Canada
Piper Park

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Travelers at this place
    • Day19

      Wanderung zum Abyss

      May 2 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

      Mit dem Truck ging es dann wieder in die Nähe von Nanaimo zu „The Abyss“, einem großen Riss in einem noch größeren Felsen. Vermutlich ist er irgendwann durch den Kohleabbau entstanden. Die Wanderung war sehr angenehm, man hatte immer wieder schöne Aussichtspunkte und die Strecke war sehr vielseitig. Nach Zehn Kilometern war die Runde dann geschafft und wir sind zurück nach Nanaimo, wo ich im Thrift Shop noch einen gebrauchten Schlafsack gekauft habe. Anschließend habe ich Alessandra wieder am Hostel angesetzt, wo sie noch eine Nacht bleiben wollte. Ich bin dann weiter ins nördliche Nanaimo gefahren.Read more

    • Day39

      Ausflüge auf Gabriola Island

      May 22 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

      Folgende Ausflüge haben Zie und ich auf Gabriola Island gemacht:

      6.5. mit dem Rad ins Zentrum zum Einkaufen
      7.5. mit Will und den Kids zum anderen Grundstück und danach zum Strand
      9.5. Radtour über die Insel und entlang der Nordküste
      10.5. mit Todd und Kids zu Malaspina Galleries zum Sonnenuntergang
      16.5. Wanderung mit dem Hund Bodie zur Ciderfarm und zum Strand im Süden
      17.5. Spaziergang mit Bodie zum See
      20.5. zur Feuerwache und Rettungswache, Boot von einem Kumpel ins Wasser gelassen und eine kleine Bootstour zum Hafen gemacht
      21.5. Valdes Island Ruxtons Geburtstag
      22.5. Cider Tasting auf einem Orchard, Radtour ins Zentrum zum Restaurant zum Abschiedsessen mit Zoe
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      Traveler

      😍

      5/25/22Reply
      Traveler

      Ja das war echt hammer schön!😍

      5/25/22Reply
      Traveler

      Wow - wunderschön 😍

      5/26/22Reply
      Traveler

      Jaaa🥰

      5/26/22Reply
       
    • Day18

      Nanaimo

      May 1 in Canada ⋅ ☁️ 11 °C

      Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück habe ich mich von Sarah und Alice verabschiedet. Über eine App hatte ich vorher schon eine Fahrgemeinschaft gefunden, mit der ich nach Nanaimo fahren konnte. Ich wurde vor der Haustür abgeholt und direkt am Hostel abgesetzt, besser ging es nicht. 🤗
      Nachdem ich mein Gepäck im Hostel abgegeben hatte, habe ich mich auf den Weg zum Hafen gemacht. Von Nanaimo legen sehr viele Fähren zu größeren und kleineren Inseln, aber auch zum Festland ab. Zuerst bin ich Richtung Süden zum Petroglyph Provincial Park gelaufen, wo ich eher durch Industriegebiete und ärmere Viertel gelaufen bin. Danach bin ich zurück zur Downtown von Nanaimo und dort ins „Old City Quarter“, wo ein paar hübsche Häuschen standen. Anschließend ging es in einen Park direkt am Wasser und dort die Uferpromenade entlang. In einem Diner habe ich dann Piroggen gegessen, was in Kanada irgendwie ein super beliebtes Gericht ist, die sind aber auch echt lecker…😋😄
      Ich konnte dann endlich ins Hostel einchecken. Es gibt nur Viererzimmer, was eine ganz angenehme Größe ist, und mit zwei von den Mädels habe ich mich direkt auch sehr gut unterhalten, eine Kanadierin und eine Deutsche. Mit der deutschen Backpackerin habe ich auch zusammen abends gekocht, danach sind wir dann wieder aufs Zimmer. Dabei hatten wir sehr interessante und lehrreiche Gespräche über verschiedenste Themen, wie zum Beispiel Bärenbegegnungen, das Leben in Whistler und anderen kanadischen Städten, Fortbewegungsmöglichkeiten und vieles mehr. Nach einem anstrengenden Tag mit viel Input geht es jetzt relativ früh zu Bett.
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      Traveler

      Wie cool! Da sieht’s echt hübsch aus 🥰

      5/3/22Reply
      Traveler

      Ja, obwohl Nanaimo mich insgesamt noch nicht so überzeugt hat. Hat nicht so richtig Flair…

      5/3/22Reply
      Traveler

      Über Nanaimo fährt meine Brieffreundin immer rüber zum Festland nach Coquitlam. Dort hat ihr Mann eine Zahnarztpraxis…

      5/3/22Reply
       
    • Day21

      Bye Nanaimo, Hello Gabriola Island

      May 4 in Canada ⋅ ☁️ 10 °C

      Heute Morgen bin ich wieder früh aufgewacht, die Nacht im Auto war etwas besser als die letzte. Kurz frisch gemacht im Klohäuschen, dann den Mietwagen abgegeben und ins „Vault Café“, das mir eine andere Reisende in Victoria empfohlen hatte. Das Café hatte eine wunderschöne Atmosphäre und der French Toast und Chai Latte waren mega lecker. Während des Frühstücks hat mir dann auch meine Hostfamilie geschrieben, dass ich schon einen Tag früher kommen kann. Also ein perfekter Start in den Tag!
      Ich wurde dann von der Mietwagenfirma, wo ich noch mein Gepäck untergestellt habe, in die Nähe des Fähranlegers gefahren. Dort habe ich mich nochmal in ein Café gesetzt, einen Meeresfrüchtecrêpe gegessen und auf meine Fähre gewartet. Dann ging es endlich los: eine süße kleine Fähre, mit zwei Autoetagen, dieses Jahr erst in den Betrieb gegangen. Die Fahrt hat nur 20min gedauert. Nach fünf Minuten Wartezeit hat Jen(Jennifer) mich an der Fähre abgeholt und zur Farm gefahren. Dort hat sie mir den Wohnwagen gezeigt, in dem ich schlafen werde und wir waren schnell die vier Pferde füttern, weil sie danach direkt weiter zu einer Sitzung musste, bei der auch Will mit dabei war. Ich hab noch die andere Workawayerin kennengelernt: Zoe aus Thüringen. Dann noch schnell geduscht bis die zwei Kinder mit Todd aus dem Kindergarten zurück kamen. Und das ist dann auch schon die ganze Familie: Jen (Mama und Paramedic), Will (Papa und Firechief), Todd (Will’s Cousin, arbeitet im Kindergarten und passt oft auf die Kids auf), Ruxton und Ophelia (die Kinder), zwei Hunde, vier Pferde, Hühner und mal gucken was/wen ich sonst noch so kennenlerne. Die Kinder sind super offen und kontaktfreudig. Nachdem auch Jen und Will von der Sitzung zurück waren, haben wir alle gemeinsam geschnibbelt, während Jen gekocht hat: Polenta mit diversen Beilagen, super lecker. Danach haben Zoe und ich abgewaschen, während die Kinder bettfertig gemacht wurden. Jetzt endlich wieder auf einer vernünftigen Matratze schlafen, morgen werden wir in die ganzen Abläufe eingewiesen.
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      Traveler

      Hi Nane, das sieht doch alles gut aus. 👍 dann viele schöne, neue Eindrücke und wieder "erholsame " Nächte .....Liebe Grüße aus dem Drosselweg

      5/5/22Reply
      Traveler

      Danke 😊, erste Nacht war super 😄

      5/5/22Reply
      Traveler

      Hallo Nane, wie spannend, was du alles erlebst🤗 das ist ja eine große Familie, wenn man die Tiere dazu zählt.

      5/8/22Reply
      2 more comments
       
    • Day14

      Entspannung pur

      August 25 in Canada ⋅ 🌙 21 °C

      Nachdem wir uns gestern verausgabt hatten und für unsere Verhältnisse viel zu spät im Bett waren, schliefen wir heute aus! Und zwar so richtig lange bis 11 Uhr.
      Eigentlich war unser Plan, zu Fuß in die Stadt zu laufen und diese zu erkunden, doch es war viel zu warm und drückend draußen. Daher entschieden wir uns spontan, in eine nahe gelegene Mall zu fahren. Bemerkenswert, wie weit diese runtergekühlt werden. Da frier ich ab und an. Für den nächsten Ausflug brauche ich ne lange Hose und Jacke.
      Bei einem gemütlichen Frühstück entschieden wir uns heute noch mal zu grillen. Natürlich wieder heimischen Lachs mit Toastbrot und Kräuterbaguette.
      Und so sitzen wir hier im Garten unserer Unterkunft, genießen die kühle Abendluft, verdauen das leckere Essen und bemerken, dass wir kein einziges Foto geschossen haben. Das geht natürlich nicht. Daher noch schnell eins von der Umgebung gemacht.
      Morgen geht's wieder ab in die Natur.
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      Traveler

      Der Grill ist einfach monströs . . . 😎

      8/26/22Reply
       
    • Day15

      Nanaimo & The Old City Quarter

      August 26 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

      In Nanaimo starteten wir am Maffeo Sutton Park. Hier stehen in großen Buchstaben der Stadtname neben Spielplätzen, Liegeflächen und einem toll angelegten See mit Terrassen. Anscheinend hat sich jemand richtig Gedanken gemacht, was Einheimische und Tourist:innen gefallen könnte. Weiter am Wasser entlang gelangten wir zum Hafen. Hier starten gefühlt alle 30 min ein Wasserflugzeug - man ist das laut. Mit einem leckeren Eis in der Hand verweilten wir kurz und schauten uns die unterschiedlichen Boote im Hafen an. Zwei große Yachten hatten auch angelegt.
      In der Innenstadt liefen wir wahllos ein paar Straßen entlang und kamen zufällig im Old City Quarter an. Hier sind auch viele unterschiedliche, kleine, regionale Läden angesiedelt. In einem niedlichen Café machten wir eine kurze Pause. Leider waren wir kurz vor ihrer Schließzeit 15:30 Uhr da, sodass wir schnell wieder aufbrechen mussten.
      Um 17 Uhr fanden wir uns im Old City Station Pub zum Schauen des dritten Preseason Spiels der Seahawks ein. Leckere Nachos, Tacos und eine Bowl begleiteten uns beim spannenden Spiel. Eigentlich hatten wir der Bedienung gesagt, dass wir nur auf einem der gefühlten 10 Bildschirme das Spiel schauen wollen. Schließlich laufen parallel Spiele der Torontoer Mannschaften in Baseball und Football. Doch die Technik scheint nicht beherrscht zu werden und so können nun auf allen Bildschirmen die Seahawks bestaunt werden. Interessanterweise gab es keine Beschwerden von den älteren Herren an der Bar, die dem Baseballspiel gebannt folgten. Sie verließen einfach die Bar. Hoffentlich warten sie nicht irgendwo auf uns.
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    • Day12

      New Castle Island Day 3

      August 10 in Canada ⋅ ⛅ 21 °C

      Heute starten wir um 11.00 Uhr nach New Casle Island mit Hima, der Gastschwester von Olivia. Vom Hafen ging es mit einer kleinen Fähre ca. 5 Minuten zur Insel New Castle Island. Eine unbewohnte Insel und im Besitz der First Nation. Mit den ausgeliehenen Kajaks ging unser kleines Abenteuer los. Drei Single und ein Tandem für die Oldies. Im Hafenbecken paddelten wir entspannt und genossen die Aussicht auf die Wasserflugzeuge. Sogar ein paar Otter und Seesterne (Starfish) haben wir gesehen. Vielleicht war es für den einen oder anderen etwas zu langweilig. Am Ende des Hafens entschieden wir uns nicht umzukehren, sondern die Insel einmal zu umrunden… ab dem Zeitpunkt wurde es abenteuerlich! Wir fuhren auf offener See, die Wellen wurden höher, der Wind stärker und der Weg bis zum Ziel schien endlos. Es wurde immer wackeliger. Das Tandem hatte am meisten zu kämpfen. In der letzten Kurve vor dem Ziel verlor es den Kampf gegen die Wellen und wir flippten…. Wir wollten schon immer eine Eskimorolle wagen… aber wir gaben nicht auf und kämpften uns zurück aufs Boot. 10 Sekunden und eine Welle später lagen wir wieder im Wasser! Und das Boot war fahrunfähig. Mist! Laura und Olivia sahen die Situation aus der Distanz und wussten, Hilfe wird benötigt. Nach der erfolgreichen Rettungsaktion, Heli wurde nicht gebraucht 🤣🤣🤣, saßen wir mit einem Glas Wein mit Nikki, Dan, Jeff und Hima auf unserer Terrasse und konnten über den Tag soooo viel lachen!Read more

      Traveler

      Ach cool 😎 gut, das die Oldies gerettet wurden und alles gut gegangen ist . Es war ja auch sicher eine geplante Show Einlage ??? 😂

      8/16/22Reply
      Traveler

      🤣🤣🤣

      8/16/22Reply
      Traveler

      Was für ein Abenteuer??

      8/16/22Reply
      3 more comments
       
    • Day116

      Von Horseshoebay nach Vancouver Is

      August 21 in Canada ⋅ ⛅ 22 °C

      Ein paar Blogeinträge und Internetrecherchen später verlassen wir den Campingplatz in Vancouver nach 3 Tagen wieder. Heute wollen wir mit der Fähre nach Vancouver Island fahren. Diese Fähre muss nicht vorgebucht werden. An der Abfahrt zum Fährterminal sind Schalter, ähnlich wie an österreichischen Mautstationen, wo man Tickets kaufen kann. Ca. alle 2h legt eine Fähre ab um die Fahrzeuge und Passagiere vom Festland auf die Insel und retour zu bringen. Eine Fahrt kostet etwa 90 Euro für 2 Personen und das Auto. Wir haben heute wieder einen sehr warmen Sommertag und daher tolle Weitblicke auf unserer Fahrt von Horseshoebay nach Nanaimo. Nach einer zweistündigen Fahrt kommen wir auf Vancouver Island an. Wir fahren zuerst nach Downtown Nanaimo und spazieren am Meer entlang, durch den Hafen und wieder zurück. Eine kleine ruhige Stadt. Im Hafen gibt es ein paar Restaurants, die gut besucht sind. Nach dem kurzen Spaziergang fahren wir in Richtung Norden. Wie schon erwartet ist das „wilde“ Campen hier auf der Insel nicht ganz so einfach
      wie im Norden von Kanada und in Alaska. Aber wir sind sicher, dass wir irgendwo ein Plätzchen
      finden werden.

      Kurz nach Nanaimo machen wir noch einen Stopp im Pipers Lagoon Park. Die Sonne geht gerade
      unter und es herrscht eine wundervolle Lichtstimmung. Viele Menschen sind noch im Meer baden oder genießen einfach die Natur. Leider darf man hier nicht über Nacht stehen bleiben, deshalb fahren wir noch ein Stück weiter. Mittlerweile ist es schon finster und deshalb entscheiden wir uns für einen einfachen Stellplatz gleich hinter einem Canadian Tire Geschäft in Parksville.

      Am nächsten Morgen ist unser erstes Ziel der Qualicum Beach. Ein langer heller Strand nördlich von Parksville Hier sieht es aus wie auf Hawaii und es soll angeblich gratis Warmwasserduschen geben. Wir wollen am Strand eine Runde laufen gehen und mit warmen Duschen nebenan ist das natürlich perfekt.
      Es ist schon 10 Uhr als wir loslaufen und da es heute wieder sehr schön ist, ist es bereits sehr sehr heiß. Die Laufstrecke verläuft leider auch nur kurz direkt am Strand und geht dann direkt neben der Straße weiter. Total verschwitzt und aufgeheizt nach 10 Kilometer im Wohlfühltempo gehen wir voller Vorfreude zu den Duschen. Sie sind jedoch für die restliche Sommersaison wegen Personalmangel geschlossen. Da muss wohl oder übel die eiskalte Outdoordusche herhalten. Herrlich erfrischend, zum Glück ist es heute so heiß.

      Das Wetter ist heute einfach traumhaft und wir genießen das Meer und den Strand, essen direkt am Strand zu Mittag und als dann immer mehr Wolken aufziehen fahren wir zurück nach Parksville zum Canadian Tire. Wir möchten heutr gerne die Reifen umstecken lassen. Also die vorderen Reifen nach hinten und die hinteren
      Reifen nach vorne und auch die Bremsen kontrollieren bzw. inspizieren lassen. Leider haben sie für heute keinen freien Termin. Wir bekommen den Tipp, einen Ort weiter nach Courtney zu fahren, denn dort gibt es den nächsten Canadian Tire. Wir sind überrascht wie viele es hier auf der Insel gibt und wie viele Supermärkte und Fastfood Ketten hier auf der Insel sind. Auch der Sprit ist Gott sei Dank ein wenig billiger als in Vancouver. In Courtney fahren wir direkt zum OK Tire und das Reifenumstecken wird sofort erledigt.
      Die Bremsen sind in Ordnung und sollten noch weitere 10tsd Kilometer halten. Auch die Reifen sehen noch sehr gut aus. Die Burschen von der OkTire Firma versuchen sogar einen Ölfilter für uns aufzutreiben, damit wir den Ölwechsel auch noch gleich bei ihnen machen lassen können. Leider sind die Ersatzteile für europäische Fahrzeuge hier in Nordamerika nirgendwo zu
      bekommen, denn unser europäisches Fahrzeug ist natürlich in Kanada nicht gelistet ist und deshalb wissen sie nicht einmal welche Filter für unser Fahrzeug zu verwenden wären. Früher oder später müssen wir uns wohl ein paar Verschleißteile fürs Auto plus Eiszapfenzuckerl und Gummibärchen mit der Post schicken lassen. 😃😉
      Nun ist es endlich Zeit und wir gehen zum gemütlichen Teil des Tages über. Ein paar Kilometer weiter finden wir einen Provincial Campground mit Stellplätzen direkt am Meer. Lieder ist die Sonne schon fast weg als wir ankommen, aber wir genießen es hier trotzdem sehr. Manchmal sieht man hier sogar mit etwas Glück Wale vorbeischwimmen. Heute sieht man aber leider keine. Dafür spielen wir noch eine
      Runde Frisbee und bewundern den nächsten grandiosen Sonnenuntergang und später den
      prachtvollen Sternenhimmel.
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    • Day12

      Auf nach Nanaimo

      August 23 in Canada ⋅ ☀️ 23 °C

      Und erneut wechseln wir unsere Unterkunft: Von der kleinen Hafenstadt Victoria ging es für uns in die noch etwas kleinere Hafenstadt Nanaimo. Da wir früh aufgestanden waren, kauften wir noch schnell im lokalen Supermarkt ein paar Leckereien, fuhren in den nur wenige Minuten entfernten Goldstream Provincial Park und frühstückten auf den dort stehenden Campingtischen. Zunächst saßen wir alleine an einem der rund 40 Tische. Doch schnell kamen auch andere Gäste und bereiteten ein richtiges Barbecue zu. Neben gegrillten Hamburgern, Gemüsespießen und Hotdogs sahen unsere belegten Bagels etwas fehl am Platze aus. Lecker waren sie dennoch und auch schneller verputzt als das Patty gar! Beim anschließenden Verdauungsspaziergang durch den Park beobachteten wir kleine einheimische Vögel und naschten ein paar Brombeeren von den Sträuchern am Wegesrand. Einige waren schon reif, andere noch ein bisschen sauer. Da der Park durch den Highway in zwei Hälften geteilt ist und man von einer in die andere Hälfte nicht einfach wechseln kann, waren wir schnell mit unserer, der kleineren Hälfte durch und fuhren weiter.
      Nächster Halt: Malahat SkyWalk - ein 600 m langer Baumwipfelpfad, der in einer spiralförmigen Ausguck Plattform 250 m über NN endet. Da Matthias immer noch Höhenangst hat, ging ich alleine los, um diese tolle Aussicht zu genießen. Entlang des Weges konnte ich schon die Natur mit ihren riesigen Bäumen genießen. Der Waldgeruch ist hier ganz anders als in Deutschland, viel intensiver und irgendwie auch angenehmer. Bei der Spirale angekommen, ging ich Windung um Windung nach oben. Bemerkenswerterweise ist der gesamte Weg ebenerdig und somit für alle Altersklassen und ggf. vorhandenen Einschränkungen machbar. Ich fand es auch toll, keine Treppen steigen zu müssen! Ganz oben ist der Ausblick auf Finlayson Arm, Saanich Peninsula und Mount Baker einfach atemberaubend. Dank des herrlichen Wetters konnte ich super weit schauen. Schade finde ich, dass es keine Skyline-Beschreibungen à la "Und hier sehen Sie xy" gibt. Scheint etwas Deutsches zu sein - wusste ich vorher auch noch nicht. Da oben stets ein:e Angestellte:r herumläuft, konnte ich einfach fragen. Bei meiner zweiten Runde oben sah ich plötzlich zwei große Vogel ihre Kreise ziehen. War gar nicht so einfach, diese vor die Kameralinse zu bekommen. Doch ich hatte Glück. Da ich nicht wusste, welche Vögel das waren, ging ich nochmal zum Guide: Turkey Vulture (Truthahngeier - die ursprüngliche, ungezüchtete Version Vogel) mit ihren prägnanten roten Köpfen. Oben am Himmel sehen sie toll und anmutig aus. Bilder bei der Suchmaschine meines Vertrauens zeigen einen hässlichen Geier - dann doch lieber nur die Ansicht von weit oben.
      Runter vom Turm geht es über eine Rutsche oder den ganzen Hinweg wieder zurück. Ich hab natürlich die Rutsche genommen, wobei die Gruppe vor mir mit ihrem Geschrei die Fahrt hinunter schon ein mulmiges Gefühl bereitete. Doch zum Glück ließ ich mir den Spaß nicht entgehen. Das Gefälle in der Rutsche war größer als gedacht und so war ich die 20 Höhenmeter schnell unten.
      Der Weg zurück zu Matthias und dem Ausgang ging sehr fix und so konnten wir endlich nach Nanaimo fahren. Unsere Unterkunft ist sehr nah am Hafen in einem Einfamilienhaus. Wir beziehen das gesamte Souterrain und haben somit sehr viel Platz. Außerdem dürfen wir Whirlpool und Grill benutzen. Somit stand für uns direkt fest, dass wir zum Abendessen grillen. Im Supermarkt um die Ecke holten wir uns ein Stück vom heimischen Lachs, Kräuterbutter, Salat und Brot (leider nur Toastbrot - ich vermisse eine bissfeste Brotkruste schon jetzt!) und ließen den Abend genügend im Garten ausklingen. Mit gefülltem Magen war der Plan für morgen schnell geschmiedet: Wir fahren nach Ucluelet.
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      Traveler

      Das mit dem intensiveren Waldgeruch hatte ich auch so empfunden. Ist irgendwie auch immer eine ganz andere Art Wald, als bei uns und vlt daher interessanter :)

      8/24/22Reply
      Traveler

      typisch Ami viel zu groß der Grill.

      8/24/22Reply

      Sehr geil 😋 [Rob]

      8/28/22Reply
       
    • Day13

      Goodbye Vancouver Island

      September 24 in Canada ⋅ ⛅ 17 °C

      Nach fast 4 Stunden Fahrt auf dem Highway 19 sind wir wieder in der Zivilisation angekommen! Heute geht unsere Fähre zurück nach Vancouver😩 Echt Schade den VI ist wirklich traumhaft schön gewesen! Wir haben manches Abenteuer erlebt und freuen uns schon auf die 2.Runde in den Rockies! Hoffentlich spielt dieses Mal das Wetter mit! 😉 Wäre auf alle Fälle schön wenn wir nochmal die Rockies ohne Nebel und Regen erleben könnten 😀Read more

    You might also know this place by the following names:

    Piper Park

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