Brazil
Praça da Sé

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8 travelers at this place:

  • Day2

    Salvador de Bahia - Fusion Hostel

    January 2, 2017 in Brazil

    Wir sind gut angekommen. Nach Verspätung, einem guten aber alten Flieger, einer "interessanten" Busfahrt und jeder Menge Warnungen vor Taschendieben (selbst von den Einheimischen) und einem Fußweg zum Hostel haben wir es geschafft.
    Luxus 2 Bett Zimmer.

    02.01.2017
    Es ist sehr gutes Wetter, ab und an mal bewölkt, aber das ist echt angenehm bei 30 Grad. Die Fischköppe schwitzen. Die Menschen hier sind sehr freundlich und hilfsbereit. Englisch spricht hier auf der Straße niemand. Wir fragen dann immer auf spanisch und bekommen dafür extra schnelle portugiesische Antworten. Irgendwie verstehen wir immer einen Teil davon, sodass wir bisher alles finden konnten bzw. mit dem crazy öffentlichen Bus auch richtig ausgestiegen sind.
    Das Essen schmeckt hier auch echt gut, an jeder Ecke bekommt man typisch brasilianisches Futter mit gebratenem Fleisch, Reis, etwas Gemüse und Tapioca.
    Tagsüber waren wir mit Tristan unterwegs, mit dem wir am Abend vorher zusammen die Hosteltür gesucht und gefunden haben. Feiner Kerl. Siehe Foto.

    Abends waren wir mit Marie und Luque zusammen (Danke für den Kontakt, Henriette!) am Leuchtturm von Barra verschiedene Biere probieren. Am besten schmeckt eines mit dem Namen (haltet euch fest) Eisenbahn! Großartiger Abend.
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  • Day21

    Salvador de Bahia

    September 22, 2016 in Brazil

    Salvador ist die Hauptstadt des Bundesstaates Bahia und war die erste Hauptstadt Brasiliens, denn hier landeten die Portugiesen in der größten Bucht der Welt, der Bucht der Allerheiligen und nahmen Brasilien in Beschlag. Der Name Brasilien leitet sich übrigens von pau brasil (pau= Baum, brasil= rot glühend) ab. Das Holz des Baumes wird bei der Vearbeitung rot und so nannten die Portugiesen den Baum, den sie hier als erstes ausbeuteten. Danach wurde das Land dann später benannt. Sehr praktisch 😀.
    In Salvador lebt die größte Anzahl an schwarzer Bevölkerung außerhalb Afrikas. Man nennt die Stadt auch die schwärzeste Sadt Brasiliens. Zwei Drittel der 3,1 Millionen Einwohner sind Afrobrasilianer. Es gibt hier eine Mischung europäischer, indigener und afrikanischer Religionen, Mythen, Traditionen und Kulturen.
    Die Stadt teilt sich in Ober- und Unterstadt. In der Oberstadt liegt der historische Stadtteil Pelourinho mit seinen vielen denkmalgeschützten Kolonialbauten und beeindruckender Barockarchitektur. Als allerdings in den 30iger Jahren die Familien der Mittel- und Oberschicht ihre Wohnsitze an die Strandzonen verlegten, verwandelte sich die Gegend in ein innerstädtisches Ghetto armer schwarzer Familien. 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, wurden viele Gebäude vor reichlich 20 Jahren renoviert und konnten so vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.
    Aber die afrobrasilianische Vergangenheit und Lebensart spüren wir an jeder Straßenecke. Trommelgruppen ziehen durch das Viertel - könnt ihr euch hier mal ansehen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roAL6dF4RJh1RWy1Z - und Baianas in ihren schicken Trachten, ein Erbe der nach Brasilien verschleppten Afrikanerinnen, versorgen aus kleinen Garküchen täglich die ärmere Bevölkerung, vorrangig mit Aracajés, ein in Palmöl ausgebackener Teig mit Bohnen, reich gewürzt, mit Krabben und Zwiebeln. Natürlich und nicht zuletzt werden auch die Touristen beköstigt, auch wenn das Palmöl für europäische Mägen nicht gut verträglich ist.
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  • Day308

    Pelourinho bunt und dunkel

    October 25, 2016 in Brazil

    Den historischen Teil Salvadors, den quirligen, farbenfrohen Pelourinho, erkundet man am besten tagsüber. Abends wird es leer und ungemütlich. Ich werde von diversen Personen angesprochen, das Handy besser nicht offensichtlich zu benutzen auf der Straße. Muss ich aber, um uns ein Uber zu rufen...
    Vor dem Besuch des Ballett von Bahia, wo die diversen (afro-) brasilianischen Tänze ein bisschen touristisch aber trotzdem schön vorgeführt werden, haben wir wieder Glück mit unserer Restaurantwahl und werden von ganz klassischen Kellnern mit leckerster Moqueca verwöhnt.Read more

  • Day52

    Die „Cidade Alta“, welche meines Wissens nach den berühmten „Pelorinho“ und Teile des Viertels „Carmo“ umfasst, bildet mit seinen alten portugiesischen Kolonialbauten und Kirchen das alte Zentrum der ehemaligen Hauptstadt der Kolonie Bazil. Heute ist Salvador „nur“ die Hauptstadt Bahias.

    Viele Einheimische und Touristen nutzen den günstigen Aufzug Lacerda um von der "Cidade Baixa" zur "Cidade Alta" zu gelangen. Oben in der "Cidade Alta" gelangt man von der Praca Municipal, über die Praca da Sé schließlich zu einem großen Platz namens Pelorinho. Alle Pracas (gr. Plätze) sind von großen, alten, meist gut erhaltenen Gebäuden umgeben, welche früher Residenzen, Paläste, Behörden und Regierungsgebäude darstellten. Eine beeindruckende Kulisse welche an bekannte Plätze in den alten Städten Portugals erinnert. Viele dieser Gebäude fungieren heute als Hotel oder Museum.
    Der Pelorinho ist der wohl bekannteste Platz, leider auch mit einer düsteren Geschichte, da auf diesem Markt Sklaven zum Verkauf zur Schau gestellt wurden. Bezüglich der Form öffentlicher Peinigungen sind sich die Historiker nicht einig. Heute erinnert jedenfalls nichts an diese Art der Nutzung. Der Platz ist touristisch belebt mit Gastronomiegewerbe und Taxis und einem großen Polizeiaufgebot das recht schwer bewaffnet ist. Es gibt zweimal die Woche Straßenfeste mit Trommelgruppen und bahianischen Sängern wie z. B. Odolum, die den Samba Reggae erfunden haben. Viele Kunstgalerien haben sich in den Seitengassen rund um den Pelorinho niedergelassen und sind einen Besuch wert. Den besten Kaffee bekommt man unserer Meinung nach in einer kleinen, schicken Kaffeebar direkt gegenüber der Touristeninformation. Die Inhaberin des Geschäfts heißt jedenfalls Lucia Goes und ist Geschichtsprofessorin.

    Weniger bekannt ist die „Rua do Carmo“ ebenfalls ein Teil der Altstadt in dem es ruhiger zugeht, weil dort Familien wohnen. Sie ist zu Fuß über die bekannte „Ladeira do Carmo“ erreichbar.

    Zu unseren persönlichen Highlights zählten:
    - Der Elevador Lacerda und die Aussicht von der Praca da Sé und Praca Municipal
    - Starssenfeste
    - Bale Folklorico (ein Candomble- Tanztheater)
    - Asolejos/ Freskos der Igreja e Convento de Sao Fransisco
    - Ladeira do Carmo
    - Die Balkone und Terrassen der Bars der Rua do Carmo mit Blick aufs Meer
    - Museu Afro-Brazileiro (Kunstausstellung)
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  • Day59

    Samba in Salvador 1

    August 29, 2016 in Brazil

    Nächste Station unserer Reise ist Salvador de Bahia - die ehemalige Hauptstadt Brasiliens
    und Samba Hochburg. Der erste Eindruck am Abend ist ernüchternd: um 22:00 sind alle Läden zu, nur noch ein paar deutlich angetrunkene Menschen unterwegs.
    Der Nachtportier sagt uns auch gleich, das wir um diese Zeit besser nur noch
    den Platz direkt vor unserer niedlichen Pousada in der Alstadt besuchen und die Nebenstrassen meiden sollen. Also gehen wir nur ein paar Schritte vor die Tür und da sich der Bus, der aus der Ferne aussah wie ein Imbisswagen als Polizeifahrzeug entpuppt, muss wohl ein Snack aus der Minibar zum Abendessen reichen....;-)..Read more

  • Day60

    Geronimo

    August 30, 2016 in Brazil

    ....und dann waren wir gestern Abend noch auf einen Tipp unseres Rezeptionisten auf einem Konzert eines einheimischen Künstlers namens Geronimo.
    Als wir die Plakate sahen, hatten wir schon so eine dunkle Vorahnung, die sich dann auch bestätigte: es war furchtbar ;-):
    Ein dicklicher, selbstverliebter Gockel mit grossen Gesten und einem seltsamen, mit einer Feder geschmücktem Turban auf dem Kopf spielte zu laut schreckliche Musik...😳...Naja, ausser uns waren anscheinend keine anderen Touristen da und den Einheimischen hats gefallen....😏Read more

You might also know this place by the following names:

Praça da Sé, Praca da Se

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