Canada
Kings County

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8 travelers at this place:

  • Day48

    Adler auf Beutezug

    March 25 in Canada ⋅ 🌙 0 °C

    Heute morgen finde ich wieder 2 tote Hühner, je eins bei den jungen Hühnern. Sehr schade, da ich nicht weiß, woran sie gestorben sind. Bei den älteren kann es gut sein, dass ihre Zeit gekommen ist. Bei den jungen ist ein natürlicher Tod eher unwahrscheinlich.

    Ich nehme mir immer Zeit, wenn ich bei den Hühnern bin, beobachte sie und versuche, herauszufinden, wie sie ticken und ob welche unter Ihnen sind, auf denen rumgehackt wird. KFC hat mich ziemlich deutlich darauf hingewiesen, dass sie gemobbt wird. Das hat sich auch nicht im geringsten verbessert. Nur nehme ich sie nun Morgens immer mit raus. Heute läuft sie auch das erste Mal fröhlich draußen rum. Am Abend bringe ich sie zurück, es soll wieder ein kalte Nacht mit -6° haben. Bald bekommt sie auch einen Hahn mit nach draußen und ein paar weitere Hühner.

    Am späten Nachmittag kommen dann die Adler, 3 an der Zahl und lassen sich auf dem Misthaufen nieder, auf dem die Hühner "angerichtet" sind. Die Chance zu haben, den Vögeln in der freien Wildbahn so nah zu kommen bekommt man nicht alle Tage also pirsche ich mich in Deckung von zwei kleinen Geräteschuppen heran. Äste knacken und ich befürchte, dass die scheuen Tiere die Flucht ergreifen. Allerdings ist es ingesamt realtiv laut, Maschinen in der Ferne, der Wind, der durch die Bäume braust. Und ich habe Glück. Bis auf 5 Schritte komme ich an sie heran. Natürlich bemerken sie mich, als ich meinen Kopf weiter aus dem Schutz des Hauses recke. Der erste steigt sofort in die Höhe, der 2. hat mich noch nicht gesehen. Er schnappt sich das Huhn und steigt mit seiner Beute in den Himmel. Toll!!! Wenn ich ein Tier sein könnte: ich wäre gern ein Adler! (Oder auch ein Wolf, aber Adler sein, das ist sicher spannender)
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  • Day49

    Kommentare

    March 26 in Canada ⋅ ☀️ -4 °C

    Ich hab jetzt meine Einstellungen geändert (die dieser App natürlich, nicht meine persönlichen), es sollte nun also jeder kommentieren können, auch nicht-Mitglieder.
    Falls euch danach ist: schreibt einfach, ich freu mich über Kommentare :-)

  • Day47

    Trailrun Blomidon

    March 24 in Canada ⋅ ☀️ 3 °C

    Jodrey, Woodland and Borden Brook Trail Loop ist ein mittelschwerer, mittelmäßig begangener Rundweg im Blomidon Provincial Park, Nova Scotia

    Distanz: 12,6 km
    Höhenmeter: 411 m
    Anreise: eigener Pkw
    Schuhwerk: Barfußschuhe

    Heute werde ich endlich den Trailrun in Blomidon angehen (bzw. anlaufen). Lang genug hab ich gewartet. Letzte Woche ist fast der ganze Schnee weggeschmolzen und der sonnige Tag heute macht die Bedingungen perfekt. Es ist Sonntag, ich hoffe, dass trotzdem nicht all zu viele Leute dort unterwegs sind.

    Kevin möchte mitkommen, was ich anfangs etwas komisch finde. Er ist doppelt so alt wie ich und kann sicher nicht den ganzen Weg laufen. Aber er möchte Spazieren gehen und Wege gibt es dort genug. Also machen wir uns gegen 14:40 auf den Weg. Ich finde das reichlich spät, aber es wird auch nicht vor 19 Uhr dunkel, also wieso nicht. Um 15 Uhr sind wir auf dem Trail und ich laufe lost. Abgemacht ist 17 Uhr am Auto. Anfangs geht es steil bergauf, dann über die große Aussichtsplattform, die ich vor ein paar Wochen schon mal mit nem Haufen Schnee gesehen habe. Von hieraus hätte man einen wundervollen Blick auf Paddys Island - wenn nicht gerade die Flut die Insel bis auf eine kleine Spitze verdecken würde.

    Bis hierher ist der Weg fast schneefrei. Dann geht es durch dichteren Wald und dort hat sich der Schnee gut gehalten. Auch über großflächige Eisplatten muss ich gehen (hier renne ich ausnahmsweise mal nicht). Da ich den Pfad zum Jodrey's Trail verpasse, finde ich mich kurz darauf auf dem Woodland Trail. Auch gut. Hier gibt es außer Schnee und Eis auch noch Bäume die kreuz und quer über den Weg liegen. Der perfekte Weg für einen kleine Spartanerin! :) Mir begebnet keine Menschenseele. Die Fußspuren im Schnee weisen aber darauf hin, dass vor nicht allzu langer Zeit ein paar Menschen hier waren.

    Der Weg ist gut gekennzeichnet und nach etwa 50 Minuten erreiche ich die Aussichtsplattform am Ende des Weges. Ich mache ein paar Dehnübungen und schaue auf die Bay of Fundy. Mir gefällt es wirklich gut hier in Nova Scotia! Und das liegt nicht nur an den Glücksgefühlen, die mich immer druchströmen, wenn ich trailrunne.

    Ich mache mich auf den Rückweg. Nach etwa 10 Minuten treffe ich auf Kevin. Er will tatsächlich auch den komplette Weg gehen! Ich mache mir etwas Sorgen, kann aber nicht langsam gehen mit meinen komplett nassen Barfußschuhen. Das Eiswasser, dass ständig durch den Schnee über meine Füße rinnt kann ich schon aushalten, aber nicht wenn ich langsam gehe. Ich schnappe mir daher den Autoschlüssel und laufe weiter. Zurück auf der Aussichtsplattform suche ich nach dem Borden Brook Trail. Ich folge dem Weg etwas, kehre jedoch nach etwa 10 Minuten um - der Weg ist mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Ich breche beim ersten Schritt ein und stehe in Eiswasser. Ich blicke den Weg entlang und es sieht nicht so aus, als würde sich das bald ändern. Da meine Füße schon ziemlich kalt sind entschließe ich mich, zurück zum Jodrey Trail zu laufen und diesen zurück zum Parkplatz zu laufen - es sind ohnehin nur noch 10 Minuten.

    Am Auto angekommen, fahre ich nach Hause, zieh mich um und fahren dann nochmal los, um Kevin abzuholen. Nicht schlecht für einen Mann seines Alters! Er ist tatsächlich den kompletten Weg in unter 3 Stunden gelaufen!
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  • Day18

    Blomidon

    August 19, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute mussten wir rund 250 km fahren, um ca. 20 km Luftlinie zu überwinden. Die Bay of Fundy erstreckt sich tief in die Halbinsel hinein und es gibt keine andere Möglichkeit, auf die andere Seite zu kommen, als außen herum zu fahren. Der Grund wird einem auch sehr schnell klar: die Bay läuft wegen des großen Tidenhubs praktisch komplett leer und wieder voll, und das etwa zweimal am Tag. Dass man hier keine Fähre fahren lassen kann, leuchtet ein.

    Unser erster Stopp heute war das Fundy Tidal Interpretive Center bei South Maitland. Hier kann man, wenn man zur richtigen Zeit kommt, die Tidal Bore beobachten, also die erste Welle, die bei einsetzender Flut den Fluss hochläuft. Heute waren wir aber viel zu früh, die Tidal Bore sollte erst am späten Nachmittag kommen.

    Der nächste Stopp war der Burntcoat Head Park. Hier wird bei Ebbe eine Insel freigelegt und man kann die trocken gelaufene Bay zu Fuß entdecken. Hier war es uns aber zu voll und den Spaziergang auf dem Meeresboden hatten wir ja gestern schon abgehakt.

    In Grand Pré, unserem letzten Zwischstopp für heute, gibt es einen schönen verwunschenen Garten, den Tangled Garden, zu bestaunen. Für 5 Dollar durften wir einmal durchhuschen. Für mehr hatten wir leider keine Zeit mehr.

    Unser heutiges Ziel war der Blomidon Provincial Park. Hier haben wir uns wieder für zwei Tage eingerichtet und genossen nach diesem langen Tag einen lauen Abend am Lagerfeuer.
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  • Day19

    Blomidon 2

    August 20, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Der 17. Tag Zeltcamping und so langsam ist der Bedarf gestillt. Ich ertappe mich dabei, neidisch auf die Klappcaravane der Nachbarn zu schielen, und vermisse Matti *seufz* Da trifft es sich gut, dass die Compañera ähnlich empfindet. Ein paar mehr Annehmlichkeiten wären schon schön, z.B. eine Dusche mit Fliesen an Wänden und Boden, ein gemütliches Bett, eine Küche... Wir haben beschlossen, noch eine Nacht länger hierzubleiben und danach für drei Tage in eine Cabin zu gehen, die genau die gewünschten Annehmlichkeiten für uns bereithält, auch wenn der Preis dafür... ach reden wir nicht vom Geld.

    Heute Vormittag gab es eine schöne Wanderung die Steilküste entlang mit immer wieder schönen Ausblicken. Ca. 2,5 Stunden waren wir unterwegs und konnten immer wieder auf die andere Bayseite hinüberschauen, da wo Parrsboro und Five Islands liegen. Über Mittag hielten wir Siesta und machten die Cabin für Übermorgen klar. Abends stand kochen, essen und Lagerfeuer auf dem Programm, ganz entspannt.
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  • Day29

    Yesterday

    March 6 in Canada ⋅ ⛅ -7 °C

    Es ist nun schon ein paar Tage her, dass ich von meinem wahnsinnig spannenden Leben hier in Kanada berichtet habe ;-) Wie geht es wohl "Kung-Fu-Chicken"? 

    Heute ist tatsächlich mal was sehr aufregendes passiert. Also für mich aufregend, da ich meinen Lieblingstieren bei ihren Streifzügen zusehen konnte und sie aus der Nähe beobachten - Adlern. Als Kevin mich fragt, ob ich gerne Adler beobachte, meine ich nur: "ja, manchmal schon", an Steinadler und Mäusebussarde denkend. Als ich dann aus dem Gewächshaus komme, kann ich meinen Augen nicht trauen, sitzen da tatsächlich zwei riesige Weißkopfseeadler in den Bäumen! Was für majestätische Wesen!!! Ich gehe auf einen zu, damit der sich in die Lüfte erhebt und wahnsinn, was für einen Flügelspannweite!! 

    Ansonsten fühle ich mich endlich angekommen in Kanada, habe Vormittags meine Routine im Hühnerstall gefunden. Ich beschütze weiterhin "Kung-fu-Chick", die mittlerweile überhaupt keine Angst mehr vor mir hat und die ich sehr in mein Herz geschlossen hab. Ich mache auch immer mehr im Gewächshaus. Wobei mir das jetzt nicht soooo viel Freude bereitet, wie anderen Leuten. Als ich an einem Tag mit Shane, einem Helfer, die Ernte für den folgenden Samstag erledige, ist er total in seinem Element: "Ich könnte das den ganzen Tag machen." Ich habe schon nach 5 Minuten keine Lust mehr :-D Also im kleinen Rahmen, wie in unserem Schrebergarten stelle ich mir das toll vor. Aber kommerziell? Einpflanzen und Ansähen macht mir übrigens mindestens genauso viel Spaß wie ernten (hehe). Mit guter Kizomba-Musik und meinem Hörbuch in den Ohren lässt es sich aber im 30° warmen Gewächshaus bei den Minustemperaturen, die draußen vorherrschen ganz gut aushalten. 

    Damit ich fit bleibe geh ich 2-3x die Woche joggen und hab über den Hof verteilt verschiedene Orte gefunden, die ich als Trainingsgeräte nutzen kann. Außerdem mach ich für 3 Wochen eine Yoga-Challenge. Es gibt also keine Ausreden, wenn ich beim Spartan Race im Juli, für den ich mich endlich angemeldet hab, nicht fit bin ;-)

    Die Wochenenden, die ich normalerweise frei habe, möchte ich nutzen, um die Gegend zu erwandern. Eines der Autos der Familie darf ich dafür nutzen. Bisher gab es jedoch immer Sturmwarnungen. Dann begleite ich Al auf den Markt in Wolfville. 

    Letzten Samstag Abend gehts dann zu Nachbarn auf eine Geburtstagsfeier. Als ich nach dem Abendessen die 15 Minuten die Straße lang laufe ist mir irgendwie mulmig. Hier gibt es doch Kojoten! Und letztes Jahr wurde offenbar eine Frau angegriffen und getötet. Und da war auch dieser Jogger, der in den USA von einem Puma angegriffen worden ist und diesen mit seinen bloßen Händen tötete. Ich denke an meine Zeit in Südamerika zurück, als ich mich auf den Straßen in Quito (sogar tagsüber) unsicher gefühlt hab, weil dort Überfälle auf der Tagesordnung stehen. Wie sicher es doch im reichen Deutschland ist, in dem wir alle wilden Tiere ausgerottet haben.

    Ich erreiche das Haus aber ohne Zwischenfälle, lerne die halbe Nachbarschaft kennen und  treffe auf das Spiel, das mir Kevin letzte Woche bereits beigebracht hat: Crokinole. Mich erinnert das Spiel sehr stark an Curling(bzw. Eisstockschießen), daher wundert es mich nicht, dass hier alle verrückt danach sind. Irgendwie macht es schon Spaß. Ist halt nicht unbedingt ein Reisespiel bei einem Durchmesser des Spielbretts von 66cm.  

    Am Sonntag lasse ich mich dann von Al und Linda (Al's Frau) mit in die Kirche schleifen. Ich lerne viele nette und interessante Leute älteren Semesters kennen und einen Gottesdienst, wie er unkonventioneller nicht sein könnte. Der 30jährige "Minister" tanzt mit den Kindern und rennt mit seinem Mikro wie ein Comedian durch die Kirche. Danach gibt es Kaffee und Kekse. Beim anschließenden Essen sprechen wir über Politik und Neufundland. Ich bekomme viele Tipps für mein nächstes Reiseziel. Nach einem Nickerchen (der Geburtstag hatte sich doch etwas in die Länge gezogen) gehe ich zum Strand joggen und schon ist wieder ein Wochenende vorüber. 

    Ich bin nun genau seit einem Monat hier in Kanada. Mir gefällt mein Farmleben sehr, auch wenn ich es besser fände, weniger Tiere versorgen zu müssen. Nicht wegen der anfallenden Arbeit, sondern damit es den Hühnern besser ginge. Es ist keine Massentierhaltung per Definition, die Tiere haben genug Platz, können scharren und haben Rückzugsmöglichkeiten. Aber es sind dennoch zu viele. 

    Insgesamt sind die Hühner ruhiger geworden seit ich das erste Mal den Stall betrat. Das liegt nicht daran, dass sie in meiner Obhut sterben. Bisher hab ich erst 2 tote Hühner aus dem Stall entfernt. Eines ist an Altersschwäche gestorben, das andere leider nicht. Dann freuen sich die Wildtiere über einen Kadaver (und nachdem ich heute die Adler gesehen hab, hoffe ich, dass der Schnee bald schmilzt, ich die alten Hühner aus dem Stall lassen kann und die Adler vielleicht das ein oder andere als Futterquelle nutzen können, nachdem es davor noch ein paar schöne Tage in Freiheit hatte). Ich denke, die Hühner haben sich an mich gewöhnt. Neuerdings singe ich immer für sie. Warum ich mit "Yesterday" von den Beatles angefangen hab, weiß ich nicht (wir haben das immer in der Schule gesungen).

    Auf jeden Fall ist es spannend, die Tiere zu beobachten und ich bin froh, dass ich im Winter hier bin, und nicht so viel zu tun ist, dass ich mir nicht die Zeit dafür nehmen könnte.

    Meine Planungen für die Weiterreise sind nun auch fast abgeschlossen. Ab 1. April werde ich in Neufundland mein Unwesen treiben. Und auch ab Juli hab ich schon eine feste Stelle, auf die ich mich besonders freue :-) Ob ich bis dahin mit dem Auto reise, mit dem Zug, Fähre, trampe - das steht alles noch in den Sternen...
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  • Day33

    Die Welt ist ein Dorf...

    March 10 in Canada ⋅ ❄️ -3 °C

    ... und ich bin nur noch 4 Stunden weg von daheim

    Zeitumstellung in Nova Scotia (NS - falls sich mal jemand wundert, wenn ich diese Abkürzung verwende). Jetzt ist der Unterschied nach Deutschland nochmal ne Stunde weniger :-)

    Halbzeit für mich und mein Leben auf der Farm im wunderschönen Nova Scotia. Letzte Woche bin ich zum ersten Mal in meinem Leben Traktor gefahren. Toll war es! Und ich weiß, wie ich damit die Kühe füttere. Kevin ist nächste Woche nochmal zwei Tage unterwegs und läßt die Farm in meiner Obhut. Das gibt mir die Möglichkeit, das Erlernte anzuwenden und ihm zu zeigen, dass ich das (in meinen Augen) riesige Gefährt in die viel zu kleine Garage befördern kann ;-)

    Heute Abend sind wir zum Essen eingeladen - Irish Stew und Kuchen. Himmlisch! Zudem kann ich wieder hinter einem Lenkrad sitzen, einem VW Jetta. Kindheitserinnerungen werden wach, auch wenn es ein neueres Modell ist.

    Nach dem Essen gehts nach Wolfville. Ich bekomme Besuch, den ich am Bus abholen will. Vor zwei Jahren in Neuseeland in einem kleinen Kaff auf der Südinsel kennengelernt, sehen wir uns nun hier in Kanada wieder. Sie, Französin, arbeitet auf einer Farm in Truro, etwa zwei Stunden von mir entfernt. Auf dem Weg zurück nach Montréal kommt sie 2 Tage hier vorbei. Alles Zufälle, denn eigentlich hatte sie gar nicht geplant, nach Nova Scotia zu kommen.

    Und noch jemanden lerne ich hier kennen, eine Deutsche aus dem Raum Berlin. Sie ist gerade auf einem Projekt in "Ross Creek - Centre for the Arts", das nicht weit von unserer Farm entfernt ist. Nach einer Weile stellt sich heraus, dass sie die Cousine einer Freundin aus München ist - jetzt braucht mir keiner mehr sagen, dass die Welt nicht ein winziges Dörfchen ist!

    Ich bin in "Ross Creek" zu einem "torchlight snow shoe hike" und da mein Besuch dort schon lange überfällig ist, schließe ich mich diesem kostenlosen Event an. Ich bin eigentlich nicht so der Schneeschuhwanderer - geht doch auch mit Barfußschuhen. Klar, man sinkt bei jedem Schritt ein, wenn man Pech hat bis zur Hüfte. Aber macht doch nichts, oder? Der Hund, der mitläuft steckt auch nach jedem Schritt bis zum Bauch im Schnee, aber es scheint ihm Spaß zu machen. Die Fackeln wehen leider nach 10 Sekunden immer wieder aus. Aber hey! Der Sonnenuntergang ist spektakulär und mit 40 Menschen im Entenmarsch durch den Schnee stapfen - wer will das nicht? :-D Also war wirklich lustig und danach gibts noch selbstgemachte Suppe, Kekse und heiße Schokolade. Kathleen macht ihre Sache hier wirklich toll!!

    Ich war tagsüber auch schon beim Wandern. Als ich mit Linda & Al wie üblich zum Wolfville Farmers Market fahre, bietet George (Herr älteren Semesters) mir an, mich nach Cape Split oder Blomidon zu fahren. Warum nicht. Schneeschuhe lassen wir im Auto und wandern den Hügel hinauf. Meine Schuhe, Socken und Füße sind nach kurzer Zeit durch den teilweise schmelzenden Schnee pitschnass - ich kenn es ja nicht anders. Die Wanderung selbst die Teerstraße entlang ist nicht so spektakulär, aber der Ausblick ist traumhaft und das Wetter macht ohnehin alles wett. Danach fährt mich George noch zu 2 Aussichtspunkten, bevor es zurück zur Farm und weiter nach Ross Creek geht. Fast schon stressig ist das heute! ;-)

    Und weil es sicher alle mächtig interessiert: Kung-fu-chick macht sich prächtig. Neuerdings verbinde ich meine Aufenthalte bei ihr mit Yogapositionen. Man kann super in der Malasana-Pose (also in der Hocke) ausharren und als ich rechts von mir ein Ei im Stroh entdecke, gibt das eine spitzen Dehnung ab. Als Kung-fu-Chick anschließend für ein Foto posiert - bisher wollte sie nie stillhalten - in das Körbchen klettern will, mit dem ich die Eier einsammel und neben mir herläuft, damit ich sie zu ihrem Platz geleiten kann, auf dem Sie sicher vor den anderen Hühnern ist, ist es komplett um mich geschehen - sie ist das süßeste Huhn aller Zeiten! Die nehm ich mit!
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  • Day41

    KFC

    March 18 in Canada ⋅ 🌙 -4 °C

    Heute gibt es lediglich eine Chicken-Story

    Wie jeden Morgen komme ich in den Hühnerstall, in dem mich KFC (Kung-Fu-Chick, nicht Kentucky Fried Chicken! Mir ist das gar nicht aufgefallen, bis mich jemand im Chat gefragt hat "Wie geht es denn KFC?" Ich bin abgebrochen vor lachen. Genau an diesem Tag hatte ich mir auch "Green Book" angesehen und die 2 Herren haben doch tatsächlich bei Kentucky Fried Chicken Chicken Wings geholt) flatternd begrüßt. Irgendwie bin ich mit meinen Gedanken woanders, zumindest verpasse ich - obwohl ich in der Hocke neben KFC auf dem Boden kauere - als zwei wütende Hennen auf sie einhacken. In Panik flattert sie auf meinen Oberschenkel und weiter auf meinen Arm. Sie will partout nicht mehr runter. Ich weiß nicht genau, was ich machen soll und entschließe mich, erst mal die Eier einsammeln zu gehen. Mit dem Huhn auf dem Arm (es ist Gott sei Dank der linke, der braucht ohnehin etwas mehr Training) und dem Korb in der Hand laufe ich durch das Gehege und sammel - das Huhn balancierend - die Eier ein. Man sieht: ich trainiere fleißig! (Und ich werde doch noch Bäuerin!)Read more

  • Day5

    Holy Extreme Tides, Batman!

    June 9, 2018 in Canada ⋅ 🌧 46 °F

    So from Amherst I booked it to Nova Scotia's South Shore. Just a little note: My bear magnet is in full effect! Within 30 minutes of crossing the border I was treated to a big black bear lumbering right out in front of me. Yes, I was in my car, safe and sound. He was spectacular and I am SO grateful for the glimpse. He looked up, freaked out, and ran away. Apparently he is not a fan of middle aged women with braids...
    As I continued on I noticed that this peninsula of Nova Scotia is big enough that each area has its own geography and feel. This south shore was the one area that I missed when I visited last summer. It is all red dirt, rolling hills of farmland and TIDES. Huge, mind-bending tides that leave exposed an ocean floor that is red dirt, too. Cornflower blue skies, cotton white clouds, bright green seedlings, and this brick red dirt. And despite this special difference of this part of Nova Scotia, I already feel the uniqueness of these people. There is "a thing" that is universal across Nova Scotia. I, personally, have a part of me that wants to help when I see someone with "that look" in their eyes. It might be a look of confusion or discomfort or fear. In any case, I always have an urge to step in and try to assist. I think some people label that as controlling. Those people(who see helping as controlling) should never come to Nova Scotia. It would drive them crazy. Nova Scotians are warm, open, helpful, easy going...need I say more?
    I made it all the way to Scots Bay, to the trail head for Cape Split, where I set up camp for the night. I was up high on a hill above the ocean. The sound of the waves mixed with the wind in the pines. Dark as dark can be. Cold, probably low 40's. And peaceful. I slept like a rock.
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You might also know this place by the following names:

Kings County, Condado de Kings, شهرستان کینگز، نوا اسکوشیا, Comté de Kings, Siorrachd an Rìgh, Contea di Kings, Hrabstwo Kings, Кингс, Kontea Kings, Кінгс, 金斯县

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