Chile
La Serena

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61 travelers at this place
  • Day10

    Mein erstes Erdbeben

    February 13, 2020 in Chile ⋅ 🌧 5 °C

    Hatte heute auch mein erstes Erdbeben hier in Chile. Ich hatte gerade fertig mittag gegessen als plötzlich der Boden vibrierte. Erdbeben gibt es hier immer wieder mal und die Chilenen können ganz gut damit leben. Ein bisschen mulmig war mir aber doch zu mute. Nach weniger als einer Minute war das ganze aber schon wieder vorbei. Laut Richterskala war es ein leichtes Erdbeben, bei dem meist keine Schäden entstehen. Hoffen wir mal, dass die nächsten Beben in diesem Ausmaß bleiben.Read more

    uuuuaaaaa :-)

    2/19/20Reply

    Lg Uschi

    2/19/20Reply
     
  • Day5

    El hostal el punto 3. Arbeitstag

    February 8, 2020 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Meine Spanisch-Kenntnisse sind scheinbar irgendwo unterwegs von Wien nach Chile verloren gegangen. Zumindest fühlt es sich so an. 🙄 Ich könnte jetzt als Ausrede benutzen, dass die Chilenen nicht gerade sehr schön spanisch sprechen und auch noch dazu für manche Sachen ganz andere Wörter als Spanier verwenden. Aber es ändert leider nichts daran, dass es mir noch nicht besonders leicht fällt.

    Netterweise bemühen sich manche Kolleginnen sehr mit mir schön und langsam zu sprechen. Dann verstehe ich auch überwiegend, was sie so zu sagen haben. Sobald aber eine weitere Chilenin den Raum betritt und sie sich miteinander unterhalten, versteh ich wieder nur Bahnhof. :(

    Von den Tätigkeiten geht es aber schon ganz gut voran, ich lerne ja bekanntlich schnell ;-) aber natürlich weiß ich noch nicht alles und so ist mir heute auch schon mal ein naja zum Glück nur kleines Hoppala passiert: Es ist hier üblich, wenn Leute aus dem Zimmer auschecken das Zimmer zu kontrollieren, ob sie nichts ruiniert oder vergessen haben. Ich bekomme also den Schlüssel von der einen Frau, die auschecken möchte, gehe zum Zimmer, öffne die Tür und hmm sehe noch Kleidung herumliegen, die Koffer stehen,... Meine Augen immer größer werdend komm ich dann auf die Idee mal Hallo zu sagen (also Hola auf spanisch) und plötzlich kam da der Mann der Frau aus dem Bad heraus...

    Vielleicht denkt ihr euch jetzt er hatte nichts an, hatte er zum Glück aber schon, sonst wäre das Ganze zwar etwas lustiger aber auch peinlicher gewesen.
    Er hielt in der Hand seine Zahnbürste und schaute mich auch etwas verdutzt an. Ich hab daraus natürlich gelernt und merke mir jetzt, dass man, bevor man Türen aufmacht, klopfen sollte. :D Die Erkenntnis des Tages!
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    hi. schaut nett aus dein neuer arbeitsplatz. die temperaturen sind auch moderater, wobei wien da die letzten tage fast nachzieht. warst du schon am meer? wenn man die satellitenkarte betrachtet sind da ja einiger bauten dazwischen ... lg aus der stmk

    2/9/20Reply
    bubblyxD

    Ja war ich sogar schon 2x. Es ist nicht so schlimm. Man geht schon so 25 Minuten aber das geht noch. Und falls man nicht zurück gehen will, nimmt man sich um 500 Pesos (weniger als 1 Euro) ein sogenanntes micro einen Kleinbus der einen wieder ins Zentrum bringt. Die haben hier übrigens sehr sehr gutes selbstgemachtes Eis.

    2/9/20Reply
     
  • Day16

    La Serena

    March 12, 2020 in Chile ⋅ 🌙 17 °C

    La Serena ist eine geschäftige aber charmante Stadt im nördlichen Chile, Region Elqui. Prächtige Kolonialbauten, verfallene Häuser aber auch sehr viele Baustellen prägen das Stadtbild. Auch hier sieht man Zeichen des Widerstandes, Schmieragen an den Wänden und auch verbarrikadierte Gebäude.
    Der langgestreckte Strand präsentiert sich uns nicht besonders einladend, das Wetter ist trüb, windig ... Dennoch sitzen einige Chilenen im Sand und auch wagemutige Wellenreiter sind im sicher sehr frischen Pazifik unterwegs!

    Unsere Unterkunft - das Hostal El Punto - ist von Deutschen geführt, man merkt es gleich an der tollen Organisation hier. An der Rezeption begrüßt uns gleich mal Katharina aus Wolkersdorf - die Welt ist so klein! Schön ist es hier!
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  • Day6

    Japan mitten in La Serena

    February 9, 2020 in Chile ⋅ ⛅ 0 °C

    Heute hab ich mich mal wieder nach der Arbeit aufgemacht, um ein bisschen die Stadt zu erkunden. Da eine Kollegin an der Rezeption vom japanischen Garten, den es hier gibt so geschwärmt hat, dachte ich den muss ich mir unbedingt anschauen.

    Am Weg dorthin fand ich ganz coole Graffiti. Leider gibt es nicht nur diese sondern vieles ist hier noch von den Protesten vollgeschmiert. :/ aber es wird das meiste wieder neu gestrichen. Ich hab auch entdeckt, dass einige Ampeln in der Stadt fehlen, die wurden während der Proteste ausgerissen und es wurden noch nicht alle wieder aufgestellt. Deswegen gibt es auch momentan Leute die damit Geld verdienen den Verkehr zu regeln. So schnell entstehen hier neue Jobs.

    Aber jetzt zurück zum japanischen Garten, der echt beeindruckend ist. Denn La Serena ist nicht gerade reich an Wasser. Es ist hier sehr trocken. Trotzdem wirkt es im japanischen Garten als ob es hier Wasser im Überfluss gibt. Mir gefiel er sehr gut aber seht selbst:

    Und zum Schluss noch ein Bild von wo aus ich euch gerade schreibe.
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  • Day30

    Abendspaziergang durch die Stadt

    March 4, 2020 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute haben wir mal wieder einen neuen Stadtteil erkundet. Ein wenig nördlich fanden wir einen Teil der wie ein Park aussah. Komischerweise war der Zugang aber abgesperrt und 2 Uniformierte haben diesen bewacht. Wir natürlich ohne Wissen warum, sind außen an dem "Park" entlang gegangen. Als wir dann das Schild mit der Info: "Recinto militar prohibido el paseo" gesehen haben, war uns dann klar, warum wir hier nicht rein dürfen. (Militärgelände betreten verboten)

    Die Leute hier können einerseits sehr kreativ sein.
    Graffitis findet man hier fast an jedem Haus. Leider aber nicht immer schöne. Momentan werden die Demonstrationen wieder häufiger und die Wände mit diversen Sprüchen besprayt.

    Bei unserem heutigen Abendspaziergang sind wir abermals Zeugen von den Manifestationen geworden. In der Luft lag auch etwas. Vermutlich wurde heute auch Tränengas verwendet. Ab und an wird auch Müll angezündet und Straßen blockiert. Ich hoffe das es nicht ein größeres Ausmaß annimmt. Es bleibt spannend.
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  • Day190

    La Serena

    February 9, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem mir üses Mietauto abgholt händ, hämmer die knapp 500km uf la Serena gmüetlich in Agriff gnoh. Üses Hüttli isch sehr eifach gsii aber dLüt nätt und de Pool praktisch.

    Vo det us simmer goh Stärnwarte la Silla aluege. Landschaftlich isch es gewaltig gsii. Die Wiiti und die schöne Kaktee händ üs überwältigt. So ganz andersch. In la Silla hämmer alles dörfe a luege und es isch sehr intressant gsi. Nur Stärne hämmer dummerwiis keini gseh. Das lauft hüt alles über de Computer.

    Am nächste Tag hämmer zfuess la Serena erkundet, sind üs go Hüet chaufe, händ sMeer und sJaccuzi gnosse.
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    petra cam

    läcki mori isch das uf üsere Wält...uiii,sehr karg oder meini das nur?oh ,ich mags üch so gönne,dass ihr Ziit mitenand chönd gnüsse...hebids guet und gnüssid üches Abentür.. hihi...kussi

    2/12/19Reply
    Larissa Krummenacher

    Uuu das esch schön 😏😘

    2/13/19Reply
     
  • Day84

    Ab in die Quarantäne

    March 28, 2020 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Da mir die momentan die Muse zum Fotografieren fehlt, was wohl daran liegt, dass ich keine spektakulären Landschaften, sondern nur noch Alltägliches ablichten kann, kommt auch mein Blog etwas ins Stocken. Die neusten Entwicklungen sind aber auf jeden Fall einen Eintrag wert:

    Mit aktuell knapp 2000 offiziell Infizierten verschärft auch Chile langsam, für meinen Geschmack zu langsam, die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Seit gestern gilt eine vollständige Ausgangssperre (mehr oder weniger) für den Großraum Santiago. Das Hostel, wo ich mich nun über zwei Wochen aufgehalten und schon wie zu Hause gefühlt hatte, musste aufgrund ausbleibender Gäste leider schließen (am Ende waren wir noch zu Zweit mit den Angestellten). So musste ich Chao zu den unzähligen Schachpartien mit Carlos, einem bolivianischen Arzt (dem anderen Gast), Max, der verspielten Hostelkatze, etlichen lustigen, alkoholisierten Abenden und dem Ausblick auf den Plaza de Armas sagen und mir überlegen, wie es nun weitergeht. Folgende Optionen sah ich:

    1. einen Rückflug ergattern
    2. vorübergehend in ein anderes Hostel und mittelfristig in eine Wohnung, Airbnb etc. ziehen
    3. mit Roshny, einer Chilenin, zu ihrer Familie nach Antofagasta gehen

    Ersteres scheint nachwievor kurzfristig möglich, wenn auch mit hohen Kosten und eventuellem langem Ausharren im Flughafen verbunden. Und es kommt natürlich direkt die Frage auf, was ich in der momentanen Situation in Deutschland machen soll. Zweiteres wäre wohl damit verbunden, dass ich für eine unbestimmte Zeit allein wäre und nur zum Einkaufen raus käme. Die Entscheidung fiel mir also nicht wirklich schwer als Roshnys Mutter der Idee zugestimmt hatte.

    Roshny hat schon einen vierjährigen Sohn (Mateo), studiert eigentlich gerade in Santiago und wohnte kostenlos im Hostel, da sie ein wenig beim Putzen half. Wir haben uns während der zwei Wochen super verstanden. Da sie, wie auch ihre Familie, kein Englisch spricht, werden die nächsten Wochen also gleichzeitig ein Intensivspanischkurs für mich.

    Nach einer zehnstündigen Busfahrt mit viermaligem Halt zum Temperaturmessen sind wir momentan noch in La Serena, wo wir Mateo von der Familie seines Vaters abgeholt und auch die Nacht verbracht haben. Beim Blick auf die Karte wird klar, dass Antofagasta nicht wirklich in der Nähe Santiagos liegt. Uns stehen heute noch einmal zehn Stunden Busfahrt bevor...
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  • Day32

    Abenteuer Friseurbesuch

    March 6, 2020 in Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    Da ich jetzt mittlerweile seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr beim Friseur war und ich in Österreich nicht mehr dazu gekommen bin, habe ich mich heute auf die Suche nach einem Friseur gemacht. War gar nicht so einfach, da ich nicht wusste, ob man hier einen Termin braucht oder nicht. Ich bin einfach auf gut Glück mal los spaziert. In einer Straße habe ich gleich 3-4 Friseursalons entdeckt. Plötzlich hat mich einfach eine ältere Dame angesprochen, ob ich einen Haarschnitt möchte, hab ich ohne zögern einfach ja gesagt.

    Im Geschäft war das ganze dann für mich eher ein Abenteuer. Der Friseursalon war denke ich sogar kleiner als mein Schlafzimmer und die Utensilien sehr veraltet. Bei meinen mittlerweile langen Haaren, wenn ich sage ich möchte nur die Spitzen geschnitten kann sie ja nicht viel falsch machen. Beim Schneiden hatte ich aber etwas das Gefühl, dass sie das nur hobbymäßig macht.

    Resultat war etwas kürzere Haare: Sie sind jetzt nicht mehr stufig sondern gerade und vorne hat sie sie auch gleich gekürzt, was finde ich nun etwas doof aussieht. Aber zum Glück habe ich ja Spangerl mit, um diese nach hinten zu klemmen. Ich freue mich also schon auf den nächsten Friseurbesuch in der Heimat. :)
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  • Day10

    Sonne Strand Meer

    February 13, 2020 in Chile ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute hab ich meinen freien Tag ein wenig am Strand genossen. Das Wahrzeichen von La Serena ist der "Faro" - der Leuchtturm der mit 60 Jahren im Vergleich zu anderen Gebäuden noch sehr jugendlich wirkt.

    Die Sonne brennt hier schon ganz schön runter. Ich hatte leider auch bereits den 2. Sonnenbrand trotz einschmieren. Man darf sich das hier aber nicht so vorstellen, wie zB am Mittelmeer. Die Temperaturen sind hier eher mild, bei ca. 23 Grad und am Strand ist es oft sehr windig. Da sich der Strand an der Pazifikküste befindet, ist auch das Wasser nicht besonders warm. Für die Chilenen aber sichtlich warm genug.

    Ich hab mich heute aber nur bis zu den Füßen hinein getraut. Ein bisschen auch aus dem Grund, da ich alleine am Strand war und meine Wertsachen nicht unbeaufsichtigt lassen wollte. Mir wurde gesagt, dass man hier doch etwas auf seine Sachen aufpassen muss.
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  • Day18

    Busfahrt nach Pisco Elqui

    March 14, 2020 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute steht eine Busfahrt ins berühmte Elqui-Tal am Programm. Eine Nacht in dem "Sternental" und dann wieder retour, um mit dem Flugzeug nach Calama und weiter mit Taxi nach San Pedro de Atacama zu kommen.
    Also trampen wir zum Busbahnhof. Nächstmöglicher Bus um 11 Uhr.... Wir haben fast eine Stunde Zeit. Kaffeetscherl trinken und das Drumherum beobachten. Währenddessen brummen die ganze Zeit die Busmotoren.

    Dann endlich geht es los, die Fahrt ist lässig, sehr heiß zwar im (alten und vollen) Bus, aber die Aussicht ist cool. Und unser Fahrer auch :-)
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La Serena