Chile
Calama

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23 travelers at this place:

  • Day29

    Heute besuchten wir Chacabuco, das auf dem Weg nach Calama in der Wüste liegt.
    Es ist die besterhaltenste Salpeter-Geisterstadt dieser Region. Der Zufahrtsweg darf nicht verlassen werden, es liegen drumherum eingezäunte Minenfelder.
    Chacabuco war eine typische Industriestadt der Pampa und bestand aus dem Industriegelände, einem Wohnbereich und sozialer Infrastruktur (Theater, Schule, Sportanlage, Krankenhaus,...). Einst lebten mehr als 5'000 Menschen hier.
    1940 wurde Chacabuco wegen der Absatzflaute verlassen, 1972 wurde es unter Denkmalschutz gestellt und von 1973 bis 1975 unter Pinochet als KZ genutzt.
    Dieser Ausflug war sehr eindrücklich und hat sich voll und ganz gelohnt!
    Tausend Fotos später gings dann nach Calama auf einen "Campingplatz" - Tolle Anlage, nur hat es keine Plätze für Camper oder Zelte... jäno... so schlafen wir auf dem Parkplatz und können den Pool und die Sanitären Anlagen nutzen und mal wieder waschen.
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  • Day42

    450 km stehen auf dem Programm, von Colchani nach Calama. Es prasselt erneut die halbe Nacht auf das Wellblechdach des Hotels (wenn man es als solches bezeichnen mag). Internet ist weg, Dusche ist kalt, Frühstück um 6 Uhr nicht fertig, trotzdem Abfahrt um 7 Uhr. Selbst wenn wir eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 50 km/h erreichen, bedeutet das 9 Stunden reine Fahrzeit. Plus Grenzübergang von Bolivien nach Chile. Plus keine exakte Information darüber, wie die Anteiligkeiten "mud", "gravel" und "paved" sein werden.

    Wir starten dick angezogen bei 6 Grad. Die ersten Pfützen sind tief, aber gut fahrbar. Doch schon nach zwanzig km wird die Piste zur seifigen Schlammfahrt. Marc erwischt es heftig, er dreht eine Pirouette, verbiegt sich Koffer und Seitenspiegel, tut sich aber zum Glück nicht weh. Zu viert richten wir sein Bike wieder auf, er ist hart im Nehmen, weiter geht es. Martins Schutzblech schüttelt sich los, ein entgegenkommender Jeep saut ihn tüchtig ein, aber seine stets gute Laune kann nichts erschüttern. Erst nach etwa 150 km trocknet die Piste ab, und nach weiteren 100 km erreichen wir die Grenze zu Chile mitten in einer Vulkanlandschaft, die in Europa mehrere Nationalparks und touristischen Hochbetrieb begründen würde. Doch hier sind wir stundenlang mehr oder weniger allein unterwegs. Und genießen es - genau ab der Grenze - die restlichen 200 km auf wunderbarem Asphalt (großartige Erfindung!) zu cruisen.

    Ein paar Landschaftsbilder findet Ihr in diesem Footprint, aber sie sind nur eine ungenügende Wiedergabe des Liveerlebnisses. Denn man kann sich an dieser Landschaft einfach nicht satt sehen.
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  • Day53

    Calama - Hostal España

    February 22, 2017 in Chile

    Heute Abend um 18:45 Uhr ging es per Bus nach Calama. Nach 1,5 Stunden schon da. Ganz nach Julias Geschmack. Mussten nur einmal kurz für ein paar Alpacas, Ziegen und einen Esel anhalten. Sind ziemlich überrascht von der schönen Stadt, man sieht, dass hier Geld drin steckt. Gute Straßen und ganz nette Häuser. Unser Hostel ist auch top. Eben noch kurz im Supermarkt gewesen und paar Nüsse, Äpfel und ein Kanister Wasser geholt. Julia wollte gerne Mandeln; 200 g haben jedoch leider 6,20 Euro gekostet. Also leider nein, leider gar nicht. Dafür gab es dann Butterkekse mit dunkler (!) Schokolade. Das ist der Hammer, denn die gibt es hier echt selten. Julia also glücklich.
    Julia und David glücklich, denn morgen gehts nach Bolivien. Das Beste daran: Der Mann (Lukas) wartet schon auf uns.
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  • Day67

    Calama

    November 1, 2016 in Chile

    The airport where we catched the airplane to Santiago de Chile was in a town called Calama.

    That's why we decided to stay one night there even though there wasn't much to see. But we booked a nice hotel with swimmingpool so one day relaxing was our purpose right until we found a shoppingcenter... After more than two months of seeing stores with just local gifts & clothes we were in paradise! We spent almost half a day in there and after Chrigi bought a winterjacket for only 50$, we finally could enjoy a few hours at the swimmingpool.Read more

  • Day23

    El Tatio

    October 24, 2016 in Chile

    Um 4.30 ging es los um die Geysire in Tatio aktiv zu erleben. Diese liegen auf 4280 m und so früh morgens ist es sehr kalt. Aber es hat sich gelohnt und ein Fussbad im heiss-warmen Wasser hat mich wieder aufgewärmt. Auf der Weiterfahrt gab es jede Menge Tiere zu sehen: Vicuñas, Lamas, Vizcachas - eine Mischung zwischen Hase und Chinchilla, Enten und tatsächlich Flamingos. Ich war echt erstaunt, über so viel Leben in dieser kargen Natur.

    It was an early start at 4.30 to see the geysersin El Tatio active. They are located on 4280 m and it was freezing that early in the morning. It was worth it and I could war up bathing my feet in the hot water. On the way back we saw a lot of animals: Vicuñas, Lamas, Vizcachas - a mix between rabbit and chinchilla, ducks and yes Flamingos. I was really surprised that there is so much life in this scarce nature.
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  • Day90

    Von San Pedro nach Calama

    April 9, 2017 in Chile

    Ausschlafen, Frühstücken, Auschecken. Noch mal schnell mit der Familie telefoniert, solange wir WLAN haben. Dann ging es in die Stadt. Hier passiert aber auch nicht viel, also gingen wir was essen. Gönnten uns ein Eis und wollten dann ins Meteoritenmuseum. Das hatte aber eine lange Mittagspause und die Zeit bis dahin vergnügten wir uns mit Fußballgucken am örtlichen kleinen Stadion. Der Besuch im Museum war aber wirklich lohnenswert! Wir hatten beide keine Ahnung und können nun einen Meteoriten von irdischem Gestein unterscheiden. Ein Museum mit richtigem Lerneffekt ;) Jetzt geht es um 17 Uhr mit dem Bus nach Calama und heute Nacht um 1 Uhr geht der Flieger nach Santiago, von wo aus es morgen früh direkt nach Patagonien geht! Juhuuu! Wir sind gespannt was uns dort erwartet. Viel Kälte vermutlich.Read more

  • Day3

    Chuquicamata, gigantischer Tagebau

    November 21, 2017 in Chile

    Es soll der größte Kupfertagebau der Welt sein, sagt die staatliche Betreiberfirma Codelco. Das Loch, in dem vor allem Kupfer gefördert wird, ist wirklich gigantisch tief: über 1100 m. Das ist so tief, dass man die Dimensionen nicht mehr gut erfassen kann. Die riesigen LKWs, die in einer immerwährenden Staubwolke hintereinander aus der Grube herauskriechen haben ein Raddurchmesser von 4m und sind am Grund der Grube nur winzige Details. Die 13 km2 große Grube frisst sich weiter ins Land. Die ursprüngliche Bergbausiedlung am Rande der Grube musste aufgegeben werden, weil der Wind Arsen und andere giftige Stoffe über die Stadt blies. Heute begraben die berghohen Halden die Stadt langsam unter sich.
    2015 wurden hier ca. 50.000 t Kupfer gefördert und zum großen Teil exportiert, Hauptabnehmer ist natürlich China. Chile hat einen Anteil von 34% der Weltproduktion bei 40% Anteil an den weltweiten Vorkommen. Obwohl Chile mittlerweile zu den entwickelteren Ländern gehört (HDI Rang 38), ist es immer noch vom Bergbau abhängig, der 50% des Exports ausmacht. Chuquicamata ist dabei die ergiebigste Grube, hier wird seit präinkaischer Zeit gefördert. Auch Che Guevara besuchte schon die Mine und entwickelte hier einen Teil seiner politischen Überzeugungen. 2019 ist der Tagebau jedoch ausgeschöpft und man muss in den Tiefbau übergehen. Geplant ist natürlich der größte Untertagebau der Welt!

    Zum Vergleich, falls ihr euch das auch gefragt habt: Tagebau Hambach: 85 km2, 350m tief, Tagebau Garzweiler I: 30 km2, 50m tief ... also, nicht zu laut über die Chilenen schimpfen!
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You might also know this place by the following names:

Calama, _Chile

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