu, Brasilien untergekommen bin, habe ich den Tag - zig nachdrücklichen Empfehlungen folgend - jeweils im anderen Land verbracht. 😅 Die brasilianische Perspektive auf die Wasserfälle zeigt ein Panorama, und gibt demnach ein Bild von der Größe der gefühlt endlosen Schlucht. Hier gibt es auch einen Catwalk unter die "Garganta del Diabolo" (= Teufelsrachen) - das große Finale des Naturwunders - wo mein iPhone sein aller letztes Bild geschossen hat... 🙈

    Die argentinische Seite des Parks ist größer, hat mehrere Rundgänge sowie Bootstouren im Angebot und bietet zig verschiedene Perspektiven auf die Gewalt der Wassermassen, mit vielen Detail-Eindrücken und vor allem einem einmaligen akustischen Erlebnis. 😍 Kilometerlange Stege führen über den Fluss bis auf die größte Schlucht, die "Garganta del Diabolo" (= Teufelsrachen), wo von allen Seiten Wasser in den Abgrund fällt und nichts zu sehen ist außer eine weiße Wolke aus Sprühregen. 😮

    Nachdem mein iPhone den Besuch auf der brasilianischen Seite der Iguazu-Wasserfälle nicht überlebt hat (und meine Kameralinse sich schon die Woche zuvor im Sandboarding versucht hat), war ich auf der argentinischen Seite mit Tablet (ohne Frontkamera) unterwegs und allein auf meine Intuition und die Fotokünste vorbeilaufender Touristen angewiesen. 😂🙈
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  • Day280

    Crazy Brasilians

    November 3, 2017 in Brazil ⋅ ⛅ 19 °C

    Was für ein Empfang in Brasilien - total verrückte Typen! 😂🍹🎤🎶💁🎉

    Ich hatte das Glück einen super Host mit zentraler Wohnung gefunden zu haben, mit dem wir uns problemlos auf drei Sprachen unterhalten konnten (auf portugiesisch verstehe ich nämlich kein Wort 😟) und der zufällig in der Bar gearbeitet hat, die mein Host aus Puerto Iguazu (Argentinen) samt Bruder und Cousins aufgebaut hat. Somit hatte ich schon die wichtigsten Connections bevor ich die Stadt überhaupt betreten hab. 😅

    Nach 10 Stunden im argentinischen Parque Nacional de Iguazú und Landesüberquerung mit dem letzten Bus wurde ich mit einem Caipirinha und Gesellschaft an der brasilianischen Hostelbar empfangen, sowie der Info dass auf meinem morgigen Tagesplan eine Pool-Party mit Live-Musik steht. 😊

    Den ursprünglichen Plan am kommenden Morgen zum Elektro-Shopping nach Paraguay zu fahren habe ich wegen Müdigkeit nach 22 Stunden-Tag und Aussicht auf Begleitung den Tag drauf verschoben. (Wer hätte auch ahnen können dass das wegen Wolkenbruch wörtlich ins Wasser fällt... 😒)

    Wie erwartet, zeichnet sich in der Realität stark ab, dass das Streben nach Schönheitsidealen in Brasilien sehr extrem ist. Obwohl ich das ganz klar als Negativpunkt bzw. Schwäche der Gesellschaft ansehe, vor allem weil der Druck auf dem weiblichen Geschlecht um einiges größer ist, muss ich zugeben dass schon das Betreten von brasilianischem Boden auf mich etwas einschüchternd wirkte. Bei einem stets Äußeres kommentierenden Host gelandet, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen das Thema zu diskutieren, mich aber trotzdem fast schon entsschuldigt für meine einzig sauberen Klamotten im Rucksack. 🙈

    Dafür war ich eine der wenigen auf der Pool Party, die tatsächlich im Pool war (auch wenn das aufs Konto eines brasilianischen Überredungskünstlers geht), während die anderen Damen damit beschäftigt waren ein "perfektes" Bild am Poolrand abzugeben. Auch war die Gesellschaft generell nicht so leicht zugänglich, da die meisten aus der Gegend kamen und in Gruppen zusammenstanden...

    An unserem Tanzabend hingegen - im einzigen Club der Stadt - ist unser Tanzkreis immer und immer größer geworden, so dass ich irgendwann den Überblick verloren habe, wen mein Host Arthur tatsächlich kennt. 😅 Laut ihm musste ich unbedingt kennen lernen wie Brasilianer/innen tanzen. Damit schien er sich aber auf eine besondere Gruppe zu beziehen: zahlreiche Drag Queens (= Transvestiten) haben nämlich die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. 😅 Ansonsten war ich nur von dem Tanzstil weniger Clubbesucher beeindruckt, von den wenigen Damen ganz zu schweigen...

    Tatsächlich habe eher ich überrascht und mir das Latina-Kompliment nach Argentiniern und Chilenen nun auch von Brasilianern und einem Kolumbianer eingeholt. 💁😎 Auch außerhalb der Tanzfläche bin ich meist inkognito unterwegs und werde aufgrund fehlender Portugiesisch-Kenntnisse höchstens für eine Argentinierin gehalten. Das liegt wohl daran dass die Menschen hier super unterschiedlich aussehen und auch ich mich oft mit angenommener europäischer Herkunft vertan habe.
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  • Day6

    CLH Suites Foz Do Iguaçu

    September 19, 2016 in Brazil ⋅ 🌙 16 °C

    Endlich angekommen am Rande Brasiliens. Nach kurzem Ausflug in die Churrascaria wieder im super Hostel. Preislich kein Vergleich zu Sao Paulo. Ein Sixpack Heineken in Flaschen kostet 5 brasilianische Real was rund 1,50€ entspricht. Die Packung Zigaretten kostet hier etwas mehr als 2€. Morgen gehts an die Wasserfälle, dann gibts Bilder en masse.

    Gute Nacht😴
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You might also know this place by the following names:

Foz do Iguaçu, Foz do Iguacu, فوز دو إيغواسو, Фоз до Игуасу, ফোজ ডো ইগুৱাকু, Foz de Iguazu, فوز دو لوآچو, פוז דו איגואסו, IGU, フォス・ド・イグアス, 포스두이구아수, Foz do Iguasu, Фос-ду-Игуасу, Фос до Игуасу, Фос-ду-Іґуасу, פאס דו איגוואסו, 伊瓜苏

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