Chile
Calama

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44 travelers at this place:

  • Day62

    Durch die Atacama

    January 30 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    San Pedro de Atacama ist eigentlich ein kleines Oasendorf. Wären da nicht die Touristen. Einheimische sieht man hier nicht so viele. Touristen aus aller Herren Länder bevölkern die wenigen Gassen zwischen den flachen alten einstöckigen Lehmhäusern. Längst sind diese entweder in Büros umfunktioniert worden, in denen Geländewagenfahrten zu den umliegenden Attraktionen verkauft werden, Restaurants, Bars oder Geschäfte. Jeder Meter scheint genutzt um etwas zu verdienen. Und die Touristen sind zahlreich.
    Ich habe mir aber den Magen verdorben und mache am nächsten Tag Pause.
    Am frühen Abend beginnt ein Gewitter mit starkem Regen. Der Strom fällt wie gestern auch schon aus.
    Später kommt die Verwalterin der Cabanas mit einem Neuen und weist uns darauf hin, daß die Straßen wegen des Regens bereits gesperrt sind und morgen eventuell niemand herein oder heraus kann aus San Pedro. Für diesen Fall könnten wir noch bleiben, meint sie.
    San Pedro ist dunkel, die Restaurants verdienen heute nichts.
    2012 waren die Regenfälle so stark, daß eines der Oasendörfer unbewohnbar wurde.
    Aber am nächsten Morgen dann doch Entwarnung. Wir sind nicht eingeschlossen, die Straße wurde morgens wieder geöffnet.
    Ich fahre nach Calama, eine Stadt ohne Touristen.
    Holger und Arnd fahren Richtung Bolivien.
    Wie man hereinfährt so geht es auch hinaus. Sind wir von den Anden kommend über 4800 m gekommen, geht es jetzt auf über 3500 m hinauf. San Pedro liegt mit 2400 m praktisch am tiefsten Punkt. Deshalb sind auch die Zufahrtstraßen bei extremen Regenfällen schnell überschwemmt.
    Auch bei dieser für die Atacama sicher nicht alltäglichen Wettersituation beeindruckt die schier unendliche Weite dieser Wüstenlandschaft.
    Holger und Arnd werde ich wieder treffen, ich hoffe dann ein neues Federbein zu haben.
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  • Day151

    Chuquicamata

    January 9 in Chile ⋅ 🌬 20 °C

    Hallo! Da sind wir wieder :-)

    Die Grenze zu Chile liegt sozusagen in einem Nirgendwo - und wir wollten uns schon die 70 Bolivianos sparen, die uns die Agentur, mit der wir die 3-Tagestour auf und um den Salar de Uyuni gemacht haben, extra berechnet hat um bis nach San Pedro zu kommen. Wir wollten sehen, wie wir an der Grenze alleine weiter kommen, so wie wir das an anderen Grenzen auch gemacht haben. Was für ein Glück, dass wir das NICHT SO gemacht haben! Wir hätten hier schön blöd gestanden, im Nichts und ohne eine Möglichkeit weiter zu kommen! Wir fahren mit einem Kleinbus vom bolivianischen Grenzposten aus in das chilenische Grenzgebäude - und zack, geht hinter uns das Rolltor zu! Wir werden alle völlig auf den Kopf gestellt: alle Rucksäcke und Koffer müssen geöffnet werden und wir werden gefilzt. Hier lassen die Chilenen nicht mit sich spaßen! Wir müssen sogar unseren Leinsamen und den getrockneten Mais abgeben!... Es sollen keine Früchte, kein Obst und andere Dinge eingeführt werden, die der Natur Chiles gefährlich werden könnten. Nach einer halben Stunde öffnet sich das Tor vor uns und dann geht es bergab - 3000m tiefer nach San Pedro de Atacama - in eine völlig andere Welt!

    San Petro - es ist heiß, es ist staubig, es ist ein Ort voller Touristen und wir glauben, er existiert nur noch für diese! Nicht desto trotz ist es sehr schön hier. Wie haben wir es vermisst: kein Müll und gute Ideen! Hier hat man die interessanten alten Lehmhäuser alle erhalten und zu interessanten Cafés, Restaurants, Geschäften und allerlei kleinen Läden umgebaut. Hier sind sogar die Dächer aus Lehm, faszinierend.

    Wir haben unser Zelt auf einem netten Zeltplatz unweit des Ortkernes aufgestellt und wollen für 3 Tage hier bleiben um die Umgebung etwas kennen zu lernen und haben uns überlegt, ach wäre das toll, in das weltweit größte und modernste Observatorium ALMA, 30km östlich des Ortes zu fahren. Ist hier doch der Sternenhimmel so klar wie nirgendwo sonst in der Welt... Und schon holt uns der Tourismus wieder ein... 3 Monate im Voraus muss man die Eintrittskarten reservieren. Also wieder nichts für uns Individualreisende!

    Also mieten wir uns Fahrräder und fahren am Nordrand des 'Salar de Atacama' entlang zum 'Valle de la Luna', dem Mondtal. Eine faszinierende Landschaft inmitten der Wüste. Wir denken, die umliegenden Berge wären aus Fels! Nix da - die Überraschung ist groß! Bei einer Wanderung durch eine kleine Schlucht und ein kleines Höhlensystem stellen wir fest, dass hier unsere Umgebung völlig aus von Sand bedecktem Salz besteht. Es ist ein sehr anstrengender Tag, über eine Schotter- und Sandpiste vorbei an alten verlassenen Minen und riesigen Sanddünen. Unsere Anstrengungen belohnen wir uns in der Abenddämmerung mit einem beeindruckenden Blick auf das Schattenspiel der umliegenden Berge und einem tollen Sonnenuntergang, bevor wir mit Stirnlampen bewaffnet zu unserem noch 12 km entfernten Zeltplatz zurück radeln.

    Wir wollen am 12. Januar in Antofagasta, einer Stadt an der chilenischen Pazifikküste sein, um von dort in den tiefen Süden Chiles, sozusagen dem Sommer hinterher zu fliegen! Also machen wir uns auf, um mit einem Zwischenstopp in Chuquicamata, einer bedeutenden Bergbaustadt, an die Küste zu fahren. Und diesmal sind wir schnell! Wir wollen uns beim Betreiber der größten Kupfermine der Welt, Codelco, in Chuquicamata zu einer kostenlosen Besichtigungstour anmelden und schreiben denen als Individualtouristen ganze 2 Tage vorher eine Mail. Siehe da, die Antwort kommt prompt mit einer Absage. Alle Plätze seien voll. Wir würden jedoch auf einer Warteliste stehen...! Einen Versuch ist es Wert, denken wir uns und nehmen den nächsten Bus nach Calama, hechten durch die Stadt und kommen mit dem Stadtbus gerade pünktlich, als ein Mitarbeiter die Liste der Nachrücker vorliest. Wir sind dabei :-) bekommen umgehend einen Helm und eine Warnweste und los geht es.

    Wir können es noch kaum fassen, als wir durch die Tore der heute völlig verlassenen Arbeiterstadt Chuquicamata fahren. Denn die Stadt wurde bereits vor 11 Jahren verlassen und die Arbeiter nach Calama umgesiedelt, da viele von ihnen in Minennähe krank wurden. Es erinnert uns etwas an die Hahn Airbase in den 90er Jahren. Dennoch ist alles erstaunlich gut erhalten und man könnte meinen, dass die Arbeiter mit Familien erst gestern die Stadt verlassen hätten. So hängen die Schilder noch an den Geschäften, Werbung in den Schaufenstern, Gardinen in den Fenstern und am Hauptplatz steht ein geschmückter Christbaum, aber die Straßen sind leer. Keine Autos und keine Menschen. Die ehemaligen Einwohner sind jedoch so sehr mit ihrem 'Chuqui' verbunden, dass sie sich noch immer alljährlich an Weihnachten auf dem Dorfplatz treffen - daher auch die noch so "frische" Weihnachtsdeko. Wir können ein wenig umherlaufen, doch leider sind die Gebäude alle verschlossen. Was haben uns die Kneipen, das Theater, oder so manch' Wohnhaus von innen interessiert...
    ... Bevor es jedoch in den tiefsten Tagebau der Welt geht, fahren wir vorbei an vielen technischen Anlagen und eben an riesigen Becken, in denen leuchtend blaue Chemikalien gelagert sind. Ja, da zeigen sich die negativen Seiten des Kupferabbaus, denn das Kupfer wird eben mit Unmengen Chemikalien aus dem Stein gelöst! Naja, ist Chile doch der größte Kupferexporteur der Welt und so profitieren wir zu Hause eben auch sehr von diesen Minen mit deren Umweltsünden.

    Abraumhalden so hoch wie Berge, die halbe Stadt würde einfach zu geschüttet, eine enorm tiefe Schlucht und hausgroße Lastwagen – das sind nur einige Beispiele für die unglaublichen Dimensionen der Mine von Chuquicamata (alias „Chuqui“). Wir starren in den atemberaubenden Abgrund des in den Wüstenboden geschürften Loches.

    Die Mine mit ihren 20 000 Arbeitern erzeugt eine permanente Staubfahne, die in der wolkenlosen Wüste über viele Kilometer sichtbar ist. Die elliptische Grube misst 'nur' 8 Quadratkilometer, ist dafür aber unglaubliche 1250 m tief und wir fahren ein gutes Stück hinunter. An uns fahren die mit über 100 Tonnen Gestein beladenen Lastwagen vorbei, von denen es 90 Stück geben soll. Riesig diese Maschinen im Stückwert von 5 Millionen US-Doller! Kann man doch kaum mit den Händen an die Radnarbe der Reifen greifen. Heute ist der Tagebau aufgrund der Tiefe wohl kaum mehr zu händeln und so ist es das letzte Jahr, in dem der Tagebau in Betrieb ist. Man geht künftig Untertage!

    Ein interessanter Ausflug nach Chuquicamata! Wir fahren weiter nach Antofagasta. Dort wollen wir noch einige Besorgungen für Patagonien (hier ist es viel günstiger als im tiefen Süden, so denken wir zumindest) machen und noch unsere in San Pedro geschriebenen Karten zur Post bringen. Als uns die gute Dame am Postschalter nur riesige, die halbe Postkarte bedeckende Briefmarken mit einem weit höheren Betrag als notwendig verkaufen will, hilft uns ein Mann aus Bremen. Er kann, da er vor 30 Jahren hierhin ausgewandert ist, mit einem perfekten Spanisch die Angelegenheit klären und, wir möchten es kaum glauben, er lädt uns für den Abend zu einem BBQ zu sich nach Hause ein :-) Erst nachts um 1 Uhr fallen wir noch einmal ins Bett, bevor wir uns von Antofagasta verabschieden.

    Wir nehmen ein Taxi zum 26 km entfernten Flughafen, da es kurioserweise keine Busverbindungen gibt. Unser Taxifahrer ist stolz auf seine Stadt und möchte uns unbedingt das Tor von Antofagasta zeigen, da man nie wirklich in Antofagasta gewesen sei, wenn man nicht einmal dort gewesen wäre. Und so macht er mit uns noch eine kleine kostenlose Sightseeingtour zur natürlichen Steinbrücke an der Küste. Vielen Dank...!

    Und kurz darauf sitzen wir im Flieger an die Südspitze Amerikas...

    Hasta luego
    Ariane & Marco
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  • Day66

    Warten in Calama

    February 3 in Chile ⋅ ⛅ 22 °C

    Calama, 2300 m hoch gelegen am Westrand der Anden ist keine kleine, aber auch keine große Stadt. Zu sehen gibt es nicht viel und dementsprechend gibt es auch kaum Touristen. Hier ist die größte Kupfermine der Welt. Hotel und Preisniveau ist eher Business orientiert. In den 6 Tagen habe ich zumindest ein Stammcafé gefunden und mehrfach die Innenstadt mit den typischen alten wenig ansprechenden Häusern durchforstet. Man sieht manches, was einem sonst entgeht.
    Die vielen Friseursalons, oft belagert und mit Wartezeit. Zum Frisör geht man offenbar häufig, sieht man auch. Ich war aber trotzdem nicht drin, auch wenn es nicht schaden würde.
    Und wieder die allgegenwärtigen Straßenhunde, gefühlt in manchen Orten mehr als Einwohner habe ich von meinem Stammcafé beobachtet. Sie werden überall toleriert, gelegentlich gestreichelt und nie vetrieben. In den Städten stehen überall abgeschnittene Wasserkanister mit Wasser. Sie werden gefüttert, abgemagerte Hunde findet man praktisch nie. Heute legte sich einer vor einen von zwei Ausgängen des Einkaufszentrums. Hier gehen ununterbrochen Leute hinaus. Niemand vertrieb den Hund. Alle gingen durch die zweite Türe. Wer den ganz relaxten Hund nicht rechtzeitig sah, ging mit seinem Einkaufswagen wieder rückwärts und zur anderen Türe. Eine Frau kam heraus und streichelte ihn, niemand störte sich an ihm. Meine Kaffeezeit war abgelaufen, der Hund lag noch immer da.
    Zwischendurch habe ich noch Bilder gesichert, gewaschen und meinen linken undichten Gabelsimmering gewechselt. Also war die Wartezeit auch für was gut
    Morgen früh werde ich nach Santiago fliegen und abends zurück. Nicht teurer als mit dem komfortablen Schlafbus, der dafür knapp 20 Stunden braucht.
    Dann sollte das Warten ein Ende haben.
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  • Day17

    Erste Eindrücke: Atacama Wüste

    April 2 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Ich bin sprachlos! Die nächsten Tage werde ich in San Pedro de Atacama verbringen und von dort aus die trockenste Wüste der Welt erkunden.
    Eigentlich wollte ich gestern meinen Tag nutzen und mein Reisetagebuch weiterschreiben (nicht dieses sondern ein ganz klassisches Büchlein), aber ich musste einfach den ganzen Flug von Santiago de Chile bis Calama aus dem Fenster schauen. Die zwei Stunden Flug gingen viel zu schnell rum. Ich hatte den 18 Uhr Flug gebucht, obwohl ich schon um 12 Uhr gelandet war. Aber er war einfach so viel günstiger als alle anderen Flüge... Es war das beste was ich machen konnte, da es der schönste Flug meines Lebens wurde. Ich hatte mir einen Sitzplatz auf der rechten Seite gebucht, da auf dieser Seite die Anden zu sehen sein müssten. Ich hatte allerdings nicht bedacht, dass zwischen 18-20 Uhr - also genau in meiner Flugzeit - die Sonne untergeht! Die Sicht war total klar, die Anden gestochen scharf zu sehen und als wir über die Wüste flogen wurde alles in tausend verschiedene rosa-blau Farben getaucht: die wunderschönste und zugleich kitschigste Aussicht, die ich je hatte.

    Ich blieb eine Nacht in Calama und fuhr am nächsten Morgen mit einem normalen Bus für 4€ nach San Pedro de Atacama (die Buse vom Flughafen kosten übrigens 24 €!). Auch die Busfahrt war so beeindruckend, dass ich einfach 2 Stunden aus dem Fenster schaute: so viele Farben!!!
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  • Day63

    Das verflixte Federbein

    January 31 in Chile ⋅ 🌧 16 °C

    Vorsicht! Der erste Teil ist ein technischer Exkurs.

    So ein Federbein hat zwei Aufgaben. Es muss federn aber auch dämpfen. Um den Stoßdämpfer sitzt die Feder. Die BMW hat nur ein Federbein. Ist der Dämpfer undicht, läuft das Öl aus und die Dämpfung ist dahin. Dabei gibt es eine Dämpfung für das Einfedern, die Druckstufe, in der die Feder zusammen gedrückt wird und für das Ausfedern, die Zugstufe, wenn die Feder sich wieder streckt. Und noch ein paar Teile auf die ich nicht eingehen, sonst wird's noch komplizierter.
    Ein ungedämpftes Motorrad ist kaum zu fahren. Nach der Reparatur wurde das Einfedern wieder ganz gut gedämpft. Das Ausfedern wird zwischenzeitlich gar nicht mehr gedämpft.
    Das führt dazu dass das Hinterrad bei jeder Unebenheit zu hüpfen beginnt, dabei springt es leicht 10 cm hoch. Bei Bodenwellen wie Wellblechpisten lässt sich das Motorrad kaum noch kontrollieren, Schrittgeschwindigkeit ist angesagt. Gefährlich wird es in Kurven, weil das Hinterrad die Bodenhaftung verliert, nach außen wandert und schnell zum Abstieg führt. Nur auf guten, ebenen Straßen lässt sich einigermaßen vernünftig fahren. Durch starke Bodenwellen, hier nichts ungewöhnliches, wird beim Ausfedern das Heck regelrecht nach oben katapultiert und lupft mich, wenn ich nicht rechtzeitig in die Rasten stehe aus dem Sitz.
    Seit gut 1600 km bin ich jetzt damit nicht immer vergnügungssteuerpflichtig unterwegs.

    Die Belastung vor allem der unteren Halterung des Federbeins ist dabei immens was irgendwann zum Bruch des Bolzens führt. Der sitzt am Hinterachsgetriebe und eine Reparatur wäre auch in Südamerika wohl ausgeschlossen. Fahrtende.

    Normalerweise halten Federbeine lange, Defekte kündigen sich an. Die vielen hundert Pistenkilometer haben ihr wohl den Garaus gemacht. An sich sind die jetzt 90000 km kein Grund zum Ausfall.

    Ich hatte in den letzten Tagen überwiegend über WhatsApp, aber auch über Telefon und Mail Kontakt mit BMW, Touratech, Wilbers, chilenischen Motorradclubs, Motorradfahrer aus Südamerika die ich nicht persönlich kenne über unsere Südamerika WhatsApp Gruppen, chilenischen Motorradwerkstätten und Freunden aus Deutschland.
    Es stellte sich bald heraus, dass in Südamerika kein Ersatz auf Lager war. Die Connections zwischen Händlern und Motorradfahrern ist hier sehr gut.
    Versand aus Europa an sich ist auch kein Problem, aber die lästigste Einrichtung bei Fernreisen überhaupt namens Zoll, bei der die Teile oft wochenlang liegen.

    Der Rest ist noch komplizierter, über Kontakte anderer deutscher Motorradfahrer die hier gerade irgendwo unterwegs sind und der Motorradfahrer-Solidarität hoffe ich nun am Montag Ersatz aus Deutschland in Händen zu halten. Dann landet in Santiago eine Motorradfahrerin die das begehrte Teil im Gepäck haben sollte. Bleibt nur noch zu hoffen dass der Zoll, mein Lieblingsfeind mir keinen Strich durch die Rechnung macht. Flug nach Santiago habe ich gebucht, sind immerhin 1500 km. Haltet mir die Daumen.

    Vielen Dank an alle die mir Hilfe angeboten haben, das waren einige. Es ist schön wenn man in so einer blöden Situation Freunde und Hilfe hat.
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  • Day366

    Ein Jahr auf Reisen

    February 6 in Chile ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute vor einem Jahr hiess es Tschüss Schweiz- Hallo Welt😃

    In den vergangenen 365 Tagen waren wir:

    - in 19 verschiedenen Ländern auf 5 Kontinenten unterwegs

    - haben 25 mal ein Flugzeug geboarded

    - in 107 verschiedenen Unterkünften und auf 47 Campingplätzen übernachtet, zudem je 2 Nächte im Flugzeug, Bus und Zug und 3 Nächte auf dem Schiff verbracht

    - haben insgesamt über 96'000 Kilometer (Luftlinie) zurückgelegt, davon 21'835 km mit dem Auto

    - laut findpenguins haben wir bis jetzt 9 % der Welt gesehen, haben 2,4 mal die Erde umrundet und sind 0,3 mal bis zum Mond gereist😄

    - CHF 53 in Manuels 6 Coiffeurbesuche investiert

    - für CHF 41 neue Sonnenbrillen für Leandra gekauft (sie verliert sie andauernd und bekommt deshalb nur günstige Modelle)

    - CHF 236 dafür ausgegeben, dass unsere Wäsche wieder sauber ist

    - CHF 6794 für Essen und Getränke in Restaurants bezahlt (während unseren 6 Monaten in Asien haben wir kein einziges Mal selber gekocht🙊)

    Vielfach werden wir gefragt, welches Land uns denn am besten gefallen hat bis jetzt. Da alle Länder ihre Sonnen- und Schattenseiten haben, ist diese Frage sehr schwierig zu beantworten. Und trotzdem fängt unsere Antwort immer wieder mit Japan an. Dieses Land hat uns irgendwie mit seiner Kultur, den zurückhaltenden/scheuen aber sehr liebenswerten Japanern und nicht zuletzt mit der für uns besten Küche der Welt beeindruckt. Natürlich war es auch Manuela zu verdanken, dass wir Land und Leute durch ihre Kontakte, noch besser kennenlernten und eine wunderbare Reisebegleiterin hatten.
    Aber natürlich haben uns alle Länder fasziniert. Sei es durch den Schlamm in die abgelegenen Dörfer Myanmars zu wandern, auf der chinesischen Mauer zu stehen oder durch die einsame Wüste Namibias zu fahren.

    Aber die Reise bringt einem auch näher, wie Glück wir hatten, in einem der reichsten Länder der Welt geboren worden zu sein. In einem Land, in dem es keine korrupte Regierung gibt, in dem die Luft rein ist und man das Wasser aus dem Wasserhahn problemlos trinken kann. Je weiter wir reisen, desto mehr wird uns bewusst, wie klein unsere Schweiz doch ist. In der Schweiz überlegt man sich lange, ob man jetzt eine einstündige Fahrt auf sich nimmt. In vielen Ländern ist die Distanz zum nächsten Supermarkt, zur Tankstelle oder einem Spital noch länger.

    Natürlich vermissen wir unsere Familie und Freunde. Wie auch manchmal eine Bratwurst, Röschti, Ghackets und Hörnli, ... (hier muss ich aufhören, ansonsten wird die Liste seehr lang😂). Wir wären ab und zu auch froh, in unserem eigenen Bett zu schlafen oder ein sauberes Badezimmer zu benutzen.
    Aber das Reisen hat einfach zu viele Vorteile. Die Freiheit zum Beispiel: wir stehen am Morgen auf und entscheiden, was wir machen, wohin wir gehen,... so konnten wir die Route so planen, dass wir immer in den warmen Jahreszeiten reisen (abgesehen vom Norden Japans und Patagonien hiess das, immer Temperaturen über 20 Grad). Man lernt viele neue Kulturen kennen, trifft spannende Leute, probiert neue Gerichte. Ich glaube, wir müssen euch nicht erklären, weshalb wir so lang am reisen sind.

    Eigentlich war ja nur ein Jahr Weltreise geplant, jedoch ist es uns noch nicht langweilig geworden. Es gibt noch viele Ziele auf unserer Wunschliste und das Geld ist uns auch noch nicht ausgegangen. Wir werden also noch eine Weile unterwegs sein.

    Übrigens wer sich fragt was aus unseren Bekanntschaften geworden ist: In Indonesien ist im Mai 2018 der kleine Ukasha Arya Satya Rileyandra auf die Welt gekommen. Der Sohn von Desi und Hendra, die uns ganz spontan zu sich nach Hause zum Essen eingeladen haben. Im September haben sich Saki und Yuki in Japan das Ja-Wort gegeben und auch bei ihnen ist bereits Nachwuchs unterwegs. Und seit kurzem wächst auch auf den Philippinen ein Babybauch heran, Gaze und MC, die wir ebenfalls in Indonesien kennenlernten, erwarten Nachwuchs. Mit Tshewang unserem Guide aus Bhutan haben wir lange mitgefiebert und sind ihm moralisch zur Seite gestanden beim ganzen Visaprozess für Australien. Es hat sich bisher leider noch nicht gelohnt, das erste Visum wurde abgelehnt.

    Immer wieder kommt es zu spannend Begegnungen mit Einheimischen oder anderen Reisenden. Beispielsweise haben wir in Namibia direkt neben zwei Nidwaldner gecampt. Was für ein Zufall, gibt es doch nur 40'000 auf der ganzen Welt! Ausserdem hat Leandra in Südafrika nochmals eine Nidwaldnerin, die sie aus der Schulzeit kennt, getroffen. Auch sie haben ihr Auto bei einem Aussichtspunkt gleich neben unserem parkiert.
    Wie ihr sehen könnt: die Welt ist wirklich klein🌍
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  • Day42

    Wenn man sich nicht satt sehen kann

    February 11, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    450 km stehen auf dem Programm, von Colchani nach Calama. Es prasselt erneut die halbe Nacht auf das Wellblechdach des Hotels (wenn man es als solches bezeichnen mag). Internet ist weg, Dusche ist kalt, Frühstück um 6 Uhr nicht fertig, trotzdem Abfahrt um 7 Uhr. Selbst wenn wir eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 50 km/h erreichen, bedeutet das 9 Stunden reine Fahrzeit. Plus Grenzübergang von Bolivien nach Chile. Plus keine exakte Information darüber, wie die Anteiligkeiten "mud", "gravel" und "paved" sein werden.

    Wir starten dick angezogen bei 6 Grad. Die ersten Pfützen sind tief, aber gut fahrbar. Doch schon nach zwanzig km wird die Piste zur seifigen Schlammfahrt. Marc erwischt es heftig, er dreht eine Pirouette, verbiegt sich Koffer und Seitenspiegel, tut sich aber zum Glück nicht weh. Zu viert richten wir sein Bike wieder auf, er ist hart im Nehmen, weiter geht es. Martins Schutzblech schüttelt sich los, ein entgegenkommender Jeep saut ihn tüchtig ein, aber seine stets gute Laune kann nichts erschüttern. Erst nach etwa 150 km trocknet die Piste ab, und nach weiteren 100 km erreichen wir die Grenze zu Chile mitten in einer Vulkanlandschaft, die in Europa mehrere Nationalparks und touristischen Hochbetrieb begründen würde. Doch hier sind wir stundenlang mehr oder weniger allein unterwegs. Und genießen es - genau ab der Grenze - die restlichen 200 km auf wunderbarem Asphalt (großartige Erfindung!) zu cruisen.

    Ein paar Landschaftsbilder findet Ihr in diesem Footprint, aber sie sind nur eine ungenügende Wiedergabe des Liveerlebnisses. Denn man kann sich an dieser Landschaft einfach nicht satt sehen.
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  • Day78

    Kosten Chili

    February 27 in Chile ⋅ ⛅ 20 °C

    We hadden niet verwacht dat Chili zo duur zou zijn. Wel nog altijd goedkoper dan Europa of Nieuw-Zeeland, maar toch niet van de poes. Op de 77 dagen dat we hier waren, gaven we gemiddeld €96 per dag uit. Een stuk boven ons budget van €80 per dag.

    Door de diefstal van onze rugzak liepen onze kosten nog wat hoger op maar dat hebben we hier niet in rekening gebracht.

    Overnachtingen waren onze grootste kost. Hostels, hospedajes en cabañas kostten ons gemiddeld €30 per nacht. Meestal was dit voor een eenvoudige privékamer met gedeelde badkamer. We sliepen ook 10 nachten in onze tent, wat uiteraard een stuk goedkoper was. In Torres del Paine moesten we 1 nacht in een refuge boeken aangezien de camping al volzet was. €120 voor 2 bedden op een gedeelde kamer was het gevolg.

    Qua eten gaven we ongeveer €30 per dag uit. In Patagonië gingen we bijna elke dag 1 keer uit eten, behalve op onze trektochten. Hogerop probeerden we vaker zelf te koken in onze hostels. Winkelen in de supermarkt is een stuk goedkoper dan bij ons in België.

    We verplaatsten ons altijd met het openbaar vervoer, wat vrij goedkoop is. Meestal 1 à 2 euro per uur op de bus, soms iets meer.

    Het afhalen van cash is in Chili beperkt tot €260 per keer. Per afhaling betaal je €6 aan transactiekosten en daarbij komt nog eens €5 voor onze bank in België. In veel hotels, touragentschappen en kleinere restaurants kan je enkel cash betalen, of men rekent je extra aan als je met een kaart wil betalen. Doordat we zo lang in Chili bleven, zagen we uiteindelijk €250 in rook opgaan aan bankkosten.

    Activiteiten kosten veel geld, al proberen we steeds zoveel mogelijk zelf te doen. In Patagonië was vooral Torres del Paine heel duur qua inkom en vervoer. Verder waren mijn trailrun, onze raftingtour en onze 2-daagse in het termencomplex van Peumayen dure uitstappen.

    Een extraatje in vergelijking met andere landen, is dat we in Chili heel wat kleren kochten. Na 6 maanden reizen hadden de meeste kousen, broeken en onderbroeken het begeven. Daarnaast schaften we nog een camelbag en nieuwe trail- en sportschoenen aan. Dat kostte ons in totaal ongeveer €400.
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  • Day23

    Mines

    November 28, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Le pilier de l'économie du Chili étant l'extraction de minerais, notamment du cuivre (mais aussi lithium, etc.), nous avons eu envie d'aller voir de plus près ce que ça donne... Et avons donc visité, gratuitement, la mine nationale de Chuquicamata, la mine à ciel ouvert la plus grande au monde.

    Lorsque l'on découvre cette plaie béante dans la terre de 5 km de longueur, 4 km de large et 1,2 km de profondeur, qui permet d'extraire 1,3 millions de tonnes de cuivre par an, ça laisse vraiment songeur sur tout le mal qu'on se donne et toute cette quantité de cuivre consommé dans le monde...

    Niveau environnement, c'est pas joli joli :
    - la terre n'offre pas son cuivre sur un plateau doré, et il faut des machines et équipements démesurés pour extraire le précieux métal. Ajouté à la quantité d'énergie nécessaire aux process de traitement, l'usine est particulièrement energivore,
    - l'extraction du cuivre est aussi très gourmande en eau, un vrai challenge pour des mines situées dans le désert le plus aride au monde,
    - pour certaines mines, le cuivre est mélangé à de l'arsenic, qu'il faut donc enlever. Et justement, il faut éviter de boire l'eau du robinet car il y a un risque de contamination par... de l'arsenic,
    - et c'est sans parler des nombreux camions citernes croisés sur la route transportant de l'acide sulfurique, nécessaire à l'extraction.

    Pour finir de vous dresser le tableau, nous avons rencontré sur la route vers le Pacifique de nombreux "cakes", des montagnes artificielles créés en entassant les roches extraites, et tout autant de villes fantômes, construites et habitées le temps de l'exploitation de la mine environnante. Le village fantôme de Chacabuco a accueilli jusqu'à 5000 personnes et a été fermé en 1938. Il a ensuite été convertie en camp d'exportation des prisonniers politiques sous la dictature de Pinochet. Sympa hein ! ;)

    On se remonte le moral en se disant qu'au moins, ces mines en plein désert n'ont pas trop affectées la faune et la flore locale, vu qu'il n'y en n'a presque pas. Les mines creusées en pleine forêt amazonienne, c'est encore autre chose...

    A ce propos, si vous voulez dire à Manu qu'une nouvelle mine d'or en Guyane n'est pas une bonne idée, il y a une pétition qui circule lancée par WWF :

    https://www.wwf.fr/sengager-ensemble/relayer-campagnes/montagne-dor
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  • Day368

    Zwei Gringos unterwegs Teil 2

    February 8 in Chile ⋅ 🌧 21 °C

    Bei unserem Zwischenstopp in Caldera haben wir erfahren, dass in der trockensten Wüste der Welt - der Atacama Wüste - zur Zeit sehr viel Regen fällt, zu viel Regen genauer gesagt. San Pedro de Atacama sei zur Zeit überschwemmt und Touristen wurden aus der Stadt evakuiert. Dieses Mal ging unser Plan nicht auf, denn wir sind extra möglichst schnell Richtung San Pedro gefahren, um viel Zeit in dieser Region zu verbringen. Eigentlich erstreckt sich die Atacama Wüste über 1'200 km, aber die Hauptattraktionen mit Lagunen, Geysiren, Mondlandschaften,... befinden sich alle rund um San Pedro. Naja, man kann nicht immer Glück haben mit dem Wetter.🤷‍♀️

    Wir machten uns trotzdem auf den Weg Richtung Norden. Wir besuchten den Pan de Azucar Nationalpark, bevor es weiter nach Antofagasta ging. Die Küstenstadt ist der letzte Stopp, bevor es Richtung San Pedro geht. Zwischenzeitlich war die Situation mit dem Wasser wieder besser und es seien bereits wieder einige Attraktionen geöffnet. Also haben wir beschlossen ein Cabaña in Calama, eine Stunde von San Pedro zu mieten. Am Vorabend unserer Fahrt dorthin, haben wir jedoch gelesen, dass auch Calama nicht unverschont blieb vom Unwetter und ein grosser Teil der Stadt seit 3 Tagen ohne Wasser auskommen muss. Die Vermieter meinten jedoch, es sei alles in Ordnung und so machten wir uns auf den Weg. Vorsichtshalber kauften wir genügend Lebensmittel und Wasser und tankten das Auto nochmals voll (man weiss ja nie).

    In Calama angekommen, konnten wir nichts spezielles feststellen, wir hatten Wasser, die Strassen waren in gutem Zustand und auch der Strom funktionierte bis auf einen etwa 3-stündigen Ausfall. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach San Pedro de Atacama. Die Strasse, die vor ein paar Tagen noch geschlossen war, fanden wir in einem guten Zustand vor (ab und zu ein bisschen getrockneter Schlamm auf der Strasse). Der Grossteil der Attraktionen war dann aber doch gesperrt, also machten wir uns auf zum Valle de la Luna, das geöffnet war, jedoch hatten die Angestellten gerade Mittagspause. Also beschlossen wir, zuerst mal die Lage bei den Lagunen abzuchecken. Der Weg dorthin war kein Problem, doch 1 km vor der Lagune kam dann das Cerrado-Schild. Hätten sie auch weiter vorne anschreiben können.. die Motobikes vor uns probierten, trotzdem zur Lagune zu kommen, doch der Weg war einfach zu schlammig. Wir bemerkten, dass langsam dunkle Wolken am Himmel aufzogen und so machten wir uns schnellstmöglich auf den Rückweg. Das Valle de la Luna konnten wir für heute vergessen. Für den Aussichtspunkt sollte die Zeit bis zum Einsetzen des Regens aber noch reichen. Die Aussicht auf die Mondlandschaft war sehr eindrücklich, aber noch eindrücklicher war die Gewitterfront, die jetzt von allen Seiten kam. Als Leandra die Haare zu Berge standen und bei anderen Touristen die Hände zu knirschen begannen, wussten wir das wir langsam ins Auto müssen.

    Durch die Gewitterfront fuhren wir zurück nach Calama. Dort war das Wetter zwar noch besser, aber nicht lange. Vor dem Schlafengehen verteilten wir die Kochtöpfe, da mittlerweile das Wasser durchs Dach tropfte. An diesem Abend fielen 12,6 mm Regen. Hört sich nicht nach wirklich viel Regen an, ist aber in Calama was normalerweise in zwei Jahren vom Himmel fällt!😳

    Am nächsten Morgen ging es nochmals nach San Pedro, um das Valle de Luna zu besuchen. Doch als wir dort waren, hiess es wiederum Cerrado und zwar heute für alle Attraktionen. So machten wir uns auf ins Städtchen, um einen Kaffee zu trinken (wer ist nicht auch schon mal kurz von Basel nach Zürich gefahren, um eine Kaffee zu trinken😂). In der Stadt wimmelte es nur so von Touristen, da alles geschlossen war. Nach einem Spaziergang durch die schlammigen Strassen und dem Kaffee machten wir uns wieder auf den Rückweg. Mittlerweilen hat die Polizei die Einfahrt in die Stadt gesperrt und liess wahrscheinlich nur noch Leute rein, die wirklich rein mussten.

    Kurz nach unsere Rückkehr nach Calama war die Lage etwas angespannter. Nun war auch der chilenische Präsident Piñera in der Stadt, um sich die Lage anzuschauen. Kurz nachdem er den Katastrophenzustand verkündet hat, konnten wir am Fernseh live mitverfolgen wie eine Brücke zwischen Calama und Chuquicamata einstürzte. Nun waren auch wir ein bisschen angespannt und verfolgten die Ereignisse am TV. Auch wir hatten jetzt seit mehreren Stunden kein Wasser mehr. Am frühen Abend wurden ca. 150 Leute vom Norden Calamas evakuiert, denn es wurden erneute Regenfälle erwartet und man wusste, dass die Flüsse dieses Mal die Wassermassen nicht mehr halten würden. Um 12 Uhr nachts setzte der Regen wieder heftig ein, was es schwierig machte zu schlafen. Am nächsten Morgen rechneten wir mit dem Schlimmsten aber so wie es in den Nachrichten aussah, ist die Nacht ruhig und ohne grösseren Zwischenfälle verlaufen.

    Nun hiess es für uns wieder zurück nach Antofagasta zu gehen, da es nicht viel Sinn machte, noch länger in der Region zu bleiben. Weiter nördlich konnten wir auch nicht, da dort die Überschwemmungen noch viel schlimmer sind. Während es im sonst staubtrockenen Norden immer häufiger zu Überschwemmungen kommt, steigen die Temperaturen im Süden immer mehr an. Zur Zeit gibt es dort schlimme Waldbrände. Hier ist der Klimawandel deutlich zu spüren..😕
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You might also know this place by the following names:

Calama, _Chile

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