Cambodia
Choeung Ek

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81 travelers at this place

  • Day30

    Killingfields. Die Narbe Kambodschas

    October 25, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    Szenenwechsel. Phnom Penh. Ein Kontrast, wie er größer nicht sein könnte. Nach den ruhigen Inseln Indonesiens geht's wieder ins lebhafte Großstadtgetümmel. Und nach den sorglosen Tagen am Strand holt uns die Hauptstadt Phnom Penh gleich auf den harten Boden zurück.

    In dem Fall ist der Boden durchzogen mit Knochen und Schädeln. Wir stehen auf den Killing Fields. Dem größten von über 200 Massengräbern in Kambodscha. Noch heute werden in der Regenzeit Knochenreste an die Oberfläche gespült. Man sieht Kleidungsreste aus der Erde gucken.

    Es ist gerade mal 40 Jahre her, als in Kambodscha die roten Khmer unter Führung Paul Pots ihre Vision eines einfachen kommunistischen Bauernstaates verwirklichen wollten. Städter, Gebildete, Lehrer, Ärzte, gar jeder der eine Brille trug galten als intellektuelle Regimefeinde und wurden vertrieben, verhört, gefoltert, zu Geständnissen gezwungen und anschließend getötet. In nur drei Jahren sind fast drei Millionen Menschen (ein Drittel der gesamten Bevölkerung) zum Opfer gefallen.

    Wir hören detaillierte Zeugenberichte, sehen die Gruben, das berüchtigte S21 Foltergefängnis, Mordwaffen und tausende Totenschädel sorgsam aufgereiht. Weiter in Details gehen wir an dieser Stelle nicht. Es ist ein grausamer Teil der Landesgeschichte, der die Menschen hier noch merklich bewegt. Uns auch.
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    Wilko Krell

    Ich weiß nicht ob ich den Artikel liken kann. Was die Reise betrifft, die Entdeckungen in anderen Ländern, wohl. Etwas über die Geschichte zu erfahren macht jedes Land interessant. Also doch ein Herz. 👍 Aber warum zu Halloween? Wird das auch als solches zelebriert? Schöne Reise noch. 🥰😘

    10/31/19Reply
    Franziska Schmiederer

    Ich finde es gleichzeitig interessant und erschreckend was ihr da zu sehen bekommt. Kann es mir gar nicht richtig vorstellen. Da sieht man nicht nur die Sonnenseite eines Landes

    10/31/19Reply

    Wirklich traurige Geschichte!!! Steffi

    12/14/19Reply
     
  • Day140

    Phnom Penh - Geschichtsstunde

    January 18, 2020 in Cambodia ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach dem Frühstück im Hostel mit britisch angehauchten belegten Brötchen (Wurst, Bacon und Ei), ging es an diesem Tag auf zu einem etwas ernsteren Ausflug. Zunächst ging es zum wichtigsten der vielen „Killing Fields“, dem Choeung Ek Völkermord-Gedenkzentrum, und danach zum „Tul Sloeng Genozid Museum“, die beide die Hintergründe zur Terrorherrschaft der „Roten Khmer“ von 1975 bis 1978 dokumentieren.
    Nach dem Kambodschanischen Bürgerkrieg zwischen 1970 und 1975 kamen die Roten Khmer an die Macht und die Führungsriege unter Pol Pot, die bis zum Ende der Herrschaft geheim gehalten wurde, begann den Staat in einen kommunistischen Bauernstaat umzubauen. Alle Menschen wurden aus den Städten auf die Felder gebracht und mussten Zwangsarbeit auf den Reisfeldern leisten. Die Hauptstadt Phnom Penh wurde innerhalb von 3 Tagen von einer Stadt mit 2 Million Einwohnern zu einer Geisterstadt. Alle Menschen des Bürgertums, d.h. Intellektuelle, Akademiker, Ärzte, Künstler und sogar Menschen die einfach nur eine Brille trugen, wurden nach und nach systematisch umgebracht. Es wurden jeweils auch alle Familienangehörigen inklusive Kinder umgebracht. Die Anhänger der Roten Khmer waren junge Menschen vom Land, die keinerlei Bildung hatten und damit bestätigt sich mal wieder, dass nur Bildung vor solchen Taten bewahren kann.
    Und alle Beteiligten der Roten Khmer kamen danach auch einfach so davon. Die Roten Khmer waren als offizielle Regierung von Kambodscha von den meisten westlichen Staaten akzeptiert, darunter auch Deutschland. Erst im Jahre 2007 wurde ein internationaler Strafprozess begonnen und nur die wichtigsten Führungskräfte wurden, sofern noch am Leben, zur Rechenschaft gezogen.
    Auf dem „Killing Field“ wurden die Menschen aus dem Gefängnis in Phnom Penh ermordet. Es wurden keine Schusswaffen verwendet, da zu teuer, sondern Eisenstangen, Hacken, etc. um die Menschen zu erschlagen. Die Kleinkinder wurden gegen einen Baum geschlagen. Auf dem Gelände befinden sich noch heute die unzähligen Massengräber. Die dort getöteten Menschen kamen im Wesentlichen aus dem Gefängnis, das heute das „Tul Sloeng Genozid Museum“ beherbergt. Die ehemalige Schule wurde als das Gefängnis „S 21“ umgenutzt. Das Gefängnis wurde systematisch zur Folter und Erzwingung von Geständnissen genutzt, denn erst dann durften die Menschen getötet werden. Es wurden auch ausländische Personen Opfer. Die Ausstellung zeigt die noch verbliebenen Bilder der Opfer sowie auch die Einrichtung mit den Zellen. Und dazu die Erzählungen und Erklärungen des Audioguides. Teilweise wirklich verstörend, aber wichtig darüber zu informieren und so etwas in Zukunft zu verhindern. Der Schreckensherrschaft fielen ca. 2 Millionen Menschen zum Opfer, was in etwa 30 % der damaligen Bevölkerung entspricht. So ist fast jede Familie persönlich betroffen.

    Nach diesen ernsten Stunden, liefen wir noch durch die Stadt. Es ist wirklich sehr chaotisch, dreckig (vermüllt) und entsprechend geruchsintensiv in dieser Stadt. Auf den Gehwegen und Straßen werden überall Dienste oder Speisen bzw. Getränke angeboten. Da uns dies alles aktuell bei diesen heißen Temperaturen nicht so geheuer war, gingen wir in ein Restaurant namens „Kabbas“, um erst einmal ein Gefühl für die Kambodschanische Küche zu bekommen. Es gab Amok, ein Fischcurry, und Prahot Ktiss, einen typischen Dip. Es war sehr lecker! 😊
    Danach schlenderten wir nochmals über die Uferpromenade, vorbei an Gruppentanz und vielen Einheimischen. Zum Abschluss des Tages gab es dann noch im Hostel Cocktails.🍹
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  • Day51

    Nichts für schwache Nerven

    February 19, 2020 in Cambodia ⋅ ☀️ 32 °C

    Kambodschas Geschichte ist jung und brutal.
    Noch dazu ist es unfassbar, dass diese Geschichte in Deutschland so wenig bekannt ist.

    Es ist gerade einmal 40 Jahre her (nur ~30 Jahre nach Hitler), dass in Kambodscha ein einzelner Mann wahnwitzige Ideen hatte, die er mit brutalen Massenmorden versuchte umzusetzen. Leider besaß auch dieser Mann (Pol Pot) das Talent und die Überzeugungskraft genügend Menschen manipulieren zu können um seine Vorstellung von einem reinen Bauernstaat in die Tat umsetzen zu können.
    Pol Pot schaffte es in nur 4 Jahren sein Volk um 1/4 (ca. 3.000.000 Menschen) zu reduzieren.
    Und zur Strafe für seine Gräueltaten lebte er glücklich und zufrieden im Kreise seiner Familie bis zum Ende seiner Tage.

    Mit ausführlichen Erzählungen dieser Geschichte verbrachten wir den heutigen Tag in einem Gefängnismuseum und einer Massengrabstätte.
    In dem Gefängnis S21 wurden Menschen, die höher qualifiziert waren als Bauern (Ärzte, Künstler, Lehrer, Brillenträger,...) gefangen gehalten und gefoltert bis sie schließlich auf die Killing Fields (Choeung Ek) gebracht worden sind, in denen sie mit bloßer Muskelkraft nacheinander direkt vor den ausgehoben Massengräbern umgebracht worden sind.
    Achja: sämtliche Familienangehörige der Opfer wurden natürlich auch gleich mitumgebracht, um Racheakte zu vermeiden....

    Wieso wird diese Geschichte in Deutschland so unter den Tisch fallen gelassen?
    Wieso schaffen es einzelne Menschen mit solch einer verqueren Weltanschauung immer wieder an die Macht?
    Es ist unbegreiflich.

    Der heutige Tag war auf verstörende Weise sehr beeindruckend und wahnsinnig interessant.
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  • Day277

    S-21 Prison und Killing Fields

    February 27, 2020 in Cambodia ⋅ ⛅ 33 °C

    Pooor, ich hadere mit mir, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben soll. Voll die dunklen Orte. Hmmm, ich fang mal an.

    Wir stehen in einer ehemaligen Schule, die während der Pol Pot Zeit in den 70ern zu einem Verhör- und Folterlager für Gegner der Roten Khmer, also Gebildete und später auch vermeintliche Verräter aus den eigenen Reihen, umfunktioniert wurde. Die ersten Räume, die wir in Block A betreten, wurden so belassen, wie man sie vorgefunden hat. Es steht jeweils ein Eisenbett drin mit Fußfesseln, an der Wand hängt jeweils ein Bild des Toten, so wie er hier von den Vietnamesen gefunden wurde, als sie die Regierung der Roten Khmer stürzten. Im Stockwerk drüber sind Massenzellen von bis zu 40 Menschen auf gleichem Raum. Sehr eng. Im nächsten Block sind die Zellen so klein, dass ich mich von der Länge nicht mal reinlegen könnte. Auch hier sind Fußfesseln am Boden angebracht. Im nächsten Block zeigt sich das gleiche Bild. In einer der Mini-Zellen ist ein Schild angebracht. Es zeigt den Namen einer der 7 Überlebenden dieses Lagers, das hier war seine Zelle. Zusammen mit 2 weiteren Überlebenden arbeitet er heute in diesem Museum, also an dem Ort, wo er früher so gelitten hat. Wenn man wollte könnte man ihnen Fragen stellen, schließlich kommen all die Geschichten und Bilder, die als Informationstafeln und Verdeutlichungen hier hängen, von ihnen. Mir kommt das aber sehr makaber vor. Was soll man denn sagen?

    Im Hof steht ein ca 4m hohes Holzreck mit Behältern davor. Früher in der Schule Sport wurde hier Sport getrieben. In der Zeit der Roten Khmer wurden Gefangene kopfüber an einem Seil hochgezogen bis sie ohnmächtig wurden, nur um sie anschließend in den Behälter mit übelriechenden Abwasser zu tunken, damit sie schnell wieder zu Bewusstsein kommen und das Gequäle von vorne losgehen kann. So wollte man Geständnisse aus den Leuten kitzeln. Den Leuten wurden die wirresten Sachen vorgeworfen, und sie wurden so lange gefoltert, bis sie die Vorwürfe “zugaben”. Dann wurden sie zu einem zweiten Lager, den Killing Fields, geschickt, um umgebracht zu werden.

    Über 20.000 Menschen sind in dieser Anlage, die als S-21 bekannt ist, umgekommen. Es gab ganz viele dieser Folterlager, aber bis auf wenige Ausnahmen konnten die Roten Khmer die Beweise vernichten, bevor die Vietnamesen ins Land kamen. Keiner von uns hat ein Foto gemacht. Ich wüsste auch nicht, was ich damit machen sollte.

    Im Anschluss an das Lager fährt uns unser Tuk Tuk Fahrer zu den sogenannten Killing Fields, dem Hinrichtungsort und den Massengräbern der während der Pol Pot Zeit umgebrachten Kambodschanern. ‘Diesen Ort finde er schlimmer’, sagt unser Tuk Tuk Fahrer. Er selbst sei damals 13 gewesen und habe bis auf einen Bruder seine gesamte Familie in den knapp 4 Jahren der Pol Pot Zeit verloren. Uooor. Seelische Aufarbeitung gabs keine, die Leute müssen selber gucken, wie sie mit dem Erlebten der Vergangenheit fertig werden. Es gab kaum noch Gebildete, viele Lehrer waren ermordet, wie baut man so eine Nation wieder auf? Wie kann man einen vernünftigen Job erlernen, wenn man ohne Eltern, ohne Geld, ohne alles dasteht?

    Die Toten oder Halbtoten wurden in Gräben gestoßen und anschließend verbrannt. Später wurden die Gräber zum Teil ausgegraben, die Schädel der Toten hat man in einem eigens dafür gebauten Tempel aufbewahrt, um ihnen eine würdevolle letzte Ruhestätte zu geben. An einem der Gräber steht ein Baum mit ganz vielen bunten Bändern. Ich weiß sofort, was für ein Baum das ist, hatte ich doch vorher schon Bilder über diese Art der Tötung gesehen. Die Roten Khmer haben die Menschen nicht mit Gewehrkugeln getötet, die waren zu wertvoll, sondern mit einfachsten, günstigsten, in der Natur vorkommenden Mitteln. Dornige Äste, scharfe Baumblätter, Schlag in Nacken. Mit diesem hier äußerst friedlich anmutenden und bunt geschmückten Baum wurde Babys getötet. Sie wurden an einem Bein gefasst, an den Baum geklatscht, und anschließend in das daneben befindliche Grab geschmissen. Voll krass. Statt den Baum zu fällen hat man sich dafür entschieden, ihn zu schmücken, und somit auch den Babys eine letzte Ehre zu erweisen. Wir verlassen den Ort und fühlen uns mega bedrückt. Was für eine grauenhafte Geschichte.

    Abends gehen wir was essen auf dem Night Market, von dem Christine und Ryan leider anhaltende Magenschmerzen kriegen. Wir schätzen, dass es das Fleisch war, denn Micha und mir gehts bombe, und wir haben dort das Fleisch nicht angepackt. Ich muss sagen, ich fahre extrem gut mit der Kein-Fleisch Strategie, hab voll lange keine Magenbeschwerden mehr gehabt! 🥳 Am nächsten Morgen ist dann leider schon Abreise! Ryan und Christine fliegen zurück nach Australien während wir uns wieder zurück nach Nepal machen. Hoffentlich dauert es nicht wieder mehrere Jahre, bis wir die beiden wiedersehen! 😭 Kurz bevor der Flieger geht sammeln wir noch schnell unsere Wäsche wieder ein. Von „sauber waschen“ kann hier allerdings nicht die Rede sein. Alle weißen Sachen sind mit großen grauen Flecken versehen, kleinen orangenen Punkten und zum Teil sogar Löchern. Ungeil, wenn das die einzigen Klamotten sind, die man für die nächsten Monate mit hat. 😂 Naja, ehrlich gesagt bin ich eher überrascht, dass wir bislang nur positive Erfahrungen mit Wäschereien gemacht haben, es ist also Glück, dass uns das „dreckig waschen“ zum ersten Mal nach 9 Monaten Reisen passiert ist. 😄
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  • Day140

    Tag 140 Pnohm Penh #Killing Fields

    February 16, 2020 in Cambodia ⋅ ☀️ 33 °C

    Ein Ort der Grausamkeit. Anders kann man die Killing Fields nicht nennen. Tausende Khmer wurden hier her gebracht, nur mit einem Ziel, den Tot. Besonders emotional wird es am Killing Tree, den hier wurden die kleinsten brutal umgebracht. Noch schlimmer ist, das dies nicht die einzige Grabstätte unzähliger Unschuldiger in Kambodscha ist. So grausam die Geschichte Kambodschas und all den Genoziden der Weltgeschichte ist, sollte sie uns allen zum Nachdenken bewegen und dafür sorgen das so etwas nie wieder passiert!!!Read more

  • Day8

    Zeugen des Schreckens

    November 5, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute Morgen werden wir Zeugen des Schreckens. Killing Fields und das Gefängnis der roten Khmer. Die Bilder und die Geschichten die wir hören sind schrecklich. Alle Akademiker, Intellektuellen und Mönche werden verfolgt und getötet. Über 3 Millionen Menschen werden von der roten Khmer eliminiert. Das Mittagessen hat nicht so richtig geschmeckt.
    Wir besuchen noch den wunderschönen Königspallast und den eindrücklichen silbernen Tempel. Mit Veloritschkas geht es zurück zum Schiff.
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  • Day97

    Cambodia - day 1

    June 5, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 34 °C

    After a very little 45 minutes sleep, we woke up and got in a taxi to the airport - fair to say we haven’t felt this bad the whole of travelling LOL. arrived at the airport and after paying an extortionate fee to put our bags on the flight we had some well needed breakfast! Millie didn’t even remember leaving the hostel And getting in the taxi that morning hahahah. Landed in Phnom Penh at about midday and got in a tuktuk to our hostel mad monkey! Sunbathed and met some really nice girls who we chatted to for a few hours and then got ready to go out. Bumped into our friend from the clipper in Australia and the big group of English boys from Mui Ne which was so fun! Mils and I then went to rent our own tuktuk driver for the day - he took us to both the S21 museum and killing fields and they were both incredible. Very hard hitting and the audio guides were amazing. After this we headed back fo the hostel and had dinner with some boys we met at the bar. Ended up falling asleep at about 7pm after our no sleep last night!Read more

  • Day20

    Killing Fields

    November 13, 2018 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    Vroeg opstaan om de massa te mijden in Choeung Ek, beter gekend als de Killing Fields. We waren bij de eerste bezoekers en rust heerste over het domein. Beginnend met de audio voelden we dat rust hier op zijn plaats was. Het droeg bij tot de beleving van de vreselijke taferelen die zich hier hebben afgespeeld. Minstens 20 000 mensen zijn hier vermoord en begraven in 130 massagraven. Toen je over het domein liep waren het precies allemaal bomkraters, maar de waarheid was nog minder prettig.
    Lopen tussen de verschillende massagraven geeft een vreemd gevoel, net als het zien van al de schedels en beenderen van de slachtoffers. Of het zien van de Killing Tree waar kinderen werden vermoord door ze bij hun voeten te grijpen en hun hoofd tegen de boom te slaan. Absurd, te gek voor woorden en onmenselijk ... hun motto was " je moet het onkruid met de wortels verwijderen." Dit betekende dat hele families werden uitgemoord, ook alle kinderen, zodat deze later geen wraak konden nemen.

    We hebben al veel gehoord dat Cambodja al veel heeft afgezien. Ook merken we dat het land nog niet helemaal hersteld is. Er heerst veel armoeden, we hebben alvele daklozen & bedelaars gezien op straat die onder andere uit de vuilzakken op straat eten. We hebben ook al verschillende mensen gezien die een been of arm kwijt zijn. Maar er zijn hier ook vele goede doelen die zich ontfermen over deze mensen, zoals resto’s die mensen helpen met opleidingen en winkels die lokale ambachten helpen.

    Na de Killing Fields was het tijd om terug te keren naar Phnom Penh met een tuktuk. Met een chauffeur die de weg wist deze keer, zeer vriendelijke kerel trouwens. We stopten bij een ander restootje dat de lokale jeugd helpt, Remdong. Naast onze zeevruchten curry ‘waagden’ we ons aan de Khmer snack bij onze lunch. De snack waren vier dingen; gedroogde biefstuk, een groente (de naam vergeten, Oeps), gefrituurde kikkertjes en krekels. We hebben het met veel smaak en een beetje schuldgevoel voor de kikkers opgegeten.

    De namiddag was een luie namiddag. We hadden niet veel zin meer in drukte van de stad en de hitte stak ons tegen. Dus hebben we de namiddag doorgebracht op het dakterras van ons hotel. Nu wat eten voor de avond en dan ons rond 22u klaarmaken om de nachtbus te nemen richting Angkor Wat, Siem Reap. Hopelijk valt dat mee. 😴
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    Annelies De Gelas

    Tat, nog een leuke tip voor in Siem Reap, op weg naar Angkor wat: je komt op de weg een NGO tegen die APOPO heet. Dat is een Belgische NGO en die traint ratten om landmijnen te zoeken. Vond ik zeer tof en de mensen zijn supervriendelijk. Je kan er normaalgezien gewoon binnen lopen. Aan het einde kan je een kleine bijdrage doneren als je wil. Groetjes, veel plezier!! Xxx

    11/13/18Reply
    The traveling biologists

    @ Annelies, mega toevallig, in Tanzania verbleef ik in het guesthouse van APOPO! In Tanzania worden de ratten opgeleid en daarna worden ze dus naar landen met landmijnen gestuurd. Zullen we dus zeker passeren! Bedankt voor de tip! XX

    11/13/18Reply
    Annelies De Gelas

    :D

    11/13/18Reply
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  • Day15

    Tag 14: Choeung Ek / Phnom Penh

    September 1, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 33 °C

    „Choeung Ek“, so hieß unser heutiges Ziel. Eines von 300 „killing fields“, die unter dem Revolutionisten „Pol Pot“ in den späten 1970er Jahren entstanden.
    Ich würde ja gerne einen kleinen Geschichtsexkurs machen, das würde hier allerdings den Rahmen sprengen 😁
    Fest steht, dass “Pol Pot” ein kommunistischer Revolutionär war, der knapp 1/4 der kambodschanischen Bevölkerung in Lagern hinrichten ließ. Meist handelte es sich dabei um gebildete Personen und politische Gegner. Die Besonderheit ist allerdings, dass er stets die ganze restliche Familie mit auslöschte, um Rachegedanken zu verhindern.

    Da Munition zu teuer war, geschah dies in „Choeung Ek“, dem größten aller „killing fields“, zumeist mit Arbeitsgeräten der Farmer, Harken, Bambusstäbe, Eisenstängen oder Ähnlichem.

    Zugegebenermaßen, es war eine sehr sehr schockierende Tour. Wir hatten Kopfhörer, über die wir uns Augenzeugenberichte und gut aufbereitete Informationen anhörten und Informationen über das ganze Ausmaß dieses Ortes erfuhren.

    Nach dem Essen bin ich mit Patrick noch zum großen Markt, der aber (17 Uhr) leider bereits abgebaut wird.

    Wir machten uns anschließend auf Richtung „Königspalast“. Eine riesige Anlage, auf der die einheimischen Familien scheinbar ihren Sonntag verbringen. Zumindest war hier extrem viel los, wie man auf den Bildern sieht. Der Königspalast war sehr imposant, eben eines Königs würdig 😁. Leider war der Hauptteil in blau gehüllt, da dieser renoviert wird :(. Hinein sind wir nicht gegangen, da der Eintritt mit knapp 20€ meiner Meinung nach etwas zu hoch angesetzt war.

    Wir haben dann noch ein paar Stunden an der Poolbar entspannt, gequatscht und was getrunken, bevor ich dann um 23:30 ein Tuk-Tuk Richtung Bus genommen habe. Ich hatte nicht damit gerechnet, aber es handelte sich um einen Schlafbus 😂

    Ich habe noch etwa eine Stunde Fern gesehen, bevor ich mich schlafen gelegt habe. Man konnte einigermaßen schlafen. Natürlich hatte ich aber wieder mal, wie bei fast allem in Asien, Probleme mit meiner Größe in dem kleinen Bett.

    In Siem Reap angekommen, habe ich mir ein Taxi geteilt und bin zu meinem Hostel gefahren 😎

    Liebe Grüße
    Wolfi 😎🤓
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  • Day45

    Phnom Phen 2

    March 13, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute bin ich wieder kurz nach 8 Uhr aufgebrochen, um der größten Hitze zu entgehen.
    Das heutige Tagesprogramm war aber alles andere als spaßig.
    Mit dem Tuk Tuk habe ich mich stadtauswärts zu dem Choeung Ek Völkermord Gedenkzentrum, vielleicht besser bekannt als "Killing Field" fahren lassen.
    Choeung Ek ist das bekannteste Killing Field in Kambodscha, auf dem die Roten Khmer Tausende ihrer eigenen Landsleute auf grausame Weise umgebracht haben, daher wurde hier eine Gedenkstätte eingerichtet.
    In dem Gedenkzentrum kann man sehen, wo sich die zahlreichen Massengräber befinden.
    Auch heute noch, nach über 30 Jahren sammeln die Mitarbeiter der Anlage alle paar Monate Knochen und Überreste von Kleidung der Toten ein, die durch Regen und Erosion an die Erdoberfläche gelangen.
    Über einen Audiguide konnte ich mir die ganze Geschichte anhören, während ich über die Anlage gelaufen bin. Die Erläuterungen waren teilweise sehr verstörend und auch die Vorstellung, dass sich unter meinen Füßen hunderte oder tausende Skelette befinden. Denn es wurden nicht alle Massengräber geöffnet. Vor einigen Jahren hat man beschlossen, keine weiteren Massengräber auszuheben, um den Toten ihren Frieden zu lassen.
    Anschließend habe ich das Tuol Sleng Genozid Museum, auch bekannt als S-21 besucht.
    Das Killing Field und das S-21 sind untrennbar mit einander verknüpft, denn bevor die Menschen auf dem Killing Field ermordet wurden waren sie meistens im S-21.
    Das S-21 war ursprünglich eine Schule, die unter dem Regim der Roten Khmer zum schlimmsten Gefängnis Kambodschas umfunktioniert wurde.
    Jeder Kambodschaner, der intelligent bzw. gebildet wirkte, wurde verhaftet und im S-21 gefoltert und eingekerkert, bevor er zum Killing Field gebracht wurde.
    Die Besichtigung des S-21 erfolgt wieder mit Audiguide, so dass jeder Besucher selbst entscheiden kann, wenn es ihm zu viel wird. Einige Erklärungen und Beschreibungen waren sehr grausam.
    Ich war froh, dass ich mich in den letzten Tagen bereits etwas mit der Thematik beschäftigt hatte und daher geahnt habe, was mich heute erwartet.
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    Juliane Seifert

    So krass!

    3/14/19Reply
     

You might also know this place by the following names:

Choeung Ek