Chile
La Victorina

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9 travelers at this place:

  • Day247

    Icy Patagonia? Guess again :)

    March 18, 2017 in Chile ⋅ ⛅ 31 °C

    Today was the hottest day I've experienced since I left Mexico. By the early afternoon I was hiking in shorts and t-shirt. I loved it. The only downside - I had to carry all my other clothes on my back plus all food for the next 5 days ;)

    My hike was 4 hours short and not too​ steep, a good and easy start. Once I set up my tent, I spent a few more hours exploring and reading. I'm in bed early So have two 12 hour hikes ahead of me! Buenas noches!Read more

  • Day18

    Nassleichter Start (Torres 1.Tag)

    January 12, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 5 °C

    Um sechs Uhr morgens riss uns heute der Wecker mal wieder früh aus dem Schlaf. Und sofort schoss das Vorfreude-Adrenalin ein: es geht los, auf in den Torres del Paine! Beim Frühstück unterhielten wir uns mit einem österreichisch-amerikanischen Reisegespann (Ann und Tina), die ebenfalls heute in den Nationalpark aufbrachen und langten ordentlich beim Essen zu - ein letztes Mal kein Fertigfraß für eine komplette Woche.

    Die Busse verließen das Terminal um 7:30 Uhr (1) und ca. eineinhalb Stunden später fanden wir uns am Eingang zum Park wieder. Hier werden alle Touristen erstmal um 21000 chilenische Pesos (~30 Euronen) erleichtert und per Video sowie zu unterzeichnender eidesstattlicher Erklärung zur Kenntnisnahme auf das Regelwerk im Naturschutzgebiet aufmerksam gemacht: keine Tiere füttern, kein Feuer außerhalb gekennzeichneter Bereiche, keine Drohnen fliegen, kein Feuer, Wege nicht verlassen, verdammt noch mal kein Feuer! Wer einen Waldbrand auslöst kann übrigens getrost gleich in die Flammen rennen, da die Behandlung nach Gesetz auch nicht viel besser ist - darauf stehen nämlich fünf Jahre Knast und 12000 $ Geldbuße! Des Weiteren immer auf die Ranger hören, nicht alleine wandern, nicht wildcampen, sagte ich schon kein Feuer?! Atmen ist aber erlaubt...

    Eben nochmal zwei Franzosen durch Währungstausch den Allerwertesten gerettet (sie hatten tatsächlich nur Euro mitgenommen statt Landeswährung), von Ann und Tina verabschiedet, die "nur" den W-Trek machen (Erklärung siehe nachfolgend), und ab in den Shuttlebus, der einen die letzten drei Kilometer zum Start des Wanderwegesystems bringt. Schon auf der kurzen Fahrt gab uns der Park einen kleinen Vorgeschmack, was uns wettertechnisch so erwartet. Es regnete, windete und schien die Sonne - alles gleichzeitig. Wir nahmen den Regenbogen unter dem wir fuhren als gutes Omen.

    Und da wären wir. Vor uns lagen mindestens 130 km Wegstrecke. In sieben Tagen wollen wir den kompletten, sogenannten O-Trek absolvieren. Man unterscheidet übrigens zwischen zwei Hauptstrecken im Park: Nämlich einmal dem berühmtesten Teil des Wegesystems, dem W-Trek, welcher so wegen des W-förmigen Streckenverlaufs in der Kartenansicht genannt wird und der ca. vier bis fünf Tage in Anspruch nimmt. Hier sind auch die meisten Wanderer anzutreffen, da der Weg nur mäßig schwierig ist und mit die besten Panoramen des Parks bereithält. Davon differenziert man den O-Trek, welcher zwar den kompletten W-Trek inkludiert, zudem aber noch in mindestens drei weiteren Tagesetappen die Enden des Ws miteinander verbindet, also einen Rundkurs ergibt, der quasi ein O formt. Die rückseitige Verbindungsstrecke ist als durchaus strapaziös einzustufen, da eine Passüberquerung sowie teils unpräparierte Wege absolviert werden wollen. Dafür läuft man aufgrund niedriger Frequentierung fast gänzlich allein auf der Teilstrecke und bestaunt zusätzliche, nicht minder eindrucksvolle Panoramen - aber dazu mehr in den folgenden Tagen.

    Hochmotiviert stiefelten wir also los, gegen den Uhrzeigersinn, mit dem harten O-Verbindungsstück beginnend. So dachten wir jedenfalls, mussten dann aber feststellen erst einmal 500 m in die falsche Richtung gedackelt zu sein. Wer's nicht im Kopp hat, hat's in den Beinen - sind's eben 131 km für uns Döspaddel. Wieder am Hauptwegweiser (2) angekommen starteten wir aber nun wirklich die erste Tagesetappe vom Campamento Central zum Campamento Seron und damit die ersten 16 km der Gesamtstrecke. Los ging's erst mal langsam einen Hügel hoch, während uns der erste Regenschauer erreichte. Also Rucksack abgesetzt, alles regendicht verstaut, in die Regenjacke geschlüpft und Rucksack wieder aufgesetzt - eine Übung, die wir etwa 251 Mal täglich zu absolvieren hatten, da Steigungen und Sonne einen sonst ins schwitzen, Wind ins frieren und Regen in den Wahnsinn getrieben hätten.

    Wenig später folgte ein Waldstück und es klarte wieder auf. Nach halber unspektakulärer Strecke machten wir Mittagspause und füllten die Wasservorräte an einem Bach wieder auf. Der große Vorteil im Park: jedes noch so kleine Flüsschen führt Gletscherschmelz- und somit Trinkwasser. Und es gibt hunderte Flüsse, die auch meist ohne Brücken zu überqueren sind. D.h. Wasser schleppen ist nicht von Nöten.

    Nach Eincremen mit Sonnenmilch liefen wir weiter auf einer offenen Hügelkette, teils durch Totholz (3) mit Blick auf weiter unten gelegene Seen (4) und Flüsse. Beim Abstieg entlang des Rio Paine setzte sich wieder Regen durch und behielt ca. eineinhalb Stunden die Oberhand. Völlig durchnässt klang uns die Warnung der Referentin vom Seminar tags zuvor in den Ohren: "There is no material GoreTex and waterproof enough to keep off the rain!" Wir setzten unseren Marsch fort über sehr schlammige Wege und durch Blumenmeere entlang des Flusses. Glücklicherweise kam die Sonne doch nochmal hervor (5), ca. eine halbe Stunde bevor wir das Nachtlager erreichten (6). So konnten wir das Zelt im Trockenen aufstellen.

    Trotz kurzer und leichter Strecke merkte ich abends schon deutlich meine Füße, vor allem mein akzessorischer Knochen 'Os tibiale externum' im rechten Fuß machte mir zu schaffen. Währenddessen kämpfte Chris mit Überreaktionen seines Körpers auf Insektenmalträtierung. Wir stärkten uns mit Couscous an Tomatensoße und bemerkten, dass die mitgeschleppten Chorizos widerlich schmeckten - aber hey, wir haben ja nur drei Stück (~750 g) davon gekauft. Beim Versuch diese zu verschenken, quatschten wir noch ganz nett mit einem kanadischen Pärchen und einem Amerikaner, die die Würste aber auch als ungenießbar einstuften.

    Da am nächsten Morgen der den Kilometern nach längste Tag bevorstand, versuchten wir recht früh zu schlafen. Chris bekam ob der Enge im Zelt, den Schuhgerüchen, des Tageslichts bis fast 23 Uhr sowie den Isomatten, die so viel polstern wie eine Lage Alufolie und der Tatsache dies noch fünf weitere Nächte aushalten zu müssen einen ausgiebigen, fast hysterischen Lachflash. So dämmerten wir in einen unerholsamen Trancezustand. Der Torres hatte seine ersten Prüfungen offenbart - wenn wir nur gewusst hätten welche da noch kommen würden...
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  • Day158

    Tag X

    January 12, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 25 °C

    Endlich geht es los! Mit diesen oder ähnlichen Gedanken ging es heute, natürlich zu morgendlicher Stunde, los in Richtung Torres del Paine, dem eigentlichen Highlight unserer Patagonientour. Oftmals als einer der schönsten Nationalparks der Welt beschrieben sollte er uns für die kommenden Tage und Nächte beheimaten. Generell gibt es zwei Standardrouten mit denen man das Gebiet erkunden kann. Zum einen einen W-förmigen Weg und zum anderen einen Rundweg, auch schlicht O genannt, welcher den W-Teil mit einschließt. Unser, noch jungendlicher Ehrgeiz ließ jedoch nur eine Route zu, nämlich den mehr als 130km umfassenden Rundweg. Am Rande sei hierbei erwähnt, dass für diesen die normale "Laufzeit" acht oder neun Tage beträgt. Jedoch kann man im Internet auch von eben sieben Tagen lesen, unter der Voraussetzung von Zeitmangel, körperlicher Fitness und Trekkingerfahrung. Ob einer der drei Punkte auf uns zutrifft sei mal dahingestellt. Jedenfalls wurden es tatsächlich sieben Tage und sechs Nächte.
    Um überhaupt in den Park gelassen zu werden, heißt es allerdings weit im Voraus die Unterkünfte, in unserem Fall die Campingplätze, zu buchen, da man ansonsten erst gar nicht in den Park darf. Dieser ganze Prozess war jedoch schon die erste (mentale) Herausforderung. Insgesamt gibt es drei Anlaufstellen hierfür. Zwei private Firmen, Fantasticosur und Vertice, sowie die CONAF, eine Art nationale Umweltbehörde, die auch die Ranger im Park stellt. Während bei letzterer kostenlose Camps buchbar sind, darf man bei den beiden Anderen bis zu 20USD überweisen. Hinzu kommen dann noch so tolle Dinge, wie zB eine fehlende Bestätigung bei einer Organisation nach Nutzung des Onlinebuchungsportals. - erst nachdem ich dreimal versucht hatte jemanden zu erreichen, hieß es plötzlich: ja, klar wir senden dir die Bestätigung zu... - oder die Tatsache, dass das wahrscheinlich beliebteste Camp am Fuße der Hauptattraktion des Parks nur mit Vollverpflegung (1000USD) zu buchen ist.
    Am Vortag mussten wir dann noch Campingausrüstung, also Zelt, Matten, Wanderstöcke und Gasbrenner, sowie kulinarische Verpflegung besorgen. Als dann Müsliriegel, Haferflocken, "Instantnudeln", etc. gepackt und geschultert waren, konnte es losgehen. Allerdings mussten erst noch die rund zweistündige Anfahrt von Puerto Natales bewältigen. Nachdem wir nach bezahlen des Eintrittsgebühr nochmal eindringlich auf die juristischen Folgen bei Missachten der Parkregeln - kein Feuer, Drohnen, Haustiere, ... - und mit dem Shuttlebus die letzten Meter bis zum Start hinter ins gebracht hatten, starteten wir derart euphorisch, dass wir gleich einmal 500m in die falsche Richtung liefen. Der Aufwärmkilometer war damit also bewältigt und die eigentliche erste Tagesetappe konnte losgehen. Auf der Agenda standen heute rund 16km bis zum Campamento Serron und bereits nach kurzer Zeit spürten wir die Wechselhaftigkeit des patagonischen Wetters am eigenen Leib. Denn während wir bei strahlendem Sonnenschein losliefen, mussten kurze Zeit später das erste mal unsere Regenjacke herauskramen. Dieses Kleidung Wechsel dich Spiel sollten wir in den kommenden Tagen noch des Öfteren praktizieren. Bei unserer ersten Pause konnten wir dann auch gleich unsere mitgebrachten Flaschen an einem Fluss auffüllen - im gesamten Park gibt es zahlreiche Gletscherflüsse, die ein Mitschleppen von Wasser überflüssig machen. Die Schwierigkeit der Route hielt sich in Grenzen. Vorbei an Blumenwiesen, kleineren Erhebungen und einer kleinen Schar an Pferden - diese dienen in dem unwegsamem Gelände als Transportmittel von in den Camps benötigten Materialien - kamen wir gut voran und konnten, nachdem sich das Wetter wieder gebessert hatte, schließlich unser Zelt auf trockenem Boden aufstellen und unser verspätetes Mittagessen nachholen. Einziger Wermutstropfen des Tages, die zahlreichen Stechmücken, die es gefühlt vor allem auf mich abgesehen hatten.
    Nach dem ersten Abendessen, Couscous mit Tomatensoße, ging es auch schon relativ schnell in Richtung Schlafsack, da der Wecker morgen bereits um 5 Uhr klingeln sollte.
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  • Day47

    Day 2 Campaneto Seron - Refugio Dickson

    December 25, 2017 in Chile ⋅ 🌬 17 °C

    A late start again for the two of us. I think we left as one of the last ones from the camp. On second day the 17,4 km trek took us again around meadows full of daisies and beautiful scenery. As the weather was really nice, we were lucky enough to see the towers from the other side. After an uphill trek, beautiful view of Lago Paine and the mountains opened ahead of us. The camp is set directly next to the Lago Dickson surrounded by mountains. Couple of times throughout our hike we have seen helicopter flying above us towards the mountains.Read more

You might also know this place by the following names:

La Victorina

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