Chile
Provincia de El Loa

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300 travelers at this place:

  • Day125

    Time to say adios and goodbye

    May 2 in Chile ⋅ 🌙 7 °C

    Für mich heißt es nun Abschied nehmen. 😩Abschied von einer wunderbaren Zeit ! I keep all the memories in my mind! Ich hoffe für immer! ❤️

    Ich freue mich aber auch auf ein Wiedersehen mit meiner Familie und Freunden, das Gefühl wieder zu Hause zu sein. Ich glaub das Erste was ich mache, ist erstmal richtig schön fränkisch essen gehen! 🍻🍗

    Dennoch bin ich recht wehmütig, da die Zeit doch so schnell immer vergeht! Aber that's life und Zeit kann man nun mal nicht anhalten! Aber ich bin so glücklich und dankbar für die Erlebnisse, Menschen,Momente, Tiere und Landschaften die ich sehen durfte! So viel das ich das erstmal alles "sacken" lassen muss, währrend der Reise konzentriert man sich ja meistens auf das hier und jetzt!
    Goodbye mein süßes Lama, welches uns noch die letzten Tage in Chile versüßt hat. Adios ihr zwei Hundchen, einer verschmuster wie der andere, die immer wieder treu an unserer chilenischen Unterkunft vorbeigeschaut haben um sich ein paar Streicheleinheiten zu holen. Heute Morgen hat uns dann noch eine Katze besucht , ohne Ohren allerdings 😬
    Goodbye Atacama , du hast mir nochmal atemberaubende Landschaft gezeigt die ich auch nicht zu schnell vergessen werde ( Blocks folgen noch )...ein wenig Atacama Sand/Staub werde ich wohl auch unbewusst mit nach Deutschland bringen.🙃🙂
    Und ach ja ein hauch von braun meine ich auch noch abbekommen zu haben,aber ich denke das realisiert nur der Jens und ich! 😎Tja ist halt so.
    Ich gehe mit einem lachenden und weinenden Auge fort. 😀😢
    Jetzt hier alle Erinnerungen nochmal aufzuschreiben wäre zu lang, das Wichtigste ist sowieso das was man im Kopf behält!
    Vorerst natürlich auch goodbye to Jens, pass gut auf dich auf! Aber wir sehen uns ja bald wieder!:-)Ich werde Dich auf deiner Weiterreise noch musikalisch begleiten!:-)
    Und unser Abschiedsselfie ist legendär!🤗😘
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  • Day121

    Strampeln im Tal des Todes

    April 28 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Eigentlich beginnt hier ja so langsam der Winter. Davon spüren wir beide aber reichlich wenig. Wir befinden uns in der Atacama-Wüste, dem trockensten Ort der Erde. Die Sonne knallt unerbitterlich. Auch wenn die Temperatur „nur“ maximal 30° ist, schnaufen wir ordentlich. Wir schieben unsere Fahrräder entlang der Straße den steilen Berg hoch. Fürs weitere Strampeln fehlt uns beiden die Kraft und Schatten suchen wir vergeblich. War ja auch besonders schlau von uns, unsere Tour genau zur unerbitterlichen Mittagshitze zu starten. Zeitweise mal immer wieder mit dem kurzen Gedanken, einfach wieder umzudrehen, kämpfen wir uns doch Meter für Meter nach Vorne. Auch wenn wir das Ziel noch nicht sehen können, kann es doch eigentlich nicht soweit sein und die Hoffnung, dass es nach der nächsten Kurve besser wird, treibt uns voran. Immer wieder höre ich ein leichtes Fluchen von Susi, wie ich sie dazu überreden konnte, Fahrräder zu leihen und heute die Gegend auf zwei Rädern zu erkunden. Immer wieder kann ich sie ein bisschen mit dem Argument besänftigen, dass sie zumindest heute ordentlich Sonne tanken kann und schön braun wird 😊 Aber ein bisschen kann ich auch ihren Frust auch nachvollziehen. Der Typ beim Verleih hat doch gesagt, dass wir nur etwa 30 Minuten bis zum Ziel brauchen, das hat sich entspannt angehört. Mittlerweile sind wir aber schon über eine Stunde unterwegs und scheinen auch die einzigsten Radfahrer auf dieser Strecke zu sein. Hat mich mein perfektes Spanischverständnis vielleicht doch wieder mal im Stich gelassen? Ich werfe lieber nochmal einen Blick auf die Karte, die wir großzügigerweise gratis zum Verleih dazubekommen haben. Diese ist allerdings eine einzige Frechheit, ein kleiner DIN A5 Zettel, auf dem künstlerisch ein paar wenige Hauptstraßen dargestellt sind. Maßstabsgetreu ist die bestimmt nicht, aber ein kurzer Abgleich mit Google Maps lässt mich erahnen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unser Ziel: Der „Piedra del Coyote“, ein Ausblickspunkt mit Panoramablick über das Valle del Luna. Den Namen verdankt der Ort dem Cartoon „Road Runner“. Wer sich erinnert: Karl der Coyote versucht auf kreativste Art und Weise den Strauß Road Runner zu jagen und als Mahlzeit zu vernaschen. Meist endet der Versuch aber kläglich damit, dass Karl einen ungewollten Abgang über eine Steile Klippe macht. Genau diese besagte Klippe ist hier zu finden (mit etwas Fantasie passt der Vergleich tatsächlich 😄). Wir halten schließlich durch und erreichen nach knapp 90 Minuten dieses Ziel, davon wahrscheinlich 80% geschoben. Ich vermute, dass wir zu Fuß wahrscheinlich schneller gewesen wären, aber ich halte es nicht für den richtigen Zeitpunkt diese Vermutung jetzt mit Susi zu teilen, die am Ausblickpunkt vorrangig weniger das Panorama bestaunt als Rettung in einer kleinen schattigen Ecke hinter einer Hütte sucht. Ich kann es ihr nicht verübeln, mir geht es ähnlich. Wir stärken uns erstmal mit Empanadas und Donuts und tanken Energie, um schließlich doch auch die wirklich schöne Aussicht zu genießen.

    Eigentlich sind ihr jetzt guter Dinge. Der Rückweg müsste lediglich bergab gehen, also wirklich entspannt, einfach rollen lassen und den Fahrtwind genießen. Hört sich gut an, hätten wir nicht beschlossen, einen anderen Rückweg zu wählen und durch das „Tal des Todes“ zu radeln. Auf meine 1A Karte sieht die Strecke eigentlich genauso lang aus wie der Hinweg und nach allen Gesetzen der Physik sollte es ja ebenfalls bergab gehen, wenn wir wieder am Ausgangspunkt landen werden. Was allerdings nicht zu erahnen war: um besagte Straße zu erreichen, führt uns der Weg zunächst über eine schöne Abfahrt, um anschließend den erreichten Höhenunterschied wieder mit einer Steigung ausgleichen zu müssen. Es heißt also wieder schieben, diesmal aber nicht mehr auf schöner asphaltierter Straße, sondern auf einem sandigen Boden, der ein Fahren fast unmöglich macht. Erneut erweisen sich unsere Räder eher als Last denn als Hilfe. Das Fluchen wird häufiger und nur mit viel Disziplin und der Hoffnung, dass sich das Tal des Todes lohnt, schieben wir unsere Räder wieder bis zum Gipfel. Oben angekommen, erstmal Ratlosigkeit. Die Straße ist durch eine Absperrung gesperrt. Ein verstaubtes Schild weist mit einem Pfeil den Weg auf eine Anhöhe zum angeblichen Eingang. Mit dem Fahrrad geht es hier aber nicht weiter. Ich opfere mich, lasse Susi im Schatten stehen und begebe mich über einen steilen Fußweg auf die Suche nach dem angeblichen Eingang. Tatsächlich befindet sich auf dem Gipfel eine kleine Hütte, wo ich Eintrittskarten für das Tal kaufen kann. Ich schüttele meinen Kopf, wer sich das ausgedacht hat! Nicht verwunderlich, dass ich heute der erste zu sein scheine, der hier ein Ticket gekauft hat. Mit Eintrittkarten gerüstet können wir schließlich unsere Fahrräder um die Absperrung herumschieben und unsere „Fahrt“ fortsetzen. Zum Glück geht es jetzt wirklich nur noch bergab, auch wenn wir immer wieder absteigen müssen, um die Räder durch tiefen Sand zu schieben. Dennoch ist das schwerste überstanden 🙂 Trotz aller Hindernisse, haben sich die Strapazen doch gelohnt. Wir blicken in ein weites unwirkliches Tal mit roten skurrilen Gesteinsformen und hohen Sanddünen. Im Hintergrund die hohen steilen Vulkane Chiles in weiter Ferne. Sieht wirklich toll aus und ist eine Landschaft, die wir so auf unserer Reise noch nicht erlebt haben. Auf den Sanddünen übt sich außerdem eine Gruppe beim Sandboarden. Auch wenn mir einer aus der Gruppe versichert, dass es unglaublich Spaß macht, habe ich so meine Zweifel. Die Fahrt auf dem Sandboard ist nur gerade abwärts möglich ohne Schwünge und der Sand scheint die Abfahrt deutlich stärker als Schnee zu bremsen. Ein kurzes Vergnügen, dem anschließend wieder ein mühsamer Aufstieg durch weichen Sand auf die Dünen folgt. Ob sich diese Mühen wirklich lohnen? Uns reicht jedenfalls der Aufstieg zu Fuß, um die schöne Aussicht zu genießen und uns ein wenig im Sand der Dünen auszuruhen.

    Gegen späten Nachmittag treten wir schließlich wieder den Rückweg an. Aus dem „halbstündigen“ Ausflug sind inzwischen fast sechs Stunden geworden. Aber der Tag hat sich rückblickend doch auf jeden Fall gelohnt und wir sind auch für unsere Mühen ausreichend belohnt worden. Und braun sind wir auch geworden 😊 Nur Fahrräder werden wir die nächsten Tage sicherlich nicht nochmal mieten... 😉

    Anmerkung: Wie ich später erfahre, heißt das Tal des Todes eigentlich “Valle de Marte”, also „Mars-Tal“ (wegen der roten Sterne). Irgend jemand mit hat dann aber aus dem „Valle del Muerte“ gemacht, was „Tal des Todes“ heißt (wahrscheinlich so jemand wie ich mit mangelnden Spanischkenntnissen). Seitdem ist das Tal bei vielen Touristen als Tal des Todes bekannt. Klingt ja auch irgendwie cooler... 😄
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  • Day151

    Chuquicamata

    January 9 in Chile ⋅ 🌬 20 °C

    Hallo! Da sind wir wieder :-)

    Die Grenze zu Chile liegt sozusagen in einem Nirgendwo - und wir wollten uns schon die 70 Bolivianos sparen, die uns die Agentur, mit der wir die 3-Tagestour auf und um den Salar de Uyuni gemacht haben, extra berechnet hat um bis nach San Pedro zu kommen. Wir wollten sehen, wie wir an der Grenze alleine weiter kommen, so wie wir das an anderen Grenzen auch gemacht haben. Was für ein Glück, dass wir das NICHT SO gemacht haben! Wir hätten hier schön blöd gestanden, im Nichts und ohne eine Möglichkeit weiter zu kommen! Wir fahren mit einem Kleinbus vom bolivianischen Grenzposten aus in das chilenische Grenzgebäude - und zack, geht hinter uns das Rolltor zu! Wir werden alle völlig auf den Kopf gestellt: alle Rucksäcke und Koffer müssen geöffnet werden und wir werden gefilzt. Hier lassen die Chilenen nicht mit sich spaßen! Wir müssen sogar unseren Leinsamen und den getrockneten Mais abgeben!... Es sollen keine Früchte, kein Obst und andere Dinge eingeführt werden, die der Natur Chiles gefährlich werden könnten. Nach einer halben Stunde öffnet sich das Tor vor uns und dann geht es bergab - 3000m tiefer nach San Pedro de Atacama - in eine völlig andere Welt!

    San Petro - es ist heiß, es ist staubig, es ist ein Ort voller Touristen und wir glauben, er existiert nur noch für diese! Nicht desto trotz ist es sehr schön hier. Wie haben wir es vermisst: kein Müll und gute Ideen! Hier hat man die interessanten alten Lehmhäuser alle erhalten und zu interessanten Cafés, Restaurants, Geschäften und allerlei kleinen Läden umgebaut. Hier sind sogar die Dächer aus Lehm, faszinierend.

    Wir haben unser Zelt auf einem netten Zeltplatz unweit des Ortkernes aufgestellt und wollen für 3 Tage hier bleiben um die Umgebung etwas kennen zu lernen und haben uns überlegt, ach wäre das toll, in das weltweit größte und modernste Observatorium ALMA, 30km östlich des Ortes zu fahren. Ist hier doch der Sternenhimmel so klar wie nirgendwo sonst in der Welt... Und schon holt uns der Tourismus wieder ein... 3 Monate im Voraus muss man die Eintrittskarten reservieren. Also wieder nichts für uns Individualreisende!

    Also mieten wir uns Fahrräder und fahren am Nordrand des 'Salar de Atacama' entlang zum 'Valle de la Luna', dem Mondtal. Eine faszinierende Landschaft inmitten der Wüste. Wir denken, die umliegenden Berge wären aus Fels! Nix da - die Überraschung ist groß! Bei einer Wanderung durch eine kleine Schlucht und ein kleines Höhlensystem stellen wir fest, dass hier unsere Umgebung völlig aus von Sand bedecktem Salz besteht. Es ist ein sehr anstrengender Tag, über eine Schotter- und Sandpiste vorbei an alten verlassenen Minen und riesigen Sanddünen. Unsere Anstrengungen belohnen wir uns in der Abenddämmerung mit einem beeindruckenden Blick auf das Schattenspiel der umliegenden Berge und einem tollen Sonnenuntergang, bevor wir mit Stirnlampen bewaffnet zu unserem noch 12 km entfernten Zeltplatz zurück radeln.

    Wir wollen am 12. Januar in Antofagasta, einer Stadt an der chilenischen Pazifikküste sein, um von dort in den tiefen Süden Chiles, sozusagen dem Sommer hinterher zu fliegen! Also machen wir uns auf, um mit einem Zwischenstopp in Chuquicamata, einer bedeutenden Bergbaustadt, an die Küste zu fahren. Und diesmal sind wir schnell! Wir wollen uns beim Betreiber der größten Kupfermine der Welt, Codelco, in Chuquicamata zu einer kostenlosen Besichtigungstour anmelden und schreiben denen als Individualtouristen ganze 2 Tage vorher eine Mail. Siehe da, die Antwort kommt prompt mit einer Absage. Alle Plätze seien voll. Wir würden jedoch auf einer Warteliste stehen...! Einen Versuch ist es Wert, denken wir uns und nehmen den nächsten Bus nach Calama, hechten durch die Stadt und kommen mit dem Stadtbus gerade pünktlich, als ein Mitarbeiter die Liste der Nachrücker vorliest. Wir sind dabei :-) bekommen umgehend einen Helm und eine Warnweste und los geht es.

    Wir können es noch kaum fassen, als wir durch die Tore der heute völlig verlassenen Arbeiterstadt Chuquicamata fahren. Denn die Stadt wurde bereits vor 11 Jahren verlassen und die Arbeiter nach Calama umgesiedelt, da viele von ihnen in Minennähe krank wurden. Es erinnert uns etwas an die Hahn Airbase in den 90er Jahren. Dennoch ist alles erstaunlich gut erhalten und man könnte meinen, dass die Arbeiter mit Familien erst gestern die Stadt verlassen hätten. So hängen die Schilder noch an den Geschäften, Werbung in den Schaufenstern, Gardinen in den Fenstern und am Hauptplatz steht ein geschmückter Christbaum, aber die Straßen sind leer. Keine Autos und keine Menschen. Die ehemaligen Einwohner sind jedoch so sehr mit ihrem 'Chuqui' verbunden, dass sie sich noch immer alljährlich an Weihnachten auf dem Dorfplatz treffen - daher auch die noch so "frische" Weihnachtsdeko. Wir können ein wenig umherlaufen, doch leider sind die Gebäude alle verschlossen. Was haben uns die Kneipen, das Theater, oder so manch' Wohnhaus von innen interessiert...
    ... Bevor es jedoch in den tiefsten Tagebau der Welt geht, fahren wir vorbei an vielen technischen Anlagen und eben an riesigen Becken, in denen leuchtend blaue Chemikalien gelagert sind. Ja, da zeigen sich die negativen Seiten des Kupferabbaus, denn das Kupfer wird eben mit Unmengen Chemikalien aus dem Stein gelöst! Naja, ist Chile doch der größte Kupferexporteur der Welt und so profitieren wir zu Hause eben auch sehr von diesen Minen mit deren Umweltsünden.

    Abraumhalden so hoch wie Berge, die halbe Stadt würde einfach zu geschüttet, eine enorm tiefe Schlucht und hausgroße Lastwagen – das sind nur einige Beispiele für die unglaublichen Dimensionen der Mine von Chuquicamata (alias „Chuqui“). Wir starren in den atemberaubenden Abgrund des in den Wüstenboden geschürften Loches.

    Die Mine mit ihren 20 000 Arbeitern erzeugt eine permanente Staubfahne, die in der wolkenlosen Wüste über viele Kilometer sichtbar ist. Die elliptische Grube misst 'nur' 8 Quadratkilometer, ist dafür aber unglaubliche 1250 m tief und wir fahren ein gutes Stück hinunter. An uns fahren die mit über 100 Tonnen Gestein beladenen Lastwagen vorbei, von denen es 90 Stück geben soll. Riesig diese Maschinen im Stückwert von 5 Millionen US-Doller! Kann man doch kaum mit den Händen an die Radnarbe der Reifen greifen. Heute ist der Tagebau aufgrund der Tiefe wohl kaum mehr zu händeln und so ist es das letzte Jahr, in dem der Tagebau in Betrieb ist. Man geht künftig Untertage!

    Ein interessanter Ausflug nach Chuquicamata! Wir fahren weiter nach Antofagasta. Dort wollen wir noch einige Besorgungen für Patagonien (hier ist es viel günstiger als im tiefen Süden, so denken wir zumindest) machen und noch unsere in San Pedro geschriebenen Karten zur Post bringen. Als uns die gute Dame am Postschalter nur riesige, die halbe Postkarte bedeckende Briefmarken mit einem weit höheren Betrag als notwendig verkaufen will, hilft uns ein Mann aus Bremen. Er kann, da er vor 30 Jahren hierhin ausgewandert ist, mit einem perfekten Spanisch die Angelegenheit klären und, wir möchten es kaum glauben, er lädt uns für den Abend zu einem BBQ zu sich nach Hause ein :-) Erst nachts um 1 Uhr fallen wir noch einmal ins Bett, bevor wir uns von Antofagasta verabschieden.

    Wir nehmen ein Taxi zum 26 km entfernten Flughafen, da es kurioserweise keine Busverbindungen gibt. Unser Taxifahrer ist stolz auf seine Stadt und möchte uns unbedingt das Tor von Antofagasta zeigen, da man nie wirklich in Antofagasta gewesen sei, wenn man nicht einmal dort gewesen wäre. Und so macht er mit uns noch eine kleine kostenlose Sightseeingtour zur natürlichen Steinbrücke an der Küste. Vielen Dank...!

    Und kurz darauf sitzen wir im Flieger an die Südspitze Amerikas...

    Hasta luego
    Ariane & Marco
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  • Day35

    New day, new country

    July 16 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Gestern sind wir in der Nacht gut in der Wüstenstadt San Pedro de Atacama angekommen. Man muss sagen, dass die Chilenen den Grenzübergang deutlich strenger kontrollieren als noch die Bolivianer (so wurde zum Beispiel der ganze Bus leergeräumt und das Gepäck und der Bus mit Drogenhunden durchsucht). Insgesamt scheint hier alles geordneter und auch moderner zu sein. Bei der Durchfahrt durch die Stadt Calama hätte man beispielsweise meinen können, dass es sich um eine europäische oder amerikanische Stadt handelt (es gibt sogar eine richtige Müllabfuhr!). Auch San Pedro gefällt uns deutlich besser als erwartet und vor allem besser als Uyuni - es ist zwar sehr touristisch, aber die Stadt hat einen Wilden Westen Flair und süße Cafés und Restaurants. Noch ziemlich geschafft von der Tour und der Reiserei in den letzten Tagen haben wir heute eigentlich nichts gemacht außer unsere weitere Reise geplant (Flüge auf die Galapagosinseln sind gebucht!!!), die Stadt erkundet, die bisher besten Empanada gegessen und uns mit einem deutschen Pärchen im Hostel verquatscht. Chile gefällt uns aber bisher echt gut und wir finden es fast schon ein wenig schade, dass wir hier nicht noch mehr Zeit verbringen können - müssen wir halt irgendwann nochmal herkommen :)

    PS: Abschliessendes Fazit zu Bolivien - sehr schönes Land mit viel schöner Natur, netten Menschen und aus unserer Sicht nicht so unsicher wie manchmal dargestellt. Es gibt viel Armut und die Straßen sehen ganz anders aus als wir es in Europa gewöhnt sind. Gerade jetzt im Vergleich zu Chile gibt es in Bolivien viele unbefestigte Straßen in Städten, unverputzte Häuser und viele kaputte Autos auf den Straßen. Extrem alte Menschen die auf den kargen Feldern in der Hochebene schuften. Trotzdem wirken die Leute glücklich und grüßen nett wenn man sie anlächelt. Umweltschutz muss leider auch in Bolivien noch gelernt werden. Viel Plastikmüll, der achtlos in die Natur geworfen wird, vor allem um Uyuni herum. Trotz dieser Probleme ist Bolivien definitiv eine Reise wert, wenn man keine Probleme mit der Höhe hat, weil alle touristischen Ziele in Bolivien über 3500m liegen.
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  • Day36

    Biking Valle de la Luna

    July 17 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute gab es einen Ausflug in die Mondlandschaft des Valle de la Luna, und zwar mit dem Fahrrad, ganz selbst organisiert. 23 km pro Richtung und zwar teilweise auf unbefestigten Wüsten-Straßen. Wir hatten allerdings gute Fahrräder und deswegen ging es bis auf weniges Meckern eigentlich gut voran ;) die Landschaft ist Wahnsinn, San Pedro liegt in einem Tal, welches von vielen extrem hohen (bis zu 6000m) Vulkanen umringt. Ein wahnsinniges Panorama. Beim Eintritt in den Nationalpark des Valle de la Luna gab es noch eine Karte und zusätzliche Erklärungen worauf man achten sollte. Ist halt wirklich europäisch hier in Chile. Mehrere Aussichtspunkte und Kilometer später drehten wir dann am letzten Highlight, den Salzminen, von denen man nur den Eingang sehen kann, wieder um und auf den Heimweg. Dann mit dem Bus nach calama und lecker Burger essen. Morgen geht’s zum Flughafen und wieder ab Richtung Lima. Chile ist aber auf jeden Fall eine Reise wert und wird irgendwann auch nochmal ausführlich bereist. Und obwohl wir jetzt ein bisschen traurig sind, das Land nach dem kurzen Abstecher schon wieder zu verlassen, freuen wir uns sehr auf die nächste Zeit. Man kann halt nicht einfach alles sehen ;)Read more

  • Day122

    In den Fußstapfen von Neil Armstrong

    April 29 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    „Ein kleiner Schritt auf dem Mond, ein großer Schritt für uns... „Wir wandeln auf den Fußspuren von Neil Armstrong durch eine skurrile Mondlandschaft im „Valle del Luna“. Mit einem kleinen Tourbus klappern wir die Highlights dieses Tals ab, welches seinen Namen im Wesentlichen durch einen riesengroßen mondkraterähnlichen Abschnitt erhalten hat. Der Boden ist größtenteils von einer dünnen Salzschicht bedeckt und schimmert weiß wie Schnee in der Sonne und verstärkt dadurch noch den Eindruck, sich auf einem fremden Planeten zu befinden. Das „Valle del Luna“ ist eines der ausgeschriebenen Must Do‘s in San Pedro und bietet wirklich eine tolle Szenerie. Die karge Landschaft ist an einigen Stellen von außergewöhnlich geformten Salzsteinen verziert und wir können Steine z.B. in Form eines T-Rex Schädel und von betenden Maria-Statuen bestaunen. Bei letzteren wurde leider eine von drei Gesteinsformen vor einigen Jahren von einem Touristen zerstört als er die Gesteinsform für ein exklusives Foto erklimmen wollte. Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, wie da ein chinesischer Tourist mit Selfie-Stange gerüstet an der Statue gehangen und diese umgerissen hat 😂

    Auch wenn wir am heutigen Tag größtenteils mit dem Bus chauffiert werden und die Anstrengung kein Vergleich zu den gestrigen Strapazen ist, steht auch ein kleiner Spaziergang auf dem Programm der Tour, bei dem wir eine der steile Sand-Felsen-Dünen besteigen und vom Gipfel nochmal mit einem wunderschönen Panoramablick über das Tal belohnt werden. Auch wenn gewisse Ähnlichkeiten mit dem „Valle del Marte“ erkennbar sind (welches wir gestern mit den Fahrrädern besucht hatten), hat das Tal seinen ganz eigenen Charme.

    Gegen späten Nachmittag bringt uns der Bus dann für den Sonnenuntergang zum „Piedra del Coyote“. Moment, da waren wir doch gestern schon einmal und ich spüre Susi‘s tiefen durchdringenden Blick, der mir zu verstehen gibt, dass wir uns die Strapazen gestern dann ja auch hätten schenken können. Etwas dumm gelaufen, wer hätte das auch ahnen können? 😉 Eigentlich aber auch nicht wirklich schlimm, denn heute sind wir ja zum Sonnenuntergang hier, ist also nochmal etas besonders. Bei der Ankunft merken wir allerdings schnell, dass dieses „Must Do“ natürlich weit bekannt ist. Unmengen an Tourbussen und Ausflüglern positionieren sich bereits entlang der Klippe, um den „besten“ Platz für das abendliche Spektakel zu erhalten. Susi und ich sichern sich schnell noch ein Steinchen, auf dem wir halbwegs ungestört und ohne zuviel Trubel den Sonnenuntergang genießen können. Tatsächlich müssen wir aber feststellen, dass der Sonnenuntergang jetzt gar nicht sooooo spektakulär ist, da sich die Sonne bereits hinter einer Bergkette und nicht wie zunächst erwartet direkt im Valle del Luna senkt. Trotzdem erleben wir ein sehr schönes Farbspiel, denn die Sonne färbt das Gestein in herrlichen warmen Rottönen und schafft einen würdigen Abschluss eines weiteren wunderschönen Tages an diesem magischen Ort.
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  • Day37

    Ein "Valle de la Luna"...

    December 7, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 26 °C

    Gibt es nicht nur in La Paz sondern auch in Chile 🇨🇱. Dieses ist eine deutlich größere Wüstenlandschaft. Die Fotos können weder die Weite dieser Landschaft noch die 35-40 Grad während meines Besuches wiedergeben...

  • Day156

    San Pedro de Atacama

    August 24 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach weiteren 80km Schotterpiste kamen wir an der chilenischen Grenze an. Wie immer holten wir erst den Ausreisestempel, dann führten wir das Auto beim Zoll aus. Die Chilenen sind bei der Einfuhr von Fahrzeugen etwas genauer, hier wurde Julio zum ersten Mal grob durchsucht. Dass wir noch Obst und Gemüse dabei haben hatten wir gleich gesagt, denn das darf man nicht nach Chile einführen. Der Zollbeamte dachte dann er hätte alles und hat unsere Chilis aus Peru zum Glück nicht gefunden 😀🌶

    Die Grenze war zwar mitten in der Pampa, aber dennoch konnte man genau sehen, wo das nächste Land begann: da wo der Schotterweg in eine perfekt geteerte Straße überging! Im ersten chilenischen Ort mussten wir feststellen, dass es die Tankstelle die wir angepeilt hatten nicht mehr gibt. Die nächste gab es erst in 200 Kilometern, das hätten wir ohne unseren Ersatzkanister kaum geschafft. Wir waren froh dass wir den dabei hatten, jetzt wo wir ihn zum ersten Mal brauchten. In der Stadt Calama konnten wir tanken und chilenische Pesos abheben, dann fuhren wir weiter nach San Pedro de Atacama, wo wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit ankamen.

    Nachdem wir einen Stellplatz auf einem schönen Campingplatz gefunden hatten, gingen wir zu Fuß in den belebten Ort. Die Gebäude und Restaurants waren alle viel mühevoller gestaltet als in Bolivien - allein daran merkte man, dass Chile ein weitaus reicheres Land ist. Das merkten wir allerdings auch an den Preisen, die ungefähr deutsches Niveau haben, wenn nicht mehr. Total positiv ist uns aufgefallen, dass an den Straßen in Chile kein Müll liegt! Das war nach den letzten Wochen wirklich mal wieder ein angenehmes Bild, einfach keinen Müll zu sehen. In einem Restaurant mit Lagerfeuer verbrachten wir den Abend, und auch das milde Klima war eine willkommene Abwechslung.

    Am nächsten Tag hatten wir 25°C bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Wir fuhren zu nahegelegenen Lagunen, wo uns die chilenische Realität einholte: 12€ pro Person um drei kleine Seen anzuschauen kam uns sauteuer vor. Vor allem, weil wir unterwegs an wunderschönen, kostenlosen Lagunen vorbeigekommen waren, wo es sogar Flamingos gab! Wir legten uns in die Sonne und lasen, irgendwann wagte ich mich noch ins eiskalte Wasser der salzigen Laguna Cejar. Die Überwindung war es wert, das Wasser trug mich richtig an der Oberfläche.

    Zurück im Ort San Pedro trafen wir zwei Schweizer, mit denen wir in Peru den Salkantay Trek gelaufen waren. Es passiert so oft, dass wir Leute zufällig wiedertreffen, und jedes Mal freut man sich mal wieder bekannte Gesichter zu sehen! Wir gingen einkaufen, um an einem Aussichtspunkt auf das Valle de la Luna bei Sonnenuntergang zu kochen: Jakobsmuscheln und Wraps, dazu chilenischen Rotwein, und das bei der Atmosphäre. Wir lieben die Campingküche!

    Am Campingplatz verbrachten wir einen feucht fröhlichen Abend bei Wein und Uno mit drei Deutschen und zwei Brasilianern. Dementsprechend langsam ließen wir den nächsten Tag angehen, aber am Nachmittag verließen wir San Pedro in Richtung Norden. 80 Kilometer fuhren wir auf Schotterpisten bis zu den 64 El Tatio Geysiren auf 4370 Höhenmetern. Unterwegs sahen wir wieder verschiedenste Tiere: Vicuñas, Flamingos und andere Vögel. Die Landschaft war atemberaubend! Die Geysire sollen bei Sonnenaufgang am schönsten und am aktivsten sein, deshalb wollten wir auf dem Parkplatz campen, was uns die Ranger auch erlaubten. Die sauberen Bäder waren 24 Stunden offen, perfekt!

    Als um 5 Uhr der Wecker klingelte, kamen wir nur sehr schwer aus dem Bett, weil es außerhalb der Bettdecke eiskalt war. Wir hatten nachts -15°C gehabt, und zu unserem Erstaunen waren sämtliche Wasservorräte im Bulli gefroren! 😨 Uns selbst war nachts nicht kalt geworden, zum Glück haben wir die Daunendecke. Wir rafften und dann doch auf, zogen schnell die wärmsten Sachen an, holten unsere Tickets und fuhren in den Park. Wir sahen zum ersten Mal Geysire und fanden sie echt beeindruckend. Überall zischte, brodelte und dampfte es vor sich hin. Allzu lange blieben wir aber nicht, denn es war nach wie vor bitter kalt draußen!

    Über Feldwege fuhren wir los in Richtung Calama, und als es mit der Sonne endlich wärmer wurde, machten wir eine Kaffeepause inmitten schönster Landschaft. Und schon wieder brauchten wir unseren Ersatzkanister, im Nirgendwo der Atacama-Wüste gibt es selten Tankstellen. Dieser Tag war einer der extremsten: wir fuhren von 4370 Höhenmeter runter auf 0, bis zur Küstenstadt Antofagasta. Während wir am Morgen noch bei -15°C gefroren haben, schwitzten wir jetzt bei 29°C.

    Unser erster Eindruck von Chile ist sehr gut, besonders die weiten, verlassenen Landschaften gefallen uns.
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  • Day35

    San Pedro de Atacama

    December 5, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    ...ist mein erstes Ziel in Chile...ein absoluter Kulturschock: ein kleines, sehr gepflegtes Städtchen - die Altstadt ist pittoresk und die Neustadt wirkt eher wie in Spanien und hat nichts von dem Dreck und Chaos aus Bolivien oder Peru. Das Pro-Kopf GDP liegt in Chile 6x (!!!) höher als in Bolivien und die Preise sind auch mindestens 3x so hoch wie im Nachbarland. Gleichzeitig ist alles gepflegt und ordentlich: Gemüse am Markt wird wie in Europa aus großen Plastikboxen verkauft...und nicht wie in Bolivien auf Decken gestapelt...Read more

  • Day6

    Day 4-Atacama - Moon Valley

    January 1 in Chile ⋅ ⛅ 19 °C

    A morning flight to Calama after checking out of the hotel landed us in "the great north," as Chileans call it. The smooth, two-hour flight took us up into the high plains to the west of the Andes and over a huge expanse of barren uplands. The denuded hills presented no vegetation and only an occasional road. A few (huge) open-pit mines broke the monotony. These are copper mines - once Chile's biggest industry but more recently affected by the fluctuations in world copper prices. Also recent are a few lithium mines. Approaching Calama, we began to see more evidence of mining with arrow-straight dirt access roads leading to drilling pads (?) or some type of exploration work. From Calama it is a bit more than an hour by bus to Pedro de Atacama.

    If we thought it looked barren from the air, from the ground it is stark! The Atacama is the world's driest desert and there is NOTHING on the ground except wind-blown dark sand and small gravel. There are no plants, not even grass and the terrain is gently rolling with a gully every once in a while. The road to San Pedro is good and our bus was comfortable.

    San Pedro is a oasis, both literally and figuratively, in this empty plain. It sits at just below 8,000 feet and you can feel the thinness of the air after taking only a few steps. The small town has the only trees and commercial operations around. The bowl of the Atacama exists because it is ringed and all sides by mountain ranges - the 15,000-foot Andes to the east and lower ranges on the other sides. One of these ranges is the Salt Range, which we traversed on the way to San Pedro. Twenty million years ago, the area was a large sea until tectonic forces lifted the Andes and drained the sea, leaving huge salt pans. The Andes here are a series of mostly dormant volcanoes rising to 19,000 feet peaks. These ranges block any rain from all directions, creating the dry conditions. The absence of rain has allowed what little does fall and the wind to sculpt an otherworldly landscape of salt and gypsum deposits into fantastic shapes. The same tectonic forces that lifted the Andes also pushed up blocks of the ancient seafood, allowing a look at the sedimentary layers of different formations.

    San Pedro is one of Chile's greatest tourist attractions and the town has over 100 accommodation options and dozens of restaurants. It is a once-in-a-lifetime experience (quoting the guidebook) since there is noting else like it on earth. Attractions include high-altitude climbing, sand hoarding, mountain biking, horseback riding, blue salt lakes dotted with flamingos, salt-encrusted valleys, geysers and hot springs. The cloudless skies and isolation from light pollution offer some of the best star gazing in the world and one of the world's biggest astronomic observatories. Lots to do, in spite of it's remoteness.

    We had a tour booked for the afternoon so we hurriedly checked in to the Hotel Diego de Almagro and went looking for the tour bus company. Our tour of the Moon Valley (Valle de la Luna) was great!. The name comes from the stark, barren landscape. There is nothing living here - no vegetation, no birds, no insects, not even tiny lizards scampering across the rocks. Our bi-lingual guide explained what we were looking at and led us on different, usually short treks to see particular sites. The rocks here are conglomerates of sediment, volcanic materials, alluvial deposits, salt and gypsum. At one spot she had us stop and be quiet long enough to hear the snapping and popping of the rocks, caused by the expansion and contraction of the salt in the sun and shade. We walked up to the top of one of the sand dunes to look over the lunar-like landscape. I sure felt the altitude and Gail didn't do the dune climb. The tour concluded with a sunset view from one of the higher cliffs.

    Back at the hotel, we found the dinner was by reservation only and we hadn't made them. The town was packed with tourists (it's New Year's Eve, after all and we'd had a bit of trouble getting a hotel). We were tired, hot, sweaty and hungry - not having eaten since breakfast. We searched out a restaurant but found them all asking for reservations. We settled for some cheese, crackers, meat and yoghurt from a tiny mom-and-pop store near the hotel and ate in the room. It was just about midnight by then and we started to hear the fireworks and revelers as we went to bed. Gail said the revelry went on until three in the morning but I was passed out by then. Happy New Year.
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You might also know this place by the following names:

Provincia de El Loa

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