Chile
Pirque

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5 travelers at this place:

  • Day107

    We set out early with public transport to leave the big city and get our bikes at the beginning of the Cajón de Maipo. We had 63 km in total with a nice mix of ups and downs until we reached the wine valley which was quite flat. The roads we were on were unfortunately busy with traffic from cars, buses and also trucks for a lot of the way. No bike roads :-/

    Arriving just in time at Viña El Principal, we were greet warmly by Alexandra who would be giving us - ans just the two of us - the tour. As a boutique winery, El Principal produces only 3 types of wines and premium ones at that. We spent two hours with Alexandra, even driving out to the vines and looking at the different varieties. The tasting in the end was fantastic as well. Our favorite was the mid-range red wine “Memorias”. Let’s see whether we can find it at home as well! Having drunk three half-full glasses of wine, we still safely continued the journey in a bright mood 🍷

    The hotel that we chose for the night also played on the wine tune :-) La Calma de Rita is a really nice place with gardens, swimming pool and cabins. The highlight: our bed was inside a giant wine barrel. They also served great food onsite - and then only one thing to do: going to bed early.
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  • Day97

    Auf zu klaren Gewässern

    November 11, 2017 in Chile

    Heute machten wir, Magda, Leonie und ich, uns auf den Weg die nähere Umgebung Santiagos zu erkunden, genauer gesagt wollten wir zum Nationalpark "Río Clarillo". Dafür ging es nach dem Frühstück bis zur letzten U-Bahnstation Santiagos und von dort aus weiter mit dem Bus. An der Bushaltestelle angekommen, waren es noch rund fünf Minuten bis zum Eingang des Parks, dachte ich zumindest. Denn dort hieß es dann, dass noch ein paar Kilometer bis zum offiziellen Eingang zu bewältigen seien. Unser Aufwärmprogramm bei rund sengender Hitze stand damit also schon. Auf dem Weg wurden wir dann bereits nach kurzer Zeit von ein paar vorbeifahrenden Autos etwas argwöhnisch angeschaut, nach dem Motto: "Wie kommt man auf die Idee bei diesem Wetter bis zum Eingang zu laufen?" Ein Fahrer bot sogar an uns gegen Bezahlung mitzunehmen. Allerdings kam da dann unser Kampfgeist oder unser studentischer Sparzwang durch, jedenfalls antworteten wir mit: "No, gracias." Als jedoch der Weg nicht kürzer zu werden schien und uns eine Frau anbot uns kostenlos mitzunehmen, war unser Stolz schnell gebrochen und kure Zeit später saßen wir mit ihren beiden Begleiterinnen, einer Frau und einem kleinem Mädchen, im Auto und bretterten über die Schotterstraße. Die Frau erklärte uns, dass sie bis zum Ende des Parks fahren würde und wir ehrlich gesagt nicht wussten, wo genau die Rundwanderwege anfangen, begleiteten wir das Trio bis zum letzten Parkplatz im Park. Dort trennten sich dann unsere Wege, wobei wir mit dem Angebot der Rückfahrt bei Parkschließung am Abend verabschiedet wurden.
    Den Park selbst könnte man als Naherholungsgebiet für die gestresste Seele der Leute aus Santiago bezeichnen. In unmittelbarer Nähe zur Großstadt bietet er mit verschiedenen schön gestalteten Bänken und Tischen sowie mit dem Fluss, der auch Namensgeber für den Park ist, ein ideales Ziel für einen Tagesausflug.
    Wir wanderten letztlich ein wenig planlos am Fluss entlang, machten eine kleine Mittagspause mit selbstmitgebrachten Brötchen, Avocados, etc. und genossen einfach das schöne Ambiente bei traumhaftem Wetter.
    Gegen Abend hieß es dann wieder den Rückweg anzutreten und so hatten wir bei unserer Ankunft am Hostel ein paar Tageskilometer zusammenbekommen.
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  • Day108

    Neuer Platz-neues Glück

    March 17, 2017 in Chile

    Die Abfahrt rückt näher und damit auch unser Abflughafen Santiago de Chile. Walter und Gerda haben in der iOverlander App einen Stellplatz gefunden der sich geradezu paradisisch anhört.

    Es gibt Pferde, Hunde, warme Duschen, ein kleines Gartenhaus mit Grillstelle und die Anbindung in die Stadt ist auch ganz gut, da man mit dem öffentlichen Verkehr vor der Haustür abfahren kann. Wir entscheiden uns erstmal mit bis dahin zu fahren und schauen dann weiter, ob wir dort bleiben können oder weiter fahren. Der Preis pro Übernachtung und pro Person beträgt ca. 10 Euro, was fürs campen schon eher ein stolzer Preis ist.

    Die Fahrt nach Pirque bei Santiago wird sehr kurzweilig. Mit Walter und Gerda gibt es immer etwas zu erzählen und die beiden sind auch ausgezeichnete Zuhörer. Olli und Walter erzählen von ihren Erlebnissen während des Wehrdienstes und über Ereignisse die sich sonst so im Leben zutragen. Wir können sehr offen und aufrichtig miteinander reden, was uns die Zeit mit den beiden sehr versüßt. Es sind immer sehr spannende und auch sehr unterhaltsame Gespräche die wir mit beiden haben.

    Unterwegs halten wir noch hier und da um ein paar Erdbeeren und frisches Gemüse zu kaufen. Außerhalb der Städte bekommt man das Gemüse wesentlich günstiger, da es direkt vom Erzeuger gekauft wird.

    Auch den Schandfleck, in der Region, wo es gebrannt hat durchfahren wir und können ein Teil des Ausmaßes sehen, was sich hier vor ein paar Wochen zugetragen hat.
    Es sieht wirklich schlimm aus. Überall verbrannte Baumgerippe und verkohlte Baumstumpen. Für die nächsten Jahrzehnte wird da sicher erstmal nichts mehr wachsen und auch keine Tierwelt mehr existieren, wie wir traurig feststellen.

    Unterwegs machen wir kurz Halt an einem Staudamm um eine Pause zu machen und uns die Beine etwas zu vertreten. Hier kann man wieder einmal die Rücksichtslosigkeit der Menschen im vollen Ausmaß sehen. Müll so weit das Auge reicht. Schilder, die darauf hinweisen, dass man seinen Müll mitnehmen soll, sind scheinbar nicht ausreichend.

    Während wir den Blick von der Staumauer schweifen lassen schwebt ein Plastikbeutel elegant über die Staumauer hinweg. Nutzt die Thermik der aufsteigenden warmen Luft und setzt sich schließlich nieder auf dem Stausee. Wirklich eine schöne Natur. 😨
    Auch Walter und Gerda sind dem Müll auf der Spur und räumen da, wo sie sich hinstellen die Hinterlassenschaften anderer in den Mülleimer. Traurig aber wahr. Auch sie ärgert diese Unwissenheit oder Rücksichtslosigkeit der Menschen.

    Wir fahren weiter gen Santiago und die Zeit verfliegt von ganz allein. Als wir bei Alejandro ankommen, stehen bereits ein paar Reisende mit ihren Autos auf der großzügigen Wiese vor dem Haus und entspannen in der Sonne. Eine Dame aus der Schweiz nimmt uns in Empfang und Alejandro eilt auch sogleich zum Tor. Walter und Gerda hatten sich bereits telefonisch angemeldet und hatten ihren Platz sicher.
    Wir hatten uns noch alles offen gelassen, falls wir noch weiter nach Santiago wollten. Alejandro macht einen Rundgang mit uns durch seinen Garten und zeigt uns die Duschen, Toiletten und das Gartenhäuschen. Seine drei Hunde beschnuppern uns auch gleich sehr interessiert und sind scheinbar froh um ein paar weitere Spielkameraden. Hier gefällt es uns und wir entscheiden auch gleich hier zu bleiben. Unser Zelt dürfen wir aufschlagen, wo wir wollen. Auf dem großzügigen Land finden wir ein schattiges Plätzchen, zwischen ein paar Büschen.

    Um noch etwas für das Abendessen zu besorgen laufen wir noch einmal in die Nachbarschaft und kaufen ein bisschen Gemüse. Hier gibt es nicht so viel Auswahl an Geschäften und man muss nehmen, was man bekommt. Heute Abend machen wir Nudelsalat mit Avocado, Tomate und Gewürzen. Schnell, einfach und lecker.

    Der Abend wird gemütlich und wir machen uns noch mit unseren anderen Nachbarn bekannt. Hier sind noch andere Reisende aus Luzern/Schweiz und ein Pärchen aus Paris/Frankreich. Wir quatschen noch ein bisschen und ansonsten passiert heute nicht mehr viel. Mit dem Zeltplatz fühlen wir uns auf jeden Fall sehr wohl und Alejandro ist ein sehr fürsorglicher und aufmerksamer Gastgeber.

    Wie wir erfahren haben uns Alejandro und die anderen als die Kinder von Gerda und Walter gehalten. Eigentlich dürfen hier nur Reisende mit eigenem Mobil übernachten. Da wir Alejandro aber scheinbar sympathisch sind, dürfen wir bleiben.

    Glück gehabt.
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  • Day111

    Ein gechillter Montag

    March 20, 2017 in Chile

    Heute wollen wir die Seele baumeln lassen. Wir frühstücken entspannt, lesen in der Sonne und machen noch ein bisschen Acroyoga. Alle anderen sind heute ausgeflogen.

    Am Mittag gibt uns Alejandro Bescheid dass Walter und Gerda noch etwas Fleisch zum Grillen mitbringen. Sie wollen für uns noch ein Abschiedsgrillen organisieren und bringen dafür alles mit. Wir freuen uns sehr über die Idee und dass sie extra für den letzten Abend mit uns noch einmal so etwas organisieren. Das erfreut uns wirklich riesig und wir schätzen die Geste sehr. Die beiden sind für uns eine ganz besondere Begegnung auf unserer Reise gewesen.

    Die anderen Pärchen waren heute auch unterwegs um ihre Reisemobile zu reparieren, bzw. zu verkaufen und eigentlich hatten sich schon alle verabschiedet. Überraschenderweise kommen aber heute doch noch einmal alle zusammen und wir genießen unseren letzten gemeinsamen Abschiedsgrillabend.

    Heute wird es nicht ganz so spät, da alle früh auf waren. Es war uns eine riesige Freude und wir hoffen, dass sich unsere Wege irgendwo wieder einmal kreuzen. Der Abschied wird sehr herzlich und wir nehmen uns gegenseitig noch einmal fest in den Arm. Wenn wir morgen früh aufstehen, sind Gerda und Walter bereits unterwegs zur Werkstatt, da auch sie Service am Wohnmobil machen müssen.
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You might also know this place by the following names:

Pirque

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