Chile
Cordillera de La Sal

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18 travelers at this place:

  • Day121

    Strampeln im Tal des Todes

    April 28 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Eigentlich beginnt hier ja so langsam der Winter. Davon spüren wir beide aber reichlich wenig. Wir befinden uns in der Atacama-Wüste, dem trockensten Ort der Erde. Die Sonne knallt unerbitterlich. Auch wenn die Temperatur „nur“ maximal 30° ist, schnaufen wir ordentlich. Wir schieben unsere Fahrräder entlang der Straße den steilen Berg hoch. Fürs weitere Strampeln fehlt uns beiden die Kraft und Schatten suchen wir vergeblich. War ja auch besonders schlau von uns, unsere Tour genau zur unerbitterlichen Mittagshitze zu starten. Zeitweise mal immer wieder mit dem kurzen Gedanken, einfach wieder umzudrehen, kämpfen wir uns doch Meter für Meter nach Vorne. Auch wenn wir das Ziel noch nicht sehen können, kann es doch eigentlich nicht soweit sein und die Hoffnung, dass es nach der nächsten Kurve besser wird, treibt uns voran. Immer wieder höre ich ein leichtes Fluchen von Susi, wie ich sie dazu überreden konnte, Fahrräder zu leihen und heute die Gegend auf zwei Rädern zu erkunden. Immer wieder kann ich sie ein bisschen mit dem Argument besänftigen, dass sie zumindest heute ordentlich Sonne tanken kann und schön braun wird 😊 Aber ein bisschen kann ich auch ihren Frust auch nachvollziehen. Der Typ beim Verleih hat doch gesagt, dass wir nur etwa 30 Minuten bis zum Ziel brauchen, das hat sich entspannt angehört. Mittlerweile sind wir aber schon über eine Stunde unterwegs und scheinen auch die einzigsten Radfahrer auf dieser Strecke zu sein. Hat mich mein perfektes Spanischverständnis vielleicht doch wieder mal im Stich gelassen? Ich werfe lieber nochmal einen Blick auf die Karte, die wir großzügigerweise gratis zum Verleih dazubekommen haben. Diese ist allerdings eine einzige Frechheit, ein kleiner DIN A5 Zettel, auf dem künstlerisch ein paar wenige Hauptstraßen dargestellt sind. Maßstabsgetreu ist die bestimmt nicht, aber ein kurzer Abgleich mit Google Maps lässt mich erahnen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unser Ziel: Der „Piedra del Coyote“, ein Ausblickspunkt mit Panoramablick über das Valle del Luna. Den Namen verdankt der Ort dem Cartoon „Road Runner“. Wer sich erinnert: Karl der Coyote versucht auf kreativste Art und Weise den Strauß Road Runner zu jagen und als Mahlzeit zu vernaschen. Meist endet der Versuch aber kläglich damit, dass Karl einen ungewollten Abgang über eine Steile Klippe macht. Genau diese besagte Klippe ist hier zu finden (mit etwas Fantasie passt der Vergleich tatsächlich 😄). Wir halten schließlich durch und erreichen nach knapp 90 Minuten dieses Ziel, davon wahrscheinlich 80% geschoben. Ich vermute, dass wir zu Fuß wahrscheinlich schneller gewesen wären, aber ich halte es nicht für den richtigen Zeitpunkt diese Vermutung jetzt mit Susi zu teilen, die am Ausblickpunkt vorrangig weniger das Panorama bestaunt als Rettung in einer kleinen schattigen Ecke hinter einer Hütte sucht. Ich kann es ihr nicht verübeln, mir geht es ähnlich. Wir stärken uns erstmal mit Empanadas und Donuts und tanken Energie, um schließlich doch auch die wirklich schöne Aussicht zu genießen.

    Eigentlich sind ihr jetzt guter Dinge. Der Rückweg müsste lediglich bergab gehen, also wirklich entspannt, einfach rollen lassen und den Fahrtwind genießen. Hört sich gut an, hätten wir nicht beschlossen, einen anderen Rückweg zu wählen und durch das „Tal des Todes“ zu radeln. Auf meine 1A Karte sieht die Strecke eigentlich genauso lang aus wie der Hinweg und nach allen Gesetzen der Physik sollte es ja ebenfalls bergab gehen, wenn wir wieder am Ausgangspunkt landen werden. Was allerdings nicht zu erahnen war: um besagte Straße zu erreichen, führt uns der Weg zunächst über eine schöne Abfahrt, um anschließend den erreichten Höhenunterschied wieder mit einer Steigung ausgleichen zu müssen. Es heißt also wieder schieben, diesmal aber nicht mehr auf schöner asphaltierter Straße, sondern auf einem sandigen Boden, der ein Fahren fast unmöglich macht. Erneut erweisen sich unsere Räder eher als Last denn als Hilfe. Das Fluchen wird häufiger und nur mit viel Disziplin und der Hoffnung, dass sich das Tal des Todes lohnt, schieben wir unsere Räder wieder bis zum Gipfel. Oben angekommen, erstmal Ratlosigkeit. Die Straße ist durch eine Absperrung gesperrt. Ein verstaubtes Schild weist mit einem Pfeil den Weg auf eine Anhöhe zum angeblichen Eingang. Mit dem Fahrrad geht es hier aber nicht weiter. Ich opfere mich, lasse Susi im Schatten stehen und begebe mich über einen steilen Fußweg auf die Suche nach dem angeblichen Eingang. Tatsächlich befindet sich auf dem Gipfel eine kleine Hütte, wo ich Eintrittskarten für das Tal kaufen kann. Ich schüttele meinen Kopf, wer sich das ausgedacht hat! Nicht verwunderlich, dass ich heute der erste zu sein scheine, der hier ein Ticket gekauft hat. Mit Eintrittkarten gerüstet können wir schließlich unsere Fahrräder um die Absperrung herumschieben und unsere „Fahrt“ fortsetzen. Zum Glück geht es jetzt wirklich nur noch bergab, auch wenn wir immer wieder absteigen müssen, um die Räder durch tiefen Sand zu schieben. Dennoch ist das schwerste überstanden 🙂 Trotz aller Hindernisse, haben sich die Strapazen doch gelohnt. Wir blicken in ein weites unwirkliches Tal mit roten skurrilen Gesteinsformen und hohen Sanddünen. Im Hintergrund die hohen steilen Vulkane Chiles in weiter Ferne. Sieht wirklich toll aus und ist eine Landschaft, die wir so auf unserer Reise noch nicht erlebt haben. Auf den Sanddünen übt sich außerdem eine Gruppe beim Sandboarden. Auch wenn mir einer aus der Gruppe versichert, dass es unglaublich Spaß macht, habe ich so meine Zweifel. Die Fahrt auf dem Sandboard ist nur gerade abwärts möglich ohne Schwünge und der Sand scheint die Abfahrt deutlich stärker als Schnee zu bremsen. Ein kurzes Vergnügen, dem anschließend wieder ein mühsamer Aufstieg durch weichen Sand auf die Dünen folgt. Ob sich diese Mühen wirklich lohnen? Uns reicht jedenfalls der Aufstieg zu Fuß, um die schöne Aussicht zu genießen und uns ein wenig im Sand der Dünen auszuruhen.

    Gegen späten Nachmittag treten wir schließlich wieder den Rückweg an. Aus dem „halbstündigen“ Ausflug sind inzwischen fast sechs Stunden geworden. Aber der Tag hat sich rückblickend doch auf jeden Fall gelohnt und wir sind auch für unsere Mühen ausreichend belohnt worden. Und braun sind wir auch geworden 😊 Nur Fahrräder werden wir die nächsten Tage sicherlich nicht nochmal mieten... 😉

    Anmerkung: Wie ich später erfahre, heißt das Tal des Todes eigentlich “Valle de Marte”, also „Mars-Tal“ (wegen der roten Sterne). Irgend jemand mit hat dann aber aus dem „Valle del Muerte“ gemacht, was „Tal des Todes“ heißt (wahrscheinlich so jemand wie ich mit mangelnden Spanischkenntnissen). Seitdem ist das Tal bei vielen Touristen als Tal des Todes bekannt. Klingt ja auch irgendwie cooler... 😄
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  • Day51

    Valle de la Luna - Tagesausflug

    February 20, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute haben wir uns das Mondtal der Atacama Wüste angeschaut. Dieses ist eines der trockensten Gebiete der Welt. Hier gibt es kein Leben außer einer einzigen Bakterie. Die Landschaft ist geprägt durch Stein, Lehm und Salz. Letzteres sieht teilweise aus wie Schnee oder auch glasklar, wir haben vorsichtshalber probiert, um auch ganz sicher zu gehen. Der Anblick dieser Natur ist wirklich einzigartig. Das von den Anden kommende Gewitter hat zum Höhepunkt den Himmel dunkel gefärbt, während der Sonnenuntergang Farbe ins Spiel gebracht hat. Einfach geil.Read more

  • Day59

    Drago D13 - Moon valley

    April 18, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 11 °C

    A lesiurley morning started with breakfast and good coffee at last at Roots Cafe. A reggae themed place with a wall of famous people to puzzle over. Back in the hostel we gorged on wifi to upload photos and update blogs. Life admin done we walked along the main street popping into the souvenir shops to get the best deal. I bought a colourful scarf, bag and purse. I'll have to wait until Bolivia for my Mate cup.

    Mid afternoon we joined a tour to moon valley guided by a lovely local called Miriam. She already wore a scarf securely round her neck and warned of sandstorms on our trip.

    Moon valley is so called because it's so dry that it shares the same conditions as the surface of the moon. It looked more like the surface of Mars with red rock caked in salt crystals. We battled 70km winds and a sandstorm to climb the ridges for the panoramic view. A great sand dune lay on one side, while red rock ridges rose up either side. We had a pit stop at a rock formation called the three Marys by a Belgian priest. I was more impressed by the rock next to it that loked like a dinasour head! Passed the "amphitheatre" and made our way to the caves hewn out by the wind.

    Putting our head torches on we wove our way through rock corridors before entering the cave. Slip and slidding, crouching and climbing we made our way through and came back out into the light to another panoramic view of red rock towers.

    In the same bus was a group from a rival tour group that tested our patience. Thank god they weren't on our tour as I may have left. Talking loudly that they were missing a football game, they were ignoring the amazing landscape around them. The only point in which they became animated was when pulling moonies in moon valley 🙈. It might sound mean but some people are tourists with a capital T.

    Back on the bus we continued in to Coyote rock, this is where we had the stargazing tour the night before. In daylight we could see that we were on a high cliff. As the sun set in the distance the rocks turned into deeper shade of reds. Leaving Chile tomorrow we cross the altiplano to Bolivia.
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  • Day64

    Sunset over the Moon Valley

    December 2, 2017 in Chile ⋅ ⛅ 9 °C

    After the Duna Mayor, the tour proceeded to the Moon Valley viewpoint to see the sunset. We reached the spot by around 7:45 pm. The sun was still a bit above the horizon but the moon on the opposite side was up amd right next to the Lincacabur volcano. It was a fantastic view with the volcano looking golden in the setting sun's hues. The whole of the Moon Valley was visible from our vantage position and as the sun started going down, we saw different colors on the valley surface. From golden in the early stages to yellow and then orange and then light violet as the sun set. It was fabulous. As soon as the sun set around 8 pm, it became quite cold and windy. We all packed into our buses and were back in San Pedro de Atacama by 8:30 pm.Read more

  • Day66

    Sunset overlooking the Moon Valley

    December 4, 2017 in Chile ⋅ 🌙 19 °C

    We reached the moon valley viewpoint by about 7:15 pm. This was a different one than the one we had been to previous time. The viewpoint had a nice panoramic view of the Moon Valley. We spent another 45 min walking around and chatting with our tour mates. The sunset was very beautiful, but it got windy and cold very quickly after it set.
    We left back to San Pedro and were back in town by 8:30 pm.
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  • Day51

    Death valley

    January 12 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Still in the Atacama. Death valley is so named because this was the route for cattle drives from Argentina to Calama, Chile and the copper mines to feed the workers. Cattle died on droves here.
    The landscape is as spectacular as everything else here.

  • Day87

    San Pedro de Atacama

    January 4 in Chile ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Fahrt in die Oasenstadt San Pedro de Atacama führt uns durch die trockenste Wüste der Welt und vorbei an den wirtschaftsantreibenden chilenischen Kupfer- und Silbermienen. Die Natur beeindruckt uns sehr. Hier und da fahren wir von der Schnellstraße ab und bewegen unseren Sprinty durch die Sand- und Geröllwüste. Hier ein kurzer Clip: https://youtu.be/HeWJL-x5nNY

    Am Abend kommen wir pünktlich zum Sonnenuntergang am Touristenmagneten Valle de la Luna an. Vom Aussichtspunkt aus, schauen wir zu, wie die Sonne hinter dem mondartigen Tal untergeht.

    Wir Besuchen die Laguna Baltinche, einen Salzsee mitten in der Atacamawüste.Unsere Eindrücke haben wir im folgenden Clip festgehalten: https://youtu.be/qgG58IMFWkI
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  • Day35

    San Pedro de Atacama

    April 27, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Lots of sand here! Spent 3 nights in this small, rustic, basic town after crossing the Chilean/Bolivian border. It was nice to have some time to relax and not feel obliged to do anything.
    Most of us went to the Valle de la Luna to look at more rocks! We also went to the Mars (Marte) valley too.
    We had to stay an extra night as Latam were on strike, so a few domestic flogjts had been cancelled. I didn’t feel so well the last day. Didn’t take the charcoal tablets but instead had a really sore throat. I still do and it’s a few days later and I’m in BA again!Read more

You might also know this place by the following names:

Cordillera de La Sal

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