Brazil
Ilhabela

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5 travelers at this place:

  • Day70

    Ilhabela - die schöne Insel

    January 17 in Brazil ⋅ ⛅ 27 °C

    Von Rio gehts mit dem Flieger nach São Paolo und anschließend mit dem Bus und der Fähre direkt weiter nach Ilhabela. Unser Hostel liegt wunderschön gelegen mitten in einem kleinen Wäldchen auf einem Berg. Vom Frühstück aus kann man über die Bäume aufs Wasser sehen, es gibt neben normalen Zimmern auch Bullis, Zelte und Baumhäuser zum Übernachten, im „Tal“ ist ein riesiger Pool mit Bar und Restaurant. Überall hängen Hängematten. Wenn man Glück hat, soll man hier auch ab und zu mal ein paar Äffchen rumlaufen sehen ☺️

    Da wir vormittags (mit leider sehr langsamen WLAN) ein paar organisatorische Dinge für unsere Weiterreise klären müssen, kommen wir erst gegen Mittag dazu, uns Ilhabela genauer anzuschauen. Wir haben uns für den restlichen Tag Fahrräder gemietet und wollen ein bisschen die Insel erkunden. Das Hostel hat nur noch zwei E-Bikes übrig. Naja, ich bin ja jetzt auch keine Mitte zwanzig mehr, also darf es ruhig schon mal das E-Bike sein 😂
    Unser Weg führt erst hoch in den Norden, immer an der Küste entlang, bergauf, bergab, bergauf, bergab. Bei den Steigungen bin ich jetzt doch froh, ein Bike mit Unterstützung zu haben 🙈 bei den Talfahrten düsen wir so schnell um die Kurven, dass es sich fast anfühlt wie Moped fahren 😁

    Ilhabela, was übersetzt die „schöne Insel“ heißt, wird ihrem Namen voll und ganz gerecht. Hohe Hotelkomplexe und volle Strände gibt es hier nicht. Das volle Kontrastprogramm zu dem Großstadtleben in Rio. Hier sind alle gemütlich und entspannt. Die Strände sind weiß und ruhig, ab und zu gibt es ein paar Strandbars und das Wasser ... ist einfach der Wahnsinn! So türkisblaues Wasser habe ich noch nie gesehen 🤩
    Wir kommen vorbei am Kitespot Ilhabelas und würden am liebsten direkt unser Kitezeug auspacken und losfliegen. Umgeben von Wald und Felsen liegt idyllisch eine große Wiese mit vorgelagerter Terrasse zum Aufbauen, davor das weite Meer ❤️ einziges Manko ist, dass die meisten Kiter aufgrund der Böen, die durch die Berglandschaft entstehen, erst mit dem Boot rausgefahren werden müssen. Naja. Für uns heißt es heute aber leider nicht rauf aufs Board, sondern wieder auf den Sattel und so geht unsere Tour wieder südlich bis zum Fährhafen. Wir kommen vorbei am Zentrum, wo es viele Geschäfte und Restaurants gibt. Am Fährhafen kaufen wir schon einmal unsere Tickets für den Rückweg nach São Paolo, da das Privileg des Online-Bookings hier leider nur Brasilianern vorbehalten ist 🤦🏼‍♀️ aber der Weg hat sich gelohnt ☺️
    Nach dem Abendessen kühlen wir uns noch ein bisschen im Pool ab mit Blick auf die Sterne 🌟
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  • Day14

    Ilhabela Tag 3

    December 9, 2018 in Brazil ⋅ ☀️ 24 °C

    Eigentlich wollten wir heute die Wanderung auf den Pico do Baepi aber nach der langen Nacht gestern, war erstmal Erholung angesagt heute.
    Später waren wir noch ein bisschen am Strand, in der Altstadt schlendern und den Sonnenuntergang bei Live-Musik auf dem Steg genießen.

  • Day16

    Der südliche Teil der Ilhabela

    December 11, 2018 in Brazil ⋅ ☀️ 27 °C

    Statt einer großen Wanderung entscheiden wir uns in den Süden der Insel zu fahren und eine kleinere Wanderung zu einem Wasserfall zu unternehmen. Weder die unbefestigten Straßen noch die Wanderwege existieren in Google Maps. Lediglich eine Markierung in der Karte ist (sollte) uns eine Hilfe. Straßen- oder Hinweisschilder auf den Wegen gibt es auch keine 🙈; nachdem mehrere Straßen in Sackgassen endeten, fanden wir im Nirgendwo den idyllischen Wasserfall mit einem Naturbad.
    Dort hat Max wieder die Gelegenheit Tarzan zu spielen und den Wasserfall hinabzurutschen 😃. Während die Einheimischen jeden Alters in geübter Eleganz hinabrutschen und sich ins Wasser schwingen, sehen die Max'schen Nachmachversuche eher kläglich aus und sorgen für Belustigung der Umstehenden 😅.
    Nachdem der Bereich im den Wasserfall immer voller wird, verbringen wir den Rest des Tages an einem andern traumhaften Strandabschnitt, bevor es wieder nach Hause geht.
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  • Day12

    Erster Tag Ilhabela

    December 7, 2018 in Brazil ⋅ 🌧 22 °C

    Wir sind auf der schönen Insel bei leider eher grauem und bewölktem Wetter angekommen und konnten erste Eindrücke sammeln. Die Insel ist nur per Fähre (abgesehen von Booten) erreichbar. Für Fußgänger kostenfrei, dauert die Überfahrt knappe 20 Minuten.

    Unsere Unterkunft wird gemanaged von einer jungen englischsprechenden Brasilianerin. Die Beschreibung von booking.com passt jedoch nicht zu den tatsächlichen Umständen. Statt einer gesamten Wohneinheit im Erdgeschoss voll ausgestattet mit Küche, erwartet uns eine Art Hostel mit kleiner Gemeinschaftsküche (5 Stühle auf 28 Betten 😉) und Vierbettzimmer, indem wir aber Gott sei Dank alleine wohnen können. Das erste Mal müssen wir uns auch mit Frühstück selbst versorgen und einkaufen gehen. Da lernt man es erneut zu schätzen, wenn dies von der Unterkunft gestellt wird und wir uns nicht um alles kümmern müssen. Dank Max - der darauf bestanden hat, dass wir die Unterkünfte normalerweise mit Frühstück buchen - ist es aber nur in dieser Unterkunft so. Mittlerweile ist auch Lena sehr froh darüber.Read more

  • Day74

    Litoral Paulista I - Ilha Bela

    October 12, 2018 in Brazil ⋅

    Litoral Paulista - I

    Dieses Wochenende ist es wahrgeworden. Endlich konnte ich meine erste richtige Reise antreten mit allem was dazu gehört. Nach einiger Planung mieteten wir zu fünft ein Auto und würden mit 10 anderen Austauschstudenten (hauptsächlich Kolumbianer) ein kleines Haus in Caraguatatuba teilen. Unser Ziel waren die nördlichen Strände von Sao Paulo Bereits auf der Hinfahrt mit unserem neuen Gefährt war die Stimmung überschwänglich und ausgelassen. Das Auto wurde von Alejandro gefahren und ansonsten waren noch Marta und Stephanie aus Kolumbien, Arisa aus Brasilien und ich im Auto. Während Alejo immer weiter Richtung Küste steuerte, feierten wir die größte Party die man in einem Auto haben kann und tanzten auf unseren Sitzen stundenlang als gäb‘s kein morgen mehr.
    Als wir durch einen langen Stau deutlich verspätet ankamen war die Stimmung immer noch bombastisch, trotz Nieselwetter und der späten Stunde. Das Haus war kleiner als erwartet und statt Betten gab es überwiegend Matratzen, die man sich teilen musste. Aber nichts konnte unsere Stimmung trüben. Vom Auto verlegten wir die Party kurzerhand in unser Haus und schlossen unsere Musik an die sehr willkommene hauseigene Musikanlage an und tanzten bis vier Uhr morgens.

    Am nächsten Tag wollten wir so schnell wie möglich an den Strand, auch wenn das Wetter nicht allzu vielversprechend war. Der Nieselregen hatte sich gehalten und der Himmel war eine einzige Wolkendecke. Im Tageslicht konnte ich aber nun mehr die Umgebung erkennen. Hinter unserem Haus türmten sich die dschungelbewachsenen Berge von endlosem grün auf. Unglaublich! Wie ich später erfahren sollte erzeugt diese Berglandschaft so dicht an der Küste ein äußerst regnerisches Mikroklima.
    Allem Regen zum Trotz machten wir uns nach dem Essen auf den Weg Richtung Ilha Bela, eine Insel vor der Küstenregion des Staates Sao Paulo. Im Auto hielten wir, wie bis zum Rest der Reise unsere Partystimmung aufrecht, sodass die Fahrt kurz und motivierend war. Angekommen setzten wir mit einer kostenlosen Fähre über und fuhren mit einem Bus zu den Stränden. Die Insel selbst ist von den gleichen Wäldern und Bergen geziert, die am Strand ins den Atlantik übergehen. Als wir „endlich“ ankamen, kam plötzlich die Sonne raus und aller Regen war vorbei. Wir badeten und erkundeten die Strände, all die schillernden Farben, wir entspannten am Strand, badeten wieder und gruben uns in den kühlen Sand ein. Am schönsten fand ich es vom Meer aus auf die Insel zu schauen, die in einem einzigen Grün aufragte. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang, bis die Mücken kamen und uns vertrieben. Auf einem schmalen Holzsteg stiegen wir durch den Dschungel nach oben zurück zur Straße und setzten mit der Fähre wieder über, begleitet von einem Musiker, der spontan auf dem Schiff ein paar Reales verdienen wollte und mit uns sang.

    Auf dem Rückweg kauften wir ein um zu Grillen. Angekommen sprangen Arisa, Stephanie und ich aber erstmal in den Pool, der eiskalt war. Danach grillten wir, wobei es für mich gegrillte Kochbananen, Kartoffeln, Brot, Maiskolben, Aubergine und Zucchini gab und eine unglaubliche Guacamole ganz ohne Avocado (da wir im Markt keine gefunden haben). Nach dem Essen setzten wir die Feier im Haus fort. Um drei Uhr morgens verabschiedete ich mich. Allerdings wurden wir um fünf von den letzten Feiernden geweckt, weil es ein Problem mit dem Motor des Pools gab. Nach einigen Diskussionen über das wenn und aber, schalteten wir kurzerhand den Hauptstromschalter aus, um auf Nummer sicher zu gehen. Nach all der Aufregung schaute ich in den Himmel hinauf, der plötzlich wolkenlos und in ein schwaches Licht getaucht war. Ein neuer Tag hatte begonnen …

    https://www.youtube.com/watch?v=wFhs7WVvuXk

    Litoral paulista

    Finally, I was able to start my first real trip this weekend. After some planning, we decided to rent a car and would share a small house in Caraguatatuba with 10 other exchange students (mainly Colombians). Our destination were the northern beaches of Sao Paulo. Already on the journey with our new vehicle the mood was amazed and thrilled. The car was driven by Alejandro and there were also Marta and Stephanie from Colombia, Arisa from Brazil and me in the car. As Alejo drove towards the coast, we celebrated the biggest party one could have in a car and danced on our seats for hours like there was no tomorrow.
    When we arrived after a lot of hours due to a traffic jam the atmosphere was still bombastic, despite some drizzle and the late hour. The house was much smaller than expected and instead of beds, there were mostly mattresses, you had to share. But nothing could cloud our mood. From the car, we quickly moved the party into the house and connected our music to the music system and danced until four o'clock in the morning.

    The next day we wanted to get to the beach as fast as possible even if the weather was not too promising. The drizzle had stopped and the sky was still cloudy . But in daylight, I could now see more of the surroundings. Behind our house, the jungle-covered mountains of endless green piled up. Incredible! As I later learn, this mountainous landscape, so close to the coast, creates a very rainy microclimate.
    Despite all the rain, we made our way to Ilha Bela after dinner, an island of the coast of the state of Sao Paulo. In the car, we kept up our party mood like through the whole trip, so the ride was short and motivating. We arrived, took a ferry and took a bus to the beaches. The island itself is covered in forests and mountains that merge into the Atlantic on the beach. When we finally arrived, the sun came out and all the rain was over. We jumped into the water and explored the beaches, all the iridescent colors, we relaxed on the beach, bathed again and embedded us into the cool sand. The most beautiful was the view from inside the water towards the island which towered in a mountain of greenness. We stayed until sunset until the mosquitoes came and chased us away. On a narrow boardwalk we climbed up through the jungle back to the road and took the ferry again, accompanied by a musician who spontaneously gave a little show sang with us on the ship.

    On the way back, we bought some food for a barbecue. Arriving Arisa, Stephanie and I jumped into the pool, which was freezing cold. Then we grilled and for me there was plantains, potatoes, bread, corn on the cob, eggplant, zucchini and an incredible guacamole without any avocado (because me couldn’t find any in the market). After the meal, we continued our never-ending party in the house. Later at three o'clock in the morning I went to bed. However, we were woken up at five because there was a problem with the engine of the pool. After some discussion about what to do we turned off the main power switch to play it safe. After all the excitement and trouble, I looked up into the sky, which was suddenly absolutely cloudless for the first time and bathed in a faint light. A new day had begun ...

    https://www.youtube.com/watch?v=wFhs7WVvuXk
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You might also know this place by the following names:

Ilhabela

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