Cape Verde
Porto Novo

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7 travelers at this place:

  • Day13

    Das grüne Tal

    April 17, 2018 in Cape Verde ⋅ ⛅ 19 °C

    Vito unser Gastgeber ist ein Aussteiger aus Pisa. Er lebt seit 6 Jahren hier und hat sein Guesthouse mit 3 Zimmern selbst gebaut. Zum Frühstück servierte er uns verschiedene Bruschette und einen feinen lokalen Kaffee.

    Frisch gestärkt wanderten wir mit Vollpackung alles dem Ribeira de Paul entlang bergwärts. Wir waren beeindruckt von der üppigen Vegetation an diesen extrem steilen terrassierten Flanken. Viele exotische Früchte 🍈 und Gemüse werden hier angebaut (Guave, Bananen, Mango, Papaya, Brotfrucht, Yams, Maniok etc.). Auch Bohnen, Tomaten und Kohl gab es reichlich. Alles wurde bewässert durch ein ausgeklügeltes Kanalsystem, gespeist von der Quelle des Paul. Am meisten angebaut wurde aber Zuckerrohr, welches direkt vor Ort zu Grogue (Schnaps) verarbeitet wird😳. Wir fragen uns immer wieder, wer diese Menge an Alkohol konsumiert🤪.
    Nach 6 Stunden kurzweiligem Auf und Ab (13km, 1000hm bergauf und 400hm bergab) mit atemberaubender Aussicht (welche wir nicht in Worte fassen können), erreichten wir unser Guesthouse „Chez Sandro“ und tranken erst mal einen Grogue🤣...
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  • Day14

    Supplement

    April 18, 2018 in Cape Verde ⋅ 🌬 13 °C

    Der höchste Gipfel in dieser Gegend, der „Pico da Cruz“, ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Kurzerhand entschlossen wir uns, diesen mit leichtem Gepäck und schnellen Schuhen zu erklimmen und wurden mit einer einmaligen Rundumsicht belohnt. Auf dem Rückweg konnten wir zum Glück auf einen Pickup aufspringen, der uns ein Stück mitnahm.

    Mittlerweile waren wir richtig ausgehungert und kauften uns auf dem Weg zwei Brote und eine Büchse Sardinen und zwei Bier und verschlangen dies auf unserer Terrasse. Das tat höllisch gut 😊!
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  • Day20

    Top of Santo Antão

    April 24, 2018 in Cape Verde ⋅ 🌬 15 °C

    Wir haben uns in den Kopf gesetzt, auf jeder Insel auf der wir übernachten, den höchsten Punkt zu erklimmen. Es war also Zeit, dies heute auf Santo Antão in Angriff zu nehmen😅.

    Deshalb war heute um fünf Uhr Tagwache und wir sassen kurz danach mit unserer „Hirnbirn“ auf der Stirn am Frühstückstisch, welcher schon am Vorabend für uns hergerichtet wurde ☕️ 🥖.

    Pünktlich um 6 Uhr pickte uns Corsinho mit seinem Pickup up. Die erste Etappe über die Buckelpiste war nicht unbedingt bequemer aber mit Sicherheit schneller als die 2‘000 hm und 35 km per pedes zurückzulegen. Hoch über der Wolkendecke konnten wir endlich aussteigen🤮 und unser Fahrer zeigte uns auch gleich den Weg zum Topo da Coroa (1‘979 müM).

    Bereits um 9 Uhr standen wir auf dem Gipfel und Corsinho eilte nach Luft schnappend hinterher. Ob er es wohl bereute, dass er sich auf dieses Abenteuer mit uns eingelassen hatte? Wir reichten ihm zwei Bananen 🍌 und er war wieder voll fit 💪🏼 für den Abstieg. War doch mal eine schöne Abwechslung für den driver😉.

    Die Aussicht auf das Nebelmeer und über die gesamte Insel war beeindruckend.

    Zurück auf Meereshöhe machten wir Musik auf dem Waschbrett und sangen unter der Dusche 🚿: „Sao Vicente wir kommen ...🎶!“
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  • Day19

    Fishermen's friend

    April 23, 2018 in Cape Verde ⋅ 🌬 19 °C

    Beim gemeinsamen Abendessen erzählten uns die Tischnachbarn vom Küstenweg nach Monte Trigo und irgendwie juckte es uns, diesen zu begehen. Er dauere drei bis vier Stunden und den ganzen Tag am Strand zu liegen, war uns doch etwas zu langweilig. Also zogen wir nach dem Frühstück los über die Berge und Schluchten und es hat sich gelohnt.

    Dort angekommen, wollten wir etwas, essen, aber es gab nichts. Kein Restaurant und im einzigen Shop hatte es nur zwei Pack Spaghetti und gemahlenen Kaffee. Unsere Mägen knurrten und wir wollten so rasch wie möglich zurück nach Tarrafal. Deshalb fragten wir einen Fischer, ob er uns mit seinem Boot zurückfahren könne und dieser war froh über einen kleinen Nebenverdienst. So dauerte der Rückweg nur knapp eine Stunde.

    Am späten Nachmittag reichte es dann doch noch für ein kurzes Sonnenbad bis zum allabendlichen Sunset-Apéro.
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  • Day14

    Auf dem Maultierpfad

    April 18, 2018 in Cape Verde ⋅ 🌬 13 °C

    Wieder einmal hatten wir eine gute Nase bei der Wahl unserer Unterkunft und liessen es uns gut gehen bei Sandro.

    Die heutige Tour versprach laut Reiseführer einiges einfacher zu werden als gestern. Es wird jedoch empfohlen, diese Maultierpfade abwärts zu begehen. Da wir mit Vollpackung unterwegs und schon auf halben Weg waren, blieb uns nur die härtere Variante bergauf übrig😛. Wir fragten uns bei jedem Schritt, wie lange es wohl gedauert hat, all diese ausgesetzten Pfade zu bauen. Das war bestimmt noch schweisstreibender als „nur“ hier hoch zu kraxeln. Nach gefühlten tausend Kehren haben wir nach 2 Stunden und 900 hm den Kraterrand des „Cova de Paul“ erreicht.

    Weiter ging es hinunter in den Krater und selbstverständlich auch wieder hinauf. Oben fanden wir ein nettes Häuschen zum Übernachten. Da wir wieder einmal die einzigen Touristen waren, hatten wir das „Casa Cova“ inklusive Terrasse ganz für uns alleine😁. Diese Gelegenheit nutzten wir, um unsere Kleider zu waschen und ein wenig auszuruhen.
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  • Day18

    Der Mann mit dem Huhn

    April 22, 2018 in Cape Verde ⋅ 🌬 23 °C

    Gestern Nachmittag erreichten wir glücklich und müde unser Ziel, Punta da Sol. Hier war nicht viel los und wir entschieden, per „collectivo“ alles der Küste entlang zur Hafenstadt Porto Novo zu fahren. Nach zweimal umsteigen in Ribeira Grande und in Janela erreichten wir am Abend Porto Novo. Übrigens eine solche zweistündige Fahrt kostet pro Person 4 Franken und wir sind jeweils die einzigen Touris, eine gute Gelegenheit kreolisch zu lernen.
    Wir fanden schnell eine günstige Bleibe und richteten uns für das Nachtessen. Karin hat ein italienisches Restaurant ganz in der Nähe gefunden und wir hatten Lust, wieder einmal etwas Vertrautes zu essen. Wie sich herausstellte, war die Spezialität dort frische Meeresschnecke 🐌 und Tintenfisch 🦑 al italiana, genau das, was wir uns unter “vertraut“ vorgestellt hatten😛. Wir haben uns auf dieses Abenteuer eingelassen und keinen Moment bereut, denn es schmeckte köstlich.
    Heute wollten wir weiter nach Tarrafal de Monte Trigo. Die Fahrt zur Südwestküste dauert ca. 2,5 Stunden über die Berge, teils auf ausgefahrenen Sandpisten mit Schlaglöchern und erfordert einen 4x4. So blöd, am Sonntag fahren keine Sammeltaxis und somit waren wir ein gefundenes Fressen für die teuren Touristentaxis. Während wir gemütlich frühstückten, stand dann doch plötzlich ein Sammeltaxi mit 4x4 da. Anscheinend hat es sich herumgesprochen wohin wir wollten, das ist typisch Kap Verden. Der Fahrer wartete geduldig bis wir fertig gegessen und gepackt hatten und sammelte in der Zwischenzeit noch andere Mitfahrer ein. Die Fahrt im Pickup alleine war es schon Wert an diesen verlassenen Ort zu kommen. Einer der Mitfahrer hatte ein lebendiges Huhn 🐓 unter dem Arm, welches er als Mitbringsel für seinen Sonntagsbesuch dabei hatte🤭. Als während der Fahrt die Lottoziehung live im Radio übertragen wurde, musste der Beifahrer steuern, da der Fahrer damit beschäftigt war, die Lottozahlen aufzuschreiben🙄.
    Damit wir doch noch etwas Bewegung hatten, nahmen wir, wie der Mann mit dem Huhn, für das letzte Stück eine Abkürzung zu Fuss den Berg hinunter zum schwarzen Sandstrand.
    Wir haben uns vorgenommen, hier im „Mar Tranquilidade“ ein paar ruhige Tage zu verbringen🏖. Um 18.00 Uhr gibt es Apéro für alle und das verspricht doch schon mal gutes...🍹😃
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  • Day10

    Tag 10: Ankunft in Tarrafal

    April 1 in Cape Verde ⋅ ☀️ 22 °C

    Tarrafal ist einer der abgelegendsten Orte auf Santo Antao und touristisch wegen der relativ beschwerlichen Anreise noch nicht ganz so erschlossen. Es wohnen im Ort vor allem einfache Fischer und Bauern. Wir haben einen sehr schönen Sonnenuntergang gesehen.

  • Day10

    Tag 10: April, April

    April 1 in Cape Verde ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir haben doch Internet.
    Die Weiterreise war spannend. 7.15 Uhr mit dem Sammeltaxi ("Collectivo") nach Porto Novo zum Hafen (Bild 1). Dann Rumlungern am Hafen bis 11.30 Uhr. Weiter mit dem Sammeltaxi in Richtung Tarrafal, zuerst auf geteerter bzw. gepflasterter Straße und dann über eine Sandpiste (Bild 4). Das Sammeltaxi ist zwar etwas zeitaufwendiger, aber die viel günstigere Alternative, ca. 12 Euro gegen 90 Euro für ein normales Taxi. Zum Glück hat der Fahrer zwischendurch immer mal angehalten, denn die Landschaft war spektakulär (Bild 2 und 3). Am Ende kam Tarrafal in Sicht (Bild 5).Read more

  • Day11

    Tag 11: Unterwegs im Fischerboot

    April 2 in Cape Verde ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute früh haben wir beschlossen mal zu fragen, ob wir mit den lokalen Fischern rausfahren könnten und keine halbe Stunde später saßen wir schon im Boot. Die Fischer, mit (ziemlich löchrigen) Neoprenanzügen, Maske und Schnorchel haben bis ca. 20 Meter Tiefe nach Langusten getaucht. Immer wieder tauchte einer auf und schmiss eine Languste ins Boot, die dann lebend verstaut wurde (Bild 3). Wir blieben mit dem Steuermann im Boot und haben angeln für Anfänger gemacht (Bild 4). Am Ende nach 3 Stunden hatten wir ca. 15 Langusten und 10 kleine handgeangelte Fische.Read more

  • Day12

    Tag 12: dies und das

    April 3 in Cape Verde ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir machten einen Strandspaziergang. Wir fanden einige portugiesische Galeeren am Strand (Bild 1) und kamen einmal unverhofft mit der Brandung in Berührung (Bild 2). Ziel des Spaziergangs war die Ruine einer Thunfischfabrik, die gebaut aber nie in Betrieb genommen wurde (Bild 3). Es lohnte sich wohl nicht. Mittlerweile haben sich auch europäische Länder Fangquoten der Kapverden gekauft und holen tonnenweise Fisch aus dem Meer, während die lokalen Fischer von Tarrafal heutzutage Thunfisch mit Leine angeln.
    Wir haben uns dann auch mal ins Meer gewagt, aber außer ein paar kleinen Fischen war nichts zu sehen. Am Abend wurden dann wie schon die Tage zuvor Buckelwale gesichtet. Sie bekommen in der Gegend der Kapverden um diese Zeit ihre Jungen und halten sich dann eine Weile in der Gegend auf. Vom Hotel wurde mit einem lokalen Fischerboot eine spontane Walbeobachtung innerhalb von 5 Minuten organisiert. Auf Bild 4 sieht man Mamawal (links) und Babywal (rechts). So richtig nah sind wir aber nicht rangekommen.
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You might also know this place by the following names:

Concelho do Porto Novo, Porto Novo, _Cape_Verde_%28municipality%29

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