Canada
Athabasca Falls

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62 travelers at this place:

  • Day8

    On the road again

    September 6 in Canada ⋅ ⛅ 4 °C

    We’re spending the day making our way to Jasper. Via the National Parks. As normal there’s rocks & trees and trees & rocks, sorry, the tour guide played a song and they were the only words - apart from the chorus “and water”.

    First stop of the morning was Bow Summit. Beautiful gorgeous blue lake, fed by Bow River.... didn’t see Ian Moss here either 😂.

    Next stop was Athabasca Glacier - Wow, what an experience. Photos just don’t do justice to this magnificent place. Wasn’t as cold as expected - that was until the wind picked up 🥶

    Athabasca Falls was next on the agenda, the falls are only 23 metres high but still quite stunning. Mum enjoyed the bench and rays while Lachlan and I wandered down to the falls.

    There was a few slow down points fir roads works but other wise it was s dress free day.

    We did a quick drive through Jasper on our way to our accommodation and drove right past “whistler inn” this is were dad stayed on his tour, we’ll be back in the morning for a better look.

    Off to our accommodation to see what surprises await us today.
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  • Day23

    Athabasca Falls and Maligne Canyon

    July 15 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Our last stop for today: the Athabasca Falls.
    The falls are located a little drive outside of Jasper Town and pretty close to the road. Stunning to see the water running down the river into a small canyon.

    Unser letzter Stopp am heutigen Tag waren die Athabasca Falls. Ein Wasserfall etwas ausserhalb von Jasper Stadt und recht nah an der Hauptstraße. Ziemlich spannend und atemberaubend zu sehen, wie die Wassermassen den Fluss in die Schlucht hineinschießen 🤩Read more

  • Day152

    Monat V

    August 1 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Ich glaube der fünfte monat war einer der abwechslungsreichesten monate. Wir hatten alles, von schnee, Gletschern, bergen, türkisen seen, Stränden, Dünen, wüsten, Wäldern und noch mehr. Für uns steht jetzt eine Odyssee durch amerikanische nationalparks an.

    Monat V:
    1. 01.07.-02.07.2019 - qualicum beach, bc (auto)
    2. 02.07.-04.07.2019 - washington, usa (auto)
    3. 04.07.-05.07.2019 - Oroville, usa (auto)
    4. 05.07.-06.07.2019 - golden, bc (auto)
    5. 06.07.-07.07.2019 - icefields parkway, ab (auto)
    6. 07.07.-10.07.2019 - jasper, ab (auto)
    7. 10.07.-12.07.2019 - icefields parkway, ab (auto)
    8. 12.07.-13.07.2019 - banff, ab (auto)
    9. 13.07.-14.07.2019 - lake louise, ab (auto)
    10. 14.07.-15.07.2019 - east kootenay, bc (auto)
    11. 15.07.-16.07.2019 - omak, usa (auto)
    12. 16.07.-17.07.2019 - Bellingham, Washington, usa (auto)
    13. 17.07.-18.07.2019 - Salem, oregon, usa (Auto)
    14. 18.07.-19.07.2019 - newport, oregon, usa (auto)
    15. 19.07.-20.07.2019 - Napa valley, california (auto)
    16. 20.07.-23.07.2019 - San Francisco, California (auto)
    17. 23.07.-24.07.2019 - Santa Cruz, california (auto)
    18. 24.07.-25.07.2019 - los Robles, california (auto)
    19. 25.07.-28.07.2019 - Venice beach, california (auto)
    20. 28.07.-29.07.2019 - Mojave wüste, california (auto)
    21. 29.07.-30.07.2019 - hard rock hotel, Las Vegas
    22. 30.07.-01.08.2019 - Page, Arizona (auto)

    Gefolgt von: Grand Canyon North Rim, Bryce Canyon Nationalpark, Capitol Reef Nationalpark, Arches Nationalpark, Yellowstone Nationalpark und Glacier Nationalpark. Wenn schon denn schon.

    Legendäres Foto passend zu diesem monat hahahahahah
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  • Day8

    Rafting

    July 10 in Canada ⋅ 🌧 14 °C

    Atelier sportif !
    Rafting sur la rivière Athabasca avec départ juste après les chutes :-)

    Eau à 4 degrés

    Je mettrai des photos plus tard, elles sont sur clé usb.

    Mais très bon moment. une vue incroyable et des « splach » à gogo

    En plus, sur la route en bus, un ours noir a eu la bonne idée d’être au bord de la route mais pas de notre côté!
    On l’a encore loupé ;-)
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  • Day19

    Das urige Paradies

    September 29 in Canada ⋅ ⛅ 0 °C

    Muss ich noch mehr von dem Weg zur Unterkunft berichten? Es ging genauso wunderschön weiter wie zuvor und unsere Herzen sind noch das ein oder andere Mal fast stehen geblieben. Besonders als die Sonne langsam – oder eigentlich recht schnell – unterging und der Himmel in rosa und lila erstrahlte hinter den Silhouetten der Bäume und Berge, war das ein atemberaubender Anblick. Kurz vor unserer Unterkunft sahen wir noch etwas, das wir uns zu gern näher angeschaut hätten. Allerdings entschieden wir uns dazu, weiterzufahren, weil es schon zu dunkel war. Glücklicherweise war die Unterkunft nur etwa 100 Meter weiter. So entschieden wir, dass wir dort morgen nochmal hinlaufen könnten. Die Unterkunft sah von außen sehr einladend aus. Eine Holzhütte, mehr ein Chalet, stand direkt neben dem Parkplatz inmitten von Bäumen. Zu weiteren etwas kleineren Hütten führten Wege, die von kleinen Solarlaternen gespickt waren. Wir gingen nach drinnen, wo uns der Leiter des Hostels direkt in Empfang nahm und eincheckte. Unsere Schuhe mussten wir in jedem der Häuser am Eingang ausziehen, Duschen gab es nicht (aber das wussten wir vorher), die Toilette war draußen in einer Extrahütte und Zähneputzen und Hände waschen war in der Haupthütte möglich. Und diese Aufenthaltshütte war der Inbegriff von Gemütlichkeit: Bücherregale mit Karten und Reiseführern und anderen Büchern, kuschelige Sofas mit schummrigem Licht, Bänke und Tische, die aussahen, als wären sie eben von Hand aus Holz geschnitzt worden und ein Kamin in der Mitte des großen Raumes. Auch die Küche war gut ausgestattet. Alles Nötige war da. Wir schliefen in Hütte 1, wo wir uns dann auch hinbegaben. Bisher war dort niemand drin, zwei Betten sahen allerdings schon benutzt aus. Auch hier war alles pikobello-sauber und kuschelig. Nachdem wir unsere Sachen geordnet hatten, nahmen wir unsere Zahnbürsten und begaben uns zurück in die Haupthütte. Dort saßen ein paar wenige andere Gäste. Wir schauten uns um und waren begeistert. Den Leiter fragten wir nach Tipps, die er uns gern geben wollte. Ein Pärchen, das schon etwas länger in den Nationalparks unterwegs war, stieß dazu und gab uns ebenfalls Ratschläge – und zwar unzählige. Am Ende konnte ich mich an fast nichts mehr erinnern.😅 Aber ich cleveres Bürschchen hatte natürlich Fotos gemacht von den Trails, die uns am interessantesten erschienen. (Später stellte sich heraus, dass jedes einzelne Bild komplett verschwommen war.😂 So ein cleveres Bürschchen! Keine Ahnung, was ich da schon wieder gemacht hatte!😅) Das Paar gab uns sogar einen ihrer Pläne für Banff ab, in dem sie einiges markiert hatten. Den hatte ich dann zumindest noch. Mit diesem übergroßen Input ging es dann müde ins Bett. Am nächsten Morgen war ich bereits sehr früh wach und hatte etwas Halsschmerzen. Deswegen entschied ich mich dazu, mich schon einmal frühzeitig in die Haupthütte zu schleichen und mir dort einen Tee zu machen, mich gemütlich hinzusetzen und einen Footprint zu schreiben. Ich war tatsächlich die Erste im Gemeinschaftshaus. Das war total cool. Es war sehr friedlich und ich konnte mir einen gemütlichen Platz neben einer Stehlampe auf einem der Sofas aussuchen. Dann suchte ich vergeblich einen Wasserkocher, fand dann allerdings so eine altmodische Kanne, die pfeift, wenn das Wasser darin kocht. Cool! Sowas hatte ich noch nie benutzt. Das tat ich dann, genoss währenddessen die Stille und anschließend meinen Tee. Kurz darauf kam der Leiter des Hostels und machte die ersten morgendlichen Routinehandgriffe. Auch Bella und andere Hostelgäste kamen dann so langsam dazu und wir frühstückten. Zwei Mädels hielten sich dann recht lange dort mit auf und setzten sich an unseren Tisch zum Frühstücken. Eine der beiden, Johanna, kommt aus Österreich, die andere, Maja, aus Dänemark. Wir unterhielten uns ein bisschen und erfuhren, dass sie in Vancouver ein Auslandssemester machten und sich nun die Nationalparks anschauten. Sie hatten vor, am Wochenende wieder zurückzufahren mit ihrem Mietwagen und wir tauschten die Nummern aus, um in Kontakt zu bleiben. Sie wären nämlich bereit, uns mitzunehmen und das wirkte wie die perfekte Option für uns. Dann machten wir uns auf zum Packen. Kurz bevor wir auscheckten, fuhren die Mädels davon. Hätten sie mal lieber noch gewartet…
    Ich ging nochmal auf Toilette und dann wollten wir uns auf den Weg zu den nicht weit entfernten Athabasca Falls machen, als ich plötzlich, direkt neben der Hütte, einen Schwarzbär sah! Ich ging langsam rückwärts und sagte nur in aufgeregtem, aber recht ruhigem Ton zu Bella „Da ist ein Schwarzbär.“ Bella dachte, ich verarsch sie. Aber als ich beteuerte, dass es stimmt, flippten wir beide nochmal ein bisschen aus. Ich ging kurz in die Haupthütte, um den anderen Leuten Bescheid zu sagen und dann wieder raus, um das schöne Tier zu beobachten. Wie flauschig er aussah! Und so süüüß! Am liebsten hätte ich ihn geknuddelt, wie man einen Teddybär eben knuddelt.😅 Er ging seelenruhig umher und fraß ein bisschen, bevor er schließlich wieder zwischen den Bäumen verschwand. Wie aufregend!🤩
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  • Day20

    Wo sich Elch & Bär gute Nacht sagen

    September 30 in Canada ⋅ ⛅ 3 °C

    2 Tage ohne Blogeintrag! Haben einige von euch schon das kanadische Notstandsamt am Telefon, so können wir euch beruhigen: wir leben noch! Wir haben bisher in so hoher Frequenz mit Einträgen um uns geschossen, dass wir feststellen mussten, dass das auf Dauer wohl nicht so durchgehalten werden kann. Die Impressionen der letzten beiden Tage ermüdeten so dermaßen, dass man am Abend nicht mal mehr seinen Namen buchstabieren konnte. Aber sehen wir mal wie das in Zukunft laufen wird und genießen erstmal den morgendlichen Moment der Produktivität!

    Wir sind zwar gerade im Banff Nationalpark und haben den Jasper verlassen - um die Eindrücke allerdings mit der angemessenen Supermäßigkeit beschreiben zu können, wird er seinen eigenen Eintrag bekommen.

    Nachdem wir von unserem Gastgeber (dessen Namen ich vergessen hatte) noch ne ganze Stange Bananen und 100 Müsliriegel geschenkt bekommen hatten, haben wir nach ein paar Stunden wirren Umherirrens in Edmonton (inklusive mehrmaligem Aussteigens, Googlens und Nachfragens von Passanten und Supermarktverkäufern) endlich irgendwann unsere Autovermietungsstation finden können. Während in unserer Buchung ein "Chevrolet Spark" vermerkt war, haben wir laut Mitarbeiterin ein "Upgrade" bekommen - einen Kia Niro. Hab ja keine Ahnung von Autos, aber sah schon nach na ziemlich coolen Karre aus. 😅 Automatik (ich konnte nebenbei stets genüsslich meinen Kaffee trinken, ein Traum) und wir konnten über Bluetooth unsere Musik hören. Da sei darüber hinweggesehen, dass das vermeintliche "Upgrade" letztlich wohl auch mehr schluckt.
    Als wir nochmal einen Blick auf unsere Schriebsel warfen, fiel auf, dass eine Selbstbeteiligung vom 300$ vermerkt war, wo wir uns doch als das personifizierte Chaos vor allem potenziellen Schaden abgesichert hatten. Die Dame sagte, es wäre im PC so vermerkt und sie hätte nichts daran verändert. Also rief Puml bei check24 an und der Irrtum wurde schnell aufgeklärt.
    Die Dame schien dennoch etwas verwirrt oder nicht ganz kompetent.. Vllt auch einfach nur faul, wie uns ihre Mitarbeiterin anschließend erzählte. Das Auto sei so weit nämlich in Ordnung, keine Kratzer etc, wenn wir aber dennoch einen Blick drauf werfen und irgendwas vermerken wollen würden, könnten wir das tun. Ließen wir uns natürlich nicht zwei mal sagen. Das Auto hatte nämlich tatsächlich schon den ein oder anderen Kratzer und Steinschlag aufzuweisen.
    Etwa 11:30 haben wir uns mit unserem Straßenkreuzer auf den Weg gemacht. Zunächst allerdings nochmal in den Supermarkt, dessen Mitarbeiter wir zuvor nach dem Weg gefragt hatten, um uns mit Wasser, Batterien für die Taschenlampe und Koffein einzudecken. Dann startete endlich der langersehnte Weg zum Jasper Nationalpark. 💕 Der Yellowhead Highway führte uns im Grunde nur 300km geradeaus, aber die Fahrt war grandios! Die Bäume wurden von km zu km farbenprächtiger und dichter! Irgendwann fielen sogar die ersten Schneeflocken! Wir waren so glücklich und aufgeregt und als der erste schneebedeckte Berg am Horizont erschien mussten wir anhalten, um ein Foto zu machen. Wir kamen etwa gegen 15:30 am Park an und haben direkt für Sonntag bis Donnerstag gezahlt (56$). Die Berge sind inzwischen größer geworden, die Sonne schien und wir konnten unser Glück kaum fassen! Wir haben alle hundert Meter angehalten, um Fotos zu machen (und das ist keine Übertreibung, wir haben für eine Strecke von 40km etwa 2 Std gebraucht). Unsere Begeisterung kann man nicht in Worte fassen. Es geht einfach nicht. Das Wort "Begeisterung" klingt viel zu zivilisiert und beherrscht. Wir sind DURCHGEDREHT! Alles was wir hervorbringen konnten, waren quietschende, kreischende, fluchende Interjektionen und Ausrufe! Und vllt kam 50% unserer Gruppe auch die ein oder andere Träne. 😂 Für vollständige Sätze hat es auf jeden Fall lange Zeit nicht mehr gereicht. Um irgendwie auch mal vorwärts zu kommen, hatten wir uns folgende Taktik überlegt: auf einer Skala von 0-10 wird ab 7 langsamer gefahren, ab 8 angehalten und erst ab neun ausgestiegen. Die 10 ist Ausnahmezustand. Viel gebracht hat es jedoch nicht, für unsere endorphin- und adrenalinbehangene Wahrnehmung war alles eine 10.🤦‍♀️ Wie dem auch sei, nachdem wir noch paar Mal ausgerastet sind, weil wir enorm große Rehe+einen wunderschönen Hirsch, goldfarbene Felder und Bäume, mit türkisem Wasser und schwarz-weißen Bergen im Hintergrund gesehen haben und das Wetter einfach so perfekt war, haben wir es irgendwann doch bis Jasper City geschafft und uns dort ein Bier gegönnt, um runterkommen (Puml gab wieder aus✨😌) . Wir wollten am liebsten direkt all unsere Liebsten anrufen und unsere Freude teilen! Wir waren seelisch auf Schönheit vorbereitet, aber nicht auf solche Perfektion! 😍 Und so wie es auf den Fotos wirkt, sieht es auch real aus!! Es ist unbeschreiblich..
    Die Sonne ging langsam unter, und ich bat Puml ihr zweites Bier etwas zügiger zu trinken, da ich in unserer Unterkunft ungern im Dunkeln ankommen wollte. 😅
    Bei dieser Unterkunft handelte es sich in der Tat um eine kleine, rustikale, authentische Waldhütte, mit Plumpsklo, ohne Dusche und WLAN. Traumhaft! Wir stellten unser Auto ab und gingen ins Haupthäuschen. Es wirkte einem Bilderbuch entsprungen, wie einfach alles in diesem Park! Alles war aus Holz, in der Mitte war ein kleiner Ofen, wodurch es kuschelig warm war (draußen waren es schon nur noch - 3°). Am Eingang wurde man gebeten die Schuhe auszuziehen. Wir checkten ein und der Besitzer erklärte uns alles. Zu der Haupthütte gehörten 3 weitere, in denen jeweils etwa 12 Leute Platz hatten. Das "Bad" befand sich innerhalb der Hütte, bestand aus einem Waschbecken mit Wasserkanister. Die Küche befand sich auf der gegenüberliegenden Seite und bestand aus einem Waschbecken und Wasserkanister. 😂 Da schlug mein Camperherz natürlich höher, so authentisch. 😅 Herd, Strom und Geschirr etc, gab es natürlich dennoch.
    Wir brachten unsere Rucksäcke und Fresstüten in unsere Zimmer und entspannten noch etwas im Haupthäuschen. Dort kamen wir ins Gespräch mit einem netten Pärchen, das versuchte uns bei unserer Entscheidung der Planung des nächsten Tages zu helfen, da wir total geblendet waren von all der Schönheit und Einzigartigkeit und gar nicht mehr klar denken konnten. 😅 Letztlich waren wir aber noch überforderter als vorher - zu viel zu sehen, zu wenig Zeit. So entschieden wir uns dazu früh erstmal zu den nahegelegenen Athabasca-Wasserfällen zu laufen und uns vom Tag bisschen treiben zu lassen.
    Als wir nächsten Morgen aufwachten, schien Puml etwas zu kränkeln. Sie hatte Halsschmerzen und ging direkt ins Haupthaus, um sich einen Tee zu machen. Ich machte mich auch fertig, räumte das hinterlassen Chaos schon etwas zusammen und ging mit der Fresstüte hinterher, damit wir erstmal frühstücken konnten. An der Eingangstür fiel mir zum ersten Mal das angeklebte Bären-Warnschild auf, inklusive Verhaltensgebote. Als letzter aufgeführter Punkt: "ABSOLUTELY NO FOOD IN ROOMS". Hoppla. 😂 Aber es sollte sich ohnehin noch zeigen, dass wir im Umgang mit Verbots-/Gebotsschildern nicht ganz geschult zu sein scheinen. Womöglich war das auch der Grund warum etwa eine Std später ein hübscher Schwarzbär seine Runde um unsere Hütte zog. 😅 Puml sah ihn, als wir gerade von unserem Zimmer zurück zur Haupthütte liefen und hat schnell Zuflucht auf der Veranda gesucht. Ich bin vollkommen ausgeflippt und von Fenster zu Fenster, von der forderen Veranda zur hinteren Terrasse, nur um so nah wie möglich dran zu sein. Soooo beeindruckend!!! Wunderschönes Tier! Er war sooo flauschig und knuffig, kaum auszudenken, dass diese Tiere jemals aggressiv werden könnten. Er graste ein bisschen die Gegend um die Hütte ab und verschwand irgendwann wieder im Wald. Hab den ganzen Tag gar nicht wirklich verarbeiten können, dass ich tatsächlich einen Bären in freier Wildbahn gesehen hab.. So cool! Nach unserem Frühstück checkten wir aus, ließen aber unser Auto noch dort stehen und machten uns auf den Weg zu den Wasserfällen. Nicht weit von der Unterkunft war ein Fluss, der in Kombination mit den Bergen und der aufgehenden Sonne einfach wie ein Traum wirkte. Wir kletterten den kleinen mit Büschen besetzten Hang runter, um so nah am Wasser zu sein wie möglich. Der Fluss war nicht ganz voll, sodass wir auf den steinen rumspazierten. Es war so atemberaubend schön, wir verfielen wieder in einen "AHH, OH MEIN GOTT! OH GOTT ES IST SCHÖN, GUCK DIR DIE SONNE AN, SIEHST DU DEN VERDAMMTEN SCHNEE DA OBEN? UND DIESES KLARE WASSER, EKELHAFT WIE WUNDERSCHÖN ES IST!!" - Modus. Tja, in diesem Land stößt man schnell an die Grenze der sprachlichen Ausdruckskraft. Während wir so vor uns hinquietschten und fluchten, hüpften wir von Stein zu Stein am Fluss entlang, bis wir schon den Wasserfall hörten. Am Rand sahen wir bereits einige Touristen langlaufen und einen Zaun über den wir scheinbar klettern mussten, sofern wir nicht die ganze Strecke zurücklaufen wollten, um auf den regulären Weg zu gelangen. Also hin und rüber da, wo uns direkt das zweite Schild auffiel. Denn die halsbrecherische Abkürzung, die wir dorthin genommen hatten (für unsere Mütter: keine Angst, klingt jetzt nur aus dramaturgischen Gründen so gefährlich), war nicht erlaubt gewesen. Uppsi. 😅
    Die Wasserfälle waren ebenfalls sehr schön anzusehen. Wir stiegen noch die Stufen hinunter, wo der Fluss wieder ruhiger wurde, und sahen einige von Touristen gebaute Steinmännchen am Ufer. Wir bauten ebenfalls eins dazu und machten uns anschließend auf den Rückweg zum Auto. Auf dem Weg dahin, gingen wir zwar nur einen Weg entlang, der parallel zur Hauptstraße führte - aufgrund der Bärenbegegnung am Morgen waren wir dennoch etwas nervös. 😅 Und da ich gelesen hatte, dass Bären keine Überraschungen mögen würden und man sich bei einer Wanderung als Mensch erkenntlich zeigen und ankündigen solle, sei eine der folgenden Maßnahmen empfehlenswert: 1. Eine Bärenglocke benutzen, 2. Laut unterhalten oder 3. Singen. Da wir ohnehin ständig am Singen sind, entschieden wir uns für drittens und haben dafür sogar einen eigenen Bärensong geschrieben (bitte mit der Melodie von "frere Jacques").

    Bärenbrüder, Bärenbrüder
    Hört ihr uns, hört ihr uns?
    Bitte fresst uns nicht auf, bitte fresst uns nicht auf
    Wir haben Bärenspray, Bärenspray!

    Für den Fall, dass die Bären kein Deutsch verstehen, haben wir die zweite Strophe auf Englisch verfasst:

    We are humans, we are humans
    Don't eat us, don't eat us
    We don't want to hurt you, we don't want to hurt you
    Peace, peace, peace - peace, peace, peace! (mittels gestischer Peace-Zeichen die Ernsthaftigkeit gegenüber der Bären untermauern!✌️)

    Da sind ganz klar zwei Poeten an uns verloren gegangen! Wie dem auch sei, die Songs haben ihre Wirkung nicht verfehlt - wir leben nämlich noch!
    Als wir dann im Auto saßen, sind wir den Icefields Parkway entlang gefahren, Richtung Banff Nationalpark. Wir hatten schon von so vielen Leuten gehört, wie wunderschön diese Strecke sein soll und waren uns einig, dass wir mehr Schönheit gar nicht ertragen und verarbeiten konnten. Aber da mussten wir jetzt durch, das Leben ist schließlich kein Ponyhof!
    Diesen Teil der Reise möchte ich demzufolge auslassen und nur Bilder sprechen lassen, denn jedes Wort und jede Beschreibung würde dieser Landschaft nicht gerecht werden können. 😌 Man muss es selbst erlebt haben..
    Erwähnenswert wäre aber noch unser kleiner Athabasca Glacier Hike, der mit Schildern markiert war, bis wohin der Gletscher zu welchem Jahr noch reichte.. Traurig zu sehen und seinen Rückgang mal so vor Augen geführt zu bekommen.
    Die Weiterfahrt nach Banff war vor allem zwei Dinge: atemberaubend und vielseitig. Man hatte das Gefühl, man hätte 3 verschiedene Länder oder gar Klimazonen durchfahren. Aber schaut euch die Fotos einfach an, die Landschaft ist malerisch schön und genau so wie sie auf den Fotos zu sehen ist! Neid ist angebracht, aber nicht zu empfehlen - in Mecklenburg Vorpommern & Brandenburg gibt es schließlich auch schöne Ecken. 😇😅
    Also macht euch eure Lieblings-Modern Talking CD an, lasst die Welt da draußen mal kurz hinter euch und begebt euch auf eine Traumreise (hab ich gerade von einem angehenden Pädagogen gelernt ;D) in das wundervolle Land jenseits des großen Teichs, in dem Bär und Elch noch friedlich nebeneinander grasen. Viel Spaß und Bussi, hab euch lieb. 😘
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  • Day20

    Der See hinter den Athabasca Falls

    September 30 in Canada ⋅ ⛅ -2 °C

    Wie überall tummelten sich auch hier wieder viele fotowütige Asiaten herum, die einen teilweise beiseite drängten, um so schnell wie möglich so viele Bilder wie möglich zu schießen, ohne sich die Szenerie genauer anzusehen. Zugegeben: Fotowütig waren wir auch, aber wir hatten es nicht so eilig und versuchten auch mal abseits der Fotos die Landschaft auf uns wirken zu lassen. Noch schöner als der Wasserfall war der See dahinter. Das blaue Wasser war traumzauberschön!😍 Wir bauten, wie schon einige andere Leute vor uns, eine kleine Steinfigur. Die Natives hatten solche Gebilde früher genutzt, um sich Wege zu markieren. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel, wo wir unser Auto stehen gelassen hatten. Der Pfad, der dorthin führte, war recht gemütlich und umgeben von vielen Bäumen. Da wir erst kurz zuvor den Bär gesehen hatten, stimmten wir unsere tollen selbst gedichteten Lieder an für den Weg. 😅Read more

  • Day46

    Wasserfälle

    June 22 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    Trotz der eisigen Kälte habe ich geschlafen wie ein Baby. Man muss einfach mehr anziehen! So ist mein Zelt am nächsten Morgen auch von außen fast schon wieder trocken, während man es innen noch ziemlich gut auswringen kann. Nicht schlimm denke ich mir, es soll ja heute 80 km weitestgehend bergab gehen. Da kann ich es schnell wieder aufbauen. !!! Denkt niemals sowas blödes !!! Erstens, bergab werden mindestens zwei steile Rampen bergauf eingebaut. Warum soll man auch alle Berge einfach wegschreddern. Ca. 90% aller Hindernisse abzutragen ist ja auch schonmal was.
    Und zweitens kommt Nachmittags immer fieser Gegenwind auf. Da kann man machen was man will, man kommt nicht schneller vorwärts als bergauf.

    Umso öfter stoppe ich wieder an Wasserfällen und schönen Bergansichten, soweit vorhanden. Der obere Teil ist meist tief in den Wolken.
    Egal.Aber Wasserfälle, das können die Kanadier echt gut. Ich kann da vor allem die Athabasca Falls nur empfehlen. Da brauch man keine. Niagara Fälle mehr. Was sin schon 50m. Eben nur nicht an einem Stück.

    Währendessen merke ich schnell, dass hier in Jasper die Bärenpopulation sehr viel höher ist als in Banff und ich weiß jetzt auch, warum man vermeiden sollte dem Bären zu nahe zu kommen. Es gibt leider immer wieder Leute die erst praktische Erfahrung in Bärenattacken brauchen und ich war diesmal zum Glück nur Beisitzer. Ich frage mich aber trotzdem ob es denn das Foto wert ist einem ausgewachsenen Bären bis auf drei Meter nahe zu kommen? Ich kann es jedenfalls keinem raten. Im Zweifel wissen die Bären ziemlich genau, dass sie die stärkeren sind.
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You might also know this place by the following names:

Athabasca Falls

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