Canada
Sunshine Creek

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19 travelers at this place
  • Day135

    30. Geburstag von David

    March 4, 2020 in Canada ⋅ ⛅ -7 °C

    Vor kurzem war der 30. Geburtstag von einem Arbeitskollegen! Wir hatten richtig viel Spaß 🍻🎉 trotz des großen Altersunterschiedes haben wir uns alles super verstanden (war mit Abstand der jüngste 🥴)

    Lisa Kriewald

    Sehr schön Pauli gut das es Dir so gut geht Oma Lisa

    3/10/20Reply
     
  • Day218

    Assiniboine Tag 5 - Der "Abstieg"

    September 11, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 11 °C

    km: ca. 25
    Höhenmeter: ca. 400
    Zeit: 7 Stunden
    Unterkunft: Motel in Golden
    Wetter: bis Ankunft Sunshine Village Wolken und Sonne im Wechsel, dann Regen
    Temperatur: immer noch kalt

    Als ich um 7 Uhr aufwache, regnet es noch. Meine Nase ist kalt, aber meine Füße sing wohlig warm. In der letzten Nacht lege ich meinen Not-Biwaksack über mich - nur, um sicher zu sein, dass ich die Nacht gut überstehe.

    Der Regen lässt Gott sei Dank nach, als ich das Zelt verlasse. Meine Finger sind wie die letzten Tage schon eiskalt. Während ich Schlafsack, Inlet, Matte, Biwaksack und das Zelt zusammenpacke, muss ich immer wieder innealten und meine Finger wärmen. Es ist saukalt. Die Berge - zumindest soweit man sie sehen kann - sind mit einer leichten Schneedecke überzogen und auf den Tannenbäumen ringsherum hält sich ebenfalls etwas Schnee.

    Ich Frühstücke mein Päckchen Quaker-Müsli, dass ich über Nacht in dem Rest aus Erdnussbutter eingeweicht hatte. Es ist große Aufbruchstimmung. Ein Großteil der mit uns angereisten Wanderer macht sich heute auf den Weiter- bzw. Rückweg. Wir sind jedoch die einzigen, die den ganzen Weg Richtung Sunshine Village meistern wollen. "Es ist ja noch früh", sagen die meisten mit einem Stirnrunzeln. Das macht mir etwas Angst. Sind wir am Ende doch etwas zu ambitioniert? Wenn wir Pech haben und an der Gondel keine Mitfahrgelegenheit finden, haben wir zusätzlich zu den 25 km noch 7 weitere zurückzulegen - und es gibt einiges an Höhenmetern zu meistern.

    Jeremy und ich sind allerdings voller Mut und haben immerhin Zelte einstecken, so dass wir im Notfall jederzeit irgendwo nächtigen könnte. Am meisten Sorgen mache ich mir um meine Füße. Die Barfußschuhe sind nach den letzten Tagen natürlich nass und kalt. Als ich aus meinen warmen Lammfellschuhen wechsle, sind meine Füße sofort eiskalt. Und das 10 Stunden?? Puh! Immerhin regnet oder schnet es nicht mehr. Das macht den Start schon etwas leichter.

    5 km sind es erstmal bis zum Og Lake. Es ist eine angenehme Wanderung durch weite Tundra. Leider sehen wir nicht viel von den Bergen, der Nebel hält sich wacker. Kurz nach Og Lake bessert sich das Wetter. Es wird wärmer, sogar meine Füße sind mittlerweile warm, wobei das durch unseren flotten Schritt bereits nach ein paar Kilometern der Fall ist. Durch die Wetterbesserung überlegen wir, ob wir umdrehen. Mittwoch, also heute soll der schönste Tag der Woche sein. War es ein Fehler, aufzubrechen? Ich habe jedoch überhaupt keine Lust, meinen schweren Ruchsack zurück zu tragen. Und wer weiß, ob das Wetter die Spitze des Mt. Assiniboine überhaupt freigibt, oder es am Ende lediglich hier etwas aufgelockert hat. Wir marschieren also weiter. Die Wanderung ist wunderschön, aber kräftezehrend. Es geht oft steil Bergauf und viele der uns entgegenkommenden Wanderer runzeln die Stirn als wir sagen, wir wollen bis Sunshine Village. Sie würden nicht mal den 'Citadell Pass' hinauf wollen, jammern sie. Es ist in der Tat ein bißchen eine Quälerei. Dem wirklich "schindenden" Aufstieg fürchte ich lange und als wir oben am 'Citadell Pass' ankommen, wundere ich mich, wo denn nun die "Kraxelei" abgeblieben ist. Nun ja, Jeremy und ich sind ja nicht die normalen "Sonntagswanderer".
    Oben am Pass genießen wir unser letztes Bier und ein paar M&Ms, bevor wir die äußerst schöne Hochebene hinunterlaufen. Die Wanderung zum Sunshine Ski Resort ist wirklich traumhaft und ich bin froh, dass wir trotz allem die komplette Tour durchgezogen haben.

    Als wir das letzte Stück die Straße hinunter zum Sunshine Village laufen, nimmt uns ein netter Arbeiter ein Stück mit. Da es mittlerweile ziemlich stark regnet hält er noch für weitere Wanderer und fährt uns prompt bis hinunter zum Parkplatz - Kanadier halt! Am Parkplatz angekommen erwartet uns auch tatsächlich unser Van, zusammen mit einer Flasche Wein als Dankeschön. Was für ein tolles Gefühl, angekommen zu sein. Wir hopsen ins Auto und düsen sogleich los Richtung Field, um uns im 'Truffel Pigs' ein viel zu teures Abendessen, das zudem nicht mal ein Burger ist, einzuverleiben. Etwas entäuscht und nicht mal satt gönnen wir uns ein Motel. ENDLICH mal wieder eine Dusche und ein weiches Bett!

    Zusammenfassend war es eine tolle, landschaftlicht spektakuläre und durch das Wetter anspruchsvolle Tour. Mein Zelt hält Regen, Schnee und Hagel für mindestens 3 Tage stand. Merino von Icebreaker sind auch nach dieser Tour meine absolut zuverlässigen Lieblingsbegleiter (und nicht nur meine. Es war ein kleiner Fanclub hier oben).
    Wer es etwas leichter haben will, sollte von 'Sunshine Village' zum 'Mt Shark Trailhead' laufen statt wie wir andersrum. Und wer Glück mit dem Wetter hat, verbringt mit Sicherheit eine schlafarme Zeit hier oben, mit tollen Sonnenauf- und -untergängen und einem wundervollen Sternenhimmel. Uns blieb das alles leider verwehrt. Das bestätigt nur wieder meine Art des Reisen: lieber lange an einem Ort verweilen und diesen in allen seinen Facetten kennenlernen. Darum gehts jetzt auch zurück nach Bella Coola zu meinen Grizzlys 🥰
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  • Day4

    Sunshine valley

    June 11, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 14 °C

    From Lake Minnewanka we decided to try find some snow. We both thought it would be fun to try push our bikes through snow. We found a spot on the map that showed a restaurant at the top of a mountain and thought we could get something to eat there.

    On the way we saw Bighorn sheep and deer alongside the road.
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  • Day4

    Sunshine village ski slopes

    June 11, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 11 °C

    We cycled to the top of the mountain. Unsurprisingly everything was closed as it's past ski season and not yet mountain bike season.

    On the way up Nat chose to push her bike up a section while I rode round. I sat and waited for her for a while but it did give us a good laugh.

    We found our snow to push through, yes, pushing a bike through snow is hard work. Your feet fall through the snow and never get a good purchase, and the tires dont ride through the soft layer as easily as I expected. I am really hoping we dont have any heavy snow to push through on the race.
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  • Day92

    Skiiifoan

    November 26, 2018 in Canada ⋅ -3 °C

    Heute soll es nun endlich soweit sein, wovon wir bereits in Deutschland geträumt haben und weshalb die Wahl auf Banff als Winterresidenz gefallen ist - Skifahren in den kanadischen Rockies. Bilder entstehen im Kopf wie man im knietiefen Pulverschnee die Hänge runterwedelt - der Traum eines jeden Skifahrers soll heute in Erfüllung gehen.

    Wie jeden morgen klingelt der Wecker zur ambitionierten Morgenstunde, jedoch eh sich unsere großen Zehen aus der Bettdecke hervorschieben geht noch eine weitere Stunde mit dem alten Snoozeweckerspiel und der Suche nach der Körperwärme des anderen ins Land. Geschafft, motiviert durch die Sehnsucht nach den ersten Schwüngen im Schnee beginnt das morgige Ritual. Nicole kann sich, geschlaucht durch ihren Arbeitsalltag, getrost noch 3x mal im Bett umdrehen, während ich meinen Hausmann-Verpflichtungen nachgehe und uns ein gewohnt üppiges Frühstück mit allerlei Leckerein zur Stärkung der Schenkel zubereite. Nebenbei werden die noch funkelnden neuen Ski von Nicole, meine kurzfristig erworbenen Ex-Verleih-Ski, der eingestaubte Saison-Pass und die bunt zusammengewürfelte Ski-Kombi rausgelegt. Die eigtl so entspannt geplante Morgenidylle kippt durch das doch so flotte Voranschreiten des Minutenzeigers, sodass wir durch subtilen Stress dominiert doch einfach alles nur flott in uns hinein schaufeln und wenige Minuten später in voller Montur aus dem Haus purzeln. Im gewohnt klackernden Skischuh-Pinguin-Schritt erreichen wir die Skibus-Haltestelle im typisch deutsch akkuraten Stressertum 5 Minuten bevor der Bus kommt. Endlich sitzen wir im Bus Richtung Sunshine-Village - Ich bereits voller Vorfreude mit breitem Grinsen und Nicole mit noch nicht ganz erwachtem mürrisch Blick leicht gefrustet vom morgigen Stresser-Tim.

    Nach 15 Kilometern und Minuten Fahrt erreichen wir das große Hausgebiet von Banff. Mit der Zuliefergondel geht es vom Tal nochmal 15 min in das Herz des Skigebietes von dem alle Lifte in die 5 Berge des Skigebietes führen. Das geniale Bergpanorama aus der Broschüre erschließt sich uns leider nicht, stattdessen sehen wir kaum die Baumwipfel von so tief hängenden Wolken. Nichtsdestotrotz voller Vorfreude raus aus der Gondel, die Skischuhe zugeknallt, in die Bindung geklackt, Brille nochmal zu Recht gerückt und ab auf den ersten 4er Sessel-Lift. Von Gondelpylon zu Gondelpylon nimmt die bereits diffuse Sicht stetig ab und der eisige Schneepartikel getränkte Wind zu, bis wir in einem Whiteout-ähnlichen Zustand mit 10 m Sichtweite auf dem Berg ankommen. Beste Bedingungen ein unbekanntes Skigebiet auf neuen ungefahrenen Ski, ohne ein 7 jähriges Skischulprädikat wie Nicole, kennen zu lernen… Herrlich. Los geht’s – vorsichtig an der Pistenmarkierungen lang hangelnd, werden die noch steifen Oberschenkel von jeder Bodenwelle überrascht auf dem Weg sich wieder in den Bewegungsapparat hinein zu finden. Nach dreiviertel der Abfahrt klart die Sicht etwas auf und automatisch werden die Schenkel weich und die Schwünge wieder flüssiger. Wir haben das Skifahren wohl doch noch nicht verlernt.

    Wieder angekommen am Ausgangsort, beschließt Nicole nach dieser „genialen“ ersten Erfahrung der doch etwas ungünstigen Sichtverhältnisse, kurzerhand im hiesigen Skiequipment-Shop nach ausgiebiger Durchttesterei eine neue Skibrille zu ergaunern. Neidig beaufsichtigt durch meine innere Shopping Queen kann ich natürlich den Laden ebenfalls nicht ohne eine verlassen, zusätzlich fällt auf dem Weg zur Kasse auch noch ein paar neue Handschuhe in den Korb. Es wird Zeit das endlich mein Skipaket mit all unseren Utensilien kommt, aber bis dahin werden noch die Vorteils-Prozente durch unser Saisonticket ausgekostet.

    Mit neuer Optik ausgestattet toben wir uns den restlichen Skitag auf den niedrig gelegenen Hängen aus. Müssen aber schnell feststellen, dass Ende November eben auch hier erst Beginn der Skisaison bedeutet und die Pisten daher noch nicht vor üppigen Schnee strotzen und hier und da auch noch ein Fels rausschauen kann. Meckern auf hohem Niveau und besser als Oberwiesenthal oder Keilberg im Hochwinter allemal.

    Fazit des ersten Skitages: Die Faszination des Skifahrens in den Rockies können wir aufgrund der Bedingungen noch nicht ganz nachvollziehen, aber durch den Vorgeschmack freuen wir uns natürlich umso mehr wenn die genialen Kaiserwetter-Powder-Tage kommen.

    Nachdem uns der Skibus wieder gut zu Hause abgesetzt hat, springen wir flott unter die Dusche und gönnen uns direkt mal den Luxus die 20min Fußweg in die Stadt mit Toni zu überwinden. Der erste Skitag wird gebührend mit Pivo und der besten Pizza der Stadt, ach was sag ich, beste Pizza die wir beide je gegessen haben, beendet.
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Sunshine Creek