Cambodia
Kampot

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Travelers at this place
    • Day74

      Chilled Kampot

      February 28 in Cambodia ⋅ ⛅ 31 °C

      Kampot is apparently world famous for its pepper, this was also news to us but we quickly found out that every meal in town comes with a pepper sauce or covered in ground pepper, everything except the Crêpe we found. The area has a lot of pepper plantations, both chilli pepper (long pepper) and pepper corns.
      We visited a plantation to see how it's grown and to also do a tasting. Red, green, black we can confirm they all tasted like pepper 👍
      Kampot is a small little expat town full of Aussies, Brits and French, it is very laid back with not much to do except enjoy the food, drink and company.
      We did get out of town in a tour to view some mountains, an old church, some caves, a water fall and some salt fields. We also did a bit of sport, mini golf and kayaking!
      Spread over 5 days a very relaxing affair all in all.
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      Traveler

      haha it was mardi gras Last tuesday 😋

      3/5/22Reply
      Traveler

      ça a l'air très paisible 🤗

      3/5/22Reply
      Traveler

      James can practice his climbing even here !

      3/5/22Reply
      6 more comments
       
    • Day80

      Smooth like butter

      March 1 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

      קמתי בבוקר אפילו לפני השעון המעורר כולי מתגרדת מלאה בעקיצות ונראת כמו מצורעת. מי מכם שמכיר אותי יודע שאני אף פעם לא מתעוררת מכלום ולכן יכולים להבין שמצב העקיצות באמת חמור ביותר…
      בשקט בשקט בלי להעיר את כל החדר דורמס התארגנו כולנו ויצאנו לקפה במונקי רפבליק. בדרך שוהם ראתה מאפייה מטורפת אז הם חזרו להביא לנו מאפים אני לקחתי סינמון רול שבא פשוט בול והיה כזה גדול ומפנק משהו טוב.
      משם התפצלנו משוהם ונסענו שוב לאתר טיפוס כמו שקבענו עם דוויד בפייסבוק. הופתענו לראות שם את דוייד בכבודו ובעצמו מחכה לנו, הרגיש כאילו המלצרים עשו פאדיחות ועכשיו האחמש בא לקחת אחריות על השולחן ולדאוג שהלקוחות יצאו מרוצים. שברנו את הקרח עם קצת מינגלינג, ממדדנו שוב נעלים, הפעם נעלי טיפוס אמיתיות, שמנו שוב רתמות והתחלנו במלאכת הטיפוס. דן בהתחלה התרשם מהידע והניסיון של עלמה ושלי ואפילו הביע קצת חשש, שהרי אנחנו המנוסות כבר טיפסנו בריילי והוא עכשיו מטפס בפעם הראשונה. ידענו כבר איך עושים את הקשר ברתמה, מה לעשות עם הקליפסים, איך יורדים למטה בסיום הטיפוס, ממש מקצועיות שכמותנו. בסוף כמובן שהוא עקף את שתינו בסיבוב כי הוא גבר גבוה וחזק ואנחנו נשים חלשות שצריכות ללדת ילדים. מרגיז.
      הקירות שם דרשו יותר טכניקה אז הרגשתי שאני פחות מאמצת את השרירים ופחות גמורה אחרי כל קיר כמו בריילי אבל הטכניקה הייתה מאתגרת ברמה שלא הצלחתי לסיים את רוב הקירות כי פשוט החלקתי ולא היו לי מאחזים. בכל זאת הרגשתי אלופה והייתה גאה בעצמי ובכולם באופן כללי על העבודה הקשה. נפרדנו מדוויד, אספנו את שוהם מבית קפה וחזרנו לקארמה להחליף לבגד ים ויצאנו לעוד יום צ׳יל במרקי על הנהר. מסתבר שהפעם הקודמת שהיינו שם זה היה יום של פסטיבל אז היו מלא אנשים ודייגי ואוירה והפעם כשבאנו לא הייתה נפש חיה והכל היה רגוע ושקט. האמת שזה התאים לנו, ישר נכנסנו למים עם האבובים, שיחקנו קראנו וכל אחד בשלו. לקראת השקיעה החלטנו לחזור לקארמה ולשבת שם בגג להאפי הוואר, וכך היה. התקלחנו הזמנו קצת דברים נחמדים לשתות וגם טאקו שהיה טעים אבל לצערי לא שווה את ההייפ שעשו לנו עליו… אורי ויצמן פתאום הופיע, בעצם לא כל כך מפתיע מאחר וזה הוסטל הכי אוירה בקמפוט😉 משם יצאנו לארוחת ערב בעיר, איך שהגענו ראינו את עומר סוף ומור שגם הגיעו היום לקמפוט, היה מינגלינג ומה נשמע קצר ואז הלכנו לנו לחפש מקום לאכול ארוחת ערב. דן ושוהם החליטו לאכול במסעדה ההודית, ועלמה ואני חזרנו לקוזמיק הקבוע בעיר ועלמה שלנו הזמינה לראשונה מנת קארי!!! היא תמיד טועמת ממני אבל הפעם הזמינה מנת קארי לעצמה וזה היה חגיגה אמיתית ואנחנו כולנו מאוד גאים בה שהיא ככה גדלה לנו מול העינים וכבר אוכלת חריף כמו אוראו.
      משם חזרנו לאסוף את דן ושוהם מההודית וגילינו שפתחו שולחן של השמחות כל החבורה העליזה עם עומר סוף ומור ואפילו תומר המלך הצטרף. ישבנו כולנו פתאום גם אורי ויצמן הגיע ואחרי שהמסעדה ממש נסגרה לנו על הראש פירקנו את הישיבה וחזרנו לקארמה. ישר עלינו לגג, יש הערב מוזיקה חיה ומרחוק שמענו ששמח שם. ממש שמחנו שהספקנו להגיע ולא פספסנו את כל הערב בגלל הישיבה במסעדה ההודית, באמת הם הופיעו מדהים והייתה אוירה כיפית בגג וגם אורי ויצמן בא לרקוד ולהרים את האוירה בגג כמובן.
      אחרי שהסתיימה ההופעה החיה התחילו לשים שירים כיפים ישנים כאלה מהלפטופ וכמובן אורי ויצמן תפעל את העניין והיה הדי-ג’יי של המסיבה. לפתע תומר דרך בטעות על הכבלים והמוזיקה נעצרה, כולם התבאסו אבל אל דאגה אורי ויצמן תפעל שוב את האירוע והחליף לכבל אנדרואיד לטובת שיר אחרון. מזל שאורי ויצמן תמיד נמצא בכל מקום להציל אל המצב!
      קרסנו גמורים מהעייפות על הספה בגג, כל כך לא היה לנו כוח לעשות כלום ששקלנו לישון שם על הספה למעלה אבל בסוף התגלגלנו למטה לישון בחדר עייפים ומרוצים מעוד יום מוצלח בקמפוט
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    • Day32

      Dort, wo der Pfeffer wächst

      March 10 in Cambodia ⋅ ⛅ 27 °C

      Wir haben heut das Abenteuer Moped in Kambodscha gewagt 😁 wir sind hier nämlich in einer eigentlich ländlichen Gegend, da ist der Verkehr nicht so massiv wie überall sonst, wo wir bis jetzt waren 😅 wobei Moped ist untertrieben, das Ding hat massiv Bums, keine Ahnung wie stark es ist, aber weder Alex noch ich dürften zuhaus damit fahren 😂

      Eigentlich sind wir nur in der Gegend (Pampa) spazieren gefahren, haben Salzfelder gesehen und waren auf einer Pfeffer Plantage. Das war richtig cool, die Besitzerin war so stolz uns herumführen zu können, uns alle ihre verschiedenen Pflanzen - auch Ananas, Maracuja & Papayas - zu zeigen, und kosten zu lassen. Haben natürlich auch Pfeffer probiert, scheiße ist der scharf hier 😂 Kampot-Pfeffer ist scheinbar weltberühmt, schwer zu bekommen und wird gern von westlichen Profiköchen verwendet.

      In der Stadt haben wir jetzt noch 5kg Schmutzwäsche abgegeben - sie mischt das mit Wäsche anderer. Bin gespannt wie viel eigenes Gewand wir wieder retour bekommen 😂
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      Traveler

      Das ist ja dann net so schlimm, wenn man jemanden dorthin wünscht! 🤭

      3/10/22Reply
      Pia Resch

      stimmt, dort geht's eigentlich! 😂

      3/10/22Reply
      Traveler

      😂😂

      3/10/22Reply
       
    • Day6

      Bar Tricks & Gekko Geschichten

      February 1 in Cambodia ⋅ ⛅ 31 °C

      Nach dem Kajakausflug auf dem Fluss genieße ich ein paar Drinks in der Hängematte, sonne mit auf dem Dach des Katamarans und schlafe ein, kurz bevor die Sonne untergeht.

      Wieder ein paar neue Namen: Joel, Australier, Besitzer und Erbauer des Hotels; Jeff & Com (Staff); Peter, Frankreich, Jurastudent; Freyl, England, macht ihr Auslandsjahr nach Schulabschluss. Ich versuche mir mindestens den Namen und eine weitere Info zu jedem neuen jedem neuen Gesicht zu merken. Hier in der Provinz fällt es mir etwas leichter als in der Großstadt.

      Das Hostel ist nicht gut besucht, außer Freyl und mir bleiben heute nur eine Hand voll Franzosen und kambodschanische Tagesgäste. Ein im Wasser stehender Khmer bittet einen der Franzosen ein Video von mir zu machen, wenn ich die Wasserrutsche benutze. Als ich wieder im Wasser bin erzählt er mir, er sei Guide und arbeite für NOMADS. Auf seinen Touren zeige er den Urlaubern mehr als nur die gewöhnliche Touristenmagneten. Kampot hätte sehr viel mehr zu bieten, was man nicht bei GoogleMaps finde. Höhlen, Wasserfälle, Dschungel, wirklich geheime Seen und Strände… Die erste Franzosengruppe, die er kürzlich mit Erlebnissen glücklich gemacht hätte, habe eine zweite Gruppe hergeführt, die nun die gleichen tollen Fotos machen wolle.

      Bei einer Party Billard mit Joel berichte ich von dem Verkaufsgespräch im Wasser. Joel sagt, ich solle mir ein Motorrad ausleihen - hier heißt alles von Vespa bis Ducati einfach nur „motorbike“ - und auf eigene Faust losziehen. Allein für die Tour zur Bokor-Hill-Station könne ich einen halben Tag einplanen. Ich solle nur vorher volltanken, damit ich es auch wieder zurückschaffe. Der Berg liegt mitten in einem Naturschutzgebiet, die Aussicht sei malerisch. Dann haben wir da noch Kep, eine Kleinstadt in der Nähe, den Secret Lake, die Pfefferfarm La Plantation und eine Höhle namens Kâmpóng Trach. Alles bei Google oder Instagram gefunden. Reicht mir erst mal.

      An der Bar zeigt uns Joel ein paar alte Tricks, wie man einen Geldschein unter einer umgedreht aufrecht stehenden Schnapsflasche herauszieht, fünf Streichhölzer mit allen zehn Fingern aufhebt und dann kommt er plötzlich, auf einem Bierfass balancierend, um die Ecke und vollführt eine beachtliche Fass-Pirouette. Wir bestaunen Fotos von einem Riesengekko und eine Narbe von einem Bärenbiss, Joey hatte mal einen Bären als Haustier.

      Nächster Tag: Ausschlafen, schwimmen, Kaffee aus der Handpresse, Pancakes, frisch machen, Hängematte. Ich recherchiere, mache mir eine Liste und buche mir für die nächsten zwei Tage ein Bike für die Touren. GoogleMaps 30 Tage offline Karte ohne Roaming, läuft. Freyl meinte, sie hat eine kambodschanische SIM-Karte mit Datenvolumen. Das hatte ich nicht in der Planung. Kommt vielleicht noch.

      Mein Magen rebelliert etwas, ich beschließe heute auf Alkohol und scharfes Essen zu verzichten. Meine zweite Mahlzeit besteht aus Reis, Gemüse, Hähnchen und einem Spiegelei. Kein Bier, kein Wein, kein noch so verlockender 2$-Wodka-Slushi. Ich habe morgen etwas vor. 😌
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      Traveler

      ...herrlich, die Rutschpartie sah sehr gut aus. Für deine Bike Tour alles Gute

      2/1/22Reply
      Traveler

      Danke!! 😎

      2/1/22Reply
      Traveler

      das sind ja interressante Menschen, die Du kennen lernst. Und viel versprechende Abenteuer warten auf Dich.

      2/1/22Reply
      Traveler

      Das kann man wohl sagen. Heute geht’s los auf den Berg! 😊

      2/1/22Reply
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    • Day5

      Arcadia

      January 31 in Cambodia ⋅ ⛅ 31 °C

      Auf der Fahrt mit dem Kleinbus spielen sich auf der Straße erneut halsbrecherische Szenen ab. Ein dreiköpfige Familie samt Gepäck auf einem Roller, ohne Helme. Im Bus ist niemand angeschnallt, das hat hier wenig Priorität. Der Fahrer spricht kein Englisch. Ich bin mir nicht sicher, ob Kampot die Endstation ist. Als ich aufwache, ist der Bus halbleer und ich werde nervös. Ich spreche den Fahrer an und telefoniere kurz darauf mich seiner englisch sprechenden Kollegin. Es ist alles in Ordnung, wir sind noch nicht in Kampot. Ein weiterer Fahrgast steigt in Kep aus und empfiehlt mir vorher noch, mal mit dem Motorrad hierher zu kommen und den Meeresfrüchtemarkt zu besuchen, er sei eine Wucht.

      Das Arcadia ist ein harter Kontrast und die wohl beste Abwechslung jetzt. Das Hostel liegt direkt am Fluss. Nach einer kleinen Stärkung an der Bar hüpfe ich in ein Kajak und paddle den Fluss entlang. Das Wasser ist nur ein bisschen salzig, das schwanke hier immer mal wegen der Nähe zum Meer. Hier kann man ein Weilchen bleiben
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    • Day31

      Im Nachtbus nach Kampot

      March 9 in Cambodia ⋅ ☁️ 31 °C

      Um 21.30 haben wir gestern noch den Nachtbus von Battambang nach Phnom Penh genommen. Wir haben uns schon ein bisschen davor gefürchtet, weil so Nachtbusse - oder eigentlich generell Busse - weder für mich, aber schon gar nicht für Alex gebaut sind 😅 als überdurchschnittlich große Europäer ists in Bussen, welche für eher kleineren Asiaten gebaut sind, halt generell schwierig 🙈🚌
      Es war im Endeffekt zwar schon sehr klein, aber wir hätten es uns noch schlimmer vorgestellt - die 8.5 Std Fahrt vergingen relativ schnell, konnten sogar etwas schlafen. 😴 In Phnom Penh kurz nach 6 angekommen, waren die Straßen schon voll geschäftigen Treibens - ums mäßig auszudrücken 😂
      Von dort gings weitere 3 Std mit einem Minivan nach Kampot, wo wie jetzt endlich ein wenig mehr Ruhe finden. Wir haben ein Hotel direkt am Fluss, es gibt keinen Straßenlärm, die Temperatur ist so viel angenehmer als in den Städten und irgendwie lässt die Anspannung der letzten Tage, die die Städte und deren Trubel mit sich gebracht haben, jetzt nach. 🏞️Wir haben uns hier am späten Nachmittag ein Kayak ausgeborgt und sind in ungleichmäßigen Zickzack Linien den Fluss auf und abgerudert 😂 das mit dem gleichzeitig Rudern müssen wir wohl noch üben 😅 🛶
      Den Abend konnten wir beim Abendessen auf einem Steg direkt über dem Fluss ausklingen lassen - herrlich ruhig! 🥰
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      Traveler

      Sooo groß seids ja net 😜

      3/9/22Reply
      Pia Resch

      Hast du eine Ahnung wie die Leute den Alex hier anschauen mit seinen 2m 😂

      3/9/22Reply
      Traveler

      🤩 Da lässt es sich aushalten!

      3/9/22Reply
      Pia Resch

      Das kannst laut sagen 😍

      3/9/22Reply
      4 more comments
       
    • Day25

      Kurzer Stop in Kampot

      January 7, 2020 in Cambodia ⋅ ⛅ 31 °C

      Auch wenn wir bereits auf dem Rückweg von Koh Rong sind hier noch etwas zu unserem kurzen Zwischenstop in Kampot.
      Von Siem Reap mit dem Betten-Bus, ja ein Car voller Betten, sind wir nach Kampot gereist.
      Hört sich sehr Komfortabel an, war es aber nicht wirklich. Die Kambodschaner haben etwas andere Strassenverhältnisse als Europa, aber egal.

      Früh morgens angekommen (5.00 Uhr) mussten wir noch etwas verweilen. Vor 7 Uhr ging hier noch gar nichts, die Uhren drehen sich in Kambodscha eben etwas langsamer. Dafür kamen unsere Stirnlampen auch zu Ihrem ersten Einsatz.
      Der Ort war relativ schnell besichtigt, also unternahmen wir am zweiten Tag eine Rollertour.

      Wir kamen zur La Plantation, eine absolut Nachhaltige von zwei Franzosen geführte Pfeffer-Plantage ausserhalb Kampot.
      Eindrücklich, hier wird alles von Hand angebaut, geerntet etc. Diese beschäftigen je nach Bedarf 150-300 Personen aus der Umgebung.
      Viel länger dauerte unser Aufenthalt dann aber nicht und wir sind in Richtung Koh Rong aufgebrochen.
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    • Day105

      Kampot

      December 10, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

      Ça y est on s'est décidé à quitter l'île !

      Après un trajet plus que houleux en bateau (les gens criaient et vomissaient : c'était très sympas ^^), on arrive à Sihanoukville.

      Sihanoukville est sûrement la ville la plus moche qu'on a pu voir depuis notre début de périple !
      On y passera donc seulement le temps d'attendre notre bus pour Kampot.

      Thibault est malade et Cynthia vient d'apprendre le décès de sa mamie, la motivation n'est donc pas vraiment présente à notre arrivée.

      On retiendra de Kampot sa plantation de poivre avec visite et dégustation, le petit marché, le foot avec les jeunes locaux et les bars/restaurants avec Lisa et Yoann, nos amis bretons !
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    • Day111

      Kampot - da wo der Pfeffer wächst

      February 14 in Cambodia ⋅ ⛅ 27 °C

      Marjolein. Nach über einer Woche die wir auf Koh Rong verbracht haben geht es für uns mit dem Minivan nach Kampot - dahin, wo der Pfeffer wächst. Die Stadt ist bekannt für ihren guten Pfeffer, dem Kampot Pfeffer, dessen Name übrigens eine geschützte Herkunftsbezeichnung ist. Die Fahrt ist ziemlich holprig, wackelig und staubig.
      Wir schlafen in einer kleinen Hobbithütten des Bohemiaz Resort & Spa.
      Das klingt leider romantischer als es ist. Der Eingang der Hütte ist so niedrig, dass wir quasi hockend rein kriechen müssen. Und es riecht ziemlich muffig, zwischen den Holzstäben tummeln sich allerlei Tiere und wir sehen - als wir uns abends auf die Matratze legen - rosa Schimmel an der gesamten Decke. 😷
      Glücklicherweise helfen uns der Mitarbeiter Toy und sein Freund - der Langzeitgast Peter - bei ihren Freunden unterzukommen.
      Am nächsten Tag bietet uns die Chefin an, ein anderes, größeres Zimmer zu buchen, für einen günstigeren Preis. Wir nehmen an.
      Und der Albtraum beginnt. 👻
      Das neue Zimmer besteht aus zwei Schlafzimmern, jeweils mit eigenem Bad, verbunden durch eine Küche. Klingt erstmal super. Leider gibt es kein Mückennetz und die Dächer sind nicht dicht. Gar nichts ist dicht. Und das ist auch der Grund, weshalb auf unserem Bett überall Geckopoop liegt und wir quasi die 10 Plagen durchmachen müssen, weil jeden Tag neue Tierarmeen in unserem Bungalow sind! Es ist zum Verrücktwerden. 😵‍💫
      Wir bauen uns kreativ einen Geckopoop-Schutz aus Bettlaken über unser Bett. Trotzdem landet immer mal wieder etwas Poop auf dem Bett.
      Ständig müssen wir Ameisen, Käfer, Fliegen, eine große schwarze Spinne, Mücken und einmal sogar eine Katze - keine Ahnung, wie die reingekommen ist, da alle Fenster und Türen geschlossen waren - entfernen.
      Ich schlafe total unruhig und bin selten richtig ausgeruht am nächsten Tag.
      Und jetzt komme ich zu dem Highlight der ganzen Plagen:
      Eines Abends, Rainer ist schon eingeschlafen, höre ich ein lautes ‚Platsch‘. Ich bin sofort hellwach, wecke Rainer und leuchte mit der Taschenlampe. Und oben am Balken sehe ich den großen Tokeh-Gecko. Er heißt so, weil er 'To-Keh' ruft. Die sind echt ziemlich groß, aber zum Glück läuft er weiter raus aus dem Bungalow. Dann leuchte ich weiter mit der Taschenlampe und sehe dann direkt am Fußende des Bettes einen großen Haufen flüssigen Poop! Der Tokeh hat einfach in unseren Bungalow gekackt!? 😡
      Zum Glück sind es jetzt wirklich nur noch zwei Nächte.

      Wir haben aber auch etwas schönes hier erlebt. Wir waren im Preah Monivong Bokor National Park, der eine Gesamtfläche von 1423.17 km² hat und der höchste Punkt liegt auf 1081 m. Deshalb ist es hier sogar echt kühl und frisch.
      Bokor Hill Station wurde 1921 von der französischen Kolonialisten als Resort für die Franzosen gebaut. Noch heute findet man im National Park also viele französische Gebäude und eine katholische Kirche.
      Später wurden riesige teure Luxushotels gebaut, ein Kasino, Tempel und riesige Statuen. Das Konzept war jedoch nicht wirklich erfolgreich, sodass heute so ziemlich alle Gebäude leer stehen und mit dem Nebel der da oben häufig zu finden ist wirkt das alles total gespenstisch und mystisch. 🌫
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      Traveler

      lost places... ich liebe es....

      3/21/22Reply
      Traveler

      Das ist es auf jeden Fall!

      3/21/22Reply
      Traveler

      Wow 🤩 Hammer Bild 👍

      3/21/22Reply
      Traveler

      Dankeschön 😊

      3/21/22Reply
      4 more comments
       
    • Day185

      Kampot - Welcome to Cambodia

      March 5, 2020 in Cambodia ⋅ ☀️ 32 °C

      An der vietnamesischen Grenze werden wir von unserem Busfahrer rausgeschmissen und ab jetzt geht es zu Fuss weiter nach Kambodscha. Mit unserem Gepäck im Schlepptau latschen wir also gut einen Kilometer auf die Grenze zu - Bei sengender Mittagshitze kommt das nicht grade auf die Liste meiner Lieblingsbeschäftigungen! Dort angekommen werden unsere Pässe kontrolliert und wir natürlich dank Corona, auf Fieber! Unsere Impfpässe werden als staatliches Gesundheitszeugnis akzeptiert, aber selbst ohne solches, lässt sich jenes auch unkompliziert für 1$ erwerben. Erscheint mir eher wie eine zusätzliche Einnahmequelle, als eine wirkliche Gesundheitsmaßname :P
      In Kampot fühlen wir uns direkt wohl - Der Ort versprüht einen tollen französischen Charme und die vielen Kolonialbauten erinnern ein wenig an New Orleans. Da die Region rund um Kampot für Pfeffer bekannt ist, steht für uns am nächsten Tag ein Besuch auf einer Pfefferplantage und ein Kochkurs im Khmer Root Cafe an, um uns erstmal mit der heimischen Küche vertraut zu machen :) Mit dem Roller geht es also am nächsten Morgen in die Pampa. Die Straßen sind hier sehr viel schlechter als in Vietnam und den Großteil der Strecke legen wir auf holprigen Lehmpisten zurück. Meine Eltern fühlen sich direkt an Afrika erinnert.
      Das Khmer Root Cafe liegt ziemlich idyllisch direkt an einem kleinen See und verfügt nicht mal über einen Stromanschluss. Anstatt einen teuren Kochkurs zu buchen, bietet das Café an, dass man hier unter Anleitung sein eigenes Gericht zubereiten kann. Quasi ein Low-Budget-Kochkurs, bei dem man lediglich den Preis des jeweiligen Gerichts zahlt, wobei die Gerichte zwischen 2,50-3,50$ kosten. Der Koch kann gutes Englisch und seine beiden Küchenhilfen, welche den ganzen Tag in blauen Gucci-Satin-Schlafanzügen rumlaufen, zeigen uns wie wir was zu schneiden haben. Wir beschließen uns drei verschiedene Gerichte zu kochen: Lok Lak Beef, Gebratene Auberginen und Massamam Curry. Da alle drei Gerichte nicht nur super lecker waren, sondern auch ziemlich schnell, einfach und mit wenigen Zutaten zuzubereiten waren, hab ich unten mal die drei Rezepte reingepackt - Viel Spaß beim Nachkochen 🍽️😋!
      Im Anschluss haben wir uns dann die "La Plantation" Pfefferplantage angesehen, wo man umsonst an einer Führung mit abschließendem Pfeffertasting teilnehmen kann. Die Plantage wurde vor einigen Jahren von einem belgischen Ehepaar gegründet und unterstützt mit Projekten die nahegelegene Schule und zahlt außerdem anständige Löhne, Unterbringung und Essen, sowie die Krankenversicherung der Angestellten. Ein ziemlich cooles Projekt 👍
      Als ob das nicht schon ereignisreich genug gewesen wäre, blieben wir auf unserer Heimreise nach Kampot noch in einer buddhistischen Pagode hängen, die wir am Straßenrand entdeckten! Neben der Pagode lag direkt eine Schule und für die Kids waren wir "Fremde" das absolute Highlight ❤️ Ziemlich schnell kam ich mit einem Mönch ins Gespräch, der einigermaßen Englisch sprechen konnte. Nachdem wir ein Weilchen gequatscht hatten, bot er uns an, uns seine Pagode zu zeigen und uns etwas mehr über den Buddhismus zu erklären! Ein wirklich tolles Erlebnis, von dem wir alle etwas hatten, er konnte sein Englisch aufbessern und wir haben einiges über Buddhas Lehre und sein Leben erfahren 🙏

      Hier die versprochenen Rezepte jeweils für eine Portion - dazu Reis servieren!

      Lok Lak Beef:
      Zutaten - 150g Rindfleisch, 1 Tomate, 1/2 Zwiebel, 3 Zehen Knoblauch, 2 Esslöffel Pfefferkörner, 1 Ei, 2 Kellen Kokosmilch, Salz & Zucker
      Vorbereitung:
      - Zum Garnieren die Tomate in Scheiben schneiden und kreisförmig auf einen Teller legen. -  Zwiebeln in feine Scheiben schneiden und in der Mitte des Tellers platzieren
      - Fleisch in kleine mundgerechte Stücke schneiden
      - Knoblauch hacken
      - Pfeffer in Mörser zermalen
      Zubereitung:
      - Spiegelei braten und auf separatem Teller zwischenparken
      - Den Knoblauch in Öl anbraten bis dieser braun wird
      - Pfeffer und einen Esslöffel Kokosmilch hinzufügen und gut vermengen
      - Fleisch hinzufügen und bei ständigem Rühren anbraten
      - Mit Salz und Zucker abschmecken
      - Nach 2 min köcheln, das Fleisch auf den Zwiebeln drapieren und das Spiegelei darüber platzieren - FERTIG!

      Massamam Curry:
      Zutaten: 1 kleine Zwiebel, 1 Hand voll Bohnen, 1 kleine Aubergine, 1 Kartoffel, 1 Zehe Knoblauch, 1 Stiel Zitronengras, 1 Chilli, 1 Haselnussgroße frische Curcumawurzel, 1 Haselnussgroße frischer Ingwer, 1 Esslöffel Paprikapaste (Zermörserte Paprika), 100ml Kokosmilch, 1 Esslössel Erdnüsse, ein Blatt von der Kaffrelimette, Salz & Zucker
      Vorbereitung:
      - Zwiebel würfeln
      - Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden
      - Aubergine und Katroffel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden
      - Für die Curry Paste: Knoblauch hacken, Zitronengras, Chilli, Curcuma, Kaffreblatt und Ingwer fein schneiden und im Möser zu einer gleichmäßigen Paste zerstoßen
      Zubereitung:
      - Paprikapaste in Öl anbraten
      - Currypaste hinzugeben und mit einem Esslöffel Kokosmilch ablöschen
      - Gemüse hinzugeben, kurz anbraten und mit restliche Kokosmilch ablöschen
      - Mit Salz und Zucker abschmecken
      - 10 min kochen lassen
      - Mit Erdnüssen garnieren und servieren - GUTEN APPETIT!

      Gebratene Aubergine:
      Zutaten - 2 Auberginen, 1 Chilli, 2 Zehen Knoblauch, 1 Frühlingszwiebel, Salz & Zucker
      Vorbereitung:
      - Auberginen über offener Flamme grillen, idealerweise direkt auf den Gasherd, ansonsten geht auch alternativ ein Grill
      - Sobald die Auberginen außen komplett schwarz sind, diese in kaltes Wasserbad geben und die schwarze Außenhaut vollständig entfernen
      - Knoblauch und Chillis hacken und vermengen
      - Frühlingszwiebel in Ringe schneiden
      Zubereitung:
      - Chilli-Knoblauch Mischung in heißem Öl anbraten
      - Auberginen hinzugeben und in mundgerechte Stücke teilen, bis das ganze eine breiige Konsistenz erreicht
      - Mit Salz und Zucker abschmecken
      - Mit Frühlingszwiebelstückchen garnieren und servieren :)
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      Traveler

      Man beachte die liebevolle Schleife in der Ladungssicherungs-Leine über dem Vorderrad 👌 Safety first!

      3/6/20Reply
      Traveler

      😋 die Rezepte klingen sehr lecker! Danke fürs Aufschreiben 😁

      3/6/20Reply
      Traveler

      Das klingt total lecker, danke dafür 😘 das probieren wir auch mal

      3/25/20Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Kampot, کامپوت, カンポット, កំពត, 캄포트, Kampotas, Kampot Lalawigan, کمپوٹ شہر, Кампот, 贡布

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