Chile
Plaza de Armas de Santiago

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

87 travelers at this place

  • Day47

    Goodbye

    December 23, 2019 in Chile ⋅ ☀️ 30 °C

    It was time to say goodbye - to Daniel and later in the day also to South America. How weird to suddenly be with the 2 of us.

    To actually be allowed to enter New Zealand, we needed to have a flight ticket showing we would intend to leave again. That meant we had to do some research on where we wanted to go afterwards. Australia was next on our list but after some thinking and researching with the good WiFi of the hostel we actually booked a flight to go to Fiji first.

    Once that was settled we decided to be brave and walk a bit through the actual city center of Santiago. It was hot, super crowded, interesting but also made us realize again why we don't really like cities too much. There was a road intersection destroyed by (we assume) protestors, but for the rest the city looked quite functional. Also had a lot of nice street art. We attempted to have a relaxing lunch in a park with Chilean bread, which is way too weak and fluffy, and it didn't take long before an army of pigeons told us this was a bad idea.

    At 16:00 it was time to leave to the airport to start our journey to New Zealand, but not before going the wrong way first.
    Read more

  • Day13

    Plaza de Armas

    March 9 in Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    „Herz und Seele von Santiago de Chile“ ist wirklich eine passende Bezeichnung für den städtischen Hauptplatz. Um den Plaza de Armas entstand ab dem Jahr 1541 Chiles Hauptstadt, er wurde damals vom Stadtgründer Pedro de Valdivia selbst angelegt. Wir fuhren mit der UBahn hin - was sich als nicht so einfach herausgestellt hat. Durch die Unruhen und damit verbundenen Vandalenakte sind scheinbar einige Stationen immer noch gesperrt - und so blieben auch die Ubahnen nicht stehen. Der dadurch notwendige, etwas längere, Fußmarsch war allemal interessant und bot nette Einblicke in die Millionenstadt.
    Apropos UBahn: manche sind hier mit Gummireifen (!!!) ausgestattet - das Fahrgeräusch ist unglaublich laut und jagt einem Gänsehaut über den ganzen Körper!
    Read more

  • Day228

    Graffiti-Stadt Santiago

    January 9 in Chile ⋅ ⛅ 28 °C

    Kurzer Abstecher in Chiles Hauptstadt! Uns wurde von allen Seiten abgeraten viel Zeit in dieser Stadt zu verbringen, also sind wir auch nur einen Tag bevor wir nach Deutschland geflogen sind hier her gekommen. Find ich allerdings ungerechtfertigt, auf den ersten Eindruck gefällt mir Santiago ganz gut! Wir haben ein zentral liegendes Hotel, das umringt ist von tollen Restaurants und Bars, ideal für den letzten Abend in Südamerika. 😊

    Am nächsten Tag gehen wir noch Mittagessen, bevor es dann zur Walking Tour und danach zum Flieger geht. Die ganze Stadt ist zugekleistert mit politischen Parolen, Aufrufen zum Widerstand, zum Aufstehen und Chile nach vorne bringen. Überall Graffiti und hingeklebte DinA4 Blätter. Bis zur Walking tour dachten wir Santiago wär mega die krasse Graffiti-zugeschmierte Stadt. Stellt sich heraus ich hab unser Hotel genau in dem Viertel gebucht, wo seit Wochen die Demos stattfinden und wo alles vollgekleistert wurde mit Parolen und Flyern. 🤦‍♀️

    Die Walking tour war semi, allerdings haben wir so noch unberührte, graffitilose Stadtteile gesehen, und auch 3 Mädels kennengelernt, eine Kanadierin, eine Amerikanerin und eine Argentinierin, mit denen wir nach der Tour unseren ersten chilenischen und letzten peruanischen Pisco Sour getrunken haben. Die beiden Länder streiten sich darum, woher der Pisco Sour kommt, beide beanspruchen das als ihr Nationalgetränk. Also gabs in Chile eine Bar, die einfach beide Pisco Sours angeboten hat. 😁 Die Kanadierin kam praktischerweise aus Toronto und hat uns somit noch coole Tips gegeben, was wir morgen in Toronto machen können. Perfekt! 😁
    Read more

  • Day20

    Santiago - es ist kompliziert

    January 21 in Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    Mit Santiago de Chile erwartet uns bereits die dritte Hauptstadt auf unserer Reise. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick. Wir erreichen am Morgen den lärmigen Busbahnhof. Es ist bereits jetzt drückend heiss. Mit der Metro fahren wir ins Zentrum, wo wir unsere Wohnung gemietet haben, müssen aber noch bis am Nachmittag ausharren. Es ist Montagmorgen und entsprechend hektisch auf den Strassen und Trottoirs. Vorbei sind wohl für viele Geschäftsleute die Weihnachts- und Sommerferien. Schuhputzer bieten in vielen Strassen ihre Dienste an und bei der Plaza de Armas spielen viele, vor allem ältere Chilenen Schach. Wir irren herum – auf der Suche nach einem schönen Café, um an unserem Reiseblog weiterzuschreiben und zu planen, was wir in der Stadt sehen möchten. Doch nirgends ist ein lauschiges Café in Sicht, stattdessen sehen wir rund ein halbes Dutzend Steh-Cafés, in welchen vor allem männliche Gäste von Frauen in viel zu kurzen Röcken bedient werden. Wir sind nicht mal ganz sicher, ob es sich wirklich nur um Cafés handelt. Unser Guide wird uns tags darauf erklären, dass diese Cafés in den 70er-Jahren entstanden sind und sich in dieser Form bis heute erhalten haben. Schliesslich landen wir bei Starbucks – nicht gerade typisch chilenisch. Bei all dem Trubel ist ein bekannter Hafen aber manchmal wohltuend.

    Am ersten Tag streifen wir etwas lust- und orientierungslos durch das Zentrum von Santiago. Die Hitze und die Unordnung werden uns etwas zu viel. An diesem Abend freuen wir uns sehr, dass wir eine eigene Küche haben und wieder mal selbst kochen können. Einen Haken hat es zuerst allerdings. Wo bloss gibt es einen Supermarkt? Zwar haben wir beim Mercado Central bereits einige Früchte erstanden, brauchen aber noch weitere Zutaten für Pasta mit Gemüse. Wir klappern Strasse um Strasse ab, finden aber nur kleine Kioske und zig Kleiderläden. Zu unserer Orientierungslosigkeit kommt noch hinzu, dass es auf den Strassen nur so von Leuten wimmelt und wir uns deutlich weniger sicher fühlen als in den Tagen zuvor. Als wir nach einer rund einstündigen Suche dann doch noch einen Supermarkt finden, heitert sich unsere Laune schnell wieder auf. Wir geniessen einen Teller Pasta in unserer viel zu heissen Wohnung mit Blick auf die Innenstadt.

    Nächster Morgen, 8 Uhr: Wir stehen – noch etwas müde – mit unserem Guide Pablo vor der Absperrung zur Moneda, der einstigen Münzprägeanstalt von Chile, wo sich heute der Sitz des Präsidenten befindet. Grund für die Absperrung sind die Proteste, welche seit Herbst in Chile immer wieder stattfinden. Die Moneda war auch Schauplatz eines dunklen Kapitels der chilenischen Geschichte. Am 11. September 1973 organisierte das Militär unter General Pinochet einen Putsch und stürmte die Moneda. Der sozialistische Präsident Salvador Allende nahm sich das Leben, nachdem die Moneda von der Luftwaffe bombardiert wurde. Die Militärdiktatur dauerte bis ins Jahr 1990. Während dieser Zeit wurden rund 13 400 kommunistische oder linksgerichtete Chilenen, Menschen mit einer Verbindung zur Regierung oder Gewerkschafter verhaftet, viele davon gefoltert und bis zu 4000 Menschen ermordet. Das Museum für Menschenrechte gibt uns einen Einblick in diese düstere Zeit und die grausamen Verbrechen. Auch in den bisher bereisten Ländern Argentinien und Uruguay wurden während den Militärdiktaturen in den 70er- und 80er-Jahren schlimme Verbrechen begangen. Die Regime dieser Länder arbeiteten im Rahmen der Operation Condor auch zusammen, um vermeintliche Dissidenten sogar im Ausland zu verfolgen und umzubringen.

    Noch immer hat Chile eine Verfassung, welche mitten in der Ära des Pinochet-Regimes entstanden ist. Doch dies soll sich nun ändern. Millionen von Chilenen gingen im Herbst 2019 auf die Strassen, um unter anderem eine neue Verfassung zu fordern. Im kommenden April wird eine Abstimmung darüber stattfinden. Die Proteste sind deshalb jedoch keineswegs vorbei. Chile ist eines der Länder Lateinamerikas mit der grössten Ungleichheit, was – so finden wir – in Santiago gut sichtbar ist. Gemäss unserem Guide Pablo zielen viele Forderungen daher auch darauf ab, die Lebenssituation für die unteren Schichten zu verbessern. So werden ein höherer Mindestlohn, höhere Renten und eine bessere Gesundheitsversorgung gefordert. Auch sollen Naturparks oder natürliche Ressourcen wie Wasser nicht an Konzerne verkauft werden dürfen. Entzündet haben sich die Proteste im Oktober an der Ankündigung des rechten Präsidenten Sebastián Piñera, die Preise der Metrotickets um 30 Pesos zu erhöhen. Dies entspricht zwar weniger als einem Rappen, für viele Chilenen, die am oder unter dem Existenzminimum leben, summieren sich solche Preiserhöhungen aber enorm. Es erzürnt die Massen, dass gerade die Armen, welche die Metro nutzen, die Zeche bezahlen sollen. Angeprangert wird auch das mehrheitlich privatwirtschaftlich organisierte Bildungssystem, das sehr teuer ist. Schulabsolventen in Chile müssen in vier Fächern eine Prüfung zur universitären Auswahl ablegen. Je nach Punktzahl erhält man einen Zugang zur Uni. Die Kurse für diese Prüfungen können sich jedoch nur Gutbetuchte leisten und die öffentlichen Schulen erreichen das erforderliche Niveau für diese Prüfung zur universitären Auswahl oft nicht. Chancengleichheit sieht anders aus. Aus Protest gegen dieses Aufnahmeverfahren verbrannten tausende Schüler an 80 verschiedenen Schulen ihren Prüfungsbogen. Rund 300 000 Schüler konnten in der Folge ihre Prüfung nicht ablegen, es kam zu gewaltsamen Ausschreitungen. Eine Wiederholung dieser Prüfung fand Ende Januar unter strenger Polizeikontrolle statt.

    Wie heftig die Proteste in den letzten Monaten in Chile gewesen sein mussten oder immer noch sind, lässt sich uns zu diesem Zeitpunkt nur erahnen. Ganze Strassenzüge sind voll von Schmierereien und Graffitis. Piñera soll sterben, der Staat ist ein Mörder und dergleichen findet sich hundertfach. Diese Wut, dieser Hass ist etwas beängstigend und das politische Klima so ganz anders als wir es von der Schweiz gewohnt sind. Auch die Zahl sechs Prozent prangert an vielen Fassaden. Es entspricht dem mickrigen Zustimmungswert, welcher Präsident Piñera derzeit noch hat. Auch Denkmäler, Statuen und Kirchen wurden wüst verunstaltet. Der Eingang zu einigen Metrostationen ist mit Abfall versperrt und zugemauert und wir müssen einen weiten Umweg durch Gebiete gehen, wo wir teils ein etwas mulmiges Gefühl haben. Wir besuchen mit Pablo auch die Plaza Italia im Gebiet Baquedano, dem Epizentrum der Proteste. Spürt ihr es, fragt er uns. In der Tat, wir haben ein seltsames Gefühl in der Nase und ein Beissen in den Augen. Tränengas, das an warmen Tagen vom Boden aufsteigt, erklärt er uns. Wir werden noch nähere Bekanntschaft damit machen. Während den Tagen in Santiago spüren wir eine Anspannung, es liegt etwas in der Luft – die Ruhe vor dem Sturm. Und tatsächlich ist es eine gute Woche nach unserem Aufenthalt in der Hauptstadt wieder zu mehr Demonstrationen gekommen, mehrere Menschen starben, Supermärkte wurden geplündert und in Brand gesetzt. Wir haben also Glück gehabt, gerade während den Sommerferien in Santiago zu sein, während viele noch in den Ferien weilten und die Unis noch geschlossen waren.

    Nach einem Tag mit vielen Infos über die Geschichte Chiles und die aktuelle Lage im über 4000 Kilometer «langen» Andenstaat brauchen wir tags darauf etwas Erholung. Wir besuchen den Fischmarkt der Stadt – Lachs, kleine Haie, Krabben, und und und werden hier feilgeboten. Die meisten Fische kennen wir nicht mal mit Namen. Weiter geht es zum Blumenmarkt, wo es schön ruhig ist und gut duftet. Im Gemüse- und Früchtemarkt sind wir beeindruckt über die Auswahl und den Sortenreichtum. Es gibt Esswaren, welche wir noch nie gesehen haben. Am liebsten möchten wir alles probieren. Anschliessend geht es mit der Standseilbahn auf den Cerro San Cristobal, der viel weitläufiger ist, als wir angenommen haben. Der rund 1800 Hektaren umfassende Hügel ist das Naherholungsgebiet der Stadt. Da oben ist die Welt eine andere. Es ist ruhig und man geniesst einen tollen Ausblick auf die Stadt. Nur die Andengipfel, welche sich unweit der Stadt in die Höhe türmen, lassen sich kaum sehen. Liegt wohl am Smog, obwohl uns brasilianische Touristen erzählen, dass die schlechte Sicht auf den Rauch der australischen Buschbrände zurückzuführen sei. In einer farbigen kleinen Gondel schweben wir einige hundert Meter über den Hügel, wo wir bei der Mittelstation aussteigen. Hier wartet eine sehr schöne und gepflegte Badi auf uns. Huch, tut die Abkühlung gut. Wir wähnen uns so gar nicht mehr in einer Grossstadt. Unser erstes Badi-Erlebnis ist ein voller Erfolg. Eine weitere Premiere ist der Mote con Huesillos – ein Getränk, das man in Chile an allen Ecken und vor allem an den Strassenständen kaufen kann. Es handelt sich dabei um eine sirupartige Flüssigkeit, in welche eine getrocknete und gesüsste Pfirsich eingelegt und geschälter Weizen beigegeben wird. Gut, es mal probiert zu haben, das Sommergetränk schmeckt aber nur dem kulinarischen Kuriositäten nicht abgeneigten Simon.

    Roseline braucht dringend einen Rucksack. Ihre Tasche hat sich für lange Busfahrten und Wanderungen als ungeeignet erwiesen, weshalb wir das Costanera Center besuchen. Ein riesiger, moderner Shopping-Komplex, bei dem sich der Gran Torre befindet. Der Wolkenkratzer ist mit 300 Metern das höchste Gebäude Südamerikas. Das Costanera Center ist ein krasser Gegensatz zu den armen Gegenden in Santiago, zum chaotischen, lärmigen Mercado Central oder zu Strassen in der Innenstadt. Dort gibt es an einer Strasse jeweils nur Lampenläden, an einer anderen Strasse wiederum sind diverse Optikergeschäfte zu finden. Im Costanera Center präsentieren sich jegliche Ladenketten, welche auch in Europa und Amerika präsent sind, und wir fragen uns, wer sich all diese Luxusartikel überhaupt leisten kann. Praktisch ist, dass es eine ganze Ebene mit Outdoor-Shops gibt, was das Vergleichen von Rucksäcken wesentlich erleichtert und bald können wir die Mall zufrieden und mit plus einem Rucksack wieder verlassen.

    Schon bricht der letzte Abend in Santiago an. Die Stadt hat uns zwar nicht ganz so gefesselt wie Buenos Aires, aber nach ein paar Tagen haben wir sie irgendwie trotzdem liebgewonnen. Und es gibt durchaus tolle Ecken – etwa das schmucke Barrio Lastarria, wo wir ein tolles vietnamesisches Essen genossen haben, den Cerro San Cristobal oder den Gemüsemarkt La Vega. Am letzten Abend gönnen wir uns einen Kinobesuch, bei dem Glace und Getränke teurer sind als der Film. «Jojo Rabbit», ein englischsprachiger Film, mit deutschen Liedern (er spielte während der Zeit von Hitler) und spanischen Untertiteln – irgendwie verwirrend, irgendwie cool. Irgendwie ein bisschen wie Santiago.
    Read more

  • Day40

    Valparaiso - Santiago de Chile

    February 14, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute morgen sind wir in Valparaiso angekommen. Das Ende der ersten Etappe der Weltreise.

    Wir machen uns heute mit dem Bus auf den Weg nach Santiago de Chile.

    Interessante Fakten:

    Chile hat 17 Mio Einwohner, zwischen 7 und 8 Millionen in Santiago de Chile. Parlament in Valparaiso. Hafen von Valparaiso war der wichtigste von Chile, jetzt nicht mehr. Mittlerweile ist es San Antonio, ca 70 km südlich von Santiago.

    Früher (bevor es Autos gab) brauchte man 3 Tage um von Valparaiso nach Santiago zu kommen.

    Casablanca ist für seinen Wein bekannt. Chardonnay und Sauvignon Blanc und bisschen Pino Noir. Es gibt ca. 38 Weingüter.
    Santiago ist für seinen Rotwein bekannt.

    Norden von Chile hat die trockenste Wüste (Atakama Wüste) der Welt und ist für seinen klaren Himmel bekannt. Dort treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt um im olanetarium nach Sternen Ausschau zu halten.

    Im Zentrum von Chile, also zwischen Wüste im Norden, und Wald im Süden ist der Weinbereich.

    Im Süden von Chile ist die Landwirtschaft von Chile beheimatet. Weizen, Reis, Äpfel und so weiter.

    Noch weiter im Süden kommt der "See" Bereich von Chile. Inmitten der riesigen Wälder, liegen riesige Seen und große Vulkane (Puerto Montt).

    Chile ist das einzige Land in Südamerika in dem es keine giftigen Schlangen gibt. Das liegt daran, dass das Land im Norden durch die Wüste geschützt wird, und im Osten durch die Anden. Welche es Tieren unmöglich machen das Land zu betreten.

    1960 in Valdivia war das stärkste Erdbeben das jemals aufgezeichnet wurde mit 9.5 auf der Richter Skala.

    In Santiago angenommenen waren wir Mittagessen, haben einen Spaziergang durch die Stadt gemacht und sind dann wieder mit dem Bus zurück zum Schiff gefahren.
    Read more

  • Day99

    Bienvenido a Sudamérica!

    January 29, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach ca. 10h quer über den Pazifik sind wir gut in Santiago de Chile gelandet. Schon am Flughafen wurde uns ziemlich schnell bewusst, dass Südamerika ganz was anderes ist als unsere bisherigen Ziele und man wirklich nur mit Spanisch weiterkommt!🙈
    Santiago ist eine tolle Stadt. Sehr sauber, wenige Touristen und es gibt sehr viel zu sehen. Natürlich haben wir uns hier auch in den letzten Tagen die Füße wund gelaufen, aber bei 30 Grad, Sonnenschein und Flipflops wollen wir uns mal nicht beschweren! 😉
    Am Donnerstag geht es für uns weiter nach Pucón mit einer entspannten Busfahrt von ca. 11h!
    Read more

  • Day166

    Valle Casablanca und Santiago

    September 3, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Fahrt nach Santiago de Chile ging über die Weingegend um Casablanca (die Ortschaft heißt wirklich so wie die Stadt in Marokko). Da wir Valparaiso gegen 11.00 Uhr verließen und es nach Santiago nur um die 100 km waren, hatten wir heute genug Zeit.

    Also fuhren wir von der Autobahn runter und auf die Weinstraße von Casablanca. Das erste Weingut, das wir nach ein paar Kilometern ansteuerten, hieß Viñamar. Bereits die Einfahrt und das Gebäude waren mehr als pompös. Wir entschieden uns für eine Verkostung und arbeiteten uns durch 6 Weine und 1 Sekt durch: Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Noir, Carmenère und Cabernet Sauvignon. Die Weißweine stammten hier aus der Gegend, die roten Weine hingegen kamen südlich von Santiago, da dort das Klima milder ist und der Boden nicht so sandig wie hier. Unser Verkostungsguide erklärte uns kurz jeden Wein wie auch den Sekt. Wir waren von der Qualität und dem Geschmack begeistert, was sich im Einkaufswagen nach der Verkostung widerspiegelte.😊

    Dann fuhren wir zum nächsten Weingut, dem Indomita. Hier machte nur Sophia eine kleine Verkostung, ich durfte Autofahren.😕 Wir genossen dann noch die Sonne und den Blick über die umliegenden Weinberge ins Tal hinein. Das anschliessende späte Mittagessen auf dem Weingut rundete unseren Besuch in den Weinbergen von Casablanca ab. Auf ging es weiter nach Santiago.

    Dort kamen wir gegen Abend an und bezogen erneut ein Hostel, da es keine Campingmöglichkeiten gab. Das Hostel lag zentral in der City und wir konnten Julio sicher im Hof abstellen. Wir hatten heute mal wieder Lust und Heißhunger auf heimische Küche und so zauberten wir uns für das Abendessen Obatzten mit Rettich und dazu deutsches Schwarzbrot, das wir in einem Supermarkt zufällig gefunden hatten.

    Am nächsten Tag mussten wir erstmal zur PDI, der Policia de ...?, da wir Zettel, die wir bei der Einreise nach Chile bekommen haben, verloren haben. Mehrere Leute hatten uns gesagt, dass wir diese zur Ausreise wieder brauchen, deshalb mussten wir uns neue holen. Dort war richtig die Hölle los, als gäbe es etwas umsonst. Nach ca. 15 Minuten durften wir dem Wachmann vor der Tür erklären, was wir wollen, und erst dann durften wir ins Gebäude. Nachdem wir nochmal gewartet hatten, fragte uns wieder jemand, was wir wollen. Dieser Beamte sagte uns, dass wir den Zettel nicht mehr brauchen, also umsonst gewartet 😏

    Nach dem Mittagessen gingen wir zum Plaza de Armas, der wie immer das Zentrum der Stadt war. Irgendwie waren wir beide nicht motiviert uns viel anzuschauen und einfach nur müde. Manchmal braucht man eine Pause von den ganzen Eindrücken, wir hatten das Gefühl, das wir im Moment nichts neues aufnehmen können. Also haben wir es uns im Hostel bequem gemacht und dort abends noch gekocht.

    Am nächsten Tag verließen wir Santiago schon wieder, um uns auf den Weg zur argentinischen Grenze zu machen. Irgendwie schade, dass wir fast nichts gesehen haben, die Stadt hätte bestimmt mehr hergegeben. Aber man kann nicht immer alles mitnehmen. Den Süden Chiles wollen wir aber ohnehin irgendwann mal besuchen, dann aber zur passenden Jahreszeit.

    Also ging es wieder die Anden hoch, zum letzten Mal für uns. Die restlichen Wochen in Südamerika werden wir dann östlich der Anden verbringen. Wir waren überrascht, als wir plötzlich überall um uns herum Skilifte gesehen haben! Da haben wir gleich mal angehalten, denn wir hatten spontan echt Lust zum Skifahren 😍 Leider hätte es sich an dem Tag nicht mehr gelohnt, und eine Übernachtung im gleichgeschlechtlichen Schlafsaal (!!!), hätte 170 Dollar pro Person (!!!) gekostet - scheinbar sind wir im Sankt Moritz von Chile gelandet. Nein danke, das war es uns dann doch nicht wert. Nach 200 km und unzähligen Kehren erreichten wir die Grenze zu Argentinien. Nur leider ließ uns die chilenische Grenzbeamtin nicht ausreisen, denn es fehlte ein Dokument, zumindest war sie der Meinung, dass wir das haben müssten. Bei keinem bisherigen Grenzübergang hatten wir es gebraucht. Es soll bestätigen, dass die RUT (chilenische Steuernummer), die auf Sophias Namen im Fahrzeugbrief steht, auch wirklich Sophias RUT ist. So ein Schwachsinn, jedenfalls durften wir nach einer Stunde Diskussion 25 Kilometer zurück nach Chile zum dortigen Zoll fahren, wo der Chef der Grenzbeamtin war. Dem erklärten wir das Ganze nochmal. Am Ende gab er uns seine Unterschrift, mit der wir problemlos ausreisen konnten.

    Ausgerechnet in Chile haben wir Probleme das Land zu verlassen, wo das Auto doch in Chile zugelassen ist! Beim argentinischen Zoll, der im gleichen Büro wie der chilenische saß, hatten wir dafür scheinbar den Mitleidsbonus - anstatt das Auto wie alle anderen komplett zu durchsuchen, warf der Beamte nur einen ganz kurzen Blick hinein. Sophia wollte gerade sagen, dass wir noch Obst und Gemüse dabei haben, deren Einfuhr auch hier verboten ist. Aber der Beamte winkte ab und sagte es sei alles gut, wir dürfen weiter fahren.

    Allerdings war es mittlerweile 20 Uhr, und wir hatten keine Lust mitten im Nirgendwo weiterzufahren. Deshalb fragten wir, ob wir hier im Van übernachten können, was gar kein Problem war. Also stellten wir uns vor das Zollgebäude und begannen, Beweismaterial zu vernichten, indem wir schnell eine Gemüsepfanne kochten, bevor die Schmuggelware entdeckt wurde.

    So war die Zeit in Chile zu Ende. Wir haben nicht annähernd alles gesehen was das Land zu bieten hat, deshalb werden wir nach so kurzer Zeit auch kein extra Fazit schreiben. In Südamerika war Chile bisher das Land, das uns am Meisten an Europa erinnert hat. Alles war geordnet, die Leute hielten sich plötzlich wieder an Verkehrsregeln, aber auch die Preise waren ungefähr wie daheim. Die Menschen waren uns von der Mentalität her ebenfalls ziemlich ähnlich, so kam es uns zumindest vor. Ein Land mit genialen Landschaften, das definitiv Lust auf mehr macht! Den Süden wollen wir unbedingt auch irgendwann mal bereisen.
    Read more

  • Day38

    Day 2 - Santiago

    May 10, 2017 in Chile ⋅ 🌫 11 °C

    Whenever we get to a new place, we always try to do a free walking tour. You learn so much about the area from a local perspective and you only have to tip them at the end so it's a really cheap way to see the city. They are also a great way to find your feet and find out about the various things the city has to offer. In light of this we decided to spend our first full day in the city doing the tour.

    It was a 4 hour tour which covered many of the main sights. Our guide Franco was amazing! He knew so much about the city and Chilean history. I feel like I now know way more about the history of Chile than of the UK.

    The tour started at Santiago's main square, Plaza de Armas on which we saw the Cathedral and City Hall. The tour also took us to the Old Congress Building, The Government House, Santiago Stock Exchange, the Opera House, the Bellavista neighbourhood and the Pablo Neruda museum.

    We were also introduced to Santiago's 'cafe con piernas' which means 'coffee with legs'. Now Chile has never been famous for coffee and nobody used to drink the stuff as it tasted terrible. That was until someone opened a coffee with legs. You still get a lousy cup of coffee however it's served to you by a beautiful lady wearing a very short skirt. Some of the cafe's have blacked out windows so they look more like a place you'd find in Amsterdam than a coffee shop! Apparently they tried something similar for women called coffee with three legs but it only lasted a couple of weeks.

    There are a lot of stray dogs in Santiago and South America in general. A local community in Santiago have come together to help these dogs and built them some kennels in the middle of one of the parks so they have somewhere dry to sleep when it rains. They also provide them with food and pay for them to be done to stop them having puppies and increasing the number of dogs on the street. In Santiago people also love to dress their dogs up so pretty much every dog you see has an outfit. We saw a minion in the park as well as a bumble bee outfit on a chihuahua. When they don't want the outfits anymore they donate them to the street dogs. On our tour we met Gary who waits for Franco at a particular place every day when he does his tours. Apparently the day before Gary was wearing a cape!

    After the tour we headed back to our hotel, popping into a few shops Franco had pointed out during the tour on a street called Merced. We also stopped off to grab some bits for dinner and discovered frozen veg which has revolutionised our meals. Pasta and sauce tastes so much better with added onion, peppers, carrot and garlic which comes chopped in a perfect sized frozen bag. It also tastes better and fresher than some of the fresh vegetables we have eaten elsewhere.
    Read more

  • Day77

    Back to Santiago

    December 15, 2017 in Chile ⋅ 🌬 30 °C

    We took our flight at 2 pm and after about 5 hours of flying, we landed in Santiago when it was sunset time. We had booked a hotel (Hostel Santiago Backpackers) near the city center. We took the Transvip transfer (it cost 7000 CLP per person) but since it is a shared service, we reached our hotel by 12 in the night only. The room we got was a very small one with a bunk bed but the hostel otherwise was quite nice. I slept immediately while Hristo went to a corner pizza shop to have some food.Read more

  • Day79

    Santiago City Tour

    December 17, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 31 °C

    At about 3 pm, Melinda and I went to join the free walking tour of the city while Hristo went to the airport again to pick Maria.
    The tour was quite good and lasted for almost 4 hours. We walked around in the afternoon heat with the guide stopping in the shadows to tell us about the history about the various buildings and monuments we saw.Read more

You might also know this place by the following names:

Plaza de Armas de Santiago

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now