Canada
Northwest Territories

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Top 10 Travel Destinations Northwest Territories

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18 travelers at this place

  • Day83

    logbuch tag 1 (achtung, lang)

    May 24, 2019 in Canada ⋅ ☀️ 8 °C

    liebes logbuch,

    heute war der erste tag auf dem weg in die nordwestterritorien und damit auch in das wohl größte abenteuer. der fing auch schon genau so an, sehr abenteuerlich. was die nwt für mich sehr sympathisch macht ist, dass deren kennzeichen die form eines eisbären haben (beweisfoto siehe unten). mies kann die provinz also nicht sein wenn die auf so eine idee kommen.

    von internet, toiletten und (fertigem kaufbaren) kaffee werden wir uns erstmal verabschieden müssen. das letzte ist mein untergang.

    aus unserem schönen spa plan ist nichts geworden. geduscht haben wir aber noch und danach sicherheitshalber nochmal alles an wäsche gewaschen weil wir (naja eher ich) etwas angst hatte, dass wir keine sauberen majtochy haben würden. ich weiss nämlich absolut nicht wie es so in den nwt wird, laut internet gibt es da nichts. also nichts im sinne von wirklich nichts.

    heute sind wir also geduscht und mit frischer wäsche richtung norden aufgebrochen. das lief auch mit vollem tank soweit ganz gut. der norden albertas ist nicht zu empfehlen, also schön ist es nicht unbedingt. alles wunder wurde wohl in jasper und banff aufgebraucht. als wir gegen abend langsam hunger bekommen haben haben wir an einem campingplatz gehalten. auf den Campingplätzen hier arbeitet allerdings niemand. es gibt eine box, einen stift und kleine umschläge. man füllt da irgendwas aus und legt $20,00 rein und sucht sich einen platz aus und das wars. der campingplatz war an einem see und das bedeutet moskitos ohne ende. außerdem war der campingplatz komplett leer und man hat eulen und wölfe gehört. nach den bärenbegegnungen haben wir auch ein bisschen mehr angst im wald, also war auf dem campingplatz schlafen keine option. vor allem deswegen nicht, weil wir $20,00 bezahlen müssten.

    also haben wir da nur unser abendessen zubereitet: konservensuppen. die waren allerdings extrem lecker. nach einer riesen kleckerei von nico (oh ja, ich habe nicht gekleckert!!!) sind wir dann weitergefahren. leider nur nicht allzu viel.

    wir haben uns schon den ganzen tag gewundert wieso es so rauchig und nebelig aussieht und wieso die sonne so rot ist. die antwort: waldbrand. wir haben schon mehrere schilder und warnungen gesehen aber man denkt ja immer, dass das nur prophylaxe ist. in dem fall war es leider echt. der highway war also gesperrt und ein paar polizisten standen an einer „road closed“ schranke. uns wurde sehr nett erklärt wie wir nach high level kommen, einer stadt in die wir eigentlich nicht nur wollten, sondern auch mussten, da man hier nur alle 300-400 km eine tankstelle kommt. um nach high level zu kommen müssen wir eine fähre nehmen wurde uns gesagt also sind wir erstmal zur fähre gefahren. als wir durch ein gespräch mit einem echten kanadier, der immer „eh“ am ende eines satzes gesagt hat, erfahren haben, dass die fähre 24 stunden lang fährt und umsonst ist waren wir erleichtert. was dann kam war aber das kurioseste das ich bis jetzt hier erlebt habe.

    ein herr namens george hat sich zu uns gestellt und uns einige nützliche infos zu den nord west territorien gegeben. zum beispiel, dass es hier momentan quasi nicht dunkel wird. uns ist schon aufgefallen, dass es extrem spät dunkel wird. aber dass man in yellowknife noch um 12 uhr nachts draussen entspannt ein buch lesen kann hat uns schon überrascht. am 24.06. ist der längste tag, das bedeutet hier, dass es einfach garnicht dunkel wird. das schlafen wird an diesem tag wohl übersprungen. george und nico (oder „mico“, wie george sagt) haben sich auf der fähre dann unterhalten. aber wie. george kam erstmal ganz gemütlich an unser auto mit dem hinweis, dass man ja auf der fähre das auto auch gerne verlassen kann. das haben wir aber aus genau dem grund nicht getan: wir wollten eigentlich mal kurz unsere ruhe vor george haben. als george uns dann einen werbekugelschreiber seines „businesses“ zu geben („cozy corner guest house“) zu geben und anfing uns anzubieten, dass wir bei ihm im garten schlafen können wurde es amüsant. nico hat nicht so ganz verstanden was er wollte, ich leider schon. am ende des gespräches hat nico ohne es zu wissen oder es verstanden zu haben eine einladung zum barbecue mit george, seiner frau und seinen schwestern und brüdern angenommen. außerdem hat er dankend das angebot angenommen in georges garten zu schlafen und morgen früh seine dusche zu benutzen. auch als george nico den weg zu seinem haus erklärt hat hat nico sich freundlich bedankt und immer „ja“ gesagt. ich saß nur danben und war, sagen wir mal, sehr überrascht. der weg von der fähre nach high level wurde also zu einer flucht, weil nico daas alles garnicht wollte. mir hat das schon leid getan, weil das echt mega nett war.

    in dem kleinen ort den george stolz sein zuhause nennt haben wir noch schnell vollgetankt und sind weiter richtung high level gefahren, unserem eigentlichen tagesziel. nach 3 stunden sind wir dort angekommen und wurden von 5 streifenwagen mit blaulicht empfangen: high level ist aufgrund des feuers evakuiert worden. ein bisschen panisch aber auch gut amüsiert sind wir dann in die andere richtung gefahren die zum glück noch nicht gesperrt worden ist.

    nach ca. einer weitere stunde fahrt haben wir uns um 12 uhr, als es immer noch nicht dunkel war, am rand des highways zu einigen wohnmobilen auf einen „turnout“, so etwas wie eine winzige ausfahrt oder ein kleiner seitenstreifen, gesellt und dann dort geschlafen.

    es war also ein sehr turbulenter und aufregender aber vor allem langer tag.

    bis morgen liebes logbuch!
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  • Day84

    logbuch tag 2

    May 25, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 9 °C

    guten morgen liebes logbuch,

    heute geht unser abenteuer weiter.

    5 minuten nach dem aufstehen sind wir wieder unterwegs auf dem highway. an einer anderen ausfahrt haben wir gefrühstückt, konnten aber leider keinen kaffee machen weil es zu windig war und unser gaskocher dann nicht so gut funktioniert. unser erstes ziel sollte die stadt „enterprise“ sein, wo wir dann tanken wollten da es in high level nicht geklappt hat. auf dem weg dahin haben wir einen süßen kleinen picknickplatz gefunden auf dem wir dann endlich unseren ersten kaffee machen konnten. einen kaffee kaufen ist hier nicht möglich, da wir von der zivilisation absolut abgeschnitten sind. dabei wurden wir von einem extrem aufdringlichen raben (die hier etwa so groß sind wie adler) verfolgt.

    nach ein paar stunden fahrt sind wir dann in enterprise angekommen und überraschung: alles hatte zu. also der eine komische verkümmerte laden an einer einzelnen zapfsäule die ohne alles einfach nur so dastand. willkommen in der einöde.

    da wir allerdings nicht mehr so viel im tank hatten wollten wir unbedingt erfahren wo man denn hier sonst so tanken kann. auf der anderen seite war ein „highway patrol“ gebäude also sind wir dorthin in der hoffnung, dass wir dort einen menschen finden. glücklicherweise arbeitete ein netter herr dort, der allerdings sehr verschlafen wirkte. das ist wohl dem umstand geschuldet, dass wir in 5 stunden fahrt maximal 10 autos gesehen haben. er wird dementsprechend wohl nicht in arbeit versinken. er erklärte uns, dass es einen ort in 120 km gibt, dort könnten wir tanken. also ging es weiter.

    auf dem weg dahin haben wir pooh getroffen. ein außerordentlich süßer schwarzbär, siehe video. ein paar minuten später haben wir danan auch den ersten freilebenden bison gesehen, siehe zweites video. die bisons hier sind fast doppelt so groß wie die im yellowstone park. wenn der einmal anlauf nimmt (die können bis zu 60 kmh schnell laufen!) ist aber vorbei. pooh hingegen würde sich mit sicherheit mit ein paar leckerein bestechen lassen. -> edit: es waren keine bisons, sondern büffel.

    in big river konnten wir jedenfalls dann auch wirklich tanken. das hat uns allerdings ein vermögen gekostet. während ich bezahlt habe lieden die nachrichten. das feuer könnte sich heute wohl verbreiten, da sich der wind dreht. 5.000 menschen sind bereits evakuiert worden. man kriegt ein ganz anderes gefühl wenn man so etwas live erlebt und sieht. wir fahren grad schon mehr als eine stunde durch ein gebiet das komplett verbrannt ist.

    wir sind, stand jetzt, noch ca. 2,5 stunden von yellowknife entfernt. irgendwie sind wir zu schnell unterwegs. wir haben nicht mal die hälfte der zeit um und sind schon im absoluten norden kanadas. wir wollen ein plätzchen finden an dem wir mal ein paar tage bleiben können.

    in yellowknife gibt es jedenfalls nicht nur menschen, sondern auch einen walmart und sonst auch ein paar läden.

    edit: grüße aus yellowknife, gefühlt dem ende der welt. es sieht hier original aus wie in skandinavien, was echt cool ist. es ist auch wieder relativ kalt mit 11 °c. es gibt hier mal wieder einen walmi ohne parken verboten schilder auf dem parkplatz, schon mal sehr gut für uns. außer dem gibt es auch tankstellen, supermärkte und einen mc donalds aus dem ich mich grad melde. hier geht die sonne um 04:15 auf und um 22:55 unter, da bin ich aber mal gespannt. wir werden gleich irgendwann einen platz zum tiere beobachten suchen und hoffen auf noch mehr bären. später können wir dann hoffentlich entspannt auf dem walmi parkplatz schlafen.

    bis morgen logbuch! berichte über weitere tiererlebnisse folgen dann.
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  • Day328

    Bären & Nordlichter

    September 2, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 8 °C

    Auf unserer Rückfahrt vom nördlichsten Punkt unserer Reise finden wir am dem Dempster Highway in tolles Übernachtungsplätzchen an einem See. Regina bereitet eine asiatische Mahlzeit vor, Daniel hält zur Entspannung die Angel in den See, Luise baut ihr Auto für die Nachruhe um, Jens schaut sich etwas in der Natur um, als plötzlich ein ordentlicher Hecht an Daniels Angel beißt. Wir disponieren um und grillen den Lachs auf einem Lagerfeuer. Ein Weißkopfseeadler dreht auf Nahrungssuche seine Runden über den See. Ein Biber besorgt Holz für seinen Bau und schwimmt im See hin und her. Wir genießen unser Abendessen am Feuer. In der Dämmerung sehen wir einen Fuchs in der Ferne herumschleichen. Als wir langsam unser Geschirr wegräumen kommt ein neuer Besucher vorbei. Ein Schwarzbär, der wohl den Fisch gerochen hat. Zum Glück haben wir ihn rechtzeitig entdeckt. Er ist noch ca. 10 Meter von uns entfernt. Wir machen uns groß, bleiben in der Gruppe zusammen und reden mit dem Bär. Da er seine Stellung hält, räumen Regina und Luise alle Sachen zusammen. Wir fahren lieber zu einem anderen Schlafplatz, der nur wenige Kilometer entfernt ist. Dort haben wir unsere Ruhe. Als wir alle Sachen wieder sortiert haben, ist es schon nach Mitternacht. Da erscheinen die berühmten Nordlichter über unseren Köpfen. Das Spektakel der grünen Himmelsschweife dauert circa eine Stunde und obendrein sieht Regina noch zwei Sternschnuppen. Wunderschön, was die Natur alles so zu bieten hat.

    Am nächsten Tag kommen wir dann wieder bei den gastfreundlichen Arbeitern vorbei, die uns bei der Reparatur der Benzinpumpe von Luises und Daniels Wagen geholfen haben. Rentiere werden hier zwar nur zum Eigenverzehr gejagt, aber unsere neuen bekannten haben, auf Daniels nachfrage hin, etwas herumtelefoniert und etwas Rentierfleich für uns organisiert. Da sie eine Bezahlung oder andere Gegenleistung vehement ablehnen, bedanken wir uns vielfach. Wir sind voller Vorfreude auf das leckere Abendessen, welches wir in Dawson City einnehmen werden. Bis dahin sind es aber noch gut 400 Kilometer. Auf dem Weg dorthin machen wir bei schönstem Wetter noch einige Fotos der atemberaubenden Natur. Sogar ein Grizzlybär kommt uns auf der Straße entgegen. Er steht nur ca. 3 Meter entfernt vor uns. Er interessiert sich nicht sonderlich für uns denn er sucht gerade Beeren am Wegesrand.

    Den Tag lassen wir dann beim gemütlichen Abendessen in Dawson City ausklingen. Zum Rentierfleisch gibt es Süßkartoffeln und Bohnen. Das Fleisch schmeckt nach Wild und ist sehr zart. Was für ein toller Tag!
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  • Day327

    Top of the World an der Beaufortsee

    September 1, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 2 °C

    Wir haben es geschafft! Wir sind am nördlichsten Punkt unserer Reise angekommen, in Tuktoyaktuk. Ein Traum ist wahr geworden! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wir sind glücklich und genießen den Moment. Nach dem Posieren vor dem Arctic Ocean Schild stoßen wir zunächst mit dem Champagner von Luise und Daniel an, den sie extra in Argentinien für diesen Augenblick gekauft hatten. Danach ist unser Tequila dran. Wir trinken jedoch nur eine halbe Flasche, da wir Louis von der Feder-Werkstatt in Mexiko versprochen haben, ihn in Alaska zu trinken. Gut aufgeheitert geht es dann in Badesachen und ein wenig kostümiert in die Beaufort See. Nach dem erquickenden Bad im eiskalten Ocean, wärmen wir uns im Sprinty mit Glühwein wieder auf. Ein lustiges Unterfangen! Zum Abendessen gibt es Fisch & Chips mit etwas Baluga Wal und für Jens Burger von Grandma‘s Kitchen. Dort werden wir von den Betreibern ins Haus gebeten und unterhalten uns angeregt mit den Inuit / Eskimos. Sogar in deren Jagdoutfits dürfen wir mal kurz schlüpfen. Nach einem Bierchen fallen wir dann vergnügt und etwas angeheitert in unsere Betten.

    Am nächsten Morgen sind wir zwar alle etwas träge, aber der kalte Wind macht uns schnell fit. Und ja, ihr habt richtig gelesen. Der Wind weht! Das heißt Kitsurf-Action! Nach dem Frühstück geht es zur Windmessung wieder an die Badestelle zur Beaufortsee. Der Wind reicht aus. Wir ziehen uns alles, was wir an Neopren dabei haben, an, schnappen unsere großen Kites und laufen auf die Landzunge zum starten. Unser Kamerateam, Luise und Daniel, begleiten uns auf Schritt und Tritt. Dann geht es los, Jens stürzt sich zuerst ins eiskalte Nass. Wir kiten beide tatsächlich auf der Beaufortsee! Was für ein einmaliges Erlebnis! Nach einer halben Stunde muss Regina schon aufgeben. Der Körper ist noch warm, aber die Hände nicht. Sie spürt ihre Finger nicht mehr. Jens hält knapp eine Stunde durch. Er hat immer wieder in seine Handschuhe gepustet, um die Finger zu wärmen. Glücklich und zufrieden treten wir die Rückreise an.

    Hier ein Clip zum Baden und Kitesurfen im Arktischen Ocean: https://youtu.be/7GePuR_7v2c
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  • Day149

    To the top of the world

    February 6, 2018 in Canada ⋅ ☀️ -23 °C

    For work, I'm heading to the Top of the World, or as it's also known, Inuvik. I'm not sure how it named itself this, but that is the slogan for this little city on the edge of the Arctic Ocean in the Northwest Territories. It was a planned community built in the 1950s. Now, it boasts over 3000 permanent inhabitants and has a famous church that people come to see.

    To get here from Nunavut, well Igloolik specifically, is a journey. I'm on day 3 and should be landing in about an hour. The remoteness of all the towns in between mean there isn't much choice in flights. One gets canceled and you're not moving for the rest of the day. Try again tomorrow.

    I have gotten to see things I didn't know I was missing. Like trees. I have not seen a shrub or tree in 5 months. Growing up in a place where people came as tourist FOR the trees, being in barrenground surroundings is different. I saw buildings over 4 stories tall. I saw a semi truck.

    All of this was in Yellowknife, the capital of the Northwest Territories. It's HUGE. Around 30,000 people. There are roads that lead to Yellowknife so goods and services are much more readily available. There are even car dealerships there! Real highways and speed limit signs. So much pavement everywhere. I did not know I had become so used to life in Igloolik. What would someone think who had lived entirely in Igloolik to move and live in, say, Ottawa? It's one thing to know something. It's another to experience it. I knew what real markets in Asia or Africa consisted of, but there is no way to understand until you've experienced it.

    The internet! Oh god the internet!! It was so fast in Yellowknife. So incredibly fast. Pictures just popped up. Webpages loaded instantly. And this was with me just on the 4G mobile network. I cannot even remember the speed of a cable network. Faster than you can click!

    I met a friend at the hotel lounge last night and I reveled in sharing a drink with her. I reveled in seeing the menu items that had words like, "pecan", "jalapeno", "sweet potato fries".

    I also reveled in the soft soft bristles of my toothbrush this morning. In Igloolik, the mineral content (really, I don't know what it is, I just tell myself this so I don't freak out) of the water is so great that every time I go to brush my teeth, the bristles have hardened into little pillars of concrete so that you have to break them on your teeth. It is not a comforting feeling. At first I thought that somehow I'd become a failure at rinsing my toothbrush after years of managing to do a pretty good job. Only after several days of deliberate, thorough, obsessive rinsing, did I realize it was the water and not me. So, to wake up in Yellowknife and brush my teeth without first having to overcome the "crunchiness" was a lovely, appreciate pleasure.

    I've also quite enjoyed the mild -25C weather in Yellowknife. It feels great. Coming from -40C (which is also-40 F because that is where the two measures meet) with a brutal wind, -25 feels downright tolerable and nice. To be able to have my hands out for more than 30 seconds without intense pain is wonderful. To not feel as if my cheeks are being burned by a hot poker is just relaxing. In Inuvik, it's supposed to be even milder in the -teens. In Fahrenheit, that equates to about 0 or even +2/3 degrees. I have brought my bathing suit.

    So, my message to you, my friends, as I finalize day 3 of travel to the top of the world, is to look around and be thankful for that soft toothbrush, internet, and the fact you can get to Africa faster than I can get to a city in the same country as I live.
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  • Day566

    Flying over ice

    March 30, 2019 in Canada ⋅ ☀️ -1 °C

    This spring brought another exciting opportunity for me. I got to head West to work out over the sea ice of the Amundsen Gulf. I've not done much out on the sea ice so all the things the pilots and other, more experienced folks, take for granted was new to me.

    When flying, one takes some things quite for granted. For example, as a passenger on a jet, you don't often think about the fuel or calculations being made to make sure your plane has enough full, but not too much, to make it to its destination. Then, you expect that all the weather systems are well in hand and it's all safe to go when they herd you down the jet bridge. You don't have to worry too much about the loo, because 99% of the time, voila!, one is there on the plane for you! Even stocked with toilet paper most times. You may not even think of the luxury of having at least two engines. That's a real treat because if one fails, the pilot can typically land the bird safely. All while you're sipping your ginger ale (which I believe must have their highest consumption on planes cause let's be honest...who drinks ginger ale when they're NOT on a plane. No one..), someone somewhere is tracking your little dot moving across the sky.

    Enter helicopter flying in the Arctic.
    Single engine. In this case, every morning and every night, the pilot checked that engine for us all. He put the machine to bed by covering up the engine with a blanket so that it didn't freeze and get ice inside which would down us. Cold temps require a filter be on all the engines to prevent ice crystals in the fuel from entering the engine and causing failure.

    Then, there's the weather. Oh, the weather. There are no weather stations or radar reports for these areas. There is only, if you're lucky, some eyes-on-the-ground reporting from community airports sometimes hundreds of miles away. There are forecasts, but without the weather stations to inform the forecasting, their predictions are general and often not reliable (at least compared to south of the Arctic). There are apps that we use to look at winds around the area because winds can change drastically from one area to the next.....all of which we fly in. Winds can bring fog rushing in if there is open water. On the sea ice, there are often no distinguishing features for a pilot to use to navigate, such as trees, rocks, outcroppings, or buildings. Nothing. It's flat. And white. And when it's cloudy or foggy, it's flat white. Which is what will make your backside squeeze really tight while you stay quiet and cool realizing that if you crash, it will likely be fast and hard so it's all good.

    Fuel you ask? Oh that's brought in by plane to coordinates provided by the pilot or researcher weeks or months before. How do you know it's actually there, exactly where the plane company said they'd unloaded your helicopter lifeblood? Oh, cause they told you so. Trust them, right?? You don't truly know until you fly over and see for yourself. There are no refueling stations. Just 55 gallon drums of fuel sitting on the tundra at some coordinate for you to find and use. Because time is money, we don't fly in to these locations to fuel with an hour left of fuel on board. No, the pilot leaves himself/herself some wiggle room, but not much, to search for the fuel and land. So, when we can't find it, shit gets real tense real quick. Did I mention the fuel pump has both a water filter and particulate filter to make sure that no water, which may have leaked into a compromised drum, or particulates, get into the helicopter engine? Water in an working engine = engine stops working. (remember, we only have one engine...and we're in the arctic in polar bear country.....no one wants water in their fuel!).

    We are actually quite lucky and privileged in recent years to benefit from amazing GPS navigation technologies. Most recently, within the last 2-4 years, the Garmin inReach devices have hit the market. I think they have revolutionized the game. Anywhere, anytime, you can message anyone in the world. Those on the outside world, tracking our helicopter and the weather, can send messages alerting us to major weather situations that we may need to be aware of. This is critical because before, there was some sat phone usage, but you had to call from a phone and they are very difficult and cumbersome to use while flying. Additionally, every time you send a message on the InReach, it attaches your location. Thus, we have the helicopter's on-board GPS signal and the InReach device to help make sure we are located if there is an emergency. Having multiple ways to send distress signals brings great peace of mind. We also have survival gear in the helicopter. Sometimes you just can't get through the weather and you have to wait it out. I haven't had to do this, but most pilots, have at some point, had to land and wait for better weather. You want to be prepared.

    After all of that, and making sure all the safety equipment is working, the pilot has to keep us safe while flying for hours and hours per day. Every landing on uneven snowy surfaces where snow blows up and obscures his vision. Every landing on ice to pick up data. And every chase, extremely low to the ground, to snag a sample from an animal. What could possibly go wrong?
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  • Day159

    Inuvik

    February 16, 2018 in Canada ⋅ ⛅ -16 °C

    After 3 days, I made it to Inuvik and I was not disappointed. Recently, an extension of the road, which is partly on ice, was finished to Tuktoyaktuk (yep, it's as fun to say as it is to read!) so Inuvik sees tourism in the summer and now winter.

    As I mentioned before, the town has about 3200 people. Unlike Nunavut communities, there is road access to Inuvik. The difference that makes is profound. Whether it's a 'good' or 'bad' difference is debatable.

    There are many clear effects of being "accessible" for so many years. There is a lot of diversity. The Aboriginal/Native/Inuit/Inupiat people do not make up a majority of the inhabitants. There are people from everywhere up there. Everyone speaks very good English. Again, it depends on your end goal as to whether this is positive or negative.

    Personally, I was having a ball walking on sidewalks and having a library to wander into. I enjoyed such conveniences as a convenience store. Yes, those little entities that have nearly anything you'd want and need for your convenience at any time of the day. I stood around like the Clampett's on their first foray into Beverly Hills. There was cinnamon spice tea, black beans, whipped cream and other such luxuries. Coriander spice. A bit overwhelming actually. I dragged myself out with only about $30 of "conveniences". lol

    The town also boasted some of the creepiest friendly people I've ever met. I was starting to expect to be ushered into the famous church and invited to drink the KoolAid or something. I do not think I passed one person on the street that did not either smile or vocally say hello. Again, a little overwhelming. I mean, I'm kinda used to that stuff from growing up in the famously hospitable U.S. south, and even I was freaked out. However, it did have a great side effect....I smiled in return and thought, "Wow, what a fun little town." lol.

    Compounding all these great little hellos and conveniences was the fact that it was WARM! I didn't wear my parka, ski pants, mitts, or neck gaiter once the whole week. I was able to move freely and happily about in my hiking boots and fleece with down zip up. This is big yall!! I felt so free and light! To be able to just walk out the door without making a federal project of getting protected (I don't think the work "dressed" fits here---it's really much more about protection).

    Each morning I made my way to a nearby restaurant. Yes, RESTAURANT! With like, real glasses and menu options. I had the eggs benedict basically every single day. One day even with fruit! I made myself sick on the cherry tomatoes brought in for our afternoon snack during the meetings. They were so good that after putting a normal reasonable amount on my plate, I slunk back to the back of the room and proceeded to gorge myself on them like a starving chipmunk. Apparently, they are acidic. Apparently, pH balance of your stomach is a thing. Ouch. But so YUM.

    Stuck in Inuvik an extra day because of lack of flights, I explored their interpretive walking tour and met more friendly people, had lunch with the elders and got invited into a cribbage tournament.
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  • Day244

    Twin Falls

    August 28, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

    We left early that morning and crossed the boarder (Alberta - North West Territories and the 60st parallel) before breakfast. At the visitor was an overwhelmingly nice lady presenting this rarely inhabited province of Canada. And there are so many things to discover! After that we continued driving - until our tank was empty. Of course we decided against (!) filling up yesterday, because it should have been enough (Karma I guess). Well, we have a bit of spare gas - and 60km left to the next gas station. We’ll see. Shortly after filling the gas we have into the car, we stopped at Alexandra Falls and Louise Falls for breakfast. Priorities. 😉
    *****
    Wir fuhren früh los und es ging über die Grenze (Noth West Territories und den 60sten Breitengrad) vor dem Frühstück. Im Besucherzentrum begrüßte uns eine sehr herzliche Dame, die uns diese dünn besiedelte Provinz begeistert vorstellte. Und es gibt hier so viel zu sehen und entdecken! Danach fuhren wir weiter - bis der Tank leer war. Wir hatten uns am Tag zuvor dagegen entschieden (!), den halben Tank aufzufüllen, da wir eigentlich der Anzeige mehr als genug gehabt haben sollten (Karma wahrscheinlich). Nun ja. Wir hatten noch eine Gallone mit, mit der wir auffüllten noch bis zu den Alexandra Falls und Louise Falls fuhren - fürs Frühstück. Manche Dinge haben Priorität. 😉
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  • Day247

    Last night in Hay River

    August 31, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 10 °C

    The Wood Baffalo National Park was great. Wie hiked and even saw a black bear (out of the car)! So the long drive was worth it. Nevertheless we came back to Hay River that day. We read online that the northern lights should be really active during that night, but at some point we were tired and it was cloudy, so we went to bed. But then!! Wow! I am still so lucky that I woke up at 1.40am and looked outside the window. It was spectacular! The lights were dancing! You could actually see green and yellow and even a little red in the lights (like on the photos, which were taken with a mobile phone!!!). It was magical. And I am so happy, that we got to see them. :)
    *****
    Der Woodbuffalo Nationalpark war echt super. Wir wanderten am nächsten Tag und haben sogar (aus dem Auto) einen Schwarzbären gesehen! Die lange Fahrt war es also (doch) wert gewesen. Wir fuhren noch nach Hay River zurück an dem Tag. Online hatten wir nachgesehen, dass die Nordlichter in diesen Nächten besonders aktiv sein sollten, aber irgendwann waren wir abends dann doch so müde, dass wir ins Bett gingen. Es war auch bewölkt und na ja... Aber dann! Ich wurde (glücklicher Weise) um 1.40Uhr nochmal wach und schaute aus dem Fenster. Es war spektakulär! Die Lichter tanzten über den Himmel, man sah verschiedene Farben - grün, gelb, sogar rot! (So, wie auf dem Fotos, die übrigens mit dem Handy gemacht wurden.) Es waren magische Momente. Und ich bin immer noch glücklich, dass wir sie erlebt haben. :)
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  • Day248

    Lady Evelyn Falls

    September 1, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

    It was a cold, grey day at Slave Lake, so we continued driving to the Lady Evelyn Falls near Kakisa. We were told, that we could actually go behind the falls, so we went down to check. There was an easy „normal“ way to hike down or the option to climb down the wall (there were ropes to use). We decided for the more adventurous way and climbed down, which made me finally „wake up“ at that day. So then we searched our way and found it! It was wet, but I was so happy we did it! Standing behind (the beginning) of waterfalls, feeling the power the water has there is fascinating. Amazing!
    *****
    Es war ein kalter, grauer Tag am Slave Lake, also machten wir uns auf den Weg zu den Lady Evelyn Wasserfällen in der Nähe von Kakisa. Uns wurde gesagt, dass man hinter die Wasserfälle gehen kann und wir wollten schauen, ob das stimmt. Es gibt einen „normalen“ Weg, den man nach unten nehmen kann. Die andere Option ist, an Seilen eine Wand herunter zu klettern - und wir nahmen die abenteuerliche Route (was mich endlich wach machte an diesem Tag). Dann suchten wir den Weg hinter die Wasserfälle und tatsächlich! Das geht! Man steht dann am Beginn des Wasserfalls „dahinter“, wird nass und ist glücklich! Überglücklich, diese Kraft zu beobachten und fasziniert, dass man da wirklich steht.
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You might also know this place by the following names:

Northwest Territories, NT, Territoires du Nord-Ouest, Territórios do Noroeste

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