Canada
Burnaby Heights

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Travelers at this place
    • Day47

      Von Victoria nach Vancouver

      May 30 in Canada ⋅ ☁️ 12 °C

      Heute Morgen habe ich mich nach dem Packen von Zoe und Alice verabschiedet, Sarah ist gestern Abend ja schon zu ihrem Freund gefahren. Nachdem ich mit dem Bus in Swartz Bay an der Fähre angekommen bin, ging es dann für 1,5 Stunden wieder durch die Gulf Islands und die Strait of Georgia zurück nach Vancouver. Da die Fähre Verspätung hatte, musste ich 1 Stunde auf den Bus warten, am Nachmittag bin ich dann aber auch endlich bei Kathrin und Stefans Wohnung angekommen. Die beiden sind befreundet mit dem Pärchen, die ich auf dem Flug nach Calgary kennengelernt habe, und sind so lieb uns heute Nacht aufzunehmen. Mit uns meine ich Ben und mich, denn Ben ist heute Nachmittag in Vancouver gelandet und wir werden die nächsten drei Wochen zusammen reisen.🤗 Wir haben uns gegenseitig über unsere Arbeit erzählt, Kathrin und Stefan arbeiten hier beide in Film- und TV-Animationsstudios, wovon es ziemlich viele in Vancouver gibt. Zurzeit siedeln sich wohl viele neue Firmen hier an oder kaufen andere Firmen auf, wie zum Beispiel auch Disney. Die beiden leben nun schon fünf Jahre hier, da es in Deutschland kaum Jobs in dem Bereich gibt.
      Ich war mit den beiden dann noch im indischen Restaurant, Ben ist durch den Jetlag schon um 19 Uhr zu Bett gegangen. Morgen müssen wir dann noch einige Dinge besorgen, bevor wir unseren Mietwagen abholen und unser Roadtrip losgehen kann.🤩
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      Viel Spaß auf eurem gemeinsamen Roadtrip. Sicher schön, ein Gesicht der Heimat zu sehen und die vielen Eindrücke zu teilen . [Ilse]

      5/31/22Reply
      Traveler

      Dankeschön, ja das stimmt 😊

      6/1/22Reply
       
    • Day116

      Beauty of Vancouver

      February 26 in Canada ⋅ 🌧 5 °C

      Ja, ich lebe noch. Ich weiß auch, dass ich lange nichts mehr von mir hören lassen habe.

      Für manche Leute die ich hier kennengelernt habe, läuft die Zeit langsam ab (Meine Uhr tickt Gott sei Dank noch nicht, wobei 4 Monate schon so gut wie um sind) und uns verschlägt es langsam in unterschiedliche Himmelsrichtungen. Es ist schon sehr merkwürdig, Leute weiterziehen zu lassen die man in den letzten 4 Monaten sehr intensiv kennengelernt hat.

      Ein paar Leute zieht es in die Rocky Mountains - auf Google Maps gar nicht soooo weit weg von Vancouver, aber immerhin über 10h Autofahrt. Und andere zieht es an die Ostküste - 4h Flug. Schon verrückt, aber wir hatten eine unglaubliche Zeit.

      Wobei ich in dieser Zeit auch meine internationalen Beziehungen erweitert habe und die mir hier noch erhalten bleiben.

      Ich werde noch bis Ende Mai in Vancouver bleiben und dann mit Chrissie einen Roadtrip durch die USA und Kanada nach Halifax machen, wo ich am 29.07. meinen Flieger für einen Kurztrip nach Deutschland erwischen muss. Das wird spannend und ich freue mich riesig!

      Ansonsten hat mich der Alltag hier eingeholt.

      Ich kann Euch natürlich wöchentlich Updates und Fotos vom Berg und den tollen Sonnenaufgängen/-untergängen hochladen (sofern das Wetter mitspielt). Aber das würde Euch auf Dauer auch langweilen.

      Dennoch werde ich es mit diesem Beitrag tun. Da müsst ihr jetzt durch! 😉

      Derzeit arbeite ich noch unter der Woche auf dem Berg, sodass ich mich nach der Arbeit im Snowboarden versuche. Am Wochenende habe ich dann meistens frei und bin dann auf dem Beachfeld. Draußen am Strand versteht sich natürlich. Die Indoorfelder in der Halle kann man einfach nicht bezahlen.

      Es gibt schon ziemlich gute Locations hier zum Beachen. Mit fünf Lagen ist es auch nicht soo kalt.

      Ich muss sagen, der Lebensstil gefällt mir. Unter der Woche im Schnee und am Wochenende im Sand spielen. Aber dennoch freue ich mich auf den Sommer!

      Aber der nächste Kurztrip steht in den Startlöchern. Da werde ich Chrissie, die es zurück in die Rockies verschlagen hat besuchen. Ich bin super gespannt wie es bei -25 Grad sein wird und ich habe was echt tolles im Kopf was ich machen will und auch definitiv machen werde! Was richtiges kanadisches 😁🤗

      Ihr könnt ja schon einmal Tipps/Ideen abgeben!

      Also seid gespannt. Ich bin es selber auch und somit lässt der nächste Beitrag nicht lange auf sich warten.

      See you soon!
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      Traveler

      Du kommst zu meinem Geburtstag?! Das ja nett.

      7/27/22Reply
      Traveler

      das ist natürlich der vorrangige Grund oder weil mein Visum ausläuft. obwohl ich gleich in den Flieger steige und nach Berlin k omme... Pre-Geburtagsgeschenk 😉

      7/28/22Reply
       
    • Day3

      Vancouver: Erste Eindrücke

      December 14, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 6 °C

      Als ich am Flughafen ankam, war ich mir erst nicht sicher, ob ich in der richtigen Stadt angekommen war. Die Flughafenangestellten beim Zoll waren so unfreundlich. Eigentlich wurde der ganze Einreiseprozess von einem Computer erledigt, den man auch noch selber bedienen musste. Um allerdings zu den Maschinen zu gelangen, wurde man angeschrien in welche Schlange man sich anstellen soll: “Keep going, keep going, also Indian Pass, keep going!”
      Bisher sollte das aber meine einzige Begegnung mit unfreundlichen Kanadiern bleiben. Auch wenn mich - zumindest die Kanadier in Vancouver - mehr an die USA erinnern als ich gedacht hätte, ist die allgegenwärtliche Freundlichkeit extrem auffällig.

      Das auch hier standardmäßig gesagte “How are you?” ist keine Floskel, sondern ernst gemeint und man erwartet eine Antwort und beginnt auch eine kurze Unterhaltung. Der Busfahrer begrüßt einen beim Einsteigen und der Gast bedankt sich beim Aussteigen. Und wenn ich mal orientierungslos dastehe werde ich oft gefragt, ob ich Hilfe brauche und weiß wo ich bin.

      Ebenfalls auffällig sind die vielen Asiaten, die in Vancouver wohnen. Ein toller Nebeneffekt ist, dass es dadurch an jeder Ecke asiatische Restaurants und Lokale und Dank des Meeres den frischestem Fisch gibt. Das Ergebnis ist super leckeres Sushi und Poke...

      Wovon es dagegen gerne weniger geben dürfte ist Regen. In der ersten Woche Vancouver hatte ich genau einen halben Tag Sonnenschein. Ansonsten ist es einfach nass und grau. Aber so langsam gewöhne ich mich an das Wetter und war auch schon kurz wandern.
      Ich habe gelesen, dass in manchen Gegenden von British Columbia die Tagesniederschlagsmenge den Monatsdurchschnitt der regenreichsten Gebiete Deutschlands um das Vierfache übersteigt. Allerdings konnte nur durch diese gewaltigen Wassermengen der Great Bear Rain Forrest entstehen.

      Positiv bei dem Regen ist übrigens, dass es innerhalb von Downtown viele öffentlich zugänglichen Räume gibt. So habe ich schon Stunden in der Public Library verbracht, wo jeder rein und nach Lust und Laune lesen darf und bin Stunden durch das Convention Center geschlendert und habe mich dort in einem Sessel aufgewärmt.
      Faszinierend finde ich das vor allem auch, da Vancouver die kanadische Hochburg der Obdachlosen ist, da es sich hier um die einzige Großstadt des Landes handelt, in der es sich auch im Winter im Freien überleben lässt.
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      Traveler

      WOW!!!

      12/24/19Reply
      Traveler

      Wow, tolle Bilder!

      12/24/19Reply

      Super beeindruckende Fotos! Liebe Grüße aus Idstein, Lisa

      12/27/19Reply
      Traveler

      Tolle Fotos Helena, genieß es💃🤸🏼‍♀️💘

      1/4/20Reply
       
    • Day10

      Trout Lake

      November 12, 2021 in Canada ⋅ 🌧 12 °C

      Die erste Woche ist um - verrückt.

      Resume: Pünktlich zur Regenzeit gekommen und die Erkältung, die man als Willkommensgeschenk bekommen hat, werde ich auch nicht so einfach los. Aber sonst gehts gut.

      Man muss auf jeden Fall jede regenfreie Zeit nutzen. Gestern habe ich so wirklich gar nichts gemacht. Da hat es permanent durchgeregnet.

      Heute habe ich den Kampf mit den Regen aufgenommen. Regenjacke angezogen und ab in den nächsten Coffee Shop. Die sind hier leider ziemlich begehrt. Da ist es nicht so einfach einen Sitzplatz zu bekommen und schon gar nicht in der ersten Reihe an der Fensterfront.

      Mit etwas Glück und 20 Coffee Shops weiter, habe ich ein Platz ergattern können. Guter Kaffee und bis heute die beste Cinnanmon Roll. Die esse ich schon die gesamte Woche und von Coffee Shop zu Coffee Shop werden die immer besser... Zimt ist gut gegen Erkältung - bestimmt!

      Gegen Mittag kam dann die Sonne raus, sodass Windowshopping anstand. Die schönsten Geschäfte waren die Buchläden, da hätte ich mich lange drin aufhalten können.

      Am Ende ging es noch in den Trout Lake Park. Der ist vergleichbar mit dem Weißensee bei mir zu Hause (also Berlin) vor der Haustür. Der lädt ordentlich zum joggen ein, wenn es dann mal nicht regnet. Die Hoffnung stirbt zu Letzt!

      Aber ich freue mich, wenn der Winter da und der See zugefroren ist. 🏒

      Weekend is coming - Stay tuned!
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    • Day8

      Maplewood Conservation Area

      December 19, 2019 in Canada ⋅ 🌧 5 °C

      Heute wollte ich trotz des andauernden Regens wenigstens eine kleine Wanderung machen. Seitdem ich auf Chiloe war finde ich es total spannend Vögel zu beobachten... Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich meine Wanderwege nach Vögelbeobachtungs-Chancen aussuche hätte ich ihn fragend angeschaut.

      Nur eine halbe Stunde von unserem Haus entfernt befindet sich das Naturschutzgebiet “Maplewood Conservation Area”. Schon am Eingang gab es mehrere Informationsschilder; unter anderem eines zur Identifizierung von Vögeln und eines mit Tieren, die im Dezember bereits gesichtet wurden. Neben den verschiedensten Vögeln stand auch Schwarzbären mit zwei Ausrufezeichen da. Ich zögerte kurz aber fand dann mehrere Schilder daneben, die das Verhalten erklären, wenn einem ein Bär begegnen sollte und generell über die Lebensweise von Bären aufklärte. Nachdem die hauptsächlich beerenfressenden Bären dort so sympathisch rüber kamen, ging ich weiter.

      Zuerst dachte ich, dass ich wegen des starken Regens nur Enten sehen werde und wollte einfach nur einmal den äußersten Weg gehen. Nachdem ich dann aber doch ein super schönes Blacktale Deer beobachten durfte, ging ich das gesamte Wegenetz ab. Am Ende sah ich auch noch riesige schwarze Eichhörnchen, Schwarzkopfmeise und einen Kanadareiher.

      Die Vegetation in diesem Sumpfgebiet war auch mit den moosbedeckten Bäumen und Farnen schön anzusehen und am Ende war ich sehr froh auch bei Regenwetter raus gegangen zu sein.
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      Wie toll! Ach, wie ich Dich doch beneide? Hier ist dummes Weihnachten u. ich muss mich um ideotische Alltäglichkeiten kümmern? Dennoch, Frohe Feste u. ganz liebe Grüße von Hanna

      12/24/19Reply
       
    • Day80

      Kettle Valley Rail Trail

      October 13 in Canada ⋅ ☀️ 19 °C

      Thur 13 Oct: It was a WOW day today, absolutely loved the KVR trail. It was a another chilly start but such a bluebird day. The rail line was open in May 1915 to link the interior, especially the mineral rich West Kootenay to the port of Vancouver. This portion of the KVR was closed in May 1973, and in 1993 the Myra Canyon Trestle Restoration Society (MCTRS) was formed to make the 18 trestles safe for public recreation. After many hours of volunteer work and fundraising, they applied and got granted in January 2003 the trail as a National Historic Site. However in the summer 2003, disastrous wildfires destroyed or damaged 14 of the 18 trestles. The federal and provincial governments funded the reconstructions. The trail was reopened in June 2008. The trestle part of the trail is 12 km long, 18 trestles, 2 tunnels and great views looking down the valley to Kelowna and completely flat on a great surface so very easy riding - just have to watch out for the chipmunks that dart across the track right in front of you. Such a great ride, and so interesting with its information boards and its history. We started at the Myra station end and rode to Ruth Station, here there was a short walk to the remains of one of the 1913 construction camps, which was only discovered during the 2003 fires by firefighters. We biked another 9 km along the KVR to the Bellevue Trestle, while looking for the Boulderfields which I had seen mentioned on the map, however I didn't take the map with me and wasn't sure exactly where they were so we turned around here and biked back to the start. Once back at the van, I saw we only needed to go another couple of kms past the Bellevue Trestle and we would had found them. Bugger. We left this morning about 10 am, and thought it would take us 3 hrs so we didn't bother taking lunch, but we found it so interesting and taking heaps of photos we didn't get back until 3 pm, so we decided to just have some crackers and cheese and a small glass of one of our wines purchased yesterday. Somehow the small glass of wine each ended up using all the bottle 🤔. At least it's a great place to Camp for the night so we will be staying put.Read more

      Traveler

      Wow, that sounds (and looks) awesome

      10/26/22Reply
      Traveler

      👍

      10/26/22Reply
      Traveler

      😁

      10/26/22Reply
       
    • Day84

      Back to Vanouver

      October 17 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

      Sun 16th Oct: Since we were meeting Natalie at 11 am, we had to get out of bed fairly smartly if we wanted to do the 9 km G-spot loop trail first. Again no signs pointing where to go, so it took a few wrong turns before we got on the right trail - eventually we came across rocks with the name on and with a bit of jogging on the Flats, manage to get to the top reasonably quickly. It had wonderful views overlooking Penticton, nestled in between Okanagan Lake in the north and Skaha Lake in the South. We got into town and had a wonderful catchup with Natalie, who has certainly been busy since leaving NZ in 2020. Sadly we said our farewells to her, and carried on south, heading to Osoyoos. Thought we better try another winery - there certainly was enough of them - and eventually stopped at Golden Hills, and had a tasting. The lady was very nice serving us, however we preferred the wines at the previous tasting we had. Just outside of Osoyoos we stopped at the "spotted lake". We could only view it from the roadside, as it is a sacred medicine lake of the local first nation people. As I understand, it has high concentration of minerals and as the water evaporates over summer it leaves mineral deposits as spots on the surface - quite unique. We then had to decide, down to USA and North Cascade National Park or Vancouver to see if we can get repairs done to the van (the back bottom panel is breaking away and needs replacing). Practicality won and we headed towards Vancouver stopping on a side road just east of Princeton.
      Mon 17th: Woke to a red sun, and hazy sky and as we traveled west, the haze got so thick at times reducing visibility to about 200 m, the worst we have ever seen it. Search on the internet told us there are currently 207 active forest fires in BC and quite a large one north of Chilliwack, which was between us and Vancouver, and the greater Vancouver area had an air quality alert out telling people to avoid outside activity - no hiking for us today, not that we could see much anyway. So probably a good day for driving. We stopped at a lookout at Hope, where a massive landslide in 1965, changed the landscape and killed 4 people. We could just make out the mountain where the slide came down. At Abbortsford, we stopped at Fraserway RV, a big RV franchise where Fiona brought the van from to ask about getting it repaired. We needed an appointment for it to be assessed and the next available was beginning of December - we carried on. We then went to the wreckers where we had got the tow hitch from in August, to see what they had. Managed to get a new microwave plate and a suggestion of another RV repair place to try. This place was helpful, and looked at what was required and later in the night we got a quote $3047 (gulp). But they can't do it in the next 2 weeks, and the storage place we had organized is 45 mins away. So we will see if we can find a repair place near north Vancouver where the van will be stored, tomorrow. Tonight we are camping out at Walmart. Absolutely no exercise today - better find something to do tomorrow. Steps V 2662
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      Traveler

      That looks very weird🤔

      10/26/22Reply
      Traveler

      Holy moly! Those bush fires are obviously a massive issue. Rampant!

      10/26/22Reply
       
    • Day13

      Abstecher nach Hong Kong

      March 27 in Canada ⋅ ⛅ 10 °C

      Eigentlich wollten wir ja nach Kanada, aber irgendwie hatte ich mich in meinem Reiseführer verlesen oder die falsche Abbiegung genommen, jedenfalls traten wir mit unserem Stop in Vancouver einen nicht nur kulinarischen Abstecher in Hong Kong an. Gehört hatte ich von unserer Gastgeberin Anna bei einem ihrer Besuche in Shanghai schon, dass es in Vancouver eine der größten Kolonien kantonsesischer Einwanderer in Kanada oder vielleicht sogar der westlichen Hemisphäre gibt. Auch hatte ich mich schon vor Jahren gewundert, dass ihr inzwischen verstorbener Ehemann dreissig Jahre in Kanada leben konnte ohne auch nur 20 Worte Englisch (respektive französisch) zu sprechen. Das Stadtbild gibt im Groben erstmal wenig Anlass zur Vermutung, dass man sich in die östlichere Kronkolonie verfahren hat. In der Ferne eine beeindruckende Skyline mit modernen Hochhäusern und auf der Strecke dahin das Sinnbild einer (amerikanischen) Vorstadtsiedlung mit zwei bis dreistöckigen Holzhäusern, kleinen Vorgärten und das Ganze dann noch mehr oder minder durchgängig mit Bäumen gesäumt. Alles sehr gepflegt. Was dann allerdings auch recht schnell auffiel, auch wenn dies in Tracy auch schon der Fall war, waren die vielen Maklerschilder vor den Häusern. Gefühlt jedes dritte Haus hatte ein „Zum Verkaufen“ oder ein „Verkauft“-Schild in den Boden des Vorgartens gerammt. In der Innenstadt wurde vor offensichtlich zu Vermietung stehenden Hochhäusern ähnlich wie vor Hotels auch eine variable Anzeige angebracht, ob aktuelle Wohnungen zur Vermietung anstehen oder eben nicht. Um aber auf Hong Kong zurückzukommen: der Großteil der Makler hatte offensichtlich asiatische Namen (Lee, Wang,….) und zwei von vier Erwachsenen mit denen wir uns hier unterhalten sollten kamen ursprünglich aus Hong Kong und waren im Real Estate Business. Aber ehe man mir dies als Lästerei oder Vorurteil auslegt: wir haben es genossen (ja das wäre dann immer noch ein positiv konnotiertes Vorurteil aber ich hoffe zumindest meiner gänzlich positiven Intention Ausdruck verleihen zu können. Wenigstens haben wir in den drei, ach nein vier Tagen hier eine Gastfreundschaft und vor allem ein gastronomisches Angebot erlebt, dass in Deutschland, nein in Europa wahrscheinlich seinesgleichen sucht. Yam Cha zum Frühstück, Stylisches Seafood, Koreanisch und selbst der schnelle japanische Ramen-Lunch kurz vor unserer Rückreise in die USA war fantastisch (Beispielsweise hatten wir Dan Dan Mien Ramen und Tonkotsu Ramen bestellt. Die Nudeln waren der jeweiligen Brühe angepasst einmal dünn und hell beziehungsweise etwas dicker/dank Kansui bzw. Eigelb gelber und damit bissfester . Aus Deutschland heraus hatten wir uns gleich die doppelte Portion Nudeln geordert, was allerdings völlig unnötig war und ob der zusätzlich für FF bestellten Portion Karaage und Takuyaki ebenso völlerisch war. Zwei der Hähnchenteile waren dann auch unser Abendessen, denn bis auf den schnellen Kaffee bei Starbucks um dem Lunchkoma etwas entgegenzusetzen, hatten wir auch den gesamten Tag über keinerlei Appetit und Versuchung weiteres Essen aufzunehmen.

      Wie die geneigten Leserinnen und Leser eh bereits wussten, lasse ich mich beim Thema Essen immer wieder gerne treiben und verliere meinen Faden, daher gerne wieder zurück zum Punkt: Vancouver, ein nicht nur ob unserer freundlichen Gastgeber absolut toller Ort und eine gerne angenommene Pause von amerikanischem (bitte kontinental zu verstehen, denn ohne es diesmal versucht zu haben unterscheidet sich der Burger im McD-Pendant Tim Horton nur unwesentlich vom Original.
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    • Day322

      Fröhliche Weihnachten

      December 24, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 1 °C

      Liebe Familie, Freunde, Leser, Fotoangucker,

      ich reise gern und viel. Allerdings verbringe ich Weihnachten am liebsten zu Hause. Vor genau 10 Jahren hab ich mein erstes und bisher einiziges Weihnachten fernab von daheim gefeiert, in Chile, bei 37°C bei einer Chilenisch-Italienischen Familie.

      Dieses Jahr wiederhole ich dieses Ereignis, verbringe den heiligen Abend jedoch mal ganz anders: bis 20 (vorauss. 22) Uhr arbeiten wir auf dem Weihnachtsmarkt. Im Anschluss macht sich ein kleiner Haufen auf zu uns nach North Van - zusammen mit Helena und Tea aus München.

      Den ersten Weihnachtsfeiertag sind wir dann zu meiner kanadischen Familie eingeladen. Ein traditionelles Truthahnessen.

      Auf diesem Wege wünsche ich euch von Herzen ein wunderschönes, stressfreies Weihnachtsfest im Kreise eurer lieben (evtl. via Skype ;-) ) und im Anschluss erholsame Feiertage.
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    • Day343

      Van life

      January 14, 2020 in Canada ⋅ ⛅ -5 °C

      Nach einem schönen langen Wochenende in Pemberton sitze ich nun bei Canadian Tire. 2-3 Stunden wird es wohl dauern, bis ich meinen Van in Van wieder habe. Ölwechsel und Out of Province Inspection. Will ich das Auto in einer anderen Provinz als der zugelassenen verkaufen, brauch ich diese Untersuchung. Zudem hab ich ja ein kleines Ölleck. Mal sehen, ob sie das heute finden und gleich reparieren können. Und mal sehen, wie viel mich das Ganze dann kosten wird.

      Hier im Aufenthaltsraum von Canadian Tire kann ich entspannt schreiben und nebenher Nachrichten verfolgen. Gerade wird Kanada von einer Eisfront heimgesucht. Vancouver hat Schnee. Das passiert nicht ganz so häufig, daher sind alle aus dem Häuschen. Zumindest fahren alle entsprechend auf dem Highway.

      In Pemberton fallen die Temperaturen bis -19°C und es weht ein eisiger Wind, der uns gefühlte -35°C bringt. Und einmal sogar einen Blackout. Wie gut, dass ich hier in Kanada immer meine Stirnlampe und mein externes Ladegerät dabei habe. Wir finden aber auch schnell Kerzen, haben bereits ein Feuer im Kamin brennen und glücklicherweise sind unsere Hähnchenschenkel und der Blumenkohl just im Moment des Stromausfalls durch. Ich erkundige mich, wie lange so ein Stromausfall hier draußen durchschnittlich dauert. "Nicht länger als 8 Tage" meint Teri. Ich lache und hoffe, dass sie das nicht ernst meint. Eine Stunde später haben springt das Licht wieder an und wir schauen den Film "Wild". Am liebsten möchte ich gleich meine Wanderstiefel schnüren und loswandern. Naja, meine Barfußschuhe anziehen, ich besitze ja keine Wanderstiefel mehr. Und bei den Temeraturen dann doch auch wieder nicht.

      Die Farm, auf der wir nach den Pferden schauen sollen bietet ein tolles Wochenendhaus. Nach unserer Schneeschuhwanderung, die alle Muskeln in den Beinen fordert verbringen wir den Montag hauptsächlich im heimeligen Haus. Eigentlich wollen wir reiten gehen. Aber sogar in der Reithalle ist es zu kalt, so dass wir stattdessen im "The Pony" in Pemberton einen extrem guten Burger essen, einen Freundin von Teri besuchen und Abends bei Chilli zusammensitzen. Ein wirklich gelungenes faules Wochenende auf einer wunderschönen riesigen Farm in einem Winterwunderland mit netten Menschen, Hunden und Pferden. Schöner kann ich mir meine letzten Tage in Kanada kaum vorstellen.
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    You might also know this place by the following names:

    Burnaby Heights

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