Canada
Blackcomb Creek

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176 travelers at this place

  • Day11

    Cultural Day

    September 9, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 11 °C

    Bag pull at 7am, breakfast will be at the Squamish & Lilwat cultural centre. It’s a normal buffet but they have traditional bread - interesting, texture is like sponge cake with little to no taste.
    Back on the road and we have Chief mountain in front of us. In the formation you can see a witch riding her broom 🤣
    Next we stop at Shannon Falls truly majestic, beautiful walks and very pretty scenery. It’s along Hwy 99 - Sea to Sky.
    We’re now heading back through Vancouver towards the ferry terminal - Victoria here we come.
    It’s an hour and a half sail from point to point, we didn’t queue for long before all the vehicles & passengers are loaded... gee they’ve done this once or twice. There is beautiful coast lines to see and a few homes are dotted along the way that really do have a view to die for. Off the ferry and we do a city sights tour - Gorgeous.

    No time for relaxing - the washing needs to be done, so off I trot to the “local” laundromat. Never thought I’d enjoy doing laundry - or was it just being away from the chicken coop... I mean tour group 🤣
    Dinner is down in the hotel restaurant, it’s very quite because of renovations but we don’t care, we sit back and enjoy each other’s company.
    The food was simply yet delicious. Then dessert arrives.... more happy birthday celebrations for mum.

    Dare I say it, what a relaxing afternoon. Tomorrow will be a long overdue sleep in, we’ve decided not to do the morning excursion. We’ll catch up with the tour group in the afternoon.

    Oh and the view from our room is not too shabby 😁

    Nigh nigh.
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    Andrew From Eastlink

    Nice early start to the day, followed with a wonderful breakfast I bet. I liked Squamish although we only drove through on the way to Whistler . You will have stunning scenery on your way, sit back and enjoy the vistas from the coach and ferry……..then around town in Victoria. Great food and company, what more can you ask. Hey you need a sleep in on holiday, good option! Terrific photo of Lachlan “rock surfing” How is the weather it looks warm? What’s the night view with the lights? Glad you are all having a fabulous time and creating memories that will make you smile without knowing it. Tuesday 5.00pm here and the sun is out, 20 degrees tomorrow YAY for us!!

    9/10/19Reply
    Andrew From Eastlink

    Terrific photo.

    9/10/19Reply
     
  • Day88

    Mein erster Arbeitstag in Whistler

    November 26, 2020 in Canada ⋅ 🌧 3 °C

    Nach einem absolut tollen Vormittag auf der Skipiste, rief dann auch ziemlich schnell der Ernst des Lebens. Nachdem ich mich frisch gemacht hatte, ging es auf Arbeit. Dort angekommen erhielt ich meine Dienstkleidung. Zwei Hemden, zwei Hosen, eine Fleecejacke, zwei Namensschilder und ein nigelnagel neues Paar Schuhe. Allesamt von "The North Face". Und das Beste daran. Ich darf diese auch nach Beendigung meiner Tätigkeit behalten. Nachdem ich mich auf einer öffentlichen Toilette umgekleidet hatte, sagte meine Managerin, dass heute überhaupt nichts los ist. Über den ganzen Tag gab es drei Skibestellungen. Daher war meine Aufgabe Aufkleber von Skiern und Boots zu entfernen und abzukratzen. Ein bisschen kam ich mir vor, wie bei der versteckten Kamera. Jeder Job den ich in Kanada starte beginnt damit, erstmal stundenlang etwas abzukratzen. Auf dem Bau waren es getrocknete Farbkleckse und Kleber vom Boden, jetzt sind es Aufkleber. Ich dachte mir: "Hauptsache es gibt Geld" und nahm das ganze sehr gelassen. Dann kamen doch noch ein paar Aufträge herein und ich begann Skibestellungen für den nächsten Tag abzuarbeiten. Erst mit ein paar Schwierigkeiten, dann von mal zu mal wurde es immer besser. Skier raussuchen, ins System eintragen, Boots raussuchen, Bindungen anpassen und einstellen und fertig. Eine Arbeit die auf jedenfall fordert und abwechslungsreich ist. Die letzten zwei Stunden gab es wieder keine Arbeit und ich klebte nun Aufkleber auf die Regale (so schnell bin ich noch nie aufgestiegen😂, morgen muss der Frühdienst die bestimmt wieder abkratzen). Es war schön endlich nach so langer Zeit wieder eine Aufgabe zu haben und wenn die Saison richtig durchstartet, wirds cool denke ich. Abends hat mein Mitbewohner für uns beide gekocht. Kanadische Gastfreundlichkeit durch und durch.Read more

    Ines Mehnert

    Das Hemd ist ja richtig schick! 👍

    11/27/20Reply
    Claud Dia

    Toll siehst du aus!!!

    11/28/20Reply

    Ronny aus Dresden DEU 👍 [Hartmut]

    11/28/20Reply
     
  • Day94

    Lichtblicke

    December 2, 2020 in Canada ⋅ 🌙 0 °C

    Zur Zeit läuft es nicht so wie es soll. Definitiv eins der größten Tiefs seitdem ich hier bin. Anfang der Woche wurde ich von 20 Stunden auf nur noch 18 Stunden herunter gesetzt, obwohl ich für 40 Stunden eingestellt bin. Wenn ich meine 4.5h - Schicht schiebe, verbringe ich die meiste Zeit damit, am Handy zu spielen, denn es gibt keine Gäste. Alles wie leer gefegt. Wenn sich zufällig doch mal ein Auftrag in den Skiverleih verirrt, funktioniert irgendetwas nicht oder ist so schnell abgearbeitet, dass man nach wenigen Minuten wieder da sitzt und nichts tut. Im WG-Leben herrscht bei mir Lagerkollar. Diese stetige Unordnung, besser gesagt die kathastophalen Zustände unserer Küche und dass man nie mal alleine ist, nervt mich. Daher genieße ich die kurzen Momente und Lichtblicke mit den Blick auf die Berge, wenn ich auf Arbeit gehe oder die Piste herunter fahre. Alles in allem hat sich eine große Unzufriedenheit in mir breit gemacht und ich bin ernsthaft am Überlegen weiter zu ziehen. Das ärgert mich, weil ich das nicht möchte. Whistler ist traumhaft schön, die Pisten, ich hab Kontakt zu Einheimischen, ich spreche viel Englisch, ich kann Snowbarden so oft ich möchte. Aber ohne Einkommen, welches meinen Unterhalt deckelt, ist es schwierig. Ich hoffe das sich meine berufliche Situation wieder etwas mehr stabilisiert. Daher hab ich mich für mehrere Zweitjobs beworben. Bisher allerdings erfolglos.

    Heute bin ich nach der Arbeit in den Supermarkt gegangen, um ein paar Lebensmittel zu kaufen. Ich habe mich riesig gefreut, als ich wieder einmal ein kleines Stückchen Heimat gefunden habe. Für stolze 12 Dollar habe ich mir einen German Stollen gekauft. Dieser stammt zwar aus Victoria auf Vancouver Island, aber er bringt mir etwas heimatliche Weihnacht. Daher war mir der Preis auch egal. Er schmeckt nicht ganz wie Zuhause, kommt aber nah ran. Zeit, auch hier die Weihnachtszeit etwas einzuläuten.
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    Claud Dia

    Iss mal mehr Stollen...du siehst so schmal aus 🙄

    12/4/20Reply
    Hartmut Söhnel

    Kopf hoch ! Das wird wieder besser und sicher findest du noch einen Job, der dich voll fordert.

    12/4/20Reply

    Hi, lieber Ronny, tut mir echt leid, dass es z.Zt. nicht so läuft, aber das wird schon wieder! Denk einfach an etwas schönes, wie z.B. an uns, die lieben Kollegen der Kneipp Kita, und schon wird es besser... oder auch nicht...lach, hihi... Genieße die schöne Landschaft und entscheide nach Deinem Bauchgefühl! Jedenfalls denke ich an Dich und möchte Dir einen Tipp geben... Kopf hoch, sonst Doppelkinn... Liebe Grüße [Conny]

    12/5/20Reply
     
  • Day71

    Bärenstarker Abendspaziergang

    November 9, 2020 in Canada ⋅ 🌧 -1 °C

    Nach einem unspektakulären Teammeeting, einem langwierigen vierstündigen Onlinekurs und einem nicht zustande gekommenen Snowboardkauf, ging es für mich in ein Randgebiet von Whistler. Es war bereits dunkel. Es schneite und die Autos schlitterten gekonnt über die Straßen. Auf dem Facebook Marketplace fand ich am Morgen einen Verkäufer, welcher ein paar Snowboardboots in meiner Größe angeboten hatte. Ich war mit ihm für 18.30Uhr verabredet und wie es immer ist, war ich mal wieder viel zu zeitig da. Ich schrieb ihn eine Nachricht, dass ich vor dem Haus warte. Gegen 18.15 Uhr kam dann ein Motorroller die kleine Straße bergab geschlittert. Ein paar Minuten zuvor versuchte ein Autofahrer vergebens, auf der spiegelglatten Straße hoch zu kommen. Voller Adrenalin stieg der Fahrer von seinen Moterroller ab und meinte nur zu mir "Crazy Shit" und feierte sich selbst. Schnell verschwand er laut feiernd im Haus. Nach ein paar Minuten bekam ich die Nachricht auf mein Handy, dass er der Verkäufer ist. Ich probierte die Boots und kaufte sie für den völlig gerechtfertigten Preis von 40 Dollar. Ein kleiner Erfolg. Jetzt fehlt nur noch ein Board. Dann trat ich den Heimweg an. Mittlerweile knirschte der Schnee unter meinen Schuhen. Vorweihnachtliche Stimmung kam in mir auf. Nur noch der Glühweinstand hat gefehlt. Dann entschied ich mich, einen kleinen Umweg über das Zentrum zu machen. Kurz nach dem Olympic Plaza, traute ich meinen Augen nicht. Da ist er, mein erster BÄR. Mitten auf der Einkaufsmeile zwischen den Menschen spazierte 20 Meter vor mir ein Bär entlang. Unglaublich. Ich zückte mein Telefon und machte mein erstes Bärenfoto (leider hat es nicht für ein Selfie gereicht). Seit September habe ich auf den Moment gewartet. Auf jeden der vielen Trails, auf welchen ich schon unterwegs war, bin ich fast schon etwas paranoid durch die Wälder gestapft und habe jedes Geräusch, welches ich nicht gleich zuordnen konnte, einen Bären rein interpretiert. Das beste Beispiel dafür erlebte ich gestern. Ich wanderte mitten durch den Wald zum Lost Lake. Vor mir war eine Kurve auf der ein kleines schwarzbraunes Wesen auf mich zugelaufen kam. Ich blieb stehen und erstarrte vor Schreck. "Mist ein Bärenbaby". Und wo ein Bärenbaby ist, da ist die Bärenmama nicht weit. Mein Herz klopfte wie verrückt, meine Atmung begann schneller zu werden. Plötzlich kamen zwei Fußgänger um die Ecke. Das vermeintliche Bärenbaby entpuppte sich als pudelähnlicher Hund. Und die Passanten schauten mich etwas komisch an. Und hier in Whistler, mitten in der Innenstadt, begegne ich einen Bären. Völlig erstaunt und sehr glücklich stapfte ich die dunkle Serpentinenstraße hoch zu meiner Unterkunft. Was für ein Erlebnis.Read more

    Ines Mehnert

    Der war aber schon satt wie es scheint! 😜🤣

    11/10/20Reply
    Ron Ny

    Waren ja schon viele Passanten vor mir da. Und auf Nachtisch hatte er nicht mehr so viel Appetit. Ein Zahnstocher hat er zum Glück auch nicht gebraucht😂

    11/10/20Reply
     
  • Day68

    Start eines neuen Kapitels...

    November 6, 2020 in Canada ⋅ ☀️ 5 °C

    Nach einer gefühlt schlaflosen Nacht, klingelte mein Wecker um 7 Uhr. Dank meiner netten Mitbewohner, welche die Nacht mit lautem Feiern verbracht haben und die Türen die ganze Nacht knallten, war ich morgens dank dieses rücksichtsvollen Verhaltens auch schon wieder vor dem Klingeln des Weckers munter. Schnell habe ich alle Sachen gepackt und bin noch fix zu Tim Hortens gelaufen, um etwas Kleines frühstücken zu können. Mein Gepäck hat um so einiges an Gewicht zugelegt. Letzte Woche war ich neben der weiteren Erkundung von Vancouver, auch mit dem Einkaufen von Wintersachen beschäftigt. Dennoch erwiesen sich meine Rucksäcke als wahre Raumwunder. Heute ist es soweit und es geht weiter nach Whistler. Dort werde ich in einem Skiverleih arbeiten. Die Saison wird in 2 Wochen starten und bis dahin, werde ich an ein paar Onlineschulungen und Einarbeitungstagen teilnehmen. Ich bin schon voller Vorfreude. Heute ist sehr schönes Wetter, strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und eine leichte Brise weht. Ich muss zuerst in die Innenstadt fahren, um dort dann in den Bus nach Whistler zu kommen. Zum Glück ist die Bushaltestelle nur 80 Meter entfernt und ich muss nicht den Kilometer zur Metro laufen. Im Bus setzte ich meinen Rucksack nicht ab. Ich hätte ihn nie wieder auf mein Rücken bekommen, bei dem Gewackel. Nach 35 Minuten des unbequemen Sitzens war ich in der Innenstadt. Ziemlich schnell fand ich den Abfahrtsort des Busses. Ich hatte noch 1 Stunde Zeit und wartete. Da kam er endlich. Ein toller Bus mit der Aufschrift "Whistlerrides". Zugegebenermaßen war ich etwas erleichtert, an der richtigen Stelle zu stehen. Als die Busfahrerin ausstieg und in meine erwartungsvollen Augen schaute, fragte sie, ob ich mitfahre. Ich sagte worüber ich das Ticket gebucht hatte und sie ließ mich ziemlich schnell abblitzen und ging. Also wartete ich weiter. Nach 5 Minuten kam sie zurück und erklärte mir, dass ich das nächste Mal über ihr Busunternehmen buchen sollte und dass das andere Busunternehmen sehr teuer und schlecht ist. Dann kam der nächste Bus mit der Aufschrift Whistler an. Nach dem kurzen Smalltalk über Covid und meine schlechte Busgesellschaft verabschiedete ich mich und ging zu meinen Busfahrer der gerade ausstieg. Ich sagte "Hello" und er fragte mich ob ich Ronny sei. 😂Etwas irritiert bejahte ich und mein Gepäck wurde daraufhin direkt eingeladen. Er fragte mich worüber ich gebucht hatte und ich sagte ihm den Namen des Unternehmens (am Vorabend wurde ich auf einen anderen Bus, von einen anderen Unternehmen umgebucht). Er sagte mir wie schlecht doch das Unternehmen ist und das sein Unternehmen die billigsten Preise hat. Dann fing er mir an zu erklären, wie schlecht das Unternehmen der Busfahrerin ist, mit welcher ich vorher gesprochen hatte. Ein Hin und Her war das... geduldig hörte ich mir auch noch seine Sicht der Dinge an. 09.40Uhr startete dann der riesige Reisebus mit insgesamt drei Fahrgästen inklusive mir. Die Fahrt war wie im Kino, ein toller Blick auf das Meer und Vancouver, wie es in der Ferne immer kleiner wurde. Dann wurden die Berge immer höher. Ich war echt müde, aber bei der Kulisse kann man einfach nicht die Augen zu machen. Gegen halb 12 kam ich in Whistler an, welches mich etwas an Österreich erinnert. Bis zu meiner Unterkunft sind es noch 1.9 Kilometer. Gegen den Rat des Busfahrers ein Taxi zu nehmen, stiefelte ich samt meiner zwei Rucksäcke los. Natürlich, wie es sich gehört, immer bergauf. Leider war kein Fußweg vorhanden und ich lief hinter der Leitplanke entlang. Auf halber Strecke machte ich eine Pause. Plötzlich hielt ein Auto 20 Meter vor mir an. Eine junge Frau stieg aus😉 und fragte, ob sie mich mitnehmen kann. Da kann ich ja nicht nein sagen🤣🤣🤣. Ich lud meine Rucksäcke in den Kofferraum und startete mit ihr einen kleinen Smalltalk. Schnell war die Fahrt wieder vorbei und ich bedankte mich bei ihr. Dann ging ich zum Housing Büro und ich bekam einen Briefumschlag mit Schlüsselkarte. Nach kurzem Suchen fand ich mein Appartment, welches ich mir mit 3 Leuten teilen werde. Ich schloss die Türe auf und stellte fest, dass ich der erste war. Das hieß freie Bettenwahl😊Read more

    Ines Mehnert

    Sieht doch gar nicht so schlecht aus.

    11/7/20Reply
     
  • Day70

    Whistler

    November 8, 2020 in Canada ⋅ ☀️ 2 °C

    Tag 70 meiner Kanadareise. Kaum zu glauben, es fühlt sich an, als wäre ich gerade erst angekommen. Whistler, hier bin ich nun und fühle mich ein bisschen als ob ich in Österreich wäre. Der Ort besteht aus kleinen Häusern mit einer schönen Einkaufsmeile, vielen Unterkünften, Restaurants, Bars und ist ringsherum umgeben von Bergen. Meine Unterkunft liegt etwas außerhalb am Fuße des Blackcomb (2436m). Das Dorf erreicht man innerhalb von 10 Minuten Fußmarsch bergab über eine Skipiste. Im Winter werde ich wohl auf die Serpentinenstraße ausweichen müssen. Die letzten zwei Tage waren sehr ruhig. Ich wohne immer noch alleine. Dabei bin ich echt gespannt wer hier einziehen wird. Ansonsten habe ich das schöne und eiskalte Wetter der letzten Tage genutzt und die Umgebung etwas erkundet. Ich kann es kaum erwarten mich auf die Pisten zu begeben. Allerdings ist noch Geduld gefragt. Noch liegt nur am Gipfel Schnee und die Lifte sind auch noch außer Betrieb. Aber die Schneekanonen sind schon fleißig am Arbeiten. Morgen treffe ich das erste Mal meine Kollegen und die Einführungswoche beginnt... . Ich bin mehr als bereit dafür und freue mich riesig drauf.Read more

    Ines Mehnert

    Das ist ja wie Urlaub! 😀

    11/9/20Reply
     
  • Day114

    Fortschritte und Rückschläge

    December 22, 2020 in Canada ⋅ ☀️ -2 °C

    Manchmal ist es wie verhext. Der Tag startete für mich mal wieder auf meinen Snowboard, als ich eine SMS von meinen zukünftigen Manager erhielt. "Bitte schicke mir eine Nachricht, wenn du Zeit, hast mit mir zu telefonieren." Das klang nicht gut. Dennoch entschied ich mich erstmal ein bisschen die Pisten hinunter zu düsen. Nach 1.5 Stunden machte ich mich dann auf den Weg in meine Unterkunft. Gleich nach dem Umziehen schickte ich meinen zukünftigen Manager eine Nachricht. Nach 5 Minuten rief er an und teilte mir mit, dass es dieses Jahr nichts mehr wird mit Arbeiten bei McDonalds. Vielleicht nächstes Jahr. Ich kochte innerlich vor Wut. Extra dafür habe ich zwei Schichten weggegeben. Drei Wochen lang hat der ganze Bewerbungsprozess und Aufwand gedauert und jetzt das. Es kam so unerwaretet, ich hab den Vertrag, ich habe sogar schon die Arbeitskleidung und dann wird mir einfach mal so nebenbei gesagt, dass es nichts wird. Völlig geladen, sprang ich unter die Dusche und machte mich für die Arbeit fertig. Dann dachte ich mir, kann ich in meiner Wut auch gleich nochmal mein zweites Problem angehen und ging kurzerhand zum Büro der Mitarbeiterunterkünfte. Ich machte ihnen zu verstehen, dass ich heute noch umziehen möchte. Dies wurde schon, etwas genervt von mir, aufgenommen, mit der Info das ich heute noch eine Email bekommen würde. Dann ging es auf Arbeit. Nachdem ich meinen Kollegen von meinen heutigen Erlebnissen berichtet habe, beruhigte ich mich langsam etwas und die humorvolle Art meiner Kollegen, ließ mich wieder etwas gute Laune schöpfen. Nach zwei Stunden erhielt ich dann, eine Zusage, dass ich noch heute umziehen könnte. Fast die komplette Schicht verbrachten wir damit Uno zu spielen und Rätsel am Computer zu machen, denn wir hatten nicht einen Kunden, dafür aber jede Menge Spaß. 18.30Uhr war ich direkt von Arbeit gekommen und habe begonnen meine Sachen zu packen. Jetzt wohne ich mit Niko zusammen. Er ist auch aus Deutschland und ich kenne ihn aus Vancouver. Das Betreten der neuen Wohnung war wie ein Eintritt durch die Himmelspforte. Die Küche glitzerte und blinkte und die ganze Wohnung war in einen Top Zustand. Nachdem ich alles ausgepackt habe ging es dann nach zwei Bier ins Bett. Ab Morgen heißt es wieder Neustart. Die Jobsuche wartet schon.Read more

    Kerstin Lange

    Kopf hoch. Es kommen sicher wieder bessere Zeiten. Wünschen trotzdem schöne Feiertage

    12/24/20Reply
     
  • Day123

    Happy New Year - Corona Special

    December 31, 2020 in Canada ⋅ ☁️ 0 °C

    2020 neigt sich dem Ende zu. Dieses Jahr gestaltete sich alles andere als einfach. Dennoch hab ich den vermutlich größten Schritt meines Lebens gewagt und ich bereue es keinesfalls. Ich bin mittendrin, im Abenteuer Kanada und fühle mich gut im kanadischen Leben angekommen. Mit Blick auf das kommende Jahr freue ich mich schon darauf, Kanada so ganz kennen zu lernen. Ich habe schon viel gesehen, aber es gibt noch so unendlich viel zu entdecken.

    Mein Silvester verlief dieses Jahr anders als sonst. Meine Stimmung war getrübt, durch die vielen schlechten Nachrichten aus der Heimat. Dennoch bin ich nach meiner Arbeit, auf direkten Weg, mit Kollegen in eine Bar gegangen. Aufgrund der Pandemie war ein großartiges Silvesterfeiern jedoch nicht möglich. Bars und Restaurants waren bis 22 Uhr offen. Durften aber nur bis 20 Uhr Alkohol ausschenken. Bei den Mitarbeiterunterkünften war an feiern nicht zu denken. Überall an den Eingängen Security, welche kontrollierten, dass man auch ja nicht in eine falsche Wohneinheit abbiegt. Dennoch hatten wir einen schönen Abend. 22 Uhr fiel ich jedoch ins Bett. Ein Silvester ohne Raketen und Geknalle.
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    Ich wünsche dir ein gesundes neues Jahr 2021 und weiterhin viele tolle Abenteuer in Kanada [Carola Söhnel]

    1/8/21Reply
     
  • Day72

    Winterspaziergang - Wildlife 2.0

    November 10, 2020 in Canada ⋅ ⛅ 0 °C

    Heute hatte ich mein kleines Wildlife Abenteuer 2.0. Als ich auf den Weg in die Stadt war und den Berg über die Skipiste herunter lief, kreuzte 10 Meter vor mir ein Kojote meinen Weg. So schnell wie er gekommen war, war er auch schon wieder weg. Für ein Foto war leider keine Zeit. Ansonsten habe ich heute einen schönen Winterspaziergang bei strahlenden Sonnenschein gemacht.Read more

    Ines Mehnert

    Eine schöne Schneelandschaft!

    11/11/20Reply
     
  • Day28

    A day in Whistler

    July 20, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Our first night in the back of the car was different than expected 😅. Our mattress deflated itself due to a hole at 3 am. So our night was over earlier than we wanted it to be. Nevertheless we made it to Whistler! Just 50 km left to drive. After a lack of sleep comprehending breakfast 🍳 at a little locally owned diner, we went to The Lost Lake. There we found the little hole in our mattress and fixed it (hopefully 🤣). Moreover we took a little hike and relaxeder the lake ☀️.

    Unsere erste Nacht auf der Rückbank unseres Autos war anders als erwartet 😅. Unsere Luftmatratze entleerte sich selbst aufgrund eines Lochs um ca. 3 Uhr nachts. Demnach war unsere Nacht früher vorbei als wir wollten. Dennoch schafften wir es nach Whistler! Nur noch 50 km zu fahren und wir erreichten Whistler. Nach einem, für die schlaflose Nacht wiedergutmachenden Frühstück 🍳 bei einem lokal betriebenen Diner, gingen wir zum Lost Lake. Dort fanden wir zum Glück das kleine Loch in unserer Matratze und versuchten es zu flicke - mal schauen ob das geklappt hat 🤣. Außerdem wanderten wir ein wenig um den See und entspannten uns danach am Ufer ☀️.
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You might also know this place by the following names:

Blackcomb Creek