Chile
Ascencio

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20 travelers at this place:

  • Day29

    W trek 4- The bloody long slog

    March 19, 2017 in Chile

    Today we were more prepared, up and ready to go just after sunrise. We had a lot of kilometers to cover all in a general uphill direction from Camp Frances all the way up to Campamento Torres.

    The walk started again in blue skies with no wind, so as we walked along the side of a lake it looked like a mirror reflecting the great mountains above. We ambled along rolling hills in peace and quiet until a ranger on a horse burst out of the wilderness followed but two timid Americans. How not to do the W trek.

    The skies staterd darkening and a light rain fell for the rest of the day. I was thankful as it helped cool me down. We reached a sign declaring a short cut up to our destination. It really didn't feel like a short cut! Through boggy fields we trekked, getting our shoes soaked in mud more than once and when trying to find footholes my trekking pole wouldngo more than half a meter deep.

    Passing a British couple we warned them of the bog to come and in return I asked how far the next camp was. They replied miles and miles with smiles. Having already done miles and miles, I doubted them very much and set off to prove them wrong.

    A gruelling constant uphill later we joined the normal path and soon could see an alpine hut with inviting smoke poring from its chimney. We had made it to what a few had dubbed "Disneyland". We had been warned that this camp entices you in with warmth, beer and food. A honey trap, if you stay to long you won't be able to make it to your own campsite further up the valley, and they charge you extortionate prices to stay!!

    As we were making good time (take that British couple!), we had a quick sandwich and a drink before escaping up the valley to our last campsite at the base of the towers climb. A free campsite it was basic but quite picturesque in a sheltered forest with a stream running through the middle. We set up camp and ate early knowing that we had to get up very early the next morning to see the sunrise.

    Number if blisters= Still 0!!
    Number of km= 23ish
    Number of holas= I stopped counting
    Number of expensive sandwiches=2
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  • Day248

    Los Torres

    March 19, 2017 in Chile

    I set out with the first light and enjoyed the mountain scenery all by myself for the first few hours of the day. Well, not quite by myself - I saw eagles, horses and met a little skunk on the trek. We walked towards each other not noticing as if both in deep thought, and only noticed last second, looked​ at each other surprised, the skunk lifted his tail to warn me and I decided it might better to walk a few steps back. So I did and the skunk thanked me by not spraying me. I got my phone out so late, when he was already walking away... (pic 4)

    The rest of the trek was beautiful. Sometimes a bit dull, when you walk uphill through the same forest for 2 hours, but the views are always worth it

    Twelve hours of hiking later and at least 7 times putting the rain coat on and taking it off again, I'm in my tent. It's raining and I'm​ once more to thankful for smart people​ who engineered this outdoor equipment!
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  • Day39

    Wonderful life im Torres del Paine

    December 27, 2017 in Chile

    Man vergisst manchmal das Alltägliche zu erzählen, selbst wenn es besonders ist. Hier ist es die Nähe zu den Tieren. Sie sind nicht zutraulich oder zahm, aber der Mensch ist für sie kein Feind und so kann man die täglichen Dramen der Natur ganz nah erleben. Die gestresste Amselmama lässt sich von uns mit Würmchen versorgen, der Kiebitz verteidigt vor unseren Augen sein Nest gegen den Carancho und die Guanacos sind einfach nur neugierig. Pumas und Kondore konnten wir immerhin aus der Ferne bestaunen.Read more

  • Day35

    ¡Feliz Navidad!

    December 23, 2017 in Chile

    "Wie verbringt ihr dieses Jahr eigentlich Weihnachten?" ist wohl eine der häufigsten Fragen, die uns besonders in den letzten Tagen oft gestellt worden ist. So richtig beantworten können wir das immer noch nicht, aber immerhin kommt auch hier im Nationalpark langsam Weihnachtsstimmung auf. Der Advent wird hier eigentlich nicht zelebriert, sodass wir schon die Befürchtung hatten dieses Jahr auf Weihnachten ganz verzichten zu müssen...😨 Mittlerweile ist der ein oder andere Laubbaum weihnachtlich geschmückt worden, wir haben in der Hotelküche Plätzchen gebacken und an Heiligabend soll sogar ein besonderes Essen in der Mensa serviert werden...😊🎅.
    Wir haben auch ein bisschen vorgesorgt, um in Stimmung zu kommen: Wir kochen Glühwein auf unserem Kaminofen und knabbern Weihnachtskuchen..😜. Aber am allerwichtigsten seid ihr für uns und unsere Weihnachtsstimmung, denn durch eurer Interesse und eure lieben Grüße sind wir mit euch und damit mit unserer Heimat verbunden.
    Ihr Lieben, wir denken an euch und wünschen euch schöne und besinnliche Weihnachten!
    ¡Feliz Navidad!
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  • Day93

    Früh um 6 Uhr ging es aus der Koje. Schnell die letzen Sachen gepackt und das Frühstück runter gewürgt. Zähne überflogen und los ging es zum Busbahnhof. 10 Minuten vor der Zeit (unglaublich aber wahr) fuhr der volle Bus los. Wir erwischten Plätze bei drei Herren mit dicken Rucksäcken, die bereits vor Eintritt in den Park rochen, als wären sie bereits den Trek gewandert. Nach 90 Minuten erreichten wir den Parkeingang und stellten uns in die Schlange für die Eintrittskarten. Mit einem kleinen Shuttlebus ging es weiter zum Welcomecenter, von wo aus die Wanderung beginnen sollte. Zunächst waren wir von dem Besucheransturm ein wenig "geschockt", aber da wo es schön ist sind halt viele Menschen. Wir liefen zunächst recht flach durch Weideland und bestaunten die herbstlich verfärbten Bäume. Von Beginn an konnten wir unser heutiges Ziel sichten - die berühmten drei Torres, die dem Park den Namen verleihen. Bis dahin sollte es aber noch gut anstrengend werden. Die Menschenmassen verliefen sich recht schnell, sodass man zwar Leute auf dem Trek sah, aber nicht in einer Schlange laufen musste. Nach 2 Stunden mit ein paar Anstiegen erreichten wir das Refugium El Chileno, wo wir die Nacht verbringen sollten. Wir luden flott einen Rucksack ab und liefen direkt weiter. Bis zu den Torres sind es noch mal gut 2,5 Stunden! Der Weg führte über und durch kleine Bäche und vor allem durch einen rot verfärbten Laubwald. Wir wunderten uns die ganze Zeit, wo denn der Aufstieg blieb, denn vom Refugium zu den Torres sollten 400 Höhenmeter zurückgelegt werden und wir liefen immer wieder rauf und wieder runter. Auf dem letzten Kilometer kam sie dann. Es ging bergauf und das vor allem über Geröll. Das ging ganz schön in die Beine, aber seit dem Colca-Canyon kann uns sowas nicht mehr schocken! Eine Stunde später waren wir oben und es bot sich uns ein wunderbarer Anblick! Die drei Granitfelsen ragen steil in die Höhe, der Himmel ist strahlend blau und vor den Felsen liegt eine türkisblaue Lagune! Einfach der Wahnsinn! Wir genossen ein kleines, kaltes Picknick und vor allem den Blick auf dieses Naturwunder! Es streunte fröhlich ein Fuchs an der Lagune herum, der natürlich genau weiß, dass die Touris irgendwas zu essen da lassen.. als wir ihn fotografieren wollten, ging auf einmal ein Geräusch los, was uns an ein Flugzeug erinnerte. Aber am Himmel war nichts zu sehen und so tief fliegt ja auch nichts. David entdeckte es zuerst! Ein Stück Eis hatte sich von dem Gletscher der Torres gelöst und rauschte mit einem ohrenbetäubendem Lärm in die Tiefe und ins Wasser! Wir warteten auf die "Flutwelle", aber die blieb aus. Dafür sind dann wohl die Entfernungen zu groß! Wir machten uns an den Abstieg und nach 2 Stunden erreichten wir wieder das Refugium. Wir bezogen unsere Betten im eiskalten 8-Bettzimmer und spielten noch ein paar Runden Dame bis es Zeit zum Abendessen war. Wir sparten uns 25$ pro Person und aßen mitgebrachte 5-Minuten-Terrinen. Ein wenig neidisch schauten wir auf den lecker aussehenden Lachs am Nachbartisch! Aber morgen bekommen wir auch sowas tolles!Read more

  • Day16

    Torres del Paine

    December 4, 2017 in Chile

    Auf dieses Highlight haben wir uns schon lange gefreut. Einen Monat lang verbringen wir im berühmten Nationalpark Torres del Paine, um dort in erster Linie unserer Freiwilligenarbeit nachzugehen, aber auch um die beeindruckende Landschaft zu genießen!
    Unsere Unterkunft liegt im Herzen des Nationalparks, unweit der berühmten Torres, den Namensgebern des Parks. Da das Wetter hier sehr unbeständig ist und es die meiste Zeit stürmt und regnet, folgen wir der Empfehlung unserer "Chefin" und nutzen das tolle Wetter, um an unserem ersten Arbeitstag eine Wanderung zum Mirador de las Torres zu unternehmen. Der Anblick der Türme ist atemberaubend schön!Read more

  • Day20

    Arbeiten an einem sehr besonderen Ort

    December 8, 2017 in Chile

    Am 01. Dezember brachte uns der Personalbus von Punta Arenas zum Nationalpark Torres del Paine. Anders als erwartet, kamen wir mit zahlreichen anderen Mitarbeitern an, von denen die meisten für das "Luxushotel" Los Torres arbeiten. Obwohl wir nicht zum üblichen Personal gehören, erhielten wir erst einmal eine lange Einweisung, um dann anschließend eine halbe Ewigkeit auf dem Gelände herumzuirren, um unseren Arbeitgeber die Umweltorganisation Ama ausfindig zu machen. Die Anwesenden dort empfingen uns freundlich, auch wenn sie keinerlei Kenntnis über unsere Ankunft hatten. Selbst Romina, die Leiterin der Organisation, hatte keine genaue Kenntnis über unsere Ankunft, obwohl wir im Vorfeld mehrere unbeantwortete Emails gesendet hatten, um Informationen einzuholen. Letztlich hätte es vermutlich auch kaum einen Unterschied gemacht...
    Das Hauptanliegen der Ama ist die Wiederaufforstung und so besteht ein großer Teil unserer Arbeit darin bei der Aufzucht der buchenähnlichen Lenga mitzuhelfen. Hier im rauen Klima Patagoniens wachsen diese endemischen Pflanzen gerade einmal 1cm im Jahr. Dieser rein körperliche Teil unserer Arbeit ist einerseits eine willkommene Abwechslung zu unserer beruflichen Tätigkeit, aber auch ganz schön anstrengend.
    Ein weiterer Teil unserer Arbeit besteht darin Ideen für das geplante Informationszentrum zu entwickeln. Hier sind unsere didaktischen und methodischen Fähigkeiten als Lehrerinnen gefragt.
    Die vier Mahlzeiten (davon zwei warme Hauptmahlzeiten!) strukturieren die Arbeitstage. Alle Angestellten speisen in der Mensa, dem sog. Casino, und vermutlich sind zwar alle nicht unzufrieden, aber auch nicht übermäßig begeistert von dem Essen.
    Hier gehen alle miteinander sehr herzlich und rücksichtsvoll um. Jeder grüßt jeden und kennt man sich etwas besser, so umarmt man sich und küsst sich gegenseitig auf die Wange.
    Für die Festangestellten gibt es ein paar gute Freizeitangebote, die wir glücklicherweise auch mitnutzen dürfen. Aber anders als das feste Personal gestaltet sich unsere Unterbringung. Erwartungsgemäß sind wir in einem zeltähnlichen Dorm für 10 Personen untergebracht, welches wir uns aber bisher nur maximal zu viert teilen mussten. Nicht erwartungsgemäß hingegen ist der unsaubere Zustand, in dem sich alles befindet...😱 Unsere Reinigungsinitiative war bisher auch nur mäßig erfolgreich, da hierfür lediglich ein alter Besen zur Verfügung steht. Wir sind auch nicht sehr glücklich über die Toiletten und Waschmöglichkeiten auf dem benachbarten Campingplatz, die wir "Dankenswerterweise" mitnutzen dürfen, die aber leider auch nicht immer sehr gut geputzt werden. Glücklich sind wir allerdings über die heißen Duschen und unseren Kaminofen im Dorm, denn hier wird es nachts richtig kalt und tagsüber bläst oft ein kalter Wind.
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  • Day42

    Chicas de Ama

    December 30, 2017 in Chile

    Als chicas de Ama waren wir nach kurzer Zeit bei allen Angestellten des Parks bekannt und wurden auch immer liebevoll so bezeichnet, was zum Teil vielleicht auch mit dem Unvermögen der Chilenen zu tun hat den Namen Kirsten auszusprechen😉.
    In den ersten zwei Wochen mussten wir uns erst einmal in der neuen Umgebung zurechtfinden und alle kennenlernen, doch mit der Abschiedsfeier des anderen Voluntärs Sebastian und vielleicht einem bisschen zu viel an Jägermeister war das Eis gebrochen. Und so sind uns in den letzten zwei Wochen unsere Kollegen doch sehr ans Herz gewachsen und wir haben einige schöne Momente miteinander erlebt😊.
    Auch unsere Arbeit gestaltete sich in der zweiten Hälfte als vielfältiger, u.a. weil wir auch mehr Impulse geben konnten.
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  • Day35

    An dem Tag regnete es schon doll, als ich wach wurde. Das war gegen 8 Uhr. Eigentlich wollten wir an dem Tag zu Mirador Francés gehen. Starten wollten wir um 10 Uhr. Bis dahin sollten die Sachen gepackt und das Zelt abgebaut sowie der Magen mit Frühstück gefüllt sein.
    Da es so regnete, ließ ich die beiden bis 9 Uhr schlafen. Mit Susan hatte ich ausgemacht, dass wir erst mal frühstücken und dann weitersehen.
    Morgan ist gegen 11 Uhr los. Wir hatten erst mal im Regen das Zelt abgebaut und abgewartet, bis der Regen aufhörte. Es näherten sich immer hellere Wolken. Gegen 12:30 Uhr war es dann tatsächlich soweit. Ca. 13 Uhr sind wir los, um in Richtung Camp Italiano zu wandern. Bis Mirador Francés hätten wir es zeitlich eh nicht geschafft, da die Fähre um 18:35 Uhr fuhr und man pro Strecke 3,5 Stunden braucht.
    Um zum Campingplatz Central zu kommen, mussten wir entweder mit Fähre und Bus fahren, 4 Stunden/17 km wandern und dann den Bus nehmen oder 26 km wandern. Da wir schon ein Fährrückticket gekauft hatten und die Zeit eh knapp war, blieben wir nicht wie ursprünglich 2 Nächte in Paine Grande, sondern mussten bereits am 2. Tag abends umsiedeln.
    Als wir also los wandern waren, mussten wir uns wieder in das Büchlein des Parkwächters eintragen.
    Auf unserem Weg trafen wir wieder den Deutschen und den Ami und gingen ein Stück mit denen zusammen bis wir umgedreht sind.
    Auf dem Rückweg fing es natürlich wieder an zu regnen. Überraschung!! 😬 Da der Regen mit etwas Hagel frontal kam, war man innerhalb weniger Minuten durchnässt und ich hatte zudem nasse Füße. Da macht das Wandern Spaß. 😒 Zum Glück hörte aber der Regen bald wieder auf.
    Gegen 17:15 Uhr kamen wir zurück, sodass ich noch Zeit hatte mein Handy zu laden und wir uns in der Bar etwas aufwärmen konnten. Da einige der Meinung waren, dass das Fenster in der Bar auf sein muss, war das Aufwärmen nicht so effektiv. 😒
    Kurz vor halb sieben kam Morgan fix und fertig von seiner Tour zurück, sodass wir uns noch von ihm verabschieden konnten und dann ab zur Fähre.
    Nach 30 Minuten Fahrt mit der Fähre warteten bereits Busse auf der anderen Seeseite. Es war gar nicht so einfach herauszufinden, welchen wir nehmen mussten.
    Der Fahrer meinte, dass wir 5000 CLP zahlen müssen, aber wir sollten in den Bus einsteigen.
    Im Bus trafen wir wieder das niederländische Pärchen, das uns beim Frühstück erzählt hatte, dass sie zum Bus wandern und dann zum Camp Central/Torres fahren.
    Als wir etwas im Bus, in dem natürlich nicht die Lüftung ging - beschlagene Scheiben, gefahren sind und langsam auftauten, mussten wir schon wieder raus. Er sagte wieder was von 5000. Wir mussten aber unser Gepäck holen, dann war er weg. Das niederländische Pärchen winkte uns und meinte, dass wir in ein anderes Fahrzeug einsteigen müssen. Gesagt, getan. Die Kassierein fuhr mit und kassierte die ersten ab. Unser Geld wollte sie anscheinend später!? Als wir im strömenden Regen und im Dunkeln gefühlt mitten im Nirgendwo aussteigen mussten, fragte sie etwas auf Spanisch. Ich antwortete mit ‚Si‘ und dachte, sie hatte gefragt, ob wir noch zahlen müssen. Anscheinend hat sie gefragt, ob wir gezahlt haben. 😅
    Uns war es ganz recht, denn beim Wandern hatte ich festgestellt, dass ich zu wenig Geld habe, um eine Nacht bei Central und die Busse zu zahlen. 🙀
    Am Sa wollten wir 150.000CLP abholen, haben aber warum auch immer am So nur 100.000 abgehoben, obwohl wir eh noch mal in Chile sind. So müssen wir jetzt noch mal Gebühren zahlen. 🤦🏻‍♀️
    Wir waren also einige Leute im sogenannten Welcome Center und es hatte keiner eine Ahnung, wo wir genau sind und wo wir hinmussten. Die Stimmung sank und sank sank!🙎🏻‍♀️
    Der Typ am Thresen, der natürlich mit der Putzfrau zusammen in diesem Provision an Gebäude bei dem Wetter alleine war, meinte zu einem, dass wir etwa 7 Minuten lang der Straße folgen müssen. Gesagt, getan. Wir sind zu 6 (2 Niederländer, 2 englische Brüder-kannten die Niederländer von der Fahrt am Sonntag, Susan und ich) aufgebrochen.
    Nach 7 Minuten kamen wir zu einem Gebäude. Das gehörte aber nicht zum Campingplatz, sondern war das Refugio von Central. Während einer mit der Receptionistin sprach, erzählten andere der einen, dass der Weg zum Torres an dem Tag aufgrund von Schneefall gesperrt gewesen war. Die Stimmung war im absoluten Tiefpunkt. 😩
    Währenddessen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass kein Zimmer frei war, welches wir uns mit 6 Leuten geteilt hätten, sondern wir weitere 7 Minuten zum Campingplatz gehen müssen...zum Licht hin. Wieder gesagt und getan...
    Aber wie sich herausstellte, gehörte das Licht NICHT zum Zeltplatz. Der Koffermann oder was auch immer vom Hotel Central sagte uns, dass die Rezeption des Zeltplatzes schon zu wäre, was sich als falsch herausstellte. Geöffnet hat diese bis 22:30 Uhr. Wir hatten uns schon gewundert, warum die schon zu hat, wenn man so spät mit dem Bus noch ankommen kann.
    Jedenfalls meinte er außerdem, dass der Weg zum Zeltplatz schwer zu erklären sei. Am nächsten Tag hatte sich herausgestellt, dass wir im Dunkeln und bei Regen einfach falsch abgebogen waren.
    Der Hoteltyp sagte zu uns, dass wir unsere Sachen in einem Bereich der Eingangshalle lassen können, wenn wir die Zelte aufstellen. Die Zelte können überall aufgestellt werden, nur nicht direkt vor dem Hotel.
    Wir also raus zum Zelt aufbauen, aber es schüttete so dermaßen, sodass wir das verschoben haben nach 5 Minuten draußen im Regenguss.
    Also gab’s für die anderen erst mal Abendbrot im Hotelrestaurant. Ich hatte mich lieber an den Holzofen gesetzt und meine Hose, Jacke, Schuhe sowie Socken getrocknet.
    Die Kellner meinten netterweiser, dass wir bis 24 Uhr dort sitzen und uns aufwärmen können. Ein Zimmer hatte dieses Hotel leider nicht mehr.
    Nachdem der Hoteltyp sich nach meinem Befinden erkundigt und die Niederländerin erneut gefragt hatte, ob es wirklich nicht irgendeinen Raum für uns geben würde, zeigte der Hoteltyp erbarmen.
    Es gibt ein Raum für die Putzsachen, wo noch die Putzfrau drin ist. Wenn er den Schlüssel für den Raum hat, gibt er uns ein Zeichen und er geht mit uns dorthin. Nach etwa 45 Minuten/ca. 23:15 Uhr ging’s los.
    Zeug genommen und aus der Haupttür raus. Der Hoteltyp hat uns an einem anderen Ort erwartet. In einer top Secret Aktion im entsprechenden Gebäude entlang geschlichen.
    In dem Raum befanden sich neben dem besagten Putzzeug auch Matratzen und Deckbett sowie Kopfkissen. Der Hoteltyp erklärte uns mehrmals, dass wir spätestens 6:30 Uhr das Zimmer verlassen müssen. Da jeder froh über das trockene und warme Zimmer war, bekam der Typ 20.000 CLP von uns. Als er weg war, wurde erst mal so leise wie möglich geräumt und geredet. Da der Raum etwas klein war, mussten 2 Leute sich eine Matratze teilen. Die war vllt 90 oder 100 cm groß!? 🤷🏻‍♀️
    Susan und ich schliefen auf dem Matratzenberg, da es keinen Platz mehr auf dem Boden gab. Alle waren einfach nur glücklich über diese Schlafmöglichkeit.
    Noch schnell Wecker auf 05:42 Uhr gestellt und ein paar Sachen wie Jacke und Schuhe ausgezogen. Dann wurde sich schnell schlafen gelegt.
    So endete der 2. Tag in Torres del Paine. 😬
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  • Day37

    Morgan hatte sich extra den Wecker zu 07:00 Uhr gestellt, um sich den Sonnenaufgang anzuschauen. Als der Wecker klingelte, hörte man die Regentropfen aufs Zelt prasseln, also blieb er liegen. Kurz nach 8 Uhr ist er dann doch aufgestanden und hat mich dann auch wach gemacht. Er hatte überlegt, ob er an dem Tag die Strecke läuft, die ich einen Tag vorher gemacht habe.
    Seine Füßen sahen durchs Wandern und dem feuchten Wasser schlimm aus. Am Hacken war kaum noch Haut. 😦
    Da er noch nach El Chaltén will, meinte ich zu ihm, dass es nicht wert ist hochzugehen. Schließlich wird er da was ähnliches sehen.
    Susan und ich haben ein paar Mal über den Nationalpark Torres del Paine (Chile) und El Chaltén (Argentinien) verglichen.
    Die Berge in Torres del Paine sind höher und man hat dadurch einen weiteren Blick auf Berge als in El Chaltén, aber was El Chaltén nicht abwertet. Mich wundert es, dass es so einen Hype um den Park Torres del Paine gibt, wenn El Chaltén genauso gut ist!? 🤔
    Ich glaube, wenn wir nicht vorher schon in El Chaltén und El Calafate gewesen wären, hätte uns der Park Torres del Paine mehr umgehauen/fasziniert/geflasht. So war es eher ganz ok...gut...wir hatten auch nicht gutes Wetter erwischt. Leider 😒

    Jedenfalls...Morgan und ich chillten und quatschten noch etwas im Zelt, nachdem er entschieden hatte, dass er den Bus um 14 Uhr nach Puerto Natales nehmen wird und nicht wandern geht. Mein Bus ging erst 16 Uhr.
    Dann wurde gemütlich Mittag (die restlichen Nudeln und Tomatensoße mit Parmesan sowie mit Wurst) gekocht. Mein Essen war jetzt nicht so geil...etwas ungewürzt.
    Nachtisch...also Naschkram hatte ich mittlerweile nicht mehr. Während diesen Tagen hatte ich einen erhöhten Naschbedarf. Falls ich noch mal so was mache, muss ich mehr Naschkram mitnehmen. Das war definitiv zu wenig. 😩

    Die Sonne hatte allmählich den Kampf gegen die Wolken gewonnen und es wurde ein richtig toller Tag. Zum Glück musste ich nicht die ganze Zeit alleine da abhängen. Irgendwann mussten wir dann das Zelt zusammenräumen und die Sachen packen, da die Zeit doch irgendwie schnell verging. Ihn habe ich in den Bus gesetzt, noch etwas in der Sonne gechillt und mir zum Abschluss ein Bananenmuffin und einen Browie gegönnt, bis mein Shuttlebus fuhr.

    Da ich nicht wusste, ob mich der Bus von Always Glacier überhaupt mitnehmen wird, weil Susan den Voucher einen Tag vorher mitgenommen hatte, war ich eh etwas angespannt, je dichter die Abfahrt rückte. 😬
    Mit mir wollte ebenfalls ein Pärchen vom Central aus mit dem Transferbus zum Bus Always Glaciers. Da war ich erleichtert, da der Bus von Always Glaciers nicht ohne die fahren würde.
    Dann verspätete sich der Transferbus und dann noch der andere und keiner wusste irgendwas. 😒
    Während das Pärchen und ich warteten, redeten wir über unsere weiteren Ziele. Ich erzählte ihnen, dass wir am 16.03. in Mendoza landen. Daraufhin bekam ich von denen eine Chipkarte für den Nahverkehr in Mendoza. Ohne diese kann man sich kein Ticket holen. Voll gut! 🙂 Die brauchen sie eh nicht mehr und wir müssen uns keine kaufen. 😎
    Als wir endlich im Bus saßen, hat der Fahrer sich extra laut erkundigt, ob ich im Bus saß. Somit war mir klar, dass Susan alles mit der Firma geklärt hatte. 🙂
    Als die Berge kleiner wurden, kam doch etwas Wehmut auf. Auch wenn es wettertechnisch Montag und Dienstag nicht so top war, waren es doch tolle Tage da. Definitiv ein Erlebnis. 😎

    Die Rückfahrt dauerte nicht so lange wie die Hinfahrt. Wir waren auch kaum Leute. Eine französische Gruppe, die im Bus saß, als wir nach Puerto Natales gefahren sind und den Bus hinter der chilenischen Grenze tauschen mussten, saßen ebenfalls im Bus. Dieses Mal wurden keine Koffer oder Rucksäcke kontrolliert und wir mussten an der argentinischen Grenze vom kleinen Bus in den großen umsteigen, in dem aber keiner saß. Anscheinend fährt der kleine Bus nur die Strecke Grenze-Torres del Paine!?🤷🏻‍♀️
    Der kleine Bus war kuschlig warm. Im großen Bus hatten alle zum Ende der Fahrt hin dicke Sachen und Jacken an. Ich hatte mich irgendwann auf den Gangsitz gesetzt. Dann ging’s. Warum die Busse hier immer nur so kalt sein müssen? 😩
    In El Calafate musste ich noch mal in einen anderen Bus umsteigen. Kaum sind wir losgefahren, dachte ich mir, dass das eine Restaurant so aussieht wie das eine gegenüber vom Hostel Nakel Yenu, wo wir schon waren und unsere Sachen lagerten. 🤔 Umgedreht und das Hostel erblickt, aber da waren wir schon vorbei und der Fahrer hatte nicht angehalten. Nach dem Hostel danach bin ich zu ihm hin, da wir immer weiter weg vom Hostel fuhren und ich endlich ankommen wollte. Dann ist der Typ eine kleine Runde gefahren und hat mich abgesetzt. Gegen 22:30 Uhr war ich endlich im Hostel. Sachen aufs Zimmer gebracht, Internet gecheckt und dann mit Susan Infos ausgetauscht.
    Somit war die Zeit Torres del Paine schon wieder vorbei. 😳
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Ascencio

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