Chile
Los Lagos

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99 travelers at this place:

  • Day21

    Castro, Chile

    January 24 in Chile

    After a rockin’ and rollin’ passage yesterday, we arrived in Chile’s Lake District and the town of Castro. It is a pleasant town with lots new and old architecture. There are quite a few fish farms in this area. All in all, it was a beautiful day to walk around the city, eat fresh seafood and get ready to head for the Chilean fjords. Hope the water is a little calmer-it’s hard to hold onto my glass of Prosecco!Read more

  • Day24

    Unsere Weiterreise von Bariloche nach Puerto Varas, eine ehemalige Kolonie von 30‘000 Deutschen, war etwas ganz Besonderes. Anstelle von Flugzeug oder Nachtbus, haben wir uns für die etwas teurere, ganztägige und umso spannendere Reise mittels 3 Schiff- und 4 Busfahrten durch die Anden von Argentinien nach Chile entschieden. Schon im ersten Bus war klar, wir sind die Jüngsten. Also Sue. Ich hatte das Glück, direkt hinter Ramon Senior zu sitzen, der in seinem bisherigen Leben ganz offensichtlich nicht in den Genuss eines Knigge-Kurses gekommen ist, der auch Flugzeug- und Bus-Manieren behandelt hätte. Tja, ich schon. Da sieht man mal was so ein lausiges Bachelor-Studium einen alles lehrt, aber wie im vorliegenden Fall dann doch nichts nützt. Trotz enger Bestuhlung und ohne jegliche Vorwarnung mittels kurzem Blick nach hinten, knallt mir Ramon der Knallfrosch gleich zu Beginn die Sitzlehne in die Kniescheibe, die sich für einen kurzen Moment überlegt, aus lauter Trotz spontan und für alle hörbar zu brechen, es dann aber doch nicht tut. Zum Glück für Ramon Sen. Ich stecke das Messer zurück in den Rucksack, weine die Schmerzen in mich hinein und lasse mir nichts anmerken.

    Ansonsten erleben wir eine ausgezeichnet organisierte Tour, fast wie eine Schulreise. So mit ständigen Step-by-Step Erklärungen und 15 Wiederholungen. Das könnte im Laufe des Tages möglicherweise irgendwann auch nerven, wir werden sehen. Und siehe da, wer sollte trotz massiver Mehrfachkommunikation und -repetition bereits nach der ersten Schiffs-Etappe als erstes von der Gruppe getrennt und verloren gehen? Klar, wir, die zwei „Cheap-Fuck“-Backpack-Touris mitten im Reisegrüppli „Rentnerglück“ (wobei da war noch Isa aus Wädenswil, die war auch jung und sei an der Stelle herzlich gegrüsst). Habe doch gesagt, ich verstehe kein scheiss Spanisch (wobei das lasse ich mir wie so vieles natürlich nicht anmerken) und für mich klang das nach „in the“ und nicht „behind the“ Hotel. Ausserdem hat es geregnet, huere Behinder! Man hat uns dank längerer Suche mit laufendem Motor aber doch noch gefunden und mitgenommen. Sue war froh, denn in dem Gebiet regnet es über 300 Tage im Jahr. Zumindest kannte jetzt jeder aus der Gruppe die bescheuert unselbständigen „Kids from Switzerland“.

    Dank spektakulär wechselhaftem Wetter zeigten sich uns so viele, grosse und kräftige Regenbogen wie noch nie. Klar, wir sind ja noch jung. Die farbigen Lichterscheinungen schienen quasi in Griffweite und ich war mir fast sicher, dass bald Einhörner, aus deren Arsch die Dinger ja bekanntlich entspringen, über unseren Köpfen kreisen und Sue in der Folge vor Glück (und in Kombination mit dem Verzehr zuckersüsser Medialunas und einem enttäuschend faden Schinken-Käse-Toast) platzen wird. Soweit kam es aber nicht. Zum Glück. Trotzdem, übler Kitsch. Es blieb also eine sehr beeindruckende und absolut empfehlenswerte Andenquerung, die einen ua durch den nach Yellowstone zweitältesten Nationalpark der Welt, mit holprigen Busfahrten auf über 1000m und wieder runter auf 150m über Meer, und vorbei an unzähligen massiven Araucarien führt (mein Dad liebt diese stacheligen Biester). Zu Beginn der Reise hatten wir auch das argentinische Zollpersonal dabei, denn die Grenze die wir passieren, lag mitten im „kalten“ Regenwald (im Winter liegt 2m Schnee) mit über 1000-jährigen Sequoias.

    Die mag mein Dad auch. Er hat sich letztes Jahr sogar ein kleines Exemplar von etwa einem Meter in seinen Park gepflanzt (der Begriff „Garten“ wird der Realität einfach nicht gerecht), was angesichts der 15 Jahre für 1 cm Wachstum ziemlich optimistisch scheint mit 75, man kauft in dem Alter schliesslich auch keine dicken Bücher mehr. Aber hey, der grüne Daumen zeigt nach oben und der Park ist sein Ding. Auch die orange/roten Lieblingsblumen aus meiner Kindheit sind hier heimisch. Die heissen laut anwesenden passionierten und pensionierten Biologen entweder „Mombretia“ oder „Crocosmia“, man war sich nicht einig. Da wünscht man sich doch gleich Bob den Beeren-Junkie oder meinen Dad auf Platz, die hätten sicher gewusst, dass sie (wie ich später von Google erfahre) „Mombretia Crocosmia“ heissen. Bravo. Chile scheint irgendwie eine Art Dad-Land, denn auch die hat mein Dad jedes Jahr zum Blühen gebracht. Nach der Fahrradprüfung somit schon meine zweite Kindheitserinnerung innerhalb einer Woche und zur Abwechslung sogar eine positive. Obwohl, meine dicken Finger haben das Pflücken der zarten Pflänzchen damals ziemlich erschwert. Armer Junge. Hätte Dad besser mal mehr Salat und Gemüse gepflanzt im Park.

    Nach all den schönen Etappen und Kindheitserinnerungen verlässt uns das Glück allerdings. Gebuchter Mietwagen in Puerto Montt? Gibt es nicht, alle auf der Strasse. Gebucht? Irgendwie schon. Unser Geld? Jaa, das wurde vor einer Woche schon abgebucht. Aber ein Auto gibts trotzdem nicht. Alle unterwegs. „Our sincere apologies, we will refund you“. Echt jetzt? „Da krigisch son Hals!“ ... soviel zu „die nächsten Wochen sind geplant/gebucht“. Wir verstehen das als Prüfung, flippen erst mal komplett aus und (wie auch im Studium des Öfteren) brechen ob der aus den Fugen geratenen Welt synchron und mit einem lauten Stöhnen zusammen. Reisen ist Kacke. Nach einigen Stunden reglos am Boden rafft uns Sue aber wieder auf und wir entwickeln einen neuen Plan. Doch zuerst den verdammten Primaten von rentalcars.com einschenken ...

    ***
    Hi
    This is very very frustrating and the worst user experience I ever had with a booking platform. I had to request an update on my already paid(!) booking 3 times, just to finally learn TODAY that I will not have a car the day I actually AM in Puerto Montt! I‘m sure there were more cars available a few days ago, so what do you suggest I should do from here?? Take taxis to all our booked destinations?! Your service is absolutely ridiculous if a cancelation and refund is your only option the day I should get the car I already paid for ...
    P. Rode
    ***

    Check. So, nun sieht unser Plan für die kommenden Tage neu nach Bus fahren, 3 Tage Insel Chiloé (da leben nämlich Pinguine), 4 Tage Pucon/Villarrica und dann Santiago aus ... somit sogar Geld gespart, welches aus meiner Sicht sofort in Rotwein (oder Bitcoins) zu investieren ist. Chunt aso scho guet. Wahrscheinlich.
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  • Day25

    Castro empfängt uns mit einem schrillen und dank unzähligen mehr oder weniger improvisierten Grillständen nach Asado duftenden Stadtfest. Also nicht Fidel, der ist ja tot. Und auch nicht sein kleiner Bruder Raul, sondern die Stadt Castro auf der Insel Chiloé. Einige tausend Leute tummeln sich Samstag und Sonntag auf den Strassen und vor grossen Bühnen, auf denen logischerweise südamerikanische Takte den Ton angeben. Und was macht man in so einer Situation am besten? Klar, schnell das gesparte Geld vom Mietwagenreinfall aus der Hose kramen und Wein bestellen. Bitcoins haben wir ja schon. Reserva? Why not ... Gran Reserva? Uh, habt ihr auch?! Her damit! Dieser wird natürlich sogleich „smaak!“-gerecht dokumentiert. Ich habe schliesslich die ehrbare Aufgabe unseres auf Lebzeiten gewählten Vereinspräsidenten erhalten, alle Weine auf unserer Reise zu dokumentieren, zu bewerten und monatlich die Highlights zu rapportieren. Und wenns der Präsi sagt ...

    So gesehen, Stimmung gut. Und nach einem Tagesausflug in einem weiteren Nationalpark, wartete ja noch das Highlight unserer Reise überhaupt. Ich hatte Sue schon gewarnt, dass unsere „Find Penguins“-Mission nach dem Besuch der Magellan- und Humboldt-Pinguine auf Chiloé bereits erfüllt wäre und wir eigentlich wieder nach Hause können. Sie wollte trotzdem hin. Und die Dinger sind wirklich süss, aber das sollen die Bilder erzählen.

    Da wir danach länger auf den einzigen Bus hätten warten müssen, entschieden wir uns, es als Tramper zu versuchen. Ein zweites Pärchen hatte die gleiche Idee und was als eine Art Daumen-Battle startete, endete nach wenigen Minuten zu viert auf der Ladefläche eines Pickups. Die Aussicht auf der 40-minütigen Fahrt zurück nach Ancud hätte also nicht besser sein können, der Sitzkomfort und die Gesellschaft schon. Obwohl, es war ihr Daumen-Treffer den sie mit uns geteilt haben. Geili Sieche. Trotzdem, hätte meine „smaak!“-Gschpändli als Gesellschaft vorgezogen. Von denen hätte sicher mindestens einer eine Flasche Wein im (Ruck-)Sack gehabt. Mit Mr und Ms Chile gabs halt nur die Aussicht und ein wenig Small-Talk. Boring AF.

    Noch wissen wir nicht genau, ob es am teuren Wein, an der lauten Musik, den vielen Menschen, am verlorenen Daumen-Battle oder eben doch an der Tatsache, dass wir die Pinguine schon gefunden haben lag, aber irgendwie gabs dann schlechte Stimmung. Ziemlich frostig. Drum hör ich jetzt auch auf hier. Basta. Wahrscheinlich lag es eh an Sue. Sehr wahrscheinlich aber auch nicht. Nächster Halt: Pucón (inkl. Besteigung des Volcán Villarrica).
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  • Day6

    Puerto Montt, Patagonie, Chili

    March 11, 2017 in Chile

    C'est notre premier jour en Patagonie, à Puerto Montt. Un guide nous a expliqué qu'il y avait beaucoup de volcans qui entraient parfois en éruption. La dernière fois, c'était il y a 2 ans. La route était recouverte d'un mètre de cendres. Des maisons ont été écrasées par le poids de celles-ci. Heureusement, il n'y a pas eu de mort.

    En Patagonie, il y a aussi des tremblements de terre. Le dernier qui a eu lieu était il y a un mois, c'était un de 7.9 sur l'échelle de Richter.

    Amélie

    Le nom Patagonie vient de l'explorateur Magellan au moment où il a découvert le Cap Horn. Il trouvait que les habitants étaient très grands. Et Patagonie veut dire grands pieds. 

    Olivier
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  • Day46

    Weihnachten in Chile

    December 25, 2017 in Chile

    Am Morgen des 24 ten sind wir in der Hoffnung das die Supermärkte offen haben nach Puerto Montt gefahren und trafen bald auf eine Supermarkt-Bauhaus Combi. Wir begannen im Baumarkt unsere Shopping Tour mit Klettband und Camping Gas, bevor wir uns in der Supermarkt namens Jumbo stürzten. Auf der Rolltreppe zum Eingang fiel mir ein Werbeplakat der gegenüberliegenden Schule auf, eine Deutsche Schule und das machte sich in der ganzen Stadt bemerkbar. Im Supermarkt gab es diverse deutsche Produkte wie Bier ( vor allem Erdinger und Oettinger) aber auch Sauerkraut und Senf von Kühne. Die Kuchen theke überraschte uns mit der Aufschrift Kuchen vor der ein oder anderen leckerei was sonst mit Tart oder Tarta beschriftet war. Wir verfielen dem Wahn, und entschlossen uns für unser Heiligabend Mahl Sauerkraut mit Püree und Bratwürstchen zu kredenzen. Aber bevor es soweit war sollte es noch einen Kaffee und Kuchen Stop in einem kleinen Dorf geben das wohl zu 70% von deutschen Auswanderern besiedelt war. Das kleine Cafe das wir uns aus gesucht haben hatte unter anderem gute Internet Verfügbarkeit und erfreute uns mit Strudel de Manzana( Apfelstrudel) und heißer Schokolade, zur Feier des Tages gabs dann auch noch Pisco sauer. Der Plan in der Nähe einen geeigneten Schlafplatz zu finden der auch 2 Tage zu bewohnen war stellte sich als schwerer heraus als es den Anschein hatte. Nach 150 km suche entschlossen wir uns auf einen Campingplatz zu gehen auf dem wir nun sind. Nun konnten wir auch in unseren Weihnachtsabend starten mit Glühwein und Ansätzen von schlachtplatte. Mit uns waren gestern noch ein deutscher Fahrradfahrer und 4 Jungs die hier zum Kajaken sind (zwei Australier und zwei Amerikaner) auf dem Platz. Wie immer kamm auch heute der Regen, wir konnten ganz gut damit umgehen aber die vier Jungs haben heute früh ihre Sachen schon zum trocknen aufgegangen, doch in extrem Sportler Manier nehmen sie es locker und gehen jetzt erstmal den angrenzenden Fluss und seine zwei Wasserfälle befahren. Wir machen heute einen ruhigen und wandern dann mal zu den Wasserfällen. Schöne Weihnachten euch allen und besinnliches Ranzen spannen.Read more

  • Day110

    Puerto Varas

    February 9 in Chile

    Nachdem wir Argentinien vorläufig wieder den Rücken gekehrt haben, sind wir gut in Puerto Varas angekommen. Die Stadt besticht ebenfalls durch einen starken deutschen Einfluss sowie durch 3 umliegende, aktive Vulkane.

    Leider lag Mario die ganze Zeit über mehr oder weniger flach. Wir tippen auf eine kleine Lebensmittelvergiftung... Also war ich alleine auf dem Río Petrohué unterwegs zum Rafting! Auch wenn das Wetter nicht der Knaller war und das Wasser sehr kalt, hat es riesen Spaß gemacht!

    Mario ist jetzt auch wieder fit - rechtzeitig zur Weiterfahrt nach Puerto Montt. Dort geht es für uns auf die Fähre und dann weiter Richtung Süden!
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  • Day38

    Früh morgens sind wir in Puerto Montt angekommen. Wieder ging es mittels Tenderbooten zum Hafen. 😊

    Wir haben uns per Bus auf den Weg Richtung Puerto Varas gemacht. Am weg dorthin hatten wir schon den einen oder anderen Blick auf den Vulkan Osorno. Nach einer kurzen Foto ging es auch schon weiter. Der zweite Vulkan mit dem Namen Calbuco hat sich leider hinter einer Wolke versteckt. Er war zuletzt am 22. April 2015 ausgebrochen und hat alles mit einer riesigen Aschedecke bedeckt. 😱

    Kurz darauf haben wir den Nationalpark erreicht wo wir die Wasserfälle von Petrohué sehen konnten. Aufgrund der Dürre waren diese aber nicht so spektakulär wie sonst. 😫

    Das schwarze Gestein ist übrigens Basalt kommt von Vulkanausbruch von 2015. So sind auch die Stromschnellen und der Wasserfall entstanden. 😊

    Nach einer Mittagspause in einem deutschen Restaurant "zur Wassermühle" haben wir die restliche Zeit auf einem Markt verbracht.
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  • Day38

    Costa Luminosa - Komplette Eskalation!

    February 12, 2017 in Chile

    Heute Abend waren wir wie gewohnt um 20:30 beim Abendessen. Einiges war aber anders...

    Die Kellner hatten Schürzen mit dem Land Italien darauf an, und wirkten sehr nervös 😁

    Kurz nachdem wir die Nachspeise begonnen haben begannen die ersten Gäste mit Ihren Servietten über dem Kopf im Kreis zu wedeln. Da wussten wir es, heute ist der berühmte Italienische abend! Innerhalb von kurzer Zeit bildeten sich mehrere Bolognesen, die Kellner begannen zu tanzen und laute Musik wurde gespielt. Die Stimmung war der Hammer 😂😁😁

    Danach wurden wir von unserem Stammkellner Michael darauf hingewiesen, um 22:15 am Pool bei deck 9 zu sein. Er würde dort seine Performance aufführen.

    Wir konnten gerade noch einen Platz auf den Stiegen ergattern, und hatten von da eine tolle Aussicht über die Tanzfläche und den Saal. Ich habe die komplette Show auf Video, aber ich denke auf den Fotos kommt es auch ganz gut rüber. 😁

    Sobald wir wieder Zuhause sind müsst ihr euch unbedingt die Videos anschauen 😄
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  • Day44

    Ab auf die Insel Chiloé

    February 8 in Chile

    Wir haben uns einen Mietwagen genommen, diesen kurzerhand zur Chaos-Karre umfunktioniert und erkunden nun mit unserer Dreckschleuder die Insel Chiloé. Chiloé ist ein Paradies für Naturburschen und Vogelliebhaber (mit dem Weitwinkel lassen sich die gefederten Tierchen leider nur schlecht abbilden) und bietet ausreichende Möglichkeiten zum freien Campen. Das Wetter ist leider nicht auf unserer Seite und wir werden immer wieder nass, aber mittlerweile sind wir abgehärtet und kommen mit wenig Komfort gut zurecht ;-)Read more

  • Day5

    Hier, il y a eu une activitée cirque pour les familles, organisée par des personnes du Splash Académie, le club des enfants. Il y avait des diabolos, des bâtons du diable, des tissus et des balles pour jongler.

    C'ÉTAIT GÉNIAL!!!

    Olivier

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