Canada
Richmond Island

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Travelers at this place
    • Day30

      Richmond

      December 2, 2021 in Canada ⋅ 🌙 16 °C

      Keine Vorwürfe! Ich habe euch nicht vergessen, es kehrt nur der Alltag hier ein. Was ja auch gut ist - also für mich. Immerhin bin ich auch schon vier Wochen hier.

      Das ist verrückt, wie die Zeit rennt. 🙈

      In den letzten Tagen habe ich viel auf dem Weihnachtsmarkt gearbeitet. Ab und an war ich auch in der Beachvolleyballhalle. Aber den Job werde ich nicht weiter machen. Ich müsste jedes Wochenende Animateur für Kindergeburtstage spielen. Das halten meine Nerven nicht durch 😅 Dann konzentriere ich mich doch lieber auf meinen Job im Schnee.

      Ich hoffe sehr, dass wir bald die Skisaison eröffnen können. Der Schnee lässt leider noch auf sich warten, dafür haben wir immer mehr mit Überschwemmungen im Umland zu kämpfen, sodass das Reisen derzeit erschwert wird.

      Aber nun zu den interessanten Sachen. Diese Woche war schon sehr erlebnisreich.

      Am Montag hatte ich die Schauspielerin Katherine Heigl als Kundin auf dem Weihnachtsmarkt. Ich habe sie natürlich nicht erkannt und ich in Plapperlaune ohne Punkt und Komme zugequatscht. 😂 Aber am Ende hat sie aber glücklich aussehend ihren Einkauf entgegengenommen und ist gegangen. Meine liebe Kollegin meinte nur im Anschluss zu mir, ob ich wüsste wen ich da voll geplappert habe!?

      Am Mittwoch war ich dann mit Hannah im Botanical Christmas Garden. Ein wenig in Weihnachtsstimmung kommen. Es war wirklich sehr schön, bis auf das es einmal wieder geregnet hat. Aber gut, damit kenne ich mich jetzt schon aus. Mittwoch hatte ich dann einen weiteren freien Tag. Den habe ich genutzt, um mit meinen Kolleginnen Plätzchen zu backen. Da wir hier nicht die gewohnten Toppings gefunden haben, mussten wir improvisieren. Am Ende kamen sehr verrückte Kekse raus. Aber schmecken tun sie trotzdem.

      Jetzt heißt es erst einmal bis nächste Woche durcharbeiten und Geld verdienen. Erste Pläne für meine Zeit nach Vancouver sind diese Woche entstanden. Im Juni soll es mit meiner Kollegin im Van quer durch das Land in den Osten nach Toronto gehen. 🤗 Da lohnt sich das ganze Arbeiten auf jeden Fall.

      Vorweihnachtliche Grüße aus der Regenstadt!
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    • Day129

      Nochmal Vancouver

      November 9, 2019 in Canada ⋅ 🌧 9 °C

      4 Monate sind es jetzt schon her, seit dem ich Deutschland verlassen habe. Ich habe mich gut eingelebt und auch sonst läuft alles. Dieses Wochenende mussten wir leider eine meiner ersten Freundinnen hier zum Flughafen bringen. Sie hatte nicht ganz so viel Glück mit ihrer Familie und wurde letzte Woche rausgeworfen. Die letzten Tage hat sie dann abwechselnd bei mir und 2 anderen AuPairs verbracht.

      Am Samstag morgen ging es dann auf die komplizierte Fahrt nach Vancouver bzw. Richmond, wo wir unser Airbnb gebucht hatten.

      Irgendwie kam ich mir in Richmond vor wir in einer Chinatown(ohne rassistisch rüber zu kommen) . Wo man hinsah waren Chinesische Geschäfte, Schriftzüge und Menschen. Mir wurde erzählt, dass daher die Mieten in Vancouver so hoch sind, da Chinesen, Japaner und weiter mit viel Geld nach Kanada kommen und dort wohnen und somit die Mieten ansteigen.

      Kurz entschlossen machten wir unseren ersten Stopp in einer Shopping Mall, wo ich mich mit einer neuen Handcreme, Jogginghose und einer neuen Mütze eimdeckte.

      Da es schon reichlich spät war, entschieden wir uns zum nahegelegenen Ikea zu fahren und davor etwas essen zu gehen. Es war lustig zu sehen, dass Ikea auch hier so beliebt ist wie zu Hause!

      Am nächsten Morgen ging es dann tatsächlich nach Vancouver, Downtown und nach einem fettigen, leckeren Frühstück bei IHOP, ging es wieder shoppen und Fotos machen.
      Gegen 16 Uhr verabschiedeten wir dann Maria unsere Freundin aus Chile und machten uns auf den Heimweg. Ich habe mir überlegt sie Anfang April besuchen zu fahren und eine Südamerika Reise daraus zu gestalten! Drückt mir bitte die Daumen, dass der Bürgerkrieg bis dahin sich beruhigt hat!
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    • Day54

      Kanadische Weihnachten

      December 26, 2021 in Canada ⋅ ⛅ -7 °C

      Das kanadische Weihnachten 2021 ist Geschichte.

      Ich habe schon öfters Weihnachten fernab im Ausland verbracht, aber dieses Jahr war es schon sehr ungewöhnlich - dennoch schön.

      Bevor ich am 24.12. meine letzte Schicht auf dem Weihnachtsmarkt angetreten habe, habe ich noch kurz mit der Family pünktlich zum Abendessen geskypt.
      Chrisse, Doreen und ich - auch Dreamteam genannt - hatten dann einen sehr unterhaltsamen letzten gemeinsamen Arbeitstag.

      Nach Schichtende haben wir auch schon mit dem Abbau des Standes begonnen. 20 Uhr konnten wir dann in den Feierabend starten und haben uns mit den anderen Kollegen zum Essen verabredet.

      Am 24.12. hat anscheinend alles zu, obwohl hier noch kein Weihnachten ist. Wir konnten dann noch einen Tisch beim Mexikaner ergattern 😅 Das war sehr amüsant, da wirklich nur Mexikaner in dem Restaurant waren... und dann wir. Aber das Essen war hervorragend.

      Und nach was weiß ich wie viel Jahren, gab es endlich Mal wieder Schnee zu Weihnachten. Was aber auch sehr ungewöhnlich für Vancouver ist.

      Am 25.12. dem eigentlichen Weihnachtstag hier, hatte ich die nächste Skyperunde. Angestoßen wurde dieses Mal mit den Liebsten und unterschiedlichen Getränken. Da es bei mir gerade Mal 9 Uhr war, gab es nur eine heiße Schoki mit einem "Schuss" Amaretto. 🙄

      Danach ging es auch schon zu Doreen nach Richmond. Über Nacht hat es noch mehr geschneit und es hat sich zudem eine Kältefront gebildet. Wir bekommen in den nächsten Tagen -16 Grad in Vancouver - auch das ist nicht normal. Dennoch konnten wir es nicht sein lassen und haben einen kleinen Spaziergang gemacht. Anschließend haben wir das Essen für den 26.12. vorbereitet. Ente, Klöße und Rotkohl - etwas traditionell sollte es dann doch werden.

      Später kamen dann noch die anderen Kolleginnen vorbei und wir haben uns den Bauch mit Raclette vollgehauen.

      Am 26.12. musste ich mit dem Dreamteam um 8 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt sein, um die restliche Hütte abzubauen. Gefühlte -20 Grad, das macht keinen Spaß. So gern ich auch diesen Job hatte, bin ich froh dass er jetzt vorbei ist. Bei diesen Temperaturen hätte das keinen Spaß mehr gemacht.

      Wir fleißigen Bienchen waren um 10 Uhr mit dem Abbau fertig und dann hatten wir einen ganz normalen 2. Weihnachtsfeiertag. Auf der Couch lümmeln, Filme schauen, den ganzen Tag snacken und Nickerchen machen. Ach ja am Abend dann ordentlich essen. Auch wenn wir ein wenig Probleme mit den passenden Zutaten und dem Küchenequipment hatten, ist das Essen sehr gelungen.

      Nun heißt es noch eine Woche Urlaub (unbezahlt leider) und dann geht es ab dem 02.01. endlich auf den Berg!

      Aber bis dahin hören wir uns noch einmal - versprochen!
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    • Day17

      Dim Sum with family

      September 2, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 68 °F

      Two kids, 2 parents and 6 grandparents: us, Gabbie’s parents Stanley and Hyland, and the surprise and most welcome icing on the cake, Yosem’s mom Jeanee and husband Phil.

      Dim Sum is a tradition in the family, and in Richmond at large. I know the waiters here speak English, but we didn’t hear a word as Gabbie, Hyland and Stanley (and most of the other diners) all speak Cantonese as a first language.

      Good food with beloved family. We are blessed.
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      Family fun and funny Gordon with tusks

      9/4/19Reply

      Laurie

      9/4/19Reply
      Traveler

      Grandparents gone wild.

      9/4/19Reply
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    • Day2

      Quarantäne im Hotel

      May 4, 2021 in Canada ⋅ ⛅ 13 °C

      Am ersten Tag der Hotelquarantäne bin ich den ganzen Tag in meinem Zimmer geblieben. Was ich im nachhinein ziemlich bereue, da einfach so wundervolles Wetter draußen war. (Laut Vorschrift musste ich nur auf das negative Testergebnis warten, welches bereits um 5 Uhr morgens anzusehen war und ich hätte dann mal an die frische Luft gedurft.) Wenigstens konnte ich mich über leckeres Essen freuen und habe jede Menge bestellt. Die Preise vom Essen waren immer sehr hoch aber wenn man ein Kontingent von 150 $ pro Tag hat, kann man es sich auch mal richtig gut gehen lassen. Hatte ich ja letztendlich schon vorher bezahlt. Zudem war mir auch bewusst, dass ich ab Tag 4 hätte wieder selbst kochen müssen.

      Am zweiten Tag war das Wetter eher bedeckt und ich habe diesmal auch bis 6 Uhr morgens schlafen können statt um 3 Uhr wach zu werden. Spät am Nachmittag habe ich mich dann doch noch raus  getraut. Vom Hotelparkplatz habe ich mir dann einfach mal einen Eindruck von Vancouver gemacht. Viel zu sehen war nicht, da das Hotel in Flughafen Nähe ist. Letztendlich hat es gereicht um zu begreifen: "WOW, ich stehe tatsächlich auf kanadischem Boden. So weit weg von Zuhause.
      Du hast es wirklich gemacht. Alleine."

      Die Sonne kam dann auch noch raus und ich konnte in weiter Ferne die Berge erkennen. Was habe ich mich über diesen Anblick gefreut.
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    • Day16

      Lambo mit Träger

      March 30 in Canada ⋅ ⛅ 9 °C

      Diesmal kein pseudolustiger Titel sondern harter, wenn auch leider nicht ganz scharf fotografierter Fakt. Auf der Rückfahrt zur Grenze das erste Mal den Lomborghini Geländewagen gesehen. Selbst wenn man über die Frage wozu jemand ein Vermögen für eine monströse Designkutsche ausgibt dezent ignoriert, drängt sich aber doch das Unverständnis dafür auf, warum man dann die Silhouette dieses Karrens mit einem schnöden Dachgepäckträger verunstaltet. Der kleine italienische Pizzabäcker in mir hat wenigstens vor Empörung ins Lederwagen meiner billigen monströsen Non-Designkutsche gebissen.

      Vermutlich hatte der Karren sogar eine Anhängkupplung. Das konnte ich allerdings nicht mehr erkunden.
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    • Day7

      Mitchell Island

      November 9, 2021 in Canada ⋅ ☀️ 21 °C

      Die Woche startete mit Behördengängen am Montag.

      Wie in Deutschland braucht man auch hier 3h beim Amt, um eine Sozialversicherungsnummer zu beantragen. Der Unterschied, hier sind die Leute freundlich, hilfsbereit und immer zum schnattern gut!

      Nachdem ich meine Sozialversicherungsnummer bekommen habe, konnte ich nun auch mein Bankkonto eröffnen und mir eine kanadische Telefonnummer zu legen. Dafür habe ich aber mein Vorstellungsgespräch in der Beachvolleyballhalle verpasst.

      Aber auch hier sind die Kanadier verständnisvoll und haben mir gleich eine zweite Chance - heute, 09.11.- gegeben.

      Bevor ich zum Gespräch gefahren bin, habe ich mir noch ein neues Zimmer angeguckt. Ich werde mit meinem jetzigen Zimmer nicht wirklich warm, obwohl ich einen Traum von Kleiderschrank habe! Der mir aber auch nicht hilft, da ich ja nur mit einem Backpack unterwegs bin. Aber man könnte schon darin wohnen!

      Das neue Zimmer ist wirklich top und hoffe, dass ich es bekomme. In der Einlegerwohnung würden zwei weitere Mädels mit mir wohnen. Da wird es noch spannend wer es wird und wie die drauf sind.

      Das "Vorstellungsgespräch" in der Beachhalle, war das entspannteste was ich jemals hatte. 15 Minuten geredet und anschließend musste ich auf den Court und zocken. Es ist wohl Teil des Jobs, einspringen wenn Leute im Stau stehen und das Turnier aufgefüllt werden muss. Ich habe am Ende auf jeden Fall den Job bekommen. Ob es an meinen spielerischen Qualitäten lag oder an meinen Erfahrungen in der Sportbranche, das weiß ich heute noch nicht. Ist aber auch nicht soooo wichtig.

      Ich liebe die Beachcommunity. Es ist so einfach sich mit den Leuten zu connecten und Sonntag steht dann auch schon mein erstes Turnier an.

      Life is better at the beach!

      Aber ich werde trotzdem den Job auf den Berg in Teilzeit machen. Man muss dem Winter auch einmal eine Chance geben.
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    • Day27

      Endorphinbatterie: leer!

      October 7, 2019 in Canada ⋅ 🌧 11 °C

      3,5 Wochen hat es gedauert - Kanada hat mich ausgenockt.😅 Hab nicht damit gerechnet so schnell schon so k.o. zu sein. Wir haben uns heut bewusst einen Tag zum Gammeln und Nichtstun genehmigt. Nagut, Puml muss dennoch bisschen arbeiten, aber da auch das Wetter einfach shitty & regnerisch ist, haben wir nicht weiter vor das Haus heut zu verlassen. Daher besteht mein heutiger Tag aus Musik & Postcasts hören, lesen, schlafen und ted talks schauen. Super geil! Es waren einfach so viele Eindrücke auf so komprimierte Zeit und nahezu kein Raum, um das alles auf sich wirken zu lassen. Das lag natürlich primär daran, dass wir uns wegen der Temperaturen nicht zu lange Zeit in Montréal und Québec lassen konnten, um zu den Nationalparks zu gelangen und zum anderen am Geld dort länger zu verweilen. Couchsurfer gibt es zwar, aber da Banff und Jasper soo klein sind, bekommen diese vermutlich hunderte Anfragen am Tag. Und längere Hostel-Aufenthalte wären viel zu teuer und auch nur sinnvoll, wenn man länger in einem bleibt und nicht wie wir innerhalb einer Woche in drei verschiedenen unterkommt. War bisschen dumm von mir, nochmal für die letzten 2 Nächte in ein anderes zu ziehen und nicht dort zu bleiben wo wir (und Chris) waren. Backpacker Hostels sind an sich einfach super geil! Denn schließlich sind es vollkommene Gleichgesinnte, die man dort trifft - Freigeister, die gerne reisen, sich nicht zu ernst nehmen, entspannt & lebensfroh sind und vollends im Moment Leben. Daher fühle ich mich grundsätzlich schon so als wäre ich in meinem natürlichen Habitat unterwegs - so mancher Niemand ist einem sehr schnell vertraut. 😅 Zumal die Leute auch lediglich daran interessiert sind, wo man herkäme, welche Ziele man auf der Reise noch habe, warum man unterwegs sei oder was man schon erlebt habe - und nahezu niemand fragt nach deinem Alter, Job oder deinen Zukunftsplänen für nach der Reise (eine Frage, die ich ohnehin nicht mehr beantworte..)! Selbst der Name ist vorerst völlig unwichtig, interessant sind die Erlebnisse.
      Ob man diesen "Backpackersmalltalk" oberflächlich finden mag oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Ich find es allerdings ziemlich cool und erfrischend, dass die Rahmendaten hier völlig unwichtig sind. Und eig ist er doch auch viel ehrlicher und jede Antwort kann neue Möglichkeiten und Inspirationen eröffnen!

      Diese Kombination von Offenherzigkeit und unserer bisherigen schnellen Ortswechsel bringt aber natürlich auch den Nachteil mit sich, dass man Antworten auf diese Fragen nicht nur hin und wieder gibt, sondern ausnahmslos jeden(!) Tag und das auch mehrmals. Es ist ermüdend ständig und immer wieder das selbe zu erzählen. 😅 Während man abends noch dabei war die Faszination der tagsüber erlebten Natur auf sich wirken zu lassen und zu verarbeiten und eig gern Zeit für sich hätte, hört man beim Nudeln kochen bereits aus der nächsten Ecke "Hey, where are you guys from?". Es ist also eig unmöglich unterwegs keine Menschen kennenzulernen. 😅 Das ist an sich naturlich ziemlich geil. Doch während ich von Puml den Eindruck habe, sie ist da noch Feuer und Flamme für jedes sich neu ergebene Gespräch, hab ich in den letzten Tagen gemerkt, dass ich überhaupt nicht mehr in der Lage bin die ganzen Informationen aufzunehmen. Während sie sich nahezu an jeden Namen der uns vorgestellten Personen erinnern kann, bin ich froh zu wissen, dass unsere Chauffeurinnen Maya und Johanna heißen und für ein Auslandsjahr in Vancouver studieren. Bisher hab ich stets sämtliche Informationen aus meiner Umgebung aufgesaugt wie'n Schwamm - hätte nicht gedacht, dass ich da scheinbar doch ein Limit besitze. 😂 Keine Ahnung wie Puml das schafft und dazu ja auch noch regelmäßig arbeitet! Unglaublich. Aber jetzt wo wir die Nationalparks hinter uns und keinen Zeitdruck mehr haben, müssen wir wirklich etwas mit dem Tempo runterfahren und vllt auch bisschen länger hier bleiben. Die Endorphinbatterie aufladen, damit ich jeden Bäckerei- oder Café-Besuch wieder als die Entdeckung eines lange verloren geglaubten Tempels feiern kann. 😂 Mir wäre es lieber mit dieser Art von coolen, offenen und reisebegeisterten Leuten mal länger Zeit zu verbringen und einander wirklich kennenzulernen, statt täglich nur die Protagonisten unserer Tagesausflugsbegleiter auszuwechseln und 10 mal täglich die selben Antworten zu geben. Vllt findet man bei couchsurfing auch eine coole kanadische Socke, die uns mal länger als 3/4 Tage bei sich hausen lässt. 😁 Unser aktueller Gastgeber ist definitiv so jemand, allerdings müssen wir vermutlich doch morgen schon wieder hier raus, da eine Freundin irgendetwas falsch gebucht hat und morgen einen Schlafplatz brauch. Vllt haben wir Glück und sie schafft es das doch noch zu regeln, "Salah" ist nämlich so herzallerliebst! Ist auch in Montréal aufgewachsen, arbeitet hier im Hotel um die Ecke und wohnt während der Zeit bei einer chinesischen Familie, die diese Woche jedoch verreist ist. Da er aktuell Nachtschichten hat, haben können wir hier schlafen. Als wir gestern ankamen, hat er uns sehr herzlich empfangen uns das kleine Ein-Mann-Bett gezeigt (welches beheizbar ist😅) und für uns eine große Portion Obst besorgt, die wir uns gemeinsam haben schmecken lassen, während wir uns über unsere Reise und unsere Freundschaft unterhielten. Wirklich witzig wie viele Leute daran interessiert sind wie lange wir uns schon kennen und wie die gemeinsame Reise so laufen würde - viele wirkten sehr überrascht, dass wir nicht alleine reisen und das scheinbar gehändelt bekommen. Joa, bisher läuft es tatsächlich gut. 😅 Und selbst in dem 1m-Bett haben wir beide letzte Nacht überraschend gut geschlafen. Auch Salah ist gestern immer wieder aufgefallen wie ähnlich wir uns sind. Er fragte uns auch aus Jux, wer beim Kennenlernen den ersten Schritt gemacht hätte. Wir antworteten, dass wir uns schon seit der ersten Klasse kennen würden - ist also laange her. Er darauf: I think it was Bella! - Puml darauf: Ya, like "Do you wanna be my best friend?" 🤔😂 Blödsinn.. wer tut sowas schon. (Gruß an dieser Stelle an Conny & Jule😄😘).
      Nicht unerwähnt sollte außerdem die Lage bleiben: eigentlich sind wir gar nicht in Vancouver, sondern in Richmond, was wie ich gelesen habe, eine eigenständige Stadt zu sein scheint. Und nur 5 Minuten vom Flughafen entfernt liegt - ergo: alle 10 Minuten rauscht ein Flugzeug ziemlich nah über unsere Köpfe hinweg🤩 dafür hab ich dann doch noch Kraft Begeisterung aufzubringen! Als würde beim Anblick eines Flugzeugs ein Schalter umgelegt, der Glückshormone freisetzt. 😅 Von Vancouver selbst haben wir noch nicht sonderlich viel gesehen. Allerdings sind die Berge nicht weit weg und der Blick war wundervoll als wir in die Stadt reinfuhren!⛰️ Und mir war gar nicht bewusst wie riesig diese Stadt ist!
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      Traveler

      Vollkommen richtig und wichtig sich auch mal ne Pause zu gönnen und ruhig zu machen! :)

      10/8/19Reply
      Traveler

      Kam eigentlich das Geld von deinem Job mittlerweile an?? Finanzen scheinen knapp zu werden - liest sich zumindest mit den letzten Beiträgen so 😱

      10/8/19Reply
      Planlos ging der Plan los

      Zu beidem ja. :D

      10/8/19Reply
       
    • Day21

      Outlet Mall

      August 23, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 18 °C

      Heute Mittag wollten wir eigentlich etwas in den Norden fahren und uns da eine Fischfarm samt Fischtreppe und ggfs. noch einen Canyon anschauen. Da der Verkehr aber katastrophal war, haben wir uns für eine andere Variante entschieden. Wir sind zur Outlet Mall am Flughafen gefahren und den letzten Tag mit Shopping verbracht.Read more

    • Day2

      Der Donut

      July 16 in Canada ⋅ ☀️ 22 °C

      Ich bin tatsächlich gut in Vancouver eingereist! Kanada hat es aber bezüglich der Organisation der Immigration hinter sich.

      Auf den letzten beiden Flügen habe ich ein bisschen durch das Delta Programm gezappt und bin bei einer Masterclass hängen geblieben:
      „Jessie Krebs teaches Wilderness Survival“.
      In Vorbereitung auf diese aufregende und körperlich wie mental herausfordernde Kreuzfahrt, hab ich mir die Masterclass komplett reingezogen. 😂

      Ich habe viel gelernt!

      - Man braucht das richtige Mindset, um in der Wildnis zu überleben. Das kriegt man auch durch richtiges Atmen: länger ausatmen als einatmen nimmt den Stress und man kann wieder denken, wenn man in eine Not-/Paniksituation kommt.

      - Mindset kann man auch trainieren. Wenn ich weiß, dass ich immer ausflippe, wenn ich eine Schlange sehe, dann versuche ich mir im Kopf immer mal wieder eine Situation vorzustellen, wo ich auf eine Schlange treffe. Und dann stelle ich mir ganz detailliert vor, wie ich reagieren will.

      - The 5 basic needs
      1. Signaling (klar, du willst ja gefunden werden!)
      2. Shelter (Feuer muss nicht unbedingt sein, warme Klamotten und Mülltüte als Zeltersatz tun es oft auch)
      3. Drink me - Finde Wasser
      4. Explore - lerne deine Gegend kennen
      5. Stay alive - Hygiene ist wichtig, Putz dir deine Zähne, wasche deine Hände und bleib positiv

      - Zum Thema Signaling: In der Natur gibt es oft runde Linien und weniger scharfe Kanten. Das können wir nutzen, indem wir nicht „SOS“ schreiben/ auslegen (weil rund) sondern etwas Auffälligeres:
      V für „Ich brauch Hilfe“.
      X für „Ich brauch medizinische Hilfe“.
      Diese Buchstaben sollten sehr groß sein, etwa 10 Meter lang. Man kann auch Signale mit Feuer geben oder man nimmt einfach schonmal vorsichtshalber ein paar Stoffbahnen in Neon mit zum Auslegen. Wenn man einen Spiegel hat oder etwas mit glatter Oberfläche (Autorückspiegel gehen nicht) dann kann man einem Flugzeug auch Hinweise geben. Dazu ist es wichtig, den Spiegel mit der Sonne neben dem eigenen Auge auszurichten und dann die helle Spiegelung auf die Hand zu projizieren. Dann mit der Hand auf das Flugzeit zielen. Ist sowas wie Zieltechnik von Waffen, denn mit einem Gewehr schießt man genauer als mit einer Handwaffe wegen Zielführung.

      - Ich weiß jetzt, wie man ein Messer schärft (Winkel 22 Grad, genau so oft auf der einen als auf der anderen Seite), dazu kann man auch einen Stein nehmen, den man gefunden hat oder den Boden einer umgedrehten Keramiktasse. Bei guten Messern geht die Klinge noch zwei Drittel in den Griff rein, dass sie schön fest ist.

      - Knotentechnik fand ich langweilig (aber da gibt es tolle Sachen!), übersprungen.

      - Navigation ist wichtig! Wenn man nicht mehr weiß, wo man ist, am besten markante Stelle (Baum, Strauch,…) suchen oder erschaffen. Das ist dann der Mittelpunkt. Nun wird um diese markante Stelle spiralförmig die Gegend erkundet. Man versucht dabei immer wieder den direkten Weg zum Mittelpunkt zu finden.
      Was auch geht, ist, dass man in graden Linien von dem Mittelpunkt in eine Richtung geht. Hierbei ist wichtig, dass man grade Linien läuft, also vorher schauen, welche 2 Bäume beispielsweise in grader Linie stehen und sich daran orientieren. Dabei die Schritte zählen um dann die gleiche Anzahl wieder zurückzugehen. Manchmal kann man nicht geradeaus laufen, da muss man dann beispielsweise um einen Teich herum laufen. Immer besser, kein Risiko einzugehen und herumlaufen, als dann im Teich von Krokodilen gefressen zu werden.

      - Endlich kann ich eine topografische Karte ansatzweise verstehen!!

      - Wasser: nimm einen Filter mit und Jod zur Desinfektion. Wenn du keinen Filter hast, kannst du das Wasser zur Not auch durch ein sauberes Tuch filtern. Wasser ist extrem wichtig für uns. Wenn wir die Entscheidung treffen müssen, dreckiges Wasser zu trinken oder zu verdursten, läuft es immer aufs Trinken raus. Es geht darum, Zeit zu überbrücken, bis wir gefunden werden. Anzeichen einer Vergiftung zeigen sich in der Regel meistens erst nach einer Woche. Bis dahin sind wir gefunden und können dann z.B. gegen Schwermetallvergiftung behandelt werden.

      - Essen: das war spannend!! Ums Essen brauchen wir uns eigentlich keine Gedanken machen, 30 Tage ohne gehen locker.
      Trotzdem macht es Sinn, seine Vorräte einzuteilen. Man schaut also, wie viele Gesamtkalorien man zur Verfügung hat. Dann überlegt man, wie lange man wohl durchhalten muss (wie lange war mein Trip angesetzt, wann realisieren sie, dass ich nicht zurück bin, wie lange brauchen sie um mich zu finden?).
      Angenommen es sind acht Tage, die man durchhalten muss: in den ersten vier Tagen essen wir zwei Drittel der Kalorien, die wir mitgebracht haben. In den letzten vier Tagen das andere Drittel. Das macht Sinn weil in der ersten Zeit läuft man ja ein bisschen rum, man baut sich vielleicht einen Unterschlupf, man lernt die Gegend kennen und braucht einfach mehr Kalorien. In den letzten vier Tagen schaut man sich vielleicht an, was man noch in der Tier- und Pflanzenwelt essen könnte. Und wie wahrscheinlich ist es, dass man wirklich acht Tage durchhalten muss? Man wird in der Regel recht schnell gefunden.

      Ganz wichtig beim Essen: wenn wir kein Wasser gefunden haben, essen wir nicht! Die Verdauung braucht sehr viel Wasser. Wenn wir also essen, ohne Wasser zur Verfügung zu haben, dehydrieren wir uns selbst damit schneller.

      Um herauszufinden, ob man eine Pflanze essen kann, gibt es eine Technik.
      1. wir schauen uns die Pflanze an und gucken nach den typischen Giftcharakteristiken (milchiger Ausfluss, feine Haare, Blütenstand in Regenschirmform, glänzende Blätter, Pilze im allgemeinen)
      2. wir öffnen die Frucht oder die Pflanze und schauen mal, wie sie innen aussieht. Wenn sie klar ist, ist es immer besser als milchig.
      3. Hauttest an sensibler Stelle, auf Reaktion warten.
      4. Teelöffel Portion probieren aber noch nicht runterschlucken. Einfach ein bisschen kauen und wieder ausspucken. 8 Stunden warten.
      5. Esslöffel Portion probieren, vor dem runterschlucken aber die Säfte ausspucken, nur das trockene Schlucken (Gift löst sich oft in Flüssigkeit). 8 Stunden warten.
      6. wenn dann alles gut ist, dann drei Esslöffel probieren, schlucken.

      Wenn es um Beeren geht, Sind circa 90 % aller blauen und lila Beeren essbar. Da hat man also eine gute Chance, dass man sich nicht vergiftet.
      Von den roten und orangenen Beeren sind circa 50 % essbar. Wir erinnern uns an die Vogelbeeren… Nachtschattengewächse sind gefährlich.
      Von weißen, gelben und grünen Beeren sind nur 10 % essbar. Also aufpassen.

      Und hier kommt endlich der Donut:
      Jessie Krebs sagte, das Leben sei wie ein Donut. Viele Menschen leben in diesem inneren Loch (vom Donut) und der Teig drumrum repräsentiert alle Ängste, Probleme, Schwierigkeiten des Lebens. Um damit nicht konfrontiert zu werden, bleiben sie in dieser inneren Donut Komfortzone.
      Das Tolle an diesem Bild ist aber, dass der Donut ja aus Teig besteht. Teig ist keine unüberwindliche Mauer, sondern man kann den Teig formen, ihn ausdehnen und ihn in verschiedene Richtungen drücken. Und das machen manche Menschen mit ihrer Komfortzone. Sie bearbeiten sie, sie dehnen sie aus, sie durchbrechen sie,…
      Also los gehts: Raus aus dem Donut!!!
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    You might also know this place by the following names:

    Richmond Island

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