Canada
Quebec

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189 travelers at this place:

  • Day14

    kurzer zwischenstand

    March 16 in Canada ⋅ 🌨 2 °C

    falls ihr ein Kabinett der Kuriositäten und gruselheiten besuchen wollt hab ich einen super Tipp für euch: Bucht euch in verschiedene günstige airbnbs ein.
    🌚🌚🌚🌚
    Wir haben bis jetzt schon so lustige und komische sachen erlebt und gesehen. Das airbnb in dem wir seit gestern bis Montag morgen sind ist Gott sei dank grad leer. Da wir außerhalb der typischen saison angefangen haben finden wir grad noch sehr spontan sehr günstige und sogar ganz annehmbare Übernachtungsmöglichkeiten. Hier sind wir jetzt in einem Haus in Quebec für 20€ die Nacht (für beide!) und bekommen sogar Frühstück und (erstaunlich guten) kaffee. Als Krönung ist der Typ dem das gehört heute Nacht weggefahren, ironischerweise nach Montreal. Sodass wir hier ganz ungestört sind.

    Außerdem besteht eine reelle Gefahr dass man uns nicht mehr versteht wenn wir zurückkommen. Ich vermute dass wir aufgrund der Riesen Umstellung als schockreaktion eine eigene sprach entwickelt haben. 😂😂😂

    Heute steht auf dem Plan:
    ➡️ Schuhe besorgen (unsere normalen Sportschuhe sind nichts für das Wetter, überall geschmolzener Schnee, wir sind jeden Tag mit nassen Schuhen rumgelaufen)
    ➡️ in den parc national de la jacques-cartier eine wanderroute ablaufen
    ➡️ zum Montmorency-Fall (wieder mal ein Wasserfall)

    Wer Nico kennt weiß was bei Solchen Unternehmungen dringend zu beachten ist: snacks einpacken!

    Die Landschaft ist jedenfalls bei Schnee unveschreiblich schön. Gestern haben wir einen kurzen Zwischenstopp auf dem Weg von Ottawa nach Quebec in einem großen Park gemacht und haben ein extrem nettes und freundliches kanadisches Ehepaar getroffen. Die beiden sind bereits in Rente und haben auf einen 8 Monate alten braunen Labrador aufgepasst. Wir sind zusammen eine Stunde durch den Wald gelaufen, Wahnsinn wie nett die Menschen hier sind.

    🌚🌚🌚🌚
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  • Day26

    oh montreal

    March 28 in Canada ⋅ ☁️ 5 °C

    Mein Motto: Licht aus Wasser Marsch!
    Gestern Abend habe ich ganz gemütlich die Küche unter Wasser gesetzt... ja was man halt so macht. In Deutschland würde das Wasser doch irgendwann abfließen oder?? Das Wasser in der Küche hier lief und lief und ich habe es einfach vergessen und nicht mehr gehört weil die Waschmaschine und der Trockner in der Küche liefen, beide Baujahr 1952.

    Da dachte ich schon ok das wars mal wieder wirklich, schnell alles mit allen auffindbaren Handtüchern versucht aufzufangen, was dazu führte dass wir keine mehr hatten, die schnell danach gewaschen und wieder getrocknet damit wir morgens wenigstens duschen konnten 🌚

    Am Morgen dann direkt der nächste Schock.. während eines 1,5 stündigen englischsprachigen Telefonmarathons aufgrund einer 1,000$ zu hohen Abbuchung auf meinem kreditkartenkonto stellte sich raus: das ist richtig so. Am Telefon wurde uns gesagt wieviel die Versicherung für das Auto kosten würde, das war bekanntlich ja ein großes Problem. Nico hat $ 2,200 verstanden, es waren aber $3,200. den Schock zu verdauen kostete uns 2 Stunden. Und $1,000.

    Die Dame von der Versicherung ist hörbar indischer Abstimmung und es war mehr als unmöglich sie wirklich zu verstehen... shit happens.

    Zu allem übel sagt unser Auto uns, dass es einen Ölwechsel haben möchte. Klar soll es kriegen!

    Wir machen uns jetzt, 12 Uhr mittags, nun endlich geduscht, geschockt und belehrt auf um die Stadt zu erkunden.

    In dem Sinne, macht’s gut!

    Eure immer nach etwas billigerem suchenden und sich nur noch Filterkaffee gönnende

    Heulsuse Pfefferlise und Nico, der mit dem Begriff „Ölwechsel kanada“ bei Google eine Werkstatt (In einem französischsprachigen Teil) in Kanada sucht🖖🏼🖖🏼🖖🏼🌚🌚🌚
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  • Day28

    update

    March 30 in Canada ⋅ 🌧 3 °C

    so verflucht ist die Stadt -vielleicht- doch nicht. wir können schon morgen Abend in das airbnb, das hoffentlich nicht so schrecklich ist und eine Waschmaschine hat, in dem wir bis Mittwochmorgen bleiben - von wo aus wir dann nach NEW YORK CITY aufbrechen und nicoletta treffen 💘🙏🏻

    Morgen gehts auf zum Ölwechsel und danach in unsere neue Bleibe, diese Nacht wird es 8-9 Grad warm im Auto wird es also noch gemütlicher.

    Wir haben echt Glück, das Bett ist so Todes gemütlich geworden 🥰🥰🥰🥰

    Übrigens kann es sein dass einer von beiden nicht zurückkommt, vielleicht auch beide, weil wir uns gegenseitig vorher umgebracht haben 😂😂 Kuss geht raus 💘💘💘💘💘❤️❤️❤️❤️
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  • Day31

    montreal 2.0

    April 2 in Canada ⋅ ⛅ 4 °C

    die letzten tage waren mal wieder sehr nervenaufreibend und ärgerlich- leider.

    nachdem wir sonntag abend in das airbnb eingecheckt haben ist uns etwas gravierendes aufgefallen: es war quasi leer. die bilder der wohnung im internet und in echt waren wie tag und nacht, die liste der dinge die hier sind ist kürzer als die liste der dinge die zwar angegeben waren, aber fehlen. zum beispiel haben wir keine vorhänge, ist ganz besonders spannend, da unser zimmer in einem kleinen innnenhof liegt und drei hausfassaden uns beim schlafen zugucken können. außerdem hat unser zimmer 3 türen: eine ins bad, eine in die küche und eine in einen schrank. der schrank ist okay, aber die türen in die küche und in das bad sind mega uncool, da durch diese türen jederzeit leute reinkommen können, da küche und bad auch von der anderen seite begehbar sind. wer sich jetzt denkt: „dann schliesst euer zimmer doch einfach ab“ hat eine gute idee bei der es lediglich an der umsetzung hapert: die türen sind nicht abaschließbar. so werden wir nun also seit 3 tagen zeuge aller gänge, wortwörtlich leider.

    kaffeemaschine, toaster, besteck, gläser, tassen, vorhänge, saubere und trockene handtücher (die exemplare, die wir auf unserem bett eher unprofessionell drapiert vorgefunden haben waren nass und haben nach benutzt gerochen) und ähnlich überlebenswichtiges findet man hier nicht vor. dafür aber eine unfassbar laute geräuschkulisse und ein unglaublich quietschendes bett, das -befürchte ich nach ein paar bagels zuviel- einfach zusammenbrechen wird- auf meiner seite natürlich.

    aber neben diesen ganzen unschönen sachen erleben wir hier natürlich auch schöne dinge, kaum zu glauben.

    wir haben sonntag unserenn bredek einen beauty tag gegönnt. der termin war zwar um 15 uhr aber weil uns langeweilig war haben wir den wagen einfach schon um 1 abgegeben und tatsächlich schon um halb 3 zurückbekommen. gecheckt und ölgewechselt, auto happy wir arm, super bilanz. im canadian tire (eine mischung aus atu, baumarkt, sportcheck und media markt) haben wir außerdem einen rasierapparat für $15,00 gefunden, mit dem man männer(oder sehr kurze frauen-)haare schneidet.

    nach dem ölwechsel hatten wir jedenfalls noch ein paar stunden zeit und haben uns nach langem hin und her dafür entschieden, einen in eine richtung 3,5km langen historischen weg durch montreal zu gehen, angefangen im hafen der stadt, unten am wasser, bis ganz hoch auf den mont royal, nach dem jaqcues cartier montreal übrigens benannt hat. das ist auch das einzige das ich hier gelernt habe, also muss ich mit dem prahlen was ich habe (siehe bilder).

    der marsch entpuppte sich als schon ziemlich anstrengend, vor allem weil die wege auf dem berg ca zur hälfte gefroren und vereist waren. es hat sich aber allemale gelohnt diese tour auf uns zu nehmen, der ausblick war wirklich wahnsinn.

    in diesem moment sitzen wir in unserem zimmer ohne vorhänge, es ist 10:32 hier in montreal, und wir warten bis der trockner fertig ist. heute abend geht es dann noch zum nhl spiel, florida tempa bay gegen die montreal canadiens und morgen früh dürfen wir diese stadt dann endlich verlassen und fahren nach new york. gestern abend haben wir uns new york pässe für 3 tage gekauft mit denen wir eigentlich alles ansehen können also macht euch auf spam und unendlich viele sightseeing touri bilder gefasst. wielange wir in new york bleiben wissen wir noch nicht so ganz genau, danach wollen wir jedenfalls noch einmal einen abstecher nach toronto machen um die stadt etwas entspannter und schöner in erinnerung zu behalten.

    außerdem haben wir zeit ohne ende. vielleicht gucken wir uns nochmal den riesen wasserfall an, diesmal dürfte er zu großen teilen aufgetaut sein.

    ab morgen geht das leben als wildcamper so richtig los. gestern waren wir noch mal bei ikea und haben noch einige handtücher, eine frenchpress und töpfe besorgt. morgen wird noch ein campingtisch und ein campingherd besorgt und dann kann es eigentlich auch schon losgehen.

    wir freuen uns jedenfalls auf das spiel heute abend und auf den trip in new york- fitnessstudios die 7 tage probepässe anbieten sind zum duschen schon abgespeichert.
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  • Day15

    québec 2.0

    March 17 in Canada ⋅ ⛅ -2 °C

    find penguins fragt mich immer „was gibt es zu erzählen?“- naja eigentlich nicht so viel.

    wir waren heute morgen bei dem wasserfall hier in quebec. das wollten wir eigentlich schon gestern tun aber wir waren nach dem verlaufen im schnee nicht mehr in der lage eine weitere touri-attraktion zu besuchen. also haben wir das heute auf uns genommen.

    es war definitiv einen besuch wert. irgendwie ist es aber kommisch weil wir alles nur im wintermodus sehen. der schnee liegt hier ca. 1,50 meter hoch, alles sieht also vollkommen anders aus.

    winter wonderland. unter dem schnee verbirgt sich mit 90%iger sicherheit ein im sommer türkisblau und vollkommen klarer see. unfassbar oder?

    ansonsten haben wir heute nicht viel gemacht, ausnahmsweise mal entspannt.

    morgen steht für uns eine mindestens 6stündige autofahrt nach new brunswick an. in dem airbnb dort erwatet uns ein heimkino und ein gym. wir hoffen, dass wir auch da alleine sind.
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  • Day38

    Welcome to Canada

    June 27, 2017 in Canada ⋅ 🌙 11 °C

    After a french picnic at the waterfront and a nightcap with a view, we stayed in the car. The hospitality in Maine was overwhelming. Today long drive to Canada, some scary skies and loads of planing for the next days in a motor inn

  • Day7

    Montréal 11.-14.2.

    February 12 in Canada ⋅ ⛅ -16 °C

    Montréal, je t'aime! ;-)

    Also entweder, meine Erwartungen an Toronto waren zu hoch und an Montréal zu gering, oder Montréal hat etwas, das Toronto nicht hat. 

    Ich bin nun seit Montag Abend hier, also 2 Tage, und bin gestern bei -14°C (gefühlten -25°C) mit meinen Barfußschuhen durch die Straßen geirrt. Wirklich viel angesehen hab ich nicht. Wegen der Kälte hatte ich nur Augenschlitze frei und hab mich ständig verlaufen. Das Handy wollte ich nicht in die Hand nehmen und den Stadtplan auch nicht. Im Grunde wollte ich meine Hände nicht aus den Taschen meiner Jacke nehmen (die im übrigen super warm gehalten hat, für alle, die meine Jacke angezweifelt haben - Icebreaker halt ;-) ). Und links und rechts schauen ging wegen der Kapuze auch nicht. Zusammengefasst: eigentlich hab ich keine Ahnung, was ich gesehen hab und wo ich war. Aber es war schön, irgendwie. Dafür hab ich DAS Essen der Region Québec probiert, "Poutine". Ich wollte es eigentlich nicht, nachdem ich Bilder davon gesehen hatte. Aber da mich bereits mehrere Personen darauf angesprochen haben, musste ich es doch mal testen. Einmal reicht ;-)

    Was mich am meisten beeindruckt hier in Montréal sind die Leute. Nicht nur, dass sie tatsächlich an der Bushaltestelle bei gefühlten -25° völlig entspannt auf den verspäteten Bus warten, und das in einer Reihe hintereinander und dann auch alle der Reihe nach einsteigen. Ich bin auch davon ausgegangen, dass sie hier nicht so gern englisch reden. Aber weit gefehlt. Sie sprechen beides, französisch & englisch. Und beides gleich gut, wie mir scheint. Manchmal auch beides in einem Satz. Das ist dann wiederum etwas komisch. (Das mit der Sprache scheint allerdings örtlich beschränkt zu sein für Montréal.) Dazu sind alle so freundlich und hilfsbereit. Und die Stadt ist so unglaublich schön. Eine richtige Künstlerstadt.

    Wie ich heute erfahren hab, gibt es in Québec ein Gesetz zum Schutz der Sprache. Das hört sich irgendwie krass an - beispielsweise müssen Einwanderer ihre Kinder in einer französischen Schule einschulen und können nicht eine englischsprachige wählen - aber es ist zum Schutz der französischen Sprache und das finde ich wiederum schon gut. Voraussichtlich würde französisch über kurz oder lang ansonsten hier aussterben. 

    Mein Französisch ist im Übrigen noch besser als gedacht, ich hab kaum Probleme, die Leute zu verstehen. Heute bei der französischsprachigen Führung durch die "basilique Notre-Dame de Montréal" konnte ich ziemlich gut folgen. Beim Sprechen hapert es allerdings, ich habe keine Ahnung, welche Worte existieren, oder wie man konjugiert oder sonst irgendwas. Vielleicht kaufe ich ein französisches Buch, um über das Lesen wieder etwas reinzukommen. 

    Den Tag verbringe ich ansonsten etwas anders als geplant. Über Nacht wurden die outdoor-Eisflächen unbenutzbar. Wir hatten eigentlich geplant, Schlittschuhlaufen zu gehen. Dafür hat es eine mächtige Ladung Schnee und wärmere Temperaturen gebracht (-2°). Also gehen wir zuerst Frühstücken und fahren anschließend in die Stadt, schlendern durch Chinatown, an den Hafen und zum Notre-Dame. Dort sehen wir uns am Abend auch noch die Lichtershow "Aura" an. Während der Show gehen mir die unterschiedlichsten Gedanken durch den Kopf. Von "Wow" über "ist das nicht etwas ketzerisch?" bis hin zu "also hier könnte man wunderbar Kinofilme zeigen. Der Sound und die atmosphäre sind der Wahnsinn!" Hier kann man sich selbst ein Bild machen:
    https://www.youtube.com/watch?v=gjWOcWCHIL4

    Tagsüber machen wir noch einen Abstecher zum "Anticafé". Beim Eintreten zieht man zuerst die Schuhe aus. Bezahlt wird pro Stunde, nicht pro Bestellung, am Ende spült man sein Geschirr selbst. Als ich das Café betrete denke ich sofort: "Sowas möchte ich auch aufmachen." Ich fühle mich gleich wie zu Hause. Und für 1 Stunde zahlen wir 4C$. Ich hatte dafür einen Café Latte, einen Tee, verschiedene Kekse, Datteln und einen Erdnussbutter-/Mandelbutterbagel. Wie kann sich das Rechnen? 

    Im Anschluss stapfen wir durch die kniehohen Schneemassen zurück zur Métro. Heute hab ich meine Lammfellschuhe an. Die halten extrem warm. Die Schuhauswahl hätte ich also ungeschickter nicht treffen können - heute wären die Barfußschuhe super gewesen. Zumindest weiß ich jetzt: -25° vielleicht nicht unbedingt barfuß :-D

    Ich habe heute auch erfahren, dass Montréal feministisch angehaucht ist. Ein gutes Beispiel dafür: will eine Frau den Namen ihres Partners annehmen, ist das ein sehr umständliches Unterfangen. Irgendwie hat das was.

    Montréal hat mich noch mehr beeindruckt heute. Eine wirklich durch und durch tolle Stadt, sogar im Winter! Montréal, je t'aime ;-)
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  • Day9

    Québec 14./15.2.

    February 14 in Canada ⋅ ⛅ -3 °C

    Schnee, soweit das Auge reicht...

    Fast 4 Stunden geht es nun durch die verschneite Landschaft Kanadas Richtung Osten. Blauer Himmel, Sonnenschein und: Schnee. Wirklich schön! Und glücklicherweise hab ich persönlich auch noch nichts dagegen. Schade nur, dass die Sonne schon untergegangen ist, als ich das Hostel erreiche. Sightseeing verschiebe ich dann lieber auf den nächsten Tag. Allerdings gehe ich noch in eine Buchhandlung und kaufe mir Den kleinen Prinzen auf französisch. Mal sehen, ob es was bringt. Essenstechnisch entscheide ich mich für nen Pizzalieferservice. Wie ich schon vorab gewarnt wurde, wird außerhalb Montréals nicht so viel englisch gesprochen. Das Hostel hilft dann gern weiter. Wie in letzter Zeit auch, geh ich früh schlafen. Hoffentlich ist der Jetlag bald überstanden!

    Tag 2 in Québec ist relativ unspektakulär. Es ist grau, stürmisch und schneit. Ich ziehe den Vormittag bis zum check-out mit Frühstücken und Gesprächen in die Länge. Irgendwie zieht es mich aber ins Freie und ich wage mich nach draußen. Angenehm ist anders, der Schnee peitscht mir ins Gesicht, es ist anstrengend, sich durch die Schneemassen zu kämpfen, der Räumdienst kommt nicht hinterher. Trotzdem ist es irgendwie schön, die riesigen Flocken und alles schön weiß.

    Als ich dann am Spätnachmittag mein Gepäck zum Bahnhof bringen will, habe ich etwas Sorge, dass ich es nicht ohne Verletzungen den Berg hinunter schaffe. Aber es läuft sehr gut. Das zusätzliche Gewicht verschafft bessere Bodenhaftung. ;-) Auf der Suche nach einem Supermarkt, um Verpfleging für meine 20-stündige Zugfahrt zu besorgen, mache ich u freiwillig nochmal eine tolle Sightseeingtour. Weihnachten scheint hier noch nicht vorbei oder es gab einfach noch keine Gelegenheit, die Dekoration zu entfernen. Schön ist es allemal. Und die vielen Eisskulpturen verzaubern noch besonders. Québec wickelt mich also auch um den Finger!

    Als hätte sich Québec nicht schon von seiner besten Seite gezeigt, kommt noch die freundliche Bahnangestellte hinzu. "Why don't you sit in the lounge" sagt sie mit ihrem französischen Akzent "and wait with the others", als ich mein Gepäck bei der Bahn abholen möchte. Es gibt hier einen kostenlosen Gepäckaufbewahrungsservice, wenn man den bahneigenen Shuttle vom Hauptbahnhof zum etwa 30 Minuten entfernten Bahnhof "Sainte-Foy" nutzt, von dem der Nachtzug nach Halifax abfährt. Aber dass man gleich die Lounge mitbenutzen darf - toll!

    Die Fahrt mit dem Shuttle-Taxi durch den Schnee ist sehr abenteuerlich. Wie im Winter durchs Gebirge, nur eben in der Stadt. 10-20 cm ist die Fahrbahn sicher erhöht. Und es hört nicht auf zu schneien. Am Bahnhof warte ich nun noch eine Stunde, bis mein Zug eintrifft. Es halten einige Züge und ich frage mich, wie sie überhaupt in der Lage sind, bei diesen Wetterverhältnissen solche Distanzen zurückzulegen. Schon beeindruckend irgendwie!

    Mal sehen, ob Nova Scotia mit Halifax Québec noch überbieten kann. Ontario liegt erst mal auf Platz 3 :-P
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  • Day9

    Jacques-Cartier Nationalpark

    June 20, 2018 in Canada ⋅ 🌧 19 °C

    Weiter geht es heute in den Jaques-Cartier Nationalpark nördlich von Québec City. Ca. 10 km vor dem Nationalpark fällt uns auf, dass wir mal wieder vergessen hatten zu tanken. Voller Zuversicht fahren wir trotzdem weiter und hoffen, auf dem Rückweg aus dem Park noch rechtzeitig eine Tankstelle zu finden. Hätten wir doch mal den Reservekanister befüllt, aber wir dachten: Noch sind wir ja nicht im tiefen Kanada...

    Am Eingang des Parks mussten wir feststellen, dass dieser Nationalpark nicht in unserem 'Parks Canada Discovery Pass' enthalten ist, da er nicht zu den 'Parks Canada' sondern zu den 'Parks Québec' gehört. Mal sehen, was die anderen Provinzen sich noch so einfallen lassen.

    An unserem Stellplatz angekommen fängt es plötzlich an zu regnen, sodass wir unsere geplante Wanderung erst einmal auf morgen verschieben und anstatt dessen nur eine kurze Runde joggen gehen. Zurück am Auto erleben wir, was ein Parkranger meinte als er sagte, dass an diesem Wochenende der Peak der Mosikitozeit sei. Übersät mit Mückenstichen beschließen wir, das Auto heute nicht mehr zu verlassen und verbringen den restlichen Abend mit Zeitschriften und HP Teil 2.
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  • Day8

    Québec City

    June 19, 2018 in Canada ⋅ 🌙 15 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen legen wir den geplanten Tag in Québec City ein. Die Stadt ist übersichtlich und für kanadische Verhältnisse gefühlt alt, mit einer historischen Festung und Stadtmauer. Wir laufen einfach ein wenig durch die Stadt und bemerken viele Schulgruppen, welche Choreografien für den Nationalfeiertag einstudiert haben, und deutlich mehr Touristen als wir in Nova Scotia gesehen haben.

    Außerdem fallen wir wieder einmal auf die Preisgestaltung herein. Fast alles was es zu kaufen gibt, inkl. der Restaurantpreise, wird ohne MwSt. angegeben. Vielleicht liegt das daran, dass jede Provinz ihre eigenen Steuern erhebt. Das Preisniveau ist für Lebensmittel eher hoch, der Rest vergleichbar. Zum Essen gibt es kostenloses Wasser, dafür kosten die anderen Getränke aber umso mehr. Insbesondere ein Bier kostet gerne mal 9 CAD, was mehr ist als z. B. ein Gin Tonic.

    Zurück am Campingplatz machen wir es uns dann mit einem kühlen Bier am Lagerfeuer, welches hauptsächlich dazu dient die Mücken zu verjagen, gemütlich.
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You might also know this place by the following names:

Québec, Quebec, QC, Quebeque

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