Canada
Millar Creek

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12 travelers at this place:

  • Day164

    Whistler Train Wreck Site

    July 19, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 17 °C

    Gefahrene km: ca. 250
    Übernachtung: Canada's Best Value Inn (130C$)

    Heute machen wir uns um 9 Uhr auf den Weg. Erst machen wir einen Abstecher zu den 'Shannon Falls', mit 335m Fallhöhe dem dritthöchsten Wasserfall in BC. Also dem dritthöchsten BEKANNTEN Wasserfall. Schon ganz hoch, ja.

    Wir fahren weiter nach Squamish, frühstücken im A&W, unserer bevorzugten Fast-Food-Kette. Dort versuche ich, mit vielen Telefonaten herauszufinden, ob ich nun meinen deutschen Führerschein gegen einen kanadischen eintauschen muss. Ist alles gar nicht so einfach und ich mach natürlich nichts nach Plan.

    NORMALERWEISE muss man, nachdem man sich eine gewisse Zeit in einer Provinz aufgehalten hat - z.B. nach 90 Tagen in BC, 120 im Yukon etc. - seinen deutschen Führerschein gegen einen kanadischen tauschen, da der deutsche hier seine Gültigkeit verliert. Das setzt allerdings auch heraus, dass man einen festen Wohnsitz und einen Job hat. Spätestens nach sechs Monaten muss man angeblich seinen deutschen Führerschein ohnehin eintauschen, UNABHÄNGIG, in welcher Provinz man sich aufhält.

    Ich fahre im Moment quer durch Kanada und zudem auf die Versicherung von jemand anderem. Die Frage ist also, ob die Versicherung im Falle eines Unfalls meinen Führerschein als gültig anerkennt oder nicht. Jede Provinz hat hier unterschiedlichen Regeln und da ich hier (noch) nicht für Geld arbeite, keine feste Adresse habe und kein 'Resident' bin, gilt das eigenlich für mich nicht. Allerdings bin ich auch nicht "nur" ein 'Visitor', denn dann hätte ich nur für sechs Monate eine Aufenthaltsgenehmigung. Ich befinde mich also in einer Grauzone und hab einfach mal bei der Versicherung in Nova Scotia nachgefragt. Diese würde wohl zahlen. Aaaalso. Was mache ich nun? Es riskieren? Meinen Führerschein abgeben? Ich möchte das eigentlich gar nicht. Wie mein Pass ist es irgendwie ein Stück Identität. Obwohl eigenlich ist es nur ein Stück Plastik.
    Ich halte euch zu diesem Thema auf dem Laufenden (falls jemand zufällig die Antwort parat hat UND die gesetzliche Grundlage - her damit! ;-) )

    In der Zwischenzeit befinden wir uns in Whistler, auf dem Weg zum 'Whistler Train Wreck'. Es ist ein kurzer Spaziergang. Hier sind Teile eines Zuges entgleist, sieben an der Zahl sind im Wald zerstreut. In den 50er-Jahren ist das Ganze passiert, warum ist nicht endgültig geklärt. Tote gab es wohl nicht; die Züge waren mit Holz beladen. Mittlerweile ist aus dem Gelände eine sich ständig veränderndernde, öffentliche Kunstgalerie geworden. Es ist erwünscht, dass sich Graffitikünstler austoben und teilweise ist es eine BMX-Strecke (ob die noch genutzt wird, weiß ich nicht).

    Damit neigt sich unser Roadtrip langsam dem Ende zu. Es waren 3+ unvergessliche Wochen, in denen wir so viele tolle Sachen gesehen und erlebt haben. Schöner hätte es nicht sein können :-)
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  • Day23

    Fahrt nach Whistler

    July 27, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 17 °C

    Dirk wollte gar nicht nach Whistler. Im Hostel in Vancouver hatten wir darüber eine etwas längere Diskussion. Dirk wollte auch nicht nach Shuswap. Das gehört jetzt zu seinen Lieblingsplätzen unserer Reise.
    Die Fahrt nach Whistler war landschaftlich so abwechslungsreich wie noch keine auf unserer Reise. An die gigantischen Seen sind wir mittlerweile gewöhnt. Es ist so unendlich schön, an diesen großen Gewässern entlang zu fahren und an den wilden Flüssen. Aber auf der Fahrt nach Whistler, hatten wir zunächst noch satt grüne Hügellandschaft und Felder um uns, dann plötzlich eine sehr karge Hügellandschaft, Halbwüsten-ähnlich und dann plötzlich wieder schneebedeckte Berge.
    Unten sind ein paar Eindrücke von unserer Fahrt. Besonders beeindruckend fanden wir den See mit den großen, langen Baumstämmen, Duffy Lake, im L'íl wat territory, also mitten in einem der vielen Indianerreservate, siehe Schautafel in den Fotos (4). Um invasive Arten einzudämmen, wird die Bevölkerung hier überall auf Hinweistafeln um Mithilfe gebeten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das viel bringt, aber einen Versuch wert ist es vielleicht - Bild 8. Und mittlerweile sind wir im Bereich der Grizzlys angekommen. Dirk und Ella sind sehr enttäuscht, dass wir noch keinem begegnet sind. Gestern Abend am Shuswap Lake wurde übrigens in der Nähe des Hostels von einigen Gästen ein mittelgroßer Schwarzbär gesichtet. Ich bin dann am Abend nicht mehr alleine draußen herumgelaufen...
    Nach langer Fahrt sind wir abends um 20 h 30 in Whistler im Hostel angekommen. Just als wir uns angestellt hatten, um einzuchecken, fällt der Strom aus. Alle Lichter im ganzen Viertel waren aus - und natürlich der Computer. Drei Stunden haben wir im Dunkeln gesessen und darauf gewartet, dass das Licht wieder angeht und wir in unsere Zimmer können. Ich habe die Zeit genutzt, um mich mit einem 23-jährigen Franzosen zu unterhalten, der jetzt hier seit zwei Jahren lebt und nach Kanada auswandern möchte. Er leitet das kleine Café im Hostel und hat vorher in Frankreich in der Gastronomie gearbeitet. Sein Fazit: In Europa seien die Leute chronisch unzufrieden. In Frankreich habe er 70 Stunden in der Woche gearbeitet und nur 35 davon bezahlt bekommen, also ständig viele unbezahlte Überstunden machen müssen. Hier habe er es mit netten Leuten zu tun, bekommt das dreifache bezahlt und hat geregelte Arbeitszeiten. Für ihn steht fest, dass er nicht mehr zurück möchte, obwohl er seine Familie vermisst und das Fest, das es jetzt gerade in der letzten Juliwoche bei ihm zu Hause im Baskenland gibt. Mich hat es sehr beeindruckt, dass ein 23-jähriger junger Mann schon so gut weiß, was er will. Ich selbst habe mit 23 mein erstes Studium begonnen und wußte, was ich nicht will, immerhin.
    Um 23 h 30 war zwar das Licht immer noch aus, aber wir bekamen unsere Zimmer - Ella und ich in einem Frauen-4-Bett-Zimmer und Dirk in einem Männer-4-Bett-Zimmer. Im Dunkeln, bzw. im Licht von Ellas Handy haben wir noch schnell Zähne geputzt und die Betten hergerichtet. Die anderen beiden Frauen schliefen schon und sind am nächsten Morgen auch schon früh abgereist. Außer von ihrem Handyschein habe ich von ihnen nichts mitbekommen (meine Schlafmaske kam zum Einsatz - ich liebe sie!) und dem Weckerklingeln am nächsten Morgen, aber das hat nicht weiter gestört.
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  • Day61

    Whistler

    July 19, 2016 in Canada ⋅ 🌙 12 °C

    Leider hatten wir mal wieder richtig Pech mit dem Wetter und unser einziger Tag in der Ski- und auch ehemaligen Olympiaregion Whistler war komplett verregnet. 😞🌧 Trotzdem sind wir einmal durch die Stadt gegangen, von der aus direkt ein Lift starten der im Winter Skifahrer auf den Berg bringt und jetzt im "Sommer" Mountainbiker. Danach haben wir ein paar kleine Trails durch Wälder und an Flüssen gemacht. 🌲Der eine Weg führte sogar über eine Hängebrücke, was ziemlich cool war 🤗.Read more

  • Day14

    Whistler

    August 13, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute haben wir einen Wanderausflug auf den Whistler Mountain unternommen von wo wir eine tolle Aussicht auf Downtown Whistler hatten. Es gibt viele schöne Wanderwege, die zu wunderschönen Touren werden.
    Nach einer Wanderung auf dem Whistler Mountain, haben wir die Peak 2 Peak Gondola zum Blackcomb Mountain genommen, wo wir ebenfalls eine kleine Wanderung machten & den König der Berge sahen - ein cooles Murmeltier :).
    In der Gondel talwärts haben wir noch zwei Bärchen gesehen :) :).
    Unten angekommen, genossen wir noch ein bisschen den Downhill Event.
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  • Day43

    Wettervorhersage: Heiß und Rauchig

    July 6, 2015 in Canada ⋅ 🌙 15 °C

    Letzten Donnerstag haben wir uns auf den Weg nach Whistler gemacht und hatten wieder ziemliches Glück beim Trampen. Einer unsere Fahrer vermietet uns wahrscheinlich relativ günstig sein Auto für unsere restliche Zeit in Kanada... Näheres ergibt sich nächsten Samstag.

    In Whistler angekommen sind wir nachdem wir unsere Sachen im Hostel, welches das beste ist, in dem wir bisher waren, abgeliefert haben,sind wir in dem Ort, um uns für die kommenden Tage auszurüsten.

    Vor uns lagen 5 Tage Downhill fahren im wohl genialsten Bikepark auf der Welt, was gibt es schöneres. Die Wettervorhersage war mit konstanten Temperaturen über 30 Grad auch nicht die schlechteste. So gingen wir voller Vorfreude ins Bett.

    Am Freitag war es dann so weit. Wir haben unsere geliehenen bikes im Shop geholt und sind das erste mal im den Lift gestiegen.
    Wir haben es ganz ruhig angehen lassen und uns in den letzten 4 Tagen stetig gesteigert und fahren mittlerweile fast alle Trails und Schwierigkeitsgrade. Einige Sachen sind jedoch nach so kurzer Zeit doch noch zu heftig... Wir wünschten wir könnten länger hier bleiben, so wie Flo und Julius, zwei deutsche mit den wir fahren und die für mehrere Monate hier sind.
    Bei all den Fortschritten die wir gemacht haben und den Trails die wir fahren ist die Sorge groß, ob das biken daheim überhaupt noch Spaß macht, wenn wir zurück sind.

    Heute haben wir den ganzen Tag Fotos an ausgesuchten stellen gemacht, weshalb wir nicht ganz so kaputt sind wie die restlichen Abende. Passend dazu das Zitat von Adri: "Mir tut eigentlich alles weh und ich bin jeden Abend platt, aber das ist mit die geilste Zeit meines Lebens." Der Sport bringt natürlich auch das ein oder andere Wehwehchen mit sich, wie Blasen an den Händen, blaue Flecke oder Schürfwunden aber solange es dabei bleibt, ist es jedes dieser kleinen Handicaps wert!

    Etwas komisch war es heute morgen aufzustehen, und die Sonne nicht zu sehen. Diese hat sich hinter einer riesen Rauchwolke versteckt, die große Teile von BC bedeckt und von mehreren Waldbränden circa 60 km nördlich kommt. Der größte Brand misst, stand heute, circa 20000 Hektar und wird größer. Jedoch besteht für uns wohl keine Gefahr.

    Morgen steht nochmal ein hoffentlich genialer Biketag bevor. Die Tage drauf werden wir dann im Hostel ein wenig Arbeiten, wodurch wir nichts für die Übernachtung zahlen müssen. Das ermöglicht es uns einige Tage mehr in Whistler zu verbringen, wo es uns beiden überaus gut gefällt.
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  • Day50

    Arbeiten, Feiern und Chillen

    July 13, 2015 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Unsere Zeit in Whistler nähert sich leider langsam dem Ende... Aber wir kommen zum Glück nochmal zurück für ein paar Tage, so ist zumindest der Plan. Der Rauch hat sich seit 3 Tagen wieder verzogen und es hat seit einer Ewigkeit endlich mal wieder geregnet. Das tut den trails auf jeden Fall gut und verringert die Waldbrand Gefahr... Derzeit sind circa 200 Brände in BC gemeldet. Man kann sich garnicht vorstellen was hier an Wald abbrennt.

    Die letzten paar Tage haben wir im Hostel für Unterkunft gearbeitet. Betten machen, Bäder und Küche putzen, Staubsaugen...alles was man sonst nie freiwillig macht aber dadurch war es uns möglich länger als gedacht in Whistler bleiben zu können. Unsere Freizeit haben wir hauptsächlich zum Feiern und Ausruhen genutzt. Donnerstag sind wir zum Loggers Lake gewandert, der uns von einheimischen empfohlen wurden. Dort haben wir auch die riesige rope swing ausprobiert, was uns einiges an Überwindung gekostet hat in Plattform von der aus man gestartet ist war circa 4 Meter hoch und ins Wasser ist man aus 5 bis 10 Metern gefallen, je nachdem wann man los lässt...ein weiteres geiles Erlebnis. Am See haben wir auch noch zwei super nette Kanadier kennengelernt, Wyatt und Mack. Die zwei haben uns in das Nachtleben von Whistler eingeführt und werden auch an Adris Geburtstag wieder am Start sein.

    Der Plan mit dem Auto leihen schlug leider fehl, da das Auto von Ben eher eine Nebelmaschine als ein fahrbarer untersatz ist. Kurz gesagt: der Motor ist kaputt.

    Jetzt machen wir uns am Mittwoch hitch hikend auf den Weg nach Vancouver Island, wo wir einige Tage in Victoria und Tofino verbringen wollen, bevor es dann an Adris Geburtstag zurück nach Whistler geht.

    Leider gibt es nicht viele Fotos, da das meiste auf der Kamera ist. Aber es gibt einige geile Videos vom biken und von der rope swing.
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