Canada
Winnipeg

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34 travelers at this place:

  • Day279

    Winnipeg

    June 9 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute war ich Vormittags erst im Zoo von Winnipeg, die haben einen sehr großen Teil mit Kanadischen Tieren aus dem Norden. Darunter 11 Eisbären, die teilweise aus der Natur stammen aber für Menschen gefährlich geworden sind. Auch werden hier Jungtiere großgezogen die in der Wildnis ohne Mutter gefunden werden.
    Die Stadt selber hat man in drei Stunden gesehen.
    Hier in Manitoba ist es bis jetzt extrem flach und die Highways sind im Schachbrettmuster angelegt. Es gibt auch kaum mehr Bäume und Seen. Es gibt eigentlich nur noch riesige Getreidefarmen.
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  • Day43

    Winnepeg

    June 24 in Canada ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Hälfte von Canada liegt jetzt noch vor uns, zeigt uns ein Schild am Highway 1. Cool 😊

    Direkt neben an steht eine private Sammlung sehr alter Traktoren und Autos, die ein paar Fotos wert sind.

    Kurz danach sind wir in Winnipeg angekommen um uns für die lange Fahrt über die Ebenen Manitobas und Saskachewan mit dem Nötigsten einzudecken. Die Stadt hat einen kleinen Eindruck auf uns gemacht, daher haben wir uns entschieden am nächsten Tag weiter zu fahren.
    Der kostenlose Stellplatz mitten in der City, direkt neben einer viel befahrenen Bahnstrecke konnte uns nicht überzeugen länger hier zu bleiben.

    Trotz des "netten" Stellplatzes hatten wir einen ganz schönen Abend, denn wir haben ihn mit Karsten und Steffi und einigen Partien Uno verbracht..... der Letzte, denn hier trennen sich unsere Wege, da es für die beiden jetzt hoch nach Alaska geht.
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  • Day324

    Manitoba

    July 16 in Canada ⋅ ⛅ 24 °C

    In nur vier Tagen sind wir von links nach rechts durch Manitoba bis nach Winnipeg gejuckelt. Entspannt und schnurstracks ließ es sich hier durchbrausen. Die Landschaft erinnert an die Saskatchewans, nur in grün. Flach, struppig, sumpfig und weit. Wir haben viel an und in Seen rum gelümmelt, haben Patrick Swayze mit Wasserakrobatik alt aussehen lassen, haben die Uhr eine Stunde zurück gestellt, waren mehr spazieren als wandern, haben dem Raps beim Wachsen zugesehen, Tim hat seine erste Naturdusche genossen und wir haben ein nächtliches Mückenklatschritual initiiert. 

    Die Menschen aus Manitoba scheinen auch mit Vorliebe in ihrer Region Urlaub zu machen. Warum auch nicht. Der See liegt ja quasi direkt vor der Haustür und die Sonne lässt sich hier auch gern blicken.

    Erst hier in Winnipeg, der Hauptstadt der Provinz, haben wir einen gezwungenermaßen längeren Stopp einlegen müssen, um auf ein Ersatzteil für Tims Kocher zu warten. 

    Die Tage haben wir primär mit Schlendern und Schwitzen verbracht. Mit Frisbee spielen und einem Abstecher in das einzige Human Rights Museum weltweit. Wo wir auch nach 3 Stunden nur die Hälfte der gesamten Ausstellung aufsaugen konnten. Das Gebäude an sich war schon ein ausgeklügeltes Labyrinth moderner Architektur, mit meterlangen Mamorgängen, die von Etage zu Etage geführt haben. 

    Und auch inhaltlich hat das Museum viel Futter für den Kopf gegeben. Und ungeschönt einen Blick auf Kanadas Geschichte geworfen, die von religiöser bis rassistischer Verfolgung auch einige dunkle Kapitel gefüllt hat. Besonders der Umgang mit seinen eigenen indigenen Völkern ist in Kanada eine immer noch sehr erschreckende Geschichte. Vor allem hier in Manitoba, wo man vermehrt auf Menschen mit indigenem Hintergrund trifft, fällt auf, dass diese uns vorrangig mit ungewohnter Zurückhaltung begegnen. Diese Skepsis ist, in Anbetracht der Geschichte, die die Ureinwohner mit "dem weißen Mann" hatten, gesund und begründet. 
    Mit der Kolonisierung durch die Europäer wurden die Völker ihrer Länder beraubt, Familien getrennt, Frauen vergewaltigt. Es wurden Decken und Taschentücher an indigene Stämme verteilt, die mit Pocken infiziert waren, um sich "des Problems zu entledigen". 
    Selbst in den 60er Jahren, als Kanada mit erhobenem Zeigefinger gegen die Apartheid in Südafrika polterte, wurden im "Sixties Scoop" etwa 20.000 Kinder unter fadenscheinigen oder gar keinen Gründen von ihren Familien getrennt und in kanadische Adoptivamilien gesteckt, um sie in "sozialen mittelständischen Strukturen" aufwachsen zu lassen. Viele der Kinder haben ihre Eltern nicht wieder gefunden. Auch in den Schulen wurde darauf geachtet, dass die Kinder ihre Sprache und Riten nicht ausüben. Diese Praxis wurde bis in die 80er betrieben. 
    Und auch heute noch fühlt es sich nicht nach kultureller und gesellschaftlicher Gleichberechtigung an, wenn eine Gruppe Indigener in Trachten für eine Schar weißer Menschen, darunter die Premiers aller Provinzen tanzt, um sie zu unterhalten.
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  • Day97

    Winnipeg Downtown

    August 12 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Was macht man wenn man in einer Stadt das allererste Mal ist und gar nicht weiß was man sich alles anschauen soll? Man vertraut auf die Locals und Empfehlungen anderer Reisender.
    Anlaufstelle Nummer eins. Einzigartig in seinem Thema. Das Museum für Menschenrechte. Wanderausstellungen erzählen über das Leben Mandelas und seiner Konfrontation mit dem Kampf gegen Apartheid. Das Museum nimmt aber auch alltägliche Dinge unter die Lupe. Wer kann sich z.B noch daran erinnern dass 2012 in Berlin ein Gericht darüber entscheiden musste ob Kinderlärm auf den Spielplätzen der Republik ein zugestandenes Menschenrecht ist oder unterbunden werden darf, wie es Anwohner damals gefordert haben. Oder das nicht all zu selbstverständliche Recht für Väter für die Kindererziehung heute ebenfalls eine Auszeit zu nehmen. Die Gesellschaften sind stets im Wandel. Und viele Fehler werden heute immer wieder wiederhol ohne dass wir daraus lernen.

    Den Tag verbringe ich mal gänzlich ohne Fahrrad und laufe kreuz und quer. In Winnipeg sieht man die Armut überall und es gibt Drogenprobleme. Alles was zu Geld gemacht werden kann wird das auch wenn man die Augen abwendet. In den Exchange District und den Westen der Stadt komme ich so erst recht spät nach meinem Museumsrundgang und alles ist Menschenleer. Abends gibt es wieder Konzerte. Allerdings regnet es ein wenig und ich gehe irgendwann gemütlich nach Hause.
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  • Day98

    Kunst im Detail

    August 13 in Canada ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Grund für meine heutige Eile liegt weit draußen vom Stadtzentrum. Und so kenne ich in deutscher Manier keine Freundschaft auf der Straße. Jeder ist sich selbst der nächste und ich will da hin bevor die letzte Führung geht. Dann müssen die Autos hinter mir eben hupen weil sie 3km in der Baustelle nicht überholen können. Ich spring deswegen nicht in den schottrigen Straßengraben und riskiere vielleicht den Reifen #5. Ich will zur Mint!

    Wer auf Reisen ist braucht bekanntlich ab und an Geld und daher nichts leichter als in einer der beiden Münzprägestätten Kanadas ‚an der Quelle‘ anzuhalten. Die Mint stammt aus den siebziger Jahren und wurde seit Anfang an mit deutscher Technik betrieben. (Schuler, Göttingen) über die Jahre wurde die Effizienz ausgebaut und die Anlage kann heute 50-70Millionen Münzen am Tag produzieren. Davon kann man schön Urlaub machen, aber das Gewicht hätte es in sich. Also doch lieber nur angucken.

    Ja, Nee, Äh - ich steh an der Kasse und die geführte Tour ist ausgebucht. Es war die letzte für heute. Dabei habe ich gestern erst erfahren dass das alles auch ohne Reservierung möglich ist. Also warum der Aufwand wenn eh nichts los zu sein scheint? Es hilft nichts ich werde nicht durch gelassen auch nicht mit betteln. Kanadier sind da sehr strikt.
    Das gibt Contra - ich habe erfahren dass man auch ungeführte Touren machen kann. Das bringe ich vor und noch ein zwei weitere Argumente. Der Kassierer weißt ab. Keine Ahnung wer mir das erzählt hätte im Internet steht das anders. Und während geführter Touren dürfen diese nicht gestört werden. Andere Besucher sind also nicht erlaubt.
    Nach erneuten 10Minuten argumentieren habe ich ihn weich und erhalte eine Sondergenehmigung. Wahrscheinlich damit er sich endlich auf seinen Feierabend freuen kann. Ich darf auf eine ‚ungeführte Tour‘ nach der Gruppe hinterher wenn ich sie denn nicht störe. Er kommt derweil als Aufpasser mit und erzählt mir trotzdem an jedem zweiten Fenster was ich wissen will. Ich liebe solche Privattouren und die Kunst sie an zu zetteln.

    Für die Auslastung ihrer Maschinen produziert die Mint derzeit für fünf weitere Länder. U.a. Paraguay und Neuseeland. In der Geschichte hat Kanada aber schon für 72 Länder weltweit produziert. Auch für Polen und die Tschechei. Deutschland war aber nicht dabei. Hier in Winnipeg wurden auch sämtliche Medaillen für Olympia Vancouver 2010 geprägt. Und in den Sonderserien spezialisiert Kanada als eines der ersten Länder auf Farbdruck in der Münze. (Der Euro hat hingegen z.B diese farbigen Plasteringe im 5€ Stück bekommen )

    Münzen sind hier schon lange kein klassisches Zahlungsmittel mehr sondern wahre Kunst.

    Den Abschluss des Tages bildet auf dem Weg nach St. Anne eine schnurgerade Strasse über die geografische Mitte Kanadas. Nach 7000km habe ich nun vermeintlich die Hälfte hinter mir.
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  • Day98

    Zu Besuch bei den Eisbären...

    August 13 in Canada ⋅ ⛅ 18 °C

    ... und zurück. Unter diesem Motto stand diese Reise einmal ganz zu Beginn der Planungen. Pläne ändern sich.

    Mein letzter Tag in Winnipeg und gerade habe ich noch einmal 10 Tips reinbekommen was ich noch alles machen könnte. Gut, sechs davon sind Cafes und Restaurants. Soviel kann ich dann auch nicht auf einmal vertragen. Zumal die Zeit heute eher knapp scheint.

    Wie das aber immer wieder vorkommt. Man wohnt nur eine Hausecke entfernt und bekommt es nicht mit weil es einem keiner erzählt. Meine Unterkunft befand sich in den letzten Tagen im früheren italienischen Konsulat. Entsprechend viele einzelne schicke Häuser hat das Viertel auch heute noch. Und der Tatort befindet sich in einer sogenannten Backline am Westminster tot lot. Tatort - denn mancher mag Straßenkunst auch als Vandalismus bezeichnen und die hier wurde zudem noch im Hinterhof versteckt. Keine Angst außer dem Regen hat hier noch keiner randaliert.
    Die Künstlerin Kal Barteski wollte 2017 ihre eigene Straße ein wenig wohnlicher machen und hat von all ihren Nachbarn dir Garagentore bemalt. Rausgekommen sind wunderschöne Eisbären, Karibu, Wale, Eulen, Wölfe und vieles mehr. Seht selbst!

    Da die Zeit immer mehr drängt radle ich querfeldein nochmal fix zum Parlament und zum Grab von Louis Riel. Wer sich erinnert, von dem habe ich in Batoche schon einmal geschrieben. Ich glaube es wird mir auf dieser Reise immer wieder begegnen dass ich ein und die selbe Sache an zwei total verschiedenen Orten verbinden kann. Es geht doch nichts über ‚Connections‘,
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  • Day23

    Winnipeg

    July 4, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 26 °C

    Wie die vorherigen Tage schon wird heute Strecke gemacht mit einem Zwischenstopp in Winnipeg, der Hauptstadt Manitobas. Im Laufe der Fahrt wird die bewaldete Landschaft durch Felsen ergänzt, was die bisher schönste Strecke ergibt.

    Das Gegenteil erwartet uns in Downtown Winnipeg. Es gibt viele Bürogebäude und Baustellen, aber sonst leider nicht viel zu sehen oder zu tun. Erst am Ende unserer Tour durch die Stadt kommen wir bei den Hauptattraktionen vorbei, die uns wieder milde stimmen. Wieder haben wir natürlich nur einen kleinen Ausschnitt plus die Autostrecke gesehen, aber unserem Eindruck nach lohnt sich in Winnipeg hauptsächlich die Gegend um The Forks mit dem Museum of Human Rights und der gegenüberliegenden Flussseite.Read more

  • Day177

    Winnipeg

    March 7 in Canada ⋅ ☀️ -13 °C

    Nächster Stop ➡️ Winnipeg! Nach einer entspannten Fahrt sind wir dann in unserem temporären Downtown Apartment angekommen. Erstes Hinternis war dann die Lockbox, die unseren Schlüssel beinhalten sollte zu öffnen. Garnicht mal so einfach, wenn man den falschen Code hat! Aber unser Host hat uns schnell mit dem richtigen Zugang versorgt und so konnten wir schnell ins Warme!
    Da warn wir nun ... kleine Ein-Zimmer-Wohnung in einem unscheinbaren Block (siehe Foto ... JA das KLEINE, nicht der riesige Wohnblock) mitten in Winnipeg. Was gibt es hier zu tun? Eigentlich einiges ... Eislaufen auf dem Fluss der quer durch die Stadt geht, die örtliche Münzfabrik besuchen, im The Forks Market umherschlendern.
    Alles in allem eine sehr schöne Stadt, die wir aufjedenfall nochmal besuchen müssen!
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  • Day240

    4 Days and 4 Nights on the train

    May 11, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 9 °C

    One day before my planned departure I got notified by Via Rail that we are delayed and gonna leave the day after around noon. On the website they already warned you not to plan any connecting transits due to possible delays. But starting with already 15,5hrs was quite a lot 😅
    I was early at the train station and checked my big backpack in. Before lining up we got a free lunch box and I was lucky that I randomly picked the one with my favorite pop inside. :) It was free seating and everyone was able to get a double seat for oneself. You could recline the seats and establish a leg extension in two different positions. I was also well prepared with my sleeping bag, inflatable pillow, earplugs and sleeping mask.
    There were just three railcars for economy seating and the rest was first class where they had beds, showers and meals included. But after the second night I had found a rather good sleeping position without changing every hour. ;) Mostly I was up early between 5 and 6 so I could enjoy the rising sun.
    The first day and night we were still crossing Ontario and it felt like we were standing most of the night cause we had to wait for oncoming freight trains.
    The next day we reached the prarie Manitoba and had the chance to go for a short walk in Winnipeg before heading towards Saskatchewan. I also saw some bisons on a ranch. The railway station of Saskatoon was smaller than the one in my hometown ^^
    We were now riding into Alberta and reached Edmonton one day later than planned. It was time to say goodbye to one of my friends (Epiphany) I was playing cards with most of the time on the train.
    From Saskatoon on they also started to give away free snacks and juice and for the passenger leaving a free meal before they got off.
    After Edmonton we gradual rode into the incredible Rocky Mountains of Jasper Nationalpark. :) Just before entering the town of Jasper we had to wait again and gained another three other delay. Many passengers got off in Jasper and at the end we were 12 in enconomy class going all the way together from Toronto to Vancouver like a big family. All different but this great journey in common. Shabir and Alvin had many interesting stories to tell and Zoe and Alex were also fun to talk to. :) Thanks guys for making this trip unforgettable!
    On the 13th of may we finally reached our destination Vancouver with a total delay of 27,5hrs. And I was lucky that I got picked up by my couchsurfer host Khaled from the train station.

    So remember never take the train #1 through the country if you are in a rush. But if you would like to enjoy an unforgettable journey then do it before the government cancel this beautiful train due to unprofitability!
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  • Day1

    Starting Line

    October 4, 2017 in Canada ⋅ ⛅ 52 °F

    Final packing happening. I want to get to the airport early to grab a meal at Stella's. Yay we made it on time. The eating starts now. First time using Nexus card. Skip the line and they let Margot through with me. Card paid for itself in just one use. The lineup would have been about 20 minutes. More food in Toronto.Read more

You might also know this place by the following names:

Winnipeg, WPG, وينيبيغ, Vinnipeq, Горад Вініпег, Уинипег, ᐄᐧᓂᐯᐠ, Γουίνιπεγκ, Vinipego, وینیپگ, ויניפג, Վիննիպեգ, YWG, ウィニペグ, უინიპეგი, 위니펙, Виннипег, Vinnipega, Vinipegas, Vinipega, विनिपेग, ဝင်နီပက်မြို့, ਵਿਨੀਪੈਗ, ونیپگ, Уиннипег, Винипег, வினிப்பெக், วินนิเพก, Vinnipeg, Winnipég, Вінніпег, ونی پیگ, 温尼伯

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